März 2018

In der Playoff-Serie liegt Qualifikationssieger Wacker nun mit 2:0 in Front und kann am 11.4. im Heimspiel die Serie entscheiden. Fortitudo geht in dieser Partie auf der Zielgeraden die Luft aus.

 

Die Geschichte aus der ersten Partie in Thun wiederholt sich dabei: Das Heimteam unter Rolf Erdin legte eine brillante erste Halbzeit hin. Erfolg brachte dabei das rasche Umschaltspiel über den Gegenstoss oder die schnelle Mitte, was eine Viertore-Führung mit sich brachte. Gossau spielte überlegen, Wacker kam nicht richtig in die Gänge. Die Pausenführung mehr als verdient.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit griff der Topscorer der Thuner Lukas von Deschwanden ins Geschehen ein und dies sollte die Wende im Spiel einläuten. Im Angriff zeigten die Favoriten nun ihre Klasse und erzielten bis zur Schlusssirene noch 16 Tore, während bei Gossau zusehends die Kräfte schwanden, acht Tore in Halbzeit zwei waren schliesslich zu wenig. Rolf Erdin konnte im Rückraum keine frischen Kräfte mehr mobilisieren, was gegen ein Team wie Wacker die logische Folge hat, dass die Angriffe erlahmen. Bezeichnend dafür waren die letzten drei Angriffe, die allesamt in den Fängen von Wacker-Torhüter Wick landeten.

 

Aber die Forti-Jungs können stolz auf die gezeigten Leistungen in den ersten beiden Playoff-Viertelfinal-Partien sein. Immerhin ist die Serie noch nicht zu Ende. Die Hoffnung besteht immer noch, dass die Auswärtspartie in Thun mit einem Sieg für den Aussenseiter endet. Dann käme es zum zweiten Heimspiel, was schon fast einer Sensation im Schweizer Handball entsprechen würde.

Hopp Forti!

 

Zudem durfte Topscorer Graf von den Mobiliar-Vertretern Pascal Stübi und Simon Kostezer den Check im Betrag von 5’5520.00 für den Nachwuchs entgegennehmen. Das ist gut investiertes Geld.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 4, Harder 4, Würth 3, Störchli 3, Weingartner 2, Ham 3, Bucher 1, Waldburger 1, Wild 1.

 

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Nach einer längeren Pause stand unser Damen 1 am Samstag wiedereinmal auf dem Feld. Der Gegner, SV Fides, bekannt durch ihre flinke Spieltaktik, sollte vor Heimpublikum mit viel Elan und Teamspirit bezwungen werden. Die Motivation war bei den Spielerinnen sowie auch beim Trainer hoch. 

Nach dem Startpfiff schien es, als sei die Mannschaft mit den Gedanken überall anders, nur nicht auf dem Spielfeld. Tempo, Wille und die Freude am Spiel fehlten. Den Gegnern lief es ähnlich, wobei ihr grösstes Problem aber unsere starke Torhüterin Alex war. Trotzdem war der Trainer alles andere als zufrieden, weshalb nach 5 Minuten bereits das erste Time-Out fiel. Die Worte von Barasin schienen Wirkung zu tragen. Der Druck auf das gegnerische Tor wurde kreativer und mit mehr Tempo gestaltet. Dementsprechend wurde auch ein konstanter Vorsprung auf die St. Gallerinnen ausgebaut. Diese Spielweise konnte bis zur Pause beibehalten werden. Die SG Uzwil/Gossau zeigte Freude am Spiel und boten dem Publikum eine interessante Partie. Mit einem Zwischenstand von 14:10 ging es in die Garderobe. 

Die Situation in der Pause war für Trainer und Spielerinnen schwierig. Genau so weiterzumachen wie vor der Pause, scheint eine leichte Sache zu sein, braucht aber von jeder Spielerin mentale Stärke und grosser Wille. Barasin redete positiv auf die Spielerinnen ein und motivierte mit klaren Worten. 

Der Start in die zweite Phase verlief ähnlich wie zu Beginn der Partie. In den ersten 10 Minuten konnte lediglich ein Tor erfolgreich verwertet werden. Gleichzeitig schalteten die Gegnerinnen einige Gänge höher, sodass sie kurze Zeit die Führung übernehmen konnten.  Dies aber rüttelte die Uzwilerinnen auf und sie kehrten zurück zu ihrer vertrauten und kreativen Spielweise. Vor allem unsere Frau im Tor bewies erneut ihr Können und lieferte eine Parade an der nächsten. BRAVO ALEX! Nachdem der Vorsprung auf die St. Gallerinnen wieder ausgebaut wurde und der Sieg zum Greifen nah war, liessen die Spielerinnen das Publikum und den Trainer nochmals kurze Zeit zittern. Die SG Uzwil/Gossau bewies aber zum richtigen Zeitpunkt Stärke und konnten den SV Fides mit einem Endresultat von 26:23 bezwingen. 

Um sich aber für die Aufstiegspiele zu qualifizieren, müssen die nächsten Spiele nochmals mit hohem Teamspirit und Freude am Spiel angegangen werden. Die nächste Partie findet direkt nach dem Osterwochenende am Dienstag 03. April, um 20.15Uhr zu Hause in der BZ statt. Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung und ein Hopp SG!

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Futuros im vierten Duell gegen den HC Flawil erneut erfolgreich! (12:15; 25:26)

 

 

Am Samstag, den 24.03.2018, traf man sich zum Derby auswärts in der Flawiler Botsberg-Halle. Bereits zum vierten Mal in der Saison 2017/18 standen sich die MU15-Junioren von Flawil und Gossau gegenüber. Für die Futuros gab es eigentlich nur eine Devise: Nach vorne! Denn nach der Schmach in Kreuzlingen, musste unbedingt eine Reaktion kommen. Die Erwartung des Trainerteams war klar: Wer rumsteht, geht!

Vor allem in der letzten Partie war man zu wenig agil und stand grösstenteils in der Handballhalle herum. Dies galt es am Samstag zu vermeiden. Die letzten Instruktionen wurden gegeben, worauf um 15:15 Uhr der Startpfiff folgte.

Die ersten zwei Futuro-Angriffe gingen komplett in die Hosen, während die Flawiler fünf sehr starke Startminuten hatte. Dieser eiskalte Start für die Futuros, schien diese jedoch zu beflügeln. Plötzlich war man wach und bereit und traf. Der gegnerische Trainer sah sich gezwungen, sein Time-Out früh zu nehmen. Für die Futuros hiess es, weitermachen wie in den letzten Minuten.

Die Weiss-Schwarzen zeigten eine solide Leistung und gingen mit 12 zu 15 in die Garderobe. Man konnte mit der ersten Hälfte durchaus zufrieden sein. Die Laufbewegung der Futuros war beim einen oder anderen etwas zu bemängeln, sowie den teilweise stattfindenden Begleitservice in der Abwehr. Diese Inputs gesetzt, begab man sich früh aufs Feld und hatte sogar noch Zeit den zweiten Torhüter einzuwerfen.

In der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten einen Torhüter-Wechsel. Der Wechsel auf Seiten der Flawiler, zeigte dabei viel Wirkung, da die ersten paar Angriffe allesamt an ihm abprallten. Cleverer Werfen war die Devise. Ausserdem schalteten die Flawiler Junioren auf eine zwischenzeitliche 6:0-Deckung um. Jetzt wurde die Laufbewegung der Futuros noch wichtiger. Tatsächlich fanden die Flawiler entgegen dem Wunsch des Futuro-Coaches wieder den Anschluss. Sie zeigten eine beherzte zweite Hälfte. Unter anderem schleppten die Futuros und versuchten durch schwierige Kreisanspiele ein Tor zu erzielen, was nur drei Mal, von gefühlt zehn Versuchen, funktionierte. Diese drei Treffer waren jedoch umso sehenswerter. Drei Mal schloss Amin Sapra mit einem Lob über den Torhüter ab.

In den letzten Minuten wurde es dann noch einmal richtig spannend. Fünf Minuten vor Schluss kam ein Time-Out auf Seiten von den Futuros. Man wollte diese noch einmal zur vollen Konzentration auffordern. Leider vergab man gleich darauf die Würfe, wodurch die Flawiler dann plötzlich ausgeglichen hatten. Es wurde richtig eng! Selbst die Mannschaften, welche sich auf die nächste Partie vorbereiteten, zufällig eine Flawiler und eine Gossauer Mannschaft, setzten noch einmal mit Anfeuerungsversuchen ein und liessen richtige Derby-Stimmung aufkommen. Die Futuros gingen gegen Ende der 58. Minute mit 25 zu 26 in Führung. Im darauffolgenden Gegenangriff, gab es dann eine Zweier-Strafe gegen die Futuros. Es herrschte viel Verkehr vor dem Gossauer Tor. Ein Chaos, worin selbst der Schiedsrichter den Überblick nicht mehr behalten konnte. Die Gossauer kamen dann aber irgendwie an den Ball und konnten so die letzten Sekunden verfliessen lassen und das letzte Derby gegen HC Flawil für sich entscheiden.

Es ist den Junioren von Flawil, unter der Leitung von Pascal und Matthias hoch anzurechnen, was diese in der zweiten Hälfte zeigten. Sie gaben sich kämpferisch und hätten den Sieg ebenso verdient. Das Beste für beide Seiten wäre wohl das Remis gewesen. Ich möchte mich bei den MU15-Flawil-Junioren und Coaches für die vier tollen Derbys bedanken. Handballsport macht so doppelt so viel Spass, auch wenn es für Trainer und Eltern manchmal ein Zittern und Bangen ist.

