H1 Warten auf den ersten Heimsieg

TSV Fortitudo Gossau - BSV BErn Muri 19:22

Gegen die Hauptstädter Handballer konnte das Heimteam kurz nach der Pause ein Angriffs-Feuerwerk zünden und weckte die Hoffnung auf mehr als nur ein achtbares Resultat. Leider entpuppte sich das Offensiv-Spektakel als Strohfeuer. Die Fürstenländer zahlten dem hohen Rhythmus in der letzten Viertelstunde Tribut und verloren so eine Partie, die vor allem durch überdurchschnittliche hohe Fangquoten beider Torhüter gekennzeichnet war. 

Ein Blick auf die Statistik sagt schon alles: Wer lediglich 19 Tore von sechs verschiedenen Schützen aus unzähligen Angriffsversuchen erzielt, gewinnt wohl selten ein Handballspiel. Da spielen die 22 Gegentore auch keine Rolle mehr, was sicher auf eine solide TSV-Defensive (Bringolf mit 17 Paraden) hinweist. Vor allem gegen einen Gegner, der in zwei verschiedenen Aufstellungen spielen lässt und so über ein taugliches Wechselkontingent verfügt. Gossaus Trainer Rolf Erdin lässt momentan mit einer valablen Rückraumaufstellung (Weingartner, Graf, Ham) spielen, was den Schluss zulässt, dass da irgendwann die Kräfte schwinden müssen. So auch gestern, als die Offensiv-Aktionen in der mit einem Mann offensiv eingestellten Berner Defensive wirkungslos verpufften. Diese taktische Variante wählte der Neo-Coach der Berner Mitte der zweiten Halbzeit und schuf damit die Voraussetzung für den Gäste-Erfolg. An der Berner Wand mit dem vorgestellten Lengacher verglühte die Hoffnung auf den ersten Heimsieg.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 5, Ham 4, Weingartner 4, Bucher 3, Züger 2, Bösch 1.

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