Oktober 2017

 

SC Frauenfeld – SG Futuro Gossau 28:17 (10:6)

Die Meisterschaft ist schon länger in Betrieb. Dabei haben sich die Futuros immer mehr oder weniger gut geschlagen. Am 28. Oktober reisten die Futuros ausgehend vom Marktplatz in Richtung Frauenfeld Auenfeld-Anlage. Anpfiff war um 18:00 Uhr. Die Spieler machten einen sehr zurückhaltenden Eindruck. Man musste die Futuros noch aus der «Nachmittags»-Müdigkeit rausholen.

Bereits in der Garderobe versuchte der Trainer Gianni Keller die Spieler zu sammeln. Man sammelte Kopf, Herz und Hand und versuchte nach Pestalozzis Vorlage die Spieler zu motivieren. «Gegen dieses mühsame Frauenfeld brauche es Geduld, Coolness und Cleverness.», hiess es. In der Sporthalle wartete die gewohnte 6:0 verteidigende Mannschaft, welche aus grossgewachsenen und körperlich überlegenen Spielern bestand. Kein Grund gleich nervös zu werden, zumindest war das bei den Trainern so.

Wie schon beim Cup-Spiel gegen den SC Frauenfeld, fielen auch am 28. Oktober wieder wenig Tore. Nach 20 Minuten hat es insgesamt noch nicht einmal 10 Tore gegeben. Zur Pause stand es 10 zu 6 gegen die Futuros. Die gezeigte Leistung war fast schon schlecht. Man agierte ohne Kopf, ohne Herz und ohne Hand. Man warf ins Leere oder hauptsächlich über die grossen Spieler hinaus. Sämtliches im Training Betrachtete und Trainierte, wurde alles vergessen und/oder ignoriert.

Auf der Bank herrschte eine erdrückende Stimmung. Die Spieler kamen teils heraus und klagten über die Härte des Spiels und dass sie angegangen werden. Den Spielern war anscheinend nicht bewusst, dass Handball gespielt wurde, beziehungsweise, dass dies eine harte Sportart sein konnte. Dementsprechend war die Stimmung der beiden Trainer in der Pausenbesprechung down. Man verstand nicht, was in den Köpfen der Spieler vorging, was sie sich in der ersten Halbzeit gedacht hatten. Man erinnerte die Spieler nun aber auch daran, dass ein 4-Tore-Rückstand auch wieder aufgeholt werden konnte. Sinnbildlich für die verdiente Niederlage der Futuro-Mannschaft war die Reaktion auf die Motivierungsversuche von Pascal Dörig. Es kam einfach nichts zurück.

Die zweite Halbzeit gestaltete sich zwar ein Tick offensiver, jedoch blieben die Futuros weiterhin unterlegen. Ausgenommen von zwei Spielern, Delian Ochsner und Etienne Kobler, zeigten die Futuros eine Leistung. die hinten sowie vorne überhaupt nicht überzeugte und schlichtweg ungenügend war.

Die Niederlage war verdient. «Wer gibt, dem wird gegeben.» Zu wenig gegeben und überhaupt kein Wille gehabt, um zu siegen. Eine Anekdote zum Abschluss und hinaus aus der Garderobe, sodass die Spieler selbstständig über sich selbst und ihre Leistung nachdenken können. Noch einmal gegen Frauenfeld am 2.Dezember in der Buechenwaldhalle. Noch einmal gegen den scheinbaren «Angstgegner» , dann aber mit Harz (...)! Wer weiss, vielleicht …

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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Der Trend nach dem 1. Quartal zeigt nach oben!
Die Sicht auf die Tabellen macht Spass.
U15 Elite 3. Platz
U17 Elite 3. Platz
U19 1. Platz

Weiter so!

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TSV Fortitudo Gossau   :   SG Lakeside Wacker Thun    31  :  22   (14 : 11)


Eine Woche mit 2 Trainings, deren Schwerpunkt in Gesprächen und gezielten Formen in der Kleingruppe lag, damit der Kopf etwas freier wurde und die sichtbare Freude an dem was die Forti-Jungs machen, wieder zurückkommen sollte.

Das Fazit dieses Wirkens darf doch zuversichtlich stimmen! Nebst dem positiven Endresultat mit 31 Treffern ist nur schon die verbesserte Chancenauswertung  ein Indiz, dass sich etwas in die richtige Richtung entwickelt hat!

Allerding ist es noch ein beachtlicher Weg zu einem "stilsicheren" Auftritt der "Weiss-Schwarzen", denn auch die Partie gegen die Berner Oberländer war von Höhen und Tiefen gekennzeichnet!

Der Start verlief insofern beruhigend, weil die Fürstenländer immer in Front lagen. Allerdings hätte es bei einem konsequenteren Zugreifen noch etwas leichter vorwärts gehen können. Torwart Besmir Avdili und erfreulicherweise Aurel Sostizzo konnten in dieser Phase doch ein paar Akzente setzen, so dass der Thuner Trainer beim Stand von 8:4 für das Heimteam, ein Timeout nehmen musste.

