April 2018

TSV Fortitudo Gossau   :   TSV St.Otmar St.Gallen   31  :  24   (13 : 10)


Ein Derby zu gewinnen ist immer etwas Schönes!

Zum Saisonschluss kam es nochmals zu dieser "lokalen Herausforderung". Da Otmar bereits als Absteiger aus dem Elite feststand und Forti die Meisterschaft definitiv auf Rang 5 beschliessen wird, durfte eine "unbeschwerte" Begegnung erwartet werden.

In der gleichen Aufstellung mit dem jungen Zentrum wie im Wochentagsspiel gingen die "Weiss-Schwarzen" in diesen Showdown! Und das machten sie wirklich gut! Mit einem Fliegerpass von Jerome Rutz auf Daniel Inauen wurde der Match mit der erst am Freitag geübten Auslösehandlung "77" erfolgreich lanciert.

Wiederum musste sich Silvan Rügge dem besten Akteur in den Reihen Otmar's stellen. Es ist das "Los" dieser Verteidigungsposition "Hinten rechts", dass dort in der Regel des Gegners Shooter aufläuft. Als es dann doch zu schwierig wurde, wurde der "Erlöser" Cyrill Conscience eingewechselt. Auch er hatte etwelche Mühe in die Gänge zu kommen, um mit den gefährlichen "Sperren-Lösen"-Aktionen zurecht zu kommen.

Jan Brülisauer erwies sich wieder als klarer Führer der 3:2:1-Verteidigung, doch waren die Schiedsrichter wiederum nicht seine "Freunde", so dass er in der 2 Halbzeit erneut nach 3 Strafzeiten aus der Partie musste...

Nach rund 10 Minuten begannen sich die RLZ-Jungs abzusetzen und bestachen mit einer sehenswerten Darbietung vorne und hinten. Leider kam dann ein Einbruch, nachdem via 9:4 (13.') ein 12:5 (17.') auf der Anzeigetafel zu lesen war. Mit der Manndeckung und den freigewordenen Räumen wussten die Fürstenländer nichts Gescheites anzufangen. Einzig Mauro Mattioli preschte in die Lücken und konnte eine Durststrecke mit Tor Nummer 13 beenden.

Der direkte Freiwurf nach Abpfiff der 1.Halbzeit mit einem kuriosen Billardtor liess nicht nur Besmir Avdili im Tor schlecht aussehen, sondern gab der ganzen Forti-Truppe einen Dämpfer mit in die Garderobe.

Offenbar war dieses "saublöde" Tor doch ziemlich tief in die Köpfe geraten, denn es war äusserst mühsam mitanzusehen, was die Gossauer nun auf die Platte legten. Mit einem erfolgreichen Siebenmeter schafften die "Gelb-Schwarzen" bereits nach 5 Minutenden den Anschluss (19:18). Schlechte und zu frühe Abschlüsse und Standhandball zeugten von dieser Verunsicherung.

10 Minuten später erlöste Mauro Mattioli alle Teammitglieder und Forti-Freunde mit seinem 22:20-Tor und leitete die erfolgsversprechende Schlussphase ein.

Mit der Manndeckung und vorallem mit der dargebotenen Chance, mehr auf Lücke gehen zu können, kippte das Pendel auf die Fürstenländer Seite. Vor allem Cyrill Conscience war es nun zu verdanken, der die Schwachstelle im Verteidungsdispositiv gnadenlos auszunutzen wusste.

In der Deckung musste nun Aurel Sostizzo das Zentrum führen und tat dies unaufgeregt und stilsicher. Da der beste St.Galler Spieler seinem kräfteraubenden Auftritt Tribut zollen musste, waren die Angriffsbemühungen nun auch viel einfacher zu unterbrechen.

Den Stadt-St.Gallern schien das Derby auch genug Motivation zu sein, sich nochmals sehr engagiert zu zeigen. Das ist ihnen so weit gelungen, dass sie das Heimteam zeitweise doch über Gebühr noch in Bedrängnis brachten. Die personellen Mittel waren, auch verletzungsbedingt, zu gering, als dass sie 2 Punkte aus der Buechenwaldhalle entführen konnten.

Diese Breite des Fortikaders war schlussendlich massgebliche Ursache, dass die RLZ-Jungs mit einem Erfolgserlebnis aus der Meisterschaft gehen konnten. 22 Spiele mit 11 Siegen, 3 Unentschieden bei 8 Niederlagen bescheren dem TSV Fortitudo 25 Punkte! So viele hat noch kein Gossauer U15 Elite-Team geschafft!

Die "Unruhezeit" zwischen Mitte Januar und Mitte März mit Skilagern, Skiferien, Krankheiten und leider auch Verletzungen haben wahrscheinlich einige Punkte gekostet. Cédric Kobler als "Opfer" dieser Zeit, kam von seinem Schlüsselbeinbruch gerade noch rechtzeitig ins Team zurück, damit er wenigsten 3 Siebenmeter werfen durfte und dies sehr cool und erfolgreich erledigte...

Nun folgt die kurze Pause bis Mitte Mai! Den Kopf etwas vom Handball lüften und dann wieder Vollgas mit der neuen Mannschaft mit den Jahrgängen 2004 und 2005 loslegen. Ein erstes Kennenlerntrainingslager in den Frühlingsferien lässt auf ein spannendes Projekt der Ausgabe "U15 Elite 2018/19" schliessen...