Abschliessend ist zu den Futuros zu sagen, dass eine Reaktion auf die Partie gegen Kreuzlingen geglückt ist. Man gewann zwar glücklich, die Verteidigung war heute aber um einiges besser, die Wurfeffizienz ebenso. Zwar ging die zweite Hälfte 13 zu 11 verloren, die starken 15 Minuten in der ersten Hälfte machten heute jedoch den Unterschied. Und so grüssen die Futuros heute von Rang 3. Die Kurve zeigt wieder nach oben. Da sollte doch noch etwas drin liegen. Machen wir also weiter mit:

Hopp Forti!!!

Das Derby gewonnen haben: Noah Küffer, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Adam Dulkanovic, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Andreas Diem (n.e.), Gian Bosshard (n.e.), Gianin Santeler (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler) und Timon Truniger (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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TSV Fortitudo Gossau   :   SG Pilatus    29  :  22   (16 : 14)


Endlich wieder ein Erfolgserlebnis!

Wow! 16 Tore in den ersten 30 Minuten!

Und: Torwart Besmir Avdili in Halbzeit 2 mit Glück des Tüchtigen!

Gleich 3 weitere solcher "Schlagzeilen" hätte der Bericht verdient gehabt. Vielleicht gäbe es noch mehr, denn mit dem kurzfristigen Out des Captains und Teamleaders Cyrill Conscience wegen Krankheit, mussten Jerome Rutz und insbesondere der Appenzell-Spieler Marco Streule den Forti-Karren übernehmen.

Und das taten die beiden richtig gut! Dynamisch und mutig liefen sie in die spärlichen Lücken der grossgewachsenen Luzerner Verteidiger. Bei Aurel Sostizzo stimmten vorerst nur die Laufwege, die von ihm nun deutlicher "einfacher" gestaltet wurden. Nur das Schussbild glich noch dem einer alten Schrotflinte...Zum Glück besserte sich das im Verlaufe der Partie und er "bezahlte" das Vertrauen der Trainer mit wichtigen Treffern zurück! Seine muskulären Probleme behinderten ihn wohl eher in der Defensive, wodurch dem Schreibenden im Coaching neue Herausforderungen anstanden.

Delian Ochsner war genau der Richtige, um diese Problematik auf der bankfernen Seite als "Hinten Links" zu lösen und tat dies vortrefflich! Linksaussen Daniel Inauen musste dabei etwas "über die Klinge" springen und sollte als Penalty-Schütze seinen Hauptauftrag haben. Mit dem verschossenen 2. Siebenmeter strapazierte er die "Vertrauensbasis" ebenfalls, doch sollte, zum Teil auch mit etwas Glück, seine Weste bei ingesamt 4 Penaltytreffern fortan "rein" bleiben.

Bei Halbzeit und dem Score von 16:14 für die Heimmannschaft kam in der Garderobe endlich wieder einmal Freude betreffend Trefferausbeute auf. Die 14 Gegentore waren etwas zwiespältig, weil es eigentlich nur der "Pilatus-Shooter" war, der wirklich grosse Gefahr ausstrahlte.

Guten Mutes stiegen die "Weiss-Schwarzen" in die 2.Hälfte. Allerdings dies für fast 2 Minuten in Unterzahl. Aus diesem Grunde griffen die Forti-Jungs ohne eingewechselten Feldspieler an und es war Aurel Sostizzo vergönnt, den moralisch wichtigen 3 Tore-Abstand herzustellen.

Überhaupt sollten es die ersten 7 Minuten nach der Pause sein, in denen die Forti-Jungs eine vorentscheidende Distanz zu den Innerschweizern schaffen konnten. Hierzu trugen auch die Paraden von Besmir Avdili bei, der nun seinen Antipoden im Pilatus-Tor überflügeln konnte, währenddessen dieser in Halbzeit 1 besser halten konnte.

Eine letzte taktische Geschichte war diejenige von Jan Brülisauer, der erneut mit 2 mal 2 Strafminuten bedacht wurde und nur noch im Angriff fungierte. Dies hatte zur Folge, dass Aurel Sostizzo als "Hinten Mitte" nun doch verantwortungsvoll decken und Delian Ochsner wie gewohnt einen Verteidigungspart übernehmen musste.

Aurel Sostizzo konnte sich dafür im Angriff schonen, weil er mit einer Manndeckung bedacht wurde, deren Wirkung jedoch nach anfänglichem Stottern des Forti-Motors keinen grossen Umschwung für das Gastteam brachte.

Weiterhin positive "Farbtupfer" konnte Jerome Rutz setzen, der wohl seine beste Partie für die "Weiss-Schwarzen" spielen konnte und immer wieder mit seinen Durchbrüchen Tore, Siebenmeter oder Strafen herausholte. Sein "Umbau" auf eine Rückraumposition scheint auf guten Wegen...

Auf guten Wegen scheint auch das U15 Elite von Forti wieder zu sein, denn mit diesem 29:22-Heimsieg waren nicht nur 2 wichtige Punkte für das Gemüt, sondern auch für die Rangliste ergattert. Der definitive Verbleib im Elite ist gesichert!

Diese Konstellation ermöglicht den Trainern weiterhin in Ruhe am "Forti U15-Modell 2018/19" zu bauen. Hierzu kommt das IBOT genau richtig! Das Turnier in Biberach an der Riss muss jedes Jahr dafür herhalten, dass die Forti-Jungs die deutsche Härte zu spüren bekommen und lernen müssen, mit diesen Umständen klar zu kommen. Wie immer lautet dann das Motto. Wer nicht prügelt, wird geprügelt!...

Wie weit diese Absichten "gediehen" sind, können die Fürstenländer im nächsten Spiel in Stäfa zeigen. Am Samstag, 07.04.18 können sie sich um 11.45 Uhr an die Fersen des Tabellenvierten heften!


HOPP FORTI!!!

Den Turnaround geschafft haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic (n.e.); Jan Brülisauer, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler (n.e.) und Marco Streule

abwesend: Cyrill Conscience (krank), Cédric Kobler (verletzt), Mauro Mattioli (Religion), Timon Truniger und Nico Laurin Strauss (beide Futuro)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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SG Fürstenland   :   TV Thalwil         20  : 28  ( 9 : 14)


Mit dem TV Thalwil gastierte ein neuer Gegner in der Buechenwaldhalle. Von der Rangierung her sollte dieses Aufeinandertreffen auf Augenhöhe stattfinden können. Aus physischer Sicht war dem in etwa so, auch wenn die Zürcher 2 "herausragende" Spieler präsentieren konnten.

In spielerischem Sinne war es dann vor allem in der ersten Halbzeit nicht so! Obwohl die ersten 10 Minuten dank Etienne Kobler und Matteo Etter recht ausgeglichen verliefen, kippte das Spiel anschliessend. Die Buben vom Zürichsee agierten im Angriff äusserst schnell und wendig, so dass die Fürstenland-Deckung bös durcheinander gewirbelt wurde. Insbesondere der RM- und RL-Spieler fanden immer wieder zu viel Raum vor, weil die Lücken nicht zugestellt werden konnten.

Auch Torwart Noah Küffer fand nicht richtig ins Spiel, obwohl viele Bälle hoch auf ihn zugeflogen kamen.

Im Angriff sündigten die "Weiss-Schwarzen" mal für mal, so dass die Resultatschere sich öffnete, weil sich die RLZ-Jungs an der Torumrandung die Zähne ausbissen. Eine Viertelstunde lang blieben 6 Treffer auf der Anzeigetafel stehen!

Mit dem 9:14 zur Spielhälfte spiegelt sich diese leidige Erkenntnis, die sich auch nicht im 2.Umgang verbessern sollte. Auf Grund der TW-Statistik hat der Thalwiler Goali nicht mehr Paraden aufzuweisen, als die Unsrigen, doch in Sachen Präzision waren die Gäste klar besser.

Die Schlussviertelstunde sah Etienne Kobler, zwecks Schonung für das Futuro-Derby in Flawil, von der Bank aus an. Nach dem guten Beginn rieb er sich im Angriff immer mehr in der gegnerischen 5:1-Deckung auf und hatte einen ungewohnt enttäuschenden Auftritt. Derweil zogen Matteo Etter und Damian Pfründer ein "Licht-und Schattenspiel" ein. 13 Treffer aus 30 versuchen reichen halt nicht aus, wenn ein Spiel gewonnen werden will.

Naum Schurter durfte auch noch ins Tor, obwohl die Thalwiler bis dahin die obere Hälfte des Tores bevorzugt haben. Und dies auch weiterhin so handhabten, wodurch es nicht mehr viel zu halten gab. Nach dem "Beinahe-Stängeli-Vorsprung" von 9 Toren, wechselte auch der Gästetrainer durch und alle Füstenland-Jungs kamen zu Spielanteilen. Dadurch pendelte sich der Torabstand ein und die 2. 30 Minuten endeten mit 11:14 "human".

Am Schluss standen beim 20:28 Endresultat gefühlt gleich viele Pfosten- oder Lattentreffer zu Buche, wie erzielte Tore...

Ohne Kämpferherz und grossem Wollen zeigten sich die U13-Jungs von der wenig begeisternden Seite! Mit diesem Resultat dürften auch die vom Verband kurzfristig eröffneten Perspektiven für ein Aufstiegsturnier ins U13 Inter bei Rang 4 und besser, in Luft aufgelöst haben...