Auf Seite der Forti-Jungs konnte die Aufforderung das Zentrum besser dicht zu machen eingebracht werden. Die positive Äusserung zum Angriffsverhalten war vielleicht eine falsche Botschaft. Mit einer Fehlerorgie nach einem 5Tore-Vorsprung und dies 3 Minuten vor der Halbzeit, wurde den Bernern nochmals Hoffnungen geweckt.

Der Flawiler Mauro Mattioli, der auch zu den positiven Erscheinungen gehörte, konnte mit dem 14.Goal etwas zur Beruhigung für die Pause beitragen. Die Talfahrt wurde gebremst!

Mit "gezielter Lautstärke" sollte die innere Spannung bei den Jungs für Halbzeit 2 "präpariert" werden. Wenn das Zentrum in der 3:2:1-Deckung die Thuner im Griff haben wird und vorne auch wieder etwa gleich viele Tore erzielt werden können, sollte  auf dem Weg zu den 2 Punkten nichts mehr schief gehen.

Bereits nach 3 Minuten "Talfahrt" und einem bedrohlichen 16:15-Stand, schaffte es der Appenzeller Daniel Inauen wiederum per verwandeltem Siebenmeter, dass der Forti-Karren doch wieder bergwärts rollte.

Die zügige "Weiterfahrt" wurde durch die eher kleinlich pfeifenden Schiris gebremst, die im Verhältnis 4:1 bei den Einheimischen die "böseren Buben" sahen...

Vor allem Aurel Sostizzo brachten seine 2 Strafen derart aus dem "Plan", dass er wieder in alte und unvorteilhafte Bewegungsmuster im Angriff fiel. Doch dieses Mal wurde dadurch der Spielausgang nicht beeinflusst, denn unter der Führung von Cyrill Conscience, dem besten Gossauer, konnten auch die letzten 10 Minuten der Bergfahrt nichts mehr anhaben.

Für einmal durfte Ognjen Stevic, der vom Kreisläufer zum Torwart mutiert ist, erste Spielminuten absolvieren. Nebst ein paar wenigen Interventionen hätte seine Ouvertüre mit einem verwandelten Penalty bei der "Bergankunft" nach Ende der 60 Minuten zum "Highlight" werden können. Das von allen Spielern bejubelte Tor wurde dann vom Schiri wegen eines technischen Fussfehlers leider wieder annuliert...

Mit 31 Treffern und 22 Gegentoren hat sich die gesamte Mannschaft den Sieg verdient und gezeigt, dass mit dieser guten Breite des Kaders bei mehr Konstanz eigentlich sehr viel möglich sein kann...

Die nächste Gelegenheit zur mentalen Stabilisierung erhalten die RLZ-Junioren ausgerechnet am Tag des Fasnachtsbeginns: Samstag, 11.11.17, 13.30 Uhr in der Buechenwaldhalle.

Gegen das Schlusslicht Horgen/Wädenswil soll dann die nächste Etappe der Bergfahrt mit vielen erfolgreichen und erfreulichen Szenen gestaltet werden. Das Potential dazu haben diese Jungs auf jeden Fall!


HOPP FORTI!!!

Auf den 4.Zwischenrang geklettert sind:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule und Aurel Sostizzo

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Am letzten Sonntag, standen mehrere Nachwuchsteams von Forti Gossau im Einsatz, mit diversen Zielen.

Die U9, ein extrem junges aber hoch motiviertes Team, wollte die Umstellung von Streethandball zu dem normalen Handball vollenden. Dies gelang in Heiden souverän.

Mit 4 Siegen und einer unnötigen Niederlage wurde die Heimreise angetreten.

Was auffiel war die teils überragende Deckungsarbeit, es wurde fair zugepackt und man zählte gut ab. Zudem verfügt das Team über mehrere hervorragende Torhüter. Beim Spiel nach vorne sah man nach dem ersten Spiel kaum mehr riskante Pässe. Steigerungspotential ist beim Abschluss vorhanden sowie der Ballsicherheit.

Für die Trainer ist klar, man ist auf dem richtigen Weg mit der Mannschaft, und hofft auf 2-3 Spieler mehr, damit in Zukunft 2 Teams gemeldet werden können.

U11

Mit zwei Mannschaften hat die U11 am Spieltag in der Sporthalle Arbon teilgenommen. Neben den teils schön herausgespielten Toren und vielen tollen Einzelaktionen war natürlich das Aufeinandertreffen der zwei Gossauer Mannschaften das erste Highlight an diesem Sonntagnachmittag. Die Fotos zeigen den grossen Einsatz und die Begeisterung im Spiel. Das zweite und letzte Highlight am Nachmittag konnte mit dem Sieg gegen den Rivalen Otmar St. Gallen gefeiert werden. Mit einer taktischen Meisterleistung der Trainer feierte die Mannschaft einen 6:5 Sieg. 

Die beiden Teams nehmen mit, mit Spass, Ehrgeiz sowie das Umsetzen des gelernten ist man bereit für die U11 Stufe, auch wenn man jünger ist als die Konkurrenz.