Ein grosses Dankeschön an alle Eltern, die aus diversen Richtungen und Distanzen oft sehr aufwändig ihre Jungs derart unterstützen, dass sie im RLZ Fürstenland mittun können! Ebenso ist der Schreibende äusserst dankbar, mit Daniel Rutz einen tollen Assistenten an seiner Seite zu wissen. Ebenso verdankenswert ist die Schaffenskraft von Torwarttrainer Aurel Bringolf, der auf der Problemposition Torwart deutliche Veränderungen bewirken konnte! Merci vilmol!

Uf Wiederluege und 

HOPP FORTI!!!

Mit 25 Punkten zur Nummer 5 auf U15 Elitestufe in der Schweiz haben es geschafft:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler, Aurel Sostizzo und Marco Streule

abwesend: , Moreno Labriola, Ognjen Stevic, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger (alle U15 Futuro)

Gianni Keller und Daniel Rutz (Zeitnehmer)

 

Hier gehts zu den Fotos! Herzlichen Dank Roli Peyer!

[nbsphttps://drive.google.com/open?id=1XLVVctikqoWV5MAus0sa2uSNgrHNEcKn]

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SG Fürstenland   :   GS Stäfa Espoirs 2         27  : 29  (12 : 14)


Schon beim Einlaufen war irgend etwas spüren, dass vereinzelte RLZ-Jungs noch etwas Nestwärme mit sich herumtrugen... Mit dem "Kreis" kurz vor Spielbeginn sollten diese dösenden Geister vertrieben werden!

Ein Timeout nach nicht einmal 5 Minuten verdeutlicht den Zustand, in dem sich offenbar die Fürstenländer befanden. 2 Zeitspielzeichen in dieser kurzen Zeitspanne zeigen auf, wie harmlos der Angriff fungierte. Standhandball, Querlaufen und allgemeine Richtung Tor bei den Würfen liessen Spielfreude und Spass an der Sache total vermissen.

Etwa nach einer Viertelstunde war trotz allem noch ein Remis (8:8) auf der Anzeigetafel, weil auch der Gegner von der Goldküste nicht viel besser war. Immerhin steigerten sich die "Weiss-Schwarzen" etwas, doch von einer "Normalform" waren sie dennoch weit entfernt. Sein Visier ganz schlecht eingestellt hatte Matteo Etter, der, wenn er es richtig macht, sehr viel Druck aus dem Rückraum erzeugen kann. 9 Treffer bei 20 Versuchen zeugen von dieser "Misswirtschaft". Immerhin ist ihm das Lob auszusprechen, dass er sich nicht aufgab und es immer weiter versuchte, das "Runde" ins "Eckige" zu befördern.

Nach einer Phase mit 2 Toren Vorsprung fielen die RLZ-Jungs wieder ins alte Fahrwasser zurück und mussten mit einer -2 Bilanz in die Pause.Weil die Stäfner meistens hoch warfen, gab es für Naum Schurter kaum etwas zu halten. Der verletzte Noah Küffer fehlte sichtlich.

In Umgang 2 wollten sich Junghandballer nach der Selbsteinschätzung in der Garderobe wieder ihrer guten Tugenden erinnern und ihr wahres Gesicht zeigen. Leider blieb es beim Wollen, denn nach 50 Minuten sahen sie sich mit 8 Toren im Hintertreffen.

Aus welchem Grund auch immer, passten sich die Zürcher dem Niveau nach unten an und verloren ihrerseits etwas den Faden. Dies wussten nun die Fürstenländer zu nutzen und holten Tor um Tor auf! Insbesondere Lars Widmer stemmte sich mit einem guten Auftritt gegen die drohende Niederlage. 2 Minuten vor Schluss hiess es nur noch 27:29. Ein reguläres Tor, welches vom Schiri nicht gegeben wurde, liess die Gemüter doch noch so weit erregen, dass die RLZ-Jungs in diesem Spiel doch noch "Feuer" zeigten...

Diese Reaktion wäre 55 Minuten vorher angebracht gewesen und hätte dann sicher nicht zu diesem unschönen Abschluss der Saison geführt.

Ab Mitte Mai geht es dann bereits ins 3.RLZ-Jahr! Die neue Ausgabe lässt sehr viel Spannendes erhoffen, denn in der Schnuppertrainingszeit ab Januar haben sich einige Talente aus den Partnervereinen gemeldet, die Willens sind, das Leben eines angehenden jungen Leistungssportlers kennenzulernen.

Der Schreibende will sich von ganzem Herzen bei den Trainern aus Herisau, Flawil, Wil, Uzwil, Wittenbach und natürlich auch aus den eigenen Forti-Reihen für die fruchtbare und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Der TV Appenzell ist hoffentlich ab der nächsten Saison auch mit Jungs aus AI vertreten.

Ebenso gebührt ein grosses "MERCI" den Eltern, die mit ihrem Engagement den Besuch des RLZ Fürstenland erst ermöglichen! Ein letztes "Aufgebot" in dieser Hinsicht erfolgt für kommenden Mittwoch. Die Fürstenländer Mannschaft besucht als Saisonabschluss das Chocolarium Maestrani in Flawil!

Nun muss halt auf diese Weise der Abgang aus der Meisterschaft "versüsst" werden...


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit etwas gar wenig gezeigter Leidenschaft ein Niederlage kassiert haben:

Naum Schurter; Adam Balogh, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Christoph Frick, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Damian Bruggmann (Schülerturnier), Etienne Kobler (U15 Futuro) und Noah Küffer (verletzt)

Gianni Keller

 

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Heute vor einem Jahr ist der Pionierjahrgang wie es bei ihnen Programm ist ins MU17 Elite aufgestiegen. Davon profitieren konnten sie wenig. Denn wie es leider bei ihnen auch Programm ist, gehen sie nach einem Aufstieg eine Altersstufe höher und beginnen dort wieder ganz Unten. Sie haben nicht das Glück, dass ihnen jemand den Weg vorpflügt - oder doch? Später mehr dazu.

