September 2017

 


HC Arbon   :   SG Fürstenland            12  :  24  ( 2 : 10)


Während im Thurgau noch keine Schulferien angesagt sind, mussten die Fürstenländer personell etwas "enger" durch! Dies hatte zur Konsequenz, dass die beiden Torwarte Lars Lutz und Jeremias Eilinger, sich als Feldspieler zeigen konnten. Und das taten sie sehr gut! Lars Lutz durfte mit einem Treffer die gute Schlussphase einläuten, während Jeremias Schwerstarbeit in der Deckung machen musste und als "RR" (mit 3 Toren!) sich sehr gut in Szene setzen konnte.

Noah Küffer war somit, derjenige, der die Arboner Würfe parieren musste. Er tat dies vor allem in der 2.Hälfte sehr gut und half mit, dass schlussendlich doch noch ein klares Verdikt auf der Anzeigetafel zu lesen war.

Der Start war insofern gut gelungen, weil die "Weiss-Schwarzen" nicht unbedingt mit einer "reinen" Torausbeute dastanden, sondern vielmehr waren es die Seebuben, die mit Standhandball aufwarteten.

Das 10:2 zur Pause für die Fürstenländer liess den Trainer doch den Mahnfinger gebrauchen, denn die Jungs aus dem Fürstenland liessen sich doch allzu sehr einlullen.

Unter dem Motto "Wir haben verstanden und machen doch gleich weiter" entwickelte sich eine eher langweilige Partie, obwohl sich die Heimmannschaft wohl vorgenommen hatte, zumindest die 2 Hälfte an sich zu reissen. Die Lethargie und das unentschlossene Eingreifen im 1:5-System der SG-Truppe lud dann die Arboner ein, "unangetastet" durch das löchrige "Hindernis" zu marschieren.

Zeitweise lagen die HCA-Jungs tatsächlich mit dem Resultat der 2.Hälfte voran! Ein Timeout in "Moll" sollte Abhilfe schaffen. Wenn Noah Küffer nicht ein paar "Todsichere" gekrallt hätte.... Und die Nonchalance im Angriff hätte durchaus bestraft werden können!

Ganz gegen Ende des Spiels liessen die "Weiss-Schwarzen" doch noch einmal ihr Potential aufblitzen und siegten immerhin noch mit "+4" in der 2.Halbzeit und insgesamt mit 24:12 in der Arboner Sporthalle!

Es war wichtig, mit diesem Erfolgserlebnis in die lange Pause gehen zu können! Beim nächsten Auftritt kommt es zur Revanche im Derby gegen den TSV St.Otmar St.Gallen. Allerdings steht das Datum noch nicht definitiv fest, weil der von Otmar verschobene Termin (vom 12.11. auf 29.10.17) nicht so stattfinden kann, da die Halle gar nicht zur Verfügung steht... Schaun mer mal...    

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  

Ohne wirklich überzeugt zu haben dennoch 2 Punkte geholt haben:

Noah Küffer; Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Jeremias Eilinger, Etienne Kobler, Lars Lutz, Damian Pfründer, Loris Rottmeier, Lino Solèr und Fabio Steingruber

abwesend: Leo Baumgartner, Matteo Etter, Timur Farkas, Keichi Preisig und Lars Widmer (alle Ferien)

Gianni Keller

 

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Ein kräfteraubendes Zwei-Spiele-Wochenende liegt hinter dem Damen 1. Gleich zweimal mussten sie ihre Stärken beweisen, was ihnen teilweise sehr gut gelang.
Am Samstagabend startete das erste Spiel nach 18 Uhr gegen den bekannten Gegner Romanshorn. Man war gefasst auf ein schnelles und starkes Spiel der Thurgauerinnen, welche in der letzten Saison im Rückspiel unsere SG schlug. Doch unsere Frauen hatten ein genaues Ziel vor Augen - 2 Punkte. Mit einem schnellen und sicheren Spiel mit vielen Gegenstössen soll dies erreicht werden, hiess es von der Trainerseite.
Gesagt - getan. Gleich nach dem Startschuss zeigten die Damen der SG Uzwil/Gossau, dass sie nicht nur schnelle Abschlüsse erzielen können, sondern auch in der Verteidigung geschlossen stehen. Nur selten gelang es den Gegner vom Bodensee unsere Verteidigung zu durchbrechen. Dementsprechend auch das grandiose Endresultat von 36:11, wobei sich sogar Alex Frei auf die Torschützenliste eintragen konnte. Aus den Reihen des Gegners verletzte sich leider eine Spielerin während des Matches schwer. Liebe Carina, gute Besserung!
Das Trainerduo war sichtlich zufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Nach dem Schlusspfiff hiess es aber erstmal auslaufen, sodass auch am nächsten Tag Arme und Beine noch spritzig bewegt werden konnten..

Es folgte der Tag danach. Das Spiel vom Vortag hatte seine Spuren hinterlassen, trotzdem waren alle motiviert, weitere zwei Punkte auf das eigene Konto zu schreiben. Der SV Fides, ebenfalls ein bekannter Gegner, hatte natürlich das gleiche Ziel und dies liessen die St.Gallerinnen uns auch spüren. Um 14Uhr fiel der Startschuss im Athletikzentrum St. Gallen, doch dieser Schuss ging bei der SG leider nach hinten los. Es sah aus, als fehle der SG die Luft, die Kraft und die Leidenschaft. Viele Fehlpässe/Fehlschüsse und eine schwache Verteidigung ermöglichte es den Gegnerinnen in Führung zu gehen. Verloren war jedoch noch lange nichts, denn kampflos gab sich die SG Uzwil/Gossau nicht geschlagen. Mit einem zwei Tore Rückstand ging's in die Pause.
Dementsprechend gelaunt war auch der Haupttrainer Mile Barasin, der in der Pause versuchte, die Spielerinnen wachzurütteln. "Durchspielen, weniger Hektik, sichere Pässe"... All dies sollte massiv verbessert werden. Die Mannschaft sollte sich wieder fangen und kämpfen, wie sie es diese Saison schon bewiesen hat. Der Weckruf zeigte Wirkung und die SG Uzwil/Gossau fand ins Spiel. Die Verteidigung war strukturierter und kompakter. Die Abschlüsse durchdachter und überzeugender. Die SG Uzwil/Gossau vermochten damit das Spiel noch zu drehen und sogar einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Das vorerst letzte Spiel von Mili konnte so noch mit 24:20 gewonnen werden. Das Ziel von vier Punkten an einem Wochenende war also erreicht:)! HU!

Merci für eure Unterstützung und bis bald - euer Damen 1

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Herren 1

 

TSV St. Otmar St. Gallen - TSV Fortitudo Gossau 29:29 (15:16)

 

Das Ostschweizer Derby sah keinen Sieger, dafür wurde den Zuschauern ein umkämpftes Spiel mit einer spannenden Schlussphase geboten.

Die Gäste aus dem Fürstenland traten nach dem ersten Punktgewinn gegen Kriens selbstbewusst auf und konnten einen anfänglichen Rückstand in der ersten Halbzeit rasch ausgleichen. Bis zur Pause legte das Gastteam leicht vor. Der Gastgeber allerdings, mit Neu-Trainer Banic an der Seitenlinie,  blieb in Schlagdistanz und konnte von einer leichten Schwäche-Phase der Gossauer Mitte zweite Hälfte profitieren mit einem Drei-Tore-Vorsprung bis zur 53. Minute (27:24).

Von da an lief der Krimi: Nils Ham und Luzi Graf markierten Treffer 25 bis 28, ehe die Schlussminute mit einem Tor minus in Angriff genommen wurde. Gossau in der Defensive stellte auf offene Deckung um. Das Heimteam verrannte sich darin, und im Gegenzug, jetzt in Überzahl, schloss Gabi Würth vom linken Flügel erfolgreich ab, 18 Sekunden vor Schluss. Der letzte Angriff von Otmar blieb eine Beute von Aurel Bringolf.

 

TSV Fortitudo Gossau

Graf 9, Ham 8, Kun 4, Weingartner 3, Mächler 2, Bucher 1, Würth 1, Züger 1.

 

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TSV Fortitudo Gossau   :   HC Flawil   35  :  36 (16:16)

 

Am Samstag um 13:45 endete in der Buechenwaldhalle Gossau eine torreiche Partie zwischen den U15 Regio-Mannschaften aus Flawil und Gossau. Die Freude in den Gesichtern der Sieger, sowie die Enttäuschung bei der Verlierermannschaft war deutlich anzusehen. Die Gossauer Futuros verloren das erste Mal in dieser Meisterschaftssaison zu Hause gegen den HC Flawil. Die Partie war knapp, endete mit 35 zu 36 für Flawil. Dabei hätte es auch anders kommen können.

Am Samstag um 11:00 Uhr besammelten sich die Futuros in Gossau, damit man um 11:15 Uhr bereits umgezogen in der Garderobe warten konnte. Es wartete wiederum eine emotionale Partie auf die Gossauer, zumal zwei Futuros ehemalige Team-Kollegen von der MU15 Mannschaft waren, andererseits aber auch ich als Coach auf die Junioren traf, mit welchen ich die ganze letzte Saison verbrachte. Wiederum galt es, alles abzuschalten, das Herz in die Hand zu nehmen und starken Handball zu zeigen. Den letzten Input erhalten, startete dann das Derby.

Der Start war wieder einmal durchzogen. Die Futuros zeigten auch im dritten Match zu Beginn Mühe, kamen vorne zwar zum Abschluss, konnten aber nicht so viele Treffer mitnehmen. In der Abwehr, stand man einfach mal so da. Es kam praktisch keine Gegenwehr, weshalb bestimmte Spieler vermehrt von derselben Position abziehen konnten und trafen. Man kämpfte sich zurück, konnte dank einer 2 Minuten-Strafe des Gegners sogar in Führung gehen. Man verspielte diese aber wieder leichtfertig. Zur Pause stand es 16 zu 16.

Die Ansprache in der Pause war kurz. Man verlangte Kämpferherz und Willen, mehr hätte man für den Sieg eigentlich nicht gebraucht. Jedoch war dieses Verlangen schon zu viel des Guten. Die Flawiler zeigten in der zweiten Hälfte eine starke Team-Leistung, der Team-Geist war zu spüren. Sie kämpften sich vor und hielten über längere Zeit eine fünf Tore-Führung. Diese Führung entstand aufgrund mehrerer Zeitstrafen, welche die Gossauer erhielten. Das Time-Out von Gossau kam, um die Mannschaft noch einmal zu wecken und zu motivieren.

