MU15 Elite: Da wäre doch mehr möglich gewesen!

Das Kämpferherz nicht ausgepackt!

 

HC GS Stäfa   :   TSV Fortitudo Gossau   28  :  24   (15 : 13)


Wenn eine Mannschaft in der Stäfner Frohberghalle gewinnen will, geht es nur über den bedingungslosen Kampf! Diese Botschaft ging wohl zu wenig tief in die Köpfe der Forti-Jungs!...

Die Halle hat eine eigene spezielle Akustik und verwandelt sich schnell in ein Tollhaus, ohne eine Hundertschaft an Zuschauern. Auch diese Entwicklung sollte mit einem guten Start im Keime erstickt werden.

Ein Ballverlust im ersten Angriff und eine verschlafene Aktion in der Deckung und schon war der Auftakt nicht das, was sich die Gossauer vorgenommen hatten.

Loris Zeller, der an diesem Abend sein Potential zu wenig abrufen konnte, korrigierte den Rückstand zwar noch unmittelbar danach. Ein weiterer Ballverlust und ein Fehlversuch von Loris brachte die Zürcher mit 3:1 in Front.

Anschliessend fingen sich die "Weiss-Schwarzen" und lagen sogar mit 9:10 in Front, als es wieder die eigene Chancenauswertung war, die dem Heimteam kurz vor der Pause ein 13:10-Vorsprung bescherte. Mit dem Pausenstand von 15:13 lag dennoch alles drin!

Mit dem Aufruf endlich das Kämpferherz auszupacken und die Würfe cleverer zu platzieren, wollten die Fürstenländer die Partie wieder an sich reissen.

Gesagt und NICHT getan! Bis zur 48. Minute schauten gerade mal 3 (!) Treffer heraus, während GS Stäfa die weiterhin zu offene Verteidigung mit ihrer Durchbruchstärke nutzte, um auf 22:16 vorzulegen. Aron Mannhart löste in der 2.Hälfte Lars Niedermann im Tor ab und hatte ein paar Paraden mehr zu verzeichnen. Allerdings zeigte der Zürcher Antipode mit seinen sehr starken 60% in etwa die doppelte Quote der Forti-Goalies... Die mangelnde Toreffizienz der Forti-Jungs spiegelt sich leider auch hier wieder.

Das letzte Timeout bei 26:18 nach 54 Minuten war nur noch ein Appell an die Ehre! Immerhin zeigte dieser so weit noch Wirkung, dass das Resultat schlussendlich noch "vernünftig" wurde. Vielleicht muss in Zukunft vor dem Spiel nicht nur das Kämpfen und unbedingte Wollen, sondern auch die Ehre angestachelt und eingefordert werden?

Gelegenheit zur Korrektur hat das U15 Elite erst in 2 Wochen (Sa.25.02.17) beim Heimspiel  um 15.00 Uhr gegen die HSC Suhr Aarau. Ein Erfolgserlebnis muss her! Das geht aber nur, wenn das grosse Kämpferherz ausgepackt wird!

HOPP FORTI!!!

Einen ungenügenden Auftritt zeigten:

Aron Mannhart, Lars Niedermann; Cyrill Conscience, Noah Inauen, Luka Mitrovic, Noah Koller, Maurice Kuhn, Joel Peyer, Marc Rügge, Andrin Schneider und Loris Zeller

abwesend: Lukas Osterwalder (verletzt) und Aurel Sostizzo (krank)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

Zurück