Oktober 2016

 

TV Appenzell   :   TSV Fortitudo Gossau               23  :  24  (12 : 13)


Im Wissen, dass mit dem Spiel beim TV Appenzell in der Wühre kaum leichte Punkte abgeholt werden können, wollten die Futuro-Spieler das Spiel sofort in die Hand nehmen.

Das gelang zwar zu Beginn recht gut, doch steigerten sich die Einheimischen in der Deckung und erreichten immer besser ihre gefürchtete Bissigkeit, die den Gossauer Angreifern das Leben immer schwerer machte. Anstatt wie besprochen mit Dynamik in die Tiefe zu gehen waren die Rückraumspieler meist zu nahe, so dass die ungefährlichen Querbewegungen entstanden, die dann auch zum Zeitspiel führten.

Einzig Aurel Sostizzo ging ab und zu mit Mut in die Lücken und traf immer wieder mal beim kleinen Goalie ins Innerrhoder Tor. Luka Mitrovic startete sehr konsequent mit seinen Toren über die rechte Angriffsseite, bevor er eine "alte" Gossauer Tugend wieder aufnahm: Die Chancenauswertung! Auch andere taten es ihm leider im Verlaufe des Spiels, und in der dadurch spannend gewordenen Partie, immer wieder gleich.

Delian Ochsner machte es dagegen erfreulich vor, wie man im Angriff und in der Deckung, die einheimischen Siegesgelüste eindämmen konnte. Leider hatten Delian und die Schiedsrichterin nicht die gleiche Vorstellung, was die Schrittregel betraf.... Dennoch gehörte er zu den Aktivposten in der ganzen Partie!

Zum Glück brachte Cyrill Conscience alle zugesprochenen Siebenmeter im Tor unter, so dass auch die TW-Schwäche in der ersten Hälfte von Diellon Bibaj, wegen des immer wieder erfolgreichen rechten Flügels der Appenzeller, nicht wirklich spielentscheidend wurde.

Die allzu knappe 13:12-Führung der "Weiss-Schwarzen" war dann auch der Grund für eine "aufputschende" Ansprache an die gesamte Mannschaft in der Garderobe!

Bei Diellon schienen die Worte angekommen zu sein und er konnte ein paar gute Paraden zeigen. Bei seinen Mitspielern änderte sich nicht viel. Zwar blieb der Fortitudo immer mit Vorsprung im Spiel, doch die Spieler des TV Appenzell und auch die Zuschauer spürten, dass es nicht mehr viel brauchte, um selber in Führung gehen zu können.

Die ereignete sich dann tatsächlich auch und die Halle war "da" und die Felle schienen dem Fortitudo in den letzten Minuten noch davon zu schwimmen.

Die letzten 90 Sekunden liefen und die Fürstenländer mussten über eine Minute in der Defensive "verweilen", ehe das Pendel bei 23:23 doch noch zu Gunsten des Gastteams ausschlug.

Ein letztes Foul bei abgelaufener Spielzeit bedurfte eines direkten Freiwurfes! Cyrill Conscience düpierte mit einer Finte den Appenzellerblock, wodurch sich eine Lücke auftat und er unerreichbar für den Torwart ins hohe Eck traf.

Der "Last-Second-Sieg" wurde natürlich stürmisch gefeiert und die wackeren TVA-Jungs standen nun doch ohne Punkt da. Ein sehr glücklicher Ausgang für Forti nach diesem zähen Ringen um den Sieg.

Am Sonntag, 13.11.2016 spielen die Futuros in der heimischen Buechenwaldhalle um 14.30 Uhr gegen die SG aus Wil und Uzwil. Auch jene Begegnung im Hinspiel endete mit einem 1 Tore-Sieg. Das sollte jedoch lieber nicht zur Tugend werden...

HOPP FORTI!!!

Den knappen Auswärtssieg realisiert haben:

Diellon Bibaj; Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Enver Gönültas, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Luka Mitrovic, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz und Aurel Sostizzo

abwesend:  Cédric Kobler (krank) und Nico Laurin Strauss (Familie)

Gianni Keller

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Das Damen1 auf ihrem Samstagsspaziergang zur Erholung zwischen den Trainingseinheiten

Am letzten Wochenende im Oktober fuhr das Damen 1 gemeinsam mit der 2. Damenmannschaft, der Herrenmannschaft und den Juniorinnen U18 nach Gais. Nicht nur Spiel und Spass standen am diesjährigen Vereinsweekend des HC Uzwils im Vordergrund, sondern auch drei intensive Trainingseinheiten standen auf dem Programm. Kraft, Kondition und Koordinationm, aber auch das Spiel mit dem Ball durften dabei nicht fehlen. 