Tatsächlich zeigte dieses Time-Out Wirkung. Bis in die letzten Sekunden kämpfte man sich heran, bis es bei Minute 59 und 10 Sekunden 35 zu 36 stand. Der letzte Angriff der Gossauer. Es folgten Fouls und schliesslich kam es bei Minute 59 und 47 Sekunden zu einem Wurf von Moreno Labriola. Dieser fand trotz Umweg über beide Pfosten den Weg nicht ins Tor. Das Derby wurde verloren. Symbolisch für die Niederlage ist der letzte Wurf. Wäre die Baisse in der zweiten Hälfte nicht gewesen, hätte man siegen können. Der Wille, über ein ganzes Spiel 100 Prozent oder mehr zu geben, war nicht da.

Die Niederlage schmerzt dem einen oder anderen mehr oder weniger. Wie ein Spruch aus Japan sagt: «Ein Mensch lernt wenig von seinem Siege, aber viel von seiner Niederlage.» Alle Spieler können Lehren aus dem Derby ziehen, zumindest geht das Trainer-Team davon aus. Nun geht’s nächste Woche in die Herbstferien. Am 28. Oktober wartet erneut das Bollwerk Frauenfeld auf die Gossauer. Zeit für die Vorbereitung hat man um sich optimal vorzubereiten um nicht noch eine Niederlage einstecken zu müssen.

HOPP FORTI!

Pascal Dörig und Gianni Keller

 

 

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Schlussmann Halter als sicherer Rückhalt

 

Captain Gutmann mit einer "Anklebreakertäuschung"

 

Der "Aushilfsspielmacher" Bischofberger von der MU17 machte seinen Job gut.

 

Die Deckungschefs Gutmann und Scheiwiler bei der Arbeit

 

Ein tolles Kreisanspiel von Rutz, welcher sich nach dem Kreuzbandriss wieder in Topform befindet,

 

kann nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden.

 

Der drei Jahre jüngere Rügge mit einem Duchbruch

 

Captain Gutmann im Abschluss

 

Die 6:0 wurde regelmässig über die Aussenschnittstelle gebrochen.

 

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TSV Fortitudo Gossau - TV Appenzell 35:22 (18:8)

Die Partie wurde mit viel Spannung erwartet. Beide Teams haben bislang nur Kantersiege eingefahren und trafen nun aufeinander. Doch auch die Vorgeschichte machte die Begegnung schon fast zum Klassiker. Da die ältesten Junioren von Gossau der sogenannte Pionierjahrgang ist, treten sie jeweils ein Jahr im Regionalhandball auf. So kommt es immer wieder zu Spielen gegen Partnervereine vom RLZ Fürstenland. Appenzell erwies sich hierbei immer als sehr motivierter und würdiger Gegner. Doch in den sämtlichen Aufeinandertreffen dieser Jahrgänge (99/00) sowohl in Meisterschaft wie auch Cup hiess der Sieger am Ende Fortitudo Gossau. Dies führte auch dazu, dass die Innerrhödler mit jedem Spiel noch motivierter waren. So erwarteten die Gossauer eine heisse Partie, zumal sich die Appenzeller noch mit Hörler, einem langjährigen Elitespieler vom TSV St. Otmar, verstärkt haben und die Fürstenländer mit Bleiker-Brülisauer-Wunderli verletzungsbedingt auf eine komplette Rückraumachse verzichten mussten. Die jungen U17Elite-Spieler Bischofberger (Jg. 01) und Rügge (Jg. 02) durften nun diese Lücke füllen. Doch eins nach dem anderen.

Das Spiel begann wie erwartet. Die Gossauer wollten mit ihrer aufsässigen und kompakten 3:2:1-Abwehr den Ball für sich gewinnen und über den Tempogegenstoss mit den schnellen Aussenspielern Lämmler und Co. einfache Tore erzielen. Dieses Vorhaben gelang bereits ab Beginn des Spiels. Doch leider gewannen die Appenzeller zu viele Zweikämpfe, welche dann zum Glück dank Schlussmann Halter oft ohne Profit blieben. Im Angriff erwartete die Forti-Jungs eine 6:0-Abwehr. Auf diese wurden sie von ihren Trainern Kramer und Bleiker gut eingestellt. Mit den einstudierten Varianten konnte der junge Spielmacher Bischofberger mit seinen Nebenmannen immer wieder Lösungen finden. So wuchs der Abstand der Gossauer Tor um Tor an. Nichts wies auf eine enge Partie hin. Zu schwach zeigte sich die Handballriege mit ihrem neuen Spielmacher. Mit dem getankten Selbstvertrauen läutete die Fortitruppe die Pause noch mit einem sehenswerten Kempatrick zum Stand von 18:8 ein.

Aufgrund der soliden Leistung und des klaren Resultats fiel die Halbzeitbesprechung mit "Weiter so!" entsprechend kurz aus. Es mussten lediglich einige Feinjustierungen vollzogen werden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich nichts Neues. Der Abstand wurde weiterhin stetig ausgebaut. Doch leider kamen aufgrund des so nicht zu erwarteten klaren Klassenunterschieds Emotionen auf. Kessler wurde aufgrund von drei sehr streng gepfiffenen 2-Minutenstrafen vom Feld verwiesen, was leider erst der Beginn war. Die Spieler von der Handballriege erwiesen sich als schlechte Verlierer und foulten regelmässig unsportlich von Hinten oder im Gesichtsbereich, was dann wiederum zu einer absolut nicht zu akzeptierenden Reaktion vom Gossauer Topscorer Huber führte, welcher mündlich ausfällig und folgerichtig mit der roten Karte bestraft wurde. Ab der 40. Minute konnten dann die fünf Spieler, welche noch einen Einsatz im Herren 2 vor sich hatten geschont und frühzeitig entlassen werden. Die sechs übrig gebliebenen Spieler stellten mit einer Schlussoffensive dann noch das klare 35:22-Schlussresultat her.

Fotos unter: Link Fotos Fortitudo - Appenzell

Das vorentscheidende Spiel um den Aufstieg gewonnen haben: Halter (43%), Kobler (40%), Carpanese (6), Garbini D. (1), Enzler (1), Garbini N. (1), Gutmann (3), Huber (5/3), Kessler (1), Lämmler (4), Rutz (5), Scheiwiler, Bischofberger (4) und Rügge (1) gecoacht von Kramer, Bleiker und Brülisauer (v)

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TSV Fortitudo Gossau   :   HSG Nordwest    28  :  22   (13 : 11)


Das "schlussendlich" ist dem Umstand geschuldet, dass in 2 Trainings der vergangenen Woche dem Umgang mit Emotionen ein grosses Gewicht beigemessen wurde. Einen Plan zu haben und diesen zu verfolgen, wenn es "eng" wird, war der Inhalt dieser Einheiten.

Und die letzten 10 Minuten wurden "dank" einiger Fehlentscheide und Undiszipliniertheiten der Forti-Jungs tatsächlich zum Kontrolltest...

Zu Beginn legten die "Weiss-Schwarzen" mit 2 Toren einen optimalen Start hin, währenddessen die Baselbieter eher schwer in die Gänge kamen. Nach 9 Minuten und 2:1 für den Fortitudo hatten die Einheimischen jedoch schon einige zu komplizierte Entscheide gefällt und spielten eher Standhandball anstatt mit viel Bewegung in die Lücken zu preschen.

Die 3:2:1-Deckung war, vor allem auf der linken Seite, viel zu statisch und auf reagieren statt agieren ausgerichtet. Dies kam den schnellen Beinen der HSG Nordwest sehr entgegen. Der "Bulle" am Kreis war bei Jan Brülisauer ziemlich gut aufgehoben. Dieser Abnützungskampf kostete ihn sehr viel Energie und bis am Schluss auch mit 3x2 Minuten das Weiterspielen. Glücklicherweise wurde die rote Karte von den guten Schiris erst kurz vor Schluss ausgesprochen...

Dass es bis zur Halbzeit bei nur 11 Gegentoren blieb, war auch einem guten Besmir Avdili zu verdanken, der einige Paraden zeigen konnte. Die 13 eigenen erzielten Treffer waren auch ok.

Die zweiten 30 Minuten begannen optimal für die Fürstenländer! Gleich auf 15:11 davonziehen zu können, gab Moral und Kraft. Moreno Labriola und Silvan Rügge von rechts aussen konnten mehrmals konsequent skoren. Andere, wie Aurel Sostizzo, entwickelten zu wenig Druck auf die Lücke und die Querbewegungen waren wenig erfolgversprechend, zumal Spielmacher Cyrill Conscience ziemlich offensiv angegangen wurde.

Dank der Auslösehandlung in Überzahl blieb der Vorsprung bestehen, während die eigenen Unterzahlsituationen mit dem Wechsel des Torwartes "unbeschadet" blieben.

Nun kamen halt doch wieder die angesprochenen "heissen" Schlussminuten. Jan Brülisauer mussten 2 herrliche Tore wegen Übertretens zurückgepfiffen werden und die Gäste witterten nochmals Morgenluft. Es war Aurel Sostizzo zu verdanken, dass nach dem zurückbehaltenen (...) Timeout das 5 Tore-Polster wieder Bestand hatte.

Dies ermöglichte auch "Ogi" Stevic ins Tor stehen zu können und er durfte mit seinen beiden Paraden einen kleinen "Shutout" feiern.

Der 28:22-Erfolg soll helfen, dem Selbstvertrauen einen Schub zu geben, wie auch die Gewissheit zu haben, dass mit einem "Plan" den Drucksituationen besser und erfolgreich entgegengewirkt werden kann.

Wegen den Herbstferien folgt das nächste Spiel erst am 21.10.2017 in Baden gegen die "Auswahl Ost" des Aargaus. Ein neuer Gegner als Aufsteiger verspricht einen höchst interessanten Test für den Gefühlshaushault der Forti-Jungs...

HOPP FORTI!!!

Zu 5 Punkten aus 4 Spielen verholfen haben :

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule und Aurel Sostizzo

Gianni Keller

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SG Fürstenland Handball   :   Kadetten Schaffhausen            24  :  31  (15 : 14)


Der Anblick der beiden Teams bei Spielbeginn liess Gedanken an David gegen Goliath aufkommen! Auf der einen Seite die eher kleingewachsene Fürstenland-Truppe und auf der anderen die "Orangen" aus Schaffhausen. Die Auswechselbank bei den "Weiss-Schwarzen" war mit 2 Spielern auch etwas dünn besetzt, wie es sich im weiteren Spielverlauf zeigen sollte.

