Januar 2016

 

Pfadi Winterthur „Sharks“   :   Forti            25  :  21  ( 9:10 ) 

Die Gastgeber stellen eine körperlich überdurchschnittlich starke Truppe. Zumindest regional gesehen. Wenn diese dann noch halb offensiv oder, wie nach der Halbzeit aufgestellt, in einem defensiven 5:1 in der Deckung stehen, wird es für jeden Gegner in dieser U13 Meisterschaft schwer. Zudem half dies auch der Torhüterin, die wohl auch insgesamt etwas über der Leistung von Forti-Goali Benjamin Brügger diese Verteidigung ergänzte.

Das Pausenresultat von 9:10 für die Forti-Jungs war jedoch nicht den Defensivsreihen geschuldet. Viel mehr war es eine Fehlerorgie hüben wie drüben, die von den beiden jungen Schiedsrichtern tatkräftig „unterstützt“ wurde, weil diese in der Handhabung der Schrittregel ebenfalls ihren Teil zur Unruhe beitrugen.

Die Last der Leaderrollen bei den Gossauern war insbesondere auf Cyrill Conscience, sowie auf Cédric Kobler und zu einem geringeren Teil auf Jerome Rutz verteilt.

Die Eigenfehler technischer Art plus die Fehlwürfe, inklusive vergebener „7 Meter“, machen oft den Unterschied in einem solchen Spitzenkampf aus. Diesbezüglich sündigten die „Weiss-Schwarzen“ leider zu oft. Vor allem in der Startviertelstunde wäre es durchaus möglich gewesen, nach einem 2 Tore-Vorsprung, die „Haie“ selber zu beissen…

Das „Steinzeit“-Pausenresultat durfte die Fürstenländer betreffend Deckungsleistung nicht blenden lassen, denn die Pfadi-Jungs entwickelten immer eine grosse Dynamik im 1 gegen 1.

Die Fürstenländer blieben bis zum 13:13 an den „Sharks“ dran, als ausgerechnet 2- Minutenstrafen die Einheimischen offenbar zu beflügeln schien. Selbst ein 4 gegen 6 nutzten die Winterthurer, um Tore über aussen zu erzielen. Diese Phase schien die Forti-Spieler endgültig zu lähmen und so übernahmen die Zürcher das Diktat und setzten sich mit 4 Toren ab.

Die Gossauer rieben sich nun am „roten Block“ vollends auf. Den Bewegungen in die Tiefe wichen nun gänzlich einem Querlaufen und -Spielen und die Kräfte schwanden zusehends. Da von den Aussen praktisch keine Wirkung ausging, lastete zu viel auf den Rückraumspielern, denen sich jedoch kaum Räume für Durchbrüche auftaten. Einzig Janis Braun „erwischte“ die Torhüterin mit 2 Toren auf dem „falschen“ Flügel, doch dies war einfach zu wenig, um die „Sharks“ auseinander zu bringen.

Ab und zu „bestätigten“ Cyrill Conscience und Cédric Kobler die „Wünsche“ der Trainer, wenn sie mit Schwung in die Lücken kamen. Auch wenn die beiden Forti-Spieler 9 und 5 Tore erzielt haben, wäre so doch mit mehr Mut weitaus mehr möglich gewesen. Auch trotz der guten Defensive von Pfadi.

Schlussendlich brachten die Einheimischen diesen Vorsprung über die Runden, weil die Gossauer Eigenfehlerquote einfach nicht zurückging. Das machten die Pfadi-Junioren in Hälfte 2 besser und deshalb ist deren Sieg in diesem Spitzenduell verdient.

Es folgt nun die lange Pause wegen der Skiferienzeit. Einzelne Spieler und vor allem deren Eltern haben sich extra Zeit genommen, aus dem Feriendomizil an- oder dahin nachzureisen. Herzlichen Dank für diese tolle Bekenntnis zum Nachwuchsleistungssport!

Am Samstag, 05.03.2016, wird die Meisterschaft gegen KJS Schaffhausen um 12.00 Uhr fortgesetzt. Bis dahin gibt es die Möglichkeit an den, vom starken Pfadi-Team aufgezeigten Schwächen zu feilen…

 

HOPP FORTI!!!

Den aufreibenden Spitzenkampf haben verloren

Benjamin Brügger; Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola (verletzt, Statistik), Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz und Nico Laurin Strauss

Abwesend: Aurel Sostizzo (U15-2), Amin Sapra und Timon Truniger (Familie)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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TSV Fortitudo Gossau - TV Appenzell 31:22 (17:12)

Die Ausgangslage versprach eine spannende Affiche. Zum Spitzenspiel reiste die an der Tabellenspitze stehende und noch ungeschlagene Handballriege zu den ebenfalls verlustpunktlosen Gossauern in die Buchenwaldhalle. Die Gäste waren sichtlich top motiviert, diese Chance den bis anhin überlegenen Gossauern ein Bein zu stellen und somit im Meisterschaftsrennen eine Vorentscheidung zu treffen, zu nutzen. Der Start ins Spiel war dementsprechend knapp. Die Schwarz-Weissen mussten sich vorerst daran gewöhnen gegen einen Gegner zu spielen, der Paroli bietet. Diese Angewöhnung wurde nach ungefähr 15 Minuten abgeschüttelt. Lämmler deckte den spielstarken Thür der Appenzeller das ganze Spiel so gut, dass er kaum ins Spiel fand. Im Angriff legten Rutz und Bleiker mit 6 von 8 und 3 von 4 ansehnliche Wurfstatistiken hin. Mit mehreren 4:2-Angriffen und dem Einbezug der Aussenspieler konnte in den letzten Minuten nochmals eine positive Bilanz resultieren. So stand es beim Halbzeitpfiff 17:12 für das Heimteam.

