Februar 2017

Am vergangenen Fasnachtswochenende standen für das Damen 1 nicht nur Kostüme, Konfetti und Bier im Vordergrund. Am Samstag Nachmittag spielte man gegen den LC Brühl in der Kreuzbleiche in St. Gallen. 
Wenn man die Tabellensituation etwas analysierte und den Mannschaftswillen kennt, wird einem klar, dass dieses Spiel gewonnen werden muss. Jedoch darf der Gegner, wie bei jedem Spiel nicht unterschätzt werden.
Dem Trainer war es vor allem wichtig, das alt bekannte Tempo von der ersten Saisonhälfte in die Köpfe der Spielerinnen zurückzurufen und mit Kampfgeist und Spass das Spiel zu gewinnen. 

Der Startpfiff fiel um 14.00 Uhr und direkt wurden die Uzwilerinnen vom schnellen Spiel der Brühlerinnen überrascht. Obwohl im Angriff einige hervorragend herausgespielte Tore erzielt werden konnte, stand die Abwehr nicht perfekt. Anders als bekannt von der SG, hatten die Gegnerinnen teils einfache Möglichkeiten den Ball ins Tor zu bringen. Zudem führten wieder einmal mehr viele zwei-Minuten Strafen zu einer noch schwierigeren Situation in der Abwehr. Trozdem konnte man mit 5 Toren Vorsprung beruhigt in die Pause gehen.

In der Garderobe wurde dann über dieses Problem diskutiert und eine Taktik besprochen. Mit dem Angriff war der Trainer mehr oder weniger zufrieden. Nur die vermehrten Fehlpässe sollten in der zweiten Halbzeit vermieden werden. Nach der kurzen Verschnaufpause ging es dann zurück auf das Feld.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit fiel es schwer. Trotz Manndeckung, konnten die St. Gallerinnen Tor um Tor erzielen und kamen der SG immer näher. Doch irgendwann löste sich der Knopf doch noch und die Verteidigung stand, wie sie schon von Beginn an hätte stehen müssen. Es fiel den Gegnerinnen immer schwerer Tore zu verwerteten. Umso besser lief es für uns. Mit Tempo und Spieltaktik brachten wir den Ball ins Tor. 36 Tore insgesamt konnten die Uzwilerinnen erfolgreich verwerten, wobei 20 ins eigene Tor fielen. Ein gutes Resultat, das die Damen an diesem Wochenende geleistet hatten. Trotzdem muss weiterhin an Einzelheiten gearbeitet werden. Denn am nächsten Wochenende steht schon das nächste Meisterschaftsspiel an.
Um 15.15 Uhr ist Anpfiff in der Buchenwald in Gossau. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel vor einem lautstarken Heimpublikum. Wir freuen uns auf euch! Nun ein „HU“ und ein gewohntes „Hopp SG“ und bis bald!

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TSV Fortitudo Gossau   :   HSC Suhr Aarau   25  :  26   (14 : 15)


Das 3:0 nach 4 Minuten durch einen schön herausgespielten Treffer von Luka Mitrovic war ein positives Signal einer guten Startphase der Forti-Jungs, die offenbar gewillt waren, das langersehnte Erfolgserlebnis einzufahren. Insbsondere zeigte auch Noah Koller, der den aus einer Verletzung kommenden Andrin Schneider als Linksaussen mit einem erfrischenden Auftritt bestens vertritt, wie die grossen Torhüter auszuspielen waren.

Eine Zeitstrafe und ein Fehlwurf beim 9:6 nach knapp 20 Minuten läuteten eine Schwächephase ein, die die Aargauer wieder ins Spiel und den Umschwung brachten. Zuviele Fehler im Passing und den freien Würfen, sowie ein gar ängstlicher Auftritt mit Standhandball führte zu einem 11:14 Zwischenstand.

Dank 2 verwandelten Siebenmetern von Maurice Kuhn verblieben die Forti-Jungs bis zur Pause (13:14) wieder im "Geschäft".

Noah Inauens Treffer zum 21:20 in der 49.Minute bedeutete leider die einzige Führung der "Weiss-Schwarzen" in Halbzeit 2! Diese verpassten es allzu oft, auch in Überzahl etwas Distanz und somit auch für die "innere Ruhe" zu sorgen. Loris Zeller hätte eigentlich sein "Terrain" vorgefunden, versuchte jedoch viel zu sehr aus dem Stand sein Glück und verhalf seinem Team auch nicht zum erfolgreichen Ausgang des Spiels.

