November 2017

Am vergangenen Samstag ging es für das Damen 1 mit erneut knappem Kader und Sarah Weber an der Seitenlinie nach Zürich Affoltern. Der Gegner SG Rümlang/Unterstrass soll erneut mit Kampfgeist bezwungen werden können.

Die Anfangsphase des Spiels verlief zwar nicht optimal, die SG verfehlte direkt in den ersten Angriffen das Tor. Wogegen die Zürcherinnen erfolgreich abschliessen konnten. Die Ostschweizerinnen zeigten sich zu wenig angriffig so z.B. verspielten sie kurz vor dem Abschluss noch den Ball. Im Angriff schien das Team nervös zu werden und verlor die sonst gewohnte Sicherheit im Spielaufbau. Die Gegner konnten mit dem, von den der SG Uzwil/Gossau angeschlagenen Tempo, mithalten. Da kamen die unzähligen Fehlpässe der Ostschweizerinnen der SG Rümlang/Unterstrass ziemlich gelegen. Das Heimteam ergatterte sich so vermehrt Bälle und setzte diese erfolgreich in Tore um. Bis zur Pause konnten die Zürcherinnen somit einen Vorsprung von drei Toren herausspielen.

Sarah Weber zeigte dem Team in der Spielpause klar auf, dass noch nichts verloren ist. Denn unsere Verteidigung stand kompakt, es fehlte nur der letzte Bissen. Primär ist es aber notwendig, die Fehlpässe und eigenen Fehler zu minimieren. Ein grosser Teil der Angriffe konnte auf Grund von Unkonzentriertheit gar nicht erst aufgebaut werden.

Die SG Uzwil/Gossau fand im Verlauf der zweiten Halbzeit zurück zu ihrem Spiel und gestaltete schnelle und wirkungsvolle Angriffe. Sie konnte zwischenzeitlich auf ein Tor aufholen. Wiederkehrende Passfehler und drei verschossene Penaltys führten jedoch dazu, dass das Heimteam den Vorsprung wieder ausbauen konnte. Auch das letzte Aufbäumen und Kämpfen zeigte keine Wirkung mehr, der Schlusspfiff war zu nah. Die SG Uzwil/Gossau muss sich somit diese Saison zum ersten Mal geschlagen geben (18:13).

Umso wichtiger ist es, sich jetzt auf das Spiel des kommenden Wochenendes gegen den zweitplatzierten SV Fides zu konzentrieren. Anpfiff der Partie ist am Samstag, 2. Dezember, um 19:30Uhr in der Heimhalle in Uzwil. Das Team freut sich auf lautstarke Unterstützung!

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GC Amicitia Zürich   :   TSV Fortitudo Gossau    32  :  20   (13 : 11)


In der Mythologie soll "JANUS" das Symbol der Dualität darstellen! Alles Göttliche berge einen Gegenspieler in sich und beide Seiten sollen sich einer objektiven Wertung entziehen und sei weder gut noch schlecht...

Somit darf also dieser Gott "JANUS" nicht als Thema diesen Bericht zieren?

Göttlich war nur der Spieltag, der Sonntag! Der "Gegenspieler" hiess GC Amicitia Zürich und ist auch weiterhin aktueller Leader im U15 Elite. Als Trainer ist es wohl schon schwierig, eine objektive Wertung der "Vorkommnisse" der einen Seite (1.Halbzeit) und der anderen Seite (2.Halbzeit) in der Saalsporthalle vorzunehemn ohne gut und schlecht...

Also halt doch der zaghafte Versuch einer wertfreien Schilderung? Die orangen Zürcher gegen weisse Gossauer. Beide spielen Handball bis die Schiedsrichter abpfeifen und die Zürcher in Zürich bleiben und die Gossauer nach Gossau zurückfahren... So geht es wohl doch nicht! Also vergessen wir "JANUS"...

Die erste Hälfte war eines Spitzenspiels absolut würdig! Ein Novum seit geraumer Zeit auf Stufe Elite für ein Gossauer Nachwuchsteam! Disziplinierte Deckung und der GC Ami-Verteidigung angepasste Auslösehandlungen sorgten für einen spannenden ausgeglichenen Kampf. Cyrill Conscience führte die "Weiss-Schwarzen" spielprägend und war auch im 1 gegen 1 wertvoller Torschütze!

Da Aurel Sostizzo verletzt zuschauen musste, fehlte derjenige Spieler, der auch aus der 2.Reihe werfen konnte. Die Fürstenländer rückten der ziemlich defensiv ausgerichteten Deckungsform oftmals zu nahe und verpufften viel Energie in der orangen Wand. Einzig Mauro Mattioli, der Aurel vor allem in der 1.Hälfte sehr gut vertreten konnte, preschte in die engen Lücken und konnte skoren oder auch Strafen herausholen.

Allerdings zeichnete sich bereits im ersten Umgang ab, dass die Ostschweizer wiederum ziemlich fahrlässigen Chancenumgang pflegten! Mit dem 13:11 zur Pause durften die Trainer vor allem mit den 13 Gegentreffern noch zufrieden sein, zumal beide eingesetzten Torwarte kaum einen Ball behändigen konnten.

Alles nach Plan also! Die offensive Abwehrvariante blieb noch in der Hinterhand, solange die starke Rückraumachse des Leaders noch nicht voll auf Touren gekommen ist.

Nach einer Fehlwurforgie, vor allem auf Gossauer Seite und 18:12 nach rund 40 Minuten, musste der Notfallplan nach einem Timeout herangezogen werden. Das 3:3-System funktionierte insofern, als dass der Abstand zumindest für knapp 10 Minuten gehalten werden konnte. Weitere kapitale Eigenfehler und das Scheitern in bester Position am Heimkeeper, liess die Hoffnung auf Punkte jedoch schnell schwinden.

Die Forti-Jungs zeigten sich in einem konträren Licht gegenüber der 1.Hälfte und gingen zuguterletzt sang und klanglos unter. Sie kassierten im 2.Umgang mit 19:9 gar ein "Stängeli"!

Insgesamt benötigten die Einheimischen 48 Würfe für 32 Tore. Der Fortitudo 54 für 20 Tore. Also alles im logischen Bereich.

Die "Dualität" des Auftrittes in beiden Spielhälften geben am Schluss schon etwas zu denken. Mit Genuss sollte das Spitzenspiel als Lohn für das bis anhin Gezeigte in der Meisterschaft "gefeiert" werden. Mit Frust und einer Klatsche mit 32:20 endete der Ausflug in die Saalsporthalle, die für den Schreibenden doch auch etwas Göttliches hat.

Wiederum an einem Sonntag (10.12.17) folgt das nächste Spiel als Derby gegen den TSV St.Otmar, ebenfalls an einem göttlichen Ort! In der Kreuzbleiche sollen die Forti-Jungs wieder das Gesicht des erfolgreichen Teams zeigen können. Die erste Hälfte in Zürich sei für die mitgereisten Eltern göttlich zum Anschauen gewesen und die 2. soll "JANUS" behalten...


HOPP FORTI!!!

Ein Spiel mit 2 Gesichtern gezeigt haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule und Aurel Sostizzo (Video)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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SG KTV Wil / Uzwil – SG Fortitudo Gossau Futuro 13:29 (10:13)

Am 25. November um 14:00 Uhr fanden sich die Futuro-Spieler in der Sporthalle BZU in Uzwil ein. Auf die Weiss-Schwarzen wartete heute das letzte Match in dieser Saison, bei welchem man ohne Harz spielen musste. Nach dem letzten Auswärtssieg gegen die MU15 des HC Flawil und der Tabellen-Situation, war nun alles so vorbereitet, dass es heute zu einem weiteren Sieg kommen könnte.

Die Spieler fanden sich um 14:15 Uhr zur Vorbesprechung ein. Wie immer, bin ich gewagt zu sagen, sind die Futuros noch etwas ruhig und wenig motiviert. Die wichtigsten Punkte werden noch einmal repetiert, noch einmal in den Kopf gerufen. Das Ziel war klar: Die «Starting-Six» sollten wieder so einen explosiven Start hinlegen wie gegen Flawil.

Schon während des Einlaufens/Einspielens war Gianni und mir klar: Die Futuros sind nicht ganz bei der Sache. Ein letztes Mittel um den Motor endgültig zum Laufen zu bringen angewandt, startete ein Match, dessen erste Hälfte zum Einschlafen anregte. Aus Sicht der Futuros bewegten sich allesamt langsam, fast schon in Zeitlupe. Die ganzen Vorsätze aus der Vorbesprechung, «puff», in Luft aufgelöst, weshalb man sich nie richtig von der SG KTV Wil / Uzwil absetzen konnte. Die Teams waren sich dabei überhaupt nicht ebenbürtig, da die Uz- / Wiler ohne die beiden RLZ-Elite-Spielern auftrat. Der Vorteil hätte auf Seiten der Gossauer liegen müssen. So kam es, dass es zur Pause 10 zu 13 stand. Ein überaus unglücklicher Torhüter Ognjen Stevic liess nach der ersten Halbzeit vor allem bei mir noch Dampf ab, während Gianni sich bereits mit den Spielern in die Garderobe machte.

Ognjen hatte glücklicherweise genau dieselbe Ansicht wie ich: Zu wenig Dampf, zu wenig Power, zu wenig Ehrgeiz, zu wenig Distanz. Aus diesem Grund startete auch der Torhüter die Pausenansprache. Die Trainer betonten noch einmal, die Distanz und die Wucht die gegen vorne fehlten und, dass die Gossauer nun endlich einmal Spass auf dem Feld haben sollen, Handball spielen und Leidenschaft zeigen sollen.