Doch den Forti-Jungs war bewusst, dass die kämpferischen Innerrhödler nie ein Spiel aufgeben und sich zurück kämpfen wollten. Dies gelang dank einer zehnminütigen Topleistung, in Zahlen ausgedrückt einem 6:0-Lauf, der Fürstenländer überhaupt nicht. Plötzlich hatte das Heimteam ein ansehnliches Polster ausgebaut. Vor allem Brülisauer und Gutmann überforderten die ultra defensive Appenzeller Deckung. Leider pendelte sich danach eine leichte Schwächephase ein. Zu überhastet und unüberlegt schlichen sich Fehler in das Gossauer Spiel. Dazu kamen einige eher Appenzeller begünstigende Pfiffe des Schiedsrichters. Nach einem Time Out konnte sich das Heimteam wieder fangen und nach einem wunderschön herausgespielten Kempa-Trick (siehe Youtube-Link unten) mit Abschluss von Lämmler den Sieg bejubeln.

Nun liegt der TSV Fortitudo Gossau mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze vor den Appenzellern. Die Devise der Gossauer ist nun jedes Spiel mit einer deutlichen Tordifferenz zu gewinnen, damit im Rückspiel am letzten Spieltag nichts mehr anbrennen kann.

Im nächsten Spiel treffen die Schwarz-Weissen im Derby am Dienstag, 9.2. um 19:45 in der Botsbgerghalle auf den HC Flawil.

Das Spitzenspiel gewinnen konnten: Moser (1), Gutmann (6), Garbini D. (1), Garbini N., Carpanese (2), Brülisauer (7/1), Enzler, Kessler (1), Lämmler (3), Rutz (6), Bleiker (3) und Kobler (48%) gecoacht von Kramer, Gächter und Gröpl (v)

Link Kempa-Trick

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TSV Fortitudo Gossau - SV Fides 46:27 (21:8)

Zum Cuphalbfinal wurde Fortitudo mit dem SV Fides der vermeintlich schwächste Gegner aus dem Pool zugelost. Früh am Mittwochabend wollten sich die Forti-Jungs für den beliebten Cupfinalevent in Winterthur qualifizieren. Wie immer besteht die grösste Aufgabe der Trainer vor dem Spiel darin, das Team aufgrund der klaren Ausganslage so einzustellen, dass der Gegner nicht unterschätzt wird. Bis anhin hat das diese Saison immer bestens geklappt. Die MU17 von Fortitudo ist für ihre starken Spielbeginne bekannt. Allerdings findet der aufmerksame Zuschauer auch in jedem Spiel eine Schwächephase der Gossauer.

Nicht anders lief es im Cuphalbfinale. Nach 8 Minuten beim Spielstand von 8:1 reichte es dem Gästetrainer und er sammelte sein Team im Time Out - mit wenig Wirkung. Die Fürstenländer mussten bereits auf 10 Meter aggressiv verteidigen, da mit Lieberherr im Cup ein Torhüter zwischen den Pfosten steht, der zwei Jahre zu jung ist. Dies klappte hervorragend. Mit der starken Deckung vor sich konnte der junge Schlussmann 56% der Bälle in der ersten Hälfte parieren. Mit Carpanese fehlte den Gossauern aufgrund eines Klassenlagers ihr bester Feldtorschützte. Doch mit Garbini hatten die Trainer auf Rechts Aussen an diesem Abend einen veritablen Spieler, der mit acht Treffern aus neun Versuchen brillierte. So gingen die Schwarz-Weissen mit einer klaren Führung von 21:8 in die Pause.

Vielleicht weil der Sieg bereits klar war oder weil mit Rutz ein Spielorganisator ausfiel, fiel die Spannung in der zweiten Hälfte extrem ab. So kam es, dass die St. Galler aus neun Meter frei werfen konnten. Diese Würfe waren für den jungen Lieberherr zu platziert. Im Angriff fehlte ein wenig die Organisation. Hin und wieder wussten Bleiker, Lämmler und Brülisauer durch Einzelaktionen zu überzeugen. Doch insgesamt war es eine der schwächeren 30 Minuten der Gossauer in dieser Saison. So stand es bis zehn Minuten vor dem Spielende in der zweiten Hälfte sogar Unentschieden. Zum Schluss konnte sich das Heimteam wieder ein wenig fangen und gewann das Spiel immerhin mit 19 Toren Differenz. Dieser positive Schlusspunkt wird für das kommende Spitzenspiel am Samstag gegen den Tabellenführer aus dem Innerrhoden wichtig sein. Wieder will man mit einem Startfurioso dem Gegner bereits zu Beginn ein Bein stellen. Auf jeden Fall wird es für den Meisterschaftsausgang ein wegweisendes Spiel werden. Hoffentlich wird der angeschlagene Rutz mit seiner technisch versierten Spielart wieder dabei sein.

Sich für den Cupfinal qualifizierten: Lieberherr (37%), Moser (5), Gutmann (5), Garbini D. (8), Garbini N., Brülisauer (8), Enzler (3), Kessler (2), Lämmler (9), Rutz (1/1) und Bleiker (4) gecoacht von Kramer, Gächter und Kobler

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SG Vaud HB Crissier   :   Forti                  37 : 32 (20:14)

 

Gerade mal mit 9 Spielern machten sich die Jungs des Fortitudo Gossau gen Westen auf, um im fernen Crissier die unnötige Heimpleite im Hinspiel wettzumachen. Die „Starting Six“ auf dem Feld müsste den Vaudois eigentlich mindestens ebenbürtig oder gar überlegen sein. Die Einheimischen bauen auf ihre Rückraumreihe und den wirbligen, leider etwas theatralischen Kreisläufer. Auf der TW-Position dagegen, waren die Gossauer, wie sich aus dem Verlauf der Partie gezeigt hat, klar unterlegen.

Ralf Koller übernahm gleich zu Beginn viel Verantwortung und traf allerdings oft die falsche Entscheidung, so dass die „Weiss-Schwarzen“ ins Hintertreffen kamen, weil sich die Einheimischen über das sehr gute Kreisläuferspiel sogleich absetzen konnten.