Die Verletzung von Marc Rügge destabilisierte die Verteidigung empfindlich, wodurch der gute Joel Peyer als Patron einen wichtigen Sekundanten verlor. Die "Hinten rechts"- und "Hinten links"-Verteidiger offenbarten den Aargauern immer wieder Lücken, die in Gegentreffern mündeten und sehr weh taten.

Dies das letzte Mal, als die Gäste in Unterzahl und angezeigtem Zeitspiel beim Stande von 24:25 in der 59.Minute mit einer "Halbchance" den Gossauern den Todesstoss versetzten.

Vielleicht hätte der Schreibende etwas früher und bei -2 statt -3 Toren das Timeout und die Umstellung auf flexible Manndeckung vornehmen sollen. Im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer. Dies müsste eigentlich auch Loris Zeller eingesehen haben, als er in seiner starken Art und Weise für den letzten Forti-Treffer in der letzten Sekunde besorgt war...

Es bleibt nun bis zum 11.März Zeit, die Verletzungen auszukurieren und auch wieder geistig frisch und voller Mut der Partie gegen die SG Léman aus Genf entgegen zu sehen, damit sich das U15 Elite endlich wieder mit einem Erfolgserlebnis selber beglücken kann!

HOPP FORTI!!!

Die Leichtigkeit des Seins vermissen lassen haben:

Aron Mannhart, Lars Niedermann; Cyrill Conscience, Noah Inauen, Luka Mitrovic, Cédric Kobler (n.e.), Noah Koller, Maurice Kuhn, Joel Peyer, Marc Rügge, Aurel Sostizzo (n.e.), Andrin Schneider und Loris Zeller

abwesend: Lukas Osterwalder (verletzt, auf der Bank)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

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Die RLZ-Jungs absolvierten diese Woche den Leistungstest. Dabei wurde die Fitness in sämtlichen Bereichen getestet.

Unsere Spitzenreiter in den einzelnen Kategorieren sind momentan:

Sprungkraft: Joel P. mit 65.51 Watt/kg
Sprunghöhe: Raphael mit 54 cm
Wurfkraft: Joel G. mit 11.1 m
10m-Sprint: Joel G. mit 1.73 s
T-Test: Jan mit 8.23 s
Rumpkraft: Marc Rolf mit 6:12 min
Ausdauer: Jan mit Speed Level 20.1

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Unser Rookies Team reiste nach Heiden an den gut organisierten 
U13 Spieltag und machte einen guten Job verteilt auf vier Spiele in dieser 
Stärkeklasse. 

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An diesem Wochenende hiess der Gegner für das Damen 1 SG Volketswil/Dübendorf. Ein Gegner, der in der Hinrunde klar geschlagen werden konnte, jedoch nicht zu unterschätzen war.
Hatten sie doch eine Woche zuvor den zweit platzierten BSV Weinfelden geschlagen und somit einiges an Selbstvertrauen mit im Gepäck. Das Ziel vom Trainer, wie auch von der ganzen Mannschaft war es, den Gegner mit viel Tempo, Spass am Spiel und Taktik zu schlagen und die zwei Punkte auf unser Konto zu übertragen.
Schnell war klar, dass dieses Spiel nicht einfach so gewinnen werden konnte. Die Zürcherinnen aus Volketswil spielten aggressiv und mit sehr viel Siegerwille. Zum Glück war dieser auch auf Seite der Uzwilerinnen zu spüren - somit stand für die Zuschauer ein spannendes Spiel an.
Die erste Halbzeit war ziemlich ausgeglichen. Man versuchte durch die 5-1 Verteidigung den Gegner die Chancen zu vermindern - jedoch war dies nicht so einfach. Die Aussenspielerinnen des Gegners bekamen viel Platz  und erzielten so einige Tore. Man konnte mit 8:9 in die Pause gehen.
Nichts desto trotz war der Trainer in der Pause zufrieden. Unser einziges Problem sei die Chancenauswertung. Zu viele Torchancen die nicht verwertet werden konnten, sowie auch technische Fehler, die durch hektisches Spielen hervorgerufen wurden. Mile erklärte einigen Spielerinnen noch einige Einzelheiten bevor die Flaschen wieder gefüllt wurden und man zurück aufs Spielfeld trat. 
Nach der Pause dann der Ausgleich durch die Zürcherinnen. Wir hatten zwar schnell aufgeholt, aber so richtig auf der sicheren Seite waren wir nie - sodass kurz vor Spielschluss die Partie weider ausgeglichen war und daraus doch noch eine Zitterpartie wurde. Nach einem Team Timeout wurden die Kräfte noch einmal gesammelt und mit voller Kraft angetreten. Wie gewohnt von den Uzwilerinnen, werden in genau solchen Zitterminuten noch 2-Minuten Strafen gesammelt - so auch diesmal. Trotzdem konnte man weitere Tore verhindern - ohne unseren Torwart Alex Frei wäre dies jedoch nicht möglich gewesen. Erneut hat sie ihre Stärken bewiesen. In letzter Sekunde konnten die Zürcherinnen noch einen Schlusstreffer erzielen - somit stand es zum Schlusspfiff 16:18 für uns. 
 