Das nächste Spiel dürfen die Fürstenländer in der St.Galler Kreuzbleiche bestreiten. Der TSV St.Otmar ist deutlich besser platziert, so dass eigentlich die Ausgangslage ziemlich "heikel" ist. Es ist zu hoffen, dass im Derby mehr "Feuer" im Team vorhanden sein wird. Am Sonntag, 8.April um 10.30 Uhr bekommen die Junghandballer die Gelegenheit, sich für die enttäuschende Performance zu rehabilitieren.


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit zuwenig Widerstand ein besseres Resultat vergeben haben:

Noah Küffer, Naum Schurter; Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Christoph Frick, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Fabio Steingruber und Lars Widmer

Gianni Keller

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SG Vaud - TSV Fortitudo Gossau 27:29 (11:14)

Nach fast vierstündiger Busfahrt kommen die Forti-Jungs in der westlichen Handballprovinz Lausanne an. In der Westschweiz sind die Bedingungen erfahrungsgemäss speziell. Will man gewinnen, muss man einen kühlen Kopf bewahren und das Spiel frühzeitig entscheiden.

Nach einer schwachen Phase wollten die Ostschweizer vor dem Internationalen Biberacher Osterturnier wieder auf die Siegerstrasse gelangen, um die Situation in der Tabelle zu verschönern und die Moral zu steigern. Die Spieler verteidigten ihre Zone offensiv und äusserst engagiert. Im Angriff war es Verlezza, der mit einem Gegenstoss das Score eröffnete. Leider fielen dann früh die zwei Leistungsträger Peyer und Osterwalder verletzungsbedingt aus. Nach dem sich das Team über das Kollektiv gefangen hat, konnten sie mit einem Kraftakt in Führung gehen und diese stetig ausbauen.

In der zweiten Halbzeit war es das Ziel, das Spiel frühzeitig in eine klare Richtung zu leiten. Doch dieses Vorhaben scheiterte leider. Wie so oft wurde das Spiel unnötig spannend. Es fehlte an Paraden und im Angriff an Routine. In der Schlussphase zaubert dann Bischofberger mit einem sehenswerten Hüftwurf den Sieg für seine Farben herbei.

Mit den zwei Punkten im Sack macht dann auch eine vierstündige Heimfahrt Spass.

Bleibt zu hoffen, dass Deckungschef Peyer und Flügelflitzer Osterwalder bald wieder auf die Beine kommen und in Biberach gegen die Topteams aus ganz Europa spielen können.

Das Ost-West-Spiel gewonnen haben: Niedermann (1 Parade), Mannhart (5 Paraden), Zeller (4), Osterwalder (v), Verlezza (1), Inauen (4/2), Stadler (3), Bischofberger (6/1), Peyer (v), Kuhn (4), Schneider (2) und Mosimann (2) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Rügge (gesperrt)

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SV Fides - TSV Fortitudo Gossau 27:36 (12:17)

Nach den zwei lockeren Kantersiegen gegen TV Unterstrass werden die Gegner nun wohl stetig besser. Somit müssen die ältesten RLZ-Jungs einen Steigerungslauf hinlegen, damit sie am Ende die Gruppe im Finalissima gewinnen können. Irgendwie gewöhnten sich die Spieler leider an das Niveau aus den letzten beiden Partien und fanden insbesondere in der Deckung überhaupt nicht ins Spiel, was zur Folge hatte, dass die grüne Karte bereits nach vier Minuten auf dem Tisch lag. In der Deckung wurde auf ein 5:1 "schief" umgestellt, um den absolut dominanten Rückraum Links der St. Galler besser im Griff zu haben. Diese Massnahme wirkte und gab dem Team Selbstvertrauen. Die Führung wurde stetig bis zur Pause ausgebaut. Einziges Problem war, wenn das Heimteam einen Freiwurf zugesprochen bekam und der grossgewachsene Shooter aus neun Meter abziehen konnte. Die ansonsten überragenden Torhüter erwischten an diesem Mittwochabend leider keinen guten Tag. Der Shooter konnte so 15 Tore trotz speziell auf ihn zugerichtete Deckung erzielen.

Die Trainer nutzten die klare Ausgangslage, dem ganzen Team Spielanteile zu gewähren, damit für die drei heissen Partien, die nun anstehen, das ganze Team bereit ist. Dies wiederspiegelt sich auch schön in der Torschützenliste. Nun haben die Forti-Jungs 2.5 Wochen Zeit ihre Deckung im Training zu stabilisieren und dann zum finalen Lauf anzusetzen. Wenn sie die Gruppe gewinnen möchten, müssen alle drei Spiele gewonnen werden.

Den nächsten Sieg geholt haben: Brülisauer (7), Enzler (2), Garbini D. (3), Garbini N. (2), Gutmann (3), Halter, Huber (4), Kessler (2), Kobler, Lämmler (3), Moser (2), Peyer (2), Rügge (1) und Rutz (5) gecoacht von Kramer und Leslie

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Am Schluss war es das standesgemässe Resultat, wenn der Achte der gegen den Erstplatzierten in dessen Halle spielt. Wacker geht in der Serie 1:0 in Führung und nächsten Mittwoch kommt es in der Buechenwald-Halle zur Premiere, wenn Forti erstmals in der Club-Geschichte zu einer Heimpartie in einer Playoff-Serie aufspielt.

 

Die Partie gegen den Favoriten aus dem Oberland macht dabei Appetit auf mehr. Die Fürstenländer konnten eine Halbzeit lang nicht nur mitspielen, sie gingen mehrmals in Führung und hielten diese bis zur Pause. Mit Disziplin hinten und Geduld vorne liessen sie Wacker nicht ins Spiel kommen. Trotz einer Phase mit vier versemmelten Angriffen in Folge zeigten die Erdin-Jungs, dass sie der Aufgabe, den Liga-Leader in Schach zu halten, in dieser Phase durchaus gewachsen waren.

 

Natürlich zeigte Wacker nach dem Seitenwechsel die erwartete Reaktion und zog das Tempo an, schloss konzentriert ab und liess auch hinten nichts mehr anbrennen. Die Führung wuchs stetig an, betrug in Minute 52 schon sechs Tore. Aber Gossau liess sich vorerst nicht weiter distanzieren, legte einen 3:0-Lauf hin und plötzlich hiess es nur noch 20:23. Die Partie war eigentlich wieder offen. Wacker aber liess sich nicht beirren und drehte im Schussspurt nochmals auf. Gossau, auch wegen verschiedener angeschlagener Spieler etwas aus dem Tritt geraten, musste sich geschlagen geben.

 

Jetzt freuen wir uns auf die nächste Kracher-Heimpartie gegen Wacker und zählen natürlich auf die einmalige Unterstützung durch die vielen Forti-Fans am 28.3. 2018. Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau

Graf 8, Würth 4, Störchli 3, Weingartner 3, Ham 2, Bucher 1.

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Pfadi Winterthur - TSV Fortitudo Gossau 35:25 (16:12)

Die Ausgangslage vor einem Spiel war auch schon besser. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Schneider und Kuhn sowie der Ausfall vom gesperrten Captain Rügge wiegen schwer. Dazu kommt, dass in der Rückrunde die Punkte irgendwie nicht so einfach zu holen sind wie noch in der Hinrunde. Mit Pfadi stand jedoch ein Team gegenüber, welches unter Druck steht, da es noch in die Play Offs für den Schweizer Meister kommen kann. Fortitudo hingegen konnte befreit aufspielen, da der Ligaerhalt erreicht ist und nun die individuelle Entwicklung zu 100% im Zentrum steht.

Das Spiel begann gut für die Gäste. Im ersten Angriff gelang ein sehenswerter Kempatrick, welcher die Gegner moralisch bedrücken sollte. Mit einer aggressiven und beweglichen 3:2:1-Deckung und clever gespielten Übergängen im Angriff gegen die jugoslawische Deckung von Pfadi konnten die Forti-Jungs die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Doch dann schlichen sich im Spiel der Zürcher die ersten Torhüterparaden ein und im Angriffsspiel der Ostschweizer die ersten technischen Fehler, was dafür sorgte, dass das Heimteam mit drei Toren davon zog. Mit viel Kampf, Einsatz und Wille sowie einem überragenden Spiel von Bischofberger Hinten wie Vorne blieb man aber irgendwie dran.

Nach der Pause waren es die Weiss-Schwarzen, welche besser und vor allem mit einem klaren Plan aus der Garderobe kamen. Die 6:0-Deckung rund um Deckungschef Peyer brachte die Winterthurer vor neue Probleme. Die zwei Trainerkollegen wussten genau voneinander, welche Auslösungen der Gegner wie spielte. So waren die Roten offensichtlich auf jede Auslösung der Weissen und umgekehrt bestens vorbereitet, was die Gossauer dazu brachte in der Halbzeitpause kurzerhand das Playbook umzubennen. Diese unkonventionelle Aktion brachte Erfolg. Die Winterthurer Deckung wusste drei mal in Folge, nicht was mit ihnen geschah, denn dreimal gelang der Dreieckspass mit Diagonalübergang wunderbar wie auf dem Schachbrett. Es wäre alles angerichtet gewesen, um erstmals in Führung zu gehen und die Wende herbeizuführen. Doch leider scheiterten die Gegenstoss- und Aussenspieler vier mal in Serie am sonst nicht guten gegnerischen Torhüter. Trotzdem gab die Aufholjagd Mut. Dies jedoch im Wissen, dass gegen ein Topteam wie Pfadi alles stimmen muss, um das Spiel an sich zu reissen.

