Mai 2016

Bei optimalen Rahmenbedingungen, schönem Wetter und sommerlichen Temperaturen fand am Samstag, 21. Mai 2016 das MinihandballfestIval in Emmen LU statt. Unsere U9 spielte am Samstag mit zwei Teams u.a. Beachhandball und Streethandball. Kids und Eltern hatten grossen Spass. Vielen Dank an das Betreuerteam und die Sponsoren.

Hier gehts zum Video:

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Die Freude direkt nach dem Abpfiff kennt keine Grenzen...

 

... und führt zu einem Jubelhaufen

 

Der Siegertanz war nach dem Regionalmeister und dem Cupsieg geübt

 

Siegerfoto...

 

... like MU17 Fortitudo

 

Wilde Party in der Garderobe

 

Da mussten auch die Trainer dran glauben

 

MVP Damian Moser feiert sein Team

 

Siegerfoto zum Zweiten

 

Sven Moser wird durch die Fans und Eltern begrüsst

 

Rutz wird ebenfalls gefeiert

 

Sowie der neue Kreisläufer Scheiwiler aus Flawil, der sich nach kurzer Zeit bereits bestens eingelebt hat

 

Im Restaurant wird zusammen gefeiert

 

Die glücklichen Trainer bekommen ihre Aufstiegsprämie

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Kurze Vorgeschichte

Genau vor einem Jahr scheiterten die Fürstenländer in Horgen am Interqualiturnier. Es war ein Tiefpunkt in der Handballkarriere der jungen Sportler. Doch statt in alle Himmelsrichtungen zu flüchten und sich Vereinen in höheren Spielklassen anzuschliessen, beschloss die Truppe zusammenzubleiben und sich ein ganzes Jahr auf die nächste Interqualifikation vorzubereiten. Der Weg war lang, hart und nicht immer lustig. Zu selten war man in der Regionalliga gefordert. Es fehlte zum Teil das Kitzeln vor den Spielen. Trotzdem trainierte man fleissig und intensiv weiter, um besser zu werden. Auf dem Weg wurde die MU17 Regionalmeister und Cupsieger. Ebenfalls besuchte man das Internationale Biberacher Osterturnier und führte ein Trainingslager in den Frühlingsferien in Dornbirn durch. In den letzten zwei Monaten vor dem Qualiturnier kamen dann die Trainer noch auf die Idee viermal pro Woche zu trainieren, damit am Qualiturnier Nichts dem Zufall überlassen wird. Dank der harten Arbeit reiste das junge Ostschweizer Team gut vorbereitet und durch den Sieg am Vorbereitungsturnier mit grossem Selbstvertrauen an das Aufstiegsturnier, das wie letztes Jahr in Horgen stattfand - ein gutes Omen?

 

TSV Fortitudo Gossau - SG Mythen Shooters 19:13

Im ersten Spiel trafen die Fürstenländer auf die SG Mythen-Shooters. Die Innerschweizer verfügten über einen überragenden Rückraumspieler. Das Ziel war es, diesem früh zu zeigen, dass er ab zehn Meter nicht frei werfen kann. Diesen Job erledigte Bleiker sehr solide. Allgemein ackerte das Team fleissig. Doch irgendwie gelang der Einstieg ins Turnier nicht wirklich. So waren die ersten zehn Minuten zäh und jedes Tor einen "Krampf". In der zweiten Hälfte starteten die Schwarz-Weissen im Angriff endlich durch. Rutz konnte als Joker gleich viermal in Folge einnetzen, ehe er wieder mit Muskelbeschwerden am Hüftbeuger ausgewechselt werden musste. Da sowohl auf die Deckung wie auch auf Schlussmann Halter Verlass war, zogen die Ostschweizer immer weiter davon und konnten zum Schluss mit einem klaren Sechs-Torevorsprung die ersten zwei extrem wichtigen Punkte einfahren.

 

TSV Fortitudo Gossau - SV Fides 28:9

Das zweite Spiel stellte rein nominell eine klare Ausgangslage dar. Die St. Galler fanden praktisch über das gesamte Spiel hinweg, keine Lösungen für die offensive 3:2:1-Variante der Gossauer. Die Torhüter Niedermann und Halter waren zeitenweise ungefähr so beschäftigt wie ein Skilehrer in der Sahara. Durch die starke Deckung konnte die Forti-Truppe immer wieder über schnelle Gegenstösse reüssieren. Die Trainer nutzten die klare Ausgangslage, um den Leistungsträgern Erholungszeiten zu geben. Zur grossen Freude des Coachs war kein Leistungsabfall beobachtbar. Der zweite Anzug hat  mit der gleichen Qualität weitergespielt. Allen voran war Moser (Damian) mit sieben persönlichen Treffern erfolgreich. Durch diesen Sieg standen die Schwarz-Weissen nun in der luxuriösen Lage zwei Matchbälle zu haben.

