März 2016

 

Das 19.IBOT im schönen Stadtchen Biberach an der Riss kann auf eine grosse Tradition und prickelnden, internationalen Handballsport jeweils über die Ostertage verweisen! (Siehe auch Bericht U17!)

Mit einer riesigen Infrastruktur, enorm vielen Helfern und Schiedsrichter-Paaren, sowie Livestream durften die Forti U15- und U17-Jungs spannende und hoffentlich auch lehrreiche Momente mit nach Hause nehmen. Für die letzten beiden Meisterschaftsspiele sollte in diesen Begegnungen auf deutschem Boden die Moral, die Teambildung und die Einsicht, dass es ein unbedingtes Wollen braucht, wenn der Ligaerhalt sichergestellt werden will, "praktisch" geübt werden.

Leider konnten Diellon Bibaj, Ralf Koller und Sven Moser aus familiären Gründen die Reise nicht mitmachen. Neuzugang Maurice Kuhn aus Flawil wurde im letzten Moment wegen Scharlach ans Bett gefesselt und musste schweren Herzens doch noch absagen.

Im komfortablen "Kobler-Bus" ging es am Samstagmorgen los. Erst am Abend stand das erste Spiel an und so konnten sich die Fürstenländer an diesen Mega-Event eingewöhnen.

In der engen "WG-Halle" traf man gleich auf ein grosses Kaliber! Bildlich und wörtlich staunte manch einer, dass er nun einem Team der Jugendsabteilung der Rhein-Neckar Löwen gegenüberstand. Kronau-Östringen spielte sich dann auch in den Final der männlichen C-Jugend.

Bis zum Stand von 4:7 konnten die "Weiss-Schwarzen" gegen das bekannte "Gelb-Blau" der Junglöwen mit einem guten Lars Niedermann im Tor mithalten. Leider verletzte sich Lukas Seidel derart, dass für ihn das IBOT bereits nach 15 Minuten vorbei war. Und es kam noch schlimmer, denn in den Schlusssekunden stürzte Lukas Osterwalder bei einem zu hoch angesetzten Gegenstosspass unglücklich auf den Kopf. Somit war die "Linkshänderabteilung" bereits schachmatt gesetzt... Das 7:18 tat weniger weh!

Gegen den VfL Günzburg traten die Gossauer in der BSZ-Halle an, die sich mit etwa 15 Gehminuten am anderen Ende der "Hallenkette" befand. Leider wurden die "Harz-Junkies" auch da auf "Entzug" gesetzt"... In diesem Spiel zeigte sich zum ersten Mal das Auf und Ab. In den 30 Turnierminuten gerieten die Ostschweizer in Rücklage, holten auf und begingen erneut "blöde" Fehler in den entscheidenden Schlussminuten. Lukas Osterwalder startete nochmals und zeigte mit grosser Willensstärke eine starke Startphase mit 3 Toren, bevor er die Segel endgültig streichen musste.

Jan Bischofberger, der schlussendlich auf Rang 2 der Torschützenliste (32Tore, davon 12 Pen.) bei der C-Jugend, die Forti-Fahne an einer Ranglistenspitze hervorragend in Szene setzte, war es auch, der das 17:17 und somit den ersten Turnierpunkt sicherstellte. Hätten seine Kollegen den TW besser "gelesen" hätte ein Sieg herausschauen müssen!

Am Sonntagmorgen um halb 9 ging es angleicher Stätte gegen die SG Rielasingen-Gottmadingen ohne Linkshänder weiter. Der Baden-Meister gewann schlussendlich abgeklärt mit 17:14 und sollte schlussendlich auf Platz 5 landen. Vorausgegangen war ein Schiri-Leistung ohne Linie, die beiden Teams zu schaffen machte. Der Fortitudo wieder im gleichen Muster: 2:7 zurück, aufgeholt auf 11:12, dann die bekannten "Geschenke" an den Gegner... Mit einem Sieg wäre möglicherweise das Viertelfinale erreicht worden.

Nach einer langen Pause, die den schlechten Resultaten geschuldet waren, musste um 18.50 Uhr gegen die Meraner die morgendliche Spielzeit am Montag "ausgespielt" werden. Das hiess 08.40 oder 09.10 Uhr antreten um Platz 13 oder 15.

Der Beginn war ok, doch ein paar "komische " Entscheidungen in Sachen "Schritte" brachte die Gossauer aus der Fassung und bauten dafür die Südtiroler dementsprechend auf. Au naive Art und Weise entglitt auch noch dieses Spiel mit 13:16!

Das letzte Turnierspiel führte die Forti-Jungs nochmals gegen den VfL Günzburg zusammen. Mit kleinen, soweit überhaupt noch möglichen Korrekturen in der Aufstellung, sollte die Motivation nochmals geschürt werden, zumindest mit einem Sieg aus dem Turnier zu gehen.

Joel Peyer durfte im Rückraum ran und Marc Rügge wechselte dafür an den Kreis. Zuerst blieb alles beim "Alten". Trotz tollen Chancen gelang kein Absetzen. Ein spezielle Erinnerung dürfte Simon Verlezza mitgenommen haben, als er bei 2 Würfen 5x (!) den Pfosten traf. Richtig Treffen durfte er allerdings schon auch noch.

Dank Gegenstössen durch Andrin Scherrer wurde das angesprochene Auf und Ab mit einem "Auf" in den Schlussminuten beendet, sodass auch dank 2, 3 wichtigen Paraden von Aron Mannhart der erste Sieg mit 18:14 doch noch Realität wurde!

Wie weit diese internationalen Spielerfahrungen gegen physisch geprägte Teams bei den mitgereisten Spielern positiv haften bleiben, wird sich am kommenden Sonntag, 3.4.2016 um 16.45 Uhr in der BBC-Arena gegen die Kadetten weisen. Stand heute braucht der TSV Fortitudo Gossau noch 2 Punkte, um auch sicher im nächsten Jahr auf der Elite-Stufe spielen zu dürfen. Dieses Ziel müssen die abtretenden 2001er, sowie auch die 02- und 03er mit unbedingtem Wollen anstreben!

An dieser Stelle sei an die angereisten Eltern ein riesiges Dankeschön für die Unterstützung ausgesprochen! Das Städtchen dürfte wohl die sportlichen Resultate der U15 Jungs überragen. Auch Ursi und Roger Kobler sei herzlich dafür gedankt, dass die Spieler und, für einmal auch die Trainer, ohne Reisestress das IBOT 2016 bereisen durften. 

HOPP FORTI!!!