Was sich dann abspielte, war einerseits eine tolle Demonstration des aktuellen Ausbildungsstandes an Spielfähigkeit der Einheimischen gegen die physische Übermacht. Der gegnerische Trainer könnte problemlos 6:0 decken lassen, doch hat auch er einen Ausbildungsauftrag und liess fast in einem 3:3-System spielen. Deshalb entwickelte sich ein sehr ansehnlicher U13-Spitzenkampf!

Selbst der Schiedsrichter habe es kaum geglaubt, wie er nach dem Spiel zu berichten wusste, dass die Fürstenländer das Spiel derart ausgeglichen gestalten konnten. Immer wieder klappte die Übergangs-Auslösehandlung unter der Führung von Damian Pfründer und Etienne Kobler. Auch Damian Bruggmann wusste mit feinen Gegenstosstoren zu gefallen.

Auf Schaffhauser Seite erzeugte der "Playmaker" riesigen Druck mit seinen schnellen Beinen und war nur sehr schwer zu stoppen. Der bullige Kreisläufer war auch nicht zu halten, wenn er den Ball zu fassen kriegte. Da war die physische Ungleichheit besonders gut sichtbar.

Der sonst ausgezeichnet parierende Noah Küffer konnte gegen die Geschosse gar nichts ausrichten. Dennoch war er massgeblich mitverantwortlich, dass das Resultat ausgeglichen blieb. Mit weniger Eigenfehler seiner Vorderleute wäre sogar noch mehr als ein 15:14 zur Pause drin gelegen.

In Halbzeit 2 ging es gleichermassen weiter! Der riesigen Kraftaufwand zeigte Spuren und die "Weiss-Schwarzen" mussten schmerzhaft erfahren, dass die vergebenen hochkarätigen Chancen sofort mit Kontertoren bestraft wurden.

Dieser Einbruch führte zum zwar schlussendlich verdienten Sieg für die Kadetten, doch fiel dieser dann doch etwas zu hoch aus. Der "Riese" hat sich gegen die "rasenden Zwerge" doch noch durchsetzen können und wird wohl am Ende des Jahres als Gruppensieger dastehen.

Für die Fürstenländer geht es am kommenden Samstag, 29.09.2017 wohl im gleichen kräfteraubenden Stil weiter. Da die Thurgauer noch keine Ferien haben und in St.Gallen bereits der Herbstferienbeginn ansteht, muss gegen den HC Arbon (Sporthalle, 11.00 Uhr) mit dem letzten Aufgebot angetreten werden. Schaun mer mal...

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  

Einen wackeren Kampf abgeliefert haben:

Noah Küffer, Jeremias Eilinger; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Lino Solèr und Lars Widmer

abwesend: Naum Schurter (als Fan mit dabei!), Timur Farkas, Keichi Preisig und Loris Rottmeier

Gianni Keller

 

 

 

 

 

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Heimrunde im Buechenwald am kommenden Samstag!

MU13: 10:30 Kadetten Schaffhausen
MU19: 13:30 TV Appenzell
MU15 Elite: 12:00 HSG Nordwest

Die MU19 kämpfen im Spitzenspielderby gegen die Handballriege aus Appenzell um den Aufstiegsplatz.
Die MU13 gegen Kadetten Schaffhausen und die MU15 Elite gegen HSG Nordwest müssen ihrer Favoritenrolle gerecht werden.

 

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Direkt zum Saisonstart hatten die Damen den Wiederaufsteiger KTV Wil zu Gast in der BZ Halle. Bei einem Testspiel während der Vorbereitung traf man bereits auf die Wilerinnen und konnte sie dabei besiegen. Nichts desto trotz durfte man die Gegnerinnen mit ihrem Tempo und ihrem starken Willen nicht unterschätzen und so ging man konzentriert in die Spielvorbereitung.

Pünktlich um 14.30 fiel der Startpfiff und was soll man dazu sagen? Aller Anfang ist schwer... Beide Mannschaften agierten mit hohem Tempo und zeigten im Abschluss viel Durchsetzungskraft. Die ersten 20 Minuten verliefen sehr ausgeglichen. Eines war klar – das Heimteam kann mehr! Dies zeigte es dann auch nach einem Teamtimeout. In der Abwehr wurden die Wilerinnen immer früher unterbrochen und somit deren Torchancen vermindert. Im Angriff wurde mehr Druck erzeugt und die eigenen Torchancen verwertet. Mit einem Spielstand von 16:11 ging es in die Pause.

Das Trainerduo Mile Barasin und Sarah Weber war mit den letzten Minuten zufrieden. Man konnte einen guten Vorsprung erspielen. Gewonnen hatte man aber noch nichts. Mit aufbauenden Worten, der einen oder anderen Umstellung und neuen Inputs ging man zurück aufs Spielfeld.

Die SG Uzwil/Gossau spielte in den ersten Minuten gross auf. Innert zehn Minuten konnten sieben Tore verwertet werden, während die Wilerinnen an der heimischen Verteidigung scheiterten. An dieser Stelle möchten wir ein ganz grosses HU Alex, unserem Goalie, widmen! Mit unglaublichen Paraden zeigte sie einmal mehr ihr wahres Können. Relativ konstant konnte die zweite Halbzeit durchgespielt werden. Viele sehenswerte Tore konnten herausgespielt werden. Besonders zu erwähnen ist, dass bis auf zwei Ausnahmen alle Spielerinnen Tore erzielen konnten. Ein grosses HU für den Schlussstand von 33:20!

Abgerundet wurde der heutige Spieltag mit dem Apéro für die Sponsoren und die Spielerinnen der ersten Damenmannschaft. Das Damen 1 bedankt sich für die vielen Zuschauer, die lautstarke Unterstützung und hofft, dass es auch am nächsten Wochenende darauf zählen kann. Gleich zweimal steht die SG Uzwil/Gossau auf dem Spielfeld.

- Sa. 23.09.17 18.00 Uhr Gossau Buechenwald

- So. 24.09.17 14.00 Uhr AZSG St. Gallen

Mit einem HU geht’s in die nächste Woche. Bis am Samstag mit einem lauten HOPP SG in Gossau!

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BSG Vorderland - TSV Fortitudo Gossau 13:35 (5:17)

Nach dem 51:16-Kantersieg im ersten Saisonspiel wurde auch im zweiten Spiel ein klares Spiel erwartet. Doch die Wies in Heiden hat seine eigenen Gesetze. Schon einige Favoriten stolperten hier am harzfreien Spielgerät, dem speziellen Holzboden sowie -wand und den enthusiastischen Zuschauern. Dazu kam noch, dass der neu konstruierte Ball, der ohne Harz zumindest ein wenig klebt, ebenfalls nicht akzeptiert wurde. Die Fortitruppe akzeptierte die Vorschrift, obwohl diese so vom Heimverein nicht auf der obligatorischen Halleninformation im Internet angezeigt wurde. Die Gossauer wollten nichts anbrennen lassen und die Ausgangslage auf keinen Fall unterschätzen. Dies gelang in der Deckung leider nicht ganz. Nach einer Umstellung in eine offensivere 3:3-Deckungsvariante konnten sich die Gäste dann früh deutlich absetzen.

Doch die speziellen Rahmenbedingungen liessen es nicht zu, dass die gut trainierten Gossauer ihr Spiel aufziehen konnten. Doch man wollte nicht wie viele Fussballprofis über den Rasen motzen. Mit einer gewissen "Dreckfressermentalität" konnte die Führung stetig ausgebaut und die spezielle Halle mit einem deutlichen 13:35-Sieg verlassen werden.

Nächsten Samstag steht dann zum ersten mal ein ebenbürtiger Gegner in der Buechenwaldhalle gegenüber. Die Fürstenländer wollen die vorentscheidende Partie um den Aufstieg logischerweise für sich entscheiden. Dafür braucht es aber eine Topleistung, denn der Partnerverein aus Appenzell hat sich mit Spielern vom TSV St. Otmar verstärkt. Erfüllen die Fortijungs ihre Pflicht und steigen auf die Rückrunde hin auf, werden sie hoffentlich nie wieder solche Spiele wie dasjenige in Heiden erleben.

Den zweiten Kantersieg geholt haben: Halter (64%), Kobler (65%), Brülisauer (5/1), Carpanese (5), Garbini D., Enzler (0/1), Garbini N. (1), Gutmann (3), Huber (7/1), Kessler (3), Lämmler (3), Moser (2), Rutz (1) und Scheiwiler (1) gecoacht von Kramer und Bleiker 

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Schneider beim Abschluss im Tempogegenstoss

 

Bischofberger und Mosimann in der zweiten Welle

 

Überzahlangriff von Peyer und Bischofberger

 

Totaler Fokus

 

Peyer mit einem Kreisabschluss

 

Rückraumshooter Zeller beisst sich durch.

 

Captain Rügge nimmt beim Zeitspiel Verantwortung auf sich.

 

Inauen wie immer sicher vom 7m.

Er hätte noch viel öfter antreten müssen.

 

Verlezza baut die Führung aus.

 

Spielmacher Stadler tankte sich durch die Deckung

 

Sieg ist Sieg - Der darf gefeiert werden

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TSV Fortitudo Gossau - HSC Suhr Aarau 20:19 (11:6)

Die Fürstenländer standen am vergangenen Samstag vor einem wegweisenden Spiel. Die ersten Tendenzen zeigen eine Zweiklassengesellschaft in der U17 Eliteliga der laufenden Saison auf. Mit einem Sieg hätten sich beide Teams zumindest vorerst zur oberen Hälfte zählen dürfen. Ebenfalls erwartet die Spieler eine fünfwöchige Phase ohne einen Ernstkampf und mit einem Kurztrainingslager in Hard, in der man gerne mit einem guten Gefühl einen weiteren Schritt in Sachen Athletik, Technik und Taktik sowie dem Teamprozess machen will. Aus diesen Gründen waren die Ostschweizer speziell motiviert, den ersten Heimsieg einzufahren.

Der Start verlief ganz nach dem Gusto der Gossauer. Bereits früh ging das Heimteam in Führung. Nach einigen Feinabstimmungen in der Deckung und Paraden von Torhüter Mannhart setzten sich die Forti-Jungs mittels mehreren Gegenstosstreffern mit 10:4 ab. Die eingewechselten Spieler zogen im gleichen Stil weiter. Da der Positionsangriff irgendwie nie so richtig ins Laufen kam und die Deckung der Fürstenländer nach wie vor souverän agierte, zeichnete sich ein wenig torreiches Spiel an.

Durch einige Inputs für den Angriff gegen die 5:1-Abwehr der Aargauer, sollte dieses Spiel locker gewonnen werden. Doch die Angriffsspieler setzten die geforderten Punkte der Trainer nicht um. Deshalb zog sich das Spiel entsprechend weiter. Da die Tempogegenstösse leider plötzlich fehleranfällig waren, konnten die Gäste den Abstand stetig verkleiern.