Für Joel Peyer als HM ging das Ganze zu schnell, denn der wirblige Gegenspieler am Kreis verschaffte sich auch mit zum Teil grenzwertigen Aktion den entscheidenden Raum.

Auf der Gegenseite gelang aus dem Rückraum wenig, so dass nach einem 4:8-Rückstand das Timeout verwendet werden musste, um anschliessend in der Deckung härter zuzupacken und im Angriff mit mehr Druck am Ball mehr Tiefe zu erzielen.

Lukas Seidel und Lukas Osterwalder nutzten nun ihre Chancen besser und es gelang den Fürstenländern wieder ins Spiel und bis auf 2 Tore heranzukommen. In diese „Lichtphase“ des Angriffs kamen allerdings immer noch „Schattenphasen“ in der Verteidigung. Mit einer Umstellung mit Flügelpressing geriet Crissier etwas in Bedrängnis, doch waren die Deckungsspieler, vor allem auf „HL“, den 1 gegen 1- und Sperren-Lösen-Handlungen leider auch nicht gewachsen. Das Unbedingte Wollen war nur bei den Waadtländern auszumachen. Dies war massgebend, dass Forti mit einem 20:14 in die Halbzeit „erlöst“ wurde.

Nach Wiederanpfiff nahm das „Licht-und Schattenspiel“ leider den gleichen Fortgang!

Fehlwürfe, Übertreten, halbherzige Würfe, Querbewegungen und Fehlpässe in die Hände des Gegners, der bis auf seine Schrittfehler ein klares Statistik-Plus für sich herausarbeitete.

Der mutlose Auftritt vorne bewog die Trainer in der Deckung mit Varianten etwas Feuer zu entfachen. In Überzahl wurde nun mit 5 Manndeckern und einem Libero gespielt. Im 4 gegen 6 sogar mit 2 Liberos. 5+1 gegen den wirbligen RM. 3:3 plus eine „Beinahe Manndeckung" des KL….Crissier liess die Ostschweizer einfach nicht aufschliessen!

Als die Forti-Spieler wegen teils strittiger 2 Minuten-Strafen auch nur zu viert waren, kam der totale Bruch!

Das „Stängeli“ drohte!

In den letzten 10 Minuten kam nochmals etwas Licht ins Spiel! Ralf Koller nutzte diese Phase, um seine Wurfbilanz aufzubessern. Jan Bischofberger ging (endlich) mit einer aggressiven Dynamik ins 1 gegen 1 und tat es Ralf gleich. Marc Rügge deckte endlich hart.

Leider überwogen insgesamt die „schattigen“ Momente, vor allem bei der Wurfeffizienz.

Positive Erkenntnis aus der Partie: Konditionell ist das U15 Elite gut im Schuss.Negative Erkenntnis: Das Team hat es verpasst, sich im vorderen Mittelfeld zu plazieren.

Die 2 Punkte blieben verdientermassen in Crissier, weil die Chancenauswertung und das beherzte Kämpfen den Unterschied ausmachten.

Vielleicht schaffen es die Forti-Jungs, am Samstag, 13.02.2016, gleich im nächsten Auswärtsspiel gegen den HSC Suhr Aarau (Schachenhalle, 15.30 Uhr), positiv zu überraschen.

Nun bricht die Zeit der Skilager und Sportferien an. Es ist für die Trainer eine „heisse“, denn bekanntermassen verletzen sich die Jungs eher bei anderem Treiben, als während des Handballspielens… Also schön gesund bleiben Jungs!

HOPP FORTI!!!

Eine weite Reise ohne Punkte-Ertrag erlebten :

Diellon Bibaj; Jan Bischofberger, Ralf Koller, Lukas Osterwalder, Joel Peyer, Marc Rügge, Lukas Seidel, Yanik Stadler und Simon Verlezza

abwesend: Aron Mannhart, Andrin Schneider (Einsätze mit Stammverein); Cyrill Conscience (verletzt), Luka Mitrovic, Sven Moser (verletzt)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

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KTV Wil° - TSV Fortitudo Gossau 20:35 (10:17)

Das Gästeteam brauchte keine Angewöhnungsphase an das haftmittelfreie Spielgerät. Nach Acht Minuten haben die Schwarz-Weissen bereits 9 von 9 Würfen diskussionslos versenkt und lediglich ein Gegentor bekommen. Besonders mit der zweiten Welle und nach Übergängen von Carpanese und einem guten Auge von Brülisauer wurde die offensive Wiler Deckung ausgekugelt. Hinten führte Captain Gutmann die Deckung souverän an, so dass das Heimteam lediglich durch einen 7-Meter ein Tor werfen konnte. Dieser Zustand bewog den Wiler Trainer bereits die grüne Karte zu zücken. Im Time Out durfte Kramer seine Jungs loben, da sie den vermeintlich schwächeren Gegner nicht unterschätzt und den Matchplan voll und ganz eingehalten haben. Nun war klar, dass man dies weiterhin aufrecht erhalten wollte. Doch eine 10-Minütige Schwächephase liess den Gegner plötzlich wieder auf fünf Tore rankommen. Als Vorbereitung auf das Qualiturnier verzichtete die Gossauer Bank absichtlich auf ein Time Out, da dies dann auch nicht möglich sein wird. Kurz vor Ende der ersten Hälfte fingen sich die Forti-Jungs wieder und konnten mit einem toll herausgespielten Tor von Lämmler in die Katakomben schreiten.

Die zweite Hälfte war wenig berauschend. Das Spiel verlor an Intensität und Tempo. Die Niederlage der Äbtestätter war frühzeitig klar. Erfreulich war, dass Rutz das Heft erfolgreich in die Hand nahm. Ebenfalls zündete Garbini noch den Thurbo und konnte dreimal in Folge von Aussen einnetzen. Zum Schluss gewinnen die titelambitionierten Gossauer zwei wichtige Punkte in einem haftmittelfreien Spiel. Leider kann bis auf den tollen Start wenig glorreiches ins Cuphalbfinale vom kommenden Mittwoch um 19.00 Uhr in der Buchenwaldhalle gegen den SV Fides mitgenommen werden. Extra dafür ein wenig geschont wurde der noch angeschlagene wertvolle Rückraumallrounder Bleiker, der dann wieder fit sein sollte und seine Truppe ins Finale schiessen soll.