Tatsächlich fruchteten die Worte. Die Futuros waren praktisch nicht wiederzuerkennen und zeigten mit nur drei Gegentreffern in der zweiten Hälfte eine souveräne Leistung in der Verteidigung sowie auch im Angriff. Trotz einigen kleinen Patzern in der Verteidigung bezüglich der gegnerischen Kreise und einigen überhasteten Angriffen, zeigte man eine gute Team-Leistung. Jeder kam zu seiner Spielzeit und die Bank der Gossauer unterstützten die auf dem Feld spielenden Futuros lautstark.

Das Spiel wurde mit 13 zu 29 gewonnen. Vor allem die zweite Hälfte, 3 zu 16 das Resultat, zeigt, zu welch einem Exploit die Futuros fähig sind und vor allem auch, was sie können. Die Futuros winken nun in ihrer Gruppe vom zweiten Platz mit 9 Punkten, ganz knapp hinter der Mannschaft aus Frauenfeld, die lediglich einen Punkt Vorsprung hat. Zusätzlich werden die Futuros vom HC Flawil mit 8 Punkten verfolgt. Die spannendsten zwei Spiele erwarten uns jetzt. Die Schlussphase naht jetzt erst recht, ein nächster Sieg muss her, wenn man es in die Aufstiegsrunde schaffen will. Am kommenden Samstag kommt es zum Spitzenspiel zwischen dem SC Frauenfeld und den Futuros in der heimischen Halle. An diesen Gegner erinnert man sich nicht nur positiv. Die letzten beiden Partien, beide auswärts, gingen verloren. Wichtiger jedoch: Die allererste Partie gegen die Frauenfelder fand ebenfalls im «Hexenkessel» Buechenwald statt und dort zeigte man Moral und Biss und gewann. Am allerliebsten hätte ich ein am kommenden Samstag genau davon ein Déjà-Vu. Und dass dieses zu Stande kommt, braucht es Unterstützung von den Rängen mit einem lauten:

Hopp Forti!!!

Einen wichtigen Auswärtssieg geholt haben: Jeremias Eilinger, Ognjen Stevic (Ergänzungsspieler); Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Andreas Diem, Gian Bosshard, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Adam Dulkanovic, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Delian Ochsner (Ergänzungsspieler) und Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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SG Léman Genève - TSV Fortitudo Gossau 26:25 (16:16)

Die Ausgangslage für die zweimal 4 1/2 h Zugfahrt war äusserst spannend. Mit einem Sieg in Genf könnten die Gossauer auf nur einen Verlustpunkt zum Tabellenersten aufschliessen. Schon oft hörte man, dass man in Genf schon beim Anpfiff mit drei Toren im Hintertreffen ist, weil einfach die Bedingungen speziell sind. Die Fürstenländer gingen allerdings gut mit der Augsangslage um. Sie konnten immer mithalten. Vor allem der Angriff gefiel. In der Deckung bereitete der Rückraum Rechts viel Mühe. Vor der Pause gehen die Ostschweizer sogar mit 16:13 in Führung, weil sich die Deckung mit Schlussmann Mannhart langsam aber sicher gegen die Welschen Angreifer erfolgreich wehrte. Doch die letzten Minuten liefen nicht für die Gäste. Wegen einigen technischen Fehlern gingen die Teams mit einem Unentschieden in die Katakomben.

Die zweite Halbzeit begann schlecht. In Überzahl bauten die Westschweizer ihre Führung aus. Doch die Forti-Jungs liessen sich nicht aus dem Konzept bringen, verkürzten den Rückstand Tor um Tor und konnten in der 48. Minute nach einem Tor von Osterwalder in Führung gehen. Die Genfer antworteten mit mit einer Manndeckung auf den starken Stadler. Diese taktische Umstellung bereitete den Gossauern grosse Mühe. Sie konnten in der Deckung zwar weiterhin ihren Mann stellen. Doch leider konnten sie im Angriff über fünf Minuten kein Tor erzielen und wurden am Schluss vom Gegner und den Schiedsrichtern überrumpelt. Beim Stand von 25:25 40 Sekunden vor Schluss, wurde Zeller gefoult und hat leider den Wurf gleichzeitig genommen. Die Unparteiischen liessen das Spiel laufen. Inauen hielt einen Genfer im Gegenstoss mit einem Foul vor seinem Vorhaben zurück. Nach einem Schrittfehler gerieten sie ins taumeln und die Schiedsrichter entschieden auf 7 Meter und rote Karte. Diesen 7 Meter verwandelte der Genfer Topskorer souverän zum Sieg seines Teams.

Das war eine ganz harte Niederlage. Die Gossauer verpassen es, die Tabelle sehr schön für sie zu gestalten. Leider kamen aufgrund des Spielverlaufs nicht alle Spieler gleich zum Zug. Der Schreibende möchte diese Spieler loben, da sie stets positiv blieben und ihre Kameraden auf dem Feld unterstützten. Die Jungs müssen ihre Lehren daraus ziehen und in zwei Wochen gegen Ligakrösus Kadetten Schaffhausen den nächsten Anlauf nehmen, ein Topteam zu überholen.

Nach einem langen Sonntag ohne Punkte da stehen: Niedermann (9%), Mannhart (40%), Zeller (7), Osterwalder (5), Verlezza, Stadler (5), Inauen (4), Peyer (1), Mitrovic, Rügge (2), Schneider (1) und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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TV Appenzell - TSV Fortitudo Gossau 24:21 (12:12)

Es war ein lang ersehntes Spiel. Nach dem klaren Sieg der Gossauer in der Hinrunde, mussten die Fürstenländer zu ihrem letzten Spiel nach Appenzell fahren. Die Mannschaft war gemischt aus Spielern von der U19 und U17, weil im U19 sage und schreibe neun Spieler nicht zur Verfügung standen. Die Trainercrew musste ein Team zusammen basteln. Beim Spielstart stellte man schnell fest, dass dieses Team hier trotz allen Widrigkeiten gewinnen kann. Nach einer Viertelstunde stand es 6:2 für die Gäste. Doch dann griff die Appenzeller 6:0-Deckung. Der Ball wurde nicht laufen gelassen und zu viele Spielern war die Angst anzusehen. Die zwei Rückraumspieler machten zu wenig Druck, so dass Spielmacher Huber nach einer Grippewoche das Angriffsspiel alleine machen musste. Er versuchte und machte, doch reichte es nicht, um die deffensive Deckung auszuspielen. Mit dieser starken Deckung im Rücken, konnten die Innerrhödler bis zum Pausenstand von 12:12 Tor um Tor aufholen.

Nach der Pause waren es ebenfalls die Appenzeller, welche bissiger aus der Garderobe kamen. Die Fürstenländer spielten im Angriff weiterhin Alibihandball und in der Deckung schlichen sich erste Schwachstellen auf der rechten Deckungsseite ein. So war es die logische Folge, dass die Forti-Truppe in Rückstand gelang. Mit einer taktischen Änderung in der Deckung wollten die Forti-Jungs am Schluss aufholen. Dies gelang ihnen leider erst zu spät. Am Schluss gewinnen die Appenzeller das Derby zwischen den RLZ-Partnervereinen verdient. Zu wenig kam von den alten Leistungsträgern der Gossauer. Dann war es auch nicht erstaunlich, dass mit Rügge ein U17-Spieler der beste Mann der Gäste war. Nun bleibt zu hoffen, dass die Appenzeller in ihrem letzten Spiel die leider machbaren 36 Tore Differenz gegen den HC GoRo nicht aufholen. Falls ihnen das gelingt, müssen die Fürstenländer auswärts gegen einen Erstplatzierten im Aufstiegsspiel antreten. Gelingt es ihnen nicht, wird das Heimspiel am Weihnachtsturnier im Buechenwald gegen einen Gruppenzweiten ausgetragen. So oder so, muss das Team aus dieser Niederlage ihre Lehren ziehen. Trainer Kramer verlangt von den wenigen erahrenen Spielern mehr Einsatz, Wille und Druck auf das Tor. Einige der Verletzten sollten wieder fit werden und die Jungen müssen sich mehr an das U19-Spiel gewöhnen. Die Fürstenländer werden in den drei Wochen fleissig ihr Angriffsspiel verbessern, um den U19-Interaufstieg zu realisieren und dem Verein dadurch das Rookies-Label zu ermöglichen. Man darf gespannt sein.

Die erste Niederlage hinnehmen musste: Halter (33 %), Kobler, Gutmann (2), Garbini D. (2), Osterwalder (1), Stadler (1), Enzler, Kessler (1), Lämmler (3), Rügge, Schneider (1), Zeller, Huber (10) und Peyer gecoacht von Kramer, Gächter, Bleiker (v) und Brülisauer (v)

nicht gespielt haben: Rutz (v), Brülisauer (v), Moser (v), Scheiwiler (v), Bischofberger (v), Bleiker (v), Wunderli (rekonvaleszent), Gröpl (krank), Carpanese (Ausland) und Garbini N.

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Kadetten Schaffhausen   :   SG Fürstenland           48  : 27  (20 : 12)


So teuer wie möglich wollten die eher kleingewachsenen Fürstenländer den Kadetten ihre Haut verkaufen! Herausgekommen ist eine Machtdemonstration der Hausherren in der BBC-Arena!

