Dezember 2017

Am 6. Januar 2018 steigt in der Buechenwaldhalle der traditionelle Züri-Cup. Das stark besetzte Turnier dient der Vorbereitung auf die Rückrunde. 

Spielplan:

9.00 Fortitudo Gossau - Pfadi Winterthur
10.00 HSG Nordwest - Bregenz Handball
11.00 Pfadi Winterthur - Bregenz Handball
12.00 Fortitudo Gossau - HSG Nordwest
13.00 Pfadi Winterthur - HSG Nordwest
14.00 Bregenz Handball - Fortitudo Gossau

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Für ein letztes Mal in diesem Jahr zog es unser Damen 1 auf das Spielfeld ins zürcherische Dübendorf. Trotz bereits gesichertem Einstieg in die Finalrunde, sollte ein Sieg mit lockerem und sicherem Spiel erzielt werden. Wie gewohnt reiste das Team mit knappem Kader und Trainerin Sarah Weber am Samstagnachmittag nach Zürich. Die Stimmung war entschlossen und beschwingt. Das Ziel der Trainerin war deutlich - „Gewinnt mit einer kompakten Verteidigung und Selbstvertrauen im Angriff!“
Gleich nach dem Startpfiff wurden die Gegnerinnen deutlich von der Leistung unserer Damen überrumpelt, sodass schon nach drei Minuten ein Team-Timeout der Zürcherinnen zu einer kurzen Verschnaufpause einlud. Nach diesem Break schienen der Gegner konzentrierter und entschlossener und die Uzwilerinnen im Gegenzug gehemmter als zuvor. So startete das knapp 50 Minütige Kopf-an-Kopf Rennen. Im Angriff spielte die SG Uzwil/Gossau einige grandiose Tore heraus. Leider aber schien die Verteidigung zu wenig kompakt. So gelang es den Zürcherinnen immer wieder den Ball ins Ostschweizer Tor zu platzieren. Mit einem zwei-Tore Vorsprung des Gästeteams ging es in die Pause. 
Dieses Spiel zu gewinnen war alles andere als unmöglich. Dafür musste aber die Verteidigung wacher, lauter und aggressiver werden. Der Angriff wirkte teilweise zu statisch, weshalb die Weisung der Trainerin eindeutig war -mehr Bewegung! Zuversichtlich und motiviert ging es zurück in die Halle. 
Die zweite Halbzeit war ein stetiges Auf und Ab. Der Spielverlauf widerspiegelt die Spielweise der Ostschweizerinnen in der ersten Saisonhälfte. Von präziser Spielübersicht bis zu überhasteten Fehlern, war alles zu sehen. Zeitweise fehlte es der SG Uzwil/Gossau an Überzeugung und Konzentration, womit dem Heimteam einige Bälle leichtfüssig abgetreten wurden. Das Spiel steigerte sich zu einem herzhaften Kampf um jeden Ball und um jeden Punkt. Die Zürcherinnen agierten sehr kaltschnäuzig und stoppten die SG Uzwil/Gossau teils hart am Limit. Das Gästeteam hatte mit der Härte, aber auch der eigenen Leistungsfähigkeit zu kämpfen. Wiederum wurde der knappe Kader spürbar. Viele spielten einmal mehr die ganze Spielzeit durch. Die Müdigkeit führte dann auch zum einen oder anderen ungenauen Abschluss. Dennoch überzeugte die Ostschweizerinnen mit ihrer Kampfbereitschaft und den teils goldig herausgespielten Chancen. Die Mannschaften trennten sich schlussendlich mit gleich vielen Zählern – Unentschieden 26:26! Ein Spiel, in welchem es vielmehr um die Einstellung und Bereitschaft zu kämpfen ging, als um das Resultat.

Somit verabschiedet sich unser Damen 1 in die verdiente Weihnachtspause.Wir wünschen allen kleinen und grossen Fans, Sponsoren und Mitgliedern schöne Weihnachtstage und einen erholsamen Start ins neue Jahr.
In der kommenden Finalrunde (ab Januar) freuen wir uns auf jegliche laute und weniger laute Unterstützung in der Halle!
Somit Adieu mit „HU“ - wir sehen uns im nächsten Jahr!

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TSV Fortitudo Gossau   :   GC Amicitia Zürich    29  :  32   (17 : 16)


Weil der "Stammtrainer" Raphael Kramer mit Spielern aus dem U17 Kader ein U19-Playoffspiel auswärts in Solothurn zu bestreiten hatte, traten die Forti-Spieler ergänzt mit 2 Jungs plus Trainer aus dem U15 Elite-Team gegen den Leader aus Zürich an.

Allerdings erschien deren "Shooter" auch nicht auf der Liste, sodass die Partie nicht schon vor dem Anpfiff entschieden war.

Zur Halbzeit leuchtete doch tatsächlich ein 17:16 auf, das den stellvertretenden Trainer mehr erfreute als denjenigen des Gästeteams. Es war ein sehr mutiger und generöses Auftreten, welches die "Weiss-Schwarzen" bis anhin gezeigt haben.

Insbesondere Loris Zeller wusste anfänglich zu gefallen und unter der Angriffsführung von Noah Inauen zeigten die Gossauer sehr attraktiven und erfolgreichen Handball. Im Tor parierte Aron Mannhart vor allem von der 6 Meter-Linie über die gesamte Spieldauer sehr stark..

Die aufopfernd kämpfende 3:2:1-Deckung wankte zwar oft, fiel jedoch nicht! Weshalb der Trainerantipode zuerst zum Timeout greifen musste war auch der etwas zu pommadigen Angriffsart der Stadtzürcher geschuldet. Hierbei sei bildlich das "Missmatch" von Lukas Osterwalder erwähnt, der seinen viel grösseren Gegenspieler immer wieder bissig "bearbeitete".

Der Kampf mangels Alternativen in der Deckung zehrte an den Kräften, so dass ein Gossauer-Timeout zum "Benzin tanken" herhalten musste. Insbesondere Yanik Stadler nutzte diesen Unterbruch, um mit seinen 1 gegen 1-Aktionen für sehenswerte Tore und herausgeholte Siebenmeter und Strafen zu sorgen. Das 17:16 war absolut verdienter Lohn!

Es war zu erwarten, dass in der Garderobe des Gegners aufrüttelnde Worte fielen und ein GC Ami-Express zu erwarten war. Auf der Forti-Seite hiess das Motto "AIM"! Alles ist möglich!

Erstaunlicherweise durften die Fürstenländer sehr lange an die 2 Punkte glauben. Während 20 Minuten blieben sie in "Schlagdistanz" und lagen nicht mehr als 2 Tore zurück, obwohl Loris Zeller kurz davor mit der 3.Zeitstrafe das Feld räumen musste. Zudem war auch Lukas Osterwalder mit 2 solchen belastet, so dass die Aufstellung in der Deckung massiv beeinflusst wurde. Beim Timeout seitens des Fortitudo bei Minus 3-Toren war ein letztes Aufbäumen gefordert, denn der Auftritt des Zürcher Spielers auf Rückraum links war derart unwiderstehlich, dass eine Manndeckung Abhilfe bringen musste.