Nebst dem Training wurden die Spielerinnen und Spieler im Ferienhaus Schwäbrig durch das Küchenteam kulinarisch verwöhnt.

Dass das Appenzellerland nicht nur Käse bieten kann, erkannten die Spielerinnen des Damen 1 bei einem Nachmittagsspaziergang durch das Gebiet des unteren Schwäbrig und bei der Foto-Session am Gäbris-Seeli. :) 

Wir nehmen schöne und lustige Momente, sowie Wichtiges aus den Trainings mit in die folgenden Meisterschaftsspiele und freuen uns bereits jetzt auf das nächste Vereinsweekend im 2017.

In diesem Sinne möchten wir uns nochmals herzlich bei allen Organisatoren für das gesellige und tolle Wochenende bedanken.

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Am vergangenen Sonntag fuhr die SG Uzwil/ Gossau erneut nach Zürich. Diesmal hiess der Gegner Rümlang-Oberglatt. Ein bekannter Gegner aus dem ersten Meisterschaftsspiel, der damals mit 22:16 vor dem Heimpublikum klar bezwungen werden konnte. Blättert man nun kurz zurück in den damaligen Matchbericht, sticht die Wortfolge „aller Anfang ist schwer“ sofort ins Auge. Ähnlich war es auch in diesem Spiel. Nur müsste man für das vergangene Spiel das Wort „Anfang“ durch „60 Minuten“ ersetzen.

Die Spielerinnen taten es sich sehr schwer. Obwohl einige schöne Abschlüsse herausgespielt werden konnten, reichte es schlicht und einfach nicht zum Sieg.

Schon in den ersten Spielminuten starteten die Zürcherinnen mit 1:1 Kämpfen und konnten diese ohne Probleme verwerten. Im Angriff kamen die Ostschweizerinnen zwar zu Torchancen, trafen aber dabei mehrmals den gegnerischen Torwart anstatt ins Netz.

An Tempo, Aggressivität und Freude am Spiel mangelte es ersichtlich an den Spielerinnen. Zu der tiefen Spieleranzahl der SG Uzwil/Gossau kamen unglücklicherweise auch noch Verletzungen dazu, was kurze Erholungspausen der Spielerinnen stark einschränkten. Mit einem Rückstand von 3 Toren (12:9) ging man erschöpft in die Pause.

Es war allen klar, dass Kampf- und Teamgeist beweist werden müssen, um dieses Spiel zu kehren und schlussendlich Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Zum Startpfiff der zweiten Halbzeit war der Wille da und es wurden auch mehrere Tore verwertet. Doch reichte dies nur zu einem Ausgleich wenige Minuten vor dem Schlusspfiff, bei dem der Trainer noch das letzte Team-time-out nahm... Diesmal kam es nicht so wie gewünscht, Rümlang behielte die Konzentration. Auf der Bank wurde gezittert. Schlussendlich gewann die Mannschaft, die das ganze Spiel hindurch mehr gekämpft hatte und das war bedauerlicherweise diesmal Rümlang-Oberglatt und nicht Uzwil/Gossau.

Erneut konnten wir wichtige Dinge aus dieser Niederlage ziehen und blicken nun optimistisch in die Zukunft. Wir werden an uns arbeiten, um bald wieder Punkte ins Fürstenland zu holen. - der erste Schritt dazu; das vor der Tür stehende Trainingsweekend in Gais am kommenden Wochenende! In diesem Sinne Hopp SG!

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TSV Fortitudo Gossau - SG Wädenswil/Horgen 30:25 (18:14)

Nach einer kurzen Meisterschaftspause aufgrund der Herbstferien stand endlich das erste Heimspiel auf dem Programm. Die jungen Gossauer erwarteten den direkten Konkurrenten um die Aufstiegsrundenplätze SG Wädenswil/Horgen vom Zürichsee. Im Hinspiel unterlagen die Fürstenländer knapp. Damals scheiterte man trotz guter Deckung an der Durchschlagskraft im Angriff. Demzufolge wurden den Spielern im Training mehrere Ideen präsentiert, wie ein 6:0-Bollwerk trotz körperlicher Unterlegenheit geknackt werden kann.