Es war eine enge Zusammenarbeit mit dem Herren 2 in der 2. Liga geplant. Aus diesem Grund fanden lediglich zwei statt deren drei Teamtrainings pro Woche statt. So konnten sich die gewillten Spieler auch noch im Herren 2 einbringen und dort ihre Erfahrungen sammeln. Dies mit dem Gedanken, dass man wohl in der Hinrunde im MU19 Regio unterfordert sein wird und die Spieler dadurch noch eine entsprechende Herausforderung haben. Doch leider klappte das nicht wunschgemäss. Viele konnten den Schalter vom entwicklungsorientierten Juniorentraining und -betrieb zum harten Männerhandball nicht umlegen. Dazu kamen, was beim Pionierjahrgang leider auch zum Programm gehört, etliche Verletzungen. Rückraumshooter Wunderli musste wegen einer Kopfverletzung sogar seine Handballschuhe an den Nagel hängen. Deckungschef Scheiwiler laborierte fast die ganze Saison an einer ähnlichen Verletzung. Dazu kamen viele klassische Handballverletzungen. Mit der eher schlechten Trainingspräsenz wurde der Betrieb so stetig mühsamer. Es war dem Trainer gerade recht, dass man am Wochenende jeweils noch nicht auf die harten Brocken gestossen ist. Sämtliche Spiele wurden deutlich gewonnen. Darunter sogar das Spitzenspiel gegen den TV Appenzell, welches mit 13 Toren Unterschied für die Gossauer endete. Doch die Niederlage im Rückspiel und das schlechtere Torverhältnis sorgten dafür, dass die Fürstenländer am Ende auf dem zweiten Tabellenplatz standen und dadurch in die unangenehmen Play Offs für den Interaufstieg mussten. Dort wartete mit dem TV Solothurn ein unbekannter Gegner. Die ganze Juniorenabteilung war sich der Wichtigkeit des Aufstiegs bewusst und priorisierte ihn dementsprechend. Der Betrieb im MU17 Elite wurde deshalb stark reduziert und Extratrainings organisiert, damit die Forti-Truppe bestens auf das "Alles-oder-Nichts-Spiel" vorbereitet war. In Solothurn war es dann das wohl beste Spiel der Saison von den Ostschweizern. Mit einem 34:15-Start-Ziel-Sieg durfte der Aufstieg bejubelt werden. Das war ein sackstarker Auftritt. Wenn es drauf ankommt, sind die "2000er" also bereit. Ein gutes Pferd springt halt nur so hoch wie es muss. Es war also trotz marginalen individuellen Fortschritten alles im grünen Bereich. Der vierte Aufstieg der Pionierjungs war im Trockenen.

Mit grosser Vorfreude auf die Rückrunde in der Interliga startete der Betrieb auch wieder mit vielen gesunden Spielern und einer entsprechend guten Trainingspräsenz. Bis auf das Spiel gegen Appenzell, gewann man sämtliche Spiele souverän und konnte den Aufstieg entsprechend früh bestätigen. Das Minimalziel war also früh erreicht. Gratulation dazu! Ihr habt es wieder geschafft. Das Märchen der Aufsteigerjungs geht also weiter.

Doch leider hatte die Saison auch ihre unschönen Seiten. Das eine sind die Rücktritte von Wunderli (Verletzung) und Bleiker (Verletzung/private Gründe) sowie die erneut schwere Knieverletzung von Rutz. Das andere ist der fade Beigeschmack mit den drei Niederlagen gegen den TV Appenzell, welche man in der ganzen Juniorenzeit immer schlagen konnte - zuletzt sogar im MU19-Cupfinal als MU17-Team. Dieser Umstand zeigt auf, dass die Jungs nicht gerade Streber waren in der abgeschlossenen Saison. Die Trainingspräsenz war trotz Trainingsreduktion eines Leistungssportbetriebs untauglich. Lediglich vier Spieler kamen auf eine akzeptable Traningspräsenz von über 75%. Entsprechend waren die Fortschritte und das Kollektivspiel von tiefer Qualität. Die Aufsteigerjungs haben also ihr Saisonziel wieder erreicht. Die Art und Weise muss aber zu Denken geben.

Damit das Märchen der "2000er" zu Ende geschrieben werden kann resp. ein Happy End hat, fehlt noch ein Aufstieg. Dieser wird es allerdings in sich haben. Wegen dem Abstieg vom TSV St. Otmar wird die Ost-Gruppe mit St. Otmar, HSC Kreuzlingen und dem TV Appenzell entsprechend stark sein. Um das Ziel zu erreichen, müssen die Spieler den Fokus wieder auf dem Handball haben und ihre Trainingspräsenz resp. ihre Einstellung verbessern. Nur dann wird das Ziel erreicht. Es wäre eine wunderschöne Geschichte. Ja die 2000er könnten bei der vom Trainer im Erfolgsfall versprochenen grossen Abschlussparty am Ende ihrer Juniorenzeit auf sage und schreibe fünf Aufstiege zurückblicken. Ihr Motto: "Make Forti great again!" wäre mehr als erfüllt.