Diesen Job musste mit Risiko Lukas Osterwalder übernehmen. Im Bewusstsein auch noch "rot" zu kassieren, machte er dies nicht wie gewohnt konsequent. Dazu gesellten sich im Angriff zu viele Eigenfehler, so dass die Felle doch noch davon schwammen.

Die breitere Bank von GC Ami und die leeren Forti-Tanks verhiessen für die letzten Minuten nichts Gutes. Doch trotz allen Widrigkeiten kämpften sich die RLZ-Spieler über die Ziellinie. Erwähnenstwert wäre noch das erste U17 Elite-Tor von Aurel Sostizzo und insbesondere der Einsatz von Linksaussen Noah Koller. Er sorgte mit herrlichen Toren dafür, dass der Nationalgoalie geistiges Futter erhielt und das Heimteam schlussendlich mit 29:32 sehr anständig aus der Partie gehen konnten. Chapeau!


HOPP FORTI!!!

Ein grosses Kampfspiel gezeigt haben:

Aron Mannhart; Simon Verlezza, Noah Koller, Loris Zeller, Joel Peyer, Lukas Osterwalder, Noah Inauen, Yanik Stadler, Maurice Kuhn, Aurel Sostizzo, Cyrill Conscience, Enver Gönültas (n.e.), Reto Bettenmann (n.e.) und Luka Mitrovic (n.e.)

Coach-Stv Gianni Keller und Jan Bischofberger

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TSV Fortitudo Gossau   :   GS Stäfa    24  :  24   (10 : 12)


Beim Western "High Noon" gibt es beim Duell mittags um 12 kein Unentschieden, bei der samstäglichen Gegenüberstellung zur gleichen Zeit zwischen den Forti-Jungs und den Junioren von der Goldküsste wurde dies allerdings Tatsache!

Bereits zum 3.Mal schafften es die "Weiss-Schwarzen" Remis zu spielen, doch dieses mal war es eher ein Gewinn als ein Verlust. Der Auftritt gereichte eher zu einem der "faden" Art, obwohl der Start in die Partie sehr verheissungsvoll war. 4 Toren, davon das erste per Siebenmeter durch Cyrill Conscience, stand kein einziger Fehlwurf gegenüber. Dafür dann anschliessend 3 Fehler in Serie, die beim 4:3 für das Heimteam, ein Absetzen verunmöglichten.

Die Chancenauswertung wurde leider wiederum zum Thema. Unterstützt durch ein "flaues" Anlaufen, entwickelten die Rückraumspieler einfach zu wenig Wucht und Tempo, um die Stäfner Verteidigung auseinanderzubringen. Die Auslösungen wurden schön gespielt, aber eben nur schön. Die schlechte Passqualität war dabei allerdings auch nicht hilfreich...

Im Gegensatz dazu wirbelten die Gäste vom Zürichsee 2 Gänge höher durch die eigene Abwehr, wodurch die Forti-Jungs nur schwer Zugriff auf die Angreifer bekamen. Cédric Kobler, erneut für den verletzten Jan Brülisauer als "Hinten Mitte" fungierend, machte seinen Job erneut sehr gut. Das darf auch derart von Goali Ognjen Stevic berichtet werden, der schlussendlich über 30% gehaltene Bälle aufwies und somit die Fürstenländer immer im Spiel halten konnte.

Nach einer erneuten Fehlerorgie, zwar dieses Mal auf beiden Seiten, sollte ein Timeout beim 8:8 in der 22.Minute mit deutlicher Aufforderung, mit "Augen auf" das Runde ins Eckige zu spedieren und das Angriffstempo endlich zu erhöhen. Das Halbzeitresultat mit 10:12 verdeutlicht den "Erfolg" dieser Trainermassnahme...

In der Garderobe wurde die Frage gestellt, ob 20 Tore zum angestrebten Sieg reichen würden, um das "Teamziel Rang 3" für Phase 1 der Meisterschaft erreichen zu können. Die Antwort war einhellig! Also auf zur positiven Angriffsveränderung!

Ein Tor vom Appenzeller Daniel Inauen nach 20 Minuten der 2.Spielhälfte zum Anschlusstor bei 20:21, zeigt auf, dass das Vorhaben auf sehr beschwerlichem Weg voranschritt.

Das Zurückwechseln von "Ogi" für, den dieses Mal sehr unglücklich agierenden Besmir Avdili, sollte sich auszahlen. Mit 2 ganz wichtigen Paraden konnte er den "Weiss-Schwarzen" helfen, sogar mit einem Tor Vorsprung (24:23), welches Aurel Sostizzo in der 58.Minute erzielte, die heisse Schlussphase einzuläuten.

Bis dahin gelang es den Einheimischen für die letzte Viertelstunde auch die "Halle" für sich zu gewinnen!

Gerade, als die guten Schiris passives Spiel seitens der Gossauer andeuten wollten, kam die "Grüne Karte" auf den Zeitnehmertisch! Da Aurel Sostizzo eine Zeitstrafe absitzen musste, fehlte ein Shooter beim Spiel mit 6 Pässen. Weil der "Not-Kreisläufer" die Sperre nicht setzte, kam Cyrill Conscience zu wenig "frei" zum Abschluss. Es blieb weiterhin beim +1!

Im Gegenzug verpassten es die Forti-Jungs, die Angreifer früh zu "nehmen", sodass die Seebuben, sicherlich auch verdient, den Ausgleich kurz vor Spielende doch noch schafften.

Bei Halbzeit der Meisterschaft erzielt der TSV Fortitudo Gossau 15 Punkte aus 11 Spielen! Für den Schreibenden hat ein solcher Punktestand gerademal auch für den Verbleib in der Liga gereicht....

Es ist zu erwarten, dass die Fürstenland RLZ-Spieler den anvisierten 3.Gruppenrang am Sonntag an Pfadi Winterthur verlieren werden. Sollte es auch so kommen, darf sicherlich von einer sehr ordentlichen Hinrunde gesprochen werden.

Wenn der Chancentod im Angriffsverhalten ab Januar mehr verbannt werden kann, darf das Teamziel durchaus weiterhin in den oberen Gefilden angesiedelt werden! Diese  Vereinbarung darf nun unter dem Weihnachtsbaum Platz finden und als Wunsch ins 2018 hinüber genommen werden!

Das Trainerteam wünscht allen Jungs und vor allem deren Eltern eine genussreiche und feierliche Zeit, die nach einer freien Woche in den ersten Januartagen wieder "zielführend" in eine spannende Meisterschaft münden wird! 

HOPP FORTI!!!