Zu Beginn war eine 4:0+2-Deckung geplant, um die zwei herausragenden Akteure der Zürcher aus dem Spiel zu nehmen und den Gegner zu überraschen. Diese reagierten innert Sekunden mit dem siebten Feldspieler. Dadurch wurde das Heimteam in ihre 3:2:1-Deckung zurück gezwungen, was gegen sieben Feldspieler eher unkonventionell ist, aber der Ausbildungsphilosophie von Fortitudo entspricht. Die Fürstenländer waren vor dieser gegnerischen Massnahme gewarnt und reagierten in der Deckung entsprechend abgeklärt. Bei Balleroberung wollte man erst bei 100%iger Chance auf das leere Tor werfen. Hier hätten die Gossauer etwas mutiger agieren dürfen, was das zahlreich erschienene und toll unterstützende Publikum ein wenig ungeduldig machte. So kam es dazu, dass zweimal direkt bei Balleroberung aus der eigenen Hälfte auf das leere Tor geschossen wurde. Leider waren die zwei Aktionen ohne Erfolg. Dies ist weiter nicht beschämend, denn wer Bundesliga schaut, weiss, dass sogar Profihandballer mit Rang und Namen diese 2x3m grosse Kiste aus der eigenen Hälfte nicht treffen. Durch die mutige 3:2:1-Deckung konnten die Gäste ihr einstudiertes Programm nicht durchführen und verloren daraufhin oft den Ball. Mit Cleverness wurde der dann über zwei bis drei Stationen nach vorne transportiert und im leeren Tor problemlos eingenetz. Nach ungefähr 20 Minuten konnte sich die Forti-Truppe dann zum ersten Mal mit einigen Toren distanzieren. Dies war vor allem der Leistungssteigerung von Schlussmann Halter und der Einwechslung vom polyvalenten Rückraumspieler Huber zu verdanken. Beim Pausenpfiff waren die Gossauer dann mit 18:14 in Führung. Da kamen Erinnerungen vom Hinspiel hoch. Manch ein Spieler wird sich gedacht haben: "Diesmal stellen wir uns aber besser an!"

In der zweiten Hälfte strukturieren sich die Gegner um und liessen ihren Torhüter auf dem Feld. Die Gossauer Deckung war sich durch die ständigen Unterzahlsituationen aus der ersten Hälfte an ein hohes Lauftempo gewöhnt. Dies wurde zur grossen Freude der Trainer aufrecht gehalten, was dazu führte, dass die Gäste gleich mehrmals ins Passivspiel liefen.

Nach 40 Minuten rannte Wunderli in den Gegenstoss und krachte mit einem Zürcher zusammen, welcher liegen blieb. Beide mussten leider mit einer Platzwunde in das Spital gebracht werden. Bei Beiden gaben die Ärtze zum Glück Entwarnung. Es wird wohl lediglich eine Schramme übrigbleiben.

Nach dem Crash standen die Gäste noch defensiver in ihrem 6:0. Die Spielmacher Brülisauer und Stadler reagierten entsprechend mit abgemachten Kreuzungen darauf. Doch leider trafen die Rückraumshooter nicht mehr. Zu oft versuchten sie ihr Glück über den Doppelblock der beiden grossgewachsenen Innenverteidiger. Der spielwitzige Links Aussen Koller griff dann aber tief in seine Trickkiste und konnte damit gleich zweimal ein Tor erzielen und einmal einen 7m herausholen. Dies zerstörte die letzte Hoffnung der Gäste auf eine Aufholjagd. Am Ende konnten dann noch die U15-Spieler Osterwalder und Peyer einige Minuten U17-Luft schnuppern. Mit dem Schlusspfiff traf Stadler mit einem schönen Hüftwurf zum 30:25-Sieg. Die Schwarz-Weissen sind somit wieder auf der Spur und können ihr anvisiertes Ziel weiterhin aus eigener Kraft erreichen. Der Geduldsfaden aller Beteiligten ist durch die zwei weiteren Punkte wieder entspannter.

Die tolle Leistung des Heimteams ist insofern hoch einschätzbar, da mit Captain Gutmann (Ferien) und den Rückraumspielern Rutz und Bleiker (beide langzeitverletzt) drei Leistungsträger fehlten. So blieb Scheiwiler als einziger Deckungsspezialist. Mit Moser, Kessler, Bischofberger und Brülisauer wussten gleich mehrere Spieler die Lücken in der Deckung zu füllen und Scheiwiler zu unterstützen. Diese uneingespielte Deckung war trotz dem herausragenden Brülisauer in den Augen der Trainer das Erwähnenswerteste der gesamten Partie.

