Januar 2018

 

HSG Nordwest   :   TSV Fortitudo Gossau    30  :  27   (21 : 12)


Mit einer zweiten Niederlage in Basel warten die U15 Elite-Jungs nun immer noch auf ein Erfolgserlebnis im Jahr 2018 und verlieren dadurch wieder einen Rang in der Tabelle! Der TSV Fortitudo Gossau ist nun gleich auf mit dem Gegner vom kommenden Samstag (15.15 Uhr, Buechenwald), dem BSV Future Bern, auf Rang 5. Der nächste "heisse Tanz" steht also gleich wieder an!

Wenn nicht die schwarzen Hosen und die angeschriebenen weissen Leibchen gewesen wären, hätte der Trainer glauben müssen, dass er beim falschen Spiel an der Seitenlinie stehe...

7 Eigenfehler plus 1x eine 2 Minuten-Spielstrafe und ein 5:9-Rückstand nach 11 Minuten standen zu Buche, als die Timeout-Karte auf den Zeitnehmertisch "geschmissen" wurde. Weitere 10 Eigenfehler und ein desolater Auftritt "hinten" der Ostschweizer besiegeln den unfassbaren Spielstand von 12:21 bei Spielhälfte.

Die Pausenansprache gereichte dann zu einer der "bösen" Art... Allerdings auch mit einer positiven Ausrichtung, denn nun war Wiedergutmachung angesagt. Unter dem Motto "ALL IN" mit einer sehr offensiven Ausrichtung in der Defensive und mit Stimmung auf der Bank sollte das Unmögliche noch angepackt werden.

Und siehe da! Die Forti-Jungs machten viel Boden gut! Knapp bei Hälfte der 2.Halbzeit und dem Spielstand von 26:23 waren von den 9 Minustoren bereits deren 6 wettgemacht! Torwart Besmir Avdili steigerte sich, wie auch alle anderen RLZ-Spieler, und die Hoffnung kehrte zurück. Doch genau ab diesem Moment häufte sich die Fehlerquote wieder und die Aufholjagd begann zu stocken. Die HSG Nordwest fing sich etwas und eine 5minütige Tor-Baisse der "Weiss-Schwarzen" bedeuteten die Vorentscheidung der Partie.

3 Minuten vor Spielende hatte Cyrill Conscience die Möglichkeit auf 29:27 zu verkürzen, 1 Minute später Jerome Rutz. Da dieses Unterfangen misslang, blieben die 2 Punkte in Nordwest-Händen. Ohne diese "Zäsur" wäre ein Unentschieden sicher noch möglich und auf Grund des Auftritts in Halbzeit 2 auch verdient gewesen, denn die Basler müssen auch von einer schlechten Halbzeit ausgehen. Das Heimteam holte dank der besseren Schlussphase für sie 2 wichtige Punkte, um vom Tabellenende wegzukommen.

Das Geschehen in der 2.Hälfte war durchaus wieder ein vertrautes Bild und somit auch Gewissheit für den Schreibenden, doch beim richtigen Team mit den Forti-Jungs an der Seitenlinie zu stehen...

Die Hypothek der ersten 30 Minuten hat sich schlussendlich als zu hoch erwiesen, doch wie die Reaktion darauf ausfiel lässt hoffen, am nächsten Wochenende das wichtige Erfolgserlebnis einfahren zu können!


HOPP FORTI!!!

In die Handballhölle und fast wieder zurück in den "Punkte-Himmel" gingen:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Moreno Labriola, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Marco Streule und Timon Truniger

abwesend: Cédric Kobler (Ferien), Gian Lüchinger (HC Flawil), Ognjen Stevic (krank), Nico Laurin Strauss (Ferien)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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HC GS Stäfa - TSV Fortitudo Gossau 32:26 (18:13)

Nach einer wirklich guten Trainingswoche wollte man aufgrund der schwachen Leistung im Derby an der Goldküste eine Reaktion zeigen. Die Jungs waren zuversichtlich und gewillt am Zürichsee zwei Punkte zu holen. Leider missfiel der Start völlig. Der gegnerische Rückraum war aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung ihres Topscorers geschwächt. Doch irgendwie schien das den anderen Spielern Energie zu geben. Denn diese kamen wie die Feuerwehr auf die schwarz-weisse Deckung zugerannt, welche wortwörtlich überrannt wurde. Als wäre das nicht genug, kassierte man noch eine Zeitstrafe nach der anderen. Nach einem Timout beim Stand von 7:3 fand das Ostschweizer Team zurück ins Spiel. Unter anderem Dank Schlussmann Niedermann und mehreren Zweite-Welle-Angriffen konnte man auf 11:9 aufholen. Doch dann war es leider die Naivität des Aufsteigers, welche für eine klare Pausenführung des Heimteams sorgte.

Mit einer Deckungsänderung stellten die Forti-Jungs die Gelb-Schwarzen vor neue Aufgaben, welche zu Beginn schlecht gelöst wurden. Mit der in der Deckung gewonnenen Sicherheit konnten die Ostschweizer wieder auf drei Tore aufholen. Als sich dann die Stäfner auf die neue Deckung eingestellt hatten, stellten sie die Führung kompromisslos wieder her. Die Gossauer holten zehn Minuten vor Schluss noch den letzten Pfeil aus dem Köcher, stellten auf ihre 4:2-Deckung um und spielten mit sieben Feldspielern. Der Plan schien aufzugehen. Das Heimteam wurde nervös und die Forti-Equipé holte Tor um Tor auf. Doch auch diese Aufholjagd wurde wieder gebremst.

Am Ende gewinnen die Spieler aus Stäfa ein hochklassiges Elitespiel verdient. Den Gossauern scheint die Leichtigkeit des Seins und der Aufstiegsflow verloren gegangen zu sein. Der aufmüpfige Aufsteiger aus der Hinrunde, welcher selbst gegen die Topteams immer ein Wort mitzureden hatte, muss wieder hervor kommen. Man ist nun in der Eliteliga angekommen und muss sich wortwörtlich hineinkämpfen. Nachdenklich müssen die zwei Trainer feststellen, dass andere Teams nochmals einige Trainings mehr pro Woche absolvieren als die Fürstenländer, was momentan auf dem Feld ersichtlich ist. Irgendwie sind die Aufsteiger mit dem wohl jüngsten Altersdurchschnitt ohne den Aufstiegsflow im Rücken noch zu wenig abgeklärt und konstant.