Die ersten Auswärtspunkte der Finalrunde haben geholt: Kobler (56%), Moser (1), Garbini N. (3), Lämmler (3), Enzler, Gutmann (3), Rutz (5), Brülisauer (7/3), Kessler (2), Bleiker (2), Garbini D. und Carpanese (7) gecoacht von Kramer und Gächter

Es fehlte: Gröpl (v)

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SG Seen Tigers   :   Forti                               26  :  32  (11:15) 

 

Ein schöner winterlicher Sonntagnachmittag! Spielbeginn 13.30 Uhr! Viele Familien machen sich um diese Zeit Gedanken, wie und wo die Zeit verbracht werden soll. Oder man findet sich zu Kaffee und Kuchen ein…

Solche Gedanken und Gefühle musste die U13 Spieler des TSV Fortitudo wohl auch irgendwo in ihren Köpfen geplagt haben, als es darum ging, in der Winterthurer Mattenbach Halle gegen das Schlusslicht mit 0 Punkten aus der Vorrunde anzutreten….

Einlaufleibchen vergessen, Ball vergessen! Diese „Zeichen“ spielten dem Trainer in die Hand, den Mahnfinger zu heben. Dafür erntete dieser staunende, fragende und lächelnde Blicke…

Der Start ging dann auch gründlich daneben (…), der erste Wurf der Einheimischen fand sogleich den Weg ins Tor, während die „ungeschickten“ Entscheidungen in Form von Fehlpässen, Fehlwürfen und Schrittfehlern bei den Fürstenländern Einzug hielten und schon nach wenigen Minuten nach Rückstand Wechsel vollzogen werden mussten.

Den negativen Höhepunkt mussten die Forti-Jungs erleben, als Moreno Labriola derart unglücklich auf den Arm fiel, dass er von seinem Vater ins Spital geführt werden musste, wo leider ein Speichenbruch diagnostiziert wurde. Gute Besserung Moreno!

Wie weit dieser Vorfall zusätzlich Sand in das Getriebe des „Forti-Motors“ streute, ist nicht eruierbar. Auf jeden Fall nützte das „Hallo-Wach“-Timeout nach 14 Minuten herzlich wenig. Immerhin „würgten“ sich die Gossauer mit einem 15:11-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Die Gardinenpredigt sollte soweit helfen, dass sich die Jungs an ihre sonst so toll gezeigte Spielfreude zurückerinnern sollten und sie mit mehr Laufbereitschaft und Kämpferherzen zu ihrem „normalen“ Auftreten zurückfinden sollten.

Einzig Timon Truniger und Janis Braun waren hellwach in der Partie! Ihr Vorteil: Ein Schülerturnier am Morgen in Uzwil gespielt…Insbesondere Cyrill Conscience Und Cédric Kobler gelang es beinahe nicht, ihre Leaderposition im Team aufzuzeigen und voranzugehen.

So gedieh das Spiel weiterhin zu einem zähen Ringen um die 2 Punkte, auch wenn die „Weiss-Schwarzen“ ihren Gegner nie näher als bis auf 3 Tore herankommen liessen. Dieser langte in der Deckung kräftig zu und im Angriff rannten sie mutig mit dem Ball in die Lücken und liessen Forti-Schlussmann Benjamin Brügger kaum eine Chance.

Ungefähr 10 Minuten vor Spielende wuchs der Vorsprung dank einem Aufflackern von Cédric und Cyrill doch noch auf 6 Tore an, so dass auch Amin Sapra zu seinem Finalrundendébut kam.

Die Freude über die 2 Punkte hielt sich verständlicherweise in Grenzen und die Jungs haben schon auch eingesehen, dass dieser Auftritt mit dem Sieg sehr gut belohnt wurde. Einen Punkt hätten sich die tapferern „Tigers“ durchaus verdienen können.

Vielleicht ist es dieses Erlebnis, welches helfen wird, mit Vollgas in den Spitzenkampf gegen die „Sharks“ von Pfadi Winterthur an gleicher Stätte zu steigen. Am Samstag, 30.01.2016 um 13.30 Uhr folgt die Bewährungsprobe im Spitzenkampf!

 

HOPP FORTI!!!

2 Spiele und 4 Punkte haben auf dem Konto:

Benjamin Brügger; Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Amin Sapra, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

Abwesend: Aurel Sostizzo

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Die grösste Aufregung wärend dem ganzen Spiel fand vor dem Anpfiff statt, da scheinbar kein Schiedsrichter aufgeboten war. Der gegnerische Coach hatte aber Zugriff auf einen Schiedsrichter-Kollegen, der innert 15 Minuten das Spiel anpfiff. Dieser hatte kaum kritische Situationen zu pfeifen, da die Forti-Jungs die Sache schon in den ersten 10 Minuten klar machten.

Das 3:3 funktionierte einwandfrei und überforderte den Gegner beim Spielaufbau. Die 8 Gegentore entstanden meist durch individuelles Fehlerhaftes im 1:1 und nicht aus herausgespielten Chancen.

Im Angriff führten die Auslösungen immer wieder zu schönen Toren. Ein doppeltes Kreuzen vom Flügel- und 2er-Links mit Tor von Manuel war die Krönung. Heisst diese Auslösung nun eine 11 oder 111 oder „Manu-Spezial“? Die Jungs sollen am Montagstraining unseren Experten für die Nummer-Vergabe der Auslösehandlungen fragen!

Das Team wollte nach der Pause die Tore verdoppeln, um einen Kuchen im Training zu geniessen und nicht mehr als 16 Tore kassieren.

