April 2016

TV Appenzell - TSV Fortitudo Gossau 30:33

Nach dem am letzten Wochenende die Forti-Jungs Meister wurden, durften sie zum Saisonschluss noch beim zweitplatzierten TV Appenzell in einem sportlich gesehen unbedeutenden Spiel antreten. Spiele in der Appenzeller Wühre sind oft speziell, da meist ein lautes Publikum und eine angespannte Stimmung angetroffen wird. Diese Ausgangslage wollten die Gossauer nutzen, um ihr letztes Spiel völlig befreit zu spielen und zu geniessen.

So planten die Doublesieger ein paar Tricks in ihr Spielkonzept mit ein. Allerdings wurde das Spiel dann doch in einigen Phasen zu locker genommen. Dazu kam, dass die Innerrhödler top motiviert waren, dem Meister noch einen Flecken ins Reinheft zu machen. So gestaltete sich das Spiel über weite Strecken ziemlich knapp.

Die Gossauer Trainer nutzten das sportlich unbedeutende Spiel, um alle Spieler gleichermassen einzusetzten und mit Stadler und Verlezza zwei junge Spieler aus der MU15 für die nächste Saison bereits einzubauen.

Das Spiel war zwar bis zum Schluss knapp, aber Fortitudo musste nie gross Angst haben, dass das Spiel aus den Händen geraten könnte. Am Ende resultierte zum ersten mal in dieser Saison mit drei Toren Differenz ein knapper Sieg. Die frisch gebackenen Doublesieger konnten sämtliche Spiele für sich entscheiden.

Nach dem Spiel liessen die Forti-Jungs die Saison im Gasthaus Hof (Tenuesponsor) bei einem Spaghettiplausch ausklingen. Ebenfalls haben die Spieler eigenständig eine Hütte gemietet, um die Meisterschaft zu feiern. Nun werden die fünf Spieler mit Jahrgang 1999 an das Herren 2 abgegeben. Die Jüngeren habe nicht lange Zeit, um sich auszuruhen. Die nächsten vier Wochen wird fleissig trainiert, damit der Aufstieg und somit die Saison perfekt gemacht werden kann.

Das letzte Spiel auch noch gewinnen konnten: Kobler, Verlezza, Moser, Garbini N., Lämmler, Rutz, Bleiker, Brülisauer, Stadler, Kessler, Garbini D., Carpanese, Enzler und Gutmann gecaocht von Kramer, Gächter, Gröpl und Huber

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Regionalauswahl Ost - Séléction Romandie 33:20 (14:7)

Die Männer-Regionalauswahl vom HRV Ost wird am vergangenen Wochenende Schweizer Meister. Nach dem am Ende der Saison die Auswahl Ost in der Tabelle  auf dem dritten Platz stand, war klar, dass die Ostschweizer im Halbfinale gegen die Auswahl aus Bern-Jura ran musste. In einem Krimi setzte sich die RA Ost knapp mit 26:25 durch.

Im Finale trafen die jungen Ostschweizer in der nagel neuen GoEasyArena in Siggenthal auf die Topmannschaft aus der Romandie. Da die 3:2:1-Deckung der Ostschweizer nahe an der Perfektion spielte, fanden die Westschweizer keine Lösungen, um Tore zu erzielen. Dieses Niveau konnte praktisch über die gesamte Spielzeit gehalten werden. So wurde der HRV Ost zum Schluss ein wenig überraschend und klar mit 33:20 Schweizer Meister!

Mitten drin, statt nur dabei waren auch sechs Forti-Akteure. Stolze Besitzer der Goldmedaille aus Gossau sind Sven Moser, Lukas Osterwalder, Lukas Seidel, Jan Bischofberger, Ralf Koller und Raphael Kramer.

Ralf Koller konnte den Nationaltrainer mit seinen Leistungen von sich überzeugen und bekam ein Aufgebot für den Föderlehrgang der U17-Nationalmannschaft. In der nächsten Saison wird er allerdings für GC Amicitia Zürich auf Torejagd gehen.

Die anderen Gossauer RA-Spieler stehen mit dem Interqualiturnier bald vor der nächsten Prüfung.

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Siegerfoto

 

Schlussmann Kobler beim 7-Meter

 

Carpanese im Gegenstoss

 

Der verletzte Captain übernimmt Coachingaufgaben

 

Brülisauer im Abschluss

 

Rutz mit einem Knickwurf

 

Forti-Jungs in Aktion

 

Der obligatorische Siegertanz

 

Müde aber glücklich bei der Medaillenübergabe

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Fortitudo Gossau   :   HC Romanshorn°         31  :  20   (16 : 8)

 

Beim letzten Saisonauftritt des aus U15- und U13-Jungs bestehenden "U15-2"-Teams ging es immerhin noch um die direkte Ausmarchung um den 5.Rang in der Platzierungsrunde. 

Nebst den "richtigen" U15 mussten, die im vorgängigen U13-Spiel geschonten Cyrill Conscience und Cédric Kobler Schwerstarbeit leisten, denn die Romanshorner waren den Fürstenländern in Sachen Körper weitaus überlegen. Etienne Kobler mit Jahrgang 2005 und die "Ringli-Spieler" mit Jahrgang 2000 lagen auch altersmässig um Welten auseinander...

Der erfahrene Schiedsrichter Xaver Bock wusste dies auch richtig einzuschätzen und arbitrierte sehr besonnen, wenn es in den ungleichen Zweikämpfen zu strittigen Aktionen kam. Es ist nachvollziehbar, wenn die Grossen von den Kleinen ausgespielt werden, dass da etwas Frust aufkommt.

Das offensive 3:3-System behagte den Romanshornern offenbar nicht, denn die Forti-Jungs stahlen ihnen mehrmals den Ball und reüssierten erfolgreich mit Gegenstössen.

Mit geschickten Auslösehandlungen wurde die gegnerische Defensive auseinandergespielt und mit erfolgreichen Aktionen oder mit Strafaktionen beendet. Insbesondere Luka Mitrovic skorte sehr stilsicher.

Wenn der Gegner in Unterzahl angriff, praktizierten die "Weiss-Schwarzen" eine 5er-Manndeckung mit Libero. Nico Laurin Strauss spielte diesen Part sehr clever. Mehrfach wurde der Ball abgefangen. Sogenannte "leichte" Tore konnten auf diese Art und Weise erzielt werden.

Der klare 16:8-Vorsprung zur Pause war einer spielerisch sehr guten Teamleistung inklusive Torwart Naim Lieberherr geschuldet. Die "Davidsrolle" haben die Forti-Jungs ausgezeichnet ausgenutzt!

Nach Beginn der 2.Halbzeit kam etwas Sand ins Getriebe, weil die Lücken zu wenig angelaufen wurden. Die Querbewegungen spielten den physisch Stärkeren in die Karten.