Zum Glück sorgte eben dieser Aufstiegsflow für ein Punktepolster, was es den Gossauern ermöglicht, weiterhin ohne Abstiegssorgen in Ruhe zu arbeiten und Fortschritte zu machen. Der Mensch wächst bekanntlich an Herausforderungen und Widerstand. Man muss sich nun an das Niveau in der höchsten Juniorenliga gewöhnen und es in den kommenden Spielen konstanter abrufen. Dass die jungen Ostschweizer in der Lage sind, auf diesem Niveau zu spielen, wird nicht gezweifelt. Hierbei stimmte vor allem die zeitweise Steigerung der Torhüter und das verbesserte Zusammenspiel mit dem Kreisläufer positiv. Also Kopf hoch, weiter trainieren, akribisch die Fehler ausmerzen und in zwei Wochen in Aarau den nächsten Anlauf nehmen.

In der Eliteliga angekommen sind: Niedermann (35%), Mannhart, Gönültas, Zeller (4), Osterwalder, Verlezza, Inauen (2/2), Stadler (1), Bischofberger (3), Peyer (3), Mitrovic, Rügge (3), Kuhn (2) und Schneider (6) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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Nach einem Helfereinsatz und anschliessendem Spaghettiplausch fuhr das Team von Mile Barasin und Sarah Weber vergangenen Sonntagabend für einmal mit vollem Kader nach Zürich. Das gegnerische Team kannte man nicht, da in der Finalrunde die Gruppen neu zusammengestellt wurden. Es hiess also, konzentriert und mit viel Ballsicherheit das eigene Spiel aufzubauen. Den Gegnern sollte in den ersten Minuten wenig Platz für die eigene Spielgestaltung gelassen werden.

Die Ostschweizerinnen vermochten dann direkt den ersten Angriff des Gegners zu unterbinden und erzielten mit viel Druck kurz darauf das erste Tor. Diese hohe Konsequenz im Abschluss liess dann aber mit den kommenden Spielminuten stark nach. Der SG Uzwil/Gossau gelang es beispielhaft Lücken in der Verteidigung des Gastteams zu erspielen, scheiterte dann aber mehrmals an der Torfrau. Womit sich das Spiel sehr ausgeglichen gestaltete. Beim Spielstand von 9:9 wurden die Seiten gewechselt.

Barasin versuchte dem Team aufzuzeigen, dass es im Abschluss noch die letzte Überwindung braucht und vor allem präzis und mit voller Wucht abgeschlossen werden soll. In der Verteidigung stellte er minimal um.

Der Start in die zweiten 30 Minuten gelang den Ostschweizerinnen nicht nach Wunsch. Die Spielgestaltung der SG Uzwil/Gossau war geprägt von kopflosen Fehlschüssen und ungeduldigen Spielvariationen. Dies führte zu einfachen und schnell ausgelösten Gegenangriffen des Heimteams. Somit zogen die Zürcherinnen in Mitten der zweiten Halbzeit auf bis zu fünf Tore davon. Die Gäste aus Uzwil/Gossau liessen sich jedoch nicht unterkriegen. Nach einem Timeout kehrten der Kampfgeist und vor allem der Biss wieder zurück. Mit hohem Tempo, aktiver Spielgestaltung und vor allem dem letzten Bissen in der Verteidigung konnten die Gäste bis an zwei Tore aufschliessen. Ernüchternd waren dann die nächsten Minuten. Das Gästeteam hatte mehrere Chancen  den Anschlusstreffer zu erzielen. Dramatisch wurde der Ball in der Verteidigung erkämpft, leichtsinnig in den Angriff bzw. den Hallenhimmel geworfen. Wiederum erkämpften sich die Ostschweizerinnen den Ball und scheiterten abermals an der Torfrau. Die körperlich überlegenen Zürcherinnen spielten dann ihre Spielerfahrung und Masse aus, womit der Sieg vergeben werden musste. Ernüchternd fällt so das Resultat aus - 19:24.

Enttäuscht über die miserable und teils kopflose Chancenauswertung reisen die Ostschweizerinnen nach Hause. Eines ist aber sicher, der Kopf wird nicht hängen gelassen. Dafür ist auch gar keine Zeit, zwei Trainings und dann steht der nächste ErnstKAMPF gegen SV Fides an.

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Der erste Angriff gelang sehenswert über das Kreisspiel

 

Distanzwurf von Linkshänder Kuhn

 

Meistens gab es in der Deckung leider zu grosse Lücken aufgrund mangelnder Beinarbeit.

 

Auf der anderen Seite warteten bissige Otmärler.

 

Die handballerische Überlegenheit alleine reichte nicht aus.

 

Der kaum für möglich gehaltene Plan zur Aufholjagd wurde geschmiedet.

 

Dank eines Energieanfalls von Zeller gelang der Plan.

 

Trotzdem muss die Leistung nach dem Jubeln zu Denken geben.

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TSV Fortitudo Gossau - TSV St. Otmar 24:24 (14:11)

Nach einem absolut positiven Start in die Elitesaison zeigten die Fürstenländer gegen Ende der Hinrunde in Spielen gegen Topteams leider zu wenig Cleverness, weswegen sie dann an Weihnachten trotzdem im Mittelfeld der Tabelle zu finden waren. Dies war z.T. auch dem Fokus auf den MU19-Aufstieg im ganzen Verein, welcher dann gelang, geschuldet. Doch es fehlte auch an einer Professionalität in Training und Spiel, welche die Aufsteigerjungs noch an den Tag legen lernen müssen.

Über Neujahr wurde nicht nur viel gegessen. Nein es wurde im Trainingslager auch fleissig trainiert und beim heimischen Züricup gegen die Topteams HSG Nordwest, Bregenz Handball und Pfadi Winterthur souverän der Turniersieg geholt. Man war zuversichtlich für die Rückrunde. Zumal man sich beim Rückrundenstart auf ein Derby in der heimischen Buechenwaldhalle freuen durfte.