SAVE THE DATE: Nächsten Samstag 25.2.17, 14:00 Uhr in der Kreuzbleiche St. Gallen, wenn es erneut heisst: HOPP SG!
 

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SG Fürstenland Handball   :   GC Amicitia U12     40  :  23  (19 :  11)


Die RLZ-Geschichte hat ein nicht unwesentliches Handicap! Skilager und Sportferien!

Allerdings sind die Zürcher auch nicht davon verschont geblieben...

Fast schon etwas mitleidvoll mussten die Fürstenland-Spieler feststellen, dass GC Ami nur mit 5 Jungs und einem Mädchen antritt. Während die Zürcher Sportferien nun beginnen, haben die Flawiler das Ende vor sich und die Gossauer sind mittendrin.

Da die Maxime "wer nicht trainiert, spielt nicht" auch bereits auch auf Leistungsstufe U13 gilt, war auch die Fürstenland-Truppe nicht so gross wie gewohnt. Zudem halfen die beiden Appenzeller ihrem Stammverein und fehlten ebenfalls. Dem grossen Kader sei Dank! Ebenso denjenigen Spielern (und Eltern), die trotz der "Sperre" den Match verfogten. Eine tolle Geste!

Die erste Hälfte stand unter dem Motto: Fast jeder Zürcher Wurf ein Treffer, fast jeder 2. beim Heimteam!

Der Fürstenland-Goali Lars Lutz konnte leider nur wenige Paraden zeigen, weil die GC/Ami-Spieler, eigentlich waren es nur 3, sehr effizient waren. Andererseits schäpperte es ab und zu, wenn die "Weiss-Schwarzen" die Torumrandung trafen oder den Torwart zu wenig "lasen".

Es zeigte sich, dass die "Stammspieler" vor allem für die Tore besorgt waren und eine ansprechende bis gute Quote in Sachen Chancenauswertung aufwiesen. Deshalb war beim 19:11 zur Pause der "Mist geführt" was den Ausgang des Spiels betraf.

Die wackeren Gegner aus Zürich verkauften ihre Haut sehr teuer und warfen sich, im wahrsten Sinne des Wortes, dem Tor entgegen und boten weiterhin mutig Paroli. Dies galt auch für Jeremias Eilinger, der doch ein paar Bällen den Weg ins Tor verbauen konnte.

Für die Ergänzungsspieler war es sicher eine wertvolle Erfahrung zu sehen und zu spüren, was es braucht um die jungen Talente aus Zürich in den Griff zu kriegen. Im Angriff "richteten" es diejenigen "Weiss-Schwarzen", die zum Teil bereits auf Stufe Regio U15 Spielpraxis haben.

So war es nicht verwunderlich, dass auch noch die "40er-Marke" geknackt wurde und Etienne Kobler in die Pflicht nahm, einen Kuchen ins Training zu bringen...

Beim nächsten Auftritt der Fürstenländer wird am Samstag, 4.März beim Heimspiel (11.00 Uhr) gegen die Kadetten aus Schaffhausen wieder ein interessanter Name in der Buechenwaldhalle auflaufen! Darauf dürfen sich die Spieler ab sofort freuen! Man darf gespannt sein!


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

Nichts anbrennen lassen haben:

Jeremias Eilinger, Lars Lutz; Damian Bruggmann, Luca Bücheli, Aaron Egli, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Silvan Rügge, Gianin Santeler und Nils Stocker

Gianni Keller

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….reiste die U10 von Fortitudo Gossau am Sonntag 12. Februar 2017 an den Spieltag in Goldach!