Im nächsten Spiel am 12. November reist der absolute Ligakrösus, der sämtliche Spiele mit über zehn Toren Differenz gewann, nach Gossau. Doch die Ostschweizer wollen mit dem Flow aus den beiden vergangenen Siegen Stäfa ein Bein stellen und sich von der besten Seite präsentieren. Gegen den Favoriten kann man ohne Druck spielen und eigentlich nur gewinnen. Gleich am 13. November spielen die Fürstenländer dann um die Qualifikation für das Final4 im Regionalcup der U19 gegen den HC Amriswil.

Den ersten Heimsieg gewonnen haben: Gröpl (35%), Halter (46%), Bischofberger (6/1), Brülisauer (14/1), Garbini, Huber, Kessler (2), Koller (3), Moser (1), Scheiwiler (1), Stadler (1), Wunderli, Peyer und Osterwalder gecoacht von Kramer, Gächter, Rutz, Bleiker und Verlezza.

 

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SG Léman Genève   :   TSV Fortitudo Gossau  23  :  33   (11 : 18)

 

Eine spannende Aufgabe erwuchs den U15 Elite-Spielern mit der Tagesreise in die Westschweiz!

Ursache war einerseits die 3-wöchige Meisterschaftspause und andererseits diverse Absenzen wegen Ferien, Schnuppern und Krankheit, die einen Trainingsbetrieb ergaben, der eher in Kleingruppen durchgeführt wurde. Allerdings konnten die Anwesenden auch mehr profitieren und dies wurde auch reichlich ausgenutzt.

06.40 Uhr ging es früh auf die 4-stündige Zugsreise, die wegen technischer Probleme nochmals um 15 Minuten "gestreckt" wurde und nun zu einer gewissen Eile antrieb. Der Umstieg ins Tram und der 7-minütige Fussmarsch zum riesigen Genfer Sportkomplex (Radrennbahn, Rollhockeystadion, Bocciacenter und Badmintonfelder) "Queue d'Arve" klappte zeitlich optimal, so dass doch noch 45 Minuten verblieben, um sich aufs Spiel einzustimmen.

Den Schwung, den die Anreise den Forti-Jungs verlieh, sollte mit aufs Spielfeld genommen werden. Die Partie "durchziehen", 2 Punkte einspielen und wieder abreisen! Das war der Plan auf den 20x40 Metern. Das unmittelbar angrenzende (Handball-)Feld, beziehungsweise aufgestellter Badmintonanlage, war glücklicherweise nicht in Gebrauch...

Wie es halt oft ist, gehen Pläne nicht ganz auf und die Forti-Truppe benötigte in der Deckung eine gewisse Anlaufzeit. Die Defensive war zu brav und zu passiv. Im Tor begann Aron Mannhart, der nach seiner Verletzungspause seinen ersten Saisoneinsatz erhielt, leider an den Würfen "nur" dran war und so den Treffer jedoch nicht verhindern konnte.

Zum Glück hielt Andrin Schneider mit seinen Gegenstössen die "Weiss-Schwarzen" in der Partie und ab etwa Minute 8 begann ein kontinuierliches Absetzen vom unbequemen Heimteam.

Nach einem Timeout der Romands agierten diese in einem 3:3-System, welches die Auslösehandlungen ins Stocken brachte. Cyrill Consciennce wusste dies mit einem Durchbruch in die Lücke zu kontern, wie auch Lukas Osterwalder das grössere Platzangebot zu herrlichen Treffern nutzte.

Loris Zeller und Marc Rügge zeigten sich mit einer sehr guten Wurfquote über das ganze Spiel, so dass das 18:11 bei Halbzeit absolut in Ordnung war.

Die Genfer kamen nach der Pause nicht mehr in Reichweite der Ostschweizer. Dies lag auch an den stimmungskillenden Siebenmeterparaden und weiteren guten Torwartaktionen von Lars Niedermann. So kam es, dass in der letzten Viertelstunde auf beiden Seiten die "2.Garde" zu Spielanteilen kam.

Insbesondere Aurel Sostizzo nutzte seinen Erstauftritt auf Elite-Stufe mit 2 Toren bestens, wie auch alle anderen dafür besorgt waren, dass eine sehr gute Teamleistung zum klaren Auswärtssieg beigetragen hat.

Der Plan ist also aufgegangen und es galt nun den "Drive" vom Duschen bis zum Einstieg in den Zug mitzunehmen. Auch dies funktionierte bestens, so dass der erfolgreiche 12 Stunden-Trip um 18.50 Uhr in Gossau abgeschlossen werden konnte.