Nach dem der Aargauer Topscorer nach einer Tätlichkeit gegen Osterwalder mit der blauen Karte vom Feld verwiesen wurde, lag alles in den Händen der Schwarz-Weissen. Doch irgendwie gab die blaue Karte den Gegnern einen Energieschub und die Spieler der Kramer/Osterwalder/Bleiker-Equipe liess einige Prozente nach. Die Situation erwies sich als eine gefährliche Mischung. Denn gegen Ende der Partie kamen die Ostschweizer immer mehr in des Teufels Küche. In Extremis konnte der grossgewachsene Peyer mit einem Block in letzter Sekunde den Sieg für seine Farben ins Trockene bringen. Der Stein, der in diesem Moment den Akteuren vom Heimteam und seinen Fans vom Herzen fiel war riesieg. Denn es wurde total unnötig nochmals spannend.

Doch am Ende des Tages ist ein Sieg ein Sieg. Die Spieler und Trainer müssen ihre Lehren daraus ziehen und ab dem nächsten Training interessiert es niemanden mehr, wie das Spiel gewonnen wurde. Denn bekanntlich geht es im Sport um Sieg oder Niederlage.

Bilder unter (Quiz: Wer findet die sieben nicht gepfiffenen 7m): Link Bilder

Den Krimi gewonnen haben: Schneider (5), Zeller (2), Osterwalder L., Verlezza (1), Inauen (1/1), Stadler, Bischofberger (3), Peyer (3), Mitrovic (1), Rügge (2), Kuhn (1), Mosimann, Mannhart (23%) und Niedermann (29%) gecoacht von Kramer, Osterwalder U., Bleiker und Gönültas

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Innert zwei Tagen zweimal der gleiche Gegner und diesmal holten sich die Fürstenländer zwei nicht unbedingt budgetierte Punkte. Der entscheidende Unterschied zu den zwei ersten  Partien in Meisterschaft und Cup: Über die ganze Spielzeit konnte Fortitudo den Rhythmus konstant hochhalten und zeigte sich vor allem in der Defensive gegen Kriens in der zweiten Halbzeit stark verbessert. Die Lehren aus dem Donnerstagsspiel wurden gezogen.

 

Der Start am Samstagabend gelang dabei nahezu optimal, führten die Gäste doch nach sieben Minuten mit 3:0. Hinten stand Torwart Bringolf sicher und vorne rollten die Angriffe flüssig. Mitte der zweiten Halbzeit kam der HC Kriens besser ins Spiel, glich in der 23. Minute aus (8:8) und ging sogar kurzzeitig in Führung. Doch noch vor der Pause hielt Gossau vehement dagegen und stellte die Pausenführung (12:14) sicher.

 

In Halbzeit zwei blieb es lange spannend, da kein Team sich absetzen konnte. Gossau legte vor, der HC Kriens vermochte aufzuschliessen und ging wie in Durchgang eins während drei Minuten in Führung (19:18, Minute 46). Doch erneut reagierte Gossau und gestand dem Gastgeber nur noch zweimal ein Unentschieden zu (20:20; 21:21), bevor die Gäste in den letzten drei Spielminuten den Sack endgültig zu machten und sich die umjubelten Auswärtspunkte sicherten.

Mann des Spiel war Luci Graf mit 11 Toren und gleichzeitig Best Player. Der „eigentliche“ best player war jedoch das Team mit einem tollen fighting spirit. So kann es durchaus weitergehen!

 

TSV Fortitudo Gossau:

 Graf 11, Ham 3, Bucher 3, Weingartner 2, Kun 2, Würth 2, Züger 1, Bringolf 1.

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BSV Future Bern   :   TSV Fortitudo Gossau    31  :  31   (17 : 17)


Wenn die Leichtigkeit des Seins fehlt, kommen Kraft und Angst zum Tragen!

Nur so ist es wohl zu erklären, dass die Forti-Jungs in der Schlussphase auch im 3.Spiel Nerven gezeigt haben.

Anstelle einen klaren Sieg aufzugleisen, war der Start mit den Lattentreffern von Silvan Rügge von Rechtsaussen und Moreno Labriolas Gegenstoss die ersten Zeichen, dass es auch beim Auswärtsspiel in der altehrwürdigen Spittelackerhalle eine "enge Kiste" werden könnte.

Ob es die körperliche Überlegenheit der Berner ausmachte, dass sich "Hemmungen" im Gehirn entwickeln konnten, gehört zu den vielen Fragen, wie auch die zum Teil etwas naive Verteidigungsarbeit, die vor allem die rechte Verteidungsseite offenbarte und den Bernern immer wieder ermöglichte "dranzubleiben".

Da die Berner keine Topgoalies hatten, gelangen den "Weiss-Schwarzen" immer wieder relativ leichte Treffer und so auch ein schöner Vorsprung, der jedoch auf ärgerliche Weise wieder "verdaddelt" wurde. Ein 12:17 5 Minuten vor Halbzeit reichte nicht, beruhigt in die Kabine gehen zu dürfen. 6 Eigenfehler und eine Zeitstrafe war natürlich eine desaströse Ausbeute in so kurzer Zeit...

Immerhin war ja noch nichts verloren, denn auch die Berner agierten fehlerhaft und Besmir Avdili war etwas besser als seine Antipoden beim BSV.

In Hälfte 2 kassierten die Ostschweizer wieder unnötige Zeitstrafen, die dazuführten, dass kurzzeitig sogar zu viert verteidigt werden musste und Jan Brülisauer in "Schwägalpmanier" bereits seine 2."Auszeit" bekam. Cédric Kobler musste nun den "Hinten Mitte-Part" spielen und machte das sehr ordentlich gegen den bulligen Kreisläufer.

Auch durch dieses "Sturmtief" in der 3:2:1- Deckung konnten sich die Forti-Jungs herauswühlen. Das Timeout nach einem von "+5" auf "+3" geschmolzenen Vorteil in der 56.Minute sollte "Coolness und Cleverness" in die Köpfe bringen mit klaren Ansagen im Angriffsverhalten. Tatsächlich erschufen sie sich einen 4 Tore-Vorsprung durch Moreno Labriola zum 27:31 in der 57.(!)Minute, als sich die Ereignisse der 1.Hälfte definitiv wiederholt anbahnten.

Eine "blöde" Zeitstrafe und 3 Fehlwürfe in 3 Minuten sorgten für die Duplizität der Ereignisse 30 Spielminuten zuvor. Aurel Sostizzo hätte das Spiel doch noch für die Gossauer "biegen" können, doch traf er die schlechteste Entscheidung, als er den in der nahen Torecke stehenden Torwart "links tief" anschoss.... Da waren Kraft und Angst schon sehr innig verbündet!

Der gegnerische Mittelmann machte es vor, was es heisst "cool und clever" zu agieren. Seine athletischen Voraussetzung bestens nutzend setzte er sich oft im 1 gegen 1 durch und warf konsequent weit hoch oder spielte seinen Kreisläufer an. 12 Tore aus 15 Versuchen sind ein klares Indiz, dass er eher im Bereich des "Leichtigkeit des Seins" seine Leistung abrufen konnte und die Fürstenländer dafür schwer enttäuscht ein 31:31 hinnehmen mussten.

Nicht ganz ideal ist nun die "RLZ-Regel", weil erst am Donnerstag wieder ein komplettes Teamtraining stattfindet. Bis dahin müssen sich die Forti-Jungs selber wieder aufrichten und darüber nachdenken, wie es am kommenden Samstag, 23.09.17 um 15.00 Uhr (Buechenwaldhalle) mit dem mentalen "Rüstzeug" aussehen soll, wenn der aktuell Tabellenletzte HSG Nordwest gegenüber steht. Eigentlich eine sehr gute Chance, das Selbstvertrauen mit einem Topauftritt zurückzuholen!


HOPP FORTI!!!

Wie begossene Pudel das Feld verlassen mussten:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic (für 1Pen.); Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler, Nico Laurin Strauss (n.e.), und Aurel Sostizzo

Gianni Keller

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Können die RLZ dieses Wochenende wieder jubeln? Dafür müssten sie in folgenden Spielen eine Topleistung abliefern.

 

MU15 Elite: 13.30 BSV Bern (auswärts)

 

MU17 Elite: 14.00 HSC Suhr Aarau (Buechenwald)

 

MU19: 18.15 BSG Vorderland (auswärts)

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Der Achtelfinal ist für die NLA-Handballer von Fortitudo Gossau nach der 22:26-Niederlage gegen Kriens-Luzern im Cup Endstation.

Die Überraschung ist Gossaus NLA-Handballern im Cup-Achtelfinal gegen den Ligakonkurrenten HC Kriens-Luzern mit der 22:26-Heimniederlage gestern Abend  in der Buchenwaldhalle versagt geblieben. Ein Sieg hätte auch nicht den statistischen Vorgaben entsprochen, denn in den vergangenen sieben Jahren gelang den St.Gallern in 20 Direktvergleichen lediglich zweimal ein Sieg. Doch die Statistik war den Gastgebern in ihrer Einstellung zum Spiel völlig egal. Sie gingen die Partie gegen den Favoriten aus Luzern unerschrocken, motiviert und engagiert an. So führten sie nach sechs Minuten 3:1 und lagen auch im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit mehrheitlich vorne, was zur 11:9-Pausenführung reichte. Einen grossen Anteil an diesem unerwarteten Zwischenstand hatte Gossaus neuer Torhüter Aurel Bringolf. Zwölf Bälle mit einer Quote von deutlich über 50% hatte er abgewehrt. Immer und immer wieder erahnte er die Würfe des Gegners. «Das Zusammenspiel mit meinen Vorderleuten klappte gut und ich konnte auch einige Bälle abwehren, die nicht unbedingt Pflicht waren», resümierte Bringolf. Die Luzerner agierten aber auch zu wenig konsequent, hatten zu viele Fehlwürfe zu verzeichnen, als dass sie hätten ihrer Reputation gerecht werden können.