Leider stimmte jedoch nicht alles. Jeder Fehler der Fürstenländer bedeutete Minus ein Tor auf der Anzeigetafel, da diese praktisch keine Fehler machten. Dazu kamen lediglich sechs Paraden der Gossauer Torhüter im ganzen Spiel. Doch selbst diese wenigen Paraden blieben ohne Wirkung, da jedes mal der Abpraller irgendwie in Zürcher Hände kam. Die geschilderten Umstände führten dazu, dass die Fürstenländer immer mehr ins Hintertreffen kamen und zum Schluss hoch verloren.

Der Schreibende findet jedoch, dass das Resultat nicht die gezeigte Leistung der Fürstenländer repräsentiert. Es gelangen gegen die beste Deckung der Liga immerhin 25 Tore. Auch die Deckungsarbeit war nicht ungenügend. Man kämpfte aufopferungsvoll. Doch irgendwann kamen dann auch die müden Beine, da in der Deckung nicht gewechselt werden konnte. Wenn man am nächsten Samstag wieder so spielt und die gemachten Fehler verbessert, werden die Fürstenländer gewiss mit einem klaren Sieg die lange Heimreise aus der Westschweiz antreten können. Der Blick auf die Tabelle macht momentan keine Freude. Doch mit zwei Siegen in den nächsten Spielen gegen Tabellenschlusslicht Crissier und den Tabellennachbarn Bern, wäre man bereist wieder auf dem sechsten Tabellenplatz. Momentan sollten die Gossauer allerdings sowieso nicht zu fest auf die Tabelle schauen, da diese sekundär ist. Das Minimalziel Ligaerhalt mit der jüngsten und unerfahrensten Mannschaft ist frühzeitig erreicht. Die Trainings sind gut und es werden klare Fortschritte beobachtet. Doch irgendwie bringen die Akteuere diese Fortschritte nicht auf das Spielfeld.

Aufopferungsvoll gekämpft und doch verloren haben: Niedermann, Mannhart (6 Paraden), Zeller (2), Osterwalder (3), Verlezza, Inauen (3/2), Stadler (1), Bischofberger (10), Peyer (3), Mitrovic, Koller und Mosimann (1) gecoacht von Kramer, Rügge und Kuhn (v)

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Pfadi Winterthur   :   TSV Fortitudo Gossau    22  :  14   (11 : 10)


Am späten Sonntagnachmittag stellten sich die Forti-Jungs auswärts der Herausforderung Pfadi Winterthur in der Mattenbachhalle, die bereits am Vortag einen Auswärtssieg in Stäfa gelandet hatten und Platz 3 in der Rangliste damit zementieren konnten.

Da nach weiter "oben" keine Aussichten für die Zürcher bestehen, übertrugen beide Trainer Spielern mit Jahrgang 2004 gössere Verantwortung und anderen Rollen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Weil Marco Streule bereits einen erfolgreichen Cupfinal mit den U17 vom TV Appenzell bestritten hatte, durfte Jerome Rutz als Spielmacher die Partie beginnen. Bis auf das Timing der Pässe machte er seine Sache sehr gut und führte das Team.

Es entwickelte sich eine torarme Partie, weil die Gossauer 3:2:1-Deckung unter der Regie von Jan Brülisauer sehr gut funktionierte und auch Besmir Avdili im Tor einige Bälle abwehren konnte. Im Gossauer Angriff war es leider nur Cyrill Conscience, der mit grosser Energie in die Lücken preschte und wichtige Treffer erzielen konnte.

Die Ausgeglichenheit hatte beim 10:7 für die Pfader nach etwa 20 Minuten einen Bruch erfahren, wodurch ein Timeout fällig wurde. Für einmal "griff" diese Massnahme bis wenige Sekunden vor der Halbzeit, als Delian Ochsner etwas unglücklich düpiert wurde und das 11.Tor der Einheimischen für den minimalen Rückstand sorgte.

Der andere "Cupsieger", Daniel Inauen zeigte sich verbessert gegenüber den letzten Partien, auch wenn er für einmal einen Siebenmeter gehalten sah. Auf der anderen Flügelseite nutzte Gian Lüchinger seine Chancen zu wenig. Die Treffer hätten dem Team so gut getan, denn eigentlich war es eine deutliche Steigerung aller "Weiss-Schwarzen" gegenüber dem Gezeigten vor Wochenfrist. Sinnbildlich auch hierfür die wuchtigen und erfolgreichen Abschlüsse von Aurel Sostizzo.

Ohne allzu grossen Druck aus Sicht des Zwischenstandes, konnte die Fürstenländer Startformation die 2.Hälfte angehen. Männiglich rieb sich verwundert die Augen, denn offenbar hatten die Gossauer vergessen, im Angriff die "Handbremse" zu lösen. Die Auslösungen wurden wenig druckvoll und somit mit zu wenig Tempo ausgeführt, wodurch die etwas stärker gewordene Pfadi-Abwehr die Lücken sehr einfach schliessen konnte.

So liefen die Fürstenländer mal für mal ins Zeitspiel und mussten aus schlechter Position werfen. Gab es doch mal eine Lücke, kamen die "alten Bilder" wieder zum Tragen: Die Chancen wurden zuhauf verdaddelt und die Konter der Einheimischen sassen. Schnell waren es dann so 5 Tore Differenz und die Vorentscheidung bereits nach 40 Minuten gefallen.

Eine rote Karte mit direkter Disqualifikation für Aurel Sostizzo und eine unnötig und etwas gar hart ausgesprochene Strafe von Jan Brülisauer an der Mittellinie wogen schwer, wie auch ein paar "spezielle" Entscheidungen des Schiedsrichter-Duos, von denen sich einzelne Forti-Jungs zu sehr beeinflussen liessen.

Da Marco Streuli offenbar doch die Spuren des Cupfinals zu spüren bekam und in der 2.Hälfte nicht mehr eingesetzt werden konnte und auch der "2.Sieger" des U17 Regiofinals vom KTV Wil, Silvan Rügge, zu wenig Akzente setzen konnte, kamen "energetische Engpässe" hinzu, die ein Aufholen verunmöglichten.

Nachdem auch Cyrill Conscience angeschlagen vom Feld musste und weiterhin die wenigen Torchancen sträflich ausgelassen wurden, war es nicht verwunderlich, dass am Ende die magere Ausbeute von 4 Toren in Halbzeit 2 herausschaute und die (Angriffs-)Sorgen für die nächste Partie gegen die SG Pilatus (Samstag, 24.03.2018, Buechenwald, 12.00 Uhr) wieder zurückgekehrt sind.

Die 22 Gegentore zeugen davon, dass die Verteidigung eigentlich einen mehr als ordentlichen Job gemacht hat. 14 Tore im Angriff, da kommen beim Trainer Resultate aus den 70er-Jahren in den Sinn...

Die Forti-Jungs müssen die Eindrücke der 1.Spielhälfte präsent halten und versuchen den Glauben und Willen aufzubringen, die gezeigte Leistung weiter zu steigern, damit auch endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis verbucht werden kann!

Durch den Sieg der Otmärler gegen die Berner, fehlen den RLZ-Jungs sicher noch 2 Punkte, um den definitiven Klassenerhalt zu sichern! Bei 5 ausstehenden Partien sollte das doch zu schaffen sein! Am Besten gleich im nächsten Heimspiel!...  

 
HOPP FORTI!!!

Ein Licht- und Schattenspiel mit guter Defensive gezeigt haben:

Besmir Avdili; Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Cédric Kobler (verletzt)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

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Das erfreuliche Fazit nach dem siegerlosen Derby gegen Otmar: Gossau holt aus zehn Spielen in der Abstiegsrunde satte 14 Punkte und bleibt lediglich einmal geschlagen. Die einzige Niederlage gab es gegen den heutigen Gegner.

Im letzten und eigentlich bedeutungslosen Spiel vor den Playoffs stand das Unentschieden schon zur Pause fest. Otmar begann allerdings dynamischer, entschlossener, wollte ein Zeichen setzen. Topscorer Zdrahala zeigte sein Können und steuerte zehn Treffer bei. Die Erdin-Jungs fanden nur langsam den Tritt, ab Minute 15 fanden sie definitiv ins Spiel. Mann der ersten Halbzeit bei Forti war Jannic Störchli, der am Kreis sein Talent aufblitzen liess und gleich sechs Treffer als gleich vielen Versuchen erzielte.

 

Zwei grosse Chancen vergeben

 

Durchgang zwei der Partie war von zunehmender Spannung geprägt. Otmar legte vor, Gossau zog jeweils nach, bis sich in doppelter Überzahl für die Fortis die ganz grosse Gelegenheit bot, die erstmalige Führung im „Bruder-Duell“ zu übernehmen, dies in Minute 58. Allein, ein Fehlpass erstickte vorerst jegliche Hoffnung, das Match zu drehen. Im Gegenzug ging der Gast durch Kreisläufer Geisser mit 27:26 ein letztes Mal in Führung. Der  Ausgleichstreffer durch Andi Wild war der letzte Treffer der Fürstenländer, weil auch der zweite Matchball in den letzten dreissig Sekunden vergeben wurde.