Für einmal selber Dusel gehabt haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer(verletzt, Video), Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule, Aurel Sostizzo und Timon Truniger

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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TV Solothurn - TSV Fortitudo Gossau 15:34 (4:16)

Am vergangenen Samstag war es wieder einmal so weit. Die Aufsteigerjungs von Fortitudo standen gegen den TV Solothurn vor dem Play-Off-Spiel um den Aufstieg. Das Los meinte es nicht sonderlich gut mit ihnen. Zum alles entscheidenden Spiel musste der Pionierjahrgang vom RLZ-Fürstenland nach Solothurn fahren und traf dort auf einen unbekannten Gegner, der mit Talenten vom Eliteverein BSV Bern-Muri bespickt ist.

Weil die medizinische Abteilung gemeinsam mit den vielen Verletzten unter Hockdruck arbeitete, war es möglich eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen. Allerdings war es ungewiss, ob die von Verletzungen zurück gekommenen Spieler nach nur einer Trainingswoche auch wirklich ihr Können auf den Platz bringen können. Doch das schöne an so einem Aufstiegsspiel ist, dass es keine Ausreden gibt. Entweder man legt das Herz auf die Platte und steigt auf oder es klappt nicht. Zum Glück sind die ältesten Gossauer Junioren diesbezüglich Routinieres.

Als der Schiedsrichter das Spiel in der kalten und dunklen Halle frei gab, waren beide Teams sichtlich nervös, dies mit dem Unterschied dass die Gossauer Deckung unter der Regie vom rekonvaleszenten Scheiwiler zur alten Stärke fand und gemeinsam mit Schlussmann Halter die weisse Forti-Mauer aufzog. Als dann die Nervosität langsam weg war, gelangen auch die ersten Angriffskombinationen und Tempogegenstösse. Rasch stand es 9:2 für die Ostschweizer. Weil die Solothurner weiterhin an der weissen Mauer abprallten, entstand ein Frust beim Topscorer des Gegners, welchen er so lauthals raus liess, dass ihn der Schiedsrichter mit der roten Karte vom Feld stellen musste. Den Gossauer gelang es besser, die harte aber durchaus korrekte Linie des Unparteiischen einzuhalten. Mit Deckungsgeschick und starkem Zweikampfverhalten liefen die Heimspieler immer wieder in technische Fehler, welche dann eiskalt im Tempogegenstoss verwandelt wurden. Während die Solothurner nicht wussten, was mit ihnen geschah und mit dem Schiedsrichter haderten, zogen die Forti-Jungs ungehemmt weiter und konnten mit einem komfortablen 16:4-Polster die müden Beine ausruhen lassen.

Im zweiten Durchgang waren es wieder die Schwarz-Weissen, welche bissiger ins Spiel starteten und ihr Polster weiter ausbauten. Die Solothurner versuchten es mit einem letzten Aufbäumen, welches aber nur für einige Minuten hinhielt, woraufhin sie dann sichtlich aufgaben. Die Gossauer konnten dadurch nach der Pflicht die Kür in Angriff nehmen und celebrierten ihren Aufstieg mit einigen sehenserwerten Kempatricks und anderen Trickwürfen bis zum Schlussstand von 34:15.

Die Aufsteigergeneration hat nun schon zum dritten Mal zugeschlagen und den gesamten Fortinachwuchs in Leistungsligen katapultiert. Dadurch erfüllt die Nachwuchsabteilung nun sämtliche Kriterien vom Swiss Olympic Rookies Label, welches auf die kommende Saison beantragt wird - ein weiterer Schritt in die Professionalisierung vom Ostschweizer Nachwuchsprojekt RLZ Fürstenland unter dem Lead vom TSV Fortitudo Gossau.

Es wären nicht die Aufsteigerjungs, wenn sie nun auf den geholten Lorbeeren ausruhen würden! In der Rückrunde muss der Ligaerhalt geschafft werden und selbstbewusst in der lezten Juniorensaison der 2000er der Eliteaufstieg angepeilt werden. Dafür muss nun nach einer kurzen Winterpause wieder fleissig trainiert werden. In der Intergruppe darf man sich mit dem TV Appenzell, HSC Kreuzlingen und SV Fides auf drei Derbys freuen. Speziell mit den Innerrhödler haben die Gossauer nach der Pleite mit stark verletzungsgeschwächten Team noch eine Rechnung offen. Der Modus mit drei Absteiger und drei Aufsteiger von sechs Teams ist knallhart.

Die Aufsteigerjungs: Carpanese (9/1), Garbini D. (1), Enzler (5), Garbini N., Scheiwiler, Gutmann (/1), Huber (4), Kessler (1), Lämmler (9/2), Rügge (1), Rutz (3), Schneider, Halter (52%) und Kobler (35%) gecoacht von Kramer, Bleiker (v), Gächter und Brülisauer (v) mit Aufstiegsbusfahrer Peter Gätsby Streuli

verletzt: Wunderli, Moser und Gröpl

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Nach der Auswärtsniederlage gegen den BSV Bern, der bisher alle Partien in der Mooshalle für sich entscheiden konnte, stehen die Forti-Handballer in der Tabelle dort, wo sie auch vor einem Jahr standen. Einziger Unterschied: Es stehen mehr Punkte auf dem Konto als Ende 2016. Der Rückstand auf Endingen, den „Lieblingsgegner“ in Barrage-Spielen, beträgt ein einziges Pünktchen. GC Amicitia ermöglichte es dem zweiten Aargauer NLA-Verein, die Fürstenländer am letzten Spieltag der Hauptrunde noch zu überholen.

Wer die Spiel-Statistik der gestrigen Begegnung bemüht, wird ohne Zweifel feststellen, dass es mit 29 Fehlschüssen, 13 Ballverlusten und 3 technischen Fehlern nur folgerichtig ist, dass eine Differenz von elf Toren am Schluss zu Buche steht. Dabei hatte es im ersten Durchgang so schlecht nicht einmal ausgesehen. Der Aussenseiter kämpfte wie gewohnt und liess sich bis zur Pause nicht richtig abschütteln. Erst die Sequenz unmittelbar nach dem Seitenwechsel zeigte brutal auf, in welche Richtung sich das Spiel entwickeln würde: In einer Minute  kassierten die Fortis Tor Nummer 19 und 20, hielten aber nochmals diesen Rückstand, bis zuerst ein Penalty verschossen wurde und darauf das Überzahl-Spiel mit zwei Berner empty nettern k.o.mässig bestraft wurde. Die Partie  kippte vollends und war entschieden.

