Herren NLA: Playoff-Viertelfinale gegen Wacker Thun

Forti geht mit viel Selbstvertrauen ins Spiel gegen den Favoriten

Mit dem ersten Playoff-Heimspiel der Vereinsgeschichte geht für den TSV Fortitudo Gossau ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Dass die Truppe um Trainer Rolf Erdin mit dem grossen Titelanwärter Wacker Thun durchaus mithalten kann, zeigte er am vergangenen Mittwoch. Mit etwas Glück und eine über sich hinauswachsenden Mannschaft sowie den zahlreichen Fans im Rücken liegt vielleicht gar eine Überraschung drin.

Forti Gossau kann in dieser Affiche nur gewinnen, als krasser Aussenseiter erwartet niemand einen Sieg über die favorisierenden Berner Oberländer. Im ersten Spiel konnten die Fürstenländer erstaunlicherweise rund 40 Minuten mit dem hohen Tempo von Wacker mitgehen, erst danach konnte sich die Martin Rubin-Truppe standesgemäss doch noch klar durchsetzen. War es die anfängliche Nervosität der Einheimischen oder die völlig befreiend aufspielenden Gossauer, die nichts zu verlieren hatten? Sicher etwas von beidem, aber schlussendlich zeigten beide Teams, zu was sie fähig sein können.

Den „Grossen“ noch einmal etwas ärgern

Die Gossauer spielten ruhig und abgeklärt und holten aus den gegebenen Möglichkeiten einmal mehr das Maximum heraus. Das Kollektiv wurde auch nicht auseinandergerissen, als zeitweise Nils Ham oder aber Yannick Harder verletzungsbedingt einige Einsätze auslassen mussten. Wacker Thun musste sich am vergangenen Samstag bei der letzten Partie der Men’s EHF Cup- Gruppenphase gegen den polnischen Vertreter KS Azoty-Pulawy SA mit 26:34 geschlagen geben und ist ausgeschieden. Die Gossauer hoffen, dass die Thuner nach dieser Schlappe noch etwas geknickt sind und am Mittwoch noch müde Knochen haben werden. Die Partie zwischen dem TSV Fortitudo Gossau und Wacker Thun in der Buechenwald wird um 19.30 Uhr angepfiffen.

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