Luzerner nutzen Überzahl

Diese Reputation deuteten sie zu Beginn der 2. Halbzeit an. Dank drei Treffern von Peter Schramm übernahmen sie schnell die Führung, doch zu mehr als einem Treffer Vorsprung reichte es nicht. Fortitudo fand ins Spiel zurück, agierte unbeschwert und keck weiter. Dies wurde beim 18:15 und 19:16 nach Dreiviertel der Spielzeit mit einer Dreitoreführung belohnt. Doch unvermittelt folgte ein Bruch im Spiel der Gossauer. Kriens Luzern nutzte die zweite Zweiminutenstrafe von Jonas Mächler zu vier Toren in Überzahl, wobei zwei Treffer ins leere Gossauer Tor erzielt wurden. Die Gäste führten plötzlich mit drei Toren (20:23), um dann auf 20:26 auszubauen. Während 13 Minuten glückte Gossau kein Treffer mehr. Die Vorentscheidung war gefallen. In dem Masse wie sich die Gäste steigerten, baute das Heimteam ab. Nicht nur offensiv schwanden die Kräfte und damit die Genauigkeit, sondern auch defensiv. Für Torhüter Aurel Bringolf fehlte nun die Unterstützung seiner Vorderleute, womit auch seine Quote deutlich sank. Kriens Luzern spielte seinen Part routiniert zu Ende und qualifizierte sich damit erwartungsgemäss für den Viertelfinal. «Am Ende stimmte das Ergebnis für uns. Es mangelte aber doch an der Substanz, um den Erfolg locker zu bewerkstelligen. Doch unterschätzt haben wir die Gossauer nicht, denn wir wissen um ihre Hartnäckigkeit», stellte Luzerns Daniel Fellmann fest. Für das Heimteam war es am Ende eine doch eher ärgerliche Niederlage. «Es mangelte in der Schlussphase an der Kraft, um nochmals reagieren zu können. Dies führte auch zu Unsicherheiten. Doch im Hinblick auf die Meisterschaft, gab es doch hoffnungsvolle Ansätze», suchte Torhüter Bringolf die positiven Seiten des Ausscheidens aus dem Cup.

 

Fortitudo Gossau - HC Kriens Luzern   22:26 (11:9)

Buchenwaldhalle – 250 Zuschauer – Sr. Boskoski/Stalder.

Strafen: fünfmal 2-Minuten gegen Gossau, zweimal 2-Minuten gegen Kriens-Luzern

Fortitudo Gossau: Bringolf (1 – 56)/Jochum (56- 60); Ham (6/1), Weingartner (8), Wild, Mächler, Geiger, Kun (2), Bucher, Würth, Züger (2), Mauchle, Graf (4).

HC Kriens Luzern: Willimann (1 – 44), Bar (44 – 60); Fellmann (5), Wipf (1), Blättler (6/4), Engler (3), Spengler (3), Vögtli, Alili (2), Brücker (1), Radovanovic (1), Schramm (4).

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SC Frauenfeld   :   TSV Fortitudo Gossau Futuro   28  :  21 (14 :  8)


Heinrich Pestalozzis Lehrermotto "Mit Kopf, Herz und Hand" passt eigentlich sehr gut zum Handball!

Diese Tugenden waren auch gegen die robusten Frauenfelder im Regio-Cupspiel in der altehrwürdigen Rüegerholzhalle gefragt. Um sich gegen die Thurgauer "Betonmischer" mit ihrem ultradefensiven 6:0 durchsetzen zu können, kamen nicht weniger als 7 Elite-Kaderspieler zum "Handkuss", diese Herausforderung anzunehmen und erfolgreich zu gestalten!

Delian Ochsner musste wegen Rückenbeschwerden leider nach 10 Minuten aufgeben. Doch der Rest hätte im Angriff mit Kreuzbewegungen und gelduldigem Weiterspielen die "rote Mauer" knacken sollen. Dort hinzugehen, wo es wehtut, da braucht es "Herz"! Es hätte auch kühlen "Kopf" gebraucht, den Entscheid über den grossen Mittelblock werfen zu wollen, gar nicht erst zu versuchen! Es hätte auch eine bessere "Hand" gebraucht, den harzfreien Ball ins "Eckige" zu spedieren!...

Nach 17 Minuten hatten die "Weiss-Schwarzen" gerade mal 3 mickrige Tore auf dem Konto!

Dass auf der Gegenseite deren 9 Tore standen, durfte nicht dem U13-Goalie Jeremias Eilinger zugeschanzt werden, sondern vielmehr der zu braven 3:2:1-Verteidigung, die den beiden "Rambos" viel zu viel Raum und Streicheleinheiten gewährte. Dadurch fanden sie ihr "ideales Gelände" vor, um mit ihrer Wucht und kräftigen Würfen durchzumaschieren oder an den Kreis zu passen.

Die "Nimm-Ball-und lauf"-Taktik ging für die Thurgauer Löwen richtig gut auf!

Eine Manndeckung auf den "Shooter" zeigte nur halbwegs Wirkung, weil der andere bullige Spieler am Kreis immer wieder perfekt angespielt wurde und skoren konnte.

Der Weckruf in der Halbzeit bei "Minus 6" an die Ehre und den Anspruch, ein Elite-Spieler sein zu wollen, fruchtete nur teilweise, denn die Gegenwehr in der Deckung wurde kaum deftiger und die Abschlüsse verfehlten zu oft das Tor!

Gianin Santeler als Linksaussen konnte etwas Resultatkosmetik betreiben und doch drohte das "Stängeli"! Erst jetzt "griff" auch eine Auslösehandlung, die Moreno Labriola ein paar schöne Treffer ermöglichte! Diese Effizienz wäre zu Beginn von Nöten gewesen, nicht erst dann, als alles schon entschieden war!...

Timon Truniger, im gewonnenen Meisterschaftsspiel vor 10 Tagen noch die spielbestimmende Figur, war das Ebenbild des eingangs angesprochenen Mottos und vermochte keineswegs den Forti-Karren zu ziehen. Der andere U13-Torwart, Lars Lutz, konnte diesen Schmach, trotz ein paar guten Paraden, natürlich auch nicht aufhalten. Es war ein gemeinsamer Untergang an diesem flauen Mittwochabend! Flau wie der Auftritt!

Möge dieses Erlebnis zu richtigen Schlüssen führen, um einerseits bei den Elite richtig "Gas" zu geben oder bei den noch 2 (!)-maligen Aufeinandertreffen mit den Frauenfeldern, doch noch Lösungen zu kreieren, wie das 6:0 geknackt werden kann und wie es geht, dass nicht nur die körperlich unterlegenen Gossauer "Prügel" beziehen...

HOPP FORTI!!!

Gianni Keller und Pascal Dörig

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TSV Fortitudo Gossau   :   Pfadi Winterthur    22  :  21   (14 : 11)


Im ersten Heimspiel der neuen Meisterschaft hatten die Forti-Jungs bereits etwas gut zu machen! An diesem Sonntag sollten dies die Pfader aus Winterthur erfahren müssen! Allerdings war dies gar nicht so einfach, denn die Zürcher gehörten bereits in der Vorbereitungszeit zu den Testgegnern. Somit war allen klar, dass nur eine gute Leistung die ersten 2 Punkte bringen konnte.

Es entwickelte sich gleich von Beginn weg ein ansehnliches Spiel mit einem guten Start der "Weiss-Schwarzen"! Den gefürchteten Pfadi-Rückraumlinkshänder wussten die Einheimischen recht gut zu kontrollieren, während es der wirblige Playmaker doch etwas zu "schön" hatte. Cyrill Conscience wies den Weg zum Tor und führte das Team. Ein Abstand mit bis zu 4 Toren in ersten 30 Minuten war einem sehr soliden Angriffs- und Verteidigungsspiel zu verdanken. Das 14:10 durch Daniel Inauen kurz vor der Pausensirene war dann schon ein kleiner Stich ins Pfadi-Herz!

Unschön endete die Partie für Aurel Sostizzo, der mit dem angesprochenen Shooter in der letzten Sekunde zusammenprallte und mit einer Knieverletzung die Segel streichen musste. Somit fehlte den Gossauern die "Wucht" im linken Rückraum...

Die 2.Hälfte war dann für Jerome Rutz wie geschaffen! Als wendiger Spieler griff er immer wieder die gleiche Stelle im Winterthurer Defensivsystem an. Seine Ausbeute an Toren und herausgeholten Strafen und Siebenmeter gefielen dem gegnerischen Coach natürlich gar nicht. Allerdings sorgten auch die beiden Unparteiischen immer wieder für Unmut in beiden Lagern, was zusätzliche Brisanz in die Partie brachte.

Die entstandene Hektik schadete den Fürstenländern psychisch mehr als den Gästen, denn die Überzahlsituationen endeten zum Teil kläglich und sorgten kaum für eine Beruhigung auf der Anzeigetafel! Mit dem 7.Feldspieler übten die Pfader noch mehr Druck aus und das taktische Geplänkel, die angewandte Manndeckung zu umgehen, sorgte für weitere unruhige Momente.

Mit zunehmender Dauer in Halbzeit 2 pendelte sich der Abstand von 2 Toren zu Gunsten der Gossauer über längere Zeit ein. Das Tor von Jan Brülisauer zum 22:20 war jedoch das letzte in der 52.Minute!  Die Hände der "Weiss-Schwarzen" zitterten immer mehr! 6 (!) Eigenfehler und eine Zeitstrafe in der 59.Minute liessen die Nerven aller in der Halle "heisslaufen".

Doch auch die Zürcher kassierten noch eine Zeitstrafe, so dass es nicht noch zum 5:7-Unterzahlspiel in den letzten Sekunden kam... Doch immerhin ein direkter Freiwurf sorgte für den letzten dramaturgischen Akt! Der Block stand gut und so konnten die Forti-Jungs den erlösenden Schlusspfiff überschäumend feiern!


Diese ersten 2 Punkte mussten regelrecht erzittert werden! Cool und clever sieht anders aus, doch war es ein aufopfernder Teamkampf, der das glücklichere Ende für das Heimteam einbrachte!

Kommenden Samstag, 16.09.17 spielen die Forti-Jungs um 13.30 Uhr im Spittelacker in Bern gegen den Nachwuchs des BSV Bern. Wiederum eine machbare Aufgabe, wenn diese mit der richtigen Einstellung angegangen wird! Schaun mer mal...

  
HOPP FORTI!!!

Mit zittrigen Händen 2 Meisterschaftspunkte geholt haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic (n.e.); Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule und Aurel Sostizzo


Gianni Keller und Daniel Rutz

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SG Fürstenland Handball   :   TSV St.Otmar            22  :  23  (10 : 11)

 

Zur Halbzeit hielt sich der Schaden noch in Grenzen! Die jungen Fürstenländer waren sich durchaus bewusst, nichts von alledem gezeigt zu haben, was sie sich vorgenommen haben! Torwart Lars Lutz und die 1:5-Deckung hatten nur gegen den grossen Kreisläufer und vor allem mit den 2 quirligen Otmärler ihre liebe Mühe. Dennoch nur 10 Gegentore zu kassieren ist eine gute Bilanz.