Die Jungs starteten engagiert und konzentriert in die zweiten 30 Minuten und langen lange auf Kurs, doch in den letzten 13 Minuten wurde viel zu viele „Hochkaräter“ (meist von 6 Meter) kläglich vergeben. Lag es am Druck der Bank die 40 Tore zu erreichen? Jedenfalls war die Leichtigkeit im Abschluss wie weggeblasen. Die vielen nicht verwerteten „Lüpfler“ zeugten auch von einem gewissen Übermut. Somit wurden beide Ziel nicht erreicht!  

Der HC Rheintal unser nächster Gegner ist sicher eine Klasse besser und wird unser Team hoffentlich wieder fordern.

Für Forti im Einsatz: Naim, Timo, Micha, Reto, Manuel, Cyrill, Luka, Cédric, Nicola, Nico und Delian

Coach: Cornel Brühwiler

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Das positive Vorweg. Die Jungs starteten sehr engagiert gegen den körperlich überlegenen Gegner. Das aggressive 3:3 verleitete die Winterthurer immer wieder zu Fehlern oder Würfen von > 9 Meter. Diese Würfe waren meist sichere Beute von Diellon. Er war der Mannschaft ein sicherer Rückhalt und verlieh dem Team die nötige Sicherheit.

Mit sauber gespielten Angriffsauslösungen und Zug auf das Tor wurde der Gegner mit bis zu 12 Toren distanzierten. Auch nach diversen Wechseln könnte man den Gegner auf Distanz halten.

Die Frage der Spieler, ob ich mit dem gezeigten zufrieden sei, könnte ich in der Pause nur bejahen.
Die 2. Halbzeit wollten die Jungs nochmals konzentriert angehen und mit Vollgas dem Gegner die letzte Hoffnung auf Punkte rauben. Mindesten in den Köpfen war klar soweit alles klar für die nächsten 15 Minuten.

Kaum war angepfiffen und die Vorsätze lösten sich in Luft auf. Ab der ersten Minute wurde der Gegner  in der Verteidigung nicht mehr mit derselben Intensität unter Druck gesetzt. Die Winterthur konnten ungehindert abschliessen und nutzen die Freiheiten konsequent aus.

Der Angriff war nur noch ein laues Lüftchen. Die Distanz zum Gegner war erschreckend gross und Schnittstelle wurde zu Fremdwort.  Der Gegner stellte sich auch besser auf unsere Auslösungen ein, was nur die Jungs überraschte.

Durch technischen Fehler und Fehlwürfe schwand der Vorsprung kontinuierlich. Je kleiner der Vorsprung wurde desto mehr Unsicherheit war im Team zu spüren. Der Schreibende entschied sich kein frühes Time-Out zu nehmen, um die Jungs zu wecken. Sie sollten selbst erfahren, wie es ist sich zu Sicher zu fühlen. Alle glaubten den Sieg nach 30 Min. schon in der Tasche zu haben.

Als der Gegner in den letzten 15 Minuten seine 3:2:1 in eine 6:0 Verteidigung umstellte, war die Zeit gekommen die Jungs mit einem Time Out den Weg zu weisen.

Mit viel Einsatz und auch etwas Glück reichte ein Tor zum „verdient“ Sieg.  Es ist zu hoffen, dass die Jungs trotz des süssen Sieges, die Lehren aus der 2. Halbzeit ziehen.  

Hätte der gegnerische Coach früher auf 6:0 umgestellt, wären die Punkte kaum in der Buchenwaldhalle geblieben. Pfadi Winterthur ist auch ein Ausbildung-Verein, bei dem das Resultat nicht die 1. Priorität geniesst.

Cornel Brühwiler

Für Forti spielten:
Diellon, Naim, Micha, Timo, Manuel, Reto, Luka, Adam, Cédric, Etienne, Jerome und Moreno

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TSV Fortitudo Gossau - HC Flawil 38:19 (19:8)

Nach dem Züri-Cup vom vergangenen Wochenende wollten die Schwarz-Weissen auch in der Meisterschaft erfolgreich ins neue ereignisreiche Jahr starten. Zu Beginn der Finalrunde reiste mit dem HC Flawil gleich ein spannender Gegner zum Derby in die Buchenwaldhalle. Die Gossauer Jungs waren topmotiviert und hatten eine gute Trainingswoche geleistet. Mit voller Konzentration und ohne den Gegner zu unterschätzen, startete die Heimtruppe ins Spiel. Der Start war dermassen erfolgreich, dass sich der gegnerische Trainer schon in der achten Minute gezwungen fühlte, die Time Out Karte zu zücken.

Doch die Coachingmassnahme der Flawiler änderte wenig am Spiel. Die ambitionierten Forti-Jungs spielten ihren Matchplan diszipliniert weiter. Somit konnte auch der sehr dominante Halb Links der Flawiler einigermassen unter Kontrolle gehalten werden. Spätestens nach der Doppelparade bei einem 7-Meter von Kobler war dieser dann mental ausser Gefecht gesetzt. Im Angriff wussten vor allem Carpanese mit fünf und Rutz mit drei Treffer nach ausgespielten Auslösehandlungen im Abschluss zu überzeugen. Zum Schluss netzte der angeschlagene Bleiker gleich doppelt mit einem feinen Handgelenk ein.

Aus der vergangenen Qualifikationsrunde wusste das Trainerteam von Fortitudo Gossau, dass ihre Jungs oft Mühe bekunden, ein klares Spiel in der zweiten Hälfte weiterhin diszipliniert zu dominieren. Doch dieser Effekt war dank einer disziplinierten Spielführung im Angriff von Brülisauer und in der Deckung von Gutmann nicht zu beobachten. Zum Schluss konnte das Heimteam dann klar gewinnen. Doch da der TV Appenzell im Spiel gegen den HC Büelen Nesslau mit 38:18 gewann, liegen die Ostschweizer mit einem Tor weniger hinter dem Tabellenführer aus dem Innerrhoden.