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HC Büelen Nesslau - TSV Fortitudo Gossau 19:29 (9:12)

Erst vor einer Woche fand die selbe Begegenung in Gossau statt, wo sich der Leader deutlich aber ohne Glanz die zwei Punkte zu Hause behielt. Im Rückspiel wollten die Fürstenländer dominanter auftreten und den Toggenburgern weniger Chancen lassen. Dieses Vorhaben gelang bei Spielbeginnt gut. Die Gäste gingen schnell mit 8:1 dank mehreren Tempogegenstössen in Führung. Doch dann war leider wieder das selbe Bild wie im Hinspiel zu sehen. Die Spannung liess nach, die Chancen wurden fahrlässig vergeben und die Deckung war unkonzentriert und machte grundlegende Fehler. Das sind nicht die Ansprüche, welche die Gossauer Leistungssportler an sich haben. Doch muss der Schreibende die Spieler an dieser Stelle auch in Schutz nehmen. Es ist nicht immer einfach als absoluter Favorit auswärts ohne Haftmittel gegen einen Gegner mit einer unkonventionellen Handballart anzutreten und die Erwartungen zu erfüllen. Trotzdem wird ein solcher Auftritt in einer Interliga keine Punkte einbringen.

Die zweite Halbzeit bot wieder nichts Besonderes. Das Spiel plätscherte vor sich hin. Die Toggenburger waren jeweils eine gefühlte Ewigkeit im Angriff, bis die Fürstenländer den Ball erwischten und in den Tempogegenstoss liefen. Am Ende war es wieder wichtig, die zwei Punkte mitzunehmen und weiterhin verlustpunktlos an der Tabellenspitze zu stehen, um das Aufstiegsziel weiterhin zu ermöglichen. Gelingt den Forti-Jungs der Aufstieg nach der U15 und U17 auch im U19, haben sie ihren Verein auf allen Stufen in den interregionalen Handball gebracht und müssen wohl nicht wieder in der Provinz, ohne Haftmittel antreten. Die Aufstiegsmodalitäten werden nächste Woche bekannt gegeben. Die Gossauer müssen weiterhin immer das Punktemaximum herausholen und dann ein allfälliges Entscheidungsspiel um den Aufstieg gewinnen.

Weiterhin verlustpunktlos da stehen: Halter (56 %), Gröpl (42 %), Garbini D., Enzler (4), Garbini N., Gutmann (2), Huber (11), Kessler (1), Lämmler (5), Moser (3), Rutz (1), Scheiwiler und Mitrovic (2) gecoacht von Kramer und Brülisauer

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TSV Fortitudo Gossau - Pfadi Winterthur 30:25 (17:12)

Die Aufsteiger aus Gossau haben sich durch einen tollen Saisonstart mit drei Siegen aus vier Aufeinandertreffen ein Topspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten aus Winterthur erarbeitet. Es war ein Duell Alt gegen Jung, Gross gegen Klein, Erfahrung gegen Aufsteiger und folglich Favorit gegen Underdog. Die Voraussetzungen hätten besser nicht sein können. Nach einem gelungenen Saisonstart konnten die Gossauer ohne Druck und mit viel Freude ins Spiel starten.

Die Trainercrew wählte eine unkonventionelle Deckungsmethode mit den beiden Aussenspielern Schneider und Osterwalder auf den Halbverteidigerpositionen. Das Ziel war es, schnelle Beine für die Zweikampfstarken und körperlich überlegenen Angreifer zu haben und sich einen Positionsvorteil für den Tempogegenstoss zu verschaffen. Ersteres funktionierte ab der ersten Minute. Schneider wusste, dass sein Gegenspieler die wohl beste Täuschung zur Hand der ganzen U17-Eliteliga zu bieten hat und positionierte sich dementsprechend sinnvoll im Raum. Sein Pendant Osterwalder war gefühlt halb so schwer als der Shooter ihm gegenüber. Mit viel Cleverness und einem unbändigem Willen zum Kampf konnte er diesen praktisch komplett ausschalten. Einzig über Zweikämpfe gegen die Vorne Mitte konnten die Zürcher zu Torchancen gelangen. Mit dieser kämpferisch extrem gut eingestellten Deckung und einem starken Torhüter Niedermann im Rücken konnten die Ostschweizer Tor um Tor davonziehen. Dank einem Bischofber-Osterwalder-Rügge-Zeller-4:0-Lauf stand es plötzlich und zur grossen Überraschung vieler Zuschauer 9:4 für das Heimteam. Doch an diesem Punkt waren die Forti-Jungs schon gegen Bregenz. Danach ging die Puste aus. So entschied sich das Trainerteam nach zwanzig Minuten intensiv zu wechseln. Der "zweite" Anzug machte seinen Job bis kurz vor der Pause mindestens so gut - konnte sogar einen Kempatrick abwehren. Zwei Minuten vor der Pause beim Stand von 17:11 wurde das Time Out genommen, um den letzten Angriff zu besprechen. Der Plan zur 7-Toreführung in der Pause ging leider mit einem technischen Fehler und einem Gegentor durch einen sehenswert ausgeführten Freiwurf nicht auf.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Jungs vom RLZ Fürstenland zum ersten Mal Nerven. Dank dem ausreichenden Polster konnte dieser Fauxpas jedoch ohne Panik aufgefangen werden. Rückraumshooter Zeller erwischte einen Sahnetag, erzielte die von den Trainern geforderten einfachen Tore und baute die Führung seines Teams wieder aus. Die Deckung stellte sich auf die von Pfadi immer wieder gespielte Auslösung mit dem Kreisläuferkreuzen hervorragend ein. Jedesmal lief der Angriff im Zwei gegen Zwei in die Hände von Schneider und Peyer oder fand in Schlussmann Niedermann seinen Meister. Daraufhin versuchten es die Zürcher über Aussenkreuzen mit darauf folgenden Sperren-Lösen, welche von der weiterhin stärksten Deckung der Liga gut gelöst wurden.