Die kommenden 2 Wochenenden sind nationale Sperrdaten, so dass der Spitzenkampf gegen die Baselbieter HSG Nordwest erst in 3 Wochen anstehen wird. Eine spannende Partie ist in jedem Fall angesagt!...

Nächstes Spiel: Samstag, 12.11.2016, 13.30 Uhr, Buechenwald

HOPP FORTI!!!

Die Romands besiegt haben:

Aron Mannhart, Lars Niedermann; Cyrill Conscience, Noah Inauen, Noah Koller, Maurice Kuhn, Luka Mitrovic, Lukas Osterwalder, Joel Peyer, Marc Rügge, Andrin Schneider, Aurel Sostizzo und Loris Zeller

Gianni Keller und Urs Osterwalder

 

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Fritz Bischoff bringt es in der heutigen Ostschweiz am Sonntag auf den Punkt: Die Gossauer waren zwischenzeitlich nahe am ersten Punktgewinn, doch einmal mehr standen sie am Schluss ohne Zählbares auf dem Feld. Danke einer kämpferischen Leistung und einem treffsicheren Yannick Harder lagen die Fürstenländer in der ersten Halbzeit mehrheitlich in Führung und gingen mit einem Zweitore-Vorsprung (15:13) in die Halbzeitpause. Leider gelang es ihnen - einmal mehr - nicht, eine Partie ohne Einbruch über die Runden zu bringen. Technische Fehler, Fehlschüsse  und kleine Unkonzentriertheiten häuften sich. Wenn noch etwas Pech dazukommt, reicht es dann am Schluss einfach nicht. Die Mannschaft hat jedoch bravourös gekämpft und mannschaftliche Geschlossenheit gezeigt. Die ersten Punkte werden kommen. Doch vorerst schmerzt die unnötige 25:27-Niederlage.

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Am vergangenen Sonntag fuhr das Damen 1 trotz kleiner Spielerzahl optimistisch nach Bülach. Der Gegner war uns schon bekannt. SG Unterland konnte zwar am Turnier in Rothrist bezwungen werden, jedoch misslang ein Sieg bei einem Trainingsspiel in der Vorbereitungsphase. 

Somit hatten wir mit den Zürcherinnen eine Rechnung offen und strebten somit nach Punkten. Nach einem kurzen „Sonntags-Spaziergang“ durch die Kaserne Bülach, folgte die Matchvorbereitung durch einige Worte des Trainers und einem anschliessenden Aufwärmen. 

Nach dem Anpfiff mussten die Fürstenländerinnen gleich drei Tore einstecken und benötigten etwas länger um mit dem gegnerischen Tor warm zu werden. Kurze zehn Minuten lang lief es dann unseren Damen jedoch hervorragend. Tore wurden erzielt und die Verteidigung stand kompakt. Nach einem gegnerischen Time-Out wollte nichts mehr so wie in dieser kurzen Zeitspanne. Man begann „stehenden“ Handball zu spielen und es fehlte immer mehr an präzisen Abschlüssen. 

Man nutzte die Pause mit einem Rückstand von 9:7, um die Gründe dafür zu suchen. Diese wurden auch gefunden. Die Eigeninitiative, das Miteinander sowie auch die Abschlüsse sollen präziser werden. 

Gesagt und leider diesmal nicht getan. Man stand oft viel zu nahe am Gegner, traf das gegnerische Tor nicht mehr und schlussendlich fehlte die Kraft. Einige Spielerinnen mussten 60 Minuten durchspielen, da es mit zwei Auswechselspielerinnen auf der Bank nur zu wenigen Wechseleinsätzen kam und es meist nur zu kurzen oder gar keinen Erholungsphasen kam. Trotzdem konnten wir durch eine kompakte und starke Verteidigung gegen das Ende einen Ausgleich erzielen. Eine Déjas-Vue von letzter Woche gegen den bezwungenen Gegner BSV Weinfleden, das in diesem Spiel in Zürich leider nicht gleich endete. Es gewann die Mannschaft, die mehr gekämpft hatte und das war bedauerlicherweise SG Unterland.

Trotzdem darf die SG Uzwil/ Gossau den Kopf nicht hängen lassen. An Kraft, Tempo und Präzision im Abschluss kann gearbeitet werden und im nächsten Spiel gegen den bereits bezwungen Gegner Rümlang-Unterstrass hoffentlich auch umgesetzt werden. 

In diesem Sinne, Hopp SG Uzwil/ Gossau!!