Die Ausgangslage sprach stark für das Heimteam, welches gegen den auf dem Abstiegsplatz stehenden Kantonsrivale eigentlich nur gewinnen konnte. Vielleicht war es die klare Ausgangslage, die fehlende Einstellung im Training und in der Spielvorbereitung oder die bissigen Otmärler oder einfach eine Mischung aus allem, was dafür sorgte, dass dem Spielbericht vorweggenommen leider lediglich Spielmacher Stadler und Linkshänder Osterwalder ihr Niveau erreichten.

Der erste Angriff war schon vielversprechend. Mit einem herrlichen No-Look-Pass und anschliessendem Tor von Stadler zu Kreisläufer Peyer eröffneten die Forti-Jungs das Derby. Doch leider war auch schon ab dem ersten Angriff der Otmar-Jungs klar, dass die körperlich überlegenen Fürstenländer keine gute Deckungsarbeit leisteten. Zu wenig Beinarbeit, Aggressivität, Wille, Kampf und Cleverness war die Grundlage von einfachen Rückraumtoren der St. Galler.

Der Plan der Gossauer mit einfachen Gegenstosstoren nach erfolgreicher Deckungsarbeit das Spiel für sich zu lancieren, funktionierte folglich nicht wirklich. Zum Glück gelang es wenigestens in der Offensive die Bälle immer wieder bis zu den Aussenspielern zu transportieren, wo dann Schneider und Osterwalder oft einnetzten. Nach einem Wachrütteln im Time Out überzeugten die Fürstenländer mit einem 3:0-Lauf und konnten zum ersten Mal davon ziehen. Die 3-Toreführung hielt bis zur Pause hin. Doch den Trainern und wohl auch vielen Zuschauern war klar, dass die Heimmannschaft mit einem höheren Polster in die Pause hätte gehen müssen. Taktisch, technisch und athletisch war man eigentlich völlig überlegen. Doch bekanntlich spielt der mentale Bereich auch eine wichtige Rolle.

Das Trainerduo Kramer/Osterwalder versuchte in der Pausenbesprechung ihren Spielern wortwörtlich Beine zu machen. Sie waren mit der Leistungsbereitschaft und Disziplin vor allem in der Deckung überhaupt nicht zufrieden. In jedem Angriff der Gäste erlaubte sich wieder ein Spieler eine Unkonzentriertheit, Bewegungsfaulheit oder Undiszipliniertheit. Doch die Message schien überhaupt nich anzukommen. Der Start in die zweite Hälfte verpasste das Heimteam völlig. Ausreden statt bissige Fortispieler waren zu hören bzw. sehen. Die Otmärler holten mit viel Kampfgeist und Wille ein 14:11 zu einem 16:18 auf. Wieder waren es, die in der Pause angesprochenen, mentalen Schwachpunkte der Gossauer, welche es dem Underdog ermöglichte, weiter in Führung zu gehen. Ein Deckungswechsel mit Zeller auf der Halb Links Position schien die Lösung zu sein. Die Schwarz-Weissen konnten ihrer Favoritenrolle endlich gerecht werden und wieder einen 2-Torevorsprung herausholen. Doch dann hatten die jungen Schiedsrichter etwas gegen den zu erwartenden Spielverlauf. Mit zwei, dem Schreibenden immer noch nicht verständlichen, Zweiminutenstrafen gegen Rügge und Osterwalder machten sie das Spiel wieder spannend. Die Otmärler wussten die Geschenke anzunehmen und die Forti-Jungs wussten nicht was mit ihnen geschah. So Stand es drei Minuten vor Schluss 24:21 für die Gäste. Im Time Out wurde der Plan zur kaum für möglich gehaltenen Aufholjagd geschmiedet. Mit einer 5:0+1-Deckung wollte man die Gegner zu Fehlern in der Offensive zwingen und zu schnellen Toren kommen. Irgendwie meinte es dann der Handballgott gut mit den Gossauern. Gleich mehrmals war das Glück auf ihrer Seite. Dazu kamen mit Inauen und Zeller zwei bissige Appenzeller, welche das Spiel für ihr Team noch zu einem Unentschieden drehten.

Diese Aufholjagd war kurzfristig gedacht natürlich zum jubeln. Doch wenn man sich die Ausgangslage und das ganze Spiel anschaut, muss man leider von einem verlorenen Punkt sprechen. Trotz taktisch, technisch und vor allem athletischer resp. körpericher Überlegenheit gelang es den Gossauern nicht dieses Spiel für sich zu entscheiden. Der Unterschied im mentalen Bereich war zu frappant und es wurde wieder einmal klar aufgezeigt, welche Bedeutung der Kopf im Handball hat. Alle Akteure bis auf Stadler und Osterwalder spielten unter ihrem Niveau. Der Schreibende hofft, dass sich die Spieler nach dem durchaus berechtigtem Jubeln über den in Extremis gewonnenen Punkt, nun ihre Gedanken bezüglich Einsatzwille, Leistungsbereitschaft und Konzentration in Training und Spiel machen werden. Will man auf diesem Niveau überzeugen, reicht das so nicht aus. Es braucht nebst einem athletischen Körper, gutem Handgelenk und einem taktischen Konzept halt auch eine gewisse Dreckfressermentalität im Handball.

Die Ausgangslage ist für den Aufsteiger nach wie vor vielversprechend. Mit einem Sieg am nächsten Samstag gegen die anderen Gelb-Schwarzen der Liga aus Stäfa könnte der fünfte Platz erklommen werden. Doch dafür braucht es nicht nur Taktik, Technik und Athletik sondern eben auch eine entsprechende Einstellung, Vorbereitung und Trainingswoche. Es wird ein wegweisendes Spiel sein, da es so oder so einen Graben in der Tabelle geben wird. Die Fürstenländer müssen die Chance ergreifen, oben mitspielen zu können.