Am zweitletzten Spieltag der Saison absolvierte das U10 Team in zwei Mannschaften je fünf Spiele. Das erste Team musste bereits frühmorgens antreten und hat den Start in den Spieltag in den ersten zwei Spielen schon fast wie gewohnt „verschlafen“. Mit der Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen des zweiten Teams, welches eine Stunde später anreisen durfte, änderte sich das Bild aber komplett und das Team spielte in der Folge stark auf. Auch das zweite Team hatte reichlich Spass und spielte furios auf. In einem Spiel konnte sich das zweite Team gar erlauben, mit einem Spieler weniger „aufzulaufen“.

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Am Sonntag Nachmittag 12.02.2017 reiste an den gut organisierten Spieltag nach Goldach, Stärkeklasse Mittel. 

Unser Power U11 Rookies Team konnte wieder eine Top Leistung abrufen. 

Beim ersten Spiel vom ingesamt sechs Spielen wurde schnell klar das der neu gesetzte Fokus in den Team- 

Trainings richtig ist, und bereits zu wunderschönen Abschlüssen bis zum "letzten Pass" sowie eine solide Abwehrleistung mit einem starken Torwart in den eigenen Reihen unsere zahlreichen Fans glücklich machte. 

Das schnelle sowie variantenreiche Spiel mit Drang nach vorne von unserem Team, verteilt auf alle Schulter der Spielerinnen und Spieler 

zeigte schnell Wirkung so das fünf Siege sowie ein Schiedsrichter- Unentschieden

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TSV Fortitudo Gossau Futuro   :   HC Goldach-Rorschach   29  :  10  (14 : 2)


Mit Laufbereitschaft und gegenseitigem Helfen eine grosse Dichte im 3:2:1 erreichen! Dies war die Maxime für das 2.Spiel gegen "Go-Ro". Und das haben die Futuros in der 1.Hälfte sehr gut umgesetzt. Im Tor strahlte Diellon Bibaj eine grosse Ruhe und Stilsicherheit aus! Erst in der 20.Minute (!) musste er einen Ball passieren lassen!

Bis dahin hatten die "Weiss-Schwarzen" 12x eingenetzt und die spielerische Überlegenheit auch mit der neuen Auslösehandlung in Tore umgemünzt. Für den verletzten "Shooter" Aurel Sostizzo sprang Moreno Labriola in die Bresche und zeigte eine starke Partie.

Nach dem ersten Gegentor liess leider die Entschlossenheit des Tuns im Angriff etwas nach. Dem Schreibenden bot sich in der Pause die Gelegenheit, die Forti-Jungs dafür auch zu rügen...

Der Gäste-Trainer versuchte mit einem 4:2-System Sand ins Angriffsgetriebe der Fürstenländer zu streuen. Der junge Etienne Kobler (Jahrgang 05) war zuerst als "Hinten Mitte" irritiert, weil er die Auslösungen nicht initieren konnte. Er nutzte jedoch relativ schnell den freien Raum und konnte einige clevere Würfe im Tor unterbringen.

Da die Verteidigung immer noch ihren Namen zu recht verdiente, konnten schnelle Gegenstösse und die 2.Welle zum Resultatausbau genutzt werden.

Der Spielverlauf trug idealerweise dazu bei, auch den 04ern Spielzeit auf der Platte zu gewähren, um wichtige physische Erfahrungen zu sammeln, denn im Vorsommer müssen diese im "Elite" ankommen...

Es war für die Forti-Jungs nicht einfach, das Spiel "durchzuziehen", weil der Gegner vorwiegend von 1 bis 2 Spielern "lebte", die im 1 gegen 1 sehr geschickt agierten. Trotz ein paar "Unzulänglichkeiten" spielten die Futuros mit dem 29:10-Sieg souverän die ersten 2 Punkte in der Meisterrunde ein.

Wegen den Gossauer Skilagern und Sportferien steht erst am 4.März das Auswärtsspiel gegen den HC Arbon (14.15 Uhr, Sporthalle) auf dem Programm. Mit dem Sieg gegen den SV Fides weiss haben die Seebuben das Rennen um Platz 1 neu lanciert! Das erzeugt Druck und ist nur von Vorteil für das weitere, erfolgreiche Gedeihen der Futuro-Spieler!

HOPP FORTI!!!