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SG Fürstenland Handball   :   HC Arbon  32   :  41   (13:24)

Die Gäste aus Arbon fegten in der Startviertelstunde wie ein Tornado durch die Buechnwaldhalle und ehe sich die Fürstenländer versahen, befanden sie sich in arger Rücklage. Schnell vorgetragene Durchbrüche stellten die sogenannten Verteidiger vor unlösbare Probleme, weil diese das Tempo nicht annehmen konnten und im "Offside" standen, bevor sie an eine saubere Defensivaktion denken konnten...

Das Angriffs- und das "Angreifer-angreifen"-Verhalten wurde zwar mit der Zeit etwas besser, doch waren die Arboner resultatmässig schon weit enteilt. Beim Pausenstand von 13:24 war das Toreschiessen immerhin besser als in letzter Zeit!

Die 4 Ferienabsenzen sind sicherlich nicht "schuld", dass es in der Hälfte des Spiels nach Kanterniederlage augesehen hat und die Devise für die 2.Halbzeit lautete klar und deutlich: Jetzt zeigen wir, was wir draufhaben!

Das offensive Verteidigungsverhalten beider Teams ermöglichte trotz des Spielstandes eine abwechslungsreiche Partie, die durchaus ansehnlich war. Auch deswegen, weil das Heimteam immer besser mitspielen konnte.

Es ist den Fürstenländern hoch anzurechnen, dass sie immer weiter versuchten, den Rückstand in erträglichem Rahmen zu halten. Im Timeout wurde die Vorgabe gutgeheissen, dass am Schluss kein "Stängeli" kassiert werden soll!

Und tatsächlich! Diese "Motivation" war so gross, dass sogar ein Halbzeitsieg mit 19:17 möglich wurde und der Abgang aus dem Spiel doch als "human" bezeichnet werden kann.

Nun kommen die Herbstferien, in deren Verlauf Absenzen dazu kommen, doch nun endlich, nach der englischen Woche mit 3 Spielen, auch wieder ein geregeltes Mittwochtraining möglich wird.

Mit Pfadi Winterthur geht es am 29.10.2016 (Mattenbachhalle, 16.30 Uhr) gegen den Gruppenfavoriten. Auch in diesem Spiel gilt es, ein hohes Tempo zu bremsen versuchen. Mit den Lehren aus dem Arbon-Spiel hoffen die Trainer, länger im Match"dabei" zu sein.

Schöne Ferien und mit viel Vorfreude auf die Weiterentwicklung der SG Fürstenlandhandball!  

HOPP Fürschteland!!!

Anfänglich vom Arbon-Express überrollt worden und sich aber aufgefangen haben:

Jeremias Eilinger, Naum Schurter; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Luca Bücheli, Jan Brülisauer, Etienne Kobler, Marko Petrovic, Nicola Peyer, Damian Pfründer, Loris Rottmeier, Silvan Rügge und Marco Streule 

Ersatz: - - -

Abwesend: Daniel Rutz, Jerome Rutz, Janis Pfister, Gianin Santeler und Lars Widmer (alle Ferien)

Gianni Keller

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TSV Fortitudo Gossau   :   TV Teufen  30  :  6  (16 : 2)

Das Futuro U15 war spürbar bereit, die letzten Spiele vergessen zu lassen und besser, konzentrierter, sowie konsequenter an die Sache herangehen zu wollen!

Dies sollte trotz Ferien- und Verletzungsabsenzen erreicht werden, wodurch auch der physische Zustand auf den Prüfstand kam. Die Forti-Jungs hatten, dies sei im voraus bemerkt, diesbezüglich absolut keine Probleme, weil die Gäste "es" auch nicht allzu stark herausforderten.

Vom Gegner wusste man nur, dass er gegen Fides ebenfalls verloren hatte und ein Spieler aus dem Team aus AR herausragte. Taktisch sollte dieser Spieler, wenn immer möglich gedoppelt werden. Bis das richtig klappte, hatte er bereits 2 mal getroffen...

Aber ab jenem Zeitpunkt war Torflaute bei den Teufenern und was aufs Tor kam, war die Beute des guten Goalies Diellon Bibaj. Er hatte wohl den schwierigsten Job zu verrichten, denn die langatmig vorgetragenen Angriffe verlangten Geduld und die Fähigkeit, den Fokus auf den Ball nicht zu verlieren.

Zum Glück machte der souveräne Schiedsrichter etwas "Druck", in dem er das Zeitspiel anzeigte.

Die "Weiss-Schwarzen" schalteten schnell um und zeigten unter der Führung von Cédric Kobler die geforderten Auslösehandlungen, die vor allem Aurel Sostizzo bestens in Tore ummünzen konnte. Er macht laufend Fortschritte und wird allmählich zu einm richtigen "Shooter".

