MU 15 Futuro: Angstgegner SC Frauenfeld!

Mit einem mutlosen Auftritt sang- und klanglos untergegangen!

 

SC Frauenfeld – SG Futuro Gossau 28:17 (10:6)

Die Meisterschaft ist schon länger in Betrieb. Dabei haben sich die Futuros immer mehr oder weniger gut geschlagen. Am 28. Oktober reisten die Futuros ausgehend vom Marktplatz in Richtung Frauenfeld Auenfeld-Anlage. Anpfiff war um 18:00 Uhr. Die Spieler machten einen sehr zurückhaltenden Eindruck. Man musste die Futuros noch aus der «Nachmittags»-Müdigkeit rausholen.

Bereits in der Garderobe versuchte der Trainer Gianni Keller die Spieler zu sammeln. Man sammelte Kopf, Herz und Hand und versuchte nach Pestalozzis Vorlage die Spieler zu motivieren. «Gegen dieses mühsame Frauenfeld brauche es Geduld, Coolness und Cleverness.», hiess es. In der Sporthalle wartete die gewohnte 6:0 verteidigende Mannschaft, welche aus grossgewachsenen und körperlich überlegenen Spielern bestand. Kein Grund gleich nervös zu werden, zumindest war das bei den Trainern so.

Wie schon beim Cup-Spiel gegen den SC Frauenfeld, fielen auch am 28. Oktober wieder wenig Tore. Nach 20 Minuten hat es insgesamt noch nicht einmal 10 Tore gegeben. Zur Pause stand es 10 zu 6 gegen die Futuros. Die gezeigte Leistung war fast schon schlecht. Man agierte ohne Kopf, ohne Herz und ohne Hand. Man warf ins Leere oder hauptsächlich über die grossen Spieler hinaus. Sämtliches im Training Betrachtete und Trainierte, wurde alles vergessen und/oder ignoriert.

Auf der Bank herrschte eine erdrückende Stimmung. Die Spieler kamen teils heraus und klagten über die Härte des Spiels und dass sie angegangen werden. Den Spielern war anscheinend nicht bewusst, dass Handball gespielt wurde, beziehungsweise, dass dies eine harte Sportart sein konnte. Dementsprechend war die Stimmung der beiden Trainer in der Pausenbesprechung down. Man verstand nicht, was in den Köpfen der Spieler vorging, was sie sich in der ersten Halbzeit gedacht hatten. Man erinnerte die Spieler nun aber auch daran, dass ein 4-Tore-Rückstand auch wieder aufgeholt werden konnte. Sinnbildlich für die verdiente Niederlage der Futuro-Mannschaft war die Reaktion auf die Motivierungsversuche von Pascal Dörig. Es kam einfach nichts zurück.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich zwar ein Tick offensiver, jedoch blieben die Futuros weiterhin unterlegen. Ausgenommen von zwei Spielern, Delian Ochsner und Etienne Kobler, zeigten die Futuros eine Leistung. die hinten sowie vorne überhaupt nicht überzeugte und schlichtweg ungenügend war.

Die Niederlage war verdient. «Wer gibt, dem wird gegeben.» Zu wenig gegeben und überhaupt kein Wille gehabt, um zu siegen. Eine Anekdote zum Abschluss und hinaus aus der Garderobe, sodass die Spieler selbstständig über sich selbst und ihre Leistung nachdenken können. Noch einmal gegen Frauenfeld am 2.Dezember in der Buechenwaldhalle. Noch einmal gegen den scheinbaren «Angstgegner» , dann aber mit Harz (...)! Wer weiss, vielleicht …

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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