Die Ostschweizer Jungs sollten die wenigen Chancen optimal nutzen, die geboten wurden. Dazu im 1:5-Verbund mutig den Spielern entgegentreten, von denen allerdings auch ein paar gut in einer U15 Mannschaft mitspielen könnten. Zumindest der Kreisläufer war immer noch in der Rolle des Goliath, auch wenn Lars Widmer zu den "Grossen" im RLZ-Team gehört... Dennoch darf ihm attestiert werden, dass er sich doch einige Pluspunkte abgeholt hat, auch wenn "Gelb" und die Zeitstrafe auf seinem "Konto" stehen. Das ist ein Teil des "Verteidigens" und gehört einfach dazu.

Genau in dieser Sparte haben einige "Herren" noch Luft nach oben, denn in den ersten 30 Minuten mussten sie sich doch einige Prügel gefallen lassen und das schien auch im Angriff Spuren hinterlassen zu haben! Viel zu viele Bälle wurden zu leichtsinnig und vor allem mit zu wenig Zug und Entschlossenheit in Richtung Kadetten-Tor befördert. Kreisläufer Damian Bruggmann war noch eher auf der "guten Seite" in Sachen Chancen nutzen.

Ein Timeout bereits nach 7 Minuten und 4:1-Rückstand sollte einem Weckruf gleich kommen, denn Lars Lutz konnte mit einigen Paraden "vertuschen", dass ein "Minus 3" doch gar kein Grund für diese Massnahme ist. In dieser Zeitspanne hatten jedoch auch die Schaffhauser noch Fehler begangen, so dass wirklich noch alles möglich war.

Doch die Leidenszeit des Trainers sollte erst jetzt so richtig beginnen, denn die Fürstenländer spielten ansehnlich die Auslösungen "Übergang" und "Kreuzen", doch sobald es in den "Infight" ging, waren diese auf verlorenem Posten. Hierbei zeigte der junge Schiri doch wenig Einsehen, dass Masse und Beschleunigung ab 20 Kilo Differenz unterschiedliche Auswirkungen hat. Diese "Erlebnisse" liessen den Mut noch mehr schwinden und die Pause bei 20:12 für das Heimteam musste dazu dienen, die physischen und psychischen Wunden zu lecken.

Das vor allem nördlich der BBC-Arena häufig benutzte Motto "Wer nicht prügelt, wird geprügelt", sollte in Halbzeit 2 etwas "ausgeglichener" stattfinden. Dies geschah auch, weil der Kadetten-Express, durch Auswechslungen" etwas vom Gaspedal ging und die "Weiss-Schwarzen" doch wieder ein paar Erfolgserlebnisse verbuchen konnten.

27 Tore gegen diese sehr gute Mannschaft ist durchaus in Ordnung, täuscht aber gleichwohl etwas darüber hinweg, dass Einigen in der Fürstenland-Truppe klare Grenzen aufgezeigt wurden. Nebst des Grössenunterschiedes fiel auch die athletische Differenz auf, die sich auch bei den Würfen klar zeigte. Die Kadetten haben seit dem Hinspiel im September einfach einen grossen Schritt vorwärts gemacht. Die Bedingungen rund um die Handballakademie lässt sich auch auf Stufe U13 nicht verleugnen...

Die 2.Halbzeit wollte für den Trainer einfach nicht enden, denn die "Angreifer-Angreifer" hatten sich definitiv ins "Schneggenloch" zurückgezogen und die Torlawine nahm ihren Verlauf bis zum Score von 48 Gegentoren. Immerhin schafften es die Ostschweizer noch, die 50er-Marke abzuwenden. Dieser "Negativrekord" muss nun erst einmal verdaut werden, damit am kommenden Samstag, 2.Dezember um 10.30 Uhr in der Buechenwaldhalle das letzte Spiel der ersten Meisterschaftsphase, wieder mit Freude und Begeisterung Handball gespielt werden kann. Zum Glück vergessen Kinder schnell!

 

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Ein Spiel der unschönen Art zu vergessen haben:

Noah Küffer, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr und Lars Widmer

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Es bleibt nach der Niederlage gegen die Innerschweizer beim bisher einzigen Heimsieg gegen Suhr Aarau. Dem Team von Rolf Erdin gelang zwar nach einem Fehlstart mit einem 0:5 Rückstand eine veritable Aufholjagd bis zur Pause. Auch nach dem Seitenwechsel sah es noch gut aus, weil sogar in Unterzahl ein knappes Zweitore-Polster geschaffen werden konnte. Leider wurde dieser knappe Vorsprung gleich wieder aus der Hand gegeben. Es kam noch schlimmer, weil sechs lange Minuten kein Tor mehr gelang (Minute 49 – 56). Zu fragil und letztlich auch zu wenig strukturiert präsentierte sich nicht nur in dieser Phase der Angriff der Gossauer - klare Chancen wurden zudem liegen gelassen. Das genügte gegen einen sicher nicht übermächtigen Gegner, der sich ebenfalls im Angriff abmühte, für einmal nicht. Das glücklichere Ende konnten die Innerschweizer für sich beanspruchen. Die Revanche für das verlorene Heimspiel gegen die Fortis damit geglückt.

Die Inkonstanz der Leistung der Gastgeber über das ganze Spiel mit einem steten Wechselbad der Gefühle, wie auch die fehlende Abgebrühtheit im Abschluss verhinderten einen Punktgewinn, der an diesem Abend allerdings auch glücklich gewesen wäre.

 

TSV Fortitudo Gossau

 

Weingartner 5, Würth 5, Ham 4, Harder 3, Bucher 3, Bösch 2, Eberle 2, Graf 1.

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Am letzten Wochenende standen die Damen der SG Uzwil/Gossau vor keiner leichten Aufgabe. Mit knappem Kader reisten wir ins nahe Wil. Trotz starkem Sieg im ersten Game gegen den Derby-Gegner, waren die Wilerinnen, die nun unter neuer Trainerbesatzung stehen, überhaupt nicht zu unterschätzen.
Die Anforderungen des Trainerteams waren klar. Im Angriff soll der Ball ruhig durchgespielt werden, damit es zu präzisen Abschlüssen kommen kann. Zudem sollen die Gegner in der Verteidigung früh unterbrochen werden.
Normalerweise soll es an dieser Stelle heissen: Gesagt - getan. Leider aber waren die Damen der SG Uzwil/ Gossau nicht wirklich bei der Sache. Viele Fehlpässe, unkonzentriertes Zusammenspiel und zu wenig Tempo. Es schien, als wären unsere Damen nicht wach. Den Gegnern ging es aber ziemlich gleich. Deren Pech - unser Glück. Das Spiel war somit stets ausgeglichen. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen unsere Damen in Fahrt. Tore konnten präzise herausgespielt werden und die Verteidigung stand gut. So konnte man durch ein fantastisches Spiel mit zwei Kreisspielerinnen mit einem Vorsprung von 3 Toren in die Pause gehen.
Das Trainerduo stellte klar auf, was sie in den kommenden 30 Minuten erwarten. „Macht so weiter, wie ihr gerade aufgehört hat! Wer kämpft, siegt. Zeigt was ihr könnt.“ - hiess es von Barasin und Weber. Zuversichtlich ging es zurück aufs Spielfeld.
Im Spiel zurück, lief es leider aber nicht so wie vor der Pause. Wil startete wie immer sehr stark in die 2. Halbzeit und unser kleiner Vorsprung ging verloren. Tore wurden kaum mehr herausgespieltt und die Gegner konnten trotz kompakter Verteidigung Tore verwerten. Kurz gesagt, es verlief ziemlich harzig. Trotzdem konnte gegen das Ende des Spiels ein Vorsprung von 3 Toren erzielt werden. Ein Time-Out einige Minuten vor Schluss sollte unserem Damen 1 nochmals Kraft für den Schlussspurt schenken. Dies aber löste ein Nervenkitzel für Trainer, Spieler und Publikum aus. Die Gegnerinnen überraschten mit Gegenstössen und schnellem Spiel. Plötzlich lagen die Wilerinnen nur noch ein Tor hinter uns und die Zeit zeigte noch eine Minute. Natali Vukotic bewies ihren Kampfgeist und verwertete ihren Penalty souverän. Nach diesem Endkrimi war wohl jeder froh, als die Uhr endlich hornte und die zwei Punkte auf unser Konto geschrieben werden konnten. Speziell auch in diesem Spiel können wir unserer Torhüterin Alex Frei nur danken, die erneut mit mehreren Paraden brillierte. Auch Manuela Wild zeigte sich erneut sehr stark auf dem Feld und übernahm die Aufgabe unserer Nr. 18, Denise Grüebler, welche uns beim heutigen Spiel bemerkbar fehlte. Merci dafür und Merci für erneute zwei Punkte auf unserem Konto.

Die SG Uzwil/Gossau bewies einmal mehr, dass sie kämpfen können. Trotzdem gab es wieder schwächere Phasen, woran in der Zukunft gearbeitet werden soll. Der nächste Nervenkitzel ist schon vorbereitet. Am kommenden Wochenende heisst der Gegner SG Rümlang/Unterstrass, der bereits einmal knapp geschlagen werden konnte. Das Potenzial ist da. Anpfiff ist am Samstag 25.11. um 17.00 Uhr in Zürich. Bis dahin HOPP SG und ein grosses HU-Dankeschön an die Fans, die uns unterstützt haben!

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SG Pilatus   :   TSV Fortitudo Gossau    30  :  33   (16 : 19)


Seit Donnerstag war klar, dass der Gang an den Fuss des Pilatus nach Kriens in die enge Meiersmatthalle eine emotionale Herausforderung werden würde!

Um die richtige Einstimmung zu finden, wurden bereits am besagten Abend alle Abschlussszenen des letzten Spiels, sowie die Physiognomie der Luzerner Spielweise per Videostudium in die Köpfe der Forti-Jungs implantiert.