 

Auf Trainer Rolf Erdin und das Team wartet nach den Festtagen einiges an Arbeit, um die Abstiegsrunde erfolgreich zu gestalten. Gesucht ist eine Stabilität, sowie bessere Durchschlagskraft im Angriff, gesucht ist vor allem aber eine solidere und giftigere Defensive. Die zweitschlechteste Negativbilanz der Liga spricht Bände. Und dennoch hat das Team gegen hochkarätige Gegner gezeigt, dass durchaus mehr drin liegt als die üblichen ehrenvollen Niederlagen. Gegen Gegner wie GC Amicitia, Endingen und den Kantonsrivalen Otmar zählen aber nur noch Punkte und sonst nichts. Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau

Graf 5, Weingartner 4, Eberle 3,  Harder 3, Ham 2,  Amman 1,  Bösch 1,  Geiger 1,  Mauchle 1,

Würth 1,

 

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Wer hätte geahnt, dass dieses Spiel so lange offen blieb?

Die Forti-Handballer zeigten gegen den Serienmeister eine tadellose kämpferische Leistung und mussten sich erst in den letzten fünf Spielminuten geschlagen geben. Beim Stand von 30:33 zückte Forti-Trainer Rolf Erdin die grüne Time out-Karte und versuchte es mit einer offenen Deckung, um das Unmögliche doch noch möglich zu machen – zumindest ein Unentschieden gegen den Champions League Teilnehmer und  das Aushängeschild des Schweizer Handballs. Doch die Kadetten konnten den knappen Vorsprung über die Ziellinie retten. Aber Chapeau vor der Performance des Heimteams, welches sich nie abschütteln liess, das Tempo hochhalten konnte und mit den bestehenden Mitteln am heutigen Abend wohl nahe am Optimum spielte. Der Auftritt der Fortis stimmt zuversichtlich für die kommenden Aufgaben in der Abstiegsrunde im neuen Jahr. Auch wenn Lorenz Bösch, der sein letztes Heimspiel in dieser Saison absolvierte und fünf Tore aus sechs Versuchen erzielte, dann fehlen wird.

 

TSV Fortitudo Gossau

Graf 11, Weingartner 9, Bösch 5, Ham 3, Harder 2, Mächler 2, Bucher 1.

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Damen 1 - zurück!

Nach zwei Niederlagen in Folge, wurden dem Spiel des vergangenen Samstags gegen den HC Romanshorn hohe Erwartungen zugeschrieben. Ein Sieg musste her, damit der Einzug in die Finalrunde zur näheren Wirklichkeit wird. Das Team wurde erneut durch die Juniorinnen (alias Minions) unterstützt, damit trotz Verletzungspech der „alten“, tatkräftige Unterstützung vorhanden ist. Ziel dieses Spiel war es, sicher ruhig und selbstbewusst zu spielen.

Gleich nach dem Startpfiff schien der Traum eines Punktespiels ein Traum zu bleiben. Wie im letzten Game dominierten Fehlpässe und eine fehlende kompakte Verteidigung. Die Gegner vom Bodensee nutzten dies kurzerhand aus und gingen mit zwei Toren in Führung. Das Spiel musste umgekrempelt werden und zwar sofort! Eine Mann-Deckung auf den Topscorer des HC Romanshorns soll dies ermöglichen. Und tatsächlich schien es nicht nur in der Abwehr besser zu gelingen, sondern auch im Angriff wurde vermehrt locker und mit einem gesunden Selbstbewusstsein gespielt. Immer mehr Tore wurden auf unser Konto geschrieben, sodass man mit einem Spielstand von 11:16 in die Pause gehen konnte.

„Spielt nach der Pause genau so weiter!“ - auch der Trainer merkte, dass sich die SG Uzwil/Gossau vermehrt in ihr Spiel zurückgefunden hatte. Die Verteidigung soll aber noch lauter werden. Leichte Kreisanspiele der Gegnerinnen dürfen nicht mehr vorkommen. Die Spielerinnen waren motiviert und hatten ihre Freude am Spiel zurückgewonnen. Dementsprechend begeistert ging es zurück aufs Feld.

In der zweiten Spielhälfte brauchte die Abwehr aber erneut eine Aufwärmphase. Die Gegnerinnen konnten wieder vermehrt einzelne Durchbrüche starten. Zum Glück stand da aber noch unsere Alex, die in dieser Partie erneut eine starke Torhüterleistung erbrachte. Auch im Angriff war man zu Beginn noch etwas zögerlich. Doch dann schraubte die SG endgültig auf und erzielte innert kürzester Zeit ein Vorsprung von zehn Toren. Dieser konnte bis zum Schlusspfiff gehalten werden. Mit erleichterten Gesichtern, zwei neuen wichtigen Punkten im Gepäck und einem Schlussstand von 33:23 wurde das Feld verlassen.

Doch Entspannen ist noch nicht angesagt! Nächsten Samstag spielt die SG Uzwil/Gossau auswärts in Zürich gegen den taffen Gegner Volketswil/Dübendorf. Ziel bis dahin ist klar - weiterhin an Ballsicherheit arbeiten und den Spass am Spiel nicht verlieren! In diesem Sinne auf ein letztes lautes „Hopp SG“ für dieses Jahr.

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SG Fortitudo Gossau Futuro - HC Flawil 27:24 (13:10)

Das Ende der Qualifikationsrunde fand für die Futuros am 09. Dezember in Herisau statt. Im Sportzentrum trat man am frühen Abend gegen die personell geschwächte Mannschaft aus Flawil an. Dem Schnee getrotzt fanden alle Spieler sowie die Trainer den Weg nach Herisau. In der Garderobe zusammengekommen, sollte es heute darum gehen, als Heim-Mannschaft in Herisau ein wenig Eigenwerbung zu machen. Das Ziel war klar:

Man wollte überzeugt auftreten, Freude haben am Handball, Werbung machen und mit erhobener Brust auf das Spielfeld gehen. Ausserdem wollte man unbedingt gewinnen, da man sich den zweiten Platz in der Gruppe sichern wollte.

Die Flawiler mussten für das letzte Match einige personelle Absenzen melden, weshalb die Gossauer am Samstag die Kür auf dem Platz zeigen wollten. Es fehlte jedoch bereits im Einlaufen und Aufwärmen die nötige Effizienz, die Motivation und vor allem der Wille.

Das Spiel startete dem Einwärmen entsprechend, überhaupt nicht überzeugend. Die Ergänzungsspieler, welche normalerweise dafür verantwortlich wären, Dampf in das Spiel zu bringen, verfehlten das Ziel komplett, weshalb man bald schon in Rückstand lag. Aus Frust wurden die ganzen Ergänzungsspieler mit der zweiten Garde ersetzt. Und diese überzeugten zwar nicht komplett, aber sie vermochten den Rückstand aufzuholen und gar in Führung zu gehen.

Für mich als Betreuer der IST-Junioren war dieses Match eines der besten. Mein Ziel zu Beginn der Saison war, dass jeder IST-Kandidat irgendwann einmal im Aufgebot stand und dann auch ein Tor erzielt. Am letzten Samstag kam der dritte der 3 Futuro-IST-Kandidaten zu seiner Tor-Premiere. Gian Bosshard traf von der Flügelposition. Sein Tor war einer der wenigen positiven Lichtblicke der Partie.