Den Punkt gewonnen haben: Gönültas, Zeller (4), Osterwalder (4), Verlezza, Inauen (1/5), Stadler (1), Bischofberger (1), Peyer (2), Mitrovic, Rügge, Kuhn, Schneider (6), Mannhart (29%) und Niedermann (31%) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Mosimann (gesperrt)

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TSV Fortitudo Gossau   :   HSC Suhr Aarau    25  :  28   (14 : 17)


Der Auftakt in die Meisterschaft im September gegen die Aargauer erbrachte die Erkenntnis, dass die Niederlage durchaus zu vermeiden gewesen wäre. Am Schluss des Rückspiels zum Start in die 2.Phase kann man von einm "Déja-vu" sprechen...

Im Gegensatz zum Hinspiel starteten die RLZ-Jungs sehr gut in die Partie. Nach einer Viertelstunde fanden auch die Gäste ins Spiel und konnten mit ihren grossen Spielern in der Deckung das Absetzen verhindern. Dies war auch dem Umstand geschuldet, dass die Fürstenländer falsche Entscheidungen gegen die "rote Mauer" trafen. Im Gegenzug nutzte vor allem der grosse Kreisläufer seine Dimensionen aus und hielt den "HSC" im Spiel.

Die beiden "Königspositionen" Rückraum links und rechts blieben im Angriff klar hinter den Erwartungen zurück, während unter der Führung eines starken Cyrill Conscience, über den Kreis (Jan Brülisauer) und die beiden Aussen Daniel Inauen und Jerome Rutz sehr viel Gutes gelang.

Die erste Zeitstrafe für Jan Brülisauer führte zum Umschwung. Ein Timeout bei 6:8 musste Abhilfe schaffen und zeigte Wirkung: 9:8 nach 20 Spielminuten.

Ein paar "Aussetzer" zuviel und schon kippte das Spiel wieder! 14:17 zur Halbzeit!

Diesen Rückstand hatten die Forti-Jungs jüngst auch schon aufgeholt! Bereits 3 Minuten nach Wiederbeginn schafften sie den Ausgleich!

Nun folgte die stärkste Phase der "Weiss-Schwarzen" mit einem glänzenden Besmir Avdili im Tor! Eine Viertelstunde blieben die "Rüebliländer" ohne Torerfolg! Allerdings verpassten es die Fürstenländer in dieser Phase auch, Klarheit zu schaffen!

Zum Einen kassierte Jan Brülisauer 2 weitere Strafen, die zu "Rot" führten" und Aurel Sostizzo kippte total "aus den Schuhen", nachdem er 2 Suhrer "abgeschossen" hatte und daraufhin im Angriff "verweigerte".

Somit war auch diese "Waffe" entschärft, die dem defensiven 5:1 der Gäste endgültig in die Karten spielte und diese mit dem 22:22 in der 51.Minute den Gleichstand wieder herstellen konnten.

Die hektische Schlussphase war dann definitiv von Angst geprägt, denn die besten Chancen blieben ungenutzt und als die sonst sicheren Flügelspieler bei 24:26 und 25:27 auch noch patzten, entglitt auch noch die Hoffnung auf ein Unentschieden...

Angst und Kraft sind Verbündete und beeinflussen die Koordination! Diese Aussage bewahrheitete sich leider wieder einmal und führte zur erneuten Niederlage gegen den Gruppenzweiten. Die emotionalen Einflüsse verhinderten wohl Grösseres und hinterliess ein Gefühl der Enttäuschung über sich selber.

Die "Weiss-Schwarzen" sind immer noch "dabei" und am Sonntag, 28.01.2018 gilt es auch im Auswärtsspiel gegen die HSG Nordwest zu bestätigen, dass sich der Fortitudo Gossau weiterhin "oben" in der Tabelle behaupten will!


HOPP FORTI!!!

Insgesamt zu wenig Konsequenz vorne und hinten gezeigt haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger (n.e.), Delian Ochsner, Silvan Rügge (n.e.), Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Marco Streule und Timon Truniger

abwesend: Mauro Mattioli und Ognjen Stevic (beide krank), Gianin Santeler (überzählig, Video) und Nico Laurin Strauss (überzählig)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Seen Tigers   :   SG Fürstenland           30  : 29  (14 : 14)


Im ersten Auswärtsspiel warteten in der Winterthurer Mattenbachhalle die Seen Tigers auf die Fürstenlandtruppe. Das "Vorspiel" bestritten die U13 Inter-Teams von Pfadi Winterthur und GC Amicitia Zürich. Es war schon erstaunlich, welch tempointensives und vor allem physisches Spiel die Stadtzürcher an den Tag legten.

Im Vergleich dazu waren die RLZ-Jungs geradezu eine Zwergentruppe aus der nur gerade Damian Bruggmann und Lars Widmer etwas herausragen.

In den Reihen der Gastgeber spielte mit Loris Koblet ein quirliger eher kleinerer Seemer, der sich mit Etienne Kobler ein cooles Duell lieferte, weil beide auf Augenhöhe kämpfen konnten und der Ausgang dieses "Fightes" in etwa unentschieden ausgefallen sein dürfte.

Klar im "Plus" sollten die Ostschweizer auf der TW-Position mit Noah Küffer sein. Dieser Vorteil wurde jedoch durch 2 Umstände aufgehoben, weil die 1:5-Verteidigung wiederum viel zu brav agierte und fast jeglichen Körpereinsatz vermissen liessen. Zum anderen kamen die Winterthurer entweder mit Tempo ins 1:1 oder die "bulligen" Spieler mit zuviel Wucht auf die kleinen "Angreifer-Angreifer".

So entwickelte sich die Startphase in eine einseitige Richtung und führte zu einem relativ frühen Timeout nach einem Rückstand von 3 Toren.

Etienne Kobler war der einzige, der den Fürstenländerkarren noch einigermassen in der Spur halten konnte. Der Rest schien von den bisherigen Ereignissen wie von Ehrfurcht (oder nur "Furcht"?) erstarrt. Insbesondere Damian Pfründer war nicht wiederzuerkennen. Sein Standhandball war so für den Trainer unerklärlich...

Dementsprechend harsch fiel die Auszeit auch aus. Trotz weiterhin sehr schlechter Wurfeffizienz bieben die "Weiss-Schwarzen" mit 14:14 bei Spielhälfte im Rennen!

Ein Lichtblick war der mutige Erstauftritt des Herisauers Christoph Frick auf Rechtsaussen, der sich in kurzer Zeit im Team eingefunden hat.