Nichts anbrennen lassen haben:

Diellon Bibaj; Cyrill Conscience, Adam Dulkanovic, Enver Gönültas, Cédric Kobler, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Luka Mitrovic, Delian Ochsner, Nicola Peyer, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo (verletzt, Videomann) und Nico Laurin Strauss

Gianni Keller

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HC GS Stäfa   :   TSV Fortitudo Gossau   28  :  24   (15 : 13)


Wenn eine Mannschaft in der Stäfner Frohberghalle gewinnen will, geht es nur über den bedingungslosen Kampf! Diese Botschaft ging wohl zu wenig tief in die Köpfe der Forti-Jungs!...

Die Halle hat eine eigene spezielle Akustik und verwandelt sich schnell in ein Tollhaus, ohne eine Hundertschaft an Zuschauern. Auch diese Entwicklung sollte mit einem guten Start im Keime erstickt werden.

Ein Ballverlust im ersten Angriff und eine verschlafene Aktion in der Deckung und schon war der Auftakt nicht das, was sich die Gossauer vorgenommen hatten.

Loris Zeller, der an diesem Abend sein Potential zu wenig abrufen konnte, korrigierte den Rückstand zwar noch unmittelbar danach. Ein weiterer Ballverlust und ein Fehlversuch von Loris brachte die Zürcher mit 3:1 in Front.

Anschliessend fingen sich die "Weiss-Schwarzen" und lagen sogar mit 9:10 in Front, als es wieder die eigene Chancenauswertung war, die dem Heimteam kurz vor der Pause ein 13:10-Vorsprung bescherte. Mit dem Pausenstand von 15:13 lag dennoch alles drin!

Mit dem Aufruf endlich das Kämpferherz auszupacken und die Würfe cleverer zu platzieren, wollten die Fürstenländer die Partie wieder an sich reissen.

Gesagt und NICHT getan! Bis zur 48. Minute schauten gerade mal 3 (!) Treffer heraus, während GS Stäfa die weiterhin zu offene Verteidigung mit ihrer Durchbruchstärke nutzte, um auf 22:16 vorzulegen. Aron Mannhart löste in der 2.Hälfte Lars Niedermann im Tor ab und hatte ein paar Paraden mehr zu verzeichnen. Allerdings zeigte der Zürcher Antipode mit seinen sehr starken 60% in etwa die doppelte Quote der Forti-Goalies... Die mangelnde Toreffizienz der Forti-Jungs spiegelt sich leider auch hier wieder.

Das letzte Timeout bei 26:18 nach 54 Minuten war nur noch ein Appell an die Ehre! Immerhin zeigte dieser so weit noch Wirkung, dass das Resultat schlussendlich noch "vernünftig" wurde. Vielleicht muss in Zukunft vor dem Spiel nicht nur das Kämpfen und unbedingte Wollen, sondern auch die Ehre angestachelt und eingefordert werden?

Gelegenheit zur Korrektur hat das U15 Elite erst in 2 Wochen (Sa.25.02.17) beim Heimspiel  um 15.00 Uhr gegen die HSC Suhr Aarau. Ein Erfolgserlebnis muss her! Das geht aber nur, wenn das grosse Kämpferherz ausgepackt wird!

HOPP FORTI!!!

Einen ungenügenden Auftritt zeigten:

Aron Mannhart, Lars Niedermann; Cyrill Conscience, Noah Inauen, Luka Mitrovic, Noah Koller, Maurice Kuhn, Joel Peyer, Marc Rügge, Andrin Schneider und Loris Zeller

abwesend: Lukas Osterwalder (verletzt) und Aurel Sostizzo (krank)

Gianni Keller und Urs Osterwalder

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TSV Fortitudo Gossau - SG Möhlin/Magden 17:21 (9:10)

Nach einer zweiwöchigen Trainingsphase begrüssten die Gossauer die Spielgemeinschaft aus Möhlin zum Spitzenkampf. Das Spiel stellte eine Art Vorentscheidung früh in der Meisterschaft dar. Gewinnen die Ostschweizer, sind sie bereits drei Punkte vor dem direkten Konkurrenten um die Aufstiegsplätze. Verlieren sie, muss das Auswärtsspiel gewonnen werden.