 

TSV Fortitudo Gossau - TV Uster 13:8

Nach einer halben Portion "Gehacktes mit Hörnli" startete der erste Matchball für die Ostschweizer. Der TV Uster stellte eine robuste Truppe auf das Feld. Für die Zürcher war es ein Finale und für die Gossauer der erste von zwei Matchbällen. Doch die Gossauer schienen von Beginn weg den Sieg mehr zu wollen und einiges mehr an Benzin im Tank zu haben. Gleich am Anfang zog die Kramer/Gächter-Truppe davon. Die Flügelzange mit den "Mosers" (Damian und Sven) zerstörte in den ersten Minuten mit fünf schnellen Gegenstössen die letzten Hoffnungen der Zürcher. Die Erleichterung beim Abpfiff war riesig. Es fiel innert Sekunden eine enorme Last von den Schultern der Spieler und Trainer. Dies war dem ausgiebigen Jubel anzumerken.

 

TSV Fortitudo Gossau - SG Wädenswil/Horgen 24:24

Weil die Aufsteiger mit Fortitudo und der SG Wädenswil/Horgen bereits vor dem Anpfiff feststanden, entstand im letzten Spiel ein Showlaufen. Da die beiden Teams auch die grössten Fanlager hatten, gab es ein Spiel mit bester Stimmung. Logischerweise wurde in der Deckung weniger Hart zugepackt und fleissig durchgewechselt, womit das hohe Resultat zu erklären ist. Ein schnelles und für alle Zuschauer schönes Spiel endete in den letzten Minuten doch noch mit einem Krimi. Die Gossauer konnten das Unentschieden über die Zeit bringen und feierten sich nach Abpfiff verdient als Turniersieger.

 

Schlusswort

Zum Schluss darf gesagt werden, dass das Team den Aufstieg sehr verdient hat und sowohl spielerisch, wie auch athletisch überlegen war.

Sportchef "Gätsby" lud sämtliche Fans, Eltern und Spieler noch zum Essen in die Moosburg ein. Dort wurden die Stars von Morgen durch Spalier stehende Fans und Eltern begrüsst und kräftig gefeiert. An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an die vielen Fans, die das Team fleissig angefeuert haben. Auf dem Weg zur Aufstiegsfeier fuhr das Trainerauto aus lauter Freude am Aufstieg noch den Umweg über das Rheintal und der Teambus liess den Blechpolizisten noch ein Teamfoto schiessen.

Das Team wählte Moser (Damian) verdient zum Most Valuable Player. Der wendige Aussenspieler spielte ein sehr gutes Turnier.

In den nächsten zwei Wochen können die Spieler nun die eingefangenen Blessuren auskurieren lassen. Die Schmerzen lassen sich mit dem Aufstieg bestimmt besser ertragen. Währenddessen will man die erste Herrenmannschaft in der Barrage unterstützen und ein Footballspiel von Trainer Gächter besuchen. Danach will das junge Team mit der Qualifikation für die Finalrunde und somit dem direkten Ligaerhalt im Winter aber bereits das nächste Ziel durch harte Arbeit erreichen.

 

Die Aufsteigerjungs: Bischofberger (2), Bleiker (4), Brülisauer (8/2), Garbini, Gutmann (4), Huber (7), Kessler (8), Koller (3), Moser S. (5), Moser D. (15), Rutz (7), Scheiwiler (5), Seidel (9), Stadler (1), Verlezza (2), Osterwalder (1/1), Halter (31 Paraden) und Niedermann (10 Paraden) gecoacht von Kramer und Gächter.

Es fehlten: Gröpl (verletzt), Wunderli (Schule)

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Rang

Teams

Pkt

Tore

+/-

1

TSV Fortitudo Gossau MU17

7

68:51

+17

2

Pfadi Winterthur MU17 (Elite)

6

66:43

+23

3

HSC Kreuzlingen MU17 (Inter)

4

52:57

-5

4

HC Flawil MU19

3

62:71

-9

5

SG Rhyfall Munot MU17 (Inter)

0

50:76

-26

 

 

Resultate von Fortitudo

TSV Fortitudo Gossau – Pfadi Winterthur               13:11

SG Rhyfall Munot – TSV Fortitudo Gossau              13:21

TSV Fortitudo Gossau – HSC Kreuzlingen                19:12

TSV Fortitudo Gossau – HC Flawil                           15:15

 