Die Fürstenländer haben ein hart umkämpftes faires Spiel, welches alles bot, was es im Handball braucht für sich entschieden. Am Ende waren die souverän geführten Zweikämpfe und der gute Torhüter in der Deckung sowie die Wurfeffizienz und die Variation der Auslösungen im Angriff mit einem formstarken Zeller für den Sieg ausschlaggebend. So sind auch die vielen technischen Fehler zu verkraften. Ein Sieg welcher dem ganzen Team gehört, die Jungs beflügeln soll und aufzeigt, dass die wohl jüngste Mannschaft der Liga sich diese Saison nicht als Aufsteiger mit dem Ziel Ligaerhalt verstecken muss.

Überraschend den Favoriten geschlagen haben: Niedermann (27 %), Gönültas, Zeller (9), Osterwalder (1), Verlezza, Inauen (2/1), Stadler (1), Bischofberger (6/3), Peyer (2), Mitrovic, Rügge (4), Kuhn (1), Schneider (4) und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder, Bleiker und Koller

Film: Mannhart (v)

 

Fotostory

Sprungwunder Schneider im Abschluss

 

Bischofberger mit einem Auge für den Einläufer

 

David gewinnt mit Cleverness gegen Goliath.

 

Captain Rügge zeigte gegen Pfadi auch sein bis anhin vermisstes Offensivpotential.

 

Linkshänder Kuhn trifft nach einem Druchbruch.

 

Die spieltarken Spielmacher Stadler...

 

und Inauen sorgen für Variation und Spielwitz im Angriff.

 

Die zwei Felsen in Weiss: Rügge und JP Panzer (Peyer)

 

Rückraumshooter Zeller zeigte eine souveräne Leistung in der Offensive.

 

Das Spiel war hart umkämpft mit vielen Zweikämpfen.

 

Natürlich entstanden so auch viele Überzahlsituationen durch Zeitstrafen.

 

Mannschaft = Mann schaft

 

Das Mittwochsspiel war gut besucht und die Forti-Jungs konnten sich bei einem tollen Publikum feiern lassen.

 

Herzlichen Dank an den Teamfotografen Roland Peyer für die schönen Bilder!

weitere Fotos unter: Link

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Volketswil/Dübendorf hiess der Gegner für unser Damen 1 am vergangenen Wochenende. Das Ziel des Trainers war klar: Mit einem ruhigen, konzentrierten und kämpferischen Spielverhalten sollen die Zürcherinnen am Samstagabend in Gossau bezwungen werden. Obwohl der Gegner in der vergangen Saison zweimal geschlagen werden konnte, war dies kein Grund um sich zurückzulehnen. Zudem fehlten der Heimmannschaft drei wichtige Spielerinnen.

Schon in den ersten fünf Minuten zeigten die Zürcherinnen was in ihnen steckt. So wurde die SG Uzwil/Gossau arg angegriffen, worauf die SG kaum ihr Spiel aufbauen konnte. Plötzlich aber fanden die Ostschweizerinnen ins Spiel und es konnte innert kürzester Zeit ein Vorsprung von acht Toren erzielt werden. Doch leider hielt diese Torphase nicht lange an. Die Gegnerinnen konterten mit Tempo und Kampfgeist und der SG fehlte es an Durchhaltewille im Abschluss und an fehlerfreiem Passspiel. So ging man mit einem knappen Vorsprung von 12:9 in die Verschnaufspause. 

Mile Barasin war trotz einigen Verbesserungsmöglichkeiten zufrieden mit der Mannschaft. Sie sollen sich nun erholen, damit in der zweiten Halbzeit wieder „unser Spiel“ gespielt werden kann. „Wir kämpfen - aber zu wenig!“ - hiess es vom Trainerduo. Im Angriff soll das Passspiel präziser verlaufen und in der Verteidigung der Gegner früher unterbrochen werden. Mit erneuerten Kräften ging es zurück aufs Spielfeld. 

Doch auch die zweite Halbzeit verlief harzig. Die Spielerinnen der SG Uzwil/Gossau kamen nur gelegentlich zu erfolgreichen Abschlüssen und den Gegnerinnen aus Zürich gelang es eine kurze Zeit, die Führung zu ergattern. Doch dies liess das Team von Mile Barasin und Sarah Weber nicht lange auf sich sitzen. Im Schlussspurt zeigte es nochmals, was es wirklich kann. Mit diesem hart erkämpften Sieg ging es bei einem Schlussstand von 21:19 unter die Dusche. 