 

Jetzt wartet Wacker Thun in den Playoff-1/4 Final

 

Die Abstiegsrunde ist (erfolgreiche) Geschichte. Jetzt kommt es zum Playoff-1/4 Final gegen den Leader der Finalrunde aus dem Berner Oberland, gegen den die Fürstenländer in dieser Saison einmal auswärts verloren haben. Wacker startet dabei als haushoher Favorit gegen Fortitudo, welches aber heiss auf die Partien gegen einen starken Gegner ist und eigentlich nichts zu verlieren hat. Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau

Störchli 8, Graf 6, Ham 3, Wild 3, Waldburger 2, Würth 2, Bucher 1, Harder 1, Weingartner 1.

 

 

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TSV Fortitudo Gossau - TV Unterstrass 40:18 (18:11)

Die Ausgangslage vor dem Spiel der ungleichen Gegner war derart klar, dass sich Trainer Kramer genügend sicher fühlte, mit einer verjüngten Truppe anzutreten und die älteren Spieler auf das wichtige 2. Liga-Spiel (Aufstieg in 1. Liga ist möglich) konzentrieren zu lassen. Aufgrund von weiteren Ausfällen kamen sogar vier U17-Spieler zu Spielchancen im U19. In der ersten Halbzeit wollte man die Chance nutzen, die 6:0-Deckung zu verbessern und die mentale Bereitschaft trotz klarer Ausgangslage über die 60 Minuten hochzuhalten. Die Schiedsrichter wollten aber irgendwie lieber eine 5:0-Deckung sehen und stellten am Laufmeter mit einer sehr strengen Linie Spieler mit Zeitstrafen hinaus. Insbesondere Abwehrchef Peyer konnte so kaum seinen Job erledigen. Leider gelang der Plan in der ersten Hälfte nicht nach Wunsch. Die Spieler waren nicht mit der letzten Überzeugung am Werk.

In der zweiten Halbzeit legten die Ostschweizer dann aber eine sehr eindrückliche Serie hin. Die ersten 20 Minuten in der zweiten Hälfte bekamen sie kein einziges Tor und erzielten im Gegenzug deren zwölf Tore. Mit einer 3:3-Abwehr sorgten die Fortianer für Fehler im Spielaufbau der Zürcher. Gelang es ihnen einmal vor das Tor zu kommen, stand Schlussmann Halter wie eine Wand da und machte seinem Namen alle Ehre. Besonders erwähnenswert sind die vier gehaltenen 7-Meter in dieser Phase.

Mit dem Kantersieg im Sack haben die Forti-Jungs ihren Ausrutscher gegen den TV Appenzell wieder gut gemacht und stehen nun verdient an der Tabellenspitze. In den verbleibenden vier Spielen können sie noch um den Gruppensieg kämpfen. Doch dies wird ein heisses Fernduell zwischen Gossau und Appenzell. In den nächsten drei Spielen geht es darum, sich eine bessere Ausgangslage für das Grande Finalissima am letzten Spieltag im Innerrhodischen zu erarbeiten. Die Gegner werden mit SV Fides, Red Dragons Uster und dem HSC Kreuzlingen stetig stärker. Die Gossauer müssen für den Gruppensieg also in Training und Spiel einen Steigerungslauf hinlegen und vor allem wieder mal gesund werden, um zum ersten mal in dieser Saison mit dem wenigstens annährend kompletten Kader gegen die Konkurrenten aus Appenzell anzutreten. Mit dem phyisch äusserst starken Rückraumspieler Rügge bekommt die MU19 auch zusätzlich Wasserverdrängung für Deckung und Angriff.

Den Kantersieg geholt haben: Halter (65%), Gröpl (37%), Moser (2), Osterwalder (4), Carpanese (5), Garbini N. (2), Bischofberger (3) Brülisauer (3/3), Enzler (4), Peyer, Kessler (4), Rutz (4), Rügge (3) und Huber (1/2) gecoacht von Kramer ohne Lämmler, Garbini D. (beide Herren 2), Scheiwiler (verletzt), Gutmann (krank) und Kobler

Der Rekrut und Linkshänder erzielte ohne Training erstaunlicherweise fünf Tore

 

Halter hält für zwanzig Minuten den Kasten sauber

 

Rügge wird sich die restliche Saison auf die MU19 konzentrieren. Mit ihm hat die Mannschaft eine echte Verstärkung.

 

Rutz zeigt sich zur grossen Freude des Trainers durch den krankheitsbedingten Ausfalls des Captains wieder als Teamleader

 

Garbini mit einem technisch sauberen Aussenabschluss

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TSV Fortitudo Gossau - HSG Nordwest 24:25 (12:12)

Eine erfreuliche Nachricht vorweggenommen. Durch die Resultate in den anderen Spielen ist die MU17 Elite von Fortitudo Gossau als Aufsteiger und jüngstes Team der Liga bereits sechs Runden vor Ende mathematisch gesichert. Als Aufsteiger in einem aufstrebenden Verein, welcher aber keine Erfahrung im MU17 Elite vorweisen konnte, mit lediglich drei Spielern vom alten Jahrgang im Kader und einer Trainercrew, welche zum ersten Mal ein MU17 Elite in eine Saison führte, kann man durchaus von einem ersten Erfolg und dem frühzeitigen Erreichen des Minimalziels sprechen. Man kann nun also in Ruhe die nächste Saison planen und die Entwicklung der Spieler definitiv ins Zentrum rücken.

Trotzdem möchte man die Spiele natürlich für sich entscheiden. Die Spieler verzeichnen grosse Entwicklungsfortschritte im Training doch sportlich stottert der Forti-Motor in der Rückrunde zum Teil. Die Leichtigkeit des Seins ging ein wenig verloren und man wird nun von den Gegnern durch den guten Saisonstart ernst genommen. Im Heimspiel vom vergangenen Samstag, musste das Team gleich auf beide Rückraum Rechts verzichten. Gegen die Basler legten die Ostschweizer jedoch einen sorglosen und kämpferischen Start hin und gingen mit 7:3 in Führung. Die Rote Karte aufgrund eines Fouls im Gegenstoss gegen einen Basler Rückraumspieler weckte die Gäste allerdings aus ihrem Tiefschlaf. Der amtierende Schweizer Meister aus Basel zeigte seine Qualität in den einfachen Toren aus der Distanz mit ihrem Linkshänder auf Rückraum Rechts. Die Forti-Jungs hingegen vergaben ihre Chancen. So entstand ein ausgeglichenes Spiel.

Leider kamen die Gäste frischer aus der Garderobe. Bei den Fürstenländern reihten sich Fehlwürfe aneinander und die Gäste konnten aus grossen Distanzen beliebig einnetzen und davon ziehen. Fünf Minuten vor Ende gingen die Gossauer dann noch auf Risiko und deckten eine 4:2-Variante. So konnten sie die Gegner verunsichern und gleich mehrmals mit einem Tempogegenstoss auf 24:25 herankommen. Doch am Ende scheiterte man wieder in zwei Abschlüssen und konnte so den einen oder sogar zwei Punkte nicht mitnehmen.

Die Statistik zeigt auf, dass die Basler 11 und die Fürstenländer deren 21 Fehlwürfe haben. Die Analyse ist also schnell gezogen. Trotz spielerischer Überlegenheit scheitern die Fortianer an ihrer Wurf- resp. Paradeneffizienz.

Doch lange kann nicht daran trainiert werden, denn am kommenden Dienstag reisen die Gossauer nach Winterthur zum wohl stärksten Team der Liga. Doch dieses konnten sie schon einmal in dieser Saison schlagen. Während die Fürstenländer mit dem Ligaerhalt im Rucksack befreit auflaufen können, haben die Winterthurer die Pflicht zu siegen. Man darf also gespannt sein. Es geht nun Schlag auf Schlag. Am nächsten Samstag reist man dann nach Crissier/Lausanne. 

Leider keinen Punkt geholt haben: Niedermann (4 Paraden), Mannhart (5 Paraden), Zeller (2), Osterwalder (3), Verlezza, Inauen (1/4), Stadler, Bischofberger (5), Peyer (1), Mitrovic, Conscience, Koller (1), Schneider (3) und Mosimann (4) gecoacht von Kramer, Osterwalder, Bleiker und Rügge

Schneider spielte zum ersten mal als Rückraumspieler und zeigte Potential. Allerdings braucht es noch einige Trainings- und Spielstunden.

 

Mosimann zeigte sein Offensivpotential und muss nun auch in der Deckung Verantwortung übernehmen.

 

Leider fanden zu wenige Würfe ihr Ziel ins Netz.

 

Mitrovic mit einem Aussenabschluss

 

Stadler als Aushilfe auf Rückraum Rechts

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Die erstmalige Playoff-Qualifikation in der Vereinsgeschichte ist Tatsache! Mit der grossartigen Unterstützung des Forti-Fanblocks im Rücken besiegen die Fürstenländer im entscheidenden Auswärtsspiel einen zwar dezimierten Gegner, der aber nie aufgab und sich immer wieder trotz Rückstand während 50 Minuten herankämpfte mit dem Mut der Verzweiflung. Fast hätten die Stadtzürcher die Partie nochmals richtig spannend gemacht, als sie in der 55. Minute bis auf ein Tor herankamen. Im Gegenzug versenkte Topscorer Luzi Graf (11) seinen vierten Siebenmeter und als Aurel Bringolf einen Heber von GC-Spieler Zildzic pflückte, war die Partie endgültig zugunsten der Gäste gelaufen. Alles Aufbäumen der Gastgeber fruchtete nichts mehr und der Gang in die Playout-Phase gegen TV Endingen, welches Otmar 29:28 besiegte, steht nun bevor.