Internationale Luft geschnuppert haben:

Aron Mannhart, Lars Niedermann; Jan Bischofberger, Cyrill Conscience, Luka Mitrovic, Lukas Osterwalder, Marc Rügge, Joel Peyer, Andrin Schneider, Lukas seidel, Yanik Stadler und Simon Verlezza

Gianni Keller und Urs Osterwalder

 

 

 

 

 

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Die MU17 und MU15 reisten über Ostern gemeinsam nach Biberach (D) ans internationale Biberacher Osterturnier. In der nahegelegenen deutschen Stadt wird seit bald zwanzig Jahren ein riesiges Nachwuchsturnier in fünf Hallen mit über hundert Teams organisiert. Beim Durchlesen der Besetzung bekommt jeder Handballkenner leuchtende Augen: MVM Vezprem, SC Magdeburg, Frisch auf Göppingen, Rhein-Neckar-Löwen (SG Kronau/Östringen), Bergischer HC, Schweizer Nationalmannschaft, VfL Potsdam und viele mehr aus ganz Europa. Das Turnier hat den Ruf, dass ein harter und intensiver Handball gespielt wird. Die Devise ist klar: Prügeln oder geprügelt werden bzw. einstecken und austeilen war angesagt.

Das Ziel der MU17 war es vor allem nach einer sportlich unterforderten Saison ohne ein einziges knappes Spiel wieder einen höheren Spielrhythmus zu spüren. So kam es auch, dass die Forti-Jungs in den ersten fünf Minuten beim ersten Gruppenspiel gegen die SG Unter-/Oberhausen geschockt waren. Nach diesem kurzen aber intensiven Kulturschock fingen sich die Ostschweizer und konnten den Rest der Partie ausgeglichen gestalten. Zeitweise wurde die SG aus Baden-Würtemberg fast aufgeholt. Schnell wurde festgestellt, dass man auf diesem Niveau top und ungewohnt hart decken muss und man sich kaum Fehler im Angriff leisten darf, damit ein Spiel gewonnen werden kann. Doch genau ein paar Fehler in den Abschlüssen waren dann zu viel um den Auftakt in das Turnier erfolgreich zu gestalten. Die Fürstenländer mussten somit zum ersten mal im neuen Jahr als Verlierer vom Platz. Schade! Dieses Spiel hätte mit einer guten Leistung gewonnen werden können. Trotzdem kann nicht von einem schwachen Auftritt gesprochen werden.

Im zweiten Gruppenspiel wartete der VfL Günzburg aus Bayern auf die Ostschweizer. Die körperlich überlegenen Deutschen spielten sehr konzentriert und physisch. Die Schweizer antworteten mit spielerisch cleveren Angriffen und einer stark eingestellten Deckung. Zum Schluss waren es dann leider wieder zwei bis drei Fehler zu viel, die den Gossauern den Sieg gekostet haben. Diese Erfahrungen werden die jungen Ostschweizer weiterbringen und genau aus diesem Grund hat man sich auch für dieses Turnier angemeldet.

Im letzten Gruppenspiel stand mit MKB Krka aus Slowenien (Finalteilnehmer gegen MVM Vezprem) ein Team gegenüber, das physisch nicht nur eine sondern zwei Nummern grösser war. Das sah schon fast aus wie Aktivhandballer gegen Nachwuchsmannschaft. Trotzdem hielten die Schwarz-Weissen in den ersten zehn Minuten wacker mit. Danach wurden sie dann aber wie von einem Lastwagen überfahren. Somit war ein strenger und lehrreicher Tag zu Ende. Das Team hat wertvolle Erfahrungen, die für die Entwicklung von jedem jungen Handballer wichtig sind, gesammelt und die Trainer konnten im Vergleich zu den meisten Meisterschaftsspielen erkennen, wo man in Zukunft noch investieren muss.

Am zweiten Tag waren die Fürstenländer siegeshungrig. Mit einer kämpferischen Leistung konnte ein knapper aber dafür umso schönerer Sieg gegen die SG Herbrechtingen/Bonheim eingefahren werden - Ein toller Sieg nota bene wiederum gegen einen körperlich absolut überlegenen Gegner.

Am Abend traf man dann auf die SG DJK Rimpar. In diesem Spiel wurde taktisch und personell einiges ausprobiert. Leider wollte nichts davon aufgehen. So ging Fortitudo mit einer erstmals schlechten Leistung ziemlich unter. Das war ein herber Dämpfer.

Im letzten und sechsten Spiel stand der SC Unterpfaffenhofen/Germering gegenüber. Nach der herben Niederlage am Vorabend schossen sich die Schwarz-Weissen den Frust von der Seele. Mit einer wirklich starken Deckung und Torthüterleistung gespickt mit einigen Kempatricks konnten die Gossauer mit einem 17:7-Sieg müde aber mit guter Miene nach Hause fahren. Das Team ist sich sicher, dass der Ausflug sowohl in sachen Teambuilding, wie auch sportlich lohnenswert war und möchte sich für die finanzielle Unterstützung vom Verein und die Fahrt mit dem Car von der Familie Kobler bedanken!

Bildliche Eindrücke vom Turnier unter folgendem Link: Bilder

Internationale Luft geschnuppert haben: Halter, Kobler, Gutmann, Enzler, Garbini N., Moser, Lämmler, Rutz, Brülisauer, Huber, Kessler, Bleiker, Garbini D. und Carpanese gecoacht von Kramer und Gächter

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Mit einem nie gefährdeten Sieg gegen die Lakers aus Stäfa besiegelten die Fürstenländer das Schicksal ihres heutigen Gegners. Durch den Sieg des RTV Basel bei GC Amicitia Zürich bleibt der Abstand zum direkten Konkurrenten um den sicheren Verbleib in der NLA weiterhin auf vier Punkte. Es braucht weitere konzentrierte Spiel und einiges Wettkampfglück, um der Barrage zu entkommen.

Die Fürstenländer stiegen konzentriert und engagiert in diese wichtige Partie. Allerdings konnten sie die Nervosität über die ganze Partie nicht ganz abstreifen. Dank einem bärenstarken Marcel Oertig in der Abwehr und einem wachen Simon Kindle im Tor mit einer Quote vo 47 % konnten sie die Seebuben im Verlauf des Spiels sicher auf Distanz halten. Leider verloren sie nach der klaren 17:10-Führung nach 40 Minuten die Konzentration und Stilsicherheit, um den Sack rasch zuzumachen und etwas für die Tordifferenz zu tun. So resultierte am Schluss ein sehr verdienter 25:21-Erfolg, auf dem sie für die restlichen vier Spiele der Abstiegsrunde aufbauen müssen.

