MU 13 Fürstenland: Die Haut zu wenig teuer verkauft!

Der Kadetten-Express überrollt die Fürstenländer!

 

Kadetten Schaffhausen   :   SG Fürstenland           48  : 27  (20 : 12)


So teuer wie möglich wollten die eher kleingewachsenen Fürstenländer den Kadetten ihre Haut verkaufen! Herausgekommen ist eine Machtdemonstration der Hausherren in der BBC-Arena!

Die Ostschweizer Jungs sollten die wenigen Chancen optimal nutzen, die geboten wurden. Dazu im 1:5-Verbund mutig den Spielern entgegentreten, von denen allerdings auch ein paar gut in einer U15 Mannschaft mitspielen könnten. Zumindest der Kreisläufer war immer noch in der Rolle des Goliath, auch wenn Lars Widmer zu den "Grossen" im RLZ-Team gehört... Dennoch darf ihm attestiert werden, dass er sich doch einige Pluspunkte abgeholt hat, auch wenn "Gelb" und die Zeitstrafe auf seinem "Konto" stehen. Das ist ein Teil des "Verteidigens" und gehört einfach dazu.

Genau in dieser Sparte haben einige "Herren" noch Luft nach oben, denn in den ersten 30 Minuten mussten sie sich doch einige Prügel gefallen lassen und das schien auch im Angriff Spuren hinterlassen zu haben! Viel zu viele Bälle wurden zu leichtsinnig und vor allem mit zu wenig Zug und Entschlossenheit in Richtung Kadetten-Tor befördert. Kreisläufer Damian Bruggmann war noch eher auf der "guten Seite" in Sachen Chancen nutzen.

Ein Timeout bereits nach 7 Minuten und 4:1-Rückstand sollte einem Weckruf gleich kommen, denn Lars Lutz konnte mit einigen Paraden "vertuschen", dass ein "Minus 3" doch gar kein Grund für diese Massnahme ist. In dieser Zeitspanne hatten jedoch auch die Schaffhauser noch Fehler begangen, so dass wirklich noch alles möglich war.

Doch die Leidenszeit des Trainers sollte erst jetzt so richtig beginnen, denn die Fürstenländer spielten ansehnlich die Auslösungen "Übergang" und "Kreuzen", doch sobald es in den "Infight" ging, waren diese auf verlorenem Posten. Hierbei zeigte der junge Schiri doch wenig Einsehen, dass Masse und Beschleunigung ab 20 Kilo Differenz unterschiedliche Auswirkungen hat. Diese "Erlebnisse" liessen den Mut noch mehr schwinden und die Pause bei 20:12 für das Heimteam musste dazu dienen, die physischen und psychischen Wunden zu lecken.

Das vor allem nördlich der BBC-Arena häufig benutzte Motto "Wer nicht prügelt, wird geprügelt", sollte in Halbzeit 2 etwas "ausgeglichener" stattfinden. Dies geschah auch, weil der Kadetten-Express, durch Auswechslungen" etwas vom Gaspedal ging und die "Weiss-Schwarzen" doch wieder ein paar Erfolgserlebnisse verbuchen konnten.

27 Tore gegen diese sehr gute Mannschaft ist durchaus in Ordnung, täuscht aber gleichwohl etwas darüber hinweg, dass Einigen in der Fürstenland-Truppe klare Grenzen aufgezeigt wurden. Nebst des Grössenunterschiedes fiel auch die athletische Differenz auf, die sich auch bei den Würfen klar zeigte. Die Kadetten haben seit dem Hinspiel im September einfach einen grossen Schritt vorwärts gemacht. Die Bedingungen rund um die Handballakademie lässt sich auch auf Stufe U13 nicht verleugnen...

Die 2.Halbzeit wollte für den Trainer einfach nicht enden, denn die "Angreifer-Angreifer" hatten sich definitiv ins "Schneggenloch" zurückgezogen und die Torlawine nahm ihren Verlauf bis zum Score von 48 Gegentoren. Immerhin schafften es die Ostschweizer noch, die 50er-Marke abzuwenden. Dieser "Negativrekord" muss nun erst einmal verdaut werden, damit am kommenden Samstag, 2.Dezember um 10.30 Uhr in der Buechenwaldhalle das letzte Spiel der ersten Meisterschaftsphase, wieder mit Freude und Begeisterung Handball gespielt werden kann. Zum Glück vergessen Kinder schnell!

 

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Ein Spiel der unschönen Art zu vergessen haben:

Noah Küffer, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr und Lars Widmer

Zurück