Selbst die Spieler hatten die Einsicht, bis anhin "Schrott" gespielt zu haben, denn in der Spielanlage im Angriff waren die Fürstenländer eigentlich besser. Dies sollte sich bis zum 18:23-Vorsprung auch im Zwischenstand ausdrücken und der Trainer machte sich Gedanken, auch die 2.Garde noch aufs Feld schicken zu dürfen.

Leider machte insbesondere Lars Widmer diesem Ansinnen einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit 3x2 Strafminuten schwächte er das Team nicht nur zahlenmässig, sondern vor allem auch körperlich. Mit der Einwechslung des gossen "Nicht-Torwartes" bei den Tigers, fanden die zu wenig cleveren Würfe den Weg kaum noch ins Tor und der Vorsprung schmolz wieder dahin.

Immerhin zeigte Damian Bruggmann nach schönen Anspielen an den Kreis und wenige Minuten vor Schluss auch der andere Damian ein paar erfolgreiche Aktionen, die auf einen Punktgewinn hoffen liessen. Ein Spekulieren des angesprochen anderen Damian versetzte der Hoffnung allerdings einen derben Rückschlag.

Timeout 30 Sekunden vor Ende! Etienne Kobler sollte am linken Flügel zur letzten Chance kommen. Eine Manndeckung durch den Winterthurer Trainer machte leider auch diesem Plan ein Ende und ein symptomatischer hoher Abschluss beim grossen Torwart verdeutlicht die insgesamt schwache Angriffsleistung. Bei 29 erzielten Toren eigentlich schon komisch so zu erwähnen...

Da die Tigers im Auftritt ihrem Namen eher näher kamen und 30 Treffer markieren konnten, verliessen die Fürstenland-Jungs die Platte mit hängenden Köpfen. Erst am 10.Februar 2018 (Buechenwald, 13.00 Uhr) können sich die "Weiss-Schwarzen" rehabilitieren. Gegen die GS Stäfa Espoirs 1-Truppe muss dann einfach mehr "Tor machen wollen" und mehr Biss und "Bosheit" gezeigt werden.

Es war exakt in diesem Bereichen auffallend zu erkennen, wer bereits U15-Erfahrung hat und wer "nur" noch U13 Animation spielt. Diese Lücke gilt es schnellstmöglich zu schliessen. Besser machen ist bekanntlich einfacher wie grösser machen... 


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Einen ungenügenden und enttäuschenden Auftritt gezeigt haben:

Noah Küffer, Naum Schurter (n.e.); Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Christoph Frick, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Matteo Etter (Familie) und Timur Farkas (Familie)


Gianni Keller

 

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Wir freuen uns sehr, dass wir nach einem intensiven Prozess euch heute den neuen Cheftrainer ab nächster Saison präsentieren können.

 

Die Wahl fiel auf Markus Klemencic aus Bregenz. Er war  als Spieler und Trainer vor allem im Vorarlberg tätig, bevor er auf die Saison 2015/16 den TV Appenzell übernahm und dann die Chance erhielt, bei Kadetten Schaffhausen weitere Erfahrungen im Spitzenhandball zu sammeln. Aktuell ist er im Nachwuchs von Bregenz Handball tätig. Wir haben mit ihm einen Dreijahresvertrag abgeschlossen.

 

Markus Klemencic ist ein ausgewiesener Fachmann in unserem Sport und hat alle notwendigen Ausbildungen durchlaufen und diese im Juni 2016 mit dem EHF-Mastecoach abgeschlossen.

 

Privat ist der 1969 geborene Österreicher verheiratet und Vater zweier Kinder (18 und 16). Er arbeitet als Mediaplaner für Grosskunden in einem Verlag.

 

Markus Klemencic freut sich sehr auf die Herausforderung, die erfolgreiche Arbeit von Rolf Erdin weiterzuführen: "Ich bin motiviert bis in die Fingerspitzen".

 

Auch wir vom Vorstand freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Franz Würth

Präsident 

 

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Zum traditionellen Neuhjahrs-Spieltag luden unsere Damen die SG Zürisee zu einem spannenden Duell in die BZ ein. Der Gegner war für die Spielerinnen nicht fremd. Bereits in der Vorbereitungsphase spielte man gegen die Zürcherinnen an einem Turnier. Eines war klar: ohne Teamgeist und Kämpferherz läuft nichts! Zum Glück war die Teambank fast voll und die Motivation hoch. 

 
Der Startpfiff fiel um 14.00 Uhr. Sofort wurde die SG Uzwil/Gossau überrumpelt und reagierte mit unzähligen Fehlpässen und Schüssen neben das Tor. Obwohl auch die Gegnerinnen einige technische Fehler zeigten, schien es, als seien die Zürcherinnen mit ihrer Kraft und Spielintelligenz der Heimmannschaft überlegen. Wer aber unsere Damen kennt, der weiss, dass trotz Anfangsschwierigkeiten jedes Spiel noch gewendet werden kann - so auch in diesem Game. Nach knappen 10 Minuten gelang es den Ostschweizerinnen den gegnerischen Torwart zu überlisten und denn Ball ins Netz zu platzieren. So blühte die Heimmannschaft je länger je mehr auf. Mit einem Vorsprung von 3 Toren verliessen die Spielerinnen nach 30 Minuten das Feld und zogen sich in die Garderoben zurück.
 
Dort angekommen versicherte Mile Barasin seiner Mannschaft, dass in diesem Match noch nichts entschieden und der Vorsprung enorm wichtig sei. Mit der Defensive war er zufrieden. Auch im Angriff fehlte es nur an vereinzelten Positionen an Präzision und Selbstvertrauen. Motiviert ging es zurück aufs Spielfeld.
 
In der zweiten Halbzeit bewiesen unsere Damen Konstanz. Die Führung lag stets bei der SG Uzwil/Gossau und die kompakte Verteidigung hinderte den Gegner mitzuhalten. Bis zum Schlusspfiff wurde in der vollen Halle um jeden Ball gekämpft und gemeinsam präzise Angriffe verwertet. Erleichtert und stolz verliessen die Damen mit einem Punktestand von 20:16 als Gewinner das Feld.
 