Nun haben die Gossauer zwei Wochen Zeit um sich auf das Auswärtsspiel gegen den KTV Wil vom 23. Januar 2016 um 15 Uhr vorzubereiten.

Die Auftaktpartie gewinnen konnten: Kobler (48%), Moser (2), Gutmann (2), Garbini D. (3), Carpanese (7), Garbini N., Brülisauer (4/3), Enzler (1), Kessler (2), Lämmler (4), Rutz (5) und Bleiker (5) gecoacht von Kramer, Gächter und Gröpl (v)

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Forti  :   SG Pilatus    33 : 37 (18:18)

Lieferwagen gegen Lastwagen! Der Lieferwagen mit stattlichen Anzahl PS ausgestattet. Der Lastwagen schwerer, grösser und mit einem Turbo ausgerüstet. So in etwas liessen sich die die bildlichen Vergleiche anstellen, wenn die Forti-Jungs mit dem SG Pilatus nüchtern betrachtet würden.

Der Luzerner-Turbo mit den 3 sehr guten Rückraumspielern zündete in der Startphase derart, dass die Einheimischen erst nach einem frühen Timeout und Rückstand die Gangart adaptieren konnten. Insbesondere Ralf Koller legte in der Deckung markant zu und riss die beiden Mitspieler Sven Moser und Jan Bischofberger an seiner Seite mit. Auch Joel Peyer wurde nun verbal als „Hinten Mitte“ wahrgenommen. Auf der Aussenposition rackerte Lukas Osterwalder gegen den physisch überlegenen Gegenspieler vorbildlich und Diellon Bibaj, der den glücklosen Aron Mannhart im Tor ablöste, zeigte ein paar gute Paraden.

Die Auslösehandlungen wurden unter der Führung von Yanik Stadler mit mehr Power gespielt und nach unzähligen Würfen an die Umrandung konnte endlich auch Zählbares auf die Anzeigetafel notiert werden!

Dieser Stimmungswandel in der Forti-Truppe führte zu einer furiosen Aufholjagd , die mit dem 18:18-Ausgleich durch Sven Moser in der Schlusssekunde der ersten Halbzeit gipfelte. Die Pause half da wohl eher den Innerschweizern…

Weiterhin mutig und konsequent sein! Diese Parole fruchtete zu Beginn von Halbzeit 2. Zumindest bis zum 23:22 für die „Weiss-Schwarzen“ nach etwa 40 Minuten. Für den Negativauftakt war leider Joel Peyer besorgt, als er frei vom Kreis den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Fehlpässe und Fehlwürfe folgten und der Gegner nützte dies, so wie es in allen Ligen der Handballwelt geschieht, kaltblütig mit sogenannt „einfachen Toren“ aus dem Gegenstoss. Das Timeout sollte nochmals aufrütteln und den Verlauf der ersten Halbzeit in Erinnerung rufen.

Als Sven Moser, der wohl die beste Partie im Forti-Dress zeigte, noch für ein paar Minuten verletzungshalber ausfiel, wog die kurzfristige krankheitsbedingte Absenz von Lukas Seidel schwer, der auf dieser Position eine Lücke hinterliess, die immer für ein paar Tore gut ist.

Mit einer Manndeckung auf den Führungsspieler der SG Pilatus und der Hereinnahme der körperlich stärksten Kräfte auf Seite der Fürstenländer, ging der Trainer „volles Risiko“, um das in kurzer Zeit eingehandelte 5 Tore-Handicap doch noch zu retten. In der Überzahl kam die Variante Manndeckung auf die 5 Luzerner plus Libero zum Einsatz. Im personellen Gleichstand ein 3:3. Leider gelang der Umschwung nicht mehr. Immerhin krönte Sven Moser seine Leistung mit dem 33:37 als letztem Treffer in dieser kampfstarken und für die Zuschauer attraktiven Partie.

Der Lastwagen war einfach stilsichererer in der Angriffsspur, während die Wurfausbeute wohl den Unterschied ausmachte und der Lieferwagen mit rauchendem Motor die Ziellinie überquerte…

Und dennoch: Wenn die Forti-Jungs kapiert haben, dass es NUR diesen Weg zu einem Erfolg geben kann, wird aus dieser Niederlage eine „positive“. Am 23.Januar folgt in Crissier das schwere und eventuell wegweisende Duell gegen die SG Vaud HB, mit der noch eine offene Rechnung aus dem verpatzen Hinspiel besteht…

HOPP FORTI!!!

Über weite Strecken gut gekämpft haben:

Diellon Bibaj(8 P.) Aron Mannhart (1P); Jan Bischofberger (6/9), Cyrill Conscience (n.e.), Ralf Koller (9/15), Luka Mitrovic (n.e.), Sven Moser (10/15), Lukas Osterwalder 5/9), Joel Peyer (0/2), Marc Rügge (1/4), Andrin Schneider (1/3), Yanik Stadler (1/1) und Simon Verlezza (verletzt, Statistik)

abwesend: Lukas Seidel (krank)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

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Forti  :  HC Arbon                                           43  :  12  (19: 4) 

Der Kürzel „BAB“ dient den Verteidigern (oder besser „Angreifer-Angreifern") dem Gegner ab Spielfeldhälfte den Ball weg zu spielen, abzudrängen und im 9 Meter-Bereich zu blockieren. Diese Vorgaben haben die jüngsten Meisterschaftsspieler des TSV Fortitudo schon ziemlich gut „intus“.

Der HC Arbon war in dieser Situation richtig unter Druck geraten und verpasste klar den Einstieg in diese Partie. Das frühe Timeout bei 6:0 für die Gossauer zeigte kaum Wirkung und im Angriff wirbelte die ersten 6 Jungs die Thurgauer Verteidigung gehörig durcheinander und zeigten schöne Ballstafetten mit entsprechendem Torabschluss.

