MU15 Elite: Anreisen - Spielen - 2 Punkte - Abreisen!

Die Forti-Jungs bestanden die Herausforderungen eines Wochentagspiels am Abend mit etwas Geknorze!

 

SG Horgen/Wädenswil   :   TSV Fortitudo Gossau   27  :  29   (15 : 14)


Donnerstagabend Spielbeginn 19.00 Uhr in Horgen, Waldegghalle!

So lautete das etwas "mühsame" Aufgebot für die U15 Elite-Jungs, die nach dem Schultag noch, via Toggenburg und Ricken, den für Forti-Nachwuchsteams, guten Horgener Boden betreten mussten.

Unter dem Motto "Anreisen - dann gut spielen - und sofort wieder mit 2 Punkten abreisen" fuhr eine vorwiegend verjüngte und das Kader nicht ausreizende Truppe an den Zürichsee zum Tabellenschlusslicht "Horgen/Wädi".

Die Sache mit dem "gut spielen" ging anfänglich voll auf! Mit sehr viel Elan stiegen die "Weiss-Schwarzen" in diese, aus Ranglistensicht betrachtet, "unwichtige" Partie. Jan Brülisauer eröffnete sehenswert den Score nach der "Kreisel-Auslösung" als Kreisläufer aus dem Rückraum, um dann jedoch auch anschliessend an der "Fehlerorgie" beteiligt zu sein, an der auch die Zürcher mitmachten...

In dieser Phase verpassten es die Gossauer, den Gegner entscheidend zurückzubinden, so dass ein stetes Auf und Ab den weiteren Verlauf prägte. Jerome Rutz warf sich mutig in die Lücken und traf selber oder holte Siebenmeter oder Strafen heraus. Die Penalties waren wieder eine klare Angelegenheit für Daniel Inauen, der zu überzeugen wusste. Das Überzahlspiel wurde etwas gar fahrlässig aufgezogen, so dass kaum etwas Brauchbares oder Erfolgreiches daraus entstehen konnte.

In der 3:2:1-Verteidigung musste Silvan Rügge viel Lehrgeld als "Hinten rechts" bezahlen, hatte er es doch auch gleich dem stärksten Angreifer der Einheimischen als "Übungsfeld" zu tun. Die daraus entstandenen Situationen konnte auch Besmir Avdili viel zu wenig meistern, sodass beim 15:14 für Horgen/Wädenswil zur Halbzeit das Fazit einfach war. Die Fürstenländer verdaddelten zu viele Chancen im Angriff und hinten standen sie zu wenig kompakt und hatten keine Torwartleistung.

Ein 12:15 für die Ostschweizer in Halbzeit 2 und somit doch noch ein 2Tore-Sieg!

Der Weg dorthin war jedoch wiederum ein sehr steiniger! Besmir Avdili hielt gegen Ende der heissen Schlussphase einen Siebenmeter und noch ein paar wichtige Bälle und vorne markierte Silvan Rügge 30 Sekunden vor Schluss das 27.Tor, welches die Siegsicherung brachte.

Davor schafften es die Forti-Jungs nicht, mit etwas Coolness und Cleverness einerseits, endlich auf 3 Tore davonzuziehen und andererseits mit unglaublichen Eigenfehlern oder Fehlentscheidungen beim Wurf den Gegner im Spiel zu halten. Selbst bei einer längeren 6 gegen 4-Phase agierten sie höchst nervös und ungeschickt!

Beim Forti-Timeout rund 3 Minuten vor Spielende lagen die RLZ-Jungs sogar wieder mit einem Treffer zurück, ehe Delian Ochsner und Mauro Mattioli das Blatt nochmals zu wenden vermochten und die Glückskugel doch noch auf "Weiss" zu liegen kam und nicht auf "Rot"...

Das Leben haben sich die Fürstenlandspieler selber schwer gemacht und doch noch diese etwas komplizierte Auswärtsaufgabe erfolgreich gelöst! Somit fand die Abreise aus der Waldegghalle doch noch mit 2 Punkten und einem "Smile" auf den Gossauer Gesichtern ein gutes Ende!

Das letzte Meisterschaftsspiel des U15 Elite findet bereits am kommenden Sonntag, 29.04.2018 um 13.30 Uhr in der Buechenwaldhalle statt. Viel steht im Derby gegen den TSV St.Otmar zwar nicht mehr auf dem Spiel! Doch Derby bleibt Derby!

Und zuguterletzt noch das: Mit 23 Punkten hat das jetzige U15 Elite zwar auch den 5.Platz erreicht, jedoch bereits 5 Punkte mehr eingefahren als die 2000er in der Saison 2014/15. Sollten es gar 25 werden, dürfen sich die 2003 und 04er-Generation als Topteam aus der Meisterschaft verabschieden! Insbesondere wenn man weiss, wie wertvoll die 2000er für den TSV Fortitudo geworden sind!....


HOPP FORTI!!!

Einen Abendausflug an den Zürichsee mit 2 weiteren Punkten abgeschlossn haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Daniel Inauen, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Cyrill Conscience, Moreno Labriola, Aurel Sostizzo und Ognjen Stevic (nicht im Aufgebot)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

 

 

 

 

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