Trotz diesem Sieg können sich die Damen längst nicht zurücklehnen. Denn schon am kommenden Sonntag spielt man erneut gegen eine zürcherische Mannschaft auswärts in Dietikon. Nun müssen alle Hebel gezogen werden, um mit mehr Tempo, Kraft und Ballsicherheit weitere Punkte zu Sammeln und die Spitze zu behalten! Die SG Uzwil/Gossau bedankt sich bei allen Fans und Sponsoren, welche die Mannschaft unterstützt & die Halle zum Beben gebracht haben.

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Die Chance nicht verpassen, für unsere zukünftigen RLZ Spieler eine gute Trainingsgelegenheit sich weiter zu entwickeln.
Wir freuen uns euch am Camp zusehen.

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Leider gabs in 3 Spielen keinen Erfolg gegen die Franzosen.

Nationalspieler Peyer wird die gemachten Erfahrungen nun hoffentlich im Verein einbringen können und mit seinem Team die nächsten Punkte sammeln.

Am kommenden Samstag geht es im Derby gegen den TSV St. Otmar zu Hause um 10 Uhr los!

 

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TV Appenzell   :   TSV Fortitudo Gossau Futuro   28  :  34 (15 : 13)


Die Appenzeller Wühre-Halle hat für den Schreibenden immer etwas "Mystisches", denn Auftritte im Herzen von "AI" sind immer eine spezielle Herausforderung für das Gastteam. "Kämpfen und Siegen", eigentlich ein deutsches Motto, trifft dieses positive Sinnbild haargenau. Dazu gesellt sich noch die Hypothek, dass die Partie "harzfrei" zu absolvieren war!...

Die Futuros durften sich auf die Verantwortungsträger Timon Truniger, Gianin Santeler und Nico Strauss aus dem U15 Elite-Kader abstützen, während beim TVA ihr Forti-Teamkollege Marco Streule das Spiel führte.

Ob es tatsächlich am angesprochen Mythos der Wühre-Halle geschuldet war, dass die Gossauer derart lasch zu Werke gingen, wird wohl weiterhin ein Geheimnis bleiben.

Mit einer "Soft-Variante" im 3:2:1-System war den Appenzellern der Teppich ausgelegt, kurvenreich Tor um Tor zu erzielen. Timeout oder kein Timeout?

Wie im U13-Spiel am Vormittag, verzichtete der Trainer auf diese Massnahme, obwohl Marco Streule seine Team-und Trainingskollegen immer wieder "vernaschte" und in seine "Lieblingsecke" werfen durfte, die jedoch auch von Torwart Jeremias Eilinger zu wenig konsequent zugemacht werden konnte. Der Vorsprung der Innerrhöder betrug immer etwa 3 Tore. Immer noch zu wenig "heiss" für eine Auszeit! Erst in der 26.Minute (14:10) kam die "Grüne Karte" doch noch auf den Zeitnehmertisch!

Es war dem insgesamt sehr guten Kreisläufer Amin Sapra und dem jungen Leo Baumgartner (Jg 2006) mit einer Tordoublette vergönnt, den Schaden zur Pause (15:13) in Grenzen zu halten.

Zuerst Peitsche, dann etwas Zuckerbrot! Der Inhalt der Ansprache der Trainer in der Garderobe war darauf ausgerichtet, dass "es" so nicht weiter gehen kann und einerseits Marco Streule wohl das Spiel nicht alleine gegen die Forti-Jungs gewinnen kann und die "Weiss-Schwarzen" doch insgesamt einfach besser sein sollten, als das Restkader des TV Appenzell.

Offenbar kam die Botschaft in die Köpfe der Gossauer!

Der eingewechselte Goali Lars Lutz konnte die Würfe von Marco Streule immer besser lesen, auch wenn dieser am Schluss aus 35(!) Versuchen doch 75% der Appenzeller Tore (21) verbuchen konnte. Diese Vorgabe schien Timon Truniger zu einem internen Duell ausweiten zu wollen. Als auch er besser wurde und am Schluss mit 10 Toren aus 18 Versuchen nur noch knapp "unterliegen" sollte, gelangen auch Gianin Santeler und Nico Strauss eine stärkere Performance als in Halbzeit 1.

Adam Dulkanovic darf vielleicht als Matchwinner gepriesen werden, denn mit seinen Dürchbrüchen gegen die Hand skorte er eminent wichtig oder er wurde von seinem Gegner derart gestoppt, dass daraus Zeitstrafen und sogar eine "Rote Karte" resultierte.

Stetig vermochten die Forti-Jungs den Toreabstand auszuweiten. Via erster Führung mit einem Siebenmetertor durch Etienne Kobler (16:17), einem Doppelerfolg durch Gianin Santeler von plus 5 zu plus 6 und dem vorentscheidenden 22:29 durch Amin Sapra (53.) zahlte sich das Vertrauen der Trainer in die Qualität der Futuros schlussendlich auch aus!

Janis Pfister war der einzige Fürstenland-Spieler, der die Kreise, des in Manndeckung genommenen Appenzeller Torgaranten einigermassen einzuengen vermochte und einen wichtigen Dienst auf dem Weg zum Erfolg leistete. 

Bis zum Spielende mit 28:34 durften sich noch alle "Weiss-Schwarzen" zeigen und einen wichtigen Sieg auswärts beim RLZ-Partnerverein in der Wühre-Halle einfahren. Zwar wurde dem "Mythos" für einmal erfolgreich paroli geboten, doch an dessen Weiterbestand zweifelt der Schreibende kein bisschen...

Infolge einer Spielverschiebung wegen Skiferien geht es erst am Sonntag, 04.02.2018 im Heimspiel (12.30 Uhr, Buechenwald) gegen einen "Altbekannten" der laufenden Saison weiter. Auch die SG KTV Wil/HC Uzwil ist ein RLZ-Team und auch da treffen sich wieder Trainingsgenossen zu einem Vergleich...

HOPP FORTI!!!