 

Das Spiel in der Saalsporthalle sah einen leicht besseren Start für die Gastgeber. Ein Schreckmoment in der Anfangsphase für GC Amicitia: Flügelspieler Adam Bakos verletzte sich beim einem Durchbruch schwer am Knie und musste mit der Bahre das Spielfeld verlassen. Auch Manuel Frietsch, immerhin Topscorer der Stadtzürcher, konnte das Spiel mit einer Handverletzung nicht beenden. Die Aufgabe für das Team von Neo-Trainer Kietzmann wurde nochmals schwieriger.

In der 10. Minute hatten die Fürstenländer nach verhaltenem Start aber Fahrt aufgenommen und bauten den Vorsprung sukzessive auf vier Tore bis zum Seitenwechsel auf. In Halbzeit zwei das gleiche Bild wie zu Beginn. GC Ami verkürzte den Rückstand, griff nun durchgehend mit einem siebten Feldspieler an und fand so immer wieder die Lücke im Defensiv-Bollwerk von Gossau.  Gossau hielt dagegen, im Spiel jetzt Neu-Kreisläufer Jannic Störchli, der sich mehrmals erfolgreich in Szene setzte und selber zwei Tore besteuerte. Der Zimmermann-Lehrling konnte nach nur vier Mannschafts-Trainings schon wichtige Akzente setzen!

Fantastisch, wie das Team von den vielen mitgereisten Fans zum Erfolg getragen wurde. Das ist wohl einmalig in der Schweizer Handballszene. Der Dank gebührt Team wie Fans zu gleichen Teilen. Ihr habt es möglich gemacht, dass Fortitudo dreimal in den Playoffs starten kann. Wir freuen uns jetzt schon auf Gänsehaut-Stimmung! Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 11, Würth 6, Ham 4, Störchli 2, Harder 1.

 

 

 

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HSC Kreuzlingen – SG Fortitudo Gossau 40:30 (17:12)

Nach vier Wochen Meisterschaftspause wollte man erfolgreich in die Meisterschaft zurückkehren. Man hat die vielen Skilager-Absenzen in der RLZ-Mannschaft schon bald überstanden, da kam das Meisterschaftsspiel gegen die Kreuzlinger U15-Junioren.

Unter dem Motto «Du muäschäs wöllä» bereiteten sich die Junioren in der Garderobe auf die kommende Partie vor. Wir hatten schon schlechtere Einlaufen von den Futuros gesehen. Die Weiss-Schwarzen waren auch heute dezimiert. Krankheitshalber sowie aufgrund des Skilagers fehlten weiterhin Spieler.

Die ersten zehn Minuten waren sich die beiden Mannschaften ebenbürtig. Aus Sicht der Futuros war der Start also gar nicht schlecht. Jedoch ging danach die Leistungskurve hauptsächlich abwärts. Die Junioren liessen sich vor allem vom einen Spieler zu stark um die Ohren spielen. Es kam je länger je mehr viel zu wenig Gegenwehr. Zur Pause lag man bereits mit 17 zu 12 zurück.

Die Pausenansprache brachte an diesem Samstag leider keine Besserung. Die Verteidigung blieb bei Nahe regungslos. Einzig im Angriff vermochte man mit einigen wenigen Treffern das Publikum zum Raunen bringen. Zu dem hinzu kam, dass ein Futuro-Spieler nicht regelkonform im Gegenstoss von den Beinen geholt wurde, was jedoch nur mit einem Freiwurf geahndet wurde. Die Junioren des HSC Kreuzlingen verkauften sich in ihrem Heimspiel sehr effizient und konnten schnell davonziehen.

Die Aufgabe im letzten Timeout war, nicht noch über vierzig Tore zu kassieren und so noch ein wenig Ehre zu behalten. Das Spiel ging mit 40 zu 30 verloren. Die letzte Aufgabe konnte man glücklicherweise noch erfüllen. Die Futuros unterlagen dem HSC Kreuzlingen, welche schlussendlich den Sieg einfach mehr wollten. Die SG aus Gossau konnte an diesem Samstag nicht zu Höchstform auflaufen. Nun warten zwei Wochen Training auf die Junioren. Am Samstag, dem 24. März, haben die Weiss-Schwarzen die Chance, sich zu verbessern und eine Reaktion im Derby gegen den HC Flawil zu zeigen. Derbys sind ja immer so eine Sache. Nun gilt:

Hopp Forti!!!

Den Sieg zu wenig gewollt haben: Jeremias Eilinger; Leo Baumgartner, Andreas Diem, Gian Bosshard, Nicola Peyer, Etienne Kobler, Adam Dulkanovic, Gianin Santeler (Ergänzungsspieler) und Timon Truniger Labriola (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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SG Lakeside Thun-Steffisburg - TSV Fortitudo Gossau 26:22 (13:9)

Es stehen noch acht Spiele im MU17 Elite an. Der Aufsteiger aus Gossau möchte diese nutzen, um sich weiter zu entwickeln und noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut zu machen. Um die nächsten Punkte zu holen, reisten die Fürstenländer mit dem vollgestopften Teambus nach Thun zum im Abstiegskampf befindenden Gegner. Gewinnen die Ostschweizer, stehen die Thuner auf dem Abstiegsplatz, das Derby wird es in Zukunft mit grösserer Wahrscheinlichkeit weiterhin geben und eine weite Reise weniger wird nötig sein. Mit grossen Siegesplänen reisten die Gossauer dementsprechend ins Berner Oberland. Doch irgendwie fehlte in den ersten Minuten der Fokus. Der Schiedsrichter brachte die Gossauer Offensive mit zwei unnötigen Pfiffen aus dem Konzept und in der Deckung liess man den grossgewachsenen Linkshänder der Thuner zu sehr schalten und walten. So liefen die Gäste leider früh einem 5-Torerückstand hinterher. Doch das Ostschweizer Team fing sich auf. Allen Spielern wurden ihre Spielzeiten gewährt und das Spiel verlief ausgeglichen. Der Thuner Vorsprung blieb jedoch weiterhin konstant bei fünf Toren.

In der zweiten Halbzeit ging es leider im gleichen Stile weiter. Das Spiel war ausgeglichen und die Forti-Jungs schafften es nicht die Differenz aufzuholen. Kurz vor Ende half eine lang ersehnte Torhüterleistung mit drei Paraden, den Rückstand auf zwei Tore zu verkleinern. Die Angst vor dem Verlieren war aber zu gross und die Köpfe dadurch zu wenig cool. Wertvolle Chancen wurden fahrlässig vergeben. Am Ende gewann die bissigere Mannschaft mit der besseren Wurf- resp. Torhüterleistung das Spiel verdient obwohl man spielerisch wohl überlegen war. Während die Gäste mehrmals aus grosser Distanz einnetzten, gelang dies den Fortianer kaum.

Den Ostschweizer Handballtalenten bleibt nicht viel Zeit die Niederlage zu verdauen. Nächsten Samstag reist die HSG Nordwest nach Gossau. Man darf auf eine Reaktion gespannt sein.

Ohne Punkte vom Berner Oberland zurück gekehrt sind: Zeller (2), Osterwalder, Inauen (3/4), Stadler, Bischofberger (3/4), Peyer (3), Mitrovic, Rügge (2), Schneider (1), Mosimann, Mannhart und Niedermann gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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TV Unterstrass - TSV Fortitudo Gossau 20:43 (6:22)

Am Sonntagmittag wurde die Mannschaft zum Mittagessen vom langfristig ausfallenden Deckungschef Scheiwiler eingeladen. Mit der frisch getankten Energie reisten die Forti-Jungs dann am Sonntagnachmittag nach Zürich. Im unterirdischen Bunker mitten in der Stadt stand das Bollwerk der Fürstenländer von Beginn weg wie ein dicker Betonbunker. Nach einigen Minuten zeigte die Anzeigetafel bereits 8:0 an. Der Tabellenletzte wurde regelrecht überrannt. Doch nach zehn Minuten liess die Konzentration und Spannung nach. Es wurde nicht mehr mit der gleichen Effizienz gedeckt und im Angriff undiszipliniert geworfen. So reihten sich mehrere Fehlwürfe aneinander. Trotzdem gerieten die Ostschweizer nie in Gefahr und konnten mit einer klaren Halbzeitführung ausruhen.

In der zweiten Hälfte wollte man natürlich die Fehlerquote im Abschluss reduzieren und noch besser verteidigen, da sämtliche Gegentore verhinderbar gewesen wären. Doch leider konnte keiner der beiden Vorsätze umgesetzt werden. Bis zum Schluss wurden 26 (!) Fehlwürfe gezählt und der gegnerische Rückraum Mitte fand immer wieder Lücken in der Gossauer Deckung. Am Ende schaute aber doch ein verdienter Kantersieg heraus. Was nächsten Samstag im Rückspiel mit einer besseren Wurfleistung möglich wäre, kann man sich einfach ausrechnen. Der Trainingsinhalt für die nächsten Trainings ist logischerweise auch gegeben.