Timon Truniger und Manuel Brühwiler auf links, sowie Luka Mitrovic und Cyrill Conscience auf rechts besannen sich wieder der Stärken aus den ersten 30 Minuten. Die Auslösungen gingen wieder in die Tiefe und so fand die Toreproduktion auch wieder ihre Fortsetzung.

Mit grosser Spielfreude im Angriff konnte der Fortitudo die Seebuben resultatmässig im Zaum halten. Bei 1 gegen 1-Aktionen auf Aussen waren die kleinen Verteidiger in der 3:3-Deckungsvariante körperlich chancenlos. Zum Glück "entdeckte" dies der Gegner zu spät... Dennoch gelang ein 15:12 "Halbzeitsieg". Die vergebenen Siebenmeter, darunter auch der von Goali Naim (Schade!), hätten den Sieg etwas klarer ausfallen lassen können.

Als Vorbereitung auf die U15 Elitesaison war für die U13-Junioren eine solche körperliche Herausforderung sehr wertvoll. Sie haben ihren Möglichkeiten entsprechend den Goliath spielerisch und kämpferisch bezwungen!

Mit dem klaren 31:20 haben die Spieler des U15-2 ihrem geschäftlich abwesenden Coach Cornel Brühwiler einen schönen Saisonabschluss beschieden! Der Schreibende als Ersatzcoach ist froh, Cornel auf diese Art und Weise für seinen generösen und für den Werdegang der U13-Jungs sehr wichtigen Einsatz, herzlich zu danken! Ebenso ein gosses MERCI gebührt U13-Assistenztrainer Daniel Rutz, der die Jungs immer wieder mit wertvollen Tipps und Tricks individuell unterstützten konnte.

HOPP FORTI!!!

Den "Final" um Platz 5 gewonnen haben:

Naim Lieberherr, Reto Bettenmann, Manuel Brühwiler, Cyrill Conscience, Micha Geiser, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Luka Mitrovic, Nicola Peyer, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

Gianni Keller und Daniel Rutz

  

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Fortitudo Gossau   :   HSC Kreuzlingen         36  :  12   (13 : 5)

 

20 selbstauferlegte Liegestütze nach der Medaillenübergabe durch den HRV Ost-Vertreter Markus Brasser war definitiv die letzte Saisonaktion der U13 Mannschaft! Mit 10 Gegentoren wollten die jüngsten Leistungshandballer des Fortitudo Gossau das Spiel gegen den HSC Kreuzlingen beenden, was mit 2 zuviel erhaltenen Treffern nicht ganz gelungen ist...

Auf der Plus-Seite standen immerhin 36 Tore, obwohl der Schiri den Torespass in der ersten Hälfte zu verhindern wusste. 2 Tore nach 10 Minuten waren dem Umstand geschuldet, dass die "Weiss-Schwarzen" zu einem Gratistraining in Sachen Deckung kamen. Mehrmals mussten diese gegen 2 Minuten verteidigen, bis sie endlich wieder angreifen durften.

Leider taten sie das dann so ungestüm, dass sie gleich wieder im neuen 3:2:1-System, welches im Trainingslager in Dornbirn eingeführt wurde, erneut Aufstellung beziehen mussten... 

Nachdem die Forti-Jungs etwas mehr Sorge zum Ball trugen, spielten sie sich mit den bekannten Auslösehandlungen unter der Führung des Jüngsten, Etienne Kobler, frei und erreichten so ein 13:5 zur Pause!

Nebst dem bereits an der Hand verletzten Torwart Benjamin Brügger, erlitt Jerome Rutz ebenfalls einen Fingerbruch, womit diese beiden die unselige "Gipstradition" fortsetzten...Gute Besserung!

In der 2.Halbzeit konnten die Fürstenländer aufdrehen, weil auch der Schiedsrichter offenbar die Verteidigungsleistung mehr würdigte und die Seebuben öfters ins Zeitspiel kamen, wodurch auch die "einfachen" Tore per Gegenstoss erzielt werden konnten. Timon Truniger und Moreno Labriola waren in der 2.Hälfte für die Mehrzahl der Tore verantwortlich!

Im Tor war auch Philipp Tanner gefordert, weil entweder die langatmigen Angriffe oder das schnelle Eingreifen der Verteidiger ihm einen ruhigen Tag bescherten und es für ihn schwierig war, die Konzentration aufrecht zu halten. Er hat dies mit Bravour gelöst.

Am Schluss konnten sich dann alle Spieler auf der Torschützenliste eintragen lassen, so dass der klare 36:12-Sieg einer tollen Teamleistung entsprach.

Ab 19.Mai steigen die U13-Jungs offiziell ins U15 Elite-Training ein. Bereits in den vergangenen TL-Tagen konnten sie gegen Alpla Hard und Blau-Weiss Feldkirch die härtere und tempomässig höhere Gangart erleben. Mit Mut und Biss haben sie die Herausforderungen angenommen und man darf gespannt sein, wohin die "Elite-Reise" gehen wird.

HOPP FORTI!!!

Die Bronzemedaillen-Gewinner der U13 Meisterschaft sind:

Philipp Tanner; Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

sowie Benjamin Brügger (verletzt) und Aurel Sostizzo (Ferien)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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TSV Fortitudo Gossau - HC Neftenbach° 40:23 (19:10)

Nicht einmal 24 Stunden hatte das Team Zeit, um sich vom strengen Trainingslager bis zum Saisonfinale zu erholen. Am Samstag traf die MU17 zu Hause auf den HC Neftenbach. Mit einem Unentschieden oder einem Sieg hätten die Forti-Jungs den Regionalmeistersieg frühzeitig für sich entscheiden können. Die Hauptlast sollte auf den älteren Spieler, die nicht im Lager waren, gelegt werden und die jüngeren Spieler regelmässig gewechselt werden, damit sie zu genügend Erholungszeiten kommen. Doch leider standen mit Garbini, Lämmler und Carpanese lediglich drei Feldspieler mit Jahrgang 1999 zur Verfügung. Dazu kam, dass sich Lämmler bei einer Bremsaktion wahrscheinlich schwerer am Fussgelenk verletzt hat und Captain Gutmann aufgrund einer Knieverletzung nicht mittun konnte (7-Meter-Werfer). Garbini und Carpanese mussten das Spiel somit durchspielen. Der Beginn war des Meisters würdig. Nach zehn Spielminuten stand es bereits 9:2 für das Heimteam. Diese Pace konnte leider nicht ganz durchgehalten werden. Immer wieder fanden die Zürcher mit Einläufer ohne Ball Wege die offensive Gossauer Deckung vor Probleme zu stellen. Als die Schwarz-Weissen diese Aktionen wieder in den Griff bekommen haben, konnten sie davonziehen und beim Stand von 19:10 verdient in die Garderoben gehen.

