MU19 - Appenzeller Deckung killt die weisse Weste von Fortitudo

Lehrreiche Niederlage vor dem Aufstiegsspiel

TV Appenzell - TSV Fortitudo Gossau 24:21 (12:12)

Es war ein lang ersehntes Spiel. Nach dem klaren Sieg der Gossauer in der Hinrunde, mussten die Fürstenländer zu ihrem letzten Spiel nach Appenzell fahren. Die Mannschaft war gemischt aus Spielern von der U19 und U17, weil im U19 sage und schreibe neun Spieler nicht zur Verfügung standen. Die Trainercrew musste ein Team zusammen basteln. Beim Spielstart stellte man schnell fest, dass dieses Team hier trotz allen Widrigkeiten gewinnen kann. Nach einer Viertelstunde stand es 6:2 für die Gäste. Doch dann griff die Appenzeller 6:0-Deckung. Der Ball wurde nicht laufen gelassen und zu viele Spielern war die Angst anzusehen. Die zwei Rückraumspieler machten zu wenig Druck, so dass Spielmacher Huber nach einer Grippewoche das Angriffsspiel alleine machen musste. Er versuchte und machte, doch reichte es nicht, um die deffensive Deckung auszuspielen. Mit dieser starken Deckung im Rücken, konnten die Innerrhödler bis zum Pausenstand von 12:12 Tor um Tor aufholen.

Nach der Pause waren es ebenfalls die Appenzeller, welche bissiger aus der Garderobe kamen. Die Fürstenländer spielten im Angriff weiterhin Alibihandball und in der Deckung schlichen sich erste Schwachstellen auf der rechten Deckungsseite ein. So war es die logische Folge, dass die Forti-Truppe in Rückstand gelang. Mit einer taktischen Änderung in der Deckung wollten die Forti-Jungs am Schluss aufholen. Dies gelang ihnen leider erst zu spät. Am Schluss gewinnen die Appenzeller das Derby zwischen den RLZ-Partnervereinen verdient. Zu wenig kam von den alten Leistungsträgern der Gossauer. Dann war es auch nicht erstaunlich, dass mit Rügge ein U17-Spieler der beste Mann der Gäste war. Nun bleibt zu hoffen, dass die Appenzeller in ihrem letzten Spiel die leider machbaren 36 Tore Differenz gegen den HC GoRo nicht aufholen. Falls ihnen das gelingt, müssen die Fürstenländer auswärts gegen einen Erstplatzierten im Aufstiegsspiel antreten. Gelingt es ihnen nicht, wird das Heimspiel am Weihnachtsturnier im Buechenwald gegen einen Gruppenzweiten ausgetragen. So oder so, muss das Team aus dieser Niederlage ihre Lehren ziehen. Trainer Kramer verlangt von den wenigen erahrenen Spielern mehr Einsatz, Wille und Druck auf das Tor. Einige der Verletzten sollten wieder fit werden und die Jungen müssen sich mehr an das U19-Spiel gewöhnen. Die Fürstenländer werden in den drei Wochen fleissig ihr Angriffsspiel verbessern, um den U19-Interaufstieg zu realisieren und dem Verein dadurch das Rookies-Label zu ermöglichen. Man darf gespannt sein.

Die erste Niederlage hinnehmen musste: Halter (33 %), Kobler, Gutmann (2), Garbini D. (2), Osterwalder (1), Stadler (1), Enzler, Kessler (1), Lämmler (3), Rügge, Schneider (1), Zeller, Huber (10) und Peyer gecoacht von Kramer, Gächter, Bleiker (v) und Brülisauer (v)

nicht gespielt haben: Rutz (v), Brülisauer (v), Moser (v), Scheiwiler (v), Bischofberger (v), Bleiker (v), Wunderli (rekonvaleszent), Gröpl (krank), Carpanese (Ausland) und Garbini N.

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