Der Angriff jedoch sah sich einem defensiven 5:1-Bollwerk gegenüber, das sich sehr engagiert und unzimperlich zeigte. Matteo Etter war der einzige "Weiss-Schwarze", der mit seinem Durchsetzungsvermögen etwas hätte bewegen können, doch kam er überhaupt nicht auf Touren. Nachdem die eher klein gewachsenen Damian Pfründer, Leo Baumgartner und Etienne Kobler mehrmals und zum Teil schmerzhafte "Erfahrungen" gesammelt hatten, gab es keine Tiefenwirkung mehr und dafür mehr Zeitspielanzeigen des jungen Schiedsrichters.

Weil dieser keine Vorteilregel gewährte, kamen den Fürstenländern doch ein paar Chancen abhanden, die zu etwas leichteren Toren hätten führen können. Trotz spielerischer Überlegenheit wurden die einheimischen Angreifer langsam mürbe, weil auch die Chancenauswertung noch ungewöhnlich schlecht ausfiel.

Mit frischem Mut wollten die Junghandballer das "Derby" noch zu ihren Gunsten wenden! Leider verlief auch Halbzeit 2 sehr ähnlich, auch wenn Noah Küffer im Tor anfänglich mit tollen Paraden zu glänzen wusste. Die Umstellung, Lars Widmer vom Kreis in den Rückraum zu beordern, um etwas mehr "Wucht" zu erzeugen, funktionierte recht gut. Es war immer spannend, doch die "Minus 1"-Bilanz blieb hartnäckig auf der Anzeigetafel bestehen.

Erst 10 Minuten vor Spielende gelang es, die Hauptstädter einzuholen und sogar mit 19:18 in Führung zu gehen. Das Auslassen weiterer Torgelegenheiten und das Gewähren der beiden 1:1-Spieler seitens des TSV St.Otmar liess das Spiel wiederum kippen.

Ein Timeout und eine erfolgreich abgeschlossene Auslösehandlung durch einen doch noch "erwachten" Matteo Egger, liess nochmals die Hoffnung aufkeimen, einen Punkt in der Buechenwaldhalle behalten zu dürfen.

Wie des Öftern erlebt, überlief einer der schnellen Otmärler die zu brav agierende Verteidigung und erzielte den 23. Treffer. Der letzte Wurf von Etienne Kobler verfehlte das Ziel in der Schlusssekunde deutlich.

Summasummarum liessen sich die Fürstenländer zu sehr den Schneid abkaufen und kassierten "Prügel", währenddessen die Otmar-Jungs zu viele Angriffsfreiheiten geniessen durften.

Der nächste Auftritt, auch wieder in der Buechenwaldhalle, findet am Samstag, 23.09.2017 gegen die Kadetten aus Schaffhausen statt. Bis dahin sollte der Mut wieder zurückgekehrt sein...

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

Einen etwas schmerzhaften Vormittag erlebten:

Noah Küffer, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Danian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr und Lars Widmer

abwesend: Naum Schurter (als Fan mit dabei!)


Gianni Keller

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TSV Fortitudo Gossau Futuro   :   SG KTV Wil/HC Uzwil                               30  :  14   (17: 5)

 

Am Sonntagmorgen besammelten sich die Junioren aus Gossau um 09.30 Uhr in der Buechenwaldhalle und traten zum Derby gegen die Spielgemeinschaft SG KTV Wil / HC Uzwil an.

Bereits in der Garderobe wurde der emotionale Wert des Spiels angesprochen. Es trafen ehemalige Team-Kollegen sowie bestehende Team-Kollegen aufeinander. Jeder einzelne Futuro-Spieler musste das hinter sich lassen, Handball spielen und gemeinsam kämpfen.

Der Start der Ostschweizer war doch ziemlich überzeugend. Erst nach circa 15 Minuten kam die Spielgemeinschaft mithilfe eines 7-Meters zu einem Treffer. Zuvor konnten die Gossauer mit 14 zu 0 davonziehen. In den letzten zehn Minuten kassierte man nebst dem 7-Meter noch vier weitere Tore. Man ging mit 17 zu 5 in die Pause. Die gezeigte Leistung war in Ordnung.

Die Pause wurde genutzt um die Spieler daran zu erinnern, weiterhin cleverer Handball zu spielen und gemeinsam die Zeit auf dem Handballfeld zu nutzen. Die Gossauer liessen sich jedoch ein wenig gehen, weshalb die Leistung auch nur mit «durchzogen» beschrieben wurde. Die Gossauer reagierten meist überhastet, hatten weniger Zug auf das Tor und machten sich das Leben dadurch ein wenig schwerer. Die SG KTV Will / HC Uzwil verloren die zweite Halbzeit nur noch mit 13 zu 9.

Das Schlussresultat des Sonntag-Matches war 30 zu 14 für die Gossauer. Das Team von Gossau war ein zweites Mal erfolgreich. Die Leistung der gesamten Mannschaft war in Ordnung, es ist aber noch mehr möglich. Es gibt noch einiges an Potenzial in der Deckung sowie im Angriff. Der nächste Gegner wartet bereits.

Hopp Forti!!!

Im Einsatz fürs Futuro: Jeremias Eilinger, Lars Lutz, Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Andreas Diem, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Adam Dulkanovic, Ognjen Stevic, Amin Sapra, Timon Truniger, Nico Laurin Strauss und Moreno Labriola

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

 

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TSV Fortitudo Gossau - HC GS Stäfa 17:20 (10:11)

Nach dem wichtigen klaren Saisonstartsieg im Derby wollten die Fürstenländer im ersten Heimspiel den Aufwärtstrend bestätigen. Wieder stand ein Gelb-Schwarzer Gegner gebenüber. Diesesmal war es jedoch Stäfa aus dem Raum Zürich. Die Stäfner konnten vor einigen Wochen im Turnierfinale der Züriseetrophy die Ostschweizer deutlich schlagen. Trotzdem waren die Trainer sicher, dass die Zürcher im Bereich des Möglichen liegen. Das Team speziell die Deckung und der Torhüter wurden bis ins Detail auf den Angriff von Stäfa vorbeitet. Die Forti-Jungs konnten diese Inputs aus dem Videostudium bestens umsetzen. Torhüter Mannhart nahm dem wohl variantenreichsten Schützen der Schweiz im Jahrgang 2002 gleich die ersten zwei Siebenmeter weg. Ebenfalls war die Deckung klar auf Sieg eingestellt. Doch die Angriffsmaschine stotterte noch. Nach zehn Minuten beim Stand von 4:2 konnten die Gossauer erst zwei 7m einnetzen. Nach einem Time Out gelang es den Schwarz-Weissen die Zürcher Deckung endlich zu knacken und holten zum Stand von 7:7 auf. Ab diesem Zeitpunkt - leider für die gesamte restliche Spielzeit - waren die Unparteiischen nicht mehr im Spiel. Jeder zweite Pfiff hüben wie drüben war falsch. So konnten sich beide Teams nicht wirklich einstellen. Nachdem zwei Zürcher nach ebefalls strittigen Zeitstrafen vom Feld mussten, wollten die Fürsteländer zu einer Halbzeitführung ausholen. Doch dieser Schlag verfehlte das Ziel. Die Ostschweizer zeigen weiterhin Probleme in Überzahl zu verteidigen. Da nutzten auch frisch eingewechselte Spieler und Ideen der Trainer im Time Out nicht mehr viel.

In der zweiten Halbzeit wollte man sich auf die Werte besinnen, die in St. Gallen die zwei Punkte einbrachten. Doch leider kamen die Gegner irgendwie williger und kämpferischer aus der Garderobe und konnten gleich mit vier Toren in Führung gehen. Obwohl die Deckung weiterhin gut war, gelang es nicht die Gegenstösste zu lancieren. Die Schiedsrichter wurden dann immer weniger tragbar. Der Frust aus mehreren Fehlentscheiden gab den Gossauern irgendwie Energie. Vor allem Captain Rügge war geladen und holte zur Aufholjagd aus. Leider schlichen sich immer wieder Fehler ins Angriffsspiel, wodurch die Zeit zum Aufholen zum Ende zu knapp war und die Forti-Jungs leider die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Als Trainer fragt man sich, ob hier zu lange an der gleichen Formation festgehalten wurde.

In einer Woche gehts zum Glück gleich weiter gegen den HSC Suhr Aarau ebenfalls im Buechenwald. Die Aargau stellen wohl einen ähnlich starken Gegner wie die Zürcher dar. Die RLZ-Jungs können also bald zeigen, dass sie es besser können, bevor sie dann vor den nächsten Spielen im Trainingslager in Hard nochmals einen Schritt nach Vorne machen wollen.

Die erste Saisonniederlage hinnehmen müssen: Mannhart, Niedermann, Koller, Schneider, Osterwalder, Mitrovic, Bischofberger, Zeller, Stadler, Inauen, Rügge, Kuhn, Peyer und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder, Bleiker und Gönültas.

Aufgrund einer technischen Störung in der zweiten Halbzeit kann keine Statistik gezeigt werden.

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TSV Fortitudo Gossau - HC Goldach-Rorschach 51:16 (22:4)

Da stehen sie wiedereinmal. Die Jungs mit Jahrgang 2000/1999. Nach dem sie den jüngeren Vereinskollegen sowohl im U15 wie auch im U17 einen Platz im Elite hinterliessen, heissen die Gegner im U19 nun wieder HC Goldach-Rorschach, BSG Vorderland, HC Büelen Nesslau und TV Appenzell anstatt Pfadi Winterthur, TSV St. Otmar und Kadetten Schaffhausen. Es ist die gewohnte Ausgangslage für den Pionierjahrgang nach einem Alterswechsel. Der alte Modus hätte es ermöglicht, innerhalb einer Saison ins Elite aufzusteigen und so den Aufsteigerjungs wenigstens noch ein Jahr Elite in ihrer Juniorenkarriere zu ermöglichen. Doch der Schweizer Handballverband änderte seine Pläne mitten in der laufenden Saison 2016/17 und passte den Modus so an, dass lediglich ein Interaufstieg im Winter möglich ist - ärgerlich für die talentierten und sympathischen Leistungssportler. Aller guten Dinge sind drei, so die Devise für das älteste RLZ-Team. Sie werden nun zum dritten mal in Folge einen Doppelaufstieg anvisieren, um den RLZ-Gedanken mit Eliteteams auf allen Stufen zu erfüllen.