In der zweiten Hälfte wollte man noch offensiver decken, um die Neftenbacher in ihrem Aufbauspiel unter Druck zu setzten. Diesem Druck waren die Gäste nicht gewachsen und verloren regelmässig den Ball. Daraus resultierten enorm viele Gegenstosstreffer auf Seiten von Fortitudo. So locker die Tore des Heimteams erzielt wurden, so locker sassen auch die Zwei-Minutenstrafen beim Schiedsrichter. Bei jeder zweiten Aktion wurde ganz nach dem Prinzip "Wer hat noch nicht, wer will noch mal?" Spieler von Gossau hinausgestellt. Schade, dies sollte in einer Ausbildungsliga nicht so gepfiffen werden. Um auf die gezielten 40 Tore zu kommen, wurde in den letzten Minuten noch eine Manndeckung gespielt. Dies mit Erfolg, denn Rutz konnte im letzten Angriff noch den 40. Treffer erzielen. Zum Schluss resultierte ein klarer 40:23-Sieg für die Schwarz-Weissen. Mit diesem Sieg werden die jungen Gossauer mit einer eindrücklichen Torebilanz von Plus 152 Toren letzter MU17-Regionalmeister der HRV-Ost-Geschichte. Auf den ersten Blick war dies ein leichtes Unterfangen. Trotzdem muss den Spielern ein Kränzchen gewunden werden, denn sie trainierten auch mit dem Bewusstsein von klarer Überlegenheit in sämtlichen Spielen fleissig und diszipliniert an ihren Fähigkeiten. Morgen, Sonntag, treffen die Spieler verstärkt mit einigen jungen Spielern aus er MU15 Elite in einem Test auf die Regionalauswahl. Nächsten Samstag folgt nach der Pflicht die Kür im Spiel beim TV Appenzell. Danach wird die Saison bei einem gemeinsamen Spaghettiplausch gefeiert.

Für die Jahrgänge 2000 und jünger darf das Feiern allerdings nicht zu lange dauern. Sie stehen mit dem Interqualiturnier Ende Mai noch vor der grössten Prüfung der Saison 2015/16. Die Spieler mit Jahrgang 1999 werden mit Dank an die 2. Ligamannschaft abgegeben.

Verdienter Doublesieger ist: Kobler (48%), Moser (6), Gutmann (2 7-Meter), Garbini D. (5), Verlezza, Carpanese (7), Garbini N., Brülisauer (6/1), Kessler (1), Lämmler (1), Rutz (8) und Bleiker (3) gecoacht von Kramer und Gächter.

Es fehlten: Enzler und Gröpl

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Der vierte und letzte Tag begann wiederum mit einem Footing, um den Kreislauf anzuregen und die Muskulatur für den letzten strengen Tag vorzubereiten. Nach dem Räumen der Zimmer ging es für die MU15 bereits um neun Uhr zum Training, währendem die MU17 Einzelgespräche mit den Trainern führten. Vor dem Mittag trainierte dann die MU17 an ihren individuellen Fähigkeiten. Zum Mittag gab es zur grossen Freude aller Panierte Schnitzel mit Kartoffeln. Wohl ernährt führten beide Teams am Nachmittag das Abschlusstraining mit einem internen Testspiel durch. Die MU17 durfte das Programm in der ersten halben Stunde vor dem Testspiel selbst bestimmen, weil sie in der Mittagspause ein Wettspiel gegen die Trainercrew in der allerletzten Sekunde gewonnen hat. Das jüngere Team übte sich noch in Akrobatikübungen (siehe Bild).

Am Nachmittag ging es dann für alle müde, zufrieden und zum Glück ohne schwerwiegende Verletzungen (einige blaue Flecken und eine zuckende Muskulatur gehört einfach dazu) nach Hause. Die Teilnehmer und die Trainer werden sich gewiss an eine erlebnisreiche Woche erinnern und haben zu Hause tolle Geschichten zu erzählen. An dieser Stelle möchten wir allen Eltern für die Fahrdienste und das Vertrauen danken. Ebenfalls ein riesiges Dankeschön gehört Beat Gächter, der unermüdlich die Jungs x Stunden in Trainings, an Spiele, ins Einkaufscenter und auch mal spät Abends aufgrund eines Hungerasts in ein beliebtes Restaurant (Name der Redaktion bekannt) fuhr. Die Spieler freuten sich jedes Mal sichtlich mit ihm ins Training oder an ein Spiel zu fahren. Urs Osterwalder, Assistent von Gianni, ist ebenfalls für seinen grossen Einsatz zu danken. Er fuhr extra zweimal von Herisau nach Dornbirn, um möglichst oft dabei zu sein. Es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wie viel dieses Lager gebracht hat. Die Trainer sind sich sicher, dass alle Spieler grosse Fortschritte zu verzeichnen haben. Speziell erfreulich für Trainer und Spieler war der Überraschungsbesuch von Gätsby am Mittwochabend.

Kurz vor Abfahrt wollte man noch auflösen, wo Peter (Lagerspiel) geblieben ist. Doch aus unerklärlichen Gründen war er unauffindbar. Somit musste man die Rückreise ohne ihn antreten. Mit gewissen Verlusten muss leider gerechnet werden. Das Team wird es aber verkraften. So blieb leider niemand, der den Bericht des letzten Tages übernehmen musste und Gianni und Raphael kamen zur Freude diese Pflicht zu übernehmen.

Erholung? Das steht nicht auf dem Programm der Teams für das kommende Wochenende. Bereits heute tritt die MU13 gegen den HSC Kreuzlingen und die MU17 im Meisterschaftsfinale gegen den HC Neftenbach an. Mit einem Unentschieden könnte bereits frühzeitig der Doublesieg klar gemacht werden. Der HRV Ost hat sich auf jeden Fall schon für die Medaillenübergabe angemeldet. Morgen Sonntag, findet noch ein Testspiel gegen die Regionalauswahl Ost statt, bei dem wieder viele Akteure vom Trainingslager dabei sein werden.