Die erste Halbzeit noch mit 13:10 gewonnen, kam es in der zweiten nur noch zu einem Remis, welches sich die Flawiler eher verdienten, als die Weiss-Schwarzen. Man gewann das Spiel mit 27 zu 24.

Es folgte der Abschluss in der Garderobe. Enttäuschung machte sich breit, trotz des Sieges. Man hätte mehr herausholen müssen. «Wer gibt, dem wird gegeben!» Für die Kür gab man zu wenig, die Blamage wurde uns zum Glück erspart. Viel Eigenwerbung war das nicht, jedoch ist Sieg zwei Punkte wert. Diese nimmt man gerne entgegen und kann nun die Qualifikationsrunde auf dem zweiten Rang beenden hinter Frauenfeld (1.) und vor dem HC Flawil (3.). Der Schreibende bedankt sich herzlich bei den Lesern für ihre Treue und wünscht eine besinnliche Adventszeit. Bis im nächsten Jahr, wenn’s heisst:

Hopp Forti!!!

Gerade noch gewonnen haben: Lars Lutz, Ognjen Stevic (Ergänzungsspieler); Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Gian Bosshard, Andreas Diem, Amin Sapra, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Adam Dulkanovic, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler) und Moreno Labriola (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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TSV St.Otmar St.Gallen   :   TSV Fortitudo Gossau    26  :  35   (14 : 15)


Der Reiz eines "Lokalderbys" liegt wohl darin, dass, ähnlich wie bei Cupspielen, der Ausgang der Partie von vielen Kleinigkeiten geprägt sein kann, die schwer voraussehbar sind. Fakten, wie "10. gegen 4." oder "Jan Brülisauer verletzt" können bereits in den beiden Trainings vor dem Sonntagsspiel mental und taktisch vorbereitet werden und sind vorher beeinflussbar.

Die eher ungewohnte Anspielzeit um 17.00 Uhr wirft für den Trainer die Frage auf, wie die Junioren den Tag bis zur Besammlungszeit verbracht haben.

Die Otmärler dürften, da sie ein Heimspiel in der Kreuzbleiche haben, äusserst motiviert aus der Kabine kommen, um ihr "Revier" zu verteidigen.

Weil die Würfe eher hoch erwartet wurden, begann der grössere Ognjen Stevic im Tor und Cédric Kobler als "Hinten Mitte" und Delian Ochsner als "Kreisläufer" teilten sich den Job für den längere Zeit ausfallenden Appenzeller Jan Brülisauer. Cyrill Conscience sollte sich um den "Shooter" Nick Latzer kümmern, die sich aus der Regionalauswahl gut kennen. Moreno Labriola sollte die Kreise von Spielmacher Oliver Bolleter einengen. Mauro Mattioli bekam das Vertrauen als "Hinten Links", weil Aurel Sostizzo als "Ersatz" auf "Hinten Mitte" vorgesehen war, falls etwas schief laufen sollte. Die Aussenverteidiger Daniel Inauen und Jerome Rutz machten die "Starting Six" komplett, die auch wegen angriffsorientierten Überlegungen in die Taktik eingebunden waren.

Mit einer knappen 15:14-Führung ging es bei Spielhälfte in die Garderobe! Das Fazit des Geschehenen: Ognjen Stevic war an vielen Bällen dran, hatte jedoch überhaupt kein Wettkampfglück! Besmir Avdili war diesbezüglich glücklicher unterwegs und zeigte ein paar wichtige Paraden. Der Angriff unter der magistralen Führung von Cyrill Conscience,trat geschlossen auf und kreierte viele Abschlüsse. Wieder einmal war die Chancenauswertung mangels Cleverness ein "Bremsklotz", um die "Gelb-Schwarzen" deutlicher zu distanzieren.

In der 3:2:1-Verteidigung brauchte Cédric Kobler eine gewisse Anlaufzeit. Insbesondere das "Sperren-Lösen" der Einheimischen sorgte für (verständliche) Abspracheprobleme. Doch eigentlich müsste von einem Spiel "Latzer gegen Forti" gesprochen werden. Praktisch jeder Wurf fand den Weg ins Tor. 14 von 19 sollten es am Schluss sein! Chapeau!

Er war auch Thema in der Halbzeitansprache. Der "Plan" für Halbzeit 2: Latzer weiter beschäftigen und "müde" machen und den Rest weiterhin im "Griff" haben, sowie "cooler" sein in den Abschlüssen. Zudem werde die Zeit für uns "arbeiten", weil die "Weiss-Schwarzen" das breitere und bessere Kader aufweisen. Also letzter Tipp! Geduldig bleiben!

Die Anzeigetafel zeigte nach 60 Minuten ein 26:35 zu Gunsten der Forti-Jungs!

Der Weg zu den 2 Punkten führte früh zum vorentscheidenden Absetzen, als ein Spieler und der Trainer Otmars mit einer Zeitstrafe bedacht wurden. Im 6 gegen 4 zeigte der Fortitudo seine grosse Spielfähigkeit auf und baute auf 20:24 aus. Otmar gab sich, begünstigt auch durch technische Fehler der Gossauer, noch nicht geschlagen und kam nochmals auf 2 Tore heran. Als die Einheimischen mit 2 Kreisläufer operierten, wurde Nick Latzer erfolgreich von Jerome Rutz neutralisiert und mittels Gegenstössen konnten ein paar "einfache Tore" gutgeschrieben werden. Auch gegen ein 4:2 und die Schnappballform der Gastgeber wussten sich die Fürstenländer zu helfen, womit die letzten taktischen "Pfeile" dem Spielverlauf nichts mehr anhaben konnten.

Mit seinem 5.verwandelten Siebenmeter zum 24:29 in der 52.Minute war die Siegsicherung durch Daniel Inauen endgültig besiegelt. Die Schlussphase ermöglichte Timon Truniger den ersten Einsatz im Elite-Team und auch Ognjen Stevic durfte den gut haltenden Besmir Avdili für 2 letzte Paraden erfolgreich ablösen.

Eine insgesamt starke und solidarische Teamleistung ermöglichte, die Beute von 2 Punkten aus dem ersten Derby mit nach Hause nehmen zu dürfen. Oder anders gesagt: Geduld bringt Rosen...und schlussendlich konnten die befürchteten unplanbaren "Kleinigkeiten" jeweils im Keim erstickt werden!

Das letzte Spiel der Vorrunde am kommenden Samstag, 16.12.17 gegen GS Stäfa muss nochmals sehr konzentriert angegangen werden, damit das angestrebte Teilziel mit Rang 3 gefestigt werden kann. "High Noon" ist angesagt, wenn um 12.00 Uhr in der heimischen Buechenwaldhalle der Anpfiff erfolgen wird!


HOPP FORTI!!!