Trotz einigen schwächeren Phasen mit zu vielen Ungenauigkeiten war das Trainerduo zufrieden mit der Mannschaft. „Ihr habt gekämpft und das hat man gesehen!“ Es gibt aber trotzdem Verbesserungspotenzial. In den nächsten Trainings und am kommenden Vereinsweekend soll vor allem im Abschluss und Zusammenspiel gearbeitet werden. 
Am 04.11. spielt unser Damen 1 dann erneut gegen eine Zürcher Mannschaft in Gossau, die SG Rümlang-Unterstrass. Wir freuen uns auf jede Unterstützung und ein hoffentlich lautes "HU" unserer Damen.

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Spielmacher Stadler tankt sich nach einem Übergang durch die Lücke.

 

Kreisläufer Mosimann erkämpft sich eine Torchance.

 

Linkshänder Kuhn erzielt zur grossen Freude seines Teams wieder tolle Treffer.

 

Flügelrakete Schneider ist schneller als die Oberländer.

 

Der direkte Freiwurf fand seinen Weg ins Netz dank Teamwork nicht.

 

Der grossgewachsene Zeller zeigt seine Trainingsfortschritte im Sprungwurf.

 

Captain Rügge mit dem totalen Willen

 

Osterwalder war nach Übergängen immer wieder alleine auf weiter Flur.

 

Topscorer Bischofberger baut die Führung seines Teams aus.

 

Stadler sorgte nach einer neuen Auslösung für den vorentscheidenden Treffer.

 

Der tolle Kempatrick mit der Schlusssirene wurde frenetisch bejubelt.

 

Die Sieger bedanken sich bei ihrem Publikum.

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TSV Fortitudo Gossau - SG Lakeside Wacker Thun 27:24 (13:10)

Die junge Aufsteigertruppe ist bislang toll in die Saison in der höchsten Liga gestartet. Diesen Start will man nicht dem Aufstiegsflow zuschreiben und weiterhin gute Leistungen zeigen. Dazu haben die RLZ-Jungs fünf Wochen inkl. Trainingslager in Hard fleissig trainiert. Im Heimspiel gegen die Berner Oberländer wollte man mit einer dominanten Leistung zeigen, dass man in dieser Saison trotz dem letztjährigen Aufstieg und der jungen Kaderzusammensetzung nicht gegen den Abstieg kämpft.

Der Beginn in die Partie war hart umkämpft und ein Hin und Her. Das Trainerduo hat seine Jungs vor dem wurfgewaltigen Halb Rechts gewarnt. Leider war es genau derjenige, welcher der Heimdeckung lange Mühe bereitete und gleich die ersten drei Würfe problemlos einnetzte. Die Ostschweizer konnten sich mit dem 5:3, 7:5 und 9:7 dreimal einen kleinen Vorsprung erarbeiten, der dann aber leider jedesmal sofort wieder dahin schmolz. Die Deckung hatte weiterhin Mühe mit Shooter Chernov und in der Offensive schlichen sich zu viele Fehler ein und man erkannte die Überzahlsituationen nicht. Torhüter Niedermann zog dann aber seine starken Minuten ein und Bischofberger sorgte mit einem Gegenstosstreffer nach einem Steal für die 13:10-Pausenführung.

In der zweiten Hälfte konnte wiederum Bischofberger mit einem 3:0-Lauf seine Farben klar in Front bringen. Doch es zeichnete sich leider wieder das gleiche Bild als noch vor dem Seitenwechsel ab. Die Thuner arbeiteten sich Tor um Tor in Richtung Ausgleich. Kurz vor einem allfälligen Deckungssystemwechsel der Gossauer, um dem starken Rückraum Rechts das Leben schwer zu machen, nahm dieser Trainer Kramer die Entscheidung ab, als er Schneider in einem Gegenstoss regelwidrig von Hinten foulte, woraufhin er mit der roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Diese Situation gab dem Heimteam die nötige Sicherheit in der Deckung, wodurch gleich mehrere Gegenstosstore die Führung wieder ausbauten. Diese Führung konnte dann mit Geschick über die Zeit gespielt werden. Zum Abschluss gelang den Gewinnern zeitgleich mit der Schlusssirene ein sehenswerter Kempatrick zum Abschlussresultat von 27:24.

Dank der positiven Resultate haben sich die Aufsteiger mit dem wohl jüngsten Kader der Liga am kommenden Mittwoch gegen die wohl stärkste Mannschaft der Liga aus Winterthur ein Spitzenspiel erarbeitet. Die jungen Leistungssportler freuen sich auf jede Unterstützung am Mittwochabend, 25.10. um 18.45 Uhr in der Buechenwaldhalle.

