Damen 1 - Torhüterin abgeschossen!

Damen 1 - Torhüterin abgeschossen!

Nach einem Helfereinsatz und anschliessendem Spaghettiplausch fuhr das Team von Mile Barasin und Sarah Weber vergangenen Sonntagabend für einmal mit vollem Kader nach Zürich. Das gegnerische Team kannte man nicht, da in der Finalrunde die Gruppen neu zusammengestellt wurden. Es hiess also, konzentriert und mit viel Ballsicherheit das eigene Spiel aufzubauen. Den Gegnern sollte in den ersten Minuten wenig Platz für die eigene Spielgestaltung gelassen werden.

Die Ostschweizerinnen vermochten dann direkt den ersten Angriff des Gegners zu unterbinden und erzielten mit viel Druck kurz darauf das erste Tor. Diese hohe Konsequenz im Abschluss liess dann aber mit den kommenden Spielminuten stark nach. Der SG Uzwil/Gossau gelang es beispielhaft Lücken in der Verteidigung des Gastteams zu erspielen, scheiterte dann aber mehrmals an der Torfrau. Womit sich das Spiel sehr ausgeglichen gestaltete. Beim Spielstand von 9:9 wurden die Seiten gewechselt.

Barasin versuchte dem Team aufzuzeigen, dass es im Abschluss noch die letzte Überwindung braucht und vor allem präzis und mit voller Wucht abgeschlossen werden soll. In der Verteidigung stellte er minimal um.

Der Start in die zweiten 30 Minuten gelang den Ostschweizerinnen nicht nach Wunsch. Die Spielgestaltung der SG Uzwil/Gossau war geprägt von kopflosen Fehlschüssen und ungeduldigen Spielvariationen. Dies führte zu einfachen und schnell ausgelösten Gegenangriffen des Heimteams. Somit zogen die Zürcherinnen in Mitten der zweiten Halbzeit auf bis zu fünf Tore davon. Die Gäste aus Uzwil/Gossau liessen sich jedoch nicht unterkriegen. Nach einem Timeout kehrten der Kampfgeist und vor allem der Biss wieder zurück. Mit hohem Tempo, aktiver Spielgestaltung und vor allem dem letzten Bissen in der Verteidigung konnten die Gäste bis an zwei Tore aufschliessen. Ernüchternd waren dann die nächsten Minuten. Das Gästeteam hatte mehrere Chancen  den Anschlusstreffer zu erzielen. Dramatisch wurde der Ball in der Verteidigung erkämpft, leichtsinnig in den Angriff bzw. den Hallenhimmel geworfen. Wiederum erkämpften sich die Ostschweizerinnen den Ball und scheiterten abermals an der Torfrau. Die körperlich überlegenen Zürcherinnen spielten dann ihre Spielerfahrung und Masse aus, womit der Sieg vergeben werden musste. Ernüchternd fällt so das Resultat aus - 19:24.

Enttäuscht über die miserable und teils kopflose Chancenauswertung reisen die Ostschweizerinnen nach Hause. Eines ist aber sicher, der Kopf wird nicht hängen gelassen. Dafür ist auch gar keine Zeit, zwei Trainings und dann steht der nächste ErnstKAMPF gegen SV Fides an.

Zurück