Dank solidarischem Auftritt das Derby gewonnen haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer(verletzt, Video), Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Delian Ochsner, Mauro Mattioli, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Nico Laurin Strauss, Marco Streule, Aurel Sostizzo und Timon Truniger

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Kadetten Schaffhausen - TSV Fortitudo Gossau 32:23 (16:10)

Nach einem so eher nicht zu erwarteten positiven ersten Saisondrittel und dem dritten Platz, war es klar, dass die letzten drei Spiele der Hinrunde keine Selbstläufer werden. Gegen Gegner auf diesem Niveau braucht es natürlich eine gute handballerische Leistung. Allerdings fast wichtiger ist die Einstellung, die mentale Bereitschaft und die Cleverness. Die Ostschweizer zeigten schon am vergangenen Wochenende in Genf, dass sie handballerisch trotz massiv jüngerem Altersdurchschnitt gegen die besten Teams der Schweiz mithalten können. Allerdings scheiterten sie an der eigenen Cleverness. Ein ähnliches Bild zeigte sich am Samstag in der BBC Arena gegen den Tabellenführer aus Schaffhausen gespickt mit Talenten aus der Handball Academy. Die Fürstenländer erwischten den besseren Start. Sie zeigten, dass sie auch dem besten Team mehr als Paroli bieten können. Allerdings verpassten es die Schwarz-Weissen einen Vorssprung zu erarbeiten, da sie am hervorragend parierenden Torhüter scheiterten. Nach zwanzig Minuten mit vielen Wechseln, machten die Forti-Jungs zu viele Fehler. Die eingewechselten Spieler verloren oft den Ball durch naive Aktionen. Diese Fehler werden von einem solchen Topteam dann eiskalt ausgenutzt. Die Schaffhauser waren spielerisch gesehen in dieser ersten Hälfte nicht unbedingt die besseren Handballer. Sie zeigten immer wieder Probleme im Spielaufbau gegen die offensive Deckung der Gossauer. Allerdings waren sie in der Endphase den entscheidenden Tick cleverer, was auf diesem Niveau dann in Kürze ein Sechstorevorsprung ausmacht. Symbolisch dafür ist der direkt verwandelte Freiwurf nach dem Pausenpfiff.

Die Gossauer konnten in dieser Saison schon einmal einen solchen Rückstand aufholen. Mit diesem Wissen im Hinterkopf und der Umstellung auf eine 6:0-Deckung, da das Heimteam zu oft mit Übergängen zu klaren Torchancen kam, holten sie Tor um Tor auf, obwohl sie weiterhin im Abschluss sündigten. Nach einem weiteren schwer nachvollziehbarem Pfiff zeigte Youngster Schneider und Jungtrainer Kramer zu wenig Coolness und erwiesen ihrem Team mit je einer Zweiminutenstrafe einen Bärendienst. Solche Fehler dürfen nicht passieren! Doch das Team hielt zusammen und konnte die doppelte Unterzahl sogar mit einem 1:1-Verhältnis überleben. Danach zeigten die spielintelligenten Academyspieler wieder die bessere mentale Bereitschaft und spielten den Ball gekonnt mit Geduld jedesmal bis zum Rechts Aussen, der dann traf oder einen 7m herausholte. Als sich dann im Angriff auch wieder Fehler einschlichen, war die Messe gelesen.

Klar man ist viel jünger und unerfahrener als die meisten Gegner im Elite. Doch die Trainercrew ist überzeugt, dass man sich spielerisch nicht zu verstecken hat. Will man allerdings gegen Topteams gewinnen und das von einigen Spielern angekündigte ambitionierte Ziel mit einer Medaille erreichen, braucht es einen grossen Schritt in der mentalen Entwicklung, der Bereitschaft, der Einstellung und der Cleverness. Ebenfalls muss sich das Torhüterduo Mannhart/Niedermann deutlich steigern. Mit einem Torhüterduell von 6 zu 17 Paraden kann man kaum ein Spiel gewinnen.

Mit dem fünften Tabellenplatz stehen die Forti-Jungs zwar immer noch gut da und sind wohl nach momentaner Leistung am richtigen Ort eingestuft. Doch darf sich jetzt nicht auf den geholten Punkten ausgeruht werden. Gegen Vorne fehlen fünf Verlustpunkte und auf Platz 6 bis 9 lauern die Teams mit bis maximal sechs Verlustpunkten mehr auf dem Konto. Im letzten Spiel vor Weihnachten kommt mit GC Amicitia Zürich ein weiteres Topteam in die Buechenwaldhalle. Damit über Weihnachten weiterhin geträumt werden darf, wäre ein Sieg äusserst hilfreich. Damit dieses Vorhaben gelingen kann, müssen die Spieler in sich gehen und ihre mentale Bereitschaft hinterfragen resp. aufpolieren und ihr Herz auf das Spielfeld legen. In der kommenden Trainingswoche wird sicherlich daran gearbeitet.

Die erste Klatsche kassiert haben: Mannhart (15%), Niedermann (18%), Zeller (2), Osterwalder (4), Verlezza, Inauen (5/3), Stadler (2), Mitrovic, Koller (1), Rügge (2), Kuhn, Schneider (6), Mosimann (1) gecoacht von Kramer, Osterwalder, Bleiker und Bischofberger (v)

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Das Duell gegen den Kantonsrivalen verliert Fortitudo Gossau nach einem guten Startviertel, aber einer über die ganze Spielzeit inkonstanten Leistung und dem Ausfall von Linkshänder Niels Ham, der den sowieso schon knapp dotierten Rückraum noch mehr schwächte.

 

Dabei gelang dem Heimteam endlich wieder einmal ein Start nach Mass, das Team von Rolf Erdin führte nach 13 Minuten mit 5:2. Nach dem Time Out von Otmar folgte aber eine Torflaute, was dem Gegner erlaubte, seinerseits einen Viertore-Vorsprung herauszuspielen. Noch vor dem Seitenwechsel kämpften sich die Forti-Handballer aus der Baisse heraus und waren mit dem Pausenstand von 10:11 wieder voll in der Partie.

Der Gast erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte, ging wieder mit vier Toren in Front, wieder kam die Heimmannschaft heran. Die 41. Minute sollte dann die Schicksalsminute in dieser Partie werden, als Niels Ham mit einer Knieverletzung vom Spielfeld musste. Der schon dünn besetzte Rückraum wurde nochmals empfindlich gerupft. Und wieder wuchs der Rückstand bedrohlich an. Die Kräfte schwanden und die Angriffe verpufften in der kompakten Defensive Otmars. Das breite Kader des Kantonsrivalen gab nun den Ausschlag, zudem konnte vor allem deren Topscorer Zdrahala (13 Treffer) fast nach Belieben schalten und walten.

 

TSV Fortitudo Gossau

Bucher 6, Würth 4, Bösch 3, Eberle 3, Graf 3, Weingartner 3, Ham 2.