Und für einmal müssten sie nach einem Aufstieg nicht von Null beginnen. Denn ihre älteren Kollegen vom Herren 2 konnten am vergangenen Samstag dank einer grandiosen Leistung den Aufstieg in die 1. Liga verzeichnen. Ein wunderbarer Erfolg und die wohl total richtige Liga für die talentierten Junioren um den nächsten Schritt zu machen sowie den Sprung ins Herren 1 zu schaffen.

Schlussendlich dürfen die Jungs auf ihren vierten Aufstieg entsprechend stolz sein. Allerdings müssen sie die Warnung vom Trainer ernst nehmen und in der letzten Saison ihrer Juniorenzeit nochmals All In gehen.

Der grösste Erfolg darf Fortitudo Gossau resp. das RLZ Fürstenland auf der organisatorischen Ebene verzeichnen. Dank den erfolgreichen Jahren mit den vielen Aufstiegen, einem unermüdlichen Einsatz vom Sportlichen Leiter Peter Streuli und der mittlerweile sehr positiven und konstruktiven Zusammenarbeit mit den sieben Partnervereinen konnte die Anmeldung für das Swiss Olympic Rookie Label gemacht werden. Die Nachwuchsabteilung in Gossau wird also auch diesbezüglich in der kommenden Saison das Flagschiff der Ostschweiz sein. Die Juniorenausbildung ist nun von Swiss Olympic zertifiziert und finanziell unterstützt. Diese Zertifizierung ist ein weiterer grosser Schritt in der Professionalisierung. Doch diese Professionalisierung wird nun auch von den Junioren erwartet. Der Fokus muss auf dem Handball liegen. Weiter werden ab sofort vier Trainings pro Altersstufe durchgeführt, damit die "Rookie-Spieler" die geforderten Umfänge trainieren können. Ebenfalls erfreulich ist, dass sich mit Stadler (Stammverein TSV Fortitudo Gossau) und Schneider (Stammverein KTV Wil) zwei Spieler der United School of Sport anschliessen und hart an ihrer Karriere feilen werden.

Zum Abschluss möchte ich mich als Cheftrainer noch bei allen Eltern, Unterstützer, dem Verein, den Sponsoren, Roland Peyer (Fotos) und im Speziellen bei meiner Crew mit Lloyd Leslie (Assistent) Beat Gächter (Athletik), Aurel Bringolf (TW-Trainer) und last but not least Peter Streuli (Leitung Nachwuchs) und dem Physioteam von Sarah Eberhard bedanken. Ohne euren Einsatz wäre dieser Betrieb nicht möglich.

Die Vorfreude auf die neue Saison steigt bereits.

Viel Spass in der Saisonpause, in der der Fokus natürlich nicht auf dem Handball liegen sollte. ;-)

Die Diashow zum Saisonabschluss: Diashow Saison 2017/18

 

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Mit diesen gemischten Gefühlen ging es in die Garderobe. Einige kleine Veränderungen sollten in der Deckung noch zu mehr Kompaktheit führen und im Angriff durfte die Freude nicht fehlen, dann, so Mile Barasin, kommt es gut.

Die Partie beginnt und beide Teams brauchen etwas Zeit, um anzukommen. Erst in der dritten Minute fällt das erste Tor, für Köniz. Die Ostschweizerinnen brauchen sogar sechs Minuten bis zum ersten Treffer. Sie drehen dann langsam auf und erzielen ein Tor nach dem anderen. Teils durch schnell und frech gespielte Auslösungen und auch durch Einzelaktionen, die von Überzeugung und Herzblut strotzen. Eine schön anzuschauende Partie entwickelt sich. In der zwanzigsten Minute führt die SG Uzwil/Gossau mit 10:5. Und dann das: Zack, der Faden reisst... Bis zur Pause gelingt es der SG Uzwil/Gossau gerade mal noch zwei Treffer zu erzielen und muss  acht Tore des Club Köniz 72 entgegennehmen. Die Partie ist also wieder ausgeglichen, als der Pausenpfiff ertönt.

Die Ansage in der Pause ist kurz, dafür kräftig. Weiter an uns glauben, kompakter stehen und vor allem schneller spielen, heisst es von Mile. Einige Umstellungen in der Aufstellung runden die Ansprache ab. Zurück auf dem Spielfeld passiert aber nichts. Die Damen der SG Uzwil/Gossau zeigen ihr grosses Kämpferherz, agieren in der Deckung aggressiv, teils zu hart und werden mit 2-Min-Strafen gestoppt. Wogegen der Club Köniz 72 seine Stärke zeigt und vor allem eine Spielerin die Gäste zur Verzweiflung bringt. Aber die Ostschweizerinnen haben keine Mittel dagegen. Weder auf dem Feld, noch auf der Bank kann eine Lösung gefunden werden. Somit endet DAS Spiel mit einer enttäuschenden Leistung. Die SG Uzwil/Gossau verliert die Partie mit 16:26. Oder anders gesagt, die Damen aus Köniz steigen in die 1. Liga auf. (nochmals herzliche Gratulation!)

Sechzig Minuten wiederspiegeln eine ganze Saison. Ein knappes Kader ergänzt durch Minis und Carole, ein Hochgefühl und dann Ratlosigkeit, etwas Glück und zu wenig schnelle Beine, eine Saison, die dennoch FREUDE macht! Also, auslüften, ausruhen und dann wieder ran an die Arbeit.

Das Damen 1 bedankt sich wirklich herzlichst für die wertvolle und lautstarke Unterstützung in der ganzen Saison. Das war definitiv 1.klassig! Bis im HerbstJ, HOPP SG! *HU*HU*HU*

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Was für eine Quote!

