MU 15 Futuro: Souverän - zumindest in der 2.Halbzeit!!

Futuros holen den nächsten wichtigen Auswärtssieg!

 

SG KTV Wil / Uzwil – SG Fortitudo Gossau Futuro 13:29 (10:13)

Am 25. November um 14:00 Uhr fanden sich die Futuro-Spieler in der Sporthalle BZU in Uzwil ein. Auf die Weiss-Schwarzen wartete heute das letzte Match in dieser Saison, bei welchem man ohne Harz spielen musste. Nach dem letzten Auswärtssieg gegen die MU15 des HC Flawil und der Tabellen-Situation, war nun alles so vorbereitet, dass es heute zu einem weiteren Sieg kommen könnte.

Die Spieler fanden sich um 14:15 Uhr zur Vorbesprechung ein. Wie immer, bin ich gewagt zu sagen, sind die Futuros noch etwas ruhig und wenig motiviert. Die wichtigsten Punkte werden noch einmal repetiert, noch einmal in den Kopf gerufen. Das Ziel war klar: Die «Starting-Six» sollten wieder so einen explosiven Start hinlegen wie gegen Flawil.

Schon während des Einlaufens/Einspielens war Gianni und mir klar: Die Futuros sind nicht ganz bei der Sache. Ein letztes Mittel um den Motor endgültig zum Laufen zu bringen angewandt, startete ein Match, dessen erste Hälfte zum Einschlafen anregte. Aus Sicht der Futuros bewegten sich allesamt langsam, fast schon in Zeitlupe. Die ganzen Vorsätze aus der Vorbesprechung, «puff», in Luft aufgelöst, weshalb man sich nie richtig von der SG KTV Wil / Uzwil absetzen konnte. Die Teams waren sich dabei überhaupt nicht ebenbürtig, da die Uz- / Wiler ohne die beiden RLZ-Elite-Spielern auftrat. Der Vorteil hätte auf Seiten der Gossauer liegen müssen. So kam es, dass es zur Pause 10 zu 13 stand. Ein überaus unglücklicher Torhüter Ognjen Stevic liess nach der ersten Halbzeit vor allem bei mir noch Dampf ab, während Gianni sich bereits mit den Spielern in die Garderobe machte.

Ognjen hatte glücklicherweise genau dieselbe Ansicht wie ich: Zu wenig Dampf, zu wenig Power, zu wenig Ehrgeiz, zu wenig Distanz. Aus diesem Grund startete auch der Torhüter die Pausenansprache. Die Trainer betonten noch einmal, die Distanz und die Wucht die gegen vorne fehlten und, dass die Gossauer nun endlich einmal Spass auf dem Feld haben sollen, Handball spielen und Leidenschaft zeigen sollen.

Tatsächlich fruchteten die Worte. Die Futuros waren praktisch nicht wiederzuerkennen und zeigten mit nur drei Gegentreffern in der zweiten Hälfte eine souveräne Leistung in der Verteidigung sowie auch im Angriff. Trotz einigen kleinen Patzern in der Verteidigung bezüglich der gegnerischen Kreise und einigen überhasteten Angriffen, zeigte man eine gute Team-Leistung. Jeder kam zu seiner Spielzeit und die Bank der Gossauer unterstützten die auf dem Feld spielenden Futuros lautstark.

Das Spiel wurde mit 13 zu 29 gewonnen. Vor allem die zweite Hälfte, 3 zu 16 das Resultat, zeigt, zu welch einem Exploit die Futuros fähig sind und vor allem auch, was sie können. Die Futuros winken nun in ihrer Gruppe vom zweiten Platz mit 9 Punkten, ganz knapp hinter der Mannschaft aus Frauenfeld, die lediglich einen Punkt Vorsprung hat. Zusätzlich werden die Futuros vom HC Flawil mit 8 Punkten verfolgt. Die spannendsten zwei Spiele erwarten uns jetzt. Die Schlussphase naht jetzt erst recht, ein nächster Sieg muss her, wenn man es in die Aufstiegsrunde schaffen will. Am kommenden Samstag kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem SC Frauenfeld und den Futuros in der heimischen Halle. An diesen Gegner erinnert man sich nicht nur positiv. Die letzten beiden Partien, beide auswärts, gingen verloren. Wichtiger jedoch: Die allererste Partie gegen die Frauenfelder fand ebenfalls im «Hexenkessel» Buechenwald statt und dort zeigte man Moral und Biss und gewann. Am allerliebsten hätte ich ein am kommenden Samstag genau davon ein Déjà-Vu. Und dass dieses zu Stande kommt, braucht es Unterstützung von den Rängen mit einem lauten:

Hopp Forti!!!

Einen wichtigen Auswärtssieg geholt haben: Jeremias Eilinger, Ognjen Stevic (Ergänzungsspieler); Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Andreas Diem, Gian Bosshard, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Adam Dulkanovic, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Delian Ochsner (Ergänzungsspieler) und Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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