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TSV Fortitudo Gossau  :  GS Stäfa      37  :  29   (20 : 16)

TSV St.Otmar St.Gallen  :  TSV Fortitudo Gossau           27  :  25   (10 : 14)

 

Geplant war, dieses Wochenende mit 4 Punkten den U15 Elite Ligaerhalt zu sichern. In beiden Spielen war dies grundsätzlich machbar, doch eben nur grundsätzlich...

Am Samstag abend gegen GS Stäfa waren die Forti-Jungs bereit, das erwartete Kampfspiel anzunehmen. Jan Bischofberger und Lukas Seidel legten los wie die Feuerwehr. Lars Niedermann im Tor startete ebenfalls gut in die Partie.

Yanik Stadler führte das Team und Ralf Koller und Marc Rügge halfen mit, dass die Stäfner nicht wegziehen konnten, denn die Verteidigung sollte sich in diesem Spiel nicht wie erwartet präsentieren.

Der Spielführer der Jungs vom Zürichsee führte ein Herrenleben. Eine Manndeckung sollte Abhilfe schaffen, doch half diese Massnahme natürlich seinen agilen Mitspielern. Einige 1 gegen 1 wurden zu "billig" hergegeben, doch hielt sich der Schaden beim Halbzeitstand von 20:16 für das Heimteam in Grenzen.

In der 2.Hälfte kontrollierten die "Weiss-Schwarzen" das Spiel, auch wenn es zwischenzeitlich nochmals "eng" wurde, als die Zürcher bis auf 2 Tore aufschliessen konnte.

Diellon Bibaj wusste jedoch einige Bälle zu parieren! Das gab den Forti-Jungs nochmals Schub und so ging das Spiel für den Fortitudo in die richtige Richtung. Eine "volle" Manndeckung der Stäfner streute nochmals etwas Sand ins Getriebe, doch den ungefährdeten Sieg brachten die Fürstenländer mit 37:29 sicher über die Distanz. 

Ein Spaghetti-Essen gleich nach dem Spiel und ein gutes Regenieren sollten helfen, am Sonntag um 12.30 Uhr wieder spielbereit zu sein.

Diese "Sorgen" hatte Otmar nicht, denn diese verzichteten wegen Spielermangel und Verletzungen auf das Spiel im fernen Crissier und "nahmen" eine Forfait-Niederlage.

Die Forti-Jungs wollten sportlich zeigen, dass sie den Kampf gegen den Tabellenletzten aufzunehmen bereit waren.

Der Start verlief eher unattraktiv. Die Gossauer Verteidigung war noch nicht hellwach und vorne ging der Ball mehr ans Tor, statt ins Tor. Daraus resultierte ein Otmarführung, die jedoch nicht allzu lange Bestand haben sollte.

Lukas Seidel und Marc Rügge hatten ihre Antipoden immer besser im Griff, während die Achse "HM-VM" noch etwas wackelte. Ralf Koller und Lukas Seidel wendeten das Blatt bis zu einem 6 Tore-Vorsprung.

Im Nachhinein war es die entscheidende Phase, denn infolge der 15(!) Fehlwürfe, hätte zur Pause mehr als ein 14:10 für die Fürstenländer herausschauen müssen!

In der 2.Hälfte nahmen die Gossauer irgendwie das Tempo raus und es wurde zu viel quer gelaufen und mit zu wenig Geduld agiert. Die Fehlerquote ging leider nicht zurück und die Torwartleistungen besserten sich auch nicht. Jan Bischofberger wartete mit einer ungewohnt Darbietung mit 3 Toren aus 12 Versuchen auf und Lukas Seidel baute ebenso ab. Da Sven Moser gesundheitlich nur mit "halber Kraft" agieren konnte. waren der Rückraum gegen das defensive 6:0 immer weniger durchschlagskräftig.

Mit Fehlpässen spielten die "Weiss-Schwarzen" dem Heimtam die Wende geradezu in die Karten und diese nutzten mit Gegenstosstoren die Geschenke gnadenlos aus.

Die Angst wich dem Mut und so kam, wie man es sich nicht erhofft hatte und der bittere Ausgang des Spiels wurde Tatsache. Bei 26:25 hätte ein Penalty-Pfiff die Gossauer noch ins Unentschieden retten können. Doch blieb dieser von den sehr guten Schiris aus Vorarlberg aus.

Das U15 Elite hat es immer noch in den eigenen Händen in der Liga verbleiben zu können, doch muss gegen die Kadetten am Sonntag, 3.April 2016 (CH-Bild, 16.45 Uhr) in einem "Playout-Final" gepunktet werden. Da Otmar vorgängig ebenfalls noch auf die Kadetten trifft, weiss man dann wieviel "Pffeffer" noch in diesem zweitletzten Meisterschaftsspiel stecken wird....

HOPP FORTI!!!

In der Doppelrunde immerhin 2 Punkte geholt haben:

Diellon Bibaj, Aron Mannhart, Lars Niedermann; Jan Bischofberger,Cyrill Conscience, Ralf Koller, Luka Mitrovic, Sven Moser, Lukas Osterwalder, Marc Rügge, Joel Peyer,  Andrin Schneider, Lukas Seidel und Yanik Stadler

abwesend: Simon Verlezza (krank)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

 

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Der obligatorische Siegertanz

 

Carpanese mit einem Leger von Aussen

 

MVP Brülisauer im Sprungwurf

 

Captain Gutmann vom Kreis

 

Rutz glänzte mit einer 100%igen Quote

 

Siegerfoto mal anders

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TSV Fortitudo Gossau - HC Flawil 45:17 (18:5)

Nicht jeder Handballer hat oft in seiner Juniorenkarriere die Chance in einem Cupfinal zu stehen. Diese bot sich der jungen Gossauer Truppe am vergangenen Sonntag. Bei einem Megaevent, der super organisiert war, wurden die Cupsieger in sämtlichen Kategorien in den Eulachhallen erkoren. Mitten drin die MU17 von Forti, die im Finale gegen den HC Flawil anzutreten hatte. Die Jungs waren aufgrund der vielen Zuschauer und dem gesamten Ambiente mit Speaker, DJ, Matchheft etc. zu Beginn des Spiels sichtlich nervös. Der Favorit aus Gossau hatte den psychologischen Vorteil, dass man den HC Flawil in der aktuellen Spielzeit bereits zweimal schlug und man aufgrund eines soliden Auftritts am Vortag mit breiter Brust auftreten konnte.