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Der dritte Tag startete mit einem Footing mit Athletiktrainer Beat. Es war sehr intensiv im Vergleich zum Vortag. Anschliessend gab es ein sehr ausgewogenes Frühstück. Dazu gehörte neben Haferflockenmüsli auch heisse Schokolade und Joghurt. Nach dem Frühstück hatten wir eine Pause bis 10.30 Uhr. Diese Zeit nutzten die Einten um noch ein bisschen Schlaf nachzuholen nach den zwei kurzen Nächten. Andere wiederum vergnügten sich mit Computerspielen. Das morgige Training war der Schwerpunkt auf leeres Kreuzen ausgelegt. Das Trainerduo war jedoch bei Beginn nicht zufrieden mit ihrer Truppe. Beim Einlaufen mussten die einen noch auf die Toilette, andere wiederum hatten weder Ball noch Harz dabei. Auch verzögerte sich der Start, da die Truppe nicht besonders auf Tempo aus war. So musste Assistenztrainer Beat wieder umkehren, um das fehlende Harz zu besorgen. Nach dem miserablen Start kam die nächste Enttäuschung für das Trainerduo. Beim Torwart Einschiessen kamen kaum Bälle korrekt auf das Tor. Die Übung wurde auch nicht korrekt ausgeführt, sodass man sich nach mehreren verärgerten Reinrufen wieder zusammen kam um den Tadel zu empfangen. Nach einer Teambesprechung gab es nochmals einen Versuch. Diesmal war es ganz zufriedenstellend. Das restliche Training war wie gewohnt. Hungrig ging man ans Mittagessen. Als Hauptgang gab es Nudeln mit Tomatensauce und Hackfleisch. Wie gewohnt gab es auch einen guten Salat als Vorspeise. Das eigentliche Highlight des Mittagessens war der Dessert Apfelringe mit Vanillesauce. In der Mittagspause gab es anschließend ein Power Nap für das Team. Vor dem Training gab es noch eine Teamsitzung. Man sollte ein neues Motto für die kommende Saison austüfteln. Einen Tag zuvor bekamen wir den Auftrag, Zimmerweise je ein Motto, eine Geschichte dazu, einen Schlachtruf und einen Einlaufsong zu notieren. Da kamen Vorschläge wie A-Team, Black Mamba, No Pain No Gain usw. Nach Diskussionen und Abstimmungen entschieden wir uns für „It got me“. Ein passender Song haben wir schon dazu. Nur der Schlachtruf brauchen wir noch zusammen herauszufinden. Für das anschliessende Nachmittagstraining musste man gestaffelt fahren. Da Trainer Beat nach Flawil fuhr, um etwas für den heutigen Teamevent besorgte, hatten wir einen Fahrer weniger. So musste Trainer Raphael 2mal mit unseren VIP-Büsschen fahren. Um 15 Uhr konnte das Training pünktlich starten. Ganz anders als sonst normalerweise, startete das Training nach dem Einlaufen nicht mit einem Einlaufspiel. Der Fokus wurde in diesem Training auf die Über- und Unterzahl gesetzt. Das Ziel war es spielend zu erlernen, weshalb das Einlaufspiel weggelassen wurde. Um 16.15 Uhr wurde das Training 15 Minuten früher beendet, da man schon müde Beine nach den vielen Trainingseinheiten zuvor hatte. Auch hatten wir anschliessend ein Teamevent, für welchen Trainer Beat abwesend war. Das Trainerduo organisierte aufblasbare Bälle, in welche man reingehen kann, um schmerzfrei ineinander zu rennen. Die jungen Fürstenländer hatten offensichtlich ihren Spass. Mit vollem Elan rannten sie in der Halle umher und „checkten“ einander. Als später die U15 noch dazu kam, spielten wir zusammen Fussball in den aufblasbaren Bällen. Das folgende Abendessen war gut. Neben dem Salat, welchen es am Mittag und Abend immer gibt, gab es Vegiküchlein mit Süsssauer-Sauce. Gleich nach dem Abendessen gab es noch Auskunft über den restlichen Abend. Die Fürstenländer hatten das erste mal im Lager kein Trainingsmatch am Abend. Deshalb wurde der Abend mit gemeinsamen Spielen genossen. In zwei Gruppen aufgeteilt spielten wir „Werwölflen“.

 

Autoren: Jérôme Kessler, Simon Verlezza und Damian Moser

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Der zweite Tag startete mit einem Footing mit Athletiktrainer Beat und einem reichhaltigen Frühstück. Beide Teams absolvierten am Morgen ein Training im Messezentrum. Die U15 festigte weiterhin das gemeinsame Spielen und die U17 wollte nach dem Deckungs-Dienstag nun am Mittwoch den Tempogegenstoss mit 1. und 2. Welle sowie die schnellen Mitte trainieren. Auf der Rückfahrt machten die Jungs noch einen Abstecher im Interspar, um sich auf eine Hungerszeit vorzubereiten. Nach feinen Spätzli mit Poulet wurde bereits wieder fleissig trainiert. Dies war bereits die fünfte Einheit innherhalb von 48 Stunden. Doch die Jungs hatten keine Zeit um sich davon zu erholen. Am frühen Abend fuhr die U15 nach Feldkirch für ein Testpsiel. Die U17 reiste zur Handballhochburg Bergenz, wo man das Gelernte umsetzten wollte. Im Spiel gegen die ältere U18-Mannschaft von Bregenz strotzten die Schweizer trotz müden Beinen den physisch überlegenen Handballakademiespieler aus Österreich entgegen. Mit schnellem Handball wurden das Heimteam überfahren. In der Deckung verloren die Gossauer leider wieder zu viele Zweikämpfe. Trotzdem resultierte zum Schluss ein sehr erfreulicher 42:37-Sieg für die Ostschweizer, bei dem sämtliche Spieler miteinbezogen wurden. Mit guter Stimmung fuhr das Team wieder zurück ins Landessportzentrum Dornbirn, wo die Spieler nach einer Runde "Werwölfle" müde in die Betten fielen.

Autoren und Besitzer von Peter: Naim Lieberherr und Raphael Kramer

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Die Mannschaft von Trainer Rolf Erdin wusste von Anfang an, dass nur ein Sieg die Hoffnung auf den direkten Klassenerhalt aufrecht halten konnte. Entsprechend seriös hatten sich die Fürstenländer auf den Gegner eingestellt. Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen, die Führung wechselte von der einen zur andern Mannschaft, betrug aber nie mehr als zwei Tore. Mit einem 17:16 zugunsten der Gossauer wurden die Seiten gewechselt. Diese kamen mit hoher Konzentration aus der Kabine und zündeten den Angriffsturbo, dem die Zürcher - auch mental - immer weniger entgegenzusetzen hatten. Insbesondere Topscorer Christoph Piske mit insgesamt 14 und Captain Gabriel Würth mit 8 Toren ragten aus dem ansonsten stabilen Kollektiv heraus. Die Fürstenländer bewahrten sich damit die Chance, den RTV Basel noch abzufangen.