Den dritten Sieg im vierten Spiel eingefahren haben: Niedermann (23 %), Gönültas, Zeller (3), Osterwalder (3), Inauen (4/3), Stadler (2), Bischofberger (9), Peyer, Mitrovic, Koller, Rügge (2), Kuhn (2), Schneider (2) und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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TSV Fortitudo Gossau - HC Büelen Nesslau 31:18 (14:9)

Nach dem durch eine gute Leistung verdient klaren Sieg gegen die Konkurrenten aus Appenzell folgte nach der mehrwöchigen Herbstpause eine Pflichtaufgabe für die ältesten Jungs der Forti-Nachwuchsabteilung. Resultatmässig sind die Forti-Jungs total auf Kurs. Doch der Herbst war nicht leicht für die Schwarz-Weissen. Durch leider sehr viele Verletzte, Kranke und Abwesende war der Handballaltag im Training auch schon müheloser. So war es auch nicht sonderlich überraschend, dass die favorisierten Gossauer nicht gerade mit einem Furioso in das Heimspiel starteten. Der Tabellenleader war zwar immer in Front, doch konnte man die bissigen Toggenburger bis zur zwanzigsten Minute nie richtig abwimmeln. Vor der Pause gab es mit Moser-Huber-Enzler-Verlezza-Rutz einen 5:0-Lauf zum 12:6. Die in der Statistik schwache Torhüter- und Deckungsleistung mit neun Gegentoren lässt sich mit sechs 7m-Treffer und einem direkt gelungenen Freiwurf relativieren. Aus dem Spiel gelangen den Gästen lediglich zwei Tore. Doch die Offensivleistung musste den Trainern zu Denken geben.

Die zweite Halbzeit sollte deutlich dominanter gestaltet werden. Dieser Schuss ging in den ersten Minuten leider komplett nach Hinten los. Die Toggenburger konnten durch einen schwachen Auftritt und Unvermögen der Gossauer bis auf 15:13 aufholen worauf die Ostschweizer Talente endlich mit einem 13:0-Lauf in nur einer Viertelstunde antworteten, ihr Können unter Beweis stellten und deutlich auf 28:13 davonzogen. Mit diesem Vorsprung gelangen den Siegern dann noch einige sehenswerte Kempatricks. Am Ende ging es primär um weitere zwei Punkte. Diese wurden ohne zusätzliche Verletzungen eingefahren, womit das Minimalziel erreicht wurde.

Ein gutes Pferd springt immer nur so hoch wie es muss. Mit dieser Einstellung spielten die Fürstenländer über lange Zeit. Doch diese Einstellung ist im Sport fehl am Platz! Im Rückspiel in einer Woche wollen die Forti-Jungs diesen kleinen Flecken auf der ansonsten reinen Weste wieder weg machen. Weiterhin hofft man auf die Rückkehr der Verletzten Brülisauer, Wunderli und Scheiwiler, vor allem wenns dann in Richtung Aufstiegsspiele geht.

Den Pflichtsieg eingefahren haben: Halter (20 %), Gröpl (15 %), Garbini N. (2), Verlezza (1), Enzler (3), Garbini D. (1), Osterwalder (3), Kessler (n.e. krank), Moser (6), Huber (8), Stadler, Rutz (3), Lämmler (2) und Gutmann (2) gecoacht von Kramer, Bleiker, Brülisauer und Scheiwiler

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HSG Aargau Ost   :   TSV Fortitudo Gossau    19  :  19   ( 8 :  9)


Ein "Déja-Vu" mussten die Forti-Jungs im Auswärtsspiel beim Aufsteiger in der altehrwürdigen Auenhalle in Baden über sich ergehen lassen!

Anstatt einen souveränen Auftritt sich und den Trainern zu gönnen, "murksten" sich die "Weiss-Schwarzen" durch die Spielzeit. Unter dem (gefühlten) Motto " jeder 10. Schuss ein Treffer" setzte sich der "Steher-Goali" des Heimteams in den Hirnwindungen der Fürstenländer fest. Der gelbe Pulli schien magnetische Wirkung zu haben, der vor allem Aurel Sostizzo (5 von 12) und Jan Brülisauer (3 von 8) zum "Opfer" fielen.

Der Trainer war nahe dran, ein Wurfverbot für die Flügelspieler auszusprechen, denn viele Auslösungen zielen darauf ab, diese frei zu bekommen. Entweder zu hoch und zu weit oder in der Hoffnung, dass der Torhüter doch irgend einmal doch die Beine öffnen möge, "verdaddelten" die Gossauer von aussen Chance um Chance.

Bekanntlich gewinnen Emotionen immer! Daran musste sich auch der Trainer immer wieder erinnern, denn trotz diesem Abmühen, Tore zu erzielen, blieb das Resultat "optimistisch". Die "vollzählige" Trainerbank der Einheimischen hatte offenbar noch weniger Freude am Treiben und nahm zuerst das Timeout in der 22.Minute bei 5:5 (...)!

Geduldig weiter am persönlichen (Angriffs-) Plan festhalten und weiterhin solidarisch verteidigen! Diese rationale Devise sollte den steinigen Weg, den sich die Fürstenländer selber geschaffen hatten, zum absolut machbaren Sieg führen. Die 3:2:1-Deckung hatte den einzigen Shooter und den Rest gut im Griff und Besmir Avdili (ebenfalls) im gelben Überzieher gegen den roten Gegner im Tor stehend, hielt wiederum ganz ordentlich.

Kurios und zugleich ironisch endete die 1.Halbzeit: Praktisch von der Seitenlinie hämmerte Aurel Sostizzo den direkten Freiwurf ins Netz! Das Sprichwort: "Du hat keine Chance, also nutze sie" war wohl sinnbildlich, denn die vermeintlich einfacheren Gelegenheiten blieben ungenutzt...