Die Deckung mit der angesprochenen Doppler-Variante zeigte sich bis zum Pausenpfiff sehr kompakt und lauffreudig, so dass das 16:2 durchaus ok war.

Wie reagierten die Forti-Jungs auf einen solchen Score? Reine Kopfsache!

Die Losung hiess: 4 bis maximal 6 Tore sollten es am Schluss sein!

Bis kurz vor Schluss stand die 4 auf der Anzeigetafel! Ein paar Forti-Unachtsamkeiten erlaubten es aber dem TV Teufen doch noch, 2 Treffer im Tor unterzubringen. Und dennoch, das haben die Jungs richtig gut gemacht! Mit 30:6 landeten sie einen klaren Sieg als Team und 2 weitere Punkte sind auf dem Konto!

Da die Ferien bereits für dieses Spiel personelle Spuren hinterlassen haben, werden die kommenden Wochen für die Anwesenden mehr genutzt, um im individuellen Bereich zu feilen.

In der Hoffnung, dass dies der TV Appenzell am 29.10.2016 (Wühre, 13.00 Uhr) zu spüren bekommt!...

HOPP FORTI!!!

Die Kanterniederlage perfekt gemacht haben:

Diellon Bibaj; Cyrill Conscience, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Luka Mitrovic, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Aurel Sostizzo und Nico Laurin Strauss

verletzt: Enver Gönültas und Adam Dulkanovic (auf der Bank)

abwesend: Moreno Labriola und Jerome Rutz (beide Ferien)

Gianni Keller und Thomas Arpagaus

 

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TSV Fortitudo Gossau   :   GS Stäfa      21  :  28   (11 : 12)

Der Ursprung, dass die Logik nicht zum Tragen kam, lag nach der ersten Halbzeit beim Torwartunterschied! Während bei Gossau praktisch jeder Ball den Weg ins Tor fand, scheitereten die Forti-Jungs zu oft am Stäfa-Keeper.

Ein Timeout in der 14.Minute bei 4:8 schuf nochmals einen Neustart, so dass die erfolgreiche Aufholjagd beim 11:12 nur durch die Pausensirene gestoppt wurde. Insbesondere Lukas Osterwalder hatte den Gästehüter vor allem mit hohen Bällen im Griff, wie auch Noah Inauen mit seinen Durchbrüchen. Demgegenüber scheiterte Loris Zeller anfänglich mal für mal und auch Marc Rügge agierte eher verhalten für seine Verhältnisse.

In der Verteidigung konnte Andrin Schneider nach seiner verletzungsbedingten Absenz wertvolle Dienste leisten und so als "Vorne-Mitte" helfen, den Spielmacher einigermassen zu kontrollieren.

Da die Rückraumachse der Zürcher praktisch durchspielte, hoffte man auf Gossauer Seite, dass die breitere Bank und auch die breitere Angriffsqualität zu einem logischen Vorteil gereichen würde...

Diese Hoffnung bestätigte sich zu Beginn von Halbzeit 2. Beim Stand von 13:13, in etwa um die 37.Minute, hätte der Fortitudo das Spiel in andere Bahnen lenken können, doch holte diesen das alte Übel ein: Chancentod! 21 Tore und 21 Fehlwürfe! So kann man kaum 2 Punkte holen!

Aus diesem Grund musste es folgerichtig einen logischen Sieger geben: GS Stäfa. Die Jungs von der Goldküste spielten ihren Part cool zu Ende und versetzten den "Weiss-Schwarzen" mit einem schönen Fliegergoal sogar noch einen Messerstich mitten ins Herz und sorgten für ein bitteres Ende der Forti-Jungs.

Minuten zuvor kassierten Andrin Schneider und Marc Rügge noch Zeitstrafen zwischen der 55. und 57.Minute, wodurch, die Niederlage gar noch in die Nähe einer Schlappe gedieh und so der Logik definitiv den Garaus machte.

Erst nach den Herbstferien geht der Meisterschaftsbetrieb für das U15 Elite des TSV Fortitudo Gossau weiter. Diese Zeit ist Chance, bei der Auswertung der Torgelegenheiten zu "arbeiten".

Mit den Genfern wartet, jedoch auch noch eine andere Herausforderung: Nach der über 4 Stunden dauernden Bahnfahrt muss das Fleisch und der Geist parat sein. Im Moment scheint die SG Léman ein machbarer Gegner zu sein, wenn man die bisherigen Resultate und Rangliste betrachtet.