Mit stolzem Auftritt sollte den kämpferischen Innerschweizern gleich schon beim Einlaufen das Ansinnen der Ostschweizer manifestiert werden. Dass die Musik der Gossauer beim Einlaufen in fremder Halle lief, war doch schon ein Minisieg vor Spielbeginn...

In der Person von Martin Mai besitzt die SG Pilatus einen überaus talentierten und starken 1 gegen 1-Spieler, der mit einer aussergewöhnlichen Effizienz aus diesem Team herausragt. Ihn galt es in den Griff zu bekommen. Cyrill Conscience wurde auf ihn angesetzt und dieser löste dies sackstark. Offenbar übertrug sich dies auch auf die Angriffsleistung, so dass der Gossauer Spielführer über die ganze Spielzeit eine Topleistung abrufen konnte.

Die Neutralisation des Shooters in den ersten 20 Minuten und eine sehr gute Startphase im Angriff brachte die Gäste mit bis zu 5 Toren in Front! Für einmal war nicht die Chancenauswertung ein Hindernisgrund, sich mehr absetzen zu können, sondern vielmehr, dass Besmir Avdili im Tor kaum einen Ball abwehren konnte.

Fazit der 1.Halbzeit: Noch nie so viele Tore erzielt (19) und noch nie so viele kassiert (16)!

Ognjen Stevic erhielt das Vertrauen der Trainer, in der 2 Hälfte das Tor hüten zu dürfen. Auch wenn es ihm nicht gelang, an die samstägliche Leistung anzuknüpfen, war es für ihn ein sehr wichtiger Lehrplätz auf diesem Niveau spielen zu können.

Somit wurde das Spiel zu einem richtigen Spiessrutenlauf, denn der Vorsprung blieb in etwa immer der gleiche! Hüben wie drüben häuften sich nun auch die Zweiminutenstrafen. Auf der Seite der Weiss-Schwarzen zwang Jan Brülisauer, vor allem mit seiner 3.Strafe an der gegnerischen 7 Meter-Linie (...), die Trainer zu einer etwas hektischen Auswechselvariante Angriff/Verteidigung. Cédric Kobler löste den Job als "Hinten Mitte" sehr konzentriert und engagiert, so dass diese Gefahrenquelle keine mehr war.

Die Verletzung von Aurel Sostizzo und diejenige von seinem Stellvertreter Mauro Mattioli auf "RL" sollte dann auch dem ganzen Team mehr weh tun. Nun schlüpfte jedoch der Appenzeller Marco Streuli in deren Rolle und agierte, wie bereits in Halbzeit 1, mit viel Zug aufs Tor und konnte wichtige Tore erzielen, so dass sich resultatmässig nichts "Ungebetenes" ereignete.

Der Forti-Karren blieb in der Spur, bis im Kopf des Trainers die Gedanken an die bekanntlich "heissen Schlussminuten" aufkamen. Mit einem Timeout konnte der Schreibende die aufkommende Phase der "zittrigen Hände" auffangen und nochmals den Plan und den Appell an das stolzgeprägte Auftreten einbringen.

Insbesondere bei Daniel Inauen war dies nötig, weil er immer noch mit dem ominösen Zurückpfeifen bei der Ausführung seines Penaltys haderte. Dabei hatte er bis anhin einen sehr wichtigen und erfolgreichen Part in den zweiten 30 Minuten gespielt.

Wie auch immer, offenbar hat die Auszeit derart geholfen, dass die Fürstenländer "relativ cool" den wichtigen Auswärtssieg mit 30:33 einfahren konnten, der ihnen nun ein "richtiges" Spitzenspiel am kommenden Sonntag bescheren wird. Das gewonnene Selbstverständnis wird auch nötig sein, dem Spitzenreiter und auch geheimen Favoriten GC Amicitia Zürich, erfolgreich in der Saalsporthalle (14.00 Uhr) gegenübertreten zu können.

Gleichzeitig soll es jedoch auch ein Genuss sein, dass die RLZ-Jungs für einmal um die Tabellenspitze mitspielen dürfen! Eine neue und schöne Momentaufnahme für ein U15 Elite-Team des TSV Fortitudo Gossau!  


HOPP FORTI!!!

Mit stolzer Brust aus der Innerschweiz heimreisen durften:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Marco Streule und Aurel Sostizzo

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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HC Flawil – SG Fortitudo Gossau Futuro 19:32 (8:15)

Die Futuros fanden sich am 18.11.2017 zum zweiten Spiel gegen den HC Flawil in der Flawiler Botsberg-Halle ein. Der emotionale Faktor des Spiels war auch dieses Mal riesig, da man einerseits zurückdachte, an die vermeintliche Niederlage in der heimischen Buechenwaldhalle, wo die Partie mit 35:36 verloren ging, andererseits ich als Assistent der Mannschaft von Gianni Keller mich ausserordentlich auf dieses Spiel freute, da ich auf meinen Trainerkollegen von der Saison 16/17 traf. Der Ehrgeiz und der Wille zum Sieg war bei mir riesig, jetzt muss es nur noch auf die Weiss-Schwarzen Gossauer abfärben, und der Weg zum Sieg wäre schon zur Hälfte geebnet.

In der Futuro-Garderobe wurde die Ausgangslage vor dem Match bezüglich der Tabelle gar nicht erwähnt. Aus meiner Sicht ein cleverer Schachzug von Gianni Keller. Würde man gegen das erstplatzierte Flawil gewinnen, hätte man bis an einen Punkt an die Flawiler rankommen können. Im Hinterkopf, dass die Frauenfelder am selben Tag auch gegen die SG KTV Wil / Uzwil spielen, hätte man mit einem Sieg die ganze Tabellensituation für die letzte der drei Runden noch einmal extrem spannend machen können.

Die Qualitäten der Futuros sind mittlerweile bekannt, ebenso auch ihre Schwächen. Eine davon ist vor allem, dass der Motor der Futuros beim Anpfiff nicht immer startbereit war. Die Vorbesprechung war es wohl, sowie auch die Motivation der Spieler zu gewinnen, welche den Motor von Beginn an zum Laufen brachten. Neu in der Gossauer Mannschaft war, dass Ognjen Stevic, welcher ja bei der Elite-Mannschaft «Notfall-Torhüter» wurde, bei den Futuros nicht als Kreisspieler, sondern als Torhüter eingesetzt wurde. Er durfte in die erste Halbzeit starten und liess lediglich acht Tore zu. Nicht nur dank der Verteidigung, welche ihren Job wunschgemäss erledigte, sondern auch, weil er selbst stark hielt, im Sinne des Wortes, die Bälle zum Teil direkt mit Fangball festhielt. Dementsprechend wurde er selbst zusätzlich aufgebaut, was in der Körpersprache des Torhüters und schlussendlich auch in jener Spieler deutlich zu sehen war.

Die Futuros legten in den ersten zehn Minuten mit den «Starting-Six» einen guten Start hin und liessen überhaupt nie den Gedanken aufkommen, dass diese Mannschaft den Start verschlafen könnte. Genau deshalb musste die Flawiler Mannschaft früh ein Team-Timeout nehmen, welches bei den Weiss-Schwarzen dazu genutzt wurde, um folgenden Gedanken fruchten zu lassen: «Es steht immer noch 0:0 im Kopf.» Ziel war, dass man mit derselben Spannung dabeibleibt und die Konzentration hochhält. Die Pausensirene erklang, die Futuros lagen mit 8 zu 15 in Führung und dies entspricht dem Wunsch des Trainerteams.

In der Garderobe war das Ziel klar: Man will einen klaren Sieg, auswärts gegen die Mannschaft, die den Futuros eine solch schmerzhafte Niederlage in Gossau zugefügt hatten. In der zweiten Hälfte startete Jeremias Eilinger im Tor. Und auch er hielt stark. Die Aufgabe aus der Pausenbesprechung lösten die Futuros sehr gut. Sie gingen mit Emotionen cool und clever um und peilten den ersten Sieg in dieser Saison gegen Flawil an. Schlussresultat war 19 zu 32. Einen grossen Beitrag für die 32 Tore leistete auch Timon Truniger, welcher in diesem Match den Kampf gegen die Emotionen gewonnen hat!

Das schönste zum Schluss: An diesem Samstag kamen alle Futuros zu ihrer Spielzeit und leisteten insgesamt eine gute Teamleistung. Vor allem den beiden Torhütern Jeremias Eilinger und Ognjen Stevic muss hier ein Lob ausgesprochen werden. Die beiden hielten, was zu halten war!

Die Trainer freuen sich, wenn am kommenden Samstag die letzte der drei Runden mit einem Match gegen die SG KTV Wil / Uzwil eröffnet wird. Unter anderem zeigt sich die Tabelle der Gruppe MU15 S1-02 nun im spannendsten Licht. Auf dem ersten Platz steht der SC Frauenfeld mit acht Punkten, auf dem zweiten Platz der HC Flawil mit ebenfalls acht Punkten, dicht gefolgt von den Futuros mit sieben Punkten. Die Schlussphase naht, Verlieren ist keine Option mehr, wenn man es in die Aufstiegsrunde schaffen will. Bis dahin gibt es nur noch eins zu sagen:

Hopp Forti!!!