Etwa ab Mitte kam der 2.Block ins Spiel und liess mit einem guten Benjamin Brügger im Tor auch nicht mehr viel zu. Das 19:4 zur Halbzeit zeugte von einem guten und herzerfrischenden Auftritt.

Im Kopf soll die 2.Hälfte mit einem 0:0 starten. Die Souveränität auf der „Platte“ soll nicht wegen einer lockeren Einstellung gefährdet werden. Der erste Block löste dies ziemlich gut, auch wenn die Arboner 4 Tore bis zur Spielmitte erzielen konnten. Nach dem Blockwechsel sollten auch diese Spieler nochmals 4 Gegentreffer zulassen und schlussendlich aufzeigen, wie breit das U13 der „Weiss-Schwarzen“ mittlerweile abgestützt ist. Dass nach dem ersten Meisterschaftstor vom „Neuen“ Aurel Sostizzo sich dementsprechend auch alle Jungs in die Skorerliste eintragen konnten, ist eine erfreuliche Randnotiz.

Die Teamleader Cédric Kobler und Cyrill Conscience assistieren dem Jüngsten Etienne Kobler im Angriff und eröffnen mit den noch im „Rohbau“ stehenden Auslösungen auch den Aussen und dem Kreisspieler immer wieder sehr gute Abschlussoptionen.

Ein guter Start in diese U13-Meisterschaft war mental wichtig und dies ist fürs Erste mal gelungen. Nun folgt gegen die „Ringli“-Mannschaft der Seen Tigers am Sonntag, 17.Januar auswärts in der Winterthurer Mattenbachhalle das nächste Spiel mit Start um 13.30 Uhr. Nach dem Kantersieg in der Vorrunde gilt es wiederum konsequent das „BAB“ und die Auslösehandlungen mit einem erfrischenden Tempospiel zu üben. Der Weg ist das Ziel!...

HOPP FORTI!!!

Den Auftaktsieg realisiert haben:

Benjamin Brügger; Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

Abwesend: Amin Sapra

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Zurich-Cup 2016

Der HSC Kreuzlingen gewinnt den Züri-Cup 2016 vor Forti Gossau U17.
 
Der Forti bedankt sich für das Sponsoring der Zurich Versicherung von Stefan Meile.
 
 
                                             Punkte      Tore
1. HSC Kreuzlingen Inter     10           + 30
2. Forti Gossau U17              8            + 17
3. Pfadi Winterthur Elite       4              +4
4. TV Endingen Inter             4             - 7
5. TV Appenzell                     4            - 13
6. Forti Gossau U15              0            - 31
 

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Forti U17 (Regio)  :  Forti U15 Elite                        20:14

Forti U15  :  Pfadi Winterthur (U17 Elite)              6:10

Forti U15   :  SG Zurzibiet/Endingen (U17 Inter)  14:22

HSC Kreuzlingen (U17 Inter)  .  Forti U15            23:12

TV Appenzell (U17 Regio)  .  Forti U15                17:14   

 

Wiederum bietet das traditionelle Turnier, welches Mario Alder als Organisator des „Zurich-Cup“ jeweils in den ersten Tagen des neuen Jahres auf die Beine stellt, nach den Weihnachtsferien einen perfekten Wiedereinstieg ins Handballerleben eines jungen Leistungssportlers! Herzlichen Dank hierfür!

Die U15 Elite durften das U17 Starterfeld ergänzen und sich den älteren Jahrgängen stellen. Am Schluss hätte sich das Trainerteam, vor allem in den letzten beiden Begegnungen, etwas „knappere“ Resultate gewünscht. Oft kam nach vergebenen Chancen oder Eigenfehlern postwendend die „Strafe“, wodurch ein enger Spielstand sofort wieder in fast unerreichbare Abstände umschlug.

Im ersten Spiel gegen die Vereinskollegen war nichts von einer besonderen Rivalität zu spüren. Vielleicht lag es auch an der frühen Spielzeit 08.30 Uhr…

Die, für einmal „Rot-Schwarzen“ U15 mussten in den 30 Spielminuten anerkennen, dass die U17 insgesamt einen Schritt weiter ist. Da in beiden Teams auch eifrig gewechselt wurde, entwickelte sich dennoch ein ansehnliches Spiel, welches mit 20:14 eine klare Sache für die Älteren wurde.

Gegen Pfadi Winterthur begegneten sich RAM-Spieler, wodurch klar wurde, dass die Eulachstädter auch jüngere Akteure spielen liess. Im Wohl besten Auftritt der jungen Gossauer kam die Zäsur erst zustande, als die athletischen „richtigen“ U17 Spieler ins Geschehen eingriffen und vor allem in der Deckung eine härtere Gangart an den Tag legten, die bei den Forti-Jungs zum Teil den Mut raubte. Das 6:10 liess sich durchaus als Erfolg abbuchen, auch wenn es nicht zum Punktgewinn reichte.

Die 14:22-Niederlage gegen die athletisch und physisch starke SG Zurzibiet/Endingen war schlussendlich auch logisch. Doch auch hier wusste das U15 Elite vor allem mit schön herausgespielten Treffern zu gefallen. Der Abstand betrug zwischenzeitlich immer etwa 3 bis 4 Treffer. Gerade in dieser Partie zeigten sich gegen Spielende die angesprochenen Eigenfehler, die dann doch ein (zu) klares Resultat auf der Anzeigetafel hervorbrachte. Dennoch war der ganze Auftritt ok!

Mutig sollte die nächste Aufgabe gegen die Interjunioren des HSC Kreuzlingen angegangen werden! Doch leider liefen die Ansprüche der Trainer und das Gezeigte der Forti-Jungs diametral auseinander! Im schlechtesten Spiel dieses ersten Sonntages im 2016 gab es eine “Packung“ mit 12:23 Toren. Einfach abhaken!