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Footing zur Regeneration am ersten Morgen

8.30 Uhr es geht los! Der Kick-off im Theorieraum der Buchenwaldhalle ist gefallen. Mit einigen Infos starteten wir das Trainingslager 2016. Unter anderem wurde unsere neue Sportphysio Sarah Eberhard vorgestellt. Weiter wurde uns Peter vorgestellt. Peter ist ein kleiner Ball der immer unbemerkt einem Teamkollegen weitergegeben werden muss. Derjenige, der Peter am Abend hat, muss den Tagesbericht verfassen. Danach gingen wir in die Halle und trainierten zum ersten Mal in der neuen Zusammensetzung. Nach einer strengen Einheit ging es mit zwei VIP Mietbussen auf nach Dornbirn ins Landessportzentrum. Kurz nach dem Mittagessen hatten wir auch schon wieder das zweite Training. In beiden Trainings wurde der Schwerpunkt auf die Defense gelegt. Danach hatten wir eine lange Pause, wo wir uns in unseren Zimmern einleben konnten. Die einen schauten, mit den zurück eroberten Fernsehkabeln von den Trainern, fern, andere spielten Basketball und wieder andere spielten auf der PS4 zusammen FIFA 14. Nach dem frühen Abendessen ging es über Holzbrücke, 2.4 m hohe Unterführung und sehr schmalen Wegen auf nach Hard, wo für die U15 wie auch die U17 ein Testspiel gegen Alpla Hard (U14 und U18) auf dem Plan stand. Das Ziel der U17 war es, das erlernte aus den heutigen Trainings umzusetzen. In der ersten Halbzeit gelang uns dies nicht sehr gut und es resultierte ein 22:17 für den HC Alpla Hard. Das vorgeschriebene Deckungssystem wurde zwar umgesetzt, allerdings verlor man gegen die älteren Gegener aus Österreich zu viele Zweikämpfe. In der zweiten Halbzeit hatten wir die Gegner besser im Griff und konnten zu Beginn sogar 7:2 in Führung gehen. Leider haben wir zum Schluss doch mit 32:35 verloren. Die U15 hat das Spiel gegen die U14 von Hard über weite Strecken dominiert. Nach einem langen Tag waren wir alle froh, uns ins Bett fallen zulassen können.

Autoren vom ersten Bericht und stolze Bestizter von Peter am ersten Abend: Marvin Scheiwiler und Damian Halter

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Der Ligaerhalt ist geschafft!!!

Der Saisonabschluss auf Rang 9 entsprach nicht der Zielsetzung des U15 Elite der Fürstenländer!

Die Inkonstanz als einzige Konstanz war ein Hauptgrund der doch eher mageren Ausbeute. Die Ursachen liegen wie so oft an vielerlei Dingen und die werden von den Trainern erforscht und versucht auszumerzen. Juniorenhandball hat seine eigene Charakteristik und der Auftrag der Ausbildung ist prozessorientiert. Der Schritt auf die Elitestufe ist ein riesiger!  

Im Trainingslager vom 12. bis 15.April 2016 soll, zusammen mit den "neuen" U17-Jungs, in Dornbirn die Kluft aus dem U13 ins U15 Elite frühzeitig angegangen und geschlossen werden.

Für die neue Saison muss man beim Start "parat" sein, denn mit dem neuen Modus müssen bis Ende Jahr möglichst viele Punkte eingefahren werden. Es wird spannend zu sehen, wie sich der neue Jahrgang 2002/ 2003 entwickeln wird!

Der Schreibende will es nicht unterlassen die vielschichtige Unterstützung zu verdanken. Insbesondere die grosse Elternschar, die weit über Gossau hinaus zu Hause ist, hat mit Fahrten in die Trainings und an die Spiele viel Enthusiasmus gezeigt und in Sachen Logistik Grosses geleistet.

Für die jungen Talente ist dies der wichtigste Teil des Rades im Nachwuchsleistungssport! DANKE!

Im Zusammenhang mit der berühmten "Platte" seien Urs Osterwalder, Raphael Kramer, Beat Gächter, Holger Hug, Thomas Blaser und zuguterletzt der Juniorenchef Peter Streuli erwähnt, die im sportlichen Bereich sehr wertvollen Sukkurs boten.

Es wird sicherlich wiederum ein herausfordernde Geschichte mit dem neuen U15 Elite! So, wie es halt bei Forti immer ist....

HOPP FORTI!!!

Gianni Keller

 

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Fortitudo Gossau  :  GC Amicitia Zürich         26  :  31   (12:17)

 

Bei den letzten Spielen einer Saison weiss man nie so recht, welches Gesicht "gesicherte" Teams an den Tag legen. Beim klaren Resultat des TSV St.Otmar kamen solche Gedanke natürlich auch auf. Einmal mehr hat der "Nachbar" jedoch seinen Job gemacht und den Ligaerhalt gesichert.

Auch der Titelaspirant aus Zürich liess wichtige Spieler U17 Elite-Luft schnuppern. Dies erhöhte auch die Chancen des Fortitudo, ohne "Schlappe" aus diesem schwierigen Spiel gehen zu können!

Dennoch war es beeindruckend, welche Athletik auf allen Positionen bei den Stadtzürchern auflaufen kann! Aron Mannhart im Tor der Gossauer erschien halb so gross wie die beiden GC/Ami-Keeper! Vorne weg sei erwähnt dass der Schüler der Thurgauer Sporttagesschule in Arbon wohl das beste Spiel für die Fürstenländer zeigte.

Im gleichen Atemzug gelang Ralf Koller ein starker Auftritt. Mit insgesamt 11 Toren gegen seine neuen Teamkollegen aus Zürich war er sehr motiviert und agierte auch gleichermassen erfolgreich!

Mit dem Ziel vor Augen, möglichst lange dran zu bleiben, gelang ein guter Start unter der Ägide von Yanik Stadler. Die Auslösung zwar mit Geduld, aber doch mit zum Teil wenig Druck in die Tiefe ausgeführt, klappten oftmals sehr gut.

Die Deckung agierte unter der Führung eines guten Joel Peyer, allerdings abgesehen von den wichtingen Halbpositionen, einigermassen gut. Für eine kompakte Dichte zu erreichen wäre mehr Laufarbeit und mehr Härte von Vorteil gewesen.

Bis zum 9:11 lag gegen GC/Ami sogar ein Liebäugeln auf einen Punktgewinn drin. Doch gerade in dieser Phase platzte die unmissverständliche "Aufforderung" des gegnerischen Coaches, ein paar Gänge zuzulegen. Mit ein paar ärgerlichen Eigenfehlern unterstützen die "Weiss-Schwarzen" das Gästeteam, das sich wieder auf ihre normale Spur brachte. Das 12:17 war der Resultatspiegel ab Minute 20.

Der Beginn nach der Halbzeit war nicht gerade das, was das Selbstvertrauen der Fürstenländer stärkte. Es drohte ein klares Absetzen der Gastmannschaft! Irgendwie kämpften sich die Forti-Jungs mit gelungenen Angriffsaktionen jedoch wieder ins Spiel zurück.

Andrin Schneider nahm den RM in Manndeckung und entlastete Ralf Koller etwas. Ihm gelang auch ein sehr schönes Tor von links aussen! Dies Massnahme behagte dem Gegner nicht so sehr, wodurch auch deren Angriffsmaschinerie berechenbarer wurde.

Der Abstand pendelte sich bei 5 Minustoren ein. In der Schlussphase vergaben Andrin Schneider und Yanik Stadler je eine Konterchance. Zweiter rehabilierte sich jedoch noch mit einem (wutgesteuerten?) Energieanfall und einem herrlichen Tor zum 26 Tor der Fürstenländer. Die zahlreichen Zuschauer dankten mit warmem Applaus!