Doch der Reihe nach. Die erste Hürde ist die Gruppe Stärkeklasse 1 Ost mit den oben genannten Gegnern. In dieser Gruppe müssen die Fürstenländer den ersten Platz holen, um sich für das aufstiegsentscheidende Playoffspiel zu qualifizieren. Vor allem der TV Appenzell wird erwartungsgemäss ein Prüfstein werden. Viele Spieler werden zur internen Förderung noch Einsätze im 2. Ligateam oder sogar beim Fanionteam in der NLA zumindest im Training erhalten.

Im ersten Spiel stand der HC Goldach-Rorschach in der heimischen Buechenwaldhalle gegenüber. Den Gegner konnte man nur schwer einschätzen. Doch beim Stand von 6:0 nach fünf Minuten war klar, dass es wohl kein spannendes Spiel wird. Die Geschichte von diesem Spiel ist schnell erzählt. Die Deckung mit Torhüter Halter stand in der ersten Halbzeit felsenfest und konnte daraus immer wieder mit Tempogegenstössen vor allem über Carpanese mit 12 persönlichen Treffern einnetzen.

In der Halbzeitpause wurde das Ziel von 50 Toren vom Team gesetzt. Die Spannung liess immer mehr nach, was auch einige Gegentore zur Folge hatte. Doch kurz vor Ende konnte Bischofberger mit einem Kempatrick den 50. Treffer für seine Farben erzielen.

Link Kempatrick: https://www.youtube.com/watch?v=1B7nmiinK-E

Den Kantersieg eingefahren haben: Halter (78%), Gröpl (48%), Carpanese (12), Garbini D. (6), Garbini N., Verlezza, Lämmler (2), Kessler (1), Huber (6/4), Brülisauer (6/1), Enzler (1), Scheiwiler (4), Rutz (5) und Bischofberger (3) gecoacht von Kramer, Bleiker, Gutmann und Kobler

nicht dabei/verletzt: Wunderli, Moser

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Erster Heimspieltag in der Buechenwaldhalle!

 

Samstag:

10:30 MU13 gegen TSV St. Otmar

 

Sonntag:

12:00 MU17 Elite gegen HC GS Stäfa

13:30 MU15 Elite gegen Pfadi Winterthur

15:00 MU19 gegen Goldach/Rorschach

 

Mit deiner Unterstützung wollen wir die 8 Punkte zu Hause behalten!

 

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Wir können nicht nur Handball - auch polysportiv sind die Jungs gut unterwegs.

Auf der Sportanlage Ebnet in Herisau fand Ende Juni der erste von schweizweit sieben Austragungen der diesjährigen Swiss-Ski Summer Trophy statt. Neben den 250 Kindern und Jugendlichen tummelten sich auch Skicrosser Marc Bischofberger, Schwingerkönig Jörg Abderhalden, Bob-Olympiamedaillengewinner Beat Hefti und Ex-Skistar Sonja Nef auf der Sportanlage.

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Während unser Herren 1 im Schweiz-Cup weiterkamen und die RLZ Teams den letzten Feinschliff für die Saison holten, starteten die jüngsten bereits in das erste Turnier.

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Das Damen 1 während des Nachtturniers.

Das erste Turnier, genauer gesagt das Nachtturnier, startete um 19 Uhr in der Sporthalle Ebnet in Frick. Mit Gegnermannschaften aus der ersten und zweiten Liga konnte man mit einem spannenden Wettkampf rechnen.  Direkt in der ersten Partie zeigte die Mannschaft aus Uzwil ihre wahre „Schoggisite“. Mit viel Elan, Selbstvertrauen und Zusammenhalt konnte ein klarer Sieg herausgespielt werden. Auch bei den darauffolgenden Spielen bewiesen die Spielerinnen ihren Biss. Obwohl die Mannschaften in einer höheren Liga spielen, konnten die Damen der SG Uzwil/Gossau einigermassen mithalten und bewiesen einmal mehr ihren Kampfgeist. Mit zufriedenen, aber erschöpften Spielerinnen ging es dann einige Zeit nach Mitternacht in die Unterkunft.
In einem nahegelegenen Bauernhof, welcher auch als Gruppenunterkunft diente, wurde übernachtet. Am Samstag stand chillen, grillieren und (wortwörtlich) gammeln auf dem Programm. Erholung war angesagt. Einerseits von dem Turnier der letzten Nacht und andererseits von den Umständen der Unterkunft. Vom Letzteren erholen wir uns wohl heute noch! Bei einem Marsch durch das Aargauer Waldgebirge und einem Spaziergang in der Aarauer Innenstadt konnten auch einmal andere Themen als nur das Spiel mit dem Ball diskutiert werden. Das gemütliche Beisammensein und kochen (mit Sarahs Schwingbesen) am Abend, rundete dann den gemütlichen Samstag ab.

Und mit viel Schwung ging es dann am nächsten Morgen weiter. Nach einem letzten Frühstück auf dem Bauernhof ging es zurück ins Fricktal in die Sporthalle. Dort fand am Sonntagmorgen das 2./3. Liga Turnier statt. Mit hohen Erwartungen starteten die Ostschweizerinnen in das Turnier. Und wieder packten sie direkt beim ersten Spiel all ihre Talente aus und spielten ein hervorragendes Spiel. Doch leider hielt diese Spielweise nicht bis zum Schluss des Turniers an. Viele Konzentrationsfehler, Fehlpässe und mangelnde Kraft. Die SG hatte wohl keine Luft mehr. Trotzdem bewiesen sie bis zum Schluss Kampfgeist und gaben sich selbst nie auf. Somit erspielte sich die SG den 3. Platz und verliess das Turnier zufrieden.

Wir blicken zurück auf ein Wochenende mit vielen Eindrücken, viel Schwung, Spass, Regen, Schweiss, Kälte, Natur und vielen lustigen Momenten mit der Mannschaft! Nun gehts nicht mehr lange und der erste Anpfiff dieser Saison fällt. Am 17.09. um 14.30 Uhr spielt das Damen 1 das erste Meisterschaftsspiel direkt in einem Derby gegen den Wiederaufsteiger Wil. Über eine volle Halle und lautstarke Fans sind wir auch diese Saison angewiesen. Kommt also vorbei und unterstützt die erste Mannschaft in der Saison 2017/18. Ein HU (mit Schwung) und Hopp SG!

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Schneider im Gegenstoss

Bischofberger vor einem Sprungwurf

Deckungschef Peyer bei der Arbeit

Immer wieder versuchten es die gegnerischen Angreifer über das Zentrum, wo sie auf Zeller stiessen.Linkshänder Osterwalder konnte mehrmals erfolgreich von Aussen abschliessen.

Captain Rügge tankt sich durch.

Noah Inauen im Stile von Mr. Unberechenbar Uwe Gensheimer vom 7m-Strich

Wenns läuft, dann läufts: Stadler mit einem Tor nach einem Wurf hinter dem Rücken.

Der Kempatrick wird frenetisch bejubelt.

Die Aufsteigerjungs feiern den Derbysieg.

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HSC Suhr Aarau   :   TSV Fortitudo Gossau    27  :  22   (13 : 10)


Eine gut gelaunte Truppe im Bus, schönes Wetter, rechtzeitiges Eintreffen am Sonntagnachmittag in Aarau, eine Matchbesprechung, in der nochmals die Aulösehandlung des Gegners angesprochen und die eigenen Aufgaben und Ziele repetiert wurden, um schlussendlich in eine AIM (=Alles Ist Möglich)-Stimmung zu kommen....

Schon beim Einlaufen schien irgend etwas an Zeit verloren gegangen zu sein, denn der wichtige Körperkontakt hatte plötzlich keinen Platz mehr, als die beiden routinierten Schiedsrichter zum Spielbeginn pfiffen!

So kam es dann, wie es kommen musste. 2 Fehlpässe und 2 Fehlwürfe in der Startphase und ein 4:0 für die Aargauer nach 8 Minuten und schon musste das Timeout "verbraten" werden. Leider brachte es kaum eine Veränderung und so hiess es nach knapp 20 Minuten 9:2 für das Heimteam, welches eigentlich auch fehlerhaft begonnen hatte.

Ein grenzwertiger Verteidigungsakt brachte Jerome Rutz als Rechtsaussen zum "Absturz" und mit einer schmerzhaften Beckenrandprellung aus dem Spiel. Der fällige Siebenmeter fand den Weg auch nicht ins "Eckige"...

Die "Weiss-Schwarzen" wurden erst durch Cyrill Conscience, der für einmal beherzt und erfolgreich in die Lücke preschte, aus der Lethargie geweckt.

Leider musste auch Jan Brülisauer verletzt aufgeben, was zu Umstellungen in der Deckung führte und löblicherweise relativ problemlos funktionierte. Fortan kamen die Forti-Jungs immerhin bis auf 13:10 heran, als die erste Halbzeit abgepfiffen wurde.

Mit Geduld und noch weiterer Leistungssteigerung sollte es doch möglich sein, noch Punkte mit nach Hause nehmen zu können, denn das Abwehrverhalten war gar nicht so schlecht gewesen, auch wenn die beiden Goalies kaum Bälle abwehren konnten.

Trotz allem "robbten" sich die Fürstenländer in der 40.Minute auf ein 18:18 heran! Mit Silvan Rügge kam leider noch ein weiterer Verletzter dazu, während Daniel Inauen angeschlagen über die Runden kommen musste.

Moreno Labriola schaffte zum 22:22 den erneuten Ausgleich, doch wer konnte da ahnen, dass dies der letzte Treffer für die letzten 10 Minuten gewesen ist! Das Timeout des HSC Suhr Aarau war dann ebenso laut, wie das erste seitens des Fortitudo...Allerdings schien dies bessere Wirkung zu zeigen.

Leider auch auf Forti-Seite auf negative Art! Selbst die Überzahlauslösung schien sich aus den Köpfen verabschiedet zu haben und die Eigenfehlerrate stieg wieder unvorteilhaft an. Die Felle, bzw. Punkte schwammen den Ostschweizern einfach so davon und bescherten den Rüebliländern gar noch einen deutlichen Sieg.

Eine bittere und selbstverschuldete Niederlage wurde doch noch Tatsache! Schade für den nach 20 Minuten gezeigten Kampfgeist, der "AIM" doch noch hätte Realität werden lassen können. Am Schluss starben die arg gebeutelten Forti-Jungs den Chancentod!

In der Hoffnung, dass die zahlreich davongetragenen Blessuren bis am nächsten Sonntag wieder verheilt sind, müssen die Fürstenländer gegen Pfadi Winterthur (Sonntag, 10.09.17, 13.30 Uhr) in der heimischen Buechenwaldhalle beweisen, dass der unschöne "Sonntagsausflug" nur ein Ausrutscher gewesen ist...

 
HOPP FORTI!!!