Ein Fall für die Logik?...

Nächstes Spiel: 22.10.2016, 12.15 Uhr, Queue d'Arve gegen SG Léman Genève

HOPP FORTI!!!

Die Trainer für einmal geärgert haben:

Lars Niedermann; Cyrill Conscience, Noah Inauen, Noah Koller, Maurice Kuhn, Luka Mitrovic (n.e.), Lukas Osterwalder, Joel Peyer, Marc Rügge, Andrin Schneider, Aurel Sostizzo (n.e.), Nico Laurin Strauss (n.e.) und Loris Zeller

verletzt: Aron Mannhart (verletzt, Video))

Gianni Keller und Urs Osterwalder

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HSC Kreuzlingen - TSV Fortitudo Gossau 26:28 (13:15)

Schlechter hätte die Ausgangslage kaum sein können. Nachdem das Gossauer Juniorenteam vier, zum Teil schwer, verletzte Rückraumspieler hatte, verliess noch der einzige Aussen Rechts den Verein auf einen Schlag per SMS in Richtung Kantonshauptstadt. Mit der Wut im Bauch und grossem Kämpferwillen reisten die Forti-Jungs an den Bodensee in die Egelseehalle in Kreuzlingen. Dort trafen sie auf ein ebenfalls punkteloses Team. Es war klar, dass beide Teams extrem heiss auf die ersten Punkte sind. Folglich war auch logisch, dass es ein umkämpftes Spiel werden wird.

Das Gästeteam überraschte die Kreuzlinger zu Beginn mit einer 4:0+2-Deckung und mit Kreisläufer Gutmann verletzungsbedingt im linken Rückraum. Die Überraschung mit der mutigen Deckungsvariante gelang. Die Seebuben kamen kaum zu vielversprechenden Torchancen. Weil aber auch die Fürstenländer im Angriff mit der Ballsicherheit haderten, blieb das Spiel bis zur 15. Minute ausgeglichen. Torhütertrainer Gächter entschied sich für einen Wechsel und brachte Gröpl, der sein Spiel des Lebens machte. Das Heimteam traf lediglich noch durch 7m-Würfe. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit drohte der Vorsprung aufgrund von zwei 2-Minutenstrafen wieder zu schmelzen. Doch das Team konnte mit einer mutigen 4:1-Unterzahldeckung und mit einem Angriffs-Verteidigungswechsel mit dem Torhüter sogar einen Zweitorevorsprung in die Pause bringen.

Die zweite Hälfte war das perfekte Comeback von Regisseur Brülisauer. Die Gegner liessen ihn schalten und walten, was er kaltblütig auszunutzen wusste. Mit 17 Toren und mehreren Assits zeigte er seinen grossen Wert für seine Farben. Damit er weiterhin trotz Trainingsrückstand auf hohem Niveau spielen kann, wechselte er bei Ballbesitz des Gegners mit Deckungschef Scheiwiler. Dieser löste seine Aufgabe mit Gutmann und Wunderli so gut, dass die Gegner kaum Lösungen fanden. Doch zehn Minuten vor Ende fand der Halb Rechts des Gegners plötzlich eine Schwäche in der Gossauer Deckung. So konnte er sogar den Anschlusstreffer erzielen. Doch gleich im Gegenzug stellte U15-Spieler und Linkshänder Osterwalder den Vorsprung wieder her. Mit Kampf, Krampf und viel Nerven konnte dieser Vorsprung dann über die Zeit gespielt werden und am Ende mit grosser Genugtuung die ersten Punkte bejubelt werden. Dieser Sieg ist Balsam für die Gossauer Seele. Denn die Spieler haben bewiesen, dass sie auch trotz viel Pech, Verletzungen und ohne den abgetretenen Linkshänder erfolgreich Handball spielen können.

Nun geht es für die Jungs in eine dreiwöchige spielfreie Pause, in der hoffentlich der eine oder andere Verletzte wieder zurück in den normalen Trainingsbetrieb kommen kann. Denn in den nächsten beiden Partien erwarten die Ostschweizer zu Hause die Ligafavoriten SG Wädenswil/Horgen und den HC GS Stäfa.

Für Fortitudo im Einsatz: Halter (19%), Gröpl (46%), Moser (1), Gutmann (2), Stadler, Scheiwiler, Verlezza, Garbini, Wunderli (4), Brülisauer (17), Kessler (1), Koller (1), Osterwalder (1) und Huber (1) gecoacht von Kramer, Gächter, Bischofberger und Rutz.

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