Am Sonntag vor dem Qualiturnier hat die junge Forti-Truppe den Ernstfall getestet. Eigens dafür wurde ein Turnier mit demselben Modus organisiert. Viermal hiess es 2mal 17 Minuten. Die Trainer hatten nochmals die Möglichkeit einige Formationen auszuprobieren und die Jungs zu beobachten. Die Spieler bekamen die Chance sich zu zeigen und konnten die Nervosität hoffentlich ein wenig abschütteln. Im ersten Spiel traf man mit Pfadi Winterthur zugleich auf einen Gegner aus der höchsten Schweizer Juniorenliga. Die Schwarz-Weissen erfüllten die Forderungen von Trainer Kramer in der Deckung bis auf wenige Ausnahmen souverän. Für die wenigen Patzer hatten die Fürstenländer mit Halter einen Schlussmann, der gut in Form war und dem Team mit einigen wichtigen Paraden helfen konnte. Im Angriff war das Heimteam vor allem über die rechte Seite mit Seidel und Moser erfolgreich. Mit dieser zufriedenstellenden Leistung konnten die Gossauer gegen die höherklassigen Zürcher mit 13:11 gewinnen. Ein Sieg der niemals wirklich gefährdet war und der gesamten Mannschaft Mut für die kommenden Herausforderungen gibt.

 

Im zweiten Spiel trafen die jungen Gossauer auf die Spielgemeinschaft aus Schaffhausen. Die Trainer forderten gegen den, als schwächstes Team eingeschätzten, Gegner einen dominanten Auftritt. Dieser folgte dann auch eindrücklich mit einem 21:13-Sieg. Allerdings waren die Sieger im Abschluss oft zu nachlässig und verspielt. So kam es, dass insgesamt 14(!) Fehlwürfe zu verzeichnen waren. Das Spiel hätte also noch einiges klarer ausgehen müssen! Das waren Fehler, die man nicht gegen jeden Gegner machen darf.

 

Im dritten Spiel wartete mit dem HSC Kreuzlingen ein unangenehmer Gegner auf die Fürstenländer. In der vergangenen Saison verlor man alle Spiele gegen die Mannschaft vom Bodensee. Der Gegner ist mit guten Torhütern bestückt und verfügt über eine starke Physis. Dieses Mal wollten die Gossauer allerdings das Glück auf ihre Seite zwingen. Mit einem beherzten Auftritt konnte dies endlich gelingen. Zum Schluss stand auch hier mit 19:12 wieder ein klarer Sieg zu Buche. Das Ziel die vielen Fehlwürfe herunterzuschrauben, gelang zufriedenstellend.

 

Im letzten Spiel traf der Turniersieger auf ihre älteren Kollegen vom HC Flawil. Die Kämpfertruppe aus Flawil wollte das Derby unbedingt gewinnen. Den Gossauern war anzumerken, dass die ersten drei Siege zu locker gelingen konnten. So starteten sie dann auch miserabel und überheblich in die Partie. Die bewegliche und kompakte Deckung aus den ersten drei Spielen glich plötzlich eher einem Streichelzoo oder einer Aufstellung aus AirBodys und der Angriff einem unüberschaubaren Wirrwarr. Nach den ersten Minuten führten die Flawiler bereits mit 5:0. Immer wieder überraschten die Gäste mit Einläufern ohne Ball die offensive Gossauer Deckung. Gegen Ende konnten sich die Gossauer dann nach und nach fangen. Vor allem Bischofberger und Bleiker fanden Wege mit den Kreisläufern Scheiwiler und Gutmann die defensive Flawiler Deckung zu lösen. Ebenfalls traf Verlezza mehrmals erfolgreich beim 7-Meter. In spannenden Schlussminuten mit einer Doppelparade vom jungen Schlussmann Niedermann konnten die Gossauer ein Unentschieden erkämpfen. Ein Spiel, welches die Gossauer wieder ein wenig auf den Boden holte und somit ganz wichtig werden kann. An einem Aufstiegsturnier muss man in jedes Spiel mit 100% hineingehen und ein unbedingtes Wollen an den Tag legen. Trotzdem ziehen das Team und die Trainer eine positive Bilanz. Man kann die Erkenntnisse aus dem Turnier in der nächsten Woche noch umsetzten und mit einem guten Gefühl am Samstag, 21.5. nach Horgen fahren.

Für Interessierte das Highlightvideo: Link Highlightvideo

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Unter dem Motto "We refuse to lose" stellt sich die neu zusammengestellte MU17 Truppe aus Spielern mit Jahrgängen 2000, 2001 und 2002 der Mission Interaufstieg.

Die Mannschaft steht am 21. Mai in Horgen (Waldegg) vor der grossen Prüfung sich für die Interklasse zu qualifizieren.

Nach vier Spielen müssen die jungen Fürstenländer auf Platz 1 oder 2 stehen, um nächste Saison im Inter zu spielen.

Spiele:

12:50 SG Mythen-Shooters/Muotathal

14:10 SV Fides

16:10 TV Uster

17:30 SG Horgen Wädenswil

Modus: 2mal 17 Minuten, Platz 1 und 2 qualifizieren sich für das Inter 2016/17.

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