MU 15 Futuro: Nerven wie Drahtseile!

Futuros holen sich einen No-Harz-Punkt in Goldach!

 

HC Goldach-Rorschach – SG Fortitudo Gossau Futuro (18:19) 32:32

Der Matchbericht soll heute in einer etwas anderen Art und Weise starten: «Liebe Junioren, bitte tut mir das nie wieder an!» Die letzten 10 Minuten des Samstagspiels der Weiss-Schwarzen waren durchaus ein Zittern, ein Bangen, fast schon ein Krimi. Jetzt aber mal auf Anfang:

Am Samstag, den 10.02.2018, begaben sich die Futuros nach Goldach. Es wartete ein Spiel ohne die goldene Flüssigkeit, so könnte man sie nennen, wenn man die Reaktionen der Futuros interpretiert, wenn diese hören, dass ein Spiel harzfrei sei. Für diesen Event hat man speziell die ganze Woche bereits ohne Harz trainiert, um sich auf das Spiel ideal vorzubereiten. Die Weiss-Schwarzen fanden sich um 15:30 Uhr in der Wartegg-Halle ein.

Der HC Go-Ro war der SG aus Gossau durchaus bekannt. Bereits zwei Mal traf man auf die heutigen Gegner. Einmal hatte es ein positives, ein anderes Mal ein negatives Ende. Mit der Hoffnung, dass es heute nicht noch einmal ein negatives Ende nehmen sollte, startete man in die Partie. Der Trainer erwartete heute Leidenschaft und Teamgeist. Die Vorbesprechung schlug bei den Junioren sehr gut an. Sie wirkten motiviert und wach.

Die Futuros konnten heute aus dem Vollen schöpfen. Vierzehn Spieler standen im Aufgebot und sollten heute den Sieg bringen. Die Starting-Six sollten den Wagen ins Rollen bringen. Das Gegenteil geschah. Man warf drauf los, wortwörtlich: Man warf auf den Torhüter los. Dieser wurde so von uns gerade auch noch eingeworfen. Das harzfreie Spiel brauchte wie immer eine kurze Angewöhnungsphase. Auch diese brachte man hinter sich.

Vor der Pause verspielte man eine 3-Tore-Führung, und ging mit 18:19 in die Pause. 19 Tore erzielt. 18 kassiert. Für die Trainer war klar: Vorne hätte man auch mehr als 25 Treffer erzielen können. Die Würfe waren oft zu wenig clever. In der Defensive war der grösste Mangel auszumachen. Die Futuros waren auch heute in der Defensive zu wenig konsequent. Die Forderungen waren klar. Die Message wurde verstanden.

Besserung war, wie das Schlussresultat zeigt, weniger in Sicht. Im Gegenteil: Go-Ro gewann die zweite Hälfte mit einem Tor Vorsprung. Das Endresultat war ein Unentschieden. Es hätte wirklich auch auf die andere Seite kippen können. Einzig die Nachlässigkeit des gegnerischen Teams in den letzten entscheidenden Minuten sicherte den Futuros das Unentschieden.

Ich muss dem Lesenden gestehen: Ich zitterte bis auf die letzte Sekunde. Denn bis zur 60. Minute und Schlusssirene lagen die Futuros ein Tor zurück. Der Schiri sprach uns jedoch in letzter Sekunde noch einen gerechtfertigten Penalty zu. Timon Truniger verwandelte diesen souverän und rettete uns das Unentschieden in letzter Sekunde.

Das Spiel endete mit 32 zu 32. Die Futuros können mit dem einen gewonnenen Punkt gegen Go-Ro den Platz auf dem ersten Rang verteidigen. Ich muss zugeben. Der Krimi war schon aufregend. Nächstes Mal wär es aber schöner, wenn die Entscheidung nicht in allerletzter Sekunde geschehen müsste. Des Schreibenden Nerven würden es den Junioren danken. Damit müssten diese nicht auf das stärkste strapaziert werden. Ein erleichtertes Trainerteam erhält jetzt vier Wochen Pause, bevor es im Meisterschaftsbetrieb weitergeht. Das Team soll gestärkt aus dieser zurückkehren. Am 10. März wartet der HSC Kreuzlingen. Ein bis anhin ein unbekannter Gegner. Dann heisst es wieder:

Hopp Forti!!!

 

Den wichtigen Nicht Harz-Punkt geholt haben: Lars Lutz, Jeremias Eilinger; Leo Baumgartner, Etienne Kobler, Andreas Diem, Gian Bosshard (n.e.), Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Adam Dulkanovic, Luca Bücheli, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler), Giannin Santeler (Ergänzungsspieler)

 

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

 

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