Marc Rolf Rügge (KTV Wil) und Noah Inauen (TV Appenzell) sind die Trainingsmeister vom RLZ Fürstenland mit 183 von möglichen 189 Trainings. Damit waren sie in 97% der Trainings anwesend!

Vorbildlich, wie sie ihr Handballerleben nebst Schule und Beruf meistern.

Gratulation. Weiter so!

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Heute vor einem Jahr konnten die «Aufsteigerjungs» von Fortitudo den Aufstieg ins MU17 Elite bejubeln. Davon profitieren werden sie aber nicht, da sie fast geschlossen in die MU19 gehen. Die Erben waren die talentierten Jungs aus der MU15 Elite. Der Start in die Saison war sehr ungewiss. Fortitudo war seit Jahren nicht mehr im MU17 Elite und es war eine total neue Mannschaft mit neuen Trainern. Keiner wusste genau, wohin diese Reise führen wird. Klar war, dass da viel Talent in den einzelnen Akteuren steckt, man aber auch die jüngste Mannschaft ohne einen erfahrenen Leader in der Liga sein wird. Ebenfalls bekannt war, dass in den U15-Jahren eine Hierarchie fehlte, welche das Kollektiv stützt und zu Erfolgen hätte führen können.

In der Vorbereitungsphase I wurde praktisch ausschliesslich an der 3:2:1-Deckung gefeilt und dann vor den Ferien an der LakeSideChallenge getestet. Der Auftritt in Thun zeigte erste Vergleiche mit Ligagegnern auf, doch konnte daraus kaum ein Fazit gezogen werden. Die Forti-Jungs gingen also weiterhin mit einer Ungewissheit bzgl. des Standes in der Liga in die Sommerpause. Während der Sommerpause fand der U17-Förderlehrgang statt. Sehr erfreulich schafften es nach einer gefühlten Ewigkeit mit Joel Peyer (Stammverein Rover Wittenbach) und Andrin Schneider (Stammverein KTV Wil) wieder einmal zwei Spieler in ein Nationalteam. Loris Zeller (Stammverein TV Appenzell) scheiterte knapp, konnte aber einen guten Eindruck hinterlassen.

Nach der Sommerpause blieb dann nicht mehr lange Zeit ein Angriffskonzept zu erarbeiten. Durch weitere Testspiele und Turniere wurde langsam klar, dass man sich in der Saison wohl nicht zu verstecken hat, es aber auch keinen Spaziergang wird. Sämtliche Teammitglieder waren extrem motiviert, endlich in die Saison zu starten. Das erste Elitespiel hatte es mit dem Derby gleich in sich. Die Forti-Jungs bestanden den Test mit Bravour und liefen mit einem Kantersieg vom Platz. Es zeichnete sich bereits ein Machtwechsel in der Ostschweizer Nachwuchsbewegung ab. Besonders zufrieden stimmte die Deckungsleistung mit lediglich 18 erhaltenen Toren. Den Feinschliff nach den ersten Spielen holten sich die Schwarz-Weissen im Trainingslager in Hard in den Herbstferien. Dort war der Fokus auch auf vielen Teambuildingevents gelegt. 

Nach einem kurzen Ausrutscher gegen HC GS Stäfa kamen die Ostschweizer in einen regelrechten Lauf, der mit dem Heimsieg gegen den haushohen Favoriten aus Winterthur seinen Höhepunkt fand. Unglaublich, wer hätte gedacht, dass die jungen und unerfahrenen Gossauer nach dem ersten Meisterschaftstrimester auf dem dritten Tabellenplatz stehen und mit Chancen auf den zweiten Platz nach Genf fahren werden? Speziell war der Umstand vor allem weil die Trainer mit den Leistungen in den Trainings nicht wirklich zufrieden waren. Doch im tollen Erfolg schien ein Teamgefüge und die Selbstverständlichkeit eines Siegers zu reifen. Von Überall kam Lob. Ja einige Spieler nahmen bereits grosse Ziele in den Mund, obwohl die Trainer mit dem Mahnfinger auf die Trainingsleistungen verwiesen und man grosse Töne auch mit harter Arbeit bestätigen muss. Nichtsdestotrotz, die Jungs hatten es natürlich verdient den Erfolg ein wenig zu geniessen. Das hatte so niemand erwartet und war ganz bestimmt auch der Höhepunkt der Saison.

Doch der Unterton im oberen Textabschnitt lässt Sie wohl nichts Gutes vermuten. Das von Aussen betrachtet stark erscheinende Gerüst kam aufgrund weniger Einwirkungen vor der Winterpause nochmals mächtig ins Wackeln. Topscorer und einer der wenigen "Alten" im Team Bischofberger verletzte sich in der Freizeit und zum Teil wollte das Glück nicht auf Gossauer Seite sein.

