MU 13 Fürstenland: Ohne Fleiss kein Preis!

Ein sehr lauer Auftritt ohne Lust auf Bewegung und Kämpfen führen zur klaren Heimniederlage!

 

SG Fürstenland   :   TV Thalwil         20  : 28  ( 9 : 14)


Mit dem TV Thalwil gastierte ein neuer Gegner in der Buechenwaldhalle. Von der Rangierung her sollte dieses Aufeinandertreffen auf Augenhöhe stattfinden können. Aus physischer Sicht war dem in etwa so, auch wenn die Zürcher 2 "herausragende" Spieler präsentieren konnten.

In spielerischem Sinne war es dann vor allem in der ersten Halbzeit nicht so! Obwohl die ersten 10 Minuten dank Etienne Kobler und Matteo Etter recht ausgeglichen verliefen, kippte das Spiel anschliessend. Die Buben vom Zürichsee agierten im Angriff äusserst schnell und wendig, so dass die Fürstenland-Deckung bös durcheinander gewirbelt wurde. Insbesondere der RM- und RL-Spieler fanden immer wieder zu viel Raum vor, weil die Lücken nicht zugestellt werden konnten.

Auch Torwart Noah Küffer fand nicht richtig ins Spiel, obwohl viele Bälle hoch auf ihn zugeflogen kamen.

Im Angriff sündigten die "Weiss-Schwarzen" mal für mal, so dass die Resultatschere sich öffnete, weil sich die RLZ-Jungs an der Torumrandung die Zähne ausbissen. Eine Viertelstunde lang blieben 6 Treffer auf der Anzeigetafel stehen!

Mit dem 9:14 zur Spielhälfte spiegelt sich diese leidige Erkenntnis, die sich auch nicht im 2.Umgang verbessern sollte. Auf Grund der TW-Statistik hat der Thalwiler Goali nicht mehr Paraden aufzuweisen, als die Unsrigen, doch in Sachen Präzision waren die Gäste klar besser.

Die Schlussviertelstunde sah Etienne Kobler, zwecks Schonung für das Futuro-Derby in Flawil, von der Bank aus an. Nach dem guten Beginn rieb er sich im Angriff immer mehr in der gegnerischen 5:1-Deckung auf und hatte einen ungewohnt enttäuschenden Auftritt. Derweil zogen Matteo Etter und Damian Pfründer ein "Licht-und Schattenspiel" ein. 13 Treffer aus 30 versuchen reichen halt nicht aus, wenn ein Spiel gewonnen werden will.

Naum Schurter durfte auch noch ins Tor, obwohl die Thalwiler bis dahin die obere Hälfte des Tores bevorzugt haben. Und dies auch weiterhin so handhabten, wodurch es nicht mehr viel zu halten gab. Nach dem "Beinahe-Stängeli-Vorsprung" von 9 Toren, wechselte auch der Gästetrainer durch und alle Füstenland-Jungs kamen zu Spielanteilen. Dadurch pendelte sich der Torabstand ein und die 2. 30 Minuten endeten mit 11:14 "human".

Am Schluss standen beim 20:28 Endresultat gefühlt gleich viele Pfosten- oder Lattentreffer zu Buche, wie erzielte Tore...

Ohne Kämpferherz und grossem Wollen zeigten sich die U13-Jungs von der wenig begeisternden Seite! Mit diesem Resultat dürften auch die vom Verband kurzfristig eröffneten Perspektiven für ein Aufstiegsturnier ins U13 Inter bei Rang 4 und besser, in Luft aufgelöst haben...

Das nächste Spiel dürfen die Fürstenländer in der St.Galler Kreuzbleiche bestreiten. Der TSV St.Otmar ist deutlich besser platziert, so dass eigentlich die Ausgangslage ziemlich "heikel" ist. Es ist zu hoffen, dass im Derby mehr "Feuer" im Team vorhanden sein wird. Am Sonntag, 8.April um 10.30 Uhr bekommen die Junghandballer die Gelegenheit, sich für die enttäuschende Performance zu rehabilitieren.


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit zuwenig Widerstand ein besseres Resultat vergeben haben:

Noah Küffer, Naum Schurter; Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Christoph Frick, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Fabio Steingruber und Lars Widmer

Gianni Keller

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