MU 15 Elite: Mit einer sehr guten Startphase einen wichtigen Auswärtssieg eingeläutet!

Die erklommene "Top 3"-Rangierung soll das Selbstverständnis beflügeln!

 

SG Pilatus   :   TSV Fortitudo Gossau    30  :  33   (16 : 19)


Seit Donnerstag war klar, dass der Gang an den Fuss des Pilatus nach Kriens in die enge Meiersmatthalle eine emotionale Herausforderung werden würde!

Um die richtige Einstimmung zu finden, wurden bereits am besagten Abend alle Abschlussszenen des letzten Spiels, sowie die Physiognomie der Luzerner Spielweise per Videostudium in die Köpfe der Forti-Jungs implantiert.

Mit stolzem Auftritt sollte den kämpferischen Innerschweizern gleich schon beim Einlaufen das Ansinnen der Ostschweizer manifestiert werden. Dass die Musik der Gossauer beim Einlaufen in fremder Halle lief, war doch schon ein Minisieg vor Spielbeginn...

In der Person von Martin Mai besitzt die SG Pilatus einen überaus talentierten und starken 1 gegen 1-Spieler, der mit einer aussergewöhnlichen Effizienz aus diesem Team herausragt. Ihn galt es in den Griff zu bekommen. Cyrill Conscience wurde auf ihn angesetzt und dieser löste dies sackstark. Offenbar übertrug sich dies auch auf die Angriffsleistung, so dass der Gossauer Spielführer über die ganze Spielzeit eine Topleistung abrufen konnte.

Die Neutralisation des Shooters in den ersten 20 Minuten und eine sehr gute Startphase im Angriff brachte die Gäste mit bis zu 5 Toren in Front! Für einmal war nicht die Chancenauswertung ein Hindernisgrund, sich mehr absetzen zu können, sondern vielmehr, dass Besmir Avdili im Tor kaum einen Ball abwehren konnte.

Fazit der 1.Halbzeit: Noch nie so viele Tore erzielt (19) und noch nie so viele kassiert (16)!

Ognjen Stevic erhielt das Vertrauen der Trainer, in der 2 Hälfte das Tor hüten zu dürfen. Auch wenn es ihm nicht gelang, an die samstägliche Leistung anzuknüpfen, war es für ihn ein sehr wichtiger Lehrplätz auf diesem Niveau spielen zu können.

Somit wurde das Spiel zu einem richtigen Spiessrutenlauf, denn der Vorsprung blieb in etwa immer der gleiche! Hüben wie drüben häuften sich nun auch die Zweiminutenstrafen. Auf der Seite der Weiss-Schwarzen zwang Jan Brülisauer, vor allem mit seiner 3.Strafe an der gegnerischen 7 Meter-Linie (...), die Trainer zu einer etwas hektischen Auswechselvariante Angriff/Verteidigung. Cédric Kobler löste den Job als "Hinten Mitte" sehr konzentriert und engagiert, so dass diese Gefahrenquelle keine mehr war.

Die Verletzung von Aurel Sostizzo und diejenige von seinem Stellvertreter Mauro Mattioli auf "RL" sollte dann auch dem ganzen Team mehr weh tun. Nun schlüpfte jedoch der Appenzeller Marco Streuli in deren Rolle und agierte, wie bereits in Halbzeit 1, mit viel Zug aufs Tor und konnte wichtige Tore erzielen, so dass sich resultatmässig nichts "Ungebetenes" ereignete.

Der Forti-Karren blieb in der Spur, bis im Kopf des Trainers die Gedanken an die bekanntlich "heissen Schlussminuten" aufkamen. Mit einem Timeout konnte der Schreibende die aufkommende Phase der "zittrigen Hände" auffangen und nochmals den Plan und den Appell an das stolzgeprägte Auftreten einbringen.

Insbesondere bei Daniel Inauen war dies nötig, weil er immer noch mit dem ominösen Zurückpfeifen bei der Ausführung seines Penaltys haderte. Dabei hatte er bis anhin einen sehr wichtigen und erfolgreichen Part in den zweiten 30 Minuten gespielt.

Wie auch immer, offenbar hat die Auszeit derart geholfen, dass die Fürstenländer "relativ cool" den wichtigen Auswärtssieg mit 30:33 einfahren konnten, der ihnen nun ein "richtiges" Spitzenspiel am kommenden Sonntag bescheren wird. Das gewonnene Selbstverständnis wird auch nötig sein, dem Spitzenreiter und auch geheimen Favoriten GC Amicitia Zürich, erfolgreich in der Saalsporthalle (14.00 Uhr) gegenübertreten zu können.

Gleichzeitig soll es jedoch auch ein Genuss sein, dass die RLZ-Jungs für einmal um die Tabellenspitze mitspielen dürfen! Eine neue und schöne Momentaufnahme für ein U15 Elite-Team des TSV Fortitudo Gossau!  


HOPP FORTI!!!

Mit stolzer Brust aus der Innerschweiz heimreisen durften:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Marco Streule und Aurel Sostizzo

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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