Nach einer Reise quer durch die Schweiz war man den "grossen Tönen" bzgl. Play Off Platz ganz nah! Bis kurz vor Schluss waren die Ostschweizer im fernen Genf in Führung. Doch in den letzten Minuten wurde man von den Umständen und den Schiedsrichtern regelrecht überrannt. Es war ein herber Dämpfer mit dem entscheidenden 7-Meter nach abgelaufener Zeit, der in einer langen Zugfahrt auf die Stimmung drückte. Doch die Ausgangslage hat sich immerhin nicht verschlechtert. Die Aussicht im direkten Duell in der Handballhochburg in Schaffhausen gegen ein Ensemble von Nationalspielern um den zweiten Platz zu spielen, schien die Fortianer zu lähmen. "Die naiven Ostschweizer" staunten die erste Viertelstunde so sehr, dass das Spiel gelaufen war. Im letzten Spiel traf man dann ersatzgeschwächt auf die am Saisonende im Play Off stehenden Zürcher. Einige Stammkräfte waren mit der MU19 zeitgleich beim wichtiger gewerteten Aufstiegsspiel in Solothurn. Doch die übrig gebliebenen Jungs schlugen sich tapfer gegen die fast übermächtigen Zürcher, ja waren sogar in der Pause unter der Regie von Gianni Keller in Führung. Doch am Ende reichte es knapp nicht. Man überwinterte trotz schwachem Ende auf dem dritten Tabellenplatz und hatte die zahlenmässig zweit beste Deckung der Liga vorzuweisen, was doch mehr war, als erwartet werden durfte.

Im Heimtrainingslager in der ehrenwürdigen Rosenauhalle wurde vier Tage lang an den individuellen Fähigkeiten gearbeitet. Mit müden Beinen spielte die Kramer/Osterwalder-Equipé den heimischen und gut besetzten Züri-Cup. Die Forti-Jungs haben die letzten Meisterschaftsniederlagen sichtlich gut verarbeitet. Trotz Müdigkeit und mit dem wieder genesenen Bischofberger konnte weder Pfadi Winterthur, noch die HSG Nordwest und auch nicht Handball Bregenz den Forti-Karren ins Stocken bringen. Die Deckungsvariante mit der 6:0 mit dem körperlich starken Peyer und dem schnellen und antizipativen Bischofberger im Innenblock und den Haudegen Zeller/Rügge auf den Halbpositionen schien echt zu fruchten. Leider konnte diese vorweggenommen in der Rückrunde nie wirklich zum Zuge kommen, weil zu viele der vier erwähnten Spieler ausfielen. Weiter konnte mit Sostizzo und Conscience dank dem bereits frühzeitig erreichten Ligaerhalt im MU15 zwei junge Spieler ihre ersten Erfahrungen auf U17-Niveau sammeln.

Zuversichtlich und mit viel Vorfreude wurde die Rückrunde und das Derby zum Start erwartet. Doch vom scheinbar eingepflanzten Siegergen war Nichts zu sehen. Fünf Minuten vor Schluss war der sich auf dem Abstiegsplatz befindende TSV ST. Otmar mit drei Toren Vorsprung in Front. Es war vor allem in der Offensive ein desolater Auftritt der Fürstenländer im Derby. Dank einem Energieanfall von Zeller konnte wenigstens der Ausgleich noch erreicht werden. Der aufmerksame Beobachter stellte fest, dass die Rückrunde wohl nicht zum Spaziergang wird. Die Trainingsleistungen waren zu schwach und bei einigen Spielern, darunter vor allem Leistungsträger konnte eine klare Fokusverschiebung erkannt werden. Diese ist in diesem Alter ein Stück weit Programm und verständlich. Doch es war zum Teil fern von Leistungssport was einige Akteure auf und vor allem neben dem Platz ablieferten. Spiele vom FC St. Gallen, der Ausgang am Vorabend, die Appenzeller Fasnacht und das Organisieren vom Programm nach dem Spiel war plötzlich im Vordergrund. Speziell, dass es vor allem diese Spieler waren, die noch in der Hinrunde das Wort «Play Off» in den Mund nahmen. Schön, dass sich ein Teamgefüge und eine Hierarchie entwickelte - sehr unschön aber dass sich diese Hierarchie nicht dem Handball, sondern den Programmpunkten neben dem Handball widmete. Diese Ausgangslage spitzte sich in der Kanterniederlage gegen die in der Hinrunde noch geschlagenen Aargauer zu. Die Trainer mussten die Leine rapide verkürzen, einige Akteure zur Brust nehmen und deutliche Worte finden. Die Reaktion folgte prompt. Die Trainingsleistungen waren wieder besser und mit dem Sieg gegen Bern schien der Rank gefunden. Weiter ging es im Programm. Die Gossauer befanden sich plötzlich im Niemandsland der Tabelle wieder. Weder nach Oben noch nach Unten war nicht mehr viel möglich. Die Verantwortlichen nutzten diese Situation das Sportliche in den Hintergrund zu stellen und sich nur noch der Entwicklung der einzelnen Spieler zu widmen. Die Trainings und das Coaching sollten darauf ausgerichtet werden. Einige Spieler nutzten diese Chancen und konnten deutliche Fortschritte verzeichnen. Leider ist es noch nicht gelungen, diese auch im Spiel anzuwenden, doch das braucht natürlich auch Geduld und Trainingsstunden. Der knappe Sieg in Lausanne kam dem Team dann leider gleich in dreierlei Hinsicht teuer zu stehen. Einerseits fiel der Deckungschef Peyer verletzungsbedingt den Rest der Saison aus. Weiter passierte Trainer Kramer ein Fauxpas, weil er die TFL von Rügge zum KTV Wil übersah und ihn zu oft im MU19 einsetzte, was bedeutete, dass der Captain den Rest der Saison nicht mehr im U17 spielen durfte. Last but not least interpretierten einige Spieler die Ausgangslage so, dass man sich nun auf einer Heimreise mit Bier vergnügen durfte. Es artete leider so aus, dass einige Spieler deutlich verwarnt werden mussten. Durch diese drei Umstände verloren die Ostschweizer mächtig an Körner. Zum Glück war das Minimalziel Ligaerhalt bereits frühzeitig in trockenen Tüchern. Es war klar, dass der Rest der Saison schwer wird.