Gegen den TV Appenzell wollten sich die jungen Gossauer nochmals ins Zeug legen und vielleicht doch noch zu Punkten kommen. Wie schon die Kreuzlinger operierten die Innerrhödler in einer defensiven 6:0-Deckung. Das behagte den „Weiss-Schwarzen“ überhaupt nicht. Zu viele halbherzige Abschlüsse und Würfe aus zu ungünstigem Winkel liessen den angesprochenen Mut verfliegen. Das geforderte Laufspiel in die Tiefe war zu oft in die Breite angelegt, wodurch sich kaum Lücken auftaten. In der 3:2:1- Verteidigung hielten die Einheimischen lange gut entgegen, so dass ein optisch „vernünftiges“ 14:17 resultierte.

Nun sollte jeder Spieler die richtigen Lehren aus dem Turnier mitnehmen! Mutig sein im Angriff und mehr mit- und füreinander in der Defensive kämpfen. Diese Tugenden müssen am kommenden Samstag, 09.01.16 abgerufen werden, wenn der TSV Fortitudo Gossau gegen die SG Pilatus um 16.45 Uhr in der Buechenwaldhalle die Rückrunde in Angriff nehmen wird. 

HOPP FORTI!!!

Den sportlichen Einstieg ins 2016 begingen:

Diellon Bibaj, Aron Mannhart; Jan Bischofberger, Cyrill Conscience, Ralf Koller, Luka Mitrovic, Sven Moser, Lukas Osterwalder, Joel Peyer, Marc Rügge, Andrin Schneider, Yanik Stadler, Lukas Seidel und Simon Verlezza

Gianni Keller und Urs Osterwalder

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Fortitudo Gossau MU17 - MU15 Elite 20:14

Im ersten Spiel am Morgen um 08.30 Uhr trafen die Gossauer U17-Junioren beim traditionellen Züri-Cup auf ihre jüngeren Vereinskameraden. Im Startspiel durften sämtliche Akteure ran und liessen nichts anbrennen, wobei besonders Moser (6 Treffer) und Brülisauer (4 Treffer) auffielen. Der Start ins vielversprechende Jahr 2016 ist somit geglückt.

 

Fortitudo Gossau - TV Appenzell 18:8

In der zweiten Partie spielte der Gastgeber gegen die Handballriege, die man aus der Meisterschaft bestens kennt. Ein grundsolider Auftritt wiederspiegelte sich auch auf der Anzeigetafel. Kobler, mit einer starken Deckung vor sich, hielt 60% der Bälle. Mit dem gewonnen Selbstvertrauen klappte es dann auch mit dem Tore Schiessen bestens. Der Start ins Turnier war somit erfolgreich, doch waren es auch zwei Pflichtsiege.

 

Pfadi Winterthur - Fortitudo Gossau 12:15

Im dritten Spiel wartete mit den Zürchern ein Gegner auf die Schwarz-Weissen, der zwei Ligen höher spielt. Nach schwachem Start haben die Ostschweizer den Turbo gezündet. Mit einem hervorragend haltenden Damann und einer kompakten Teamleistung mit einem überragenden Bleiker gelang es dem Heimteam die höherklassigen zu ärgern und zum Schluss sogar eine 3-Tore-Führung herauszuspielen. Ein grandioser Sieg mit grosser Genugtuung für die Seele, der im Gedächtnis bleiben wird.

 

Fortitudo Gossau - TV Endingen 19:12

In den letzten beiden Spielen waren zwei Gegner aus der interregionalen Spielklasse eingeplant. Für solche Spiele sind die Forti-Jungs immer speziell motiviert, da man zeigen will, dass man eigentlich in diese Liga gehören würde. Dadurch legten sie wie die Feuerwehr los. So stand es nach vier Spielminuten bereits 5:1 für das Heimteam. Dieser Vorsprung wurde locker über die Zeit gebracht und noch ausgebaut. Vor allem Rutz und Gutmann im Zusammenspiel mit Brülisauer zeigten ihre Klasse. Doch auch dieser Sieg gelang vor allem dank einer Kollektivleistung.

 

HSC Kreuzlingen - Fortitudo Gossau 22:12

Das letzte Spiel war aufgrund der Ausgangslage automatisch das Finalspiel um den Turniersieg. Doch kam diese Stimmung leider nicht rüber. Nach vier starken Auftritten der Gastgeber gelang im Finale nichts - aber auch gar nichts. Einzig Carpanese wusste zwischenzeitlich zu überzeugen. Doch Handball ist nun mal ein Teamsport. Das bis anhin in diesem Turnier erfolgreiche Kollektiv versagte durchgehend. Viele Fehler, Müdigkeit, Pech und Unvermögen waren zu beobachten. So war es für die Kreuzlinger, die ihren Stiefel herunterspielten und die Fehler der Fürstenländer hart bestraften, eine Leichtigkeit sich den Turniersieg zu holen. Bestimmt war es ein wichtiger Lernprozess. Denn so reicht, im Vergleich zur vergangenen regionalen Qualifikationsrunde eine durchschnittliche Leistung nach schwachem Start eben nicht um ein Spiel zu gewinnen.

 

Schlussendlich darf man mit dem Turnier doch zufrieden sein. Denn so schlug man immerhin zwei höherklassige Gegner und liess bei den Pflichtaufgaben nichts anbrennen. Bereits in einer Woche reist der HC Flawil in der Finalrunde zum 1. Spieltag nach Gossau. Die Jungs freuen sich auf dieses Derby und hoffen auf eine entsprechende Kulisse. Anpfiff ist am 9. Januar um 19.15 Uhr in der Buchenwaldhalle. Danach wird der gewonnene Preis vom Züri-Cup gemeinsam eingelöst.

 

Den zweiten Platz am heimischen Züri-Cup haben geholt: Halter (14/42), Damann (30/58), Kobler (11/23), Moser (11), Gutmann (8), Garbini D. (1), Carpanese (8), Garbini N. (1), Brülisauer (9/11), Enzler, Kessler (5), Lämmler (3), Rutz (12), Bleiker (11) und Huber (3) gecoacht von Kramer, Gächter und Gröpl (v)

 

 

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