MU 13 Fürstenland: Ein zäh erkämpfter Auswärtsieg!

Wenn Körperkultur auf Spielkultur trifft...

 


HC Arbon   :  SG Fürstenland         23  : 32  (13 : 17)


Spielbeginn 10.45 Uhr, Sporthalle Arbon!

Die erste Frage des Trainers in der Teambesprechung ging in Richtung Ernährung! Und tatsächlich hatten die Fürstenlandjungs mit einem Morgenessen dafür gesorgt, dass auch genug "Benzin" für einen Wettkampf anzapfbar sein würde.

Etienne Kobler als Captain war dafür besorgt, dass auch der Motor "Formel 1"-Bereitschaft erreicht.

Leider wollte dem Schreibenden das Einlaufen einfach nicht recht gefallen, denn die Arboner werden sicherlich "höchst giftig" zum Spiel bereit sein! Statt "F1" war eher "VW Käfer" angesagt. Mit ein paar Massnahmen wurde der Fürstenlandkarren doch noch einigermassen startklar gebracht.

Aber eben nur "einigermassen", denn die Seebuben zeigten sofort, dass sie mit allen Mitteln versuchen wollten, die Spielfreude zu rauben, die sonst die Fürstenländer gewohnt waren zu zeigen.

Wiederum war es Etienne Kobler vorbehalten, dass das Spiel auf Messers Schneide blieb, denn die Einschüchterung gelang den Einheimischen vorerst und es dauerte bis etwa zur 20.Minute, bis auch der Schiedsrichter ein Einsehen hatte und die Arboner Strafen einfingen. Aus einem 12:10-Rückstand und einem Timeout resultierte noch ein komfortables 13:17 zur Pause. Diesbezüglich halfen die Einheimischen tatkräftig mit, dass das Spiel auf die Fürstenländer Seite kippte.

In Halbzeit 2 sollten die "Weiss-Schwarzen" mit viel Bewegung in die Lücken preschen, um den "Klammerwerkzeugen" zu entgehen oder zumindest weitere Strafen herauszuholen.

Irgendwie wollten oder konnten die RLZ-Spieler nicht so den Rat des Trainers annehmen und kassierten gewissermassen immer wieder "Prügel", weil sie einen "Standhandball" pflegten, anstatt mit Tempo in die Lücken zu preschen. Dennoch erreichten die Gäste sukzessive ein 7 Tore-Polster, welches bis etwa 15 Minuten vor Spielende Bestand hatte.

Mit riskanten Pässen und schlechten Würfen brachten die Junghandballer aus dem Fürstenland, die allerdings wegen der Skiferien auf die Flawiler "Verbündeten" verzichten mussten, die Einheimischen zurück in die Partie.

Bei "Plus 3" musste ein Timeout herhalten, um die Jungs nochmals, trotz "Blessuren", an die Kampfesmoral zu appelieren. Gefragt war nun das Blut von "Samurai" Keichi, sowie das der "Hunnen" Adam und Timur! Zudem war natürlich der Spielmacher Etienne Kobler gefordert, der doch viel einstecken musste. Er war es dann auch, der zusammen mit Damian Bruggmann, den "Sack" schlussendlich doch noch mit einem klaren 23:32-Spielausgang "zumachten"! Endlich schufen die "Weiss-Schwarzen" den Unterschied mit besserer Laufarbeit mit und ohne Ball.

Wichtiges trug auch der Torwart Naum Schurter bei, der in der Schlussphase mit einem gehaltenen Siebenmeter und ein paar Paraden für den wichtigen Rückhalt besorgt war.

Somit konnte die Spielkultur doch noch der Körperkultur erfolgreich trotzen und dem Sieg war ein ganz starkes Stück "Arbeit" vorausgegangen und soll den jungen Leistungshandballern vor Augen führen, dass man den Körper generös einsetzen muss, um sich durchsetzen zu können. Das gilt für die Defensive wie auch für die Offensive!

Erst am Samstag, 24.März 2018 folgt mit einem Heimspiel (10.30 Uhr, Buechenwald) der Einsatz gegen ein nächstes Zürcher Team! Mit dem TV Thalwil wartet sicherlich wieder ein Gegner, der körperlich stark auftreten wird. Eine nächste Gelegenheit, seinen Körper mutig entgegenzustellen!


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Trotz erhaltenen Prügel durchgebissen und 2 Punkte erkämpft haben:

Naum Schurter; Adam Balogh, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Timur Farkas, Christoph Frick, Etienne Kobler, Keichi Preisig, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer


Gianni Keller

 

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