MU 15 Elite: 1.Halbzeit nahezu top - die 2. ein Flop!

Ohne Torwartleistung und schlechter Chancenauswertung gab es beim Leader nichts zu holen!

 

GC Amicitia Zürich   :   TSV Fortitudo Gossau    32  :  20   (13 : 11)


In der Mythologie soll "JANUS" das Symbol der Dualität darstellen! Alles Göttliche berge einen Gegenspieler in sich und beide Seiten sollen sich einer objektiven Wertung entziehen und sei weder gut noch schlecht...

Somit darf also dieser Gott "JANUS" nicht als Thema diesen Bericht zieren?

Göttlich war nur der Spieltag, der Sonntag! Der "Gegenspieler" hiess GC Amicitia Zürich und ist auch weiterhin aktueller Leader im U15 Elite. Als Trainer ist es wohl schon schwierig, eine objektive Wertung der "Vorkommnisse" der einen Seite (1.Halbzeit) und der anderen Seite (2.Halbzeit) in der Saalsporthalle vorzunehemn ohne gut und schlecht...

Also halt doch der zaghafte Versuch einer wertfreien Schilderung? Die orangen Zürcher gegen weisse Gossauer. Beide spielen Handball bis die Schiedsrichter abpfeifen und die Zürcher in Zürich bleiben und die Gossauer nach Gossau zurückfahren... So geht es wohl doch nicht! Also vergessen wir "JANUS"...

Die erste Hälfte war eines Spitzenspiels absolut würdig! Ein Novum seit geraumer Zeit auf Stufe Elite für ein Gossauer Nachwuchsteam! Disziplinierte Deckung und der GC Ami-Verteidigung angepasste Auslösehandlungen sorgten für einen spannenden ausgeglichenen Kampf. Cyrill Conscience führte die "Weiss-Schwarzen" spielprägend und war auch im 1 gegen 1 wertvoller Torschütze!

Da Aurel Sostizzo verletzt zuschauen musste, fehlte derjenige Spieler, der auch aus der 2.Reihe werfen konnte. Die Fürstenländer rückten der ziemlich defensiv ausgerichteten Deckungsform oftmals zu nahe und verpufften viel Energie in der orangen Wand. Einzig Mauro Mattioli, der Aurel vor allem in der 1.Hälfte sehr gut vertreten konnte, preschte in die engen Lücken und konnte skoren oder auch Strafen herausholen.

Allerdings zeichnete sich bereits im ersten Umgang ab, dass die Ostschweizer wiederum ziemlich fahrlässigen Chancenumgang pflegten! Mit dem 13:11 zur Pause durften die Trainer vor allem mit den 13 Gegentreffern noch zufrieden sein, zumal beide eingesetzten Torwarte kaum einen Ball behändigen konnten.

Alles nach Plan also! Die offensive Abwehrvariante blieb noch in der Hinterhand, solange die starke Rückraumachse des Leaders noch nicht voll auf Touren gekommen ist.

Nach einer Fehlwurforgie, vor allem auf Gossauer Seite und 18:12 nach rund 40 Minuten, musste der Notfallplan nach einem Timeout herangezogen werden. Das 3:3-System funktionierte insofern, als dass der Abstand zumindest für knapp 10 Minuten gehalten werden konnte. Weitere kapitale Eigenfehler und das Scheitern in bester Position am Heimkeeper, liess die Hoffnung auf Punkte jedoch schnell schwinden.

Die Forti-Jungs zeigten sich in einem konträren Licht gegenüber der 1.Hälfte und gingen zuguterletzt sang und klanglos unter. Sie kassierten im 2.Umgang mit 19:9 gar ein "Stängeli"!

Insgesamt benötigten die Einheimischen 48 Würfe für 32 Tore. Der Fortitudo 54 für 20 Tore. Also alles im logischen Bereich.

Die "Dualität" des Auftrittes in beiden Spielhälften geben am Schluss schon etwas zu denken. Mit Genuss sollte das Spitzenspiel als Lohn für das bis anhin Gezeigte in der Meisterschaft "gefeiert" werden. Mit Frust und einer Klatsche mit 32:20 endete der Ausflug in die Saalsporthalle, die für den Schreibenden doch auch etwas Göttliches hat.

Wiederum an einem Sonntag (10.12.17) folgt das nächste Spiel als Derby gegen den TSV St.Otmar, ebenfalls an einem göttlichen Ort! In der Kreuzbleiche sollen die Forti-Jungs wieder das Gesicht des erfolgreichen Teams zeigen können. Die erste Hälfte in Zürich sei für die mitgereisten Eltern göttlich zum Anschauen gewesen und die 2. soll "JANUS" behalten...


HOPP FORTI!!!

Ein Spiel mit 2 Gesichtern gezeigt haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule und Aurel Sostizzo (Video)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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