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Am vergangenen Samstag spielte unser Damen 1 vor heimischem Publikum gegen den SV Fides. Nach der Niederlage der Woche zuvor stellte der Trainer klare Forderungen auf.

Der Startpfiff fiel um 19.30 in der BZ in Uzwil. Schnell erkannte man, dass der Gegner um einiges konzentrierter und präzieser spielt als die Heimmanschaft. In der Abwehr fehlte es der SG an Geschlossenheit, sodass die Gegner bis zur Pause einen Vorsprung von sechs Toren ausbauen konnte.

Der Trainer gab in der Pause einige Anweisungen und Tipps wie es in der zweiten Halbzeit weitergehen muss, damit wir das Spiel noch wenden können. Doch auch in der zweiten Halbzeit mangelte es der SG Uzwil/Gossau an Präzision. Die Chancenauswertung war eines der Hauptprobleme unserer Damen. Aber auch die hohe Anzahl Fehlpässe, welche den Gegnerinnen ermöglichten einen konstanten Vorsprung bei zu behalten. Die mangelnde Fähigkeit sicherer aufzuspielen und vor allem erfolgreich abzuschliessen führten zu einer erneuten Niederlage.

Wieder erkannte man, woran es den Damen momentan fehlt. In der kommenden Woche muss an Ballsicherheit und Torabschlüssen gearbeitet werden, damit in den letzten beiden Spielen die Punkte wieder auf das Konto der SG Uzwil/Gossau geschrieben werden können.

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TSV Fortitudo Gossau Futuro   :   SC Frauenfeld   17  :  32 ( 7 : 12)


Es war leider schlussendlich die zu erwartende Physiognomie des Spiels gegen die Thurgauer, denen die Futuro innert 3 Monaten 4x gegenüberstehen "durften".

Die Futuros mussten erneut gegen das spielzerstörende Bollwerk an der 6 Meterlinie ankämpfen und wurden von den körperlich zum Teil massiv überlegenen Hünen überrollt!

Im Angriff wurde versucht mit einem Übergang Timon Truniger, der nebst Amin Sapra als einziger körperlich etwa auf Augenhöhe war, auf "aussen" frei zu spielen. Auf der Gegenseite wäre Moreno Labriola diese Rolle zugekommen, doch schied dieser sehr früh mit einer Knieverletzung aus.

Adam Dulkanovic ersetzte ihn sehr gut und war auch mutig genug, in die engen Lücken zu stechen. Bis auf wenige Tore und erreichten Zeitstrafen blieb es jedoch ein zähes Anrennen.

In der Deckung suchten die Gossauer ihr Heil in einem offensiven 3:3, um die "Walze" früh bremsen zu können. Diese Massnahme war 20 Minuten lang goldrichtig, denn die Frauenfelder bekundeten damit grosse Mühe. Janis Pfister machte diesbezüglich einen mustergültigen Job, weil er stets aufsässig spielte, trotz körperlichem "Missmatch". Bis zum 7:7 ging der gefährliche Plan auf. So lange war es dann auch noch eine ansehnliche Partie...

Diese aufwändige Deckungsarbeit birgt natürlich auch ihre Risiken. Ognjen Stevic stand das erste Mal gegen die Hauptstädter aus dem Thurgau im Tor und stellte die Gäste doch ab und zu vor Probleme, musste sich jedoch zu oft ohne Verteidiger, den Würfen entgegenstellen. Wenn bei Nico Strauss die Chancenauswertung vom Kreis nur etwas besser gewesen wäre, hätten die "Weiss-Schwarzen" in etwa auf Schlagdistanz bleiben können. Jeder Fehlwurf wurde zum giftigen Nadelstich für die Futuros. Der 7:12 Rückstand bei Halbzeit war nicht mehr als ein ordentliches Resultat.

Leider war absehbar, dass es auch schwierig werden würde, an eine Kehrtwende zu denken.  Nochmals 10 Minuten mit der "Starting Six" in die 2.Hälfte und dann schauen, wie es aussieht mit dem Aufholen. So der weiterhin energetisch stark aufreibende Plan vorne und hinten.

Es kam leider was kommen musste. Die Frauenfelder brachten ihren Shooter wegen der 2x2 Strafminuten-Bürde nur noch im Angriff, währenddessen sich insbesondere Timon Truniger an der "Roten Wand" aufrieb, bis er schliesslich auch in einer Seiten- statt Tiefenbewegung, unsanft auf dem Boden landete und angeschlagen vom Feld musste. Somit war der Kessel geflickt! Also Abbruch des Plans A und Plan B mit der Einwechslung der 2.Garde ab der 42.Minute!

Diese machten es sehr ordentlich, zumal der Frauenfelder Coach immerhin noch ein "5+1-System" spielen liess, was doch etwas Raum brachte und unter der Regie von Nicola Peyer doch mehr Handball "gespielt" werden konnte.

Der Herisauer Andreas Diem durfte endlich auch einmal einen Torerfolg bejubeln und  Amin Sapra nutzte den freien Raum, um sich im Angriff zu üben. Auch wenn nicht alles gelingen wollte, konnte er doch ein paar Treffer zum 32:17 Endstand beitragen.

Fazit aus dieser Begegnung ist, dass der SC Frauenfeld die Gruppe nun als Erster beenden wird. Die Futuros gastieren kommenden Samstag, 09.12.17 beim RLZ-Partner TV Herisau (Sportzentrum, 18.00 Uhr), um im "Heimspiel" gegen den HC Flawil ein nächstes Derby und um den 2.Rang zu spielen. Ein Remis genügt, um die Flawiler hinter sich lassen zu können! Bekanntlich kann man eigentlich im Handball kein Unentschieden anstreben... Also mit Vollgas in die Schlussrunde der ersten Meisterschaftsphase!

HOPP FORTI!!!

An einem grösstenteils äzenden Hin und Her teilgenommen haben:

Jeremias Eilinger, Lars Lutz, Ognjen Stevic; Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Andreas Diem, Adam Dilkanovic, Etienne Kobler, Moreno Labriola, Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger 

Gianni Keller

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SG Fürstenland   :   HC Arbon           34  : 28  (17 : 11)


Noch einmal wurde im Spiel gegen den HC Arbon, der 2 Punkte Rückstand auf die Fürstenländer aufwies, ersichtlich, dass auf den zentralen spielprägenden Positionen vornehmlich eine körperliche Unterlegenheit besteht.

Und , wenn der Gegner dazu auch noch einen schnellen "Nimm Ball und lauf"-Stil pflegt, wird das "Angreifer angreifen" eine grosse Herausforderung. Damian Pfründer (HL), Etienne Kobler (VM) und Leo Baumgartner (HR) müssen dann im 1:5-Verbund versuchen, diese "Rushes" zu unterbinden. Ausbildungsmässig eigentlich eine Supergelegenheit, das individuelle Abwehrverhalten zu testen!

