MU 15 Futuro: Ein Geduldssieg!

Dank breiterer Qualität und solidarischem Auftreten ein gelungener Auftakt in die zweite Meisterschaftsrunde!

 

TV Appenzell   :   TSV Fortitudo Gossau Futuro   28  :  34 (15 : 13)


Die Appenzeller Wühre-Halle hat für den Schreibenden immer etwas "Mystisches", denn Auftritte im Herzen von "AI" sind immer eine spezielle Herausforderung für das Gastteam. "Kämpfen und Siegen", eigentlich ein deutsches Motto, trifft dieses positive Sinnbild haargenau. Dazu gesellt sich noch die Hypothek, dass die Partie "harzfrei" zu absolvieren war!...

Die Futuros durften sich auf die Verantwortungsträger Timon Truniger, Gianin Santeler und Nico Strauss aus dem U15 Elite-Kader abstützen, während beim TVA ihr Forti-Teamkollege Marco Streule das Spiel führte.

Ob es tatsächlich am angesprochen Mythos der Wühre-Halle geschuldet war, dass die Gossauer derart lasch zu Werke gingen, wird wohl weiterhin ein Geheimnis bleiben.

Mit einer "Soft-Variante" im 3:2:1-System war den Appenzellern der Teppich ausgelegt, kurvenreich Tor um Tor zu erzielen. Timeout oder kein Timeout?

Wie im U13-Spiel am Vormittag, verzichtete der Trainer auf diese Massnahme, obwohl Marco Streule seine Team-und Trainingskollegen immer wieder "vernaschte" und in seine "Lieblingsecke" werfen durfte, die jedoch auch von Torwart Jeremias Eilinger zu wenig konsequent zugemacht werden konnte. Der Vorsprung der Innerrhöder betrug immer etwa 3 Tore. Immer noch zu wenig "heiss" für eine Auszeit! Erst in der 26.Minute (14:10) kam die "Grüne Karte" doch noch auf den Zeitnehmertisch!

Es war dem insgesamt sehr guten Kreisläufer Amin Sapra und dem jungen Leo Baumgartner (Jg 2006) mit einer Tordoublette vergönnt, den Schaden zur Pause (15:13) in Grenzen zu halten.

Zuerst Peitsche, dann etwas Zuckerbrot! Der Inhalt der Ansprache der Trainer in der Garderobe war darauf ausgerichtet, dass "es" so nicht weiter gehen kann und einerseits Marco Streule wohl das Spiel nicht alleine gegen die Forti-Jungs gewinnen kann und die "Weiss-Schwarzen" doch insgesamt einfach besser sein sollten, als das Restkader des TV Appenzell.

Offenbar kam die Botschaft in die Köpfe der Gossauer!

Der eingewechselte Goali Lars Lutz konnte die Würfe von Marco Streule immer besser lesen, auch wenn dieser am Schluss aus 35(!) Versuchen doch 75% der Appenzeller Tore (21) verbuchen konnte. Diese Vorgabe schien Timon Truniger zu einem internen Duell ausweiten zu wollen. Als auch er besser wurde und am Schluss mit 10 Toren aus 18 Versuchen nur noch knapp "unterliegen" sollte, gelangen auch Gianin Santeler und Nico Strauss eine stärkere Performance als in Halbzeit 1.

Adam Dulkanovic darf vielleicht als Matchwinner gepriesen werden, denn mit seinen Dürchbrüchen gegen die Hand skorte er eminent wichtig oder er wurde von seinem Gegner derart gestoppt, dass daraus Zeitstrafen und sogar eine "Rote Karte" resultierte.

Stetig vermochten die Forti-Jungs den Toreabstand auszuweiten. Via erster Führung mit einem Siebenmetertor durch Etienne Kobler (16:17), einem Doppelerfolg durch Gianin Santeler von plus 5 zu plus 6 und dem vorentscheidenden 22:29 durch Amin Sapra (53.) zahlte sich das Vertrauen der Trainer in die Qualität der Futuros schlussendlich auch aus!

Janis Pfister war der einzige Fürstenland-Spieler, der die Kreise, des in Manndeckung genommenen Appenzeller Torgaranten einigermassen einzuengen vermochte und einen wichtigen Dienst auf dem Weg zum Erfolg leistete. 

Bis zum Spielende mit 28:34 durften sich noch alle "Weiss-Schwarzen" zeigen und einen wichtigen Sieg auswärts beim RLZ-Partnerverein in der Wühre-Halle einfahren. Zwar wurde dem "Mythos" für einmal erfolgreich paroli geboten, doch an dessen Weiterbestand zweifelt der Schreibende kein bisschen...

Infolge einer Spielverschiebung wegen Skiferien geht es erst am Sonntag, 04.02.2018 im Heimspiel (12.30 Uhr, Buechenwald) gegen einen "Altbekannten" der laufenden Saison weiter. Auch die SG KTV Wil/HC Uzwil ist ein RLZ-Team und auch da treffen sich wieder Trainingsgenossen zu einem Vergleich...

HOPP FORTI!!!

Mit Geduld und breiterer Qualität den Mythos gebändigt haben:

Jeremias Eilinger, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Gian Bosshard, Luca Bücheli, Andreas Diem, Adam Dulkanovic, Etienne Kobler, Janis Pfister, Gianin Santeler, Amin Sapra, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger 

Gianni Keller und Pascal Dörig

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