Da kam das Internationale Turnier in Biberach (D) gerade recht. Das Team fand sich nach Niederlagen in der Gruppenphase wieder. Es wurde wieder ein Vertrauen aufgebaut. Das Verhalten war nach den Querelen absolut vorbildlich und das Turnier konnte mit drei Siegen einen positiven Abschluss finden. Speziell in der Deckung konnte man trotz körperlich absoluter Unterlegenheit ein System finden, Spiele zu gewinnen. Bischofberger und Osterwalder spielten sich in einen Lauf und Schlussmann Niedermann schien sein Potential langsam zu bestätigen.

Die letzten, resultatmässig unbedeutenden, Spiele nutzen einige Spieler um einen weiteren Schritt zu machen. Hier darf speziell Linkshänder Kuhn ein Kompliment gemacht werden, der den Capitano vor allem in der Offensive sehr gut vertrat und auch im athletischen Bereich Fortschritte machte. Man darf gespannt sein, zu was er fähig ist, wenn er physisch austrainiert sein wird. Weiter kam der bislang wenig eingesetzte Kreisläufer Mosimann nach langer Angewöhnungsphase an den Leistungssport zu viel Einsatzzeit. Die gewonnene Sicherheit konnte er im letzten Spiel in der Offensive mit vier Toren zeigen. Der junge Schneider rückte in den Rückraum auf, weil Zeller die letzten Spiele leider allesamt aus Krankheitsgründen verpasste. In der Offensive hat er grosses Potential gezeigt. Doch die Defensive war mit den vielen Ausfällen von vor allem körperlich starken Spielern immer schwerer zu stemmen. So gingen die letzten Spiele allesamt verloren. Obwohl man nicht mehr gross auf die Resultate und die Tabelle geschaut hat, war es ein mühsames Ende. Es entwickelte sich ein Frust. Viele konnten in den Trainings klare Fortschritte verzeichnen, doch am Wochenende war man dann doch immer wieder der Geschlagene. So zahlten die Fürstenländer im letzten Trimester viel Lehrgeld.

Schlussendlich und rückblickend dürfen die Gossauer Handballer stolz auf ihre Anfangsphase und den frühzeitig erreichten Ligaerhalt sein. Es darf nicht vergessen werden, dass man die jüngste und deutlich unerfahrenste Mannschaft und Cheftrainer der Liga war. In Spielen wie beim Sieg gegen Pfadi Winterthur oder beim Züri-Cup konnte bewiesen werden, dass da viel in der Mannschaft steckt. Die Jungs gehören zu den Talentiertesten der Liga bzw. der Schweiz. Doch es ist bis zum Schluss nicht gelungen eine Hierarchie und eine Einheit auf dem Feld hinzukriegen. Es kristallisierten sich keine Leadertypen heraus, welche den Karren in den schwierigen Momenten auffangen hätten können. Am Ende wiederspiegelt die Tabelle wohl die Einstellung in vielen Trainings wieder.

In der Endphase bezahlte man viel Lehrgeld, welches man im nächsten Jahr hoffentlich einsetzen kann. Zweifelsohne wird man in der kommenden Saison weit Oben mitspielen können. Es werden bereits wieder von einigen Spielern "grosse Töne" gespuckt, welche natürlich ein Stück weit ihre Berechtigung haben. Doch auch hier muss wieder der Mahnfinger gezeigt werden. Die Trainercrew wird Trainingsleistungen viel konsequenter einfordern und Fehlverhalten, wie es in der verlaufenen Saison vorkam nicht mehr tolerieren. Für die Kaderzusammenstellung konnte aus 27 (!) talentierten Spielern selektiert werden. Es hat also einiges an Potential auf Stufe U17 im Fürstenland und viele hungrige Spieler, die noch so gerne einen Platz im, nach dem Totalabsturz mit Abstiegen auf allen drei Stufen bei Otmar, letzten Flagschiff der Ostschweiz auf Stufe U17 hätten.

Der grösste Erfolg darf Fortitudo Gossau resp. das RLZ Fürstenland auf der organisatorischen Ebene verzeichnen. Dank den erfolgreichen Jahren mit den vielen Aufstiegen, einem unermüdlichen Einsatz vom Sportlichen Leiter Peter Streuli und der mittlerweile sehr positiven und konstruktiven Zusammenarbeit mit den sieben Partnervereinen konnte die Anmeldung für das Swiss Olympic Rookie Label gemacht werden. Die Nachwuchsabteilung in Gossau wird also auch diesbezüglich in der kommenden Saison das Flagschiff der Ostschweiz sein. Die Juniorenausbildung ist nun von Swiss Olympic zertifiziert und finanziell unterstützt. Diese Zertifizierung ist ein weiterer grosser Schritt in der Professionalisierung. Doch diese Professionalisierung wird nun auch von den Junioren erwartet. Der Fokus muss auf dem Handball liegen. Weiter werden ab sofort vier Trainings pro Altersstufe durchgeführt, damit die "Rookie-Spieler" die geforderten Umfänge trainieren können. Ebenfalls erfreulich ist, dass sich mit Stadler (Stammverein TSV Fortitudo Gossau) und Schneider (Stammverein KTV Wil) zwei Spieler der United School of Sport anschliessen und hart an ihrer Karriere feilen werden.