Eine alte Handballerweisheit besagt, dass man Spiele im Angriff und Meisterschaften in der Verteidigung gewinnt. Doch dies war nicht die Devise der Schwarz-Weissen. Weil aufgrund von Talentförderlizenzen und Verletzungen kein Torhüter im entsprechenden Altersbereich zur Verfügung stand, kam Lieberherr aus der zweiten MU15-Mannschaft zum Handkuss. Doch da dieser logischerweise noch nicht auf dem Niveau ist, alle Bälle zu halten, war die Aufgabe der Verteidigung keine "Gratis-Würfe" ab zehn Meter zuzulassen. Diese Herausforderung meisterte die Deckung um Chef Gutmann derart gut, dass die Flawiler kaum in gute Wurfpositionen kamen. So wurde spätestens die gestrichelte (9 Meter) Linie von den Deckungschefs Lämmler, Bleiker und Gutmann zur Grenze der wurffreien Zone erklärt. Dazu kam, dass Teufelskerl Lieberherr, was auch immer der vor dem Spiel gegessen hatte, in der ersten Hälfte mit einer 60%-Quote glänzte und nur fünfmal einen Ball aus seinem Tornetz fischen musste. Im Angriff war es die ausgeglichene Breite des Kaders, die der Flawiler Deckung das Leben schwer machte. Kaum haben sie sich auf einen Spieler konzentriert, brillierte der Nächste mit dem dadurch entstandenen Raum. Acht von zehn Feldspieler haben sich in der ersten Hälfte auf die Skorerliste gesetzt.

In der zweiten Hälfte war es dann der gegnerische Schlussmann, der die Gossauer fast zum Verzweifeln brachte. Mit insgesamt zehn Paraden in den letzten 30 Minuten versalzte er den Gossauern ein wenig die Suppe. Diese katastrophale Wurfausbeute zwang das Trainerteam Kramer/Gächter/Kobler bereits nach fünf Minuten mit der Time-Out-Karte zu intervenieren. Eine Minute lang mussten sich die Spieler anhören, dass solch eine Leistung nicht zu akzeptieren sei und man so keine Medaille verdient hat. Die laute Ansage des Trainers hat seine Wirkung gezeigt. Speziell Rutz und Brülisauer bekamen den Flawiler Torhüter dann wieder in den Griff. Rutz glänzte mit einer 100%-Quote und Brülisauer machte, wie schon am Vortag, das Stängeli klar. Doch auch in der zweiten Hälfte zeigte sich die Ausgeglichenheit des Gossauer Kaders eindrücklich. Sämtliche Spieler wurden mindestens zweimal vom Speaker nach einem Torerfolg ausgerufen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass die Spannung in der Deckung nachliess und die Flawiler immer öfters zu einfachen Würfen kamen. Doch unter dem Strich war es eine dominante Cupsaison der Gossauer Jungs und sie dürfen sich verdient als Gewinner des letzten HRV-Ost-Cups nennen. Ebenfalls wurde Brülisauer als MVP geehrt.

Für die Fürstenländer ist aber nicht die Zeit um auf den Lorbeeren vom Cup auszuruhen. Es geht nun mit dem Internationalen Biberacher Osterturnier, den letzten Meisterschaftsspielen, dem Trainingslager in Dornbirn und der Vorbereitung auf die Aufstiegsspiele Schlag auf Schlag weiter.

Fotos vom Cupfinale unter: Fotos

Interessierte können die Spiele vom nächsten Wochenende am IBOT im Livestream unter folgendem Link verfolgen: Link

Gruppenspiele IBOT:

16:34 SG Ober-/Unterhausen

17:38 Moski rokometni klub Krka

18:10 VfL Günzburg

Eine Goldmedaille gewinnen konnten: Lieberherr (47%), Moser (2), Gutmann (2), Garbini D. (3), Carpanese (6), Garbini N. (2), Brülisauer (10/2), Kessler (2), Lämmler (3), Rutz (8) und Bleiker (5) gecoacht von Kramer, Gächter und Kobler

Es fehlten: Enzler (Firmung) und Gröpl (Schule)

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LC Brühl  :  Fortitudo Gossau            20  :  37  ( 9 : 17)

 

Schlechte nachrichten anfangs Woche! Stammtorwart Benjamin Brügger fällt fürs Spiel gegen den LCB verletzungshalber aus!

Dank der Spontaneität der Familie Tanner und Marc Erni vom HC Uzwil, gelang es auf (fast) den letzten Drücker Philip ins U13 Boot zu holen. Er machte seine Sache sehr gut und war sogleich ein guter Rückhalt für die "Weiss-Schwarzen". Selbst einen Siebenmeter vermochte er im gegnerische Tor unterzubringen. Welch ein Einstand!

Insgesamt war es ein sehr ansehnliches U13 Spiel. Die Girls scheuten vor nichts zurück und wirbelten munter durch die Forti-Reihen. Die grosse Kreisläuferin wurde immer wieder gekonnt in Szene gesetzt, wodurch ein Absetzen der Fürstenländer noch nicht möglich wurde.

Die beiden Aussen Delian Ochsner und Jerome Rutz fanden am ehesten die Lücke zum Tor.Die Rückraumspieler konnten noch gar nicht gefallen, weil sie zu oft quer liefen und sich den 1:1-Situationen nicht stellten.

Die Hemmungen gegenüber den Girls legten sich erst gegen Ende der 1.Halbzeit. Cyrill Conscience hatte offenbar genug, dass er von den Mädels "vernascht" wurde. Fortan blockierte er viel konsequenter und erfolgreicher...

Mit dem Pausenresultat von 17:9, bei 9 Fehlwürfen, war die Quote absolut im "grünen Bereich".

Für die 2.Halbzeit sollte das gefunden Mass an "Körperlichkeit" in der Defensive weiter verbessert werden. Dies machten die Gossauer im Grossen und Ganzen unter der Führung von Etienne und Cédric Kobler sehr gut.

Kontinuierlich war der Abstand in sicheren Gewässern angekommen und alle Spieler kamen zu ihren Einsätzen und machten mindestens 1 Tor!

Timon Truniger, Cyrill Conscience und auch Aurel Sostizzo suchten und fanden vermehrt den Weg in die Tiefe aus dem Rückraum.

Das animierte Spiel endete verdientermassen mit einem klaren Verdikt: 20:37- Auswärtssieg im Oberzil in St.Gallen! Bravo!

