H1 Im Schlussspurt unterlegen

TSV Fortitudo Gossau – Wacker Thun 22:26 (14:10)

In der Playoff-Serie liegt Qualifikationssieger Wacker nun mit 2:0 in Front und kann am 11.4. im Heimspiel die Serie entscheiden. Fortitudo geht in dieser Partie auf der Zielgeraden die Luft aus.

 

Die Geschichte aus der ersten Partie in Thun wiederholt sich dabei: Das Heimteam unter Rolf Erdin legte eine brillante erste Halbzeit hin. Erfolg brachte dabei das rasche Umschaltspiel über den Gegenstoss oder die schnelle Mitte, was eine Viertore-Führung mit sich brachte. Gossau spielte überlegen, Wacker kam nicht richtig in die Gänge. Die Pausenführung mehr als verdient.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit griff der Topscorer der Thuner Lukas von Deschwanden ins Geschehen ein und dies sollte die Wende im Spiel einläuten. Im Angriff zeigten die Favoriten nun ihre Klasse und erzielten bis zur Schlusssirene noch 16 Tore, während bei Gossau zusehends die Kräfte schwanden, acht Tore in Halbzeit zwei waren schliesslich zu wenig. Rolf Erdin konnte im Rückraum keine frischen Kräfte mehr mobilisieren, was gegen ein Team wie Wacker die logische Folge hat, dass die Angriffe erlahmen. Bezeichnend dafür waren die letzten drei Angriffe, die allesamt in den Fängen von Wacker-Torhüter Wick landeten.

 

Aber die Forti-Jungs können stolz auf die gezeigten Leistungen in den ersten beiden Playoff-Viertelfinal-Partien sein. Immerhin ist die Serie noch nicht zu Ende. Die Hoffnung besteht immer noch, dass die Auswärtspartie in Thun mit einem Sieg für den Aussenseiter endet. Dann käme es zum zweiten Heimspiel, was schon fast einer Sensation im Schweizer Handball entsprechen würde.

Hopp Forti!

 

Zudem durfte Topscorer Graf von den Mobiliar-Vertretern Pascal Stübi und Simon Kostezer den Check im Betrag von 5’5520.00 für den Nachwuchs entgegennehmen. Das ist gut investiertes Geld.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 4, Harder 4, Würth 3, Störchli 3, Weingartner 2, Ham 3, Bucher 1, Waldburger 1, Wild 1.

 

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