Dieses Gesamtbild änderte sich nach der "Pausenansprache" nicht wirklich!

Die Ostschweizer hatten von der Qualität ein viel breiteres Kader und bei den Wechseln keine ersichtlichen Einbussen zu verkraften. Da Cyrill Conscience auch nicht wie gewohnt das Spiel beeinflussen konnte, sprangen Marco Streule und Cédric Kobler in die Bresche. Vieles gelang, doch mit dem "Fertigmachen" haperte es weiterhin.

Selbst aus den nun vermehrt ausgesprochenen Strafen resultierte vorerst keine Beruhigung!

Eine Viertelstunde vor Schluss und dem Score von 11:14 für die Forti-Jungs schien der Bann gebrochen. Wegen Strafen und weiteren Fehlhandlungen im Angriff näherten sich wieder die "schwarzen 10 Minuten" des Fortitudo-Ensembles!

Der Gegner robbte sich wieder heran und die Gesichter der "Weiss-Schwarzen" glichen mehr und mehr der Dressfarbe! 70 Sekunden waren noch zu spielen! Ballbesitz für Forti und die Timeoutkarte "legebereit"! Bei Foul oder Zeitspielanzeige will sie der Trainer einsetzen. So der "rationale" Plan! Doch Aurel Sostizzo durchkreuzt diesen mit einer kapitalen Fehlentscheidung: Sprungwurf aus dem Stand von 10 Metern....

Im Gegenzug hielt Besmir das 19:19 fest! Timeout und 10 Sekunden Restzeit! Der Plan: Moreno Labriola sollte ein 1 gegen 1 auf Halblinks wagen, nachdem die beiden anderen Rückraumspieler "Druck" gemacht hatten. Überzieher nach aussen, weil bis anhin nur nach innen Versuche stattgefunden haben. Teil 1 gelingt, Teil 2 halbwegs, doch immerhin so gut, dass Daniel Inauen von aussen zur letzten Aktion kommt. Und dann wie 59 Minuten und 58 Sekunden vorher...Hoch und weit daneben! Selbst der Liveticker wollte das nicht mehr wahrhaben...

Es bleibt beim ärgerlichen Punktverlust und der Erkenntnis, dass sich die Fortitudo-Spieler selbst in diese Bedrouille gebracht haben, weil sie vor allem in den ersten 30 Minuten zu fahrlässig mit den eigentlich gut herausgespielten Aktionen umgegangen sind.

Da wohl auch das nächste Spiel am kommenden Samstag, 28.10.2017 (Buechenwaldhalle, 14.00 Uhr) nicht 50 sondern auch über 60 Minuten gehen wird, tun die Fürstenländer Junghandballer gut daran, ihre individuellen Pläne gegenüber den Emotionen (Ängste) siegen zu lassen. Der Trainer hat da noch einen Pfeil im Köcher!... Und: Schlussendlich ist ein Punkt besser als keiner! 


HOPP FORTI!!!

Den Auswärtspunkt zu 6 Punkten aus 5 Spielen geholt haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic (n.e.); Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule und Aurel Sostizzo

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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Gegen die Hauptstädter Handballer konnte das Heimteam kurz nach der Pause ein Angriffs-Feuerwerk zünden und weckte die Hoffnung auf mehr als nur ein achtbares Resultat. Leider entpuppte sich das Offensiv-Spektakel als Strohfeuer. Die Fürstenländer zahlten dem hohen Rhythmus in der letzten Viertelstunde Tribut und verloren so eine Partie, die vor allem durch überdurchschnittliche hohe Fangquoten beider Torhüter gekennzeichnet war. 

Ein Blick auf die Statistik sagt schon alles: Wer lediglich 19 Tore von sechs verschiedenen Schützen aus unzähligen Angriffsversuchen erzielt, gewinnt wohl selten ein Handballspiel. Da spielen die 22 Gegentore auch keine Rolle mehr, was sicher auf eine solide TSV-Defensive (Bringolf mit 17 Paraden) hinweist. Vor allem gegen einen Gegner, der in zwei verschiedenen Aufstellungen spielen lässt und so über ein taugliches Wechselkontingent verfügt. Gossaus Trainer Rolf Erdin lässt momentan mit einer valablen Rückraumaufstellung (Weingartner, Graf, Ham) spielen, was den Schluss zulässt, dass da irgendwann die Kräfte schwinden müssen. So auch gestern, als die Offensiv-Aktionen in der mit einem Mann offensiv eingestellten Berner Defensive wirkungslos verpufften. Diese taktische Variante wählte der Neo-Coach der Berner Mitte der zweiten Halbzeit und schuf damit die Voraussetzung für den Gäste-Erfolg. An der Berner Wand mit dem vorgestellten Lengacher verglühte die Hoffnung auf den ersten Heimsieg.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 5, Ham 4, Weingartner 4, Bucher 3, Züger 2, Bösch 1.

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Gegen ein starkes Team aus Wil, spielten die Gossauer lange mit, verloren jedoch am Schluss zu deutlich mit 26:33.

Die Niederlage lag daran, dass man selbst zu viele technische Fehler produzierte und die schnelle Mitte respektive zweite Welle von Wil über die gesamte Spieldauer nicht in den Griff bekam.