Nach den Ostern folgt gleich wieder ein Spitzenspiel! Erneut am gleichen Ort, jedoch als "Mittwochspiel, wartet am 6.April um 15.00 Uhr der SV Fides auf den TSV Fortitudo Gossau und sinnt sicherlich auf Revanche aus dem Hinspiel...

Bereits am darauffolgenden Samstag kommt es in der Buechenwaldhalle zum nächsten finalen Match! Die Kadetten aus Schaffhausen werden ein ganz anderer Brocken werde. Man merkt es deutlich: Die U13 Meisterschaft ist nahe am Siedepunkt angelangt!!!

HOPP FORTI!!!

In einem tollen Spiel gewonnen haben:

Benjamin Brügger (verletzt, Statistik), Philip Tanner, Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

Gianni Keller und Daniel Rutz

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HC Büelen-Nesslau - TSV Fortitudo Gossau 20:41 (8:21)

Mit dem meteorologischen Frühlingsbeginn fuhren die jungen Gossauer am Samstagmittag ins sonnige Toggenburg, wo man in dieser Saison bislang mit der knappsten Tordifferenz (+4) gewonnen hat. Dieser "schwarze Flecken" im ansonsten weissen Reinheft der Fürstenländer wollte man mit einer entsprechenden Leistung wieder gut machen. Ebenfalls war es das Ziel des Cupfinalisten mit einem tollen Gefühl am Sonntag nach Winterthur zu fahren. Sportlich gesehen war ein Sieg Pflicht, um wieder auf den TV Appenzell aufzuschliessen und somit das Meisterschaftsfinale in Appenzell am letzten Spieltag vom 23. April zu ermöglichen.

Das Team von Trainer Kramer fand zu Beginn gut ins Spiel. Schlussmann Kobler zeigte einige Paraden nach denen die Flügelzange Moser und Garbini im Tempogegenstoss zustach. Im Positionsangriff war es vor allem Regisseur Brülisauer der seine Nebenleute ins Szene setzte. Speziell erfreulich war, dass der lange Linkshänder Kessler seine guten Trainingsleistungen nun auch auf dem Platz repräsentierte und oft das Runde ins Eckige brachte. Trotzdem scheiterten die Schwarz-Weissen, wie im Hinspiel, zu oft am grossgewachsenen Toggenburger Torhüter.

Für die zweite Hälfte nahm sich das Team neben einigen taktischen Nuancen vor das Tempo und die Intensität weiterhin hoch zu halten, um am nächsten Tag mit einem guten Rhythmus ins Cupfinale zu gehen. Dies gelang vorerst nur in der Offensive, wo allen voran Brülisauer die Toggeburger Deckung masslos überforderte und das Stängeli auf seiner Statistik perfekt machte. Die Deckung steigerte sich dann auf die letzte Viertelstunde erfreulicherweise nochmals extrem, so dass die Heimmannschaft in den letzten fünfzehn Minuten nur noch zweimal an Kobler vorbei ins Tor schoss.

Nun heisst es für die jungen Gossauer die tollen Gefühle vom Sieg mitzunehmen und sich für den Cupfinal zu erholen. Die Mannschaft hofft auf eine enstprechende Kulisse am Handballmegaevent in den Eulachhallen trotz der speziellen Anspielzeit um 12:00 gegen den HC Flawil.

Zwei Punkte aus dem sonnigen Toggenburg entführten: Kobler (54%), Moser (6), Garbini N., Verlezza (1), Garbini D. (4), Lämmler (1), Bleiker (1), Gutmann (2), Enzler (4), Brülisauer (12/1), Rutz (5) und Kessler (5) gecoacht von Kramer

Es fehlten: Gröpl (verletzt), Carpanese (Schule) und Gächter

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Dank grosszügigen Sponsoren:

Steiner Sonnen- und Wetterschutz AG Gossau, Herr Nico Hafner

PostFinance, Herr Daniel Baumgartner

Mitro Trans Gossau, Herr Emil Mitrovic

 

und Organisation durch Sport XX Herr Andy Himmelberger konnte die FU 13 Breite mit neuen, coolen Shirt’s & Hosen und Torhüter Pulli & Hosen ausgerüstet werden.

Vielen Dank

Jaqueline Lenherr

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Dank grosszügigen Sponsoren:

Winteler Haustechnik, Herr Patrick Winteler

AXA Winterthur, Herr Reinhold Strodel

und Organisation durch Sport XX Herr Andy Himmelberger konnte die MU 15 Breite mit neuen, coolen Shirt’s & Hosen und Torhüter Pulli & Hosen ausgerüstet werden.

Vielen Dank

Jaqueline Lenherr

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HSG Nordwest :  Fortitudo Gossau        26 : 23 (12:12)

 

Nach 47 Minuten lagen die Gossauer mit 22:18 in der Sporthalle Birsfelden in Führung. Eigentlich „nur“ mit 4 Toren, denn die Baselbieter „offerierten“ mit einem TW-Wechsel die wichtigen Auswärtspunkte auf dem Silbertablett, in dem sie den kleineren Goali und nicht den U17 NM-Kaderspieler Grazioli einsetzten.

Insbesondere Ralf Koller hätte mit 2 klaren Chancen den „Sack“ etwas zumachen können.

Es war zu dieser Zeit die Wende im Spiel gegen die Baselbieter.

Der Start der „Weiss-Schwarzen“ war mässig. Bis zur 20 Minuten durfte der einheimische Shooter „wirken“ und Dreh- und Angelpunkt sein. Dann wurde er von Sven Moser sehr gut in Manndeckung genommen und nahezu neutralisiert.

Es waren nur noch die Wurftäuschungen, denen die Forti-Verteidiger zu oft zum Opfer fielen. Aron Mannhart hatte von vorne, bis auf einen Wurf von sehr weit her (…) die Sache gut im Griff. Aus der Flügelposition mussten zuviele Tore entgegengenommen werden. Dennoch ist die Halbzeitbilanz mit 12 erhaltenen Treffern nicht so schlecht.

12 erzielte Tore standen auf der Plus-Seite.Der Grund für die etwas magere Ausbeute lag einerseits an der Chancenauswertung und andererseits am „Standhandball“ des Fortitudo. Die Pässe wurden zu langsam weitergespielt und vor allem die Rückraumschützen nahmen zu wenig Tempo auf, um die Basler Deckung auseinander zu bringen. Insbesondere Jan Bischofberger agierte ungewohnt matt, denn gerade er hat das Zeug mit Wucht und Durchsetzungsvermögen für Gefahr zu sorgen.