Den Kantersieg geholt haben: Halter (15 Paraden), Kobler (12 Paraden), Brülisauer (5), Garbini D. (4), Enzler (7), Huber (2/1), Kessler (3), Lämmler (5), Moser (5), Rutz (3/3), Rügge (4) gecoacht von Kramer, Gutmann (v) und Bleiker (v) ebenfalls nicht dabei Garbini N. (krank), Scheiwiler (v), Carpanese (RS) und Gröpl (nicht im Aufgebot)

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Die Gossauer haben mit dem letzten erfolgreichen Angriff den Kopf gerade nochmals aus der Schlinge gezogen und einen Punkt gegen Abstiegs-Schlusslicht Endingen geholt. Fast wäre das Heimteam dafür bestraft worden, dass Endigen im Schlussspurt das Glück auf seiner Seite hatte und den Zwei-Tore-Rückstand in einen Ein-Tore-Vorsprung verwandelte. Fast wäre die Hoch-Risiko-Strategie von Rolf Erdin mit einem Mann mehr im Angriff, dafür ohne Torwart, brutal bestraft worden. Endingen profitierte von zwei schwachen Abschlüssen und nutzte die Gunst der Stunde mit zwei  „Empty-Nettern“. Das Unentschieden und die erstmalige Führung der Gäste stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Hausherren führten fast durchgehend, konnten sich aber in (vor)-entscheidenden Momenten nie wirklich absetzen. So in Minute 43, als in doppelter Überzahl angegriffen wurde, aber im Abschluss versagten die Nerven. So konnte der Sack nie zugemacht werden, und Endingen liess sich nicht abschütteln.

Mächler out - Umstellungen am Kreis und im Innen-Block

Kreisläufer Jonas Mächler wird in dieser Saison nach dem verletzungsbedingten Out gegen Otmar in dieser Saison nicht mehr auflaufen können. Seinen Part haben Fabian Geiger und neu Jannic Störchli übernommen. Beide jungen Spieler werden in den  zwei kommenen Show-Down-Spielen gegen GC Amicitia und St. Otmar Verantwortung übernehmen müssen. Gegen Endingen fehlten ihnen noch die nötige Fortune, aber mit dem hervorragenden Team-Spirit wird sich auch der Erfolg einstellen.

Die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel in Zürich am Donnerstag, 15. 3. 2018 (20:30, Saalsporthalle) präsentiert sich ganz einfach: Ein Sieg gegen GC Ami muss her, sonst droht die der Gang ins ungeliebte Play-out gegen Endingen. So einfach und klar die Ansage! Und für alle Forti-Fans heisst es, auf in die „Säle“ am nächsten Donnerstag! Bringt  Heimspiel-Stimmung mit! Hopp Forti!

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 7, Harder 5, Ham 4, Züger 4, Weingartner 4, Bucher 1. 

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TSV Fortitudo Gossau   :   SG Aargau Ost    19  :  25   ( 9 : 13)


Was sich "zweitelt", "drittelt" sich!...

Tatsächlich entpuppen sich die Forti-Jungs des U15 Elite als Punktelieferanten für Teams, die sich gerade noch vor einem Abstiegsplatz auf Rang 10 befinden!

Auch das Aargauer Team aus der Region des TV Endingen durfte davon profitieren, dass die Fürstenländer wiederum eine sehr schlechte Performance im Angriff an den Tag legten und weit weg davon waren, die Buechenwaldhalle als ihr "Revier" zu behaupten!

Die 3:2:1-Deckung funktionierte dank Cyrill Conscience (HR) und Jan Brülisauer als "Hinten Mitte" gegen den "Shooter" erst gut, als ein Timeout nach 8 Minuten und 2:5-Rücklage notgedrungen "geopfert" werden musste. Dies obwohl der Trainer den "Wunsch" geäussert hatte, diese in der 1.Halbzeit schön liegenlassen zu können...Leider waren die "Weiss-Schwarzen im Angriff wiederum nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe und die Fehlerzahl blieb beängstigend hoch, weil sich auch der gegnerische Torwart, wie im Hinspiel, in die Köpfe "reinfressen" konnte.

Zwischenzeitlich kamen die RLZ-Jungs dank Aurel Sostizzo auf 8:8 heran und die Hoffnung bestand, dass die erste Spielhälfte einigermassen im "grünen Bereich" über die Runden gebracht werden konnte, um nach der Pause die Weichen auf Sieg zu stellen. Diese Hoffnung wurde einerseits wegen des Rückfalls von Aurel Sostizzo in alte Muster und andererseits einer daraus eingefangenen "Tomate" geknickt und schon waren es wieder 4 Tore Differenz.

Die Vorentscheidung fiel dann wohl etwa eine Viertelstunde vor Schluss, als der Abstand immer noch bei Minus 3 Toren (15:18) Bestand hatte und der Fortitudo fast 2 Minuten 6 gegen 4 spielen konnte. Sinnbildlich für die mentale Verfassung beim Torwurf war es Moreno Labriola, der zwischen 2 Verteidigern ein Halbchance nutzen wollte, dabei hätte es ja noch so viel Platz auf 20 Metern Breite gehabt...

Das Thema Torwart ist leider auch ein nicht allzu gutes, auch wenn Ognjen Stevic ein paar wenige Bälle parieren konnte. Der Aargauer Schlussmann kam auf 20 Paraden, die Gossauer zusammen auf 7...

So gesehen darf die Deckung bei 25 Gegentoren sicherlich als genügend eingestuft werden, wenn man zudem noch bedenkt, dass wegen 2 Zeitstrafen von Jan Brülisauer und dem ausgefallenen Aurel Sostizzo auf eine 4:2-Variante umgestellt werden musste, weil die "HM-Position" nicht mehr besetzt werden konnte. Auch Cédric Kobler konnte wegen eines Unfalls im Skilager nicht mittun, der diesen Part ebenfalls besetzen kann.

Allerdings war es mit dieser offensiven Variante auch ein letztes Aufbäumen, um den Forti-Karren noch aus dem Schlamassel ziehen zu können. Die 4er-Kette war jedoch bis auf Delian Ochsner zu wenig bereit, nochmals alles in die Waagschale zu legen. Den angebotenen Raum nutzten die Endinger mit dynamischen Läufen in die Lücken, wodurch diese Massnahme leider nicht wunschgemäss aufgehen sollte.

Wie wenn den anwesenden Zuschauern nochmals die Tristesse im Abschlussverhalten vor Augen geführt werden musste, verwarfen 5 Minuten vor Spielende gleich 3 Gossauer hintereinander in bester Position...

Wieder einmal wurde ein Kapitel aus der Sparte "Kraft und Angst sind verbündet" gespielt. Die Fürstenländer  schaffen es einfach nicht, eine vernünftige Wurfeffizienz zu erzielen. 19 Tore reichen in der Regel halt einfach nicht, um auf Punkte hoffen zu dürfen.

Ob es am kommenden Sonntag, 18.03.2018, in der (ungeliebten) Winterthurer Mattenbachhalle gegen Pfadi Winterthur um 17.00 Uhr gelingen wird, sich aus dieser Spirale herauszuwinden, dürfte nicht einfacher werden, zumal nun voraussichtlich der 3.Plazierte von oben in der Rangliste wartet...
 
HOPP FORTI!!!

Zu wenig Paraden und ein zuwenig effizientes Abschlussverhalten gezeigt haben:

Besmir Avdili; Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Gian Lüchinger (HC Flawil), Cédric Kobler (verletzt), Nico Laurin Strauss (krank) und Timon Truniger (Futuro-Spiel)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

 

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Der Startpfiff fiel um 17:00 in Thalwil. Das Damen 1 war gewillt und motiviert, zwei Punkte mit in die Ostschweiz zu nehmen.Der bekannte Gegner SG Zürisee konnte bereits zu Beginn der Finalrunde einmal bezwungen werden. Dadurch sahen die Ostschweizerinnen die ganze Sache vielleicht etwas zu leicht. Bereits kurz nach dem Startpfiff wurden technische Fehler, sowie auch Fehlpässe zu einer grossen Problematik für die Mannschaft. Die Ostschweizerinnen gerieten mit drei Toren in den Rückstand und dies bei gerade mal fünf verstrichenen Spielminuten. Die Ostschweizerinnen fanden dann verspätet doch auch noch ins Spiel und konnten ebenfalls erfolgreiche Abschlüsse gestalten. Von da an verlief das Spiel ausgeglichener. Zur Pause pfiff der Schiedsrichter beim Stand von +2 für die Zürcherinnen.  

Es war noch nichts vorbei. Das Team von Mile Barasin soll sich bemühen und vor allem konzentrieren. Weniger Fehlpässe, weniger technische Fehler und vor allem längere Angriffe  sollen dazu führen, den Vorsprung der Gegner bis zum Schlusspfiff wieder aufzuholen.

Nur wenige Minuten auf dem Spielfeld fielen die Ostschweizerinnen wider in alte Muster zurück. Produzierten Fehler um Fehler und ermöglichten so den Zürcherinnen einfache Ballgewinne. Nach einem Timeout und klarer Ansage des Trainers, schienen die Ostschweizerinnen etwas konzentrierter. Der Rückstand von fünf Toren holten die Damen der SG Uzwil/Gossau auf. Ab da war es ein hektisches, temporeiches und kampfbetontes Kopf-an-Kopf-Rennen. Es blieb spannend bis zum Schluss. Doch leider bewiesen die Gegnerinnen mehr Biss und Durchhaltewille und gewannen das Spiel mit einem Tor unterschied (19:18). Eine bittere Niederlage, die vor allem auf Grund von zu wenig Konzentration bzw. Geduld und fehlender Bereitschaft, in die Lücken zu stossen, aufgedrungen wurde.