Somit war auch klar auf was man sich in den nächsten Trainings fokussieren möchte.

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Erst in einer hochdramatischen und chaotischen Schlussphase, eigentlich in den letzten vierzig Sekunden (!) verliert das Heimteam zuerst drei Spieler durch rote Karten und dann fast folgerichtig die Punkte. Marvin Lier besiegelt per Penalty in Minute 60 die knappe Niederlage der Gossauer.

Zuvor lieferten sich beide Teams ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel. Gossau startete stark in die Partie und konnte sich einen maximalen Vorsprung von drei Toren erarbeiten. Pfadi reagierte, wechselte den Torhüter und von da an stoppte die Torproduktion des Heimteams. Es war, als wäre Toreschiessen auf einmal verboten. Ganze 17 Minuten dauerte die Torflaute und gerade noch rechtzeitig vor der Pause konnte Simon Züger auf 10:11 stellen.

 

Die Gäste bestimmten anfangs zweite Hälfte den Rhytmus und legten bis zur 48. Minute auf drei Tore vor. Ab Minute 54 regnete es dann rote Karten: Zuerst erwischte es Gäste-Torhüter Arunas Vaskevicius. Gossau glich aus und ging in Führung. Pfadi blieb dran mit einem Tor Rückstand in Minute 59. Was nun folgte, war ein K.O.Schlag der besonderen Art für Gossau: Hintereinander kassierten Luci Graf, Raphael Eberle und Niels Ham die rote Karte für überhartes Einsteigen oder Unterbinden eines Gegenstosses in den letzten dreissig Sekunden. Der Lohn für eine Leistung, die an nichts an das letzte Spiel in Endigen erinnerte, konnte so nicht eingefahren werden.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 8, Ham 4, Eberle 4, Weingartner 2, Mächler 2, Bösch 2, Würth 1, Züger 1.

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Über das erste Herbstferienwochenende reiste die MU17 Elite für drei Tage nach Hard, um nochmals im handballerischen Bereich einen Schritt vorwärts zu machen aber vorallem auch, um als Team zusammenzuwachsen. In Hard absolvierte das Juniorenteam fünf Trainings in der Teufelsarena vom HC Alpla Hard und absolvierte einen grossen Teamevent im Raum Hard-Bregenz sowie ein abschliessendes Testspiel gegen den Österreichischen Serienmeister aus Bregenz.

Die Jugendherberge in Hard direkt neben der Halle war ein optimales Hotel für die Mannschaft.

 

Die eindrückliche Halle vom HC Alpla Hard bot perfekte Tranignsbedingungen für die fünf Trainingseinheiten.

In den Trainings wurde die beste Deckung der Liga mit Deckungsfuchs Urs Osterwalder verbessert.

 

Am zweiten Tag begann dann der mehrtägige grosse Teamevent mit einem Softhandballturnier und kleinen Aufgaben am Abend, wobei die Zimmerteams im Handballtaboo, blinden Puzzle, Flussrätsel und dem blinden Turmbauen fleissig Punkte für die Gesamtwertung sammelten.

Blindes Puzzle: Kommunikation und Fingerspitzengefühl war gefragt

 

Beim blinden Turmbauen wurden verschiedenste Taktiken angewendet.

 

Für die Lösung im Flussrätsel wurde gemeinsam geknobelt. Die schnellste Gruppe schaffte das Rätsel in neun Minunten.

 

Am zweiten Tag stand im grossen Teamevent eine Runde Flagfootball an, wobei sich jeweils zwei Gruppen verbündeten.

 

An der Seepromenade folgten weitere kleine Spiele wie...

... das Fussballzielschiessen,

 

... der Staffettensprint,

 

... das Baseballzielwerfen und das Liegestütze * Klimmzug.

 

Zum Zmittag gab es eine Pizza bevors dann mit Kickboard, Rollerblades oder Skateboard sechs Kilometer mit einem Zeitrennen nach Bregenz ging.

 

In Bregenz fiel das Pedalorennen auf dem Bodensee wortwörtlich ins Wasser.

 

Dafür fuhr das Team früher als geplant auf den Pfänder.

 

Im Wildpark auf dem Pfänder war das "Best Selfie" gesucht.

Selfie Gruppe "Scheiss Basel"

 

Selfie Gruppe "Frisch auf! Eugen"

 

Selfie Gruppe "Papuze"

 

Selfie Gruppe "Spontisaurier"

 

Nach dem Besuch im Wildpark stand als Abschlussdisziplin die blinde Wanderung in das Restaurant Pfändedohle an,

 

wo man sich vor dem Testspiel nochmals stärkte.

 

Die Abschlusstabelle:

Zum Abschluss vom Trainingslager spielte das Fortiteam einen Test gegen Serienmeister Bregenz. Die im Durchschnitt mindestens 10 kg schwereren und grösseren Gegner wurden in den ersten zwanzig Minuten sensationell mit handballerischem Geschick und viel Kampf auf Distanz gehalten. Danach war aber die Müdigkeit zu gross, um diesen Effort weiterhin durchzuziehen. Die Österreicher näherten sich Tor um Tor an und konnten zum Schluss den Sieg feiern.

 

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