In der 2.Halbzeit machte es Sven Moser diesbezüglich besser und verhalf zur angesprochenen Führung. Um ihm etwas Zeit zum Verschnaufen zu geben, wurde Lukas Seidel aufs Feld beordert, doch handelte er sich eine blöde und schwerwiegende Strafe ein, die auch den stimmlichen Umschwung einleitete.

Die HSG Nordwest brachte wieder den Stammkeeper und die Überzahl wurde von den Einheimischen genutzt, die Distanz zu verkürzen.

Technische Fehler und Fehlwürfe liessen sich auch nicht nach einem Timeout eliminieren. Die Forti-Jungs hielten sich einfach nicht an die Vorgaben, welche von den Trainern eingefordert wurden. Und so schwammen die Felle den Rhein hinunter. 1 mickriges Tor in den letzten 12 Minuten war eine fatale Ausbeute!

Das Basler Geschenk wurde etwas gar fahrlässig abgelehnt, so dass die 26:23-Niederlage Tatsache wurde.

Durch die Punktgewinne des TSV St.Otmar spüren nun auch die Fürstenländer den „Gelb-Schwarzen Atem“ wieder im tabellarischen Genick.

Am Samstag, 19.03.2016 gegen GS Stäfa (Buechenwald, 19.30 Uhr) und vor allem im sonntäglichen Derby gegen Otmar (Oberzil SG, 12.30 Uhr) dürfen keine solchen Geschenke mehr verteilt werden!

Die Substanz im U15 Team für 4 Punkte ist allemal vorhanden. Nun muss einfach der unbedingte Willen aufgebracht werden, um diese auch zu holen.

 

HOPP FORTI!!!

:

Diellon Bibaj (n.e.), Aron Mannhart; Jan Bischofberger, Ralf Koller, Sven Moser, Lukas Osterwalder, Joel Peyer, Marc Rügge, Lukas Seidel, Yanik Stadler

abwesend: Andrin Schneider (Einsatz im Stammverein); Cyrill Conscience (U15-2), Luka Mitrovic (U15-2), Lars Niedermann (Einsatz im Stammverein) und Simon Verlezza

Gianni Keller und Urs Osterwalder

 

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Den HC Amriswil konnten wir in den ersten 10 Minuten mit dem offensiven 3:3 überraschen und uns von Anfang an distanzieren.

Dies war eine der Ansagen in der Kabine, doch gegen den HC Teufen wolle dies einfach nicht richtig gelingen. Zwar lief das Score sehr lang im Gleichtakt, doch Ballgewinne und einfache Gegenstoss Tore waren leider zu selten. Der Grössenunterschied wiegte meist zu schwer, um den Gegner zu Fehler zu zwingen.

Als wir die Rückraum langsam in den Griff bekamen, spiele der HC Teufen vermehrt den bulligen Kreisläufer an. Der auch mit „Rucksack“ den Ball im Netz versenkte.

Dafür war die Angriffsleistung etwas von besten was die Jungs je gezeigt haben und die Treffer vielen aus diversen Auslösungen und wir konnten das Spiel bis 10 Minuten vor Pause ausglichen gestalten.

So kam es wie es kommen musste und vor der Pause zogen die im Durschnitt ca. 2 Jahre älteren Jungs aus Teufen mit 4 Toren davon.

Mit Cyrill nun als zentraler „Kreisverteidiger“ und Jerome im Rückraum hielten sich die Jungs im Spiel. Nun wurden auch ab und zu technische Fehler provoziert und die Chance zum Ausgleichen lag in der Luft.

Leider versagten in den wichtigen Momenten bei einigen die Nerven beim Abschluss und einige 100% wurden liegen gelassen. Dies ist meist gegen einen stärkeren Gegner tödlich. Naim im Tor kam leider nie auf Betriebs-Temperatur und  konnte das Team nicht wirklich unterstützen.

Toll war, dass das Team nie aufgab und an eine Wende glaubte. Am Schluss wurde man noch fast belohnt, da der HC Teufen nach 2 x 2 Minuten auch noch ein Wechselfehler hinzufügte, was zu einer 6:3 Überzahl führte. Der Ausgleich wenige Minuten vor Schluss war der Lohn.

In dieser Phase entschied der sonst sehr gut agierende Schiedsrichter auf Tor, obwohl der Spieler klar im 6 Metern Raum stand.

Dies bescherte einem Spieler auf der Bank eine 2 Minuten Strafe wegen kicken gegen einen Stuhl. Der Schuldige, wie auch die anderen Jungs auf der Bank waren sehr überrascht, dass dies 2 Minuten geben würde. Sicher für alle ein Lehre für die Zukunft, was das Verhalten auf der Bank antrifft.

Auch in Unterzahl kamen wir noch zu guten Chance und ein Unentschieden wäre verdient  bzw. möglich gewesen.

Am 2. April spielen wir wieder gegen eine ähnlich starken Gegner (HC Büheln-Nesslau) und versuchen noch eine Schippe drauf zu legen.

Es spielten: Naim, Reto, Cyrill, Moreno, Luka, Timo, Micha, Timon, Janis, Jerome und Etienne

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Fortitudo Gossau  :  HC Flawil                    37  :  10  (18: 5 ) 

 

Ein Meisterschaftsspiel am frühen Mittwochabend ist der Vielfältigkeit der Ansetzung der Skilager und Sportferien geschuldet. Auf Grund der Nähe zu Flawil bot sich eine solche Lösung nahezu an.

Das Derby wurde nicht zum Stolperstein für die „Weiss-Schwarzen“! Gleich von Beginn an zeigten diese, wer dem Spiel den Stempel aufdrücken will. Die Gossauer „Angreifer-Angreifer“ verbreiteten grosse Unruhe in den Reihen der Flawiler Mädchen und Jungs. Daraus resultierten die „leichten“ Tore und der Vorsprung wuchs kontinuierlich an.

Torwart Benjamin Brügger war jederzeit auf der Höhe seiner Aufgabe und liess sehr wenig zu.

Da Cédric, wegen eines Turnunfalls in der Schule, erneut am Arm einen Gips „spazieren führt“, musste Cyrill Conscience den alleinigen Lead übernehmen und machte dies in der 1.Halbzeit vorbildlich.

Konnten die Einheimischen im „Verband“ angreifen, löste Etienne Kobler geschickt aus und die Nebenleute nutzten die gebotenen Räume. Timon Truniger zeigte, dass er sich auf RL zu einem sehr guten Rückhalt für den Fortitudo entwickelt.