Vier Spiele stehen noch auf dem Spielplan der SG Uzwil/Gossau.
Seid dabei und unterstützt die Mannschaft an ihren letzten Meisterschaftsspielen:

Sa 24.3.18 - 18:00 BZ Uzwil
Di 3.4.18 -  20.15 BZ Uzwil
Sa 7.4.18 - 15:30 Basel Rankdorf
Sa 14.4.18 - 15:00 Gossau Buechenwald

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H1 Derby-Niederlage

Nein, es war nicht der Tag der Fortis im 5. Ost-Derby der Saison. Und irgendwann musste die Serie der Ungeschlagenheit in der Abstiegsrunde reissen. Dass sie gegen St. Otmar riss, war nicht unbedingt schon zu erwarten, aber vom Spielverlauf her dann eben logisch. Der Gegner präsentierte sich ungemein kämpferisch, hochmotiviert. Vielleicht gerade wegen gewichtiger Ausfälle verschiedener Stammkräfte. Nicht ungewöhnlich, dass dieser Umstand in einem Team ungeahnte Energien freisetzen kann. Genau das war der Fall in einem Spiel, in dem die Gastgeber durch die bescheidene Leistung auswärts gegen GC Amicitia noch zusätzlich angestachelt schienen, eine Reaktion zu zeigen als nominell bestes Team der Abstiegspoule. Und sie griffen in der Personalnot auf ihren Trainer Banic als temporären Innenblock-Verteidiger zurück. Eine Massnahme, die sich auszahlen sollte. Vorne mussten sie aufgrund der dünnen Personldecke notgedrungen des Tempo verschleppen, konnten aber immer wieder die Defensive der Gossauer düpieren.

 

Was war mit Gossau los?

 

 Ab Mitte der ersten Halbzeit riss der Faden. Hinten wie vorne konnte von da an nicht an die Leistungen der ersten fünf Partien seit Januar angeknüpft werden. Die Offensive sündigte reihenweise mit zu vielen vergebenen freien Bällen. Jonas Kindler im Otmar-Tor konnte sich mit etlichen big saves auszeichnen. Seine beiden Gegenüber Aurel Bringolf und Philipp Jochum zogen dagegen einen eher trüben Abend ein. Auffallend war jedoch, dass im Angriff kein Rezept gegen die bissige Abwehr gefunden wurde. Geschwächt wurden dabei die Bemühungen zusätzlich durch die unnötige rote Karte gegen Yannick Harder unmittelbar vor dem Pausenpfiff wegen einer Unsportlichkeit gegen Goalie Kindler.

 

Aber, es ist natürlich noch nichts, aber gar nichts verloren! Im Gegenteil, die Erdin-Truppe wird die richtige Antwort im nächsten Heimspiel gegen den TV Endingen mit Sicherheit geben und den ärgsten Gegner um den letzten Play-Off-Platz GC Amicitia auf Distanz halten.

Hopp Forti, die Play-Offs winken!

 

TSV Fortitudo Gossau:

                         

 Graf 5, Würth 3, Mächler 1, Ham 5, Weingartner 6, Geiger 1, Harder 1, Oertig 1, Züger1.

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TSV Fortitudo Gossau - SV Fides 40:20 (20:12)

Es durfte ein eindeutiges Resultat zu Gunsten der Gossauer erwartet werden. Eine solche Ausgangslage ist immer ein Hindernis zu einer professionellen Vorbereitung in den Spielerköpfen, zumal bislang sämtliche Spiele schlecht begonnen wurden. Dazu kamen mehrere krankheitsbedingte Ausfälle. Doch dieses mal war der Fokus da. Die Fürstenländer starteten direkt mit einem 2:0-Lauf innert Kürze. Doch die Stadtsanktgaller kämpften vorbidlich weiter. Die Forti-Jungs konnten sich nie so richtig absetzen. Mit einer offensiveren Deckung versuchte man die Gegner im Angrifssaufbau zu verunsichern. Dies sorgte für mehrere Gegenstosstore.

Im zweiten Durchgang wechstelte man dann auch zu Übungszwecken in eine 6:0-Variante und die Trainercrew liess sämtliche Akteure ihre Spielzeit sammeln. Hierbei zeigte sich vor allem Rutz wieder in seiner alten Form und Kessler konnte seine Erwartungen als Mann für die einfachen Toren gerecht werden. Zum Ende schaute ein klarer 40:20-Sieg heraus, der durchaus höher hätte ausfallen müssen. Doch am Ende ist man mit den zwei Punkten und den gemachten Erfahrungen zufrieden und reist am nächsten Sonntag zuversichtlich nach Zürich zum Tabellenletzten. Besonders erfreulich simmt Trainer Kramer die Variabilität in der Deckung, welche seine Jungs zeigen. Trotz mehrerer gespielter Varianten in sämtlichen Spielen, weisen die Fürstenländer die beste Deckung der Liga vor. Die nächste Woche wird somit für die Verbesserung im Angriffsspiel genutzt, welche noch klar Luft nach oben hat.

Den dritten Heimsieg geholt haben: Halter (5 Paraden), Gröpl (12 Paraden), Garbini D. (2), Enzler (6), Garbini N. (2), Gutmann, Huber (1/1), Kessler (4), Lämmler (5), Moser (5), Rutz (4/5), Bischofberger (1/2), Osterwalder (2) und Rügge gecoacht von Kramer, Leslie und Brülisauer (krank)

nicht dabei: Bleiker, Kobler und Scheiwiler

 

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SG Lakeside Thun/Steffisburg   :    TSV Fortitudo Gossau    31  :  23   (15 : 11)


Ein langer Ausflug von der Ostschweiz via Mittelland an die Gestaden des Thunersees zum Vergessen! Um 09.00 Uhr Abfahrt in Gossau und um 18.00 Uhr wieder auf dem Marktplatz angekommen. Dazwischen liegt ein ausgesprochen trüber Tag in Sachen Wetter und Spiel gegen einen erwartet bissigen Gegner!

Die Gossauer waren schon der HSG Norwest "behilflich" vom 3.letzten Platz in der Rangliste wegzukommen. Nun taten es die Forti-Jungs gleichermassen für die Berner Oberländer...

Trotz frühzeitiger Ankunft in der Lachenhalle und Spaziergang zum See schienen die Fürstenländer nicht in gleichem Masse auf Touren kommen zu wollen, wie die Einheimischen! Zwar gelang Marco Streule nach gelungenem "Steal" von Daniel Inauen das 1:0! Doch das war dann leider auch die einzige Führung!

Ein Timeout mit "Hallo-Wach!"-Charakter musste her, als der Score von 6:3 (12.Min.) auf der Anzeigetafel aufleuchtete! Allerdings fruchtete diese Massnahme nicht, wie auch der Torwartwechsel von Besmir Avdili zu Ognjen Stevic.

Standhandball, Fehlwürfe, technische Blackouts und keinen Zugriff im 1:1, was dann auch zu etwas gar unnötigen Strafen führte. Das war leider während der ganzen ersten Halbzeit so und dennoch waren die "Weiss-Schwarzen" mit 15:11 noch nicht weit abgeschlagen. Die "11" war jedoch Timon Truniger zu verdanken, der sich auf das Spiel offenbar am meisten gefreut hat und eine tadellose Leistung auf den hellblauen Hallenboden gelegt hatte.

Also eine Standpauke "mittleren Grades" sollte reichen, wieder positiven Mutes in die 2.Halbzeit zu steigen.

Die ersten "Aussetzer" technischer Art, von denen vor allem Aurel Sostizzo und Cyrill Conscience gleich zu Beginn "befallen" waren, ermöglichten den Bernern die Distanz zu vergrössern. Insbesondere der einheimische "Shooter", der sonst im U17 Elite zum Zuge kommt, konnte schalten und walten. Eklatant und beeindruckend seine Wurfausbeute, wie auch des Linkshänders auf Rückraum rechts!

Eine Manndeckung auf den angesprochnen linken Rückraumspieler zeigte zu wenig Wirkung und der Abstand blieb in etwa bei Minus 6 bestehen.

Wiederum der gleiche Wechsel bei den Torhütern, die einen rabenschwarzen Tag einzogen. Allerdings halfen die Abwehrspieler auch nicht allzu viel mit, deren Quote zu verbessern.

Die Fehlerorgie nahm ihren Verlauf bis das "Stängeli" bei 29:19 (53.) erreicht war. Allerdings mussten einige Stammakteure das Treiben schon seit längerer Zeit auf der Bank mitverfolgen und der Trainer setzte auf die 04er-Jungs, die kommende Saison das Forti-Schiff führen müssen. An ihrer Seite verblieb eine Zeitlang Cyrill Conscience, der sich doch noch vehement gegen die Kanterniederlage stemmte.

Die "Jungen" schafften es immerhin, dass die Differenz bei Spielende "nur" bei -8 Toren lag. Dennoch war es ein bitterer und lauer Auftritt des U15 Elite, den es sehr schnell abzuhaken gilt. Wie weit die lange Pause mit den Skilagern, Skiferien, Verletzungen und Krankheiten die Mannschaft derart destabilisiert hat, ist müssig zu diskutieren.

Spielfreude und Leidenschaft hätte es gebraucht, um den Bernern Paroli bieten zu können. Es bleibt eine Woche Zeit, diese Tugenden wieder hervorzuholen, wenn es am nächsten Samstag, 10.03.2018 um 15.15 Uhr in der heimischen Buechenwaldhalle gegen die HSG Aargau Ost geht. Aktuell das 3.Team, welches auf Platz 10 rangiert ist!...

 
HOPP FORTI!!!

In Thun keine gute Werbung für den Fortitudo gemacht haben:

Besmir Avdili; Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler, Marco Streule und Timon Truniger

abwesend: Gian Lüchinger (HC Flawil), Mauro Mattioli (Konf-Lager), Delian Ochsner (Schülerturnier), Nico Laurin Strauss (Futuro-Spiel)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

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