Damen 1 - Der Spiegel der Vorrunde

Damen 1 - Der Spiegel der Vorrunde

Für ein letztes Mal in diesem Jahr zog es unser Damen 1 auf das Spielfeld ins zürcherische Dübendorf. Trotz bereits gesichertem Einstieg in die Finalrunde, sollte ein Sieg mit lockerem und sicherem Spiel erzielt werden. Wie gewohnt reiste das Team mit knappem Kader und Trainerin Sarah Weber am Samstagnachmittag nach Zürich. Die Stimmung war entschlossen und beschwingt. Das Ziel der Trainerin war deutlich - „Gewinnt mit einer kompakten Verteidigung und Selbstvertrauen im Angriff!“
Gleich nach dem Startpfiff wurden die Gegnerinnen deutlich von der Leistung unserer Damen überrumpelt, sodass schon nach drei Minuten ein Team-Timeout der Zürcherinnen zu einer kurzen Verschnaufpause einlud. Nach diesem Break schienen der Gegner konzentrierter und entschlossener und die Uzwilerinnen im Gegenzug gehemmter als zuvor. So startete das knapp 50 Minütige Kopf-an-Kopf Rennen. Im Angriff spielte die SG Uzwil/Gossau einige grandiose Tore heraus. Leider aber schien die Verteidigung zu wenig kompakt. So gelang es den Zürcherinnen immer wieder den Ball ins Ostschweizer Tor zu platzieren. Mit einem zwei-Tore Vorsprung des Gästeteams ging es in die Pause. 
Dieses Spiel zu gewinnen war alles andere als unmöglich. Dafür musste aber die Verteidigung wacher, lauter und aggressiver werden. Der Angriff wirkte teilweise zu statisch, weshalb die Weisung der Trainerin eindeutig war -mehr Bewegung! Zuversichtlich und motiviert ging es zurück in die Halle. 
Die zweite Halbzeit war ein stetiges Auf und Ab. Der Spielverlauf widerspiegelt die Spielweise der Ostschweizerinnen in der ersten Saisonhälfte. Von präziser Spielübersicht bis zu überhasteten Fehlern, war alles zu sehen. Zeitweise fehlte es der SG Uzwil/Gossau an Überzeugung und Konzentration, womit dem Heimteam einige Bälle leichtfüssig abgetreten wurden. Das Spiel steigerte sich zu einem herzhaften Kampf um jeden Ball und um jeden Punkt. Die Zürcherinnen agierten sehr kaltschnäuzig und stoppten die SG Uzwil/Gossau teils hart am Limit. Das Gästeteam hatte mit der Härte, aber auch der eigenen Leistungsfähigkeit zu kämpfen. Wiederum wurde der knappe Kader spürbar. Viele spielten einmal mehr die ganze Spielzeit durch. Die Müdigkeit führte dann auch zum einen oder anderen ungenauen Abschluss. Dennoch überzeugte die Ostschweizerinnen mit ihrer Kampfbereitschaft und den teils goldig herausgespielten Chancen. Die Mannschaften trennten sich schlussendlich mit gleich vielen Zählern – Unentschieden 26:26! Ein Spiel, in welchem es vielmehr um die Einstellung und Bereitschaft zu kämpfen ging, als um das Resultat.

Somit verabschiedet sich unser Damen 1 in die verdiente Weihnachtspause.Wir wünschen allen kleinen und grossen Fans, Sponsoren und Mitgliedern schöne Weihnachtstage und einen erholsamen Start ins neue Jahr.
In der kommenden Finalrunde (ab Januar) freuen wir uns auf jegliche laute und weniger laute Unterstützung in der Halle!
Somit Adieu mit „HU“ - wir sehen uns im nächsten Jahr!

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