Einen wichtigen Auswärtssieg geholt haben: Jeremias Eilinger, Ognjen Stevic (Ergänzungsspieler); Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Andreas Diem, Amin Sapra, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Adam Dulkanovic, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Delian Ochsner (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler) und Moreno Labriola (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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Schweizermeister Kadetten gab sich nach dem Ausscheiden aus der Champions League gegen den klaren Aussenseiter keine Blösse und gewann verdient mit neun Toren Differenz. Dabei war allerdings Mitte Halbzeit zwei klar, dass die Heimmannschaft den Sieg wohl nicht mehr aus den Händen geben würde. Nach dem Zwischensprint kurz nach der Pause zogen die Munotstädter unwiderstehlich auf 23:14 davon (Minute 42). Dennoch liessen sich die Fortis nicht noch mehr abschütteln, sondern nutzten die Gelegenheit und verkürzten wieder auf 27:21. Eine drohende Kanterniederlage sieht definitv anders aus! Bei Gossau kam für einmal der sonst treffsichere Luzi Graf nicht auf Touren, sodass andere in die Bresche springen mussten. Zu erwähnen ist dabei der ungarische Aufbauer Attila Kun, der mit seinen Schlagwürfen sein Potential endlich einmal abrufen konnte. Hoffentlich auch ein Versprechen für kommende Partien! Erst in den Schlussminuten vermochte sich der Favorit noch mehr abzusetzen, als bei Gossau die Kräfte erlahmten.

Unverständlich aber, dass 45 Sekunden v o r Schluss der Partie schon die Schaffhauser Vereinshymne eingespielt wurde. Dies kann wohl nicht im Sinne eines Fairplays sein! Leider ein Wemutstropfen in einer sonst ausserordentlich fairen Handball-Begegung.

TSV Fortitudo Gossau:

Weingartner 5, Ham 4, Kun 4, Würth 3, Bucher 2, Harder 2, Bösch 1.

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TSV Fortitudo Gossau - BSG Vorderland 43:15

Im letzten Heimspiel der Qualifikationsrunde wollten die Gossauer ihr Torverhältnis weiter verbessern, damit sie im entscheidenden Spiel gegen das zweitplatzierte Appenzell eine bessere Ausgangslage haben. Damit die Angriffe der Vorderländer möglichst kurz sind, wurden mit einer offensiven 1:5-Deckung die Passwege angegriffen. Dieses Vorhaben funktionierte zu Beginn perfekt. Danach wurde eine komplette U17-Aufstellung eingwechselt, da sonst verletzungsbedingt keine Spieler zur Verfügung standen. Die Gegner nahmen immer mehr Würfe aus der Distanz womit die beiden Torhüter ihre liebe Mühe hatten, denn eigentlich sollte gegen solch ein Team die Null stehen. Dass den Gästen trotzdem einige Tore gelangen, war bestimmt auch der offensiven Deckung zuzuschreiben. Diesen Kompromiss ging man ein, um dafür möglichst viele Angriffe zu haben. Leider fehlte die Spannung und Konzentration, um die gewollte Differenz von mindestens 40 Toren zu erreichen. Trotzdem stehen die Gossauer nach sieben Spielen mit weisser Weste da. Im nächsten und gleichzeitig letzten Spiel der Qualifikationsrunde gegen den einzigen ebenbürtigen Gegner aus Appenzell, können sich die Fürstenländer das Heimrecht für das Aufstiegsspiel vor Weihnachten gegen einen anderen Zweitplatzierten erarbeiten. Leider hat sich auch noch Kreisläufer und Deckungschef Scheiwiler verletzt. Trainer Kramer vertraut aber auf die gesunden Spieler und wird sein Team mit U17-Spielern verstärken. So wird am kommenden Samstag in der Wühre in Appenzell eine schlagkräftige Truppe auf der Platte stehen, die bestimmt zu 100% heiss ist, die weisse Weste zu wahren und sich eine bessere Ausgangslage für die Aufstiegsspiele herauszuholen. Jetzt erst recht!

Den Kantersieg geholt haben: Halter (50 %), Kobler (50 %), Garbini D. (1), Enzler (5), Gutmann, Huber (14/2), Kessler (4), Lämmler (3), Scheiwiler (3) und als Verstärkung von der U17: Zeller (2), Verlezza (2), Stadler (3/1), Rügge (4) und Osterwalder (2) gecoacht von Kramer, Bleiker (v), Brülisauer (v), Moser (v) und Wunderli (v)

nicht dabei: Rutz (verletzt/Firmung), Gröpl (krank) und Gabini N. (Firmung)

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TSV Fortitudo Gossau - SG Vaud 42:34 (24:13)

Gegen den noch punktelosen Gegner aus der Westschweiz wollten die Forti-Jungs vor allem über eine bissige Deckung mit Tempogegenstössen gewinnen. Dieser Plan wurde von den Spielern zu Beginn hervorragend ausgeführt. Durch mehrere Gegenstösse ging das Heimteam relativ schnell 15:5 in Führung. Danach haperte es leider auf der rechten Deckungsseite. Immer wieder verlor man die Zweikämpfe und konnte so nicht mehr in den Tempogegenstoss. Die Trainer nutzten die klare Ausgangslage, um allen Akteuren Spielzeit zu gewähren. Speziell Mosimann bedankte sich für das geschenkte Vertrauen mit fünf Treffern aus fünf Versuchen. Er hat sich in den letzten Wochen immer mehr dem Elitenevau angenähert.

Die zweite Halbzeit wollten die Schwarz-Weissen ebenso klar gestalten. Doch weder Schlussmann Niedermann noch die Deckung erledigte ihren Job wie gewohnt. Immer wieder kamen die Waadtländer zu einfachen Torchancen. Spielmacher Stadler riss im genommenen Time Out der Geduldsfaden und brachte sein Team dank einer tollen Angriffsleistung wieder klar in Front. Zum Schluss gewinnen die Gossauer klar aber mit einem bitteren Nachgeschmack. Denn ausgerechnet der Letzte der U17-Eliteliga hat gegen die Ostschweizer Deckung zum ersten Mal die 30er-Marke geknackt.

Mit einem grossen Punktekonto mit 11 Punkten aus 7 Spielen folgen nun drei Topspiele gegen die Top Drei. Am kommenden Samstag reisen die talentierten Ostschweizer nach Genf und können dort mit einem Sieg den dritten Platz erklimmen. Dafür braucht es aber über die gesamte Spielzeit eine souveräne Deckungsleistung und Trainings, in denen man aus der Komfortzone kommt.

Den ersten Kantersieg für Gossau geholt haben: Niederman (2 Paraden), Zeller (4), Osterwalder (2), Verlezza, Inauen (5), Stadler (7), Bischofberger (2), Rügge (2), Peyer (1),  Mitrovic, Koller (3), Kuhn (4), Schneider (7) und Mosimann (5) gecoacht von Kramer, Osterwalder, Bleiker und Gönültas (v)

 

Fotostory

Bischofberger nach der schnellen Mitte

 

Kreisläufer Peyer im Abschluss

 

Koller als Mr. Effizienz mit drei Toren trotz kurzem Einsatz

 

Niedermann mit zwei Paraden zu Beginn und kann dann den Rest der Partie nicht mehr auf sein Niveau kommen.

 

Osterwalder holt einen 7-Meter heraus.

 

Mosimann bei einem seiner fünf Gegenstosstreffern

 

Schneider wie immer sprunggewaltig

 

Die Deckung war in der ersten Halbzeit top in der zweiten Halbzeit flop.

 

Stadler mit einem Schlussfurioso

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SG Fürstenland   :   HC Arbon Espoirs            35  :  8  (19 :  3)


Im Spiel gegen die sehr jungen Arboner konnten die Fürstenländer eigentlich nur verlieren! Deshalb startete der "1.Anzug" mit den Teamleadern in die vormittägliche Partie. Nach knapp einer Viertelstunde konnte sukzessive der "2.Anzug" das Feld übernehmen, denn die Weichen wurden von den "Starting-Six" klar auf einen ungefährdeten Sieg gestellt!

Nun waren nebst den 2006ern auch 2007er-Jahrgänge im Spiel und boten den Seebuben unter der Regie von Damian Pfründer tollen Anschauungsunterricht im Angriff, wie mit der "Grobform" Doppelkreuzen mit Sperrunterstützung bereits eine anspruchsvolle Auslösehandlung gespielt werden kann.

In der Verteidigung blieb der Stammtorhüter Noah Küffer als 2005er noch in der ersten Hälfte auf seinem Posten. Für ihn war es schwierig die Aufmerksamkeit hochzuhalten, da nur wenige Bälle zu parieren waren. Die "Angreifer-Angreifer" vor ihm blieben konsequent und Lars Widmer, von der Rover Wittenbach-Fraktion im Team, führte die Fürstenländer ausgezeichnet. So mag es nicht erstaunen, dass gerade mal 3 Gegentreffer auf der Anzeigetafel standen.

Dem jungen Herisauer Linkshänder Fabio Steingruber war es vergönnt, einen an ihm verschuldeten Siebenmeter, gleich selber im Tor unterzubringen, womit er sein persönliches Highlight auch gebührend feiern durfte...

Auch im zweiten Umgang blieben die gleichen Akteure auf der Platte, ausser dass nun Naum Schurter (Jahrgang 2006) im Tor stand. In der 54.Minute hätte er seine gute Leistung krönen können, wenn er den Siebenmeter bei seinem Antipoden untergebracht hätte... Der Sprint zurück in sein Gehäuse wäre beinahe noch aufgegangen, doch eben nur beinahe... Somit sorgten die Arboner für einen positiven Farbtupfer in der sonst einseitigen Partie.