Resultat 2.Hälfte: 14:14! Schlussstand: 26:31! Eine "gute" Niederlage?

Dieser Auftritt, auch wenn Jan Bischofberger nur phasenweise eine Topleistung abrufen konnte, hätte allemal genügen können, diesen entstandenen Abstiegskrimi aus den Spielen gegen Otmar und die Kadetten verhindern zu lassen! 

Nun müssen die Forti-Jungs und die Trainer bis zum späteren Sonntagnachmittag ausharren, was die Kadetten in Genf noch "reissen" können. Léman muss allerdings noch "voll gehen", wenn sie den Playoff-Final erreichen wollen. Sie werden ihr wahres (Kader-)Gesicht zeigen müssen und sich wohl kaum mit 14 Minustoren diese, für die Romandie sicher legendäre Endausmarchung um den Schweizer Meister, wegnehmen lassen....

HOPP FORTI!!!

Endet für diese Spieler die Saison auf der höchsten U15 Stufe?:

Aron Mannhart (12P.), Lars Niedermann (für 1 Pen.); Jan Bischofberger (4/6), Cyrill Conscience (n.e.), Ralf Koller (11/17), Luka Mitrovic (n.e.), Sven Moser (4/5), Lukas Osterwalder (3/4), Marc Rügge (0/2), Joel Peyer (1/1), Andrin Schneider (1/2), Lukas Seidel (1/5), Yanik Stadler (1/2) und Simon Verlezza

abwesend: Diellon Bibaj (Ferien) 

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Fortitudo Gossau  :  Kadetten Schaffhausen         19 : 25   (12:13)

 

Sinnbildlich, was sich im Verlaufe des "Finals" um die Qualifikation zur U13 Schweizer Meisterschaft gegen die Kadetten aus Schaffhausen zugetragen hat, dienen die die 2 Gossauer Führungsspieler und der Torwart Niklas Ulmer von den "Orangen".

Zu Beginn strahlten die beiden "Weiss-Schwarzen" als sie alle Bälle, wie besprochen hoch und weit beim nicht allzu grossen Goali versenkten. Im Verlaufe der 1.Halbzeit wurde dieser gar als 7.Feldspieler, nach Rückstand der Kadetten, mit in den Angriff beordert. 5 (!) Bälle versenkte dieser, ohne dass er wie ein Feldspieler attackiert wurde! Er hatte sichtlich Spass an seiner Rolle!

Dieses Glücksgefühl wurde bestärkt, weil er nun auf die in seine Reichweite angesetzten Forti-Würfe an Paraden zulegen konnte und die Gesichter bei den Fürstenländer sich mehr und mehr in Richtung "Lötschentaler Larven" entwickelten.

Knackpunkt war wohl auch der verworfene Siebenmeter von Cyrill Conscience kurz vor Halbzeit, der immerhin noch zum 13:13 gereicht hätte. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die U13 Jungs bereits 17 (!) Eigenfehler produziert!

In Hälfte 2 ging das Spiel der Kadetten, mit den 2 grossen Spielern die Kreiläuferposition zu besetzen und den Torwart mitspielen zu lassen, munter weiter.

Cédric Kobler bekam seinen  grösseren Gegenspieler am Kreis jedoch nicht in den Griff, während Cyrill den anderen bulligen Linkshänder sehr gut abmeldete. Die anderen Mitspieler stellten sich immer mehr auf die unorthodoxe Spielweise ein. Mit einer "Wurffalle" auf den kleinen Linksaussen bekam die Gossauer das Ganze immer mehr in den Griff.

Gefühlte 10 Minuten wurde der Spielstand bei 17:20 "eingefroren". Philipp Tanner im Tor hielt hinten dicht. Vorne wurde Chance um Chance vertan. Dem jungen Jerome Rutz dürfte diese 2.Halbzeit ziemlich "eingefahren" sein, da er unüblich viele Fehlwürfe zu beklagen hatte. Die "Weiss-Schwarzen" konnten sogar die Überzahlsituationen nicht gewinnen und so wuchs der Vorsprung stetig an!

Moreno Labriola gelang es immerhin das verwaiste Tor zu treffen! Weil zu zögerlich ausgeführt, scheiterte Cyrill Conscience knapp am zurückeilenden Kadetten Goali.

Mit 7 Toren bei noch mehr Fehlern (20!) kann keine Mannschaft als Sieger vom Platz gehen! In den Reihen der jungen Gäste scheinen ein paar "Winnertypen" heranzuwachsen, die solche Herausforderungen "geil" finden. Beim Fortitudo hat man gesehen, dass einige Spieler solche Herausforderungen noch nicht "mögen".

Es war das erste Mal für die Jungs, dass sie solchem Erwartungsdruck ausgesetzt waren. Bekanntlich lernt man mehr aus bitteren Erlebnissen, wie aus Erfolgen! Möge diese Erkenntnis der 19:25-Niederlage beitragen, dem Reifeprozess einen Schub verliehen zu haben...

Die Tränen werden schnell getrocknet sein und es gilt wieder nach vorne zu schauen! Mit einem Sieg am kommenden Samstag, 16.04.2016 (Buechenwald 13.30 Uhr) kommt es zum Saisonschlussspiel gegen den HSC Kreuzlingen. Der 3.Podestplatz muss nun in Gossauer Hände gebracht werden! Das Trainingslager in der kommenden Woche bietet ein tolle Gelegenheit, sich wieder motiviert den Seebuben zu stellen!

HOPP FORTI!!!

Eine "ecklige" Niederlage zu verdauen haben:

Benjamin Brügger, Philipp Tanner; Janis Braun, Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer (n.e.), Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger

 

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SV Fides  :  Fortitudo Gossau      24 : 34  (11:18)

 

Das Mittwochspiel gegen die Stadt-St.Galler sollte als Gradmesser für die wohl entscheidende Partie am kommenden Samstag, 09.04.2016 (Buechenwald, 15.00 Uhr) gegen die Kadetten aus Schaffhausen dienen. Dementsprechend stiegen die Gossauer topmotiviert in dieses Derby.

Der Start gelang nach Mass! Schon bald sah sich der gegnerische Coach gezwungen, ein Timeout zu nehmen, da die Fidesler schon 2:7 ins Hintertreffen geraten waren. Cyrill Conscience und Jerome Rutz legten los wie die Feuerwehr! Nico Strauss wurde am Kreis immer wieder gesehen und angespielt. 3 Tore konnten auf diese Art erzielt werden, die aufzeigen, dass die Forti-Jungs im peripheren Sehen Fortschritte gemacht haben.

Ebenso gilt dies fürs Werfen aus dem Rückraum, welches gegen die zu erwartende 6:0-Deckung der Kadetten ein wichtiger Faktor werden kann. Insbesondere Aurel Sostizzo kann, wenn er mutig agiert, zu einem "Trumpf" werden.