Physisch und psychisch gepeinigt wurden:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss und Aurel Sostizzo

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Fortitudo Gossau Futuro   :   SC Frauenfeld   30 : 27  (7:11)

 

Die Meisterschaftssaison hat für die Futuro-Mannschaft am Samstag zu Hause in der Buechenwaldhalle begonnen. Der SC Frauenfeld kam am 02.09.2017 nach Gossau, mit derselben Absicht wie die Gossauer Mannschaft, nämlich zu siegen.

Das erst fünf Minuten vor Schluss die Entscheidung des Matches durch einen 7-Meter-Wurf fallen würde, das hätte wohl niemand erwartet. Die Spannung hielt bis zum Schluss an, die Buechenwaldhalle verwandelte sich vor allem dank der Fans und den Emotionen beider Mannschaften in einen Hexenkessel. Es herrschte eine tolle Stimmung in der Halle, welche beim Einen oder Anderen auch Hühnerhaut hervorrief. Doch jetzt einmal ganz von vorn:

Die Junioren der Futuro-Ausgabe besammelten sich um 11.15 Uhr in der Buechenwaldhalle und begannen, die Halle einzurichten. Im Eiltempo erledigt, zogen sich alle Jungs um und begannen bereits mit ein paar Würfen auf das Tor. Anschliessend folgte die Besprechung in welcher die Jungs aufgerüttelt werden sollten, doch ohne Erfolg. Das Aufwärmen war wenig konzentriert und die Jungs im Kopf schlichtweg nicht bereit für das anstehende und durchaus schwierige Spiel gegen die Frauenfelder.

Der Start fiel den Junioren dementsprechend schwierig. Nach 10 Minuten Match-Zeit lag die Mannschaft bereits 0 zu 7 im Rückstand. Es folgte ein Team-Timeout. Die Jungs sollen aufwachen. Es gelte jetzt ernst. Es müsse mehr kommen, damit man siegreich vom Platz gehen konnte. Die Leistung, welche auf dem Platz gezeigt wurde war ungenügend, darüber war man sich einig.

Die Jungs steigerten sich je länger je mehr. Einige personelle sowie abwehrtechnische Änderungen brachten die Futuros bis zur Pause auf vier Tore heran. In der zweiten Halbzeit kam es zu einem Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften. Es kamen diverse 2-Minuten-Sanktionen hinzu. Jetzt begann der Hexenkessel Buechenwald erst richtig zu brodeln. Die Trainer beider Mannschaften waren lautstark zu hören, die Fans schrien von den Rängen, Junioren sprangen auf; so viele Emotionen. Genau deswegen liebt man den Handballsport.

In den letzten sieben Minuten gelang den Futuros der Ausgleich und zwei Minuten darauf erzielte Etienne Kobler durch einen 7-Meter mit einem Lob Shot. Man gewann den Match schlussendlich mit 30 zu 27.

Das Team von Gossau kämpfte sich nach einem 0 zu 7 Rückstand erfolgreich zurück und hat sich diesen Sieg sicherlich verdient. Die Trainer der Futuros sahen, wo die Junioren stehen und können nun weiterarbeiten.

Die Lektion, welche wir daraus ziehen konnten: «Never stop fighting!» Auf geht’s Futuros. Jetzt erst recht.

Hopp Forti!!!

Im Einsatz fürs Futuro: Jeremias Eilinger, Lars Lutz, Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Andreas Diem, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Adam Dulkanovic, Ognjen Stevic, Timon Truniger, Gianin Santeler und Nico Laurin Strauss, Moreno Labriola

Pascal Dörig und Gianni Keller

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TSV St. Otmar - TSV Fortitudo Gossau 18:29 (8:13)

Die Aufsteigerjungs aus Gossau resp. dem Fürstenland wollten den Aufstiegsflow mit in den Saisonstart nehmen. Die Ausgangslage war ungewiss. Die Fürstenländer konnten in keinem Testspiel überzeugen und über den Gegner war nur sehr wenig bekannt, da der sich im stillen Kämmerchen vorbereitet hatte. Zur Vorbereitung haben die Schwarz-Weissen ihre Werte und Normen um erfolgreich Handball zu spielen, zusammengefasst. Denn nicht an Talent sondern an Einsatz und professioneller Einstellung fehlte es in den Vorbereitungsspielen.

Der Start in das Derby war ein Hin-und-Her. Von einem Abtasten war nicht viel zu sehen. Beide Teams führten harte Zweikämpfe. Die Gäste konnten nach zehn Minuten zum ersten mal mit einigen Toren davonziehen. Die St. Galler antworteten nach einem Time Out mit Übergängen darauf, welche der Forti-Deckung Mühe bereiteten. Beim Stand von 8:8 verloren dann einige Otmärler die Nerven, was zur Folge hatte, dass dem Aufsteiger mehrere Überzahlminuten zur Verfügung standen. Bischofberger wurde dann kurz vor dem Ende der ersten Hälfte in einem Gegenstoss von Hinten aufgehalten, was eine rote Karte und eine Zweiminutenstrafe für die Bank für das Heimteam zur Folge hatte. Die Gossauer behielten die Nerven, spielten ihren Game Plan durch und konnten so mit einer 5-Toreführung in die Halbzeit schreiten.

In den Katakomben wurde nochmals auf die selbst geannnten Werte und Normen, welche das U17 2017/18 von Fortitudo Gossau ausmachen soll, verwiesen und das Deckungsverhalten beim Übergang von Otmar besprochen. Die Fürstenländer wollten ihre Führung Tor um Tor souverän und strukturiert ausbauen.

Das Vorhaben der Gäste gelang, vor allem weil die Gelb-Schwarzen in der zweiten Halbzeit kein anderes Gesicht zeigten. Immer wieder verwiesen die zwei Unparteiischen einen Heimspieler zu recht des Feldes. Fortitudo spielte mittlerweile mit den Spielern von der Bank, welche ihren Job vor allem im Angriff souverän gemeistert haben. Die Gossauer bauten ihre Führung konstant aus und konnten dann mit einem Kempatrick von Osterwalder und Bischofberger das Schlussresultat von 29:18 und die ersten zwei Punkte im Elite besiegeln.

Derbysiege sind natürlich immer Balsam für die Handballerseele. Doch dieser Sieg hatte nach der schwachen Vorbereitung auch in anderen Hinsichten eine ganz wichtige Bedeutung. Die Fürstenländer können nun befreit in die kommenden vier Heimspiele gehen. Man darf gespannt sein, ob die talentierte und wohl jüngste Truppe der Liga weiterhin ihre Werte und Normen auf dem Spielfeld ausleben. Falls ihnen das gelingt, kann man viele Gegner in der höchsten Schweizer Liga schlagen. Das Trainerteam wird auf jeden Fall alles daran setzen. Die Spieler dürfen nun kurz feiern und müssen ab Montag weiterhin hart an sich arbeiten, damit weitere Punkte auf dem Konto der Aufsteiger landen werden.

Den Derbysieg geholt haben: Mannhart, Niedermann, Osterwalder, Mitrovic, Schneider, Verlezza, Bischofberger, Zeller, Inauen, Stadler, Rügge, Peyer, Gönültas und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder, Bleiker und Koller (v)

P.S.: Leider kann der Schreibende keine Statistiken zeigen, da der Gastgeber den obligatorischen Live Ticker nicht gemacht hat.

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HC Arbon Espoirs   :   SG Fürstenland Handball            7  :  51  (4 : 24)

 

Der Turniersieg vor den Sommerferien am "Tres Amigos"-Cup in Arbon beinhaltete als Siegerpreis einen Fajitaplausch im gleichnamigen Restaurant in Roggwil. Da passte das Auftaktspiel gegen die jüngere Truppe der U13-Seebuben ins Programm, um daraus einen kleinen Teamevent zu machen!

Dazu sollte auch die Fahrt im "KOBLER-Teambus" gehören. Für die Wittenbacher-Jungs fiel diese exquisite Anreise allerdings etwas kürzer aus...

Leider verlief das Spiel wenig herausfordernd, wie das Schlussresultat zeigt, doch war es eine andere Qualität, die geschult werden konnte: Einfach weiter zu gehen und Tor um Tor zu erzielen, ohne Überheblichkeit und Nachlässigkeit aufkommen zu lassen!

Im Grossen und Ganzen haben dies die jungen Fürstenländer mit Bravour gelöst. Auch für Torwart Noah Küffer, war es "stressig", die ganze Zeit aufmerksam zu sein, weil die Angriffe der Einheimischen doch sehr langatmig ausfielen. Er war es auch, der doch einige tolle Paraden zeigen musste, um die Zielvorgabe der 2.Halbzeit in der 1:5-Verteidigung zu erfüllen.

4 oder weniger Gegentore waren gefordert! Lange hielten die "Weiss-Schwarzen" die "Null", bis "es" doch noch gegen Spielende hin mit 7 Gegentoren knapp wurde.

Einzig die Steuerung der "Kuchenbäcker" vor Tor 40 und 50 brachte noch etwas Spannung beim Team und auch bei anwesenden Eltern in die Partie...

Der anschliessende Fajitaplausch hatte dann deutlich mehr Pepp (...) als der Verlauf der sehr einseitigen Realisierung der ersten beiden Punkte für die neue Saison.

Eine tolle Siegeridee des Arboner Turnier-OK's wurde zum Essensgenuss des Erkundens der mexikanischen Düfte und Geschmäcker! Mit der Rückführung der Junghandballer an ihre Domiziele endete ein durchaus gelungener Aufgalopp in die Saison 2017/18!

Ein Trainingsspiel am Mittwoch gegen Fides soll den RLZ-Spielern aufzeigen, dass es schon noch andere Gegner in der Meisterschaft gibt, um dann am Samstag, 09.09.17 um 10.30 Uhr in der Buechenwaldhalle wieder "parat" zu sein, das Derby gegen Otmar mit der richtigen Einstellung anzupacken! 

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

Einen coolen Saisonstart durften erleben::

Jeremias Eilinger, Noah Küffer, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Naum Schurter (Turnier mit Rookies) und Damian Bruggmann (Familie)


Gianni Keller

Und hier geht es zu den Fotos vom Fajitaplausch!

https://www.dropbox.com/sh/fpw3rc2le5d1g81/AADpKtRKr4vUa8jHNeFxsdc9a?dl=0

 

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Forti spielt in der nächsten Cup-Runde gegen den HC Kriens Luzern. Da Kriens im Europa-Cup engagiert ist, findet das Spiel am Donnerstag, 14. September, 20.00 Uhr, in der Buechenwaldhalle statt. Eine gute Gelegenheit, das Team erstmals zu Hause am Werk zu sehen.

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