Voll motiviert und konzentriert starteten die Schwarz-Weissen in die Partie. Mit der gewohnt starken Deckung und schnellem Passspiel kamen die Fürstenländer in zwölf Minuten locker zu einer 8:3-Führung. Doch dann muss irgendetwas in den Köpfen der Heimspieler vorgegangen sein. Captain Gutmann und 7-Meter-Schütze Huber verpassten die Chance, um die Führung weiter auszubauen. Im Positionsspiel fand man keine Lösung auf das veränderte Deckungssystem der Gäste und es schlichen sich unglaublich viele technische Fehler ein. So war es für die Basler ein Leichtes den grossen Startrückstand mit einem 7:1-Lauf aufzuholen. In 18 Minuten gelang dem Heimteam lediglich ein Tor. Das muss in der Pausenbesprechung zu Denken geben. Das Trainerteam antwortete mit der Nachnomination des Topscorers Brülisauer, der aus einer Verletzung zurück kam.

Anfangs der zweiten Halbzeit schien die Massnahme sofort zu wirken. Der Angriffsspezialist netzte gleich dreimal ein. Ebenfalls konnte Bischofberger einen 7-Meter verwandeln und die Deckung um Abwehrboss Scheiwiler liess weiterhin wenig Tore zu. Die Blockade im Kopf schien überwunden. Doch das Unheil nahm wieder seinen Lauf. Einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen und zwei Fehlwürfe des Topskorers brachten die mental angeschlagenen Forti-Jungs schnell wieder aus dem Konzept. Die restliche Spielzeit brachte man keinen Fuss vor den anderen. Fehlpässe, Fehlwürfe, unkonzentrierte Aktionen, unüberlegte Angriffe, Gegenstosspässe ins Niemandsland und ein langsames Passspiel bestimmten das Angriffspiel des ungewohnt unsicher auftretenden Heimteams. Dabei half auch eine doppelte Überzahl und verschiedene taktische Massnahmen nichts. Das Team fand den Rank bis zum Ende leider nicht mehr und musste die zwei wichtigen Punkte nach Möhlin geben. Die letzten 48 Minuten gelangen den Fürstenländer lediglich neun Tore. Das muss zu Denken geben.

Woher kommt der brutale mentale Einbruch? Was war das für eine monstermässige Blockade im Kopf? Warum lässt man sich wegen einem zu lockeren Startschub oder nach ein paar Fehwürfen so schnell aus dem Konzept bringen? Diese Fragen wird das Team gemeinsam mit den Trainern in den nächsten drei Wochen angehen. Das Team muss wieder voll konzentriert trainieren und hat nun gemerkt, dass man in dieser Eliteaufstiegsrunde einfach kein Prozent nachlassen darf, denn jede Unkonzentriertheit wird hart bestraft. Jeder der das Team schon in anderen Spielen gesehen hat, weiss dass das ein unglaublich schwacher Auftritt war. Die Jungs können Handball spielen - keine Frage. Doch es ist kein Geheimnis das die mentale Fähigkeit eine immer grössere Bedeutung im Handball hat. Der Schreibende ist überzeugt, dass die Gossauer besser sind als die Basler, doch dafür muss man die taktische und technische Überlegenheit auch abrufen können.

Fakt ist, dass es eine harte Niederlage ist. Doch die Aufstiegsrunde ist noch jung. Es ist noch nichts verloren. Vielleicht war der Fauxpass zur rechten Zeit ein Schuss vor den Bug der Gossauer, zum Zeigen dass es nicht so locker wird, wie das gewisse Spieler angenommen haben. Jedes Training, jedes Spiel und jede Aktion muss mit voller Konzentration und totalem Willen ernst genommen werden, wenn man das Ziel mit dem Aufstieg erreichen will. Das Positive ist, dass die Gossauer weiterhin alles in eigener Hand haben. In drei Wochen folgt das wohl schwierigste Spiel auswärts beim Ligakrösus in Stäfa. Die Partie könnte gerade richtig kommen, um mit einer Überraschung eine Reaktion zu zeigen und den Ausrutscher sofort wieder auszugleichen. Dafür braucht es aber den Glauben an sich selbst und an einen Sieg.

Die erste Niederlage in der Aufstiegsrunde hinnehmen mussten: Halter (42%), Gröpl (37%), Moser (1), Gutmann (1), Stadler (1), Scheiwiler, Verlezza, Biscchofberger (2/1), Brülisauer (4), Wunderli (2), Kessler (3), Koller (1), Huber (1), Rügge und Bleiker (n.e.) gecoacht von Kramer, Gächter, Busa, Rutz und Garbini

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