Lars Widmer, Silvan Bücheli und vor allem Damian Pfründer sorgten dafür, dass die geistige Spannung über die ganze Partie hochgehalten werden konnte und allesamt eine sehr gute Chancenauswertung aufweisen konnten. Ebenso erfreulich ist festzuhalten, dass sich alle eingesetzten Feldspieler mindestens ein Tor gutschreiben lassen konnten. Bereits ist im Hinblick auf nächste Saison ersichtlich, dass der "2.Anzug" auch schon ganz flott daher kommt.

Eine weitaus schwierigere Aufgabe wartet am kommenden Samstag, 25.11.2017 in der BBC-Arena gegen die starke Kadetten-Équipe! Unvergessen ist noch, dass die körperlich unterlegenen Fürstenländer 50 Minuten lang Paroli bieten konnten. Sicher ist, dass es nun am "1.Anzug" liegen wird, für einen Exploit zu sorgen! Schaun mer mal...

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
2 weitere Punkte aufs Konto eingespielt haben:

Noah Küffer, Naum Schurter; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

 

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Pfadi Winterthur – TSV Fortitudo Gossau 33:17 (19:8)

Nach der äussert knappen Niederlage im Hinspiel mit der Entscheidung nach der regulären Spielzeit, hätte ein ähnlich umkämpftes Spiel eigentlich erwartet werden können. Pfadi gegen Gossau – da ist immer Pfeffer drin. Im Ustermer „Heimspiel“ lief es aber schon von Minute eins an völlig anders. Pfadi, das zweimal in Folge verloren hatte, zeigte von Beginn weg, wer heute Herr im Haus war und liess den Fortis nie auch nur den Hauch einer Chance auf einen Erfolg. Die Heimmannschaft kaufte mit einer bestens disponierten Defensive den Gossauern konsequent den Schneid ab, und war der Ball in ihrem Besitz, konterten sie konsequent und erfolgreich. Die Gossauer fanden in Halbzeit eins schlicht nicht ins Spiel. Rasch wuchs der Rückstand der Gäste auf zehn Tore an (4:14, 22. Minute). Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt schon entschieden, da eine Reaktion der Gossauer heute ausblieb.

Die Angriffe wurden zu statisch vorgetragen, was zur Folge hatte, dass die Würfe aus dem Rückraum immer wieder eine Beute von Pfadi-Schlussmann Schulz wurden. Die schlechte Wurfausbeute war an diesem Abend ein wichtiger Grund für die Niederlage. Sogar in Überzahl gelang es viel zu oft nicht, erfolgreich abzuschliessen. Pausenstand: 18:9 für Pfadi. In Halbzeit zogen die Winterthurer weiter auf 15 Tore weg. Bei diesem Vorsprung blieb es dann, weil Trainer Adi Brüngger kräftig durchwechselte und den jungen Spielern Einsatzzeit gewährte. Auf Gossauer Seite konnte auch Rolf Erdin endlich einmal alle Spieler einsetzen; wenigstens etwas Positives an diesem aus Gossauer Sicht doch eher betrüblichen Abend.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 5, Weingartner 4, Eberle 3, Ham 1, Kun 1, Harder 1, Würth 1. Bösch 1.

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SG KTV Wil / Uzwil – SG Futuro Gossau 18:18

Am Samstag, dem 11. November, reisten die Futuros für ein Auswärtsspiel in die Lindenhof-Halle nach Wil. Das Ziel war allen klar! Nach der schlechten Leistung gegen Frauenfeld, wollte man eine Reaktion zeigen. Das erste Mal erhielt ich, Pascal Dörig, die Gelegenheit, als «Head-Coach» zu fungieren und konnte Gianni Keller als «beratender Assistent» bei Seite haben. Den Match-Plan bereitgelegt, wurde bereits in der Garderobe versucht, die Junioren aus Gossau zu motivieren. Wenn man die Motivation in Prozent ausdrücken würde, lag sie bei maximal 80 %. Viel zu wenig um zu siegen. Aber wer weiss, noch hatte man eine halbe Stunde Zeit, diese zu steigern.

Die Futuros sind sich mittlerweile an den Meisterschaftsbetrieb gewohnt. Neu am Samstag war die Situation, dass gleich drei Spieler aufgrund einer Verletzung ausfielen. Auch wenn, wegen des Spielverlaufes, nicht alle zum Einsatz kamen, mussten andere Spieler viel Verantwortung übernehmen.

Die Startminuten waren wie immer bereits bei vorhergehenden Matches etwas durchzogen. Dies wird wohl eine Schwäche der Futuros bleibe. So kam es, dass nach 10 Minuten ein 6 zu 3 Rückstand entstand. Dies hatten die Spieler wohl selbst zu verschulden. Man verspielte unnötig Gegenstösse oder reagierte überhastet im Abschluss von den Flügelpositionen.

Immer wieder spielte man sich heran, konnte die Gegner aber nie überholen. Dies zog sich durch bis in die zweite Hälfte. Zwischenzeitlich kam es zu einem sechs Tore Rückstand. Dies kam hauptsächlich zustande, weil die Futuros im Angriff zu wenig Druck machten. Man vergass, in die Lücke zu laufen, dorthin zu gehen, wo es manchmal wehtun kann, dem Gegner sowie sich selbst. Die Mannschaft bewegte sich auf der Achterbahn der Gefühle. Erst knallte es im gegnerischen Tor Wurf für Wurf ins Tor hinein, dann ging wieder alles drunter und vor allem auch drüber, verteilt auf die erste und zweite Halbzeit.

In der 24. Minute der zweiten Halbzeit folgte ein Team-Timeout. Man lag fünf Tore zurück. Der letzte Weckruf fand statt. Die letzte Gelegenheit des Head-Coaches die Spieler zum letzten Kampf zu motivieren und voll aufs gegnerische Tor zu gehen. Es folgte ein Spielerwechsel, dann ging es auch schon weiter.

Und tatsächlich fruchtete das Team-Timeout. Was die Futuros in den letzten fünf Minuten des Matches zeigten, waren Kampf, Leidenschaft und vor allem Emotionen. In der Verteidigung agierte man zwar stark offensiv, die Heim-Mannschaft wusste mit dem aber nichts anzufangen. Es entstanden Ballverluste, die die Gossauer nun einmal gnadenlos ausnutzten. Doch nicht nur die Verteidigung brillierte, sondern auch Lars Lutz, der die ganze zweite Hälfte im Gossauer Tor stand. In solch wichtigen fünf Minuten auf einen guten Rückhalt im Tor zählen zu können, kann nicht jeder Trainer. Der Ausgleich kam 20 Sekunden vor Schluss und wurde von der Bank und vor allem von mir extrem gefeiert.

Ob das Unentschieden gerechtfertigt ist, darüber lässt sich streiten. Es hätte auf beide Seiten kippen können. Die Fahrlässigkeit im Angriff spricht klar gegen die Rechtfertigung eines Unentschiedens. Jedoch zeigten die Weiss-Schwarzen eine solch gute Moral in den letzten Minuten, welche die Fahrlässigkeit im Angriff beinahe (!!!) schon überschattet.

In den letzten fünf Minuten den Fight angenommen und bis zur letzten Sekunde gekämpft haben: Jeremias Eilinger, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Nicola Peyer, Amin Sapra, Adam Dulkanovic, Janis Pfister, Andreas Diem (n.e.), Gian Bosshard (n.e.), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler), Ognjen Stevic (Ergänzungsspieler), Timon Truniger (Ergänzungsspieler),
Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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HC Goldach-Rorschach - TSV Fortitudo Gossau 15:51 (5:20)

Eine Tabelle könnte krasser gar nicht in zwei Teile gesplittet sein. Während die Gossauer und die Appenzeller in jedem Spiel durchmarschieren, suchen der BSG Vorderland, der HC GoRo und der HC Büelen-Nesslau weiterhin nach ihrem Punktekonto. Warum sich diese Teams in der Stärkenklasse 1 angemeldet haben oder warum der SHV Teams wie dem von Fortitudo Steine in den Weg legt, um in einer höheren Liga zu spielen, kann weiterhin nicht erklärt werden.

Der SHV hat diese Woche entschieden, die Aufstiegsmodalitäten so zu wählen, dass es für die acht Aufsteiger in die Interklasse aus acht Gruppen nochmals Entscheidungsspiele aus Gruppenersten und Gruppenzweiten geben soll, wobei einer der Gruppenersten ein Freilos bekommt. Warum das nicht der beste Gruppenerste bekommt ist ebenfalls fraglich. Damit Fortitudo im Entscheidungsspiel um den Aufstieg das Heimrecht hat, möchte man unbedingt Gruppenerster werden.

Den Fortijungs nützt alles Jammern nichts. Sie müssen da durch und sind darin ja bereits geübt. Damit es im letzten Spiel gegen den TV Appenzell keinen Krimi wird, wollen sie ihr Torverhältnis gegenüber den im Hinspiel besiegten Innerrhödler verbessern. Dazu kommen die zwei Spiele gegen GoRo und Vorderland gerade recht. Das Ziel sind (ja Sie lesen richtig) Plus 70 bis 80 Tore aus zwei Spielen zu holen.

Mit diesem Auftrag starteten die Gossauer auswärts in Goldach in die Partie. Dank mehreren Gegenstössen stand es nach 18 Minuten 4:16 für die Schwarz-Weissen. Doch plötzlich fehlte die Konzentration im Spiel. So konnte man die bisherigen Tore nicht mit einem Dreisatz bis zur Halbzeit hochrechnen und "lediglich" mit einer 20:5-Führung in die Pause gehen.