Für den Spielbeginn um 12.30 Uhr ist das Einlaufen eminent wichtig, dass der "Motor" richtig zu laufen beginnt, um dann parat zu sein, wenn es gilt "Tempo aufnehmen-abdrängen-Ball weg-Blocken" zu spielen.

Dank der guten Startphase im Angriff und einem starken Noah Küffer im Tor, konnten die angesprochenen Handlungen, weil doch nicht so gut, noch cachiert werden. Insbesondere Etienne hatte eine schwierige Aufgabe im 1:1 und musste sich erst ins Duell hineinkämpfen.

Matteo Etter hat eine robuste Konstitution, die aber bis anhin nur im Angriff funktioniert und das dafür immer besser. Seine Tore halfen mit, die Seebuben mal auf Distanz zu bringen. Ein 9:3-Vorsprung brachte auch eine gewisse Souveränität der "Weiss-Schwarzen" auf die Platte.

Mit den Auswechslungen kam mit Lars Widmer nochmals ein "Grosser", der am Kreis vorne und hinten einen sehr guten Job machte. Dennoch stieg die Fehlerquote im Angriff und leider auch hinten. Gerade hier hatte Matteo hartes Brot zu essen, weil der Gegenspieler einfach zu flink für ihn war.

So war es kaum verwunderlich, dass die 6 Plustore beim Halbzeitstand von 17:11 zum "Überlebenspolster" wurden.

Naum Schurter bekam das Vertrauen, die 2.Hälfte im Tor in Angriff nehmen zu dürfen. Trotz einigen Paraden, war er dem erneuten Ansturm nicht gewachsen, weil vor ihm wiederum einige "1 gegen 1" verloren gingen. Dass bei diesem Lauf mit dem Ball auch immer wieder heikle Schrittszenen zu sehen sind, war für den jungen Schiri auch schwierig einzuschätzen.

Etwas klarer hätten die Stossbewegungen seitens der Arboner unterbunden gehört. Insbesondere Leo Baumgartner war diesbezüglich des Öftern davon betroffen. Allerdings hat er sich mit zu naher Distanz oft selber in diese Bedrouille und zu schmerzhaften Kontakten gebracht.

Die Arboner kamen tatsächlich bedrohlich nahe! Nur noch 3 Tore "Kredit"! Auch ein Zurückwechseln von Noah Küffer ins Gehäuse und das Ergänzen bei Unterzahl brachten nicht die gewünschten Erfolge! Das Timeout musste den Fürstenland-Karren wieder auf die richtige Spur bringen, griff jedoch nicht wie gewünscht! Noch 1 Tor im Plus!

Insbesondere Etienne Kobler bekam den Auftrag, mehr Zug aufs Tor zu entwickeln und siehe da, es klappte doch noch. Einerseits verschuf er sich selber wieder etwas Raum und auch die beiden Kreisläufer Damian Bruggmann und Lars Widmer wurden von ihm mit guten Bällen "gefüttert". Somit zogen sich die RLZ-Jungs wieder spielerisch aus der Beklemmung. Der Wittenbacher Timur Farkas (Jg 2007) durfte sich mit 2 schönen Toren für eine gute 2.Halbzeit belohnen. Er hat das Potential, einer zu werden, der einem solchen Spielstil, wie es der HC Arbon pflegt, Paroli bieten zu können.

Schlussendlich zollten die Jungs vom See eben diesem Stil doch viel Tribut und in der heimischen Buechenwaldhalle blieben somit mit wiederum erspielten 6 Toren Differenz 2 gute Punkte. Nach Abschluss der 1.Meisterschaftsphase bedeutet dies den 3. Gruppenrang hinter den klar besseren Kadetten und den partiell physisch stärkeren Otmärlern.

Der weitere Verlauf der Meisterschaft wird erst in den letzten Tagen des Jahres zu erfahren sein. Auf Grund des Verpassens eines Aufstieges wird es weiterhin in dieser Stärkeklasse weiter gehen. Aktuell ist die SG Fürstenland allerdings aus physischer Sicht auch so im richtigen Segment! Zudem besteht dann die Möglichkeit, bereits am nächsten "Jahrgang" zu bauen und die "Weiss-Schwarzen" somit weiterhin ein gutes Ausbildungsfeld vorfinden werden.

Der Schreibende bedankt sich bereits jetzt für die tolle Unterstützung der Eltern, die einen immensen Aufwand betreiben, damit der oder die Söhne in diesem RLZ-Projekt mitmachen können und die Chance erhalten, zum jungen Leistungshandballer reifen zu können! 1000 Dank!

Eine schöne und genussreiche Adventszeit und bis bald im 2018!

  
HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Ein gutes Ende der 1.Meisterschaftsphase erreicht haben:

Noah Küffer, Naum Schurter; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr, Fabio Steingruber (n.e.) und Lars Widmer


Gianni Keller

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Zu spät erwachten die Forti-Handballer in diesem big point match nach einer bescheidenen ersten Halbzeit. Die Leistungssteigerung erfolgte erst, als die Niederlage sich endgültig abzuzeichnen schien. Allerdings kam die Heimmannschaft nicht mehr näher als bis zwei Tore Rückstand heran. Und scheiterte in dem Moment, da die Partie tatsächlich neu lanciert hätte werden können gleich zweimal am gegnerischen Torhüter in aussichtsreicher Position. Einmal mehr wurde die nötige Abgeklärtheit im Abschluss frei vor dem gegnerischen Goalie schmerzlich vermisst, wenn es darum geht, ein Match zu wenden.

Die Hypothek von fünf Toren Rückstand zur Halbzeit handelte sich die Mannschaft von Rolf Erdin mit einer schwachen Leistung hinten wie vorne ein. Mit einer nur zahm zupackenden Defensive ermöglichte sie dem Gegner zu viele einfache Tore aus dem Rückraum. Ein Torwart-Wechsel brachte vorerst auch keine Besserung. So zogen die Stadtzürcher mit einem gut aufgelegten Torwart zwischen Minute 16 und 30 auf fünf Tore weg. Auch nach dem Seitenwechsel sah es noch nicht nach einer vehementen Reaktion der Gastgeber aus, obwohl die Verteidigung viel besser stand und endlich auch zupackte. Erst in der Schlusssviertelstunde sah man den fighting spirit der Forti-Handballer! Nur fehlte die Cleverness, um die jetzt wichtigen Tore zu erzielen. GC Amicitia gelang es, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Gespannt kann man sein, ob das Team von Rolf Erdin im Ostschweizer Classico gegen St. Otmar nächsten Samstag den Hebel herumlegen kann und die nötige Entschlossenheit hinten wie vorne zeigt. Hopp Forti!

TSV Fortitudo Gossau

Graf 9, Harder 4, Ham 3, Bösch 2, Weingartner 2, Bucher 1, Eberle 1.

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