Mit Geduld und breiterer Qualität den Mythos gebändigt haben:

Jeremias Eilinger, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Gian Bosshard, Luca Bücheli, Andreas Diem, Adam Dulkanovic, Etienne Kobler, Janis Pfister, Gianin Santeler, Amin Sapra, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger 

Gianni Keller und Pascal Dörig

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SG Fürstenland   :   TV Unterstrass 1           46  : 19  (20 :  8)


Durch den Umstand, dass das U13 Fürstenland-Team "unten" die 2.Meisterschaftsphase bestreiten muss, wird der "sanfte Umbau" für die neue Saison bereits eingeläutet. Personell betrifft dies Leo Baumgartner und teilweise Etienne Kobler, die im U15 Futuro nun als "Vollmitglied" den höheren Ansprüchen "ausgesetzt" sind.

Im Falle von Etienne ist sein "Nachfolger" Damian Pfründer als Spielführer noch nicht so weit und braucht noch etwas Unterstützung. Im Gegenzug erhalten Spieler, wie Timur Farkas und Fabio Steingruber als 2007er (und somit noch im U11-Alter) mehr Spielanteile und somit auch mehr Verantwortung.

Dieser "Umbau" verändert die Teamhierarchie etwas, doch sollte das Auftreten der Fürstenländer von aussen keine ersichtlichen und gravierende Änderungen erfahren...

Der TV Unterstrass ist (nebst 2 Teams aus Stäfa und dem TV Thalwil), eine der 4 Zürcher Teams, die in der Buechenwaldhalle zu Gast sein werden, was auch heissen will, dass die "Weiss-Schwarzen" keine weite Reisen zu tätigen haben. Nummer 5 aus dem Kanton Zürich werden die Seen Tigers aus Winterthur sein, die kommenden Samstag (Mattenbach, 16.30 Uhr) von den Ostschweizern besucht werden.

Der Umstand, dass die Stadtzürcher nur gerade mit 7 Spielern antreten konnten, zeigt deutlich auf, wie schwankend diese "Hauptrunde" sein kann. Es war bereits beim Einlaufen ersichtlich, dass sich da etwelche Gedanken in den Köpfen des Heimteams einnisteten...

Trotz "Weckruf" dümpelte das Spiel in der Startphase "einfach mal so" dahin und das RLZ-Team sah sich in der Deckung mit einem 6:0 (...), mit 3 Schwergewichten im eigenen 1:5-System und einem Rückstand konfontiert. Hinten zu brav und vorne zu wenig konsequent bei den Würfen. Der angesprochene Etienne Kobler war die Ausnahme und zeigte genau den Job, der ihm aufgetragen wurde.

Der Trainer hatte keine Lust, nur wegen eines (noch schärferen) weiteren Weckruf das Timeout zu "verbraten" und beliess es dabei, von der Seitenlinie "auffordernd" zu wirken...

Inbesondere Matteo Etter verstand die "Botschaft" und machte im Angriff mächtig Dampf und schoss sehenwerte Tore und somit die Fürstenländer weg aus der unseligen Situation.

Die Gäste hatten nun auch noch Verletzungspech zu beklagen, womit bei einzelnen Jungs offenbar die "Mitleidsdrüse" in Aktion geriet. Es brauchte wiederum ein paar "böse" Worte, um dieser Gefühlsausdrucksweise den Garaus zu machen. Dass U13-Jungs noch anfällig sind, darf auch als "normal" bezeichnet werden, doch gilt es zu lernen, dass es das Problem des Gegners ist und nicht das unsere. In einer Zürcher-Auszeit konnte dies vertieft erklärt werden.

Die Fürstenländer nahmen sich das offenbar zu Herzen und wehrten sich nun viel mehr gegen die "Brocken" am Kreis, die kaum noch zurücklaufen konnten. Das 20:8-Resultat ist Spiegelbild dieses Tuns.

In der 2.Spielhälfte änderte sich in der Spielphysiognomie nichts mehr. 8 oder weniger Tore erhalten und vorne toremässig konsequent weitergehen lautete die Devise.

Bis auf wenige Minuten gelang dies sehr gut! Mit einfachen Toren überranten die Fürstenländer Jungs den angeschlagenen Gegner und alle Spieler durften sich auch ihr toremässiges Erfolgserlebnis abholen. Einzig das "Kuchentor" Nummer 40 sorgte noch für Spannung! Silvan Bücheli "darf" diese Schuld im nächsten Training "begleichen"...

Für Torwart Noah Küffer war es ebenfalls ein wichtiger Lehrplätz, denn die Aufmerksamkeit über 60 Minuten aufrecht zu erhalten ist sehr anspruchsvoll. Es war jedoch das Versäumnis der "Angreifer-Angreifer", dass mit 11 erhaltenen Gegentoren das Ziel der 2.Halbzeit nicht ganz erreicht werden konnte.

Der Schlussstand von 46:19 zeigt auf, dass der Aufgalopp in diese 2.Meisterschaftsphase mehr eine "gefühlsmässige" wie sportliche Herausforderung gewesen ist, die die Junghandballer insgesamt sehr ordentlich erfüllt haben.

Es lebe nun die Hoffnung, dass die "Seen Tigers" ihrem Namen kommenden Samstag gerecht werden...


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit einem Torfestival 2 Punkte geholt haben:

Noah Küffer; Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Naum Schurter (TW-Einsatz U13-ROOKIES) und Loris Rottmeier (Familie)


Gianni Keller

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Spielmacher Inauen bewies im letzten Spiel gegen die Türme aus Bregenz Torgefahr

 

Die jungen U15 Elite-Spieler Conscience

 

und Sostizzo wurden im Trainingslager und am Züri-Cup im U17 Eliteteam problemlos integriert.

 

Der schnelle Kreisläufer Mosimann im Gegenstoss

 

Rückraumshooter Zeller erwischte einen guten Tag in der Offensive

 

Kraftpaket und Captain Rügge mit einem Durchbruch nach einem Expresspass

 

Der neu gebildete Innenblock mit Bischofberger und Peyer, die sich gut ergänzten.

 

Im Finale standen die körperlich völlig überlegenen Österreicher gegenüber.

 

Bei einem Freiwurf im Zeitspiel liess der grossgewachsene Kreisläufer Peyer einen Sonntagsschuss raus.

 

Inauen wie gewohnt im Stile von Uwe Gensheimer beim 7m

 

Nach vier intensiven Tagen hatten die Spieler müde Beine, waren aber äusserst zufrieden mit ihrer Leistung.