In der zweiten Halbzeit standen die Gossauer in der Deckung offensiver. Dies mit dem Ziel den Seebuben die Angriffszeiten zu verkürzen. Leider liess dies der Schiedsrichter nicht wirklich zu. Trotzdem konnten mehrere Bälle abgefangen und am Schluss eine klare Verbesserung des Torverhältnisses erzielt werden. Teil Eins der Mission „Torverhältnis“ ist nun mit Plus 35 Toren erfüllt.

Das Torverhältnis verbessert haben: Halter (44%), Kobler (54%), Moser (4), Gutmann (5), Garbini D. (2), Verlezza (1), Garbini N. (2), Enzler (10), Kessler (8), Lämmler (4), Scheiwiler (2) und Huber (13/3) gecoacht von Kramer und Gröpl (krank)

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HSG Nordwest - TSV Fortitudo Gossau 24:24 (13:11)

Mit dem dritten Platz im Gepäck reisten die Ostschweizer zum ersten mal in dieser Saison aus ihrem Kanton. In Basel resp. Birsfelden erwartete sie die HSG Nordwest, welche sämtliche Testspiele gegen die Gossauer gewinnen konnte, nun aber aufgrund von Verletzungen geschwächt ist. Das Spiel begann für die Ostschweizer gut, obwohl die Leistung nicht optimal war. Dank einigen Fehlern im Angriff der Nordwestschweizer konnte der pfeilschnelle Schneider mehrmals über den Tempogegenstoss einnetzen und sorgte so für die 7:4-Führung seiner Farben. Diesen Flow konnten die Forti-Jungs leider nicht weiterziehen. Sie wurden mit einer Doppelzweiminutenstrafe arg dezimiert. Von dieser Strafe erholten sie sich bis zum Pausenpfiff beim Stand von 11:10 nicht. Leider wurde der letzte Spielzug vor der Pause mit Kempatrick regelwidrig verhindert, was die Schiedsrichter nicht geahndet haben.

Den Start in die zweite Hälfte verschliefen die Schwarz-Weissen komplett. Mehrere technische Fehler und Fehlwürfe brachten den Gastgebern die 6-Tore-Führung zum 20:14. Das war wohl die schwächste Viertelstunde der Gossauer in dieser Saison. Dank wichtigen Treffern von Kuhn und Bischofberger aus der Distanz, Schneider von Aussen oder Bischofberger vom Punkt und einer guten Deckungsarbeit konnten die Fürstenländer den Rückstand stetig verkleinern. Was kaum jemand noch für möglich gehalten hat, lag plötzlich wieder in Griffnähe. Die Trainercrew entschied sich für die letzten zehn Minuten beim Stand von 21:18 mitten in der Aufholjagd frische Kräfte zu bringen. Dieser Plan funktioniert wunderbar. Spielmacher Stadler erzielte den Anschlusstreffer und Shooter Zeller dann sogar noch den Ausgleich. Doch die Basler konnten in ihrem letzten Angriff nochmals zum Stand von 24:23 einnetzen. Zu unkonzentriert war die Deckung in dieser Phase. Einige Sekunden vor Schluss wurde im Time Out der letzte Angriff besprochen, den Stadler wie besprochen ausführte und den Ausgleich erzielte. 

Wenn man den Spielverlauf betrachtet, war das klar ein gewonnener Punkt. Erkennt man aber die vielen technischen Fehler und die für einmal nicht wirklich mobile und schwache Deckung, dann kann man auch zur Erkenntnis kommen, dass der Punkt nicht verdient ist. Den Forti-Jungs wird das ziemlich egal sein. Sie reisen mit einem Punkt und einer Toprangierung nach Hause und dürfen sich auf den kommenden Samstag gegen den Tabellenletzten Vaud freuen. Dass dann ein Unentschieden ein verlorener Punkt wäre, ist allen klar.

Im Krimi einen Punkt geholt haben: Niedermann (4/23), Mannhart (2/7), Zeller (1), Osterwalder (1), Inauen (1), Stadler (3), Bischofberger (8/5), Peyer (2), Mitrovic, Rügge, Kuhn (2), Schneider (6) und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

 

Auf Bischofberger war beim 7m verlass.

 

Inauen organisierte den Angriff zu Beginn der Aufholjagd.

 

Stadler erledigte dann den Rest.

 

Zeller mit dem Ausgleich

 

Die Deckung fand für einmal leider nicht sein Niveau.

 

Kuhn mit zwei wichtigen Treffern in der Schlussphase

 

Bischofberger im Sprungwurf

 

Der direkte Freiwurf nach dem Abpfiff fand seinen Weg ins Tor nicht.

 

Woraufhin der gewonnene Punkt bejubelt wurde.

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TSV Fortitudo Gossau   :   SG Horgen-Wädenswil    24  :  17   (11 :  5)


Heimteam: 24 Tore bei 53 Abschlussversuchen bedeuten 29 Fehlwürfe!

Gastteam: 17 Tore bei 35 Abschlussversuchen bedeuten 18 Fehlwürfe!

Die U15 Elite-Jungs des TSV Fortitudo Gossau haben den Anspruch, die Meisterschaft auf Rang 3 abschliessen zu wollen. Nach der gestrigen Runde ist dieses Ziel auf der Rangliste aktuell ersichtlich, auch wenn andere Teams noch keine 7 Spiele aufweisen.

Ein Auftritt gegen das Schlusslicht in der heimischen Buechenwaldhalle sollte dazu genutzt werden, die gehegten Ansprüche zu zementieren.

Die Interpretation der aufgeführten "nackten" Zahlen belegen, dass die Performance der 3:2:1-Verteidigung unter der "Hinten Mitte"-Führung von Jan Brülisauer und Cédric Kobler als sehr gut bewertet werden darf. Die Deckung liess während des Einsatzes von Torhüter Besmir Avdili nur gerade 13 Würfe zu. Bei nur 6 erhaltenen Treffern kam dieser auf eine sehr starke 47%-Paradenquote, womit er seine beste Saisonleistung zeigen konnte!

Dass die Partie gegen die Zürcher Seebuben etwas gar zäh vorankam, lag wieder einmal am Umstand, dass das "runde Ding" zu wenig ins "eckige" gelangte. Insbesondere Aurel Sostizzo mit seinen 5 Toren aus 15 Versuchen war der "Leader" des sündigen Tuns! Immerhin sorgte er in der Startphase mit seinen wichtigen Treffern dafür, dass das Forti-Schiff auf Kurs blieb.

Ab Quoten von 50% darf von "vernünftiger" Ausbeute gesprochen werden. Daniel Inauen, Cyrill Conscience, Jan Brülisauer, Mauro Mattioli und vor allem Moreno Labriola, dem 2 coole Treffer bei "Empty Goal"-Situationen gelangen, lagen etwas über diesem Grenzwert.

Bei den 100%-Spielern zeigte insbesondere Delian mit seinen 3 Toren wichtige und schöne Treffer. Ebenso mussten leider auch 3 Spieler mit der Enttäuschung leben, bei der Torejagd leer ausgegangen zu sein.

Die Truppe vom südlichen Ufer des Zürichsees durfte sich nur ganz zu Beginn der Partie Hoffnungen machen, punktemässig etwas "reissen" zu können. Viel mehr bedurfte es (etwas gar viel) Geduld, bis sich die "Weiss-Schwarzen" allmählich absetzen konnten. Ein Timeout bei 5:4 nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit dem Appel, etwas weniger fahrlässig mit den Chancen umzugehen, zeigte Wirkung.

Ab Minute 20 und 3 Toren in Front, zeichnete sich der Sieg beim Pausenstand von 11:5 am Erfolgshimmel ab.

Mit den Auswechslungen war das Decken in der 2.Halbzeit in den Reihen der Fürstenländer etwas weniger effizient, doch mit 17 Treffern bei Spielende darf den U15 Jungs eine gute Leistung attestiert werden.

Der Angriff bereitete da schon mehr Sorgen und es bestand zeitweise die Gefahr, die 2 Hälfte sogar verlieren zu können! Das 13:12 Teilergebnis deutet an, wie wenig Souveränität die Gossauer gegen den Tabellenletzten an den Tag legten.

Genau an diesem Selbstverständnis müssen die Junghandballer noch "arbeiten", damit sie sich auch als Spitzenteam präsentieren können.

Eine nächste Gelegenheit bekommen die RLZ Fürstenland-Spieler bereits am kommenden Sonntag. Das Auswärtsspiel gegen die SG Pilatus steht in Kriens (15.00 Uhr) in der "unbequemen" Meiersmatthalle gegen einen sehr "unbequemen", weil sehr kämpferischen, Gegner an. Die Innerschweizer werden den Ostschweizern weder viele Chancen, noch Punkte anbieten wollen. Der Schreibende hofft, dannzumal über weniger "Statistisches" berichten zu können. Auch wenn Zahlen, sofern sie die Richtigkeit aufweisen, weniger lügen sollen...


HOPP FORTI!!!

Einen zähen Arbeitssieg errungen haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Marco Streule und Aurel Sostizzo

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Beim 5. Meisterschaftsspiel des Damen 1 der SG Uzwil/Gossau fiel der Startpfiff um 14 Uhr in der heimischen Buchenwaldhalle in Gossau.

Relativ schwer fiel es der Heimmannschaft in die Gänge zu kommen. Das gegnerische Team aus dem Zürcher Oberland konnte schnell in Führung gehen und hatte von Beginn an die kompaktere Verteidigung. Viele Ballverluste und Fehlpässe prägten das Spiel der Heimmannschaft zu Beginn der Partie. Ein frühes Time-Out weckte die Fürstenländerinnen auf und sie konnten vermehrt ihr Spiel aufbauen bzw. mit schnellen Auslösungen zu einfach Toren gelangen. Der Vorsprung der Zürcherinnen schmolz dahin. In der Defensive agierte das Heimteam aber weiterhin noch zu lückenhaft. Mit einem kleinen Vorsprung fürs Heimteam von 10:8 ging es dann in die Pause.