Benjamin Brügger stand sehr solide zwischen den Pfosten und hat einige Würfe gut "gelesen". Gegen den guten Kreisläufer in den Reihen des SV Fides, war nicht er die Ursache, sondern vielmehr die Verteidiger, die immer etwas zu spät "dran" waren und so die Mehrzahl der Gegentore zulassen mussten.

Die letzten 10 Minuten der 1.Hälfte wurden dann etwas gar zäh. Fehlpässe, schlechte Würfe, keine Spieldisziplin und somit fehlende Spielfreude liessen das Spiel etwas einschläfern.

Dennoch war das Pausenresultat von 18:11 aus Forti-Sicht eine klare Sache. Zu klar?

Auf jeden Fall plätscherte das Spiel einfach so dahin. Hauptverantwortlich dafür waren die Führungsspieler, die keine Dynamik im Anlauf entwickelten und sich beinahe in den Tiefschlaf passten. 3 Tore in 12 Minuten zeugten von dieser unansehnlichen Spielphase!

Nach einer schöpferischen Pause der Angesprochenen kippten diese den Schalter nochmals auf Vollgas und unter der cleveren Spielweise des Jüngsten, Etienne Kobler, kamen alle nochmals auf Touren und sorgten am Schluss doch noch für eine 10 Tore-Differenz, die sicherlich korrekt war.

Cédric Kobler in der ersten Halbzeit und Moreno Labriola in der zweiten halfen tatkräftig mit, dass sich mit dem 34:24-Auswärtssieg ganz gut bis am Samstag leben lässt.

Man darf gespannt sein, wie sich die Junghandballer des Fortitudo anstellen, wenn es um die Vorentscheidung gegen die Kadetten geht. Der Sieger hat gute Chancen mindestens Rang 2 zu erreichen, der zur Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft am 29.Mai 2016 berechtigt! Schaun mer mal...

HOPP FORTI!!!

Eine gute Teamleistung gegen den SV Fides zeigten:

Benjamin Brügger; Janis Braun, Cyrill Conscience, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Nico Laurin Strauss

abwesend: Philipp Tanner und Timon Truniger (Schullager)

Gianni Keller

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Kadetten Schaffhausen  : Fortitudo Gossau            38  :  35   (20:15)

 

Während der TSV St.Otmar St.Gallen seinen Job gemacht hat, kann man leider von den Forti-Jungs nichts Derartiges berichten. Durch die samstägliche Niederlage der Kadetten gegen die St.Galler, fassten die Munotstädter die "Rote Laterne" im U15 Elite.

Am Sonntag setzte Otmar die Siegesserie fort, wodurch diese zu den Fürstenländern punktemässig aufschliesen konnten. Umso wichtiger wurde der geforderte Sieg gegen die Schaffhauser! Bei einnem solchen lag sogar der Blick auf Rang 6 frei!...

Die Einheimischen wurden lautstark unterstützt und es schien, dass es genau das brauchte, um mit grossem Herzen und Feuer in diese "Abstiegsschlacht" zu steigen. In den Reihen der Kadetten mussten "nur" 2 Spieler neutralisiert werden! Der bullige Kreisläufer und der Spielmacher Benjamin Schelker, der von einer sehr schweren Handverletzung zurückgekommen ist...

Dass diese jedoch zusammen 24 Tore erzielten war das eine, dass jedoch noch 2 andere Spieler auftrumpfen "durften", war des Unguten dann doch zuviel! So war das nicht abgemacht!

Joel Peyer, der körperlich auf Augenhöhe mit dem Kreisläufer ist, stand zusammen mit Sven Moser auf "Hinten rechts" mehrfach "im Schilf", so dass Jan Bischofberger ins Abwehrzentrum beordert werden musste. Allerdings hatte es bis dahin auch "Hinten links" schon mehrfach "geklingelt" und blieb leider auch nach der Einwechslung durch Marc Rügge weiterhin so. Wenig zu packen bekam auch Lars Niedermann im Tor, so dass es nicht verwunderlich war, dass die "Weiss-Schwarzen" schon früh den "Orangen" hinterher hechelten...

Weil die Kadetten ebenfalls anfällig in der Deckung waren, sollten es die kleinen Nuancen sein, die den Einheimischen mehr Kaltblütigkeit im Abschluss attestieren liessen. Es ist schwer zu verstehen, dass der eher kleine Torwart immer wieder tief "getestet" wurde, obwohl dieser Aspekt mehrfach vor und auch während des Spiels angesprochen wurde.

Bis zu 8 Toren (20.Min.) lagen die Gossauer im Hintertreffen, als es doch noch zu einer kleinen Aufbäumphase kam, die jedoch mit einer unnötigen Zeitstrafe bei 19:15 ausgebremst wurde. 20 Tore in einer Halbzeit zur Pause, gegenüber 15 Plustoren, war Grund genug für eine Garderobenpredigt.

Doch die Forti-Deckung blieb weiterhin ohne Biss und der Abstand kletterte wieder auf -7! Eine mehr als fragwürdige 2+2 Zeitstrafe in der 44.Minute gegen Andrin Schneider entfachte endlich etwas Feuer im Team! Es sollte die beste Phase für die Gossauer werden, denn die Unterzahl endete unentschieden! Ralf Koller und Sven Moser sorgten dafür, dass die Hoffnung und die Spannung wieder zurückkam.

Bei 35:33 in der 55.Minute gingen dann die Lichter doch wieder aus, als hintereinander Ralf und Sven am eingewechselten kleinen U13-Torwart wenig clever scheiterten und die Forti-Jungs schlussendlich doch mit leeren Händen (und einige mit eingehandelten Blessuren) im "Handballtempel der Schweiz" dastanden. Mit 35 Treffern gewinnt man eigentlich ein Spiel...

"Wer nicht prügelt, wird geprügelt!". Der geflügelte Satz hatte wieder einmal Gültigkeit gehabt. Einen Abstiegskampf darf man so nicht begehen, das ist die bittere Erkenntnis, die in den jugendlichen Köpfen hoffentlich auch Einsicht bewirken wird.

Es könnte sein, dass der Abstiegsplatz nun sogar mittels Tordifferenz entschieden werden könnte! Erst nach dem sonntäglichen Spiel der Kadetten in Genf wird man das Verdikt kennen! Verlieren diese gegen Léman geht es ohne Zahlenspielerei! Otmar reist vorgängig am Samstag nach Luzern und der Fortitudo empfängt den Favoriten für den Schweizermeister-Titel GC/Amicitia zum Saisonschlussspiel (Buechenwald, 16.45 Uhr). Wunder passieren auch im Handballsport, also Kopf hoch und durch!

HOPP FORTI!!!