 

Siegerfoto

 

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Trainingslager

Die jungen U17-Talente haben sich nach zwei Wochen Pause am vergangenen Mittwoch für das heimische Trainingslager getroffen. Die nächsten drei Tage standen täglich 4 Stunden Training auf dem Programm. Zu einem grossen Teil wurde an den individuellen Fertigkeiten gefeilt. Weiter wurde eine weitere Deckungsvariante einstudiert und im mentalen Bereich gearbeitet. Der Trainercrew stand dafür das gesamte 20-Mannkader zur Verfügung. Mit dabei nun auch Cyrill Conscience und Aurel Sostizzo, die nach dem bereits gesicherten Ligaerhalt der MU15 Elite im MU17 Elite integriert werden.

Wie es so ist nach Weihnachten, ging es eine Weile bis die Forti-Jungs wieder in Schwung waren. Das Niveau stieg täglich an und konnte am Schluss mit einem attraktiven Abschlussspiel gezeigt werden.

Am Mittwochmittag versuchten sich die Handballtalente für einmal am Herd. Die Forti-Jungs kochten einen Viergänger. Naja, was soll der Schreibende dazu sagen. Auf jeden Fall steckt mehr Talent im Handball. Eindrücke vom Kochevent in den unteren Bildern.

Am Freitag hiess es, sich von den intensiven Tagen auszuruhen. Zur optimalen Regeneration wurden die Spieler in das autogene Mentaltraining eingeführt.

 

Züri-Cup

Der Züri-Cup in Gossau ist für einen guten Start in die Rückrunde jeweils Gold wert. Dem Veranstalter Mario Alder von der Zürich Versicherung ist es gelungen ein qualitativ äusserst hochstehendes Teilnehmerfeld zusammenzustellen. Jedes Team spielte in 2mal 20 Minuten gegeneinander.

 

TSV Fortitudo Gossau - Pfadi Winterthur 15:14 (8:5)

Im ersten Spiel stand mit Pfadi Winterthur ein bekannter Gegner auf dem Startprogramm. Die Zürcher sind nicht mit sämtlichen Spielern angereist, was es den Gossauer Trainern ermöglichte, den jungen Spielern ihre Zeit zu geben. Der Start ins Spiel gelang sehr gut. Doch je länger das Spiel ging, um so mehr schmolz die Führung dahin. Zu undiszipliniert agierten die Fürstenländer im Angriff. Die Winterthurer gingen sogar mit zwei Toren in Führung. Es schien nicht wirklich so, als dass die Schwarz-Weissen die Wende noch hinkriegen würden. Doch irgendwie konnte sie sich wieder herankämpfen und über Rechts Aussen mit Osterwalder zeitglich mit der Schlusssirene den Siegestreffer erzielen.

Den Startsieg geholt haben: Bischofberger (v), Inauen (0/4), Mitrovic, Osterwalder (1), Peyer (1), Rügge (2), Schneider (3), Stadler (1), Zeller (2), Sostizzo (1), Bettenmann, Gönültas, Mannhart (44 %) und Niedermann (28 %) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

 

TSV Fortitudo Gossau - HSG Nordwest 22:20 (8:8)

Das zweite Spiel war aufgrund der Resultate bereits ein vorgezogenes Finale. Von den Basler wusste man, dass sie spielerisch nach Übergängen sehr stark agieren. Diese Gelegenheit nutzte die Forti-Truppe, die 6:0-Deckung zu üben. Mit einem physisch starken und spielintelligenten Innenblock machten die Fürstenländer die Räume eng. Leider gelang es den Gegnern allerdings die Ballstaffette bis zu den Flügelspielern durchzuziehen. Auf die Würfe vom Rechts Aussen hatten die Gossauer Torhüter noch keine Antwort bereit. Dank einem extrem torgefährlichen Zeller blieb das Resultat ausgeglichen.

Nach einigen Feinabstimmungen in der Deckung und einer Torhütersteigerung war die Grundlage für den Sieg gelegt. Tor um Tor distanzierten sich die Ostschweizer von den Baslern. Mitten im Flow wurde Flügelflitzer Schneider bei einem Wurf in der Luft gestossen und fiel auf den Kopf. Zum Glück passierte ihm nichts Gravierendes. Seine Teamkameraden konnten den Ausfall gut wegstecken und am Ende den Sieg bejubeln.

Das Ost-West-Spiel gewonnen haben: Bischofberger (v), Inauen (0/5), Koller (1), Kuhn (3), Mitrovic (1), Mosimann, Osterwalder (v), Peyer (2), Rügge (1), Schneider (1), Stadler (2), Zeller (5), Gönültas (1), Bettenmann (n.e.), Mannhart (20 %) und Niedermann (33 %) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

 

TSV Fortitudo Gossau - Bregenz Handball 18:16 (7:8)

Im letzten Spiel bot sich den Heimspielern gegen die körperlich absolut überlegenen Österreicher die Möglichkeit den Turniersieg zu ermöglichen. Doch leider war schnell ersichtlich, dass der Tank nach der strengen Woche leer war. Die Bregenzer zogen schnell mit einer 5-Toreführung davon. Doch dann ging nochmals ein Ruck durch die Gossauer Mannschaft. Jeder raufte sich nochmals zusammen und suchte noch irgendwo Energiereserven. Gemeinsam konnte der Rückstand zum Teil spektakulär (Ball zerstört durch Kopfparade von Mannhart, Freiwurftor von Peyer) aufgeholt werden. Die Vorarlberger waren mental zu schwach, um nochmals eine Reaktion zu zeigen. Die Fürstenländer holten sich am Ende mit dem dritten Sieg im dritten Spiel verdient den Turniersieg.

Das internationale Derby gewonnen haben: Gönültas (n.e.), Inauen (4/2), Zeller (1), Bettenmann, Stadler, Sostizzo, Mosimann (1), Peyer (3), Koller (2), Conscience (1), Rügge (2), Kuhn (1), Bischofberger (v), Mitrovic (1), Schneider (v), Osterwalder (v), Mannhart (35 %) und Niedermann (50 %) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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