Das Trainerduo Mile Barasin und Sarah Weber gaben dem Team wertvolle Tipps für die zweite Spielzeit. In der Verteidigung sollte einander geholfen werden. Schnellere Beine und dynamischere Wechseln in der Verteidigung müssen organsiert werden. Das Angriffspiel muss ruhiger und geduldiger aufgebaut werden. Gleichzeit soll damit mehr Druck entstehen. Primär geht es aber darum, eigene Fehler zu minimieren.

Leider aber verlief die Startphase der zweiten Halbzeit ähnlich, wie das Spiel begonnen wurde. Die Gegnerinnen blieben stark und agierten im Angriff ideenreich und selbstsicher. Aus diversen Positionen griffen sie immer wieder torgefährlich an. Die SG Uzwil/Gossau hatte in der Verteidigung zusätzlich Arbeit, wobei die Abstimmung heute nicht zu passen schien. Zum Glück vermochte das Heimteam im Angriff jedoch die Chancenauswertung zu erhöhen und reduzierte die Fehlerquote. Womit der Vorsprung beibehalten und zwischenzeitlich sogar auf fünf Treffer ausgebaut werden konnte.
Das Spiel verlief sehr kräfteraubend, was mit dem kleinen Kader nicht gerade optimal war. Mit einer kämpferischen Schlussphase und einer erneut starken Leistung von der Torfrau der SG Uzwil/Gossau konnte sich unser Damen 1 die zwei Punkte auf ihr Konto schreiben lassen.

Mit dem Schlussstand von 22:18 war der Trainerstab, trotz einigen schwachen Phasen und einer ungewohnt harmlosen Verteidigung zufrieden mit dem Team. Am Schluss zählen halt doch nur die Punkte… Damit steht das Damen 1 in dieser Saison ohne Punkteverlust weiterhin an der Tabellenspitze.

Am nächsten Wochenende geht’s dann auch im Cup auf Spielfeld. Unsere Damen bestreiten die erste Cup-Partie gegen die 3. Liga Damen des HC Bruggens. Anpfiff ist um 15.30 Uhr in der Sporthalle Kreuzbleiche in St. Gallen. Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel und ein lautstarkes Hopp SG!!

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Endlich haben sich die Forti-Handballer für ihre engagierte Spielweise belohnen können, haben in der nervenaufreibenden Schlussphase des Spiels die Nerven behalten und  die ihnen gebotenen Chancen auch genutzt! Endlich gelang es dem Team von Rolf Erdin, die Fehler- und Strafenquote in der Schlussviertel-Stunde tief zu halten, während der Gegner Nerven zeigte. Zudem musste Suhr Aarau auf wichtige Spieler verzichten,  und kam noch dazu, dass ihr Topscorer nach einem heftigen Zusammenstoss mit Niels Ham von der Platte musste. Überzeugen konnte Forti mit einer sehr soliden Verteidigung, die hart zupackte und den Spielfluss des Gegners unterband. Dass mit harten Bandagen auf beiden Seiten gekämpft wurde, wurde schnell ersichtlich. Dafür ging es vor allem dem Heimteam um zuviel. Zeit für filigranen Handball war gestern definitiv nicht! Schliesslich drohte bei einer Niederlage die Übernahme der roten Laterne. Überzeugend war auch das Umschalten der Gossauer, wenn der Ball in ihren Besitz kam. Schnelle Mitte und zweite Welle funktionierten erfreulich oft, was immer wieder zu Abschluss-Möglichkeiten führte. Hier besteht allerdings nach wie vor viel Luft nach oben. Durch das Tempo-Spiel müssten die entstehenden Räume noch viel besser ausgenützt werden, was die Torproduktion ankurbeln würde. So hätten gegen einen Gegner wie Suhr Aarau deutlich mehr als 30 Tor erzielt werden müssen.

Aber das ist Randnotiz und die Forti-Handballer tanken viel Selbstvertrauen für das kommende Spiel gegen Pfadi, das für beide Teams zu einem Auswärtsspiel wird. Die Partie ist  in der Buchholz-Halle im Zürcher Oberland in Uster angesetzt. Wir erinnern uns an das knapp verlorene Heimspiel gegen die Winterthurer. Der Moment der Revanche ist am 12.11. 2017 um 1730 Uhr gekommen. Ein Muss für Forti-Fans, nach Uster zu fahren und diesmal packen wirs!

TSV Fortitudo:

Graf 11, Ham 5, Weingartner 5, Bösch 2, Würth 2, Bucher 1, Harder 1, Kun 1.

Gossau-Topscorer Luci Graf ist  mit 51 erzielten Treffern der momentan beste Schütze der Liga. Wir gratulieren!

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TSV St.Otmar St.Gallen   :   SG Fürstenland            31  :  28  (15 : 19)


Was könnte der SC Magdeburg und das U13 RLZ Fürstenland in der nahen Vergangenheit Gemeinsames erlebt haben?

Die Antwort liegt in einer Art Ohnmacht! Während die Rhein Neckar Löwen mit Andy Schmid auf ein permanentes 7 gegen 6 im Angriff setzten und praktisch ohne Fehler runterspielten und so den Magdeburg-Trainer und dessen Mannschaft in der Deckung verzweifeln liess, geschah Gleiches den U13-Fürstenländern im Angriff gegen den TSV St.Otmar.

Nach einem lebendigen Spiel in der ersten Hälfte sah sich der Otmar-Coach offenbar gezwungen, den 4 Tore-Rückstand mit einem auf dieser Stufe verpönten defensiven Abwehrbollwerk korrigieren zu wollen. Es ist natürlich jedem frei gestellt, ob er sich an den Ausbildungsleitfaden des SHV halten will oder nicht...

Wie das Endresultat zeigt, hatte diese Massnahme den gewünschten Effekt erzielt und die Otmärler konnten sich 2 weitere Punkte gutschreiben lassen.

Doch zurück auf "Feld 1". Die "Weiss-Schwarzen" starteten eher verhalten in das Derby und praktizierten im Angriff mehr Standhandball als ein dynamisches Anlaufen in die Tiefe. Bei den Einheimischen konnte sich deren "Shooter" mal für mal durchsetzen und sorgte dafür, dass sich Leo Baumgartner sehr viele Gedanken machte...Die körperliche Überlegenheit liess sich nur mit Helfen kompensieren, doch leider klappte dies zu wenig, weil die Nebenspieler die quirligen Angreifer früh angreifen wollten.

Es war vor allem Matteo Etter, dem besten Fürstenland-Spieler an diesem Tag, zu verdanken, dass die Fürstenländer im Spiel blieben. Mit seinen Treffern verlief die Partie sehr ausgeglichen. Hierzu trug auch der junge Schiri bei, der die Schrittregel in eigener Art interpretierte und so ein paar Tore den Otmar-Jungs zugestand, die den Ausgang des Spiels allerdings nicht entschieden haben.

Leo Baumgartner vermochte mit ein paar gewonnen "1 gegen 1" seinem Antipoden etwas "zurückzugeben", wie auch die beiden Damians ein paar coole Treffer markieren konnten. Mit einfachen Kontertoren konnten die Gäste im Verlaufe von Halbzeit 1 etwas Distanz schaffen und so mit einer 19:15-Führung in die Pause gehen.

Der "Game-Plan" ging bis anhin auf. Nur im Bereich der Durchschlagskraft im Angriff war noch etwas Luft nach oben. Dass dann genau dieser Aspekt mit dem "angerührten Beton" zu kapitulieren drohte, brachte den schleichenden Umschwung in die Partie.

Die Querbewegungen häuften sich, weil die Junghandballer keine Lücken mehr sahen. Eine solche führte dann auch zum gewichtigen verletzungsbedingten Ausscheiden von Spielmacher Etienne Kobler.

Mit Kreuzen und gelduldigem Weiterspielen bis nach aussen konnten sich die Fürstenländer noch lange im Spiel halten, doch leider wurden zusehends auch noch die wenigen guten Chancen von aussen vergeben.

Ausdruck der Verzweiflung war dann auch ein Weitschuss von Lars Widmer weit übers Tor, der kurz Vorschluss die definitive Entscheidung einläutete und Otmar aus dieser Begebenheit heraus den 2 Tore-Vorsprung realisiern konnte.

Mit dieser Niederlage können die RLZ-Spieler kaum mehr auf einen Aufstiegsplatz hoffen. Dieser wird zwischen den Kadetten und Otmar ausgemacht.

Apropos Ohnmacht: Noch schlimmer ergeht es den sehr jungen "Espoirs" des HC Arbon. Mit einem Torverhältnis von -185 Toren aus 5 Spielen müssen sie in jedem Spiel einer höchst unangenehmen Situation gegenüberstehen. Am Samstag, 18.11.2017 (10.30 Uhr, Buechenwald) sind explizit diese Jungs der nächste Gegner des RLZ-Teams. Es wird die Gelegenheit sein, denjenigen Spielzeit zu gewähren, die bis anhin noch weniger Möglichkeiten hatten, sich im U13 Fürstenland-Team zu zeigen.

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Eine Niederlage mit schalem Nachgeschmack akzeptieren müssen:

Noah Küffer, Lars Lutz, Naum Schurter (Video); Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr und Lars Widmer

 Gianni Keller

 

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