Der Resultatverlauf verhalf dazu, dass praktisch nach einer Viertelstunde ein Blockwechsel vorgenommen werden konnte. Moreno Labriola musste sich in der Rolle als Spielführer erst einmal zurecht finden, wusste jedoch mit seinen 1:1-Aktionen erfolgreich zu gefallen. 8 Treffer sollten am Schluss auf seinem „Konto“ stehen!

Entgegen der Performance im Spiel gegen KJS, sollte die 2.Hälfte nach dem 18:5-Halbzeitstand besser werden. Mehr oder weniger gelang dies auch. Cyrill Conscience verteidigte gegen das spielstarke Mädchen als VM nicht mehr so konsequent, wodurch nach 45 Minuten beinahe gleich viele Treffer entgegengenommen werden mussten, wie in Hälfte 1.

Die „7m-Schwäche“ beim HC Flawil verschönerte noch diesen Eindruck.

Einzig Jerome Rutz, der Beste auf der Position „Hinten rechts“, hielt seine Gegenspieler mit geschicktem Defensivverhalten in Schach und lief unermüdlich die Gegenstösse.

Wiederum erfolgte ein Wechsel auf fast allen Positionen, da das Score stetig anwuchs. Aurel Sostizzo, als Anfänger in dieser spielstarken Forti-Truppe, nahm das Herz (endlich) in die Hand und nutzte seine leichtathletischen Fähigkeiten zu 3 Toren.

Ein Highlight betraf Benjamin Brügger, der wohl zum ersten Mal zu einem Siebenmeter antreten durfte und den Ball sogleich bei seinem „Artgenossen“ im Tor unterbrachte. Das Abklatschen bei den Mitspielern dauerte beinahe zu lange…

Das „B-Team“ deckte ausgezeichnet und zusammen mit Benjamin liessen diese Jungs nicht mehr als 10 Gegentore zu, wodurch der klare Sieg des U13-Teams vor etlichen Zuschauern besiegelt wurde.

Am Samstag, 19.03.2016 (Oberzil SG, 14.00 Uhr) spielen die Forti-Jungs gegen die quirligen Girls des LC Brühl. Eine heikle Mission? Mit dem richtigen Fokus sollte jedoch auch diese Hürde gemeistert werden können!

HOPP FORTI!!!

Im Lokalderby zur Trainingszeit erfolgreich waren:

Benjamin Brügger; Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler (verletzt, Statistik), Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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Wer die Fürstenländer am vergangenen Samstag beim Auswärtsspiel in Stäfa gesehen hat, traute seinen Augen kaum. Da war eine Equipe auf dem Spielfeld, die den Namen Mannschaft wirklich verdiente. Die geschlossene Mannschaftsleistung mit einem sehr gut Simon Kindle im Tor und Valon Dedaj und Lucius Graf als überragende Torschützen liess die vielen Zuschauer rasch auf den ersten Sieg in der Abstiegsrunde hoffen. Nach ausgeglichenem Spiel in der ersten Viertelstunde (9:8) steigerten sich die Fürstenländer kontinuierlich bis zu einem Siebentore-Vorsprung (26:19) kurz vor Schluss. Der Sieg war in Reichweite und mit 27:23 mehr als verdient. Basis für den Erfolg war eine aggressive und bewegliche Abwehrarbeit, souverän geführt von Marcel Oertig. Viele Schüsse der Basler landeten im Block oder wurden von Simon Kindle abgewehrt. Darauf liess sich ein sicheres Angriffsspiel aufbauen, bei dem die Gossauer nach Basler Treffern immer wieder zusetzen konnte. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in der Abstiegsrunde noch einiges reissen will.

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Fortitudo Gossau  :  SG Léman Genève 25 : 25 (11:15)

 

Ein Unentschieden im Handball ist kaum planbar und somit eher ein Zufallsprodukt. Dass diese Partie gegen das Team aus der Calvin-Stadt derart endet, kann diesem Umstand wohl eher nicht zugeordnet werden. Die Romands lauern hinter dem souveränen Leader GC/Ami und sind in dieser Aufstellung ein Medaillennwärter.

 

Physisch robust und ballsicher agierend. Mit einem Regisseur ausgestattet, der das Genferspiel klar führt und Ausgangspunkt aller Angriffsaktionen ist. Das ist der starke Teil des Teams. Dies erforderte eine Topleistung in der Gossauer Defensive!

Die Léman-Verteidigung lässt sich mit dynamischem und variantenreichem Angriffsspiel knacken. Dies ist eher der schwache Part.

Also genau dort sollte von den Fürstenländern ein Plus geschaffen werden! Und genau dort sollte es anfänglich gründlich hapern! Beste Chancen wurden versiebt!

Obwohl die Deckung vor Aron Mannhart, der dieses Mal von Beginn an im Tor stand, den Job nicht so schlecht machte, sahen sich die „Weiss-Schwarzen“ einem 0:5-Rückstand gegenüber.

Das Timeout wollte der Coach noch nicht „opfern“, da die Hoffnung für besseres Angriffsverhalten bestand. „Es“ sollte doch schon mal „anhängen“!

Der Umstand, dass Captain Jan Bischofberger mehr krank als gesund antrat und Ralf Koller direkt aus dem „Nati-Training“ anrückte, sollte die „Grüne Karte“ besser dem Verschnaufen dienen, statt einem Weckruf.

Die Massnahme Lukas Seidel auf RR einzuwechseln „stach“ und fortan machten sich die „Weiss-Schwarzen“ daran, den schlechten Start vergessen zu machen. Yanik Stadler führte den Gossauer-Karren zunehmend besser.

Eine Manndeckung auf den Genfer Playmaker griff ebenfalls.

Die Forti-Jungs begannen, die Gäste vom Genfersee zu ärgern und wurden mit einem „Timeout“ belohnt.

Resultatmässig konnte zwar bei Halbzeit nur auf 4 Tore (11:15) verkürzt werden, doch schien sich das berühmte Momentum auf die Gossauer Seite zu schlagen.

Sukzessive kamen die Einheimischen näher und näher. Ralf Koller, Jan Bischofberger und Sven Moser skorten und hinten kämpften Joel Peyer und Co um jeden Meter und Ball!

Als es in die letzten 10 Spielminuten ging, wurde die Partie dramatisch!

Entscheidend wurden nun das taktische Geplänkel in den Deckungsvarianten, die Schiris, die Zeitstrafen und die Coolness!