Eine Schlacht, doch nicht den Krieg verloren haben:

Diellon Bibaj, Lars Niedermann; Jan Bischofberger, Cyrill Conscience (verletzt, Statistik), Ralf Koller, Luka Mitrovic (n.e.), Sven Moser, Lukas Osterwalder, Marc Rügge, Andrin Schneider, Lukas Seidel (verletzt, Video), Yanik Stadler und Simon Verlezza

Gianni Keller und Urs Osterwalder

 

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Am Freitag 11.03.2016 fand in der Buechenwaldhalle bei einem gemütlichen Essen die Verlosung des 234er Gewinnspiels statt. Vielen Dank an alle Teilnehmer/innen, Helfer/innen und besonders an Philipp Staerkle für die Planung und Durchführung.

Die Preise können auf der Geschäftsstelle abgeholt werden. Bitte vorher kurz mit Karin Schweizer oder Edith Würth in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten sind im Footer am Ende der Seite zu finden.

Hier die glücklichen Gewinner:

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TSV Fortitudo Gossau - KTV Wil° 45:25 (19:12)

Am vergangenen Samstag trafen die Gossauer zur drittletzten Partie der Saison 2015/16 zu Hause auf ihre Altersgenossen aus der Äbtestadt. Dieses Spiel war für die Spieler, Trainer und viele Eltern der Spieler ziemlich kurios. Denn gleich fünf Spieler, die in diesem Spiel in Schwarz-Rot antraten, standen noch eine Woche zuvor gemeinsam mit den Gossauern in Schwarz-Weiss in Biberach internationalen Teams gegenüber. Ebenfalls hat man weniger als 24 Stunden vor Anpfiff noch gemeinsam trainiert. Trotzdem ging es für die Forti-Jungs darum zwei weitere Punkte zu holen, um bereits mit einer Hand nach der Goldmedaille zu reichen. Es war also wichtig die Freundschaften für 60 Minuten auszublenden und mit gleichem Enthusiasmus als noch an Ostern in Biberach zu decken. Dies war zumindest der Auftrag der Trainer an das Team. Leider glich die Deckung dann doch eher einem freundschaftlichen Streichelzoo anstatt der bissigen und hartnäckigen Leistung am Osterturnier. Der Angriff war zwar bis auf einige Ballverluste durchaus positiv, doch konnte man die Gäste aufgrund einer schwachen Deckungsleistung nicht wirklich abschütteln. Brülisauer, Carpanese und Co. sorgten dann aber in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit mit einem 4:0-Lauf doch noch für ein ansehnliches Halbzeitresultat.

In der zweiten Hälfte überforderte die offensiver eingestellte Verteidigung der Schwarz-Weissen die Wiler komplett. Reihenweise Bälle flogen den hungrigen Gossauern in die Hände, die dann locker im Gegenstoss einnetzen konnten. Rutz und Moser brillierten beide mit fünf Treffern in der zweiten Hälfte. Doch auch dieser Deckungsflow ging nach einer Viertelstunde leider wieder verloren. So kommt es mit einer über das ganze Spiel dauernde ordentlichen Angriffsleistung und 15 guten Deckungsminuten zum hohen Resultat von 45:25. Mit den zwei Punkten und weiteren 20 Plustoren (nun +135) im Sack kann Fortitudo nur noch mathematisch vom TV Appenzell (+86) eingeholt werden. Die Forti-Jungs haben es also am 16. April um 15 Uhr in der heimischen Buechenwaldhalle gegen den HC Neftenbach in den eigenen Händen mit einem Sieg oder Unentschieden den Doublesieg mit Cup- und Meisterschaftssieg perfekt zu machen. Die jungen Gossauer stehen in den nächsten Wochen allerdings vor der Herausforderung sich auf das Interqualifikationsturnier vorzubereiten und gleichzeitig den Meistertitel klar zu machen. Es muss also ein Kompromiss gefunden werden. Somit werden die Fürstenländer wohl mit etwas müden Beinen aus dem in der Woche zuvor stattfindenden Trainingslager zum ersten von zwei Matchbällen antreten.

Das Meisterschaftsspiel mit Trainingsspielcharakter gewinnen konnten: Kobler (42%), Garbini N., Moser (7), Gutmann (3), Garbini D. (3), Verlezza, Carpanese (6), Brülisauer (9), Enzler (1), Kessler (4), Lämmler (2), Rutz (7) und Bleiker (3) gecoacht von Kramer, Gächter und Koller

Es fehlte: Gröpl (v), 

 

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Die Jungs der MU 15 II starteten mit breitem Rücken und viel Kampfgeist in das Spiel. Die Devise war klar, man wollte nicht wie im Hinspiel schon nach 30 Minuten mit 5 Toren im Hintertreffen liegen. Die Chancen wurden geduldig raus gespielt und gegen den guten und grossen Torwart am Anfang auch  gut genutzt.

Das 3:3 Konzept in der Defensive klappte gut und man konnte einige Gegenstösse einleiten, diverse Fehlzuspiele provozieren und 3 Zeitspiele herausholen.

Leider verletze sich Cyrill schon nach 10 Minuten und raubte dem Schrieben die Optionen im Aufbau und Deckung und dem Team aus der 2. Reihe zu „einfachen“ Treffer zu kommen. Die Jungs steckten den Ausfall des Schützen vom Dienst weg, übernahmen selber Verantwortung und hielten das Spiel offen.

Leider wurde gegen Ende der 2 Halbzeit, als dem gegnerischen Shooter eine Pause gegönnt wurde, die guten Chancen nicht mehr konsequent genutzt. Somit ging es nur mit einem 13:13 in die Pause.

In der 2. Halbzeit veränderte der gegnerische Coach die Deckung von einem defensiven 5:1 auf ein 6:0. Besonders Jerome narrte die 6:0 Deckung mit seinen Durchbrüchen. Er ging dort hin, wo es weh tut und wurde mit 5 Toren und 2 Penaltys  belohnt. Trotz dem defensiven 6:0 blieben die Jungs bis zur 40  Minute dran. Sehnlichst vermisst wurden die einfachen Tore aus der 2 Reihe und langsam gingen den Jungs die Optionen und dazu die Puste aus.

Wurde trotzdem mal von 7-8 Meter geworfen. Fing der Torhüter den Ball und spielte gekonnt den Gegenstoss auf der Shooter. Dies wiederholte sich ab der 40 Minute im 2 Minuten Takt und vergrösserte die Tordifferenz kontinuierlich. Der Gegenstoss gehört im modernen Handball und ist eine gute Waffe für einfache Tore. Das liegt noch Potential brach, um das Rückzugverhalten zu verbessern.

Im letzten Spiel gegen die Ringli-Mannschaft des HC Romanshorn geht es darum nochmals als Sieger vom Feld zugehen. Mit einem Sieg kann das Team den 14. Rang aller 28 MU-15-Regio-Teams belegen! Dies ist für das jüngste Team eine tolle Rangierung und ein versprechen für die Zukunft.

Cornel Brühwiler

MU 15II Team:

Diellon, Naim, Reto, Manuel, Timo, Micha, Cédric, Luka, Cyrill, Delian, Jerome und Adam

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