MU 17 Elite: Dem Leader erfolgreich Paroli geboten!

Ein aufopferndes Spiel mit Kampfesmoral zum Abschluss der Vorrunde!

 

TSV Fortitudo Gossau   :   GC Amicitia Zürich    29  :  32   (17 : 16)


Weil der "Stammtrainer" Raphael Kramer mit Spielern aus dem U17 Kader ein U19-Playoffspiel auswärts in Solothurn zu bestreiten hatte, traten die Forti-Spieler ergänzt mit 2 Jungs plus Trainer aus dem U15 Elite-Team gegen den Leader aus Zürich an.

Allerdings erschien deren "Shooter" auch nicht auf der Liste, sodass die Partie nicht schon vor dem Anpfiff entschieden war.

Zur Halbzeit leuchtete doch tatsächlich ein 17:16 auf, das den stellvertretenden Trainer mehr erfreute als denjenigen des Gästeteams. Es war ein sehr mutiger und generöses Auftreten, welches die "Weiss-Schwarzen" bis anhin gezeigt haben.

Insbesondere Loris Zeller wusste anfänglich zu gefallen und unter der Angriffsführung von Noah Inauen zeigten die Gossauer sehr attraktiven und erfolgreichen Handball. Im Tor parierte Aron Mannhart vor allem von der 6 Meter-Linie über die gesamte Spieldauer sehr stark..

Die aufopfernd kämpfende 3:2:1-Deckung wankte zwar oft, fiel jedoch nicht! Weshalb der Trainerantipode zuerst zum Timeout greifen musste war auch der etwas zu pommadigen Angriffsart der Stadtzürcher geschuldet. Hierbei sei bildlich das "Missmatch" von Lukas Osterwalder erwähnt, der seinen viel grösseren Gegenspieler immer wieder bissig "bearbeitete".

Der Kampf mangels Alternativen in der Deckung zehrte an den Kräften, so dass ein Gossauer-Timeout zum "Benzin tanken" herhalten musste. Insbesondere Yanik Stadler nutzte diesen Unterbruch, um mit seinen 1 gegen 1-Aktionen für sehenswerte Tore und herausgeholte Siebenmeter und Strafen zu sorgen. Das 17:16 war absolut verdienter Lohn!

Es war zu erwarten, dass in der Garderobe des Gegners aufrüttelnde Worte fielen und ein GC Ami-Express zu erwarten war. Auf der Forti-Seite hiess das Motto "AIM"! Alles ist möglich!

Erstaunlicherweise durften die Fürstenländer sehr lange an die 2 Punkte glauben. Während 20 Minuten blieben sie in "Schlagdistanz" und lagen nicht mehr als 2 Tore zurück, obwohl Loris Zeller kurz davor mit der 3.Zeitstrafe das Feld räumen musste. Zudem war auch Lukas Osterwalder mit 2 solchen belastet, so dass die Aufstellung in der Deckung massiv beeinflusst wurde. Beim Timeout seitens des Fortitudo bei Minus 3-Toren war ein letztes Aufbäumen gefordert, denn der Auftritt des Zürcher Spielers auf Rückraum links war derart unwiderstehlich, dass eine Manndeckung Abhilfe bringen musste.

Diesen Job musste mit Risiko Lukas Osterwalder übernehmen. Im Bewusstsein auch noch "rot" zu kassieren, machte er dies nicht wie gewohnt konsequent. Dazu gesellten sich im Angriff zu viele Eigenfehler, so dass die Felle doch noch davon schwammen.

Die breitere Bank von GC Ami und die leeren Forti-Tanks verhiessen für die letzten Minuten nichts Gutes. Doch trotz allen Widrigkeiten kämpften sich die RLZ-Spieler über die Ziellinie. Erwähnenstwert wäre noch das erste U17 Elite-Tor von Aurel Sostizzo und insbesondere der Einsatz von Linksaussen Noah Koller. Er sorgte mit herrlichen Toren dafür, dass der Nationalgoalie geistiges Futter erhielt und das Heimteam schlussendlich mit 29:32 sehr anständig aus der Partie gehen konnten. Chapeau!


HOPP FORTI!!!

Ein grosses Kampfspiel gezeigt haben:

Aron Mannhart; Simon Verlezza, Noah Koller, Loris Zeller, Joel Peyer, Lukas Osterwalder, Noah Inauen, Yanik Stadler, Maurice Kuhn, Aurel Sostizzo, Cyrill Conscience, Enver Gönültas (n.e.), Reto Bettenmann (n.e.) und Luka Mitrovic (n.e.)

Coach-Stv Gianni Keller und Jan Bischofberger

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