Aron Mannhart hält einen Gegenstoss! Die Gossauer können mit einem 6 gegen 4-Angriffsvorteil nicht umgehen. 2 Minuten für Ralf Koller, weil er den Ball nicht gleich hinlegte. Dennoch 2 Tore vor für Forti! Gegenstoss Léman. 1 Tor plus für Forti. 38 Sekunden vor Ende! Timeout Gossau! Zeitspiel angezeigt von den Schiris! Eckball Forti! Fehlpass quer durch den Torraum auf einen Genfer! Gegenstoss! Unentschieden! 10 Sekunden! Fehlwurf! Aus! 25:25!

Im Nachhinein macht sich auch der Coach Gedanken, wie weit er diesen Ausgang so beeinflusst hat. Dieses, sicherlich auch für die treuen Fans, „geile“ Spiel, musste nicht unbedingt einen Sieger haben.

Vom Spielverlauf her gesehen, hat das U15 Elite sicherlich einen (wichtigen) Punkt gewonnen, der das Selbstvertrauen nach 3 Punkten aus den letzten 2 Spielen sicherlich weiter stärken wird!

Im Auswärtsspiel gegen Nordwest am kommenden Samstag, 12.03.2015 (Sporthalle Birsfelden, 15.00 Uhr) wird der Gefühlshaushalt wichtig sein. Mit einem Sieg können die „Weiss-Schwarzen“ den wichtigen Anschluss ans Mittelfeld halten. Alles ist möglich!    

HOPP FORTI!!!

Eine Achterbahn der Gefühle durchlebten:

Diellon Bibaj (n.e.), Aron Mannhart; Jan Bischofberger, Ralf Koller, Luka Mitrovic (n.e.), Sven Moser, Lukas Osterwalder, Joel Peyer, Marc Rügge, Lukas Seidel, Yanik Stadler und Simon Verlezza (n.e.)

abwesend: Andrin Schneider (Einsatz im Stammverein); Cyrill Conscience (U15-2)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

 

                                                                                         

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Fortitudo Gossau  :  KJS Schaffhausen    37  :  24  (24: 9 ) 

 

Juniorenhandball ist oft unkonstant. Dass ein 15 Tore-Vorsprung nach 30 Minuten in den Köpfen etwas auslösen kann, ist nicht nur typisch für Nachwuchsmannschaften. Nein, vielleicht hat es auch etwas Menschliches an sich…

Mit einem Traumstart in allen Belangen legten die Einheimischen mittags um 12 Uhr gleich los wie ein „TGV“! Timon Truniger setzte mit 2 blitzsauberen Toren zu dieser wirklich guten ersten Hälfte die Akzente. Jerome Rutz hatte „hinten“ den besten Gegner absolut im Griff, wie es ihm auch die übrigen „Angreifer Angreifer“ gleich taten und für das „Nimm-Ball-und-Lauf-Spiel“ der Schaffhauser gewappnet waren.

Die 2.Waffe der Gäste in Form des starken Kreisläufers ward kaum gesehen und im Angriff zeigten die „Weiss-Schwarzen“ bereits mehr als nur die Grobform von Auslösehandlungen. Mit viel Schwung in die Tiefe unter der Führung von Cédric Kobler und dem widergenesenen Cyrill Conscience, wirbelten die Gossauer die Nordostschweizer Verteidigung durcheinander. Delian Ochsner und Janis Braun erzielten schöne Treffer von Linksaussen und Moreno Labriola zeigte, dass auch er seinen Speichenbruch gut überstanden hat.

Die Marschrichtung für die 2.Hälfte wurde vom Coach klar angesprochen. Wir beginnen wieder bei 0:0!

Offenbar war dies nicht die richtige Botschaft ans Team!...

Eigentlich kann die Berichterstattung hier abgebrochen werden. Der „TGV“ mutierte zum „Bummler“, der sehr mühsam dem Ziel entgegenholperte. Ohne Feuer bauten die Fürstenländer den Gegner richtig auf und mal für mal kamen diese zu einfachen Gegenstosstoren, weil im Angriff praktisch nichts mehr richtig gemacht wurde. Der Schaffhauser-Goali hatte seine helle Freude am Gebahren der „Weiss-Schwarzen“... Nach dem letzten (vergeblichen) Aufbaümen des Trainers mittels Timeout, musste sogar eine Halbzeitniederlage in Kauf genommen werden, welche auch nicht mehr grosse Siegesfreude aufkommen liess!

Ein Sieg mit 13 Plustoren sollte eigentlich schon Platz dafür bieten, doch „ehrt“ es die Forti-Jungs, dass sie selber über das Erreichte auch nicht sehr glücklich waren. Diese sportliche „Menschlichkeit“ ist ein gutes Zeichen, dass die Leistungskultur Einzug hält.

Bereits am kommenden Mittwoch, 09.03.2016 (Buechenwaldhalle, 17.30 Uhr), kann die U13-Truppe gegen den HC Flawil zeigen, dass der Schnellzug auch 2 Hälften funktionieren kann.   

HOPP FORTI!!!

Im Team mit 2 Gesichtern haben gespielt:

Benjamin Brügger; Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

Abwesend: Aurel Sostizzo (Pfadi)

Gianni Keller

 

                                                                                         

 

 

 

 

 

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Die neuen Leibchen (danke an alle Sponsoren und die Organisatoren) haben die Jungs top motiviert . Sie starteten aggressive und konzentriert in Spiel und setzen die Amriswiler stetig unter Druck.

Ziel war es der körperlich überlegenen Ringli-Mannschaft des HC Amriswil mit einem kompromisslosen 3:3 früh den Schneid ab zu kaufen und zu einfachen Gegenstoss Toren zu kommen. Diese Ziele setze das Team sehr gut um. Mit regelmässigen Wechseln wurde sichergestellt, dass das viel Energie kostende Pressing aufrechterhalten wurde.

Im Angriff führte Cédric und Moreno gekonnt Regie und brachten unsere beiden Rückraum Schützen Cyrill (13 Treffer) und Luka (15 Treffer) immer wieder in gute Abschlusspositionen.  Gegen Ende der Partie wurde das Werfen aus der Einfachen Kreuzung extra forciert und als Wurftraining  auch effizient ausgenutzt. Der Mannschafts-Kuchen für das 40. Tor wird von Cyrill gesponsert, der einige Tore aus der 2. Reihe gekonnt versenkte!

Eine durchwegs tolle Leistung aller Spieler führte zu diesem ungefährdeten Sieg und zeigt das Potential der Mannschaft auf.

Für Forti spielten: Naim, Diellon, Reto, Timo, Manuel, Cyrill, Luka, Cedric, Moreno, Nico, Jerome, Nicola und

Cornel Brühwiler

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