Zum Abschluss möchte ich mich als Cheftrainer noch bei allen Eltern, Unterstützer, dem Verein, den Sponsoren, Roland Peyer (Fotos) und im Speziellen bei meiner Crew mit Urs Osterwalder (Assistent), Cyril Bleiker (Assitent) Beat Gächter (Athletik), Aurel Bringolf (TW-Trainer) und last but not least Peter Streuli (Leitung Nachwuchs) und dem Physioteam von Sarah Eberhard bedanken. Ohne euren Einsatz wäre dieser Betrieb nicht möglich.

Die Vorfreude auf die neue Saison steigt bereits.

Viel Spass in der Saisonpause, in der der Fokus natürlich nicht auf dem Handball liegen sollte. ;-)

Die Diashow zum Saisonabschluss: Diashow Saison 2017/18

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SG Horgen/Wädenswil   :   TSV Fortitudo Gossau   27  :  29   (15 : 14)


Donnerstagabend Spielbeginn 19.00 Uhr in Horgen, Waldegghalle!

So lautete das etwas "mühsame" Aufgebot für die U15 Elite-Jungs, die nach dem Schultag noch, via Toggenburg und Ricken, den für Forti-Nachwuchsteams, guten Horgener Boden betreten mussten.

Unter dem Motto "Anreisen - dann gut spielen - und sofort wieder mit 2 Punkten abreisen" fuhr eine vorwiegend verjüngte und das Kader nicht ausreizende Truppe an den Zürichsee zum Tabellenschlusslicht "Horgen/Wädi".

Die Sache mit dem "gut spielen" ging anfänglich voll auf! Mit sehr viel Elan stiegen die "Weiss-Schwarzen" in diese, aus Ranglistensicht betrachtet, "unwichtige" Partie. Jan Brülisauer eröffnete sehenswert den Score nach der "Kreisel-Auslösung" als Kreisläufer aus dem Rückraum, um dann jedoch auch anschliessend an der "Fehlerorgie" beteiligt zu sein, an der auch die Zürcher mitmachten...

In dieser Phase verpassten es die Gossauer, den Gegner entscheidend zurückzubinden, so dass ein stetes Auf und Ab den weiteren Verlauf prägte. Jerome Rutz warf sich mutig in die Lücken und traf selber oder holte Siebenmeter oder Strafen heraus. Die Penalties waren wieder eine klare Angelegenheit für Daniel Inauen, der zu überzeugen wusste. Das Überzahlspiel wurde etwas gar fahrlässig aufgezogen, so dass kaum etwas Brauchbares oder Erfolgreiches daraus entstehen konnte.

In der 3:2:1-Verteidigung musste Silvan Rügge viel Lehrgeld als "Hinten rechts" bezahlen, hatte er es doch auch gleich dem stärksten Angreifer der Einheimischen als "Übungsfeld" zu tun. Die daraus entstandenen Situationen konnte auch Besmir Avdili viel zu wenig meistern, sodass beim 15:14 für Horgen/Wädenswil zur Halbzeit das Fazit einfach war. Die Fürstenländer verdaddelten zu viele Chancen im Angriff und hinten standen sie zu wenig kompakt und hatten keine Torwartleistung.

Ein 12:15 für die Ostschweizer in Halbzeit 2 und somit doch noch ein 2Tore-Sieg!

Der Weg dorthin war jedoch wiederum ein sehr steiniger! Besmir Avdili hielt gegen Ende der heissen Schlussphase einen Siebenmeter und noch ein paar wichtige Bälle und vorne markierte Silvan Rügge 30 Sekunden vor Schluss das 27.Tor, welches die Siegsicherung brachte.

Davor schafften es die Forti-Jungs nicht, mit etwas Coolness und Cleverness einerseits, endlich auf 3 Tore davonzuziehen und andererseits mit unglaublichen Eigenfehlern oder Fehlentscheidungen beim Wurf den Gegner im Spiel zu halten. Selbst bei einer längeren 6 gegen 4-Phase agierten sie höchst nervös und ungeschickt!

Beim Forti-Timeout rund 3 Minuten vor Spielende lagen die RLZ-Jungs sogar wieder mit einem Treffer zurück, ehe Delian Ochsner und Mauro Mattioli das Blatt nochmals zu wenden vermochten und die Glückskugel doch noch auf "Weiss" zu liegen kam und nicht auf "Rot"...

Das Leben haben sich die Fürstenlandspieler selber schwer gemacht und doch noch diese etwas komplizierte Auswärtsaufgabe erfolgreich gelöst! Somit fand die Abreise aus der Waldegghalle doch noch mit 2 Punkten und einem "Smile" auf den Gossauer Gesichtern ein gutes Ende!

Das letzte Meisterschaftsspiel des U15 Elite findet bereits am kommenden Sonntag, 29.04.2018 um 13.30 Uhr in der Buechenwaldhalle statt. Viel steht im Derby gegen den TSV St.Otmar zwar nicht mehr auf dem Spiel! Doch Derby bleibt Derby!

Und zuguterletzt noch das: Mit 23 Punkten hat das jetzige U15 Elite zwar auch den 5.Platz erreicht, jedoch bereits 5 Punkte mehr eingefahren als die 2000er in der Saison 2014/15. Sollten es gar 25 werden, dürfen sich die 2003 und 04er-Generation als Topteam aus der Meisterschaft verabschieden! Insbesondere wenn man weiss, wie wertvoll die 2000er für den TSV Fortitudo geworden sind!....


HOPP FORTI!!!

Einen Abendausflug an den Zürichsee mit 2 weiteren Punkten abgeschlossn haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Daniel Inauen, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Cyrill Conscience, Moreno Labriola, Aurel Sostizzo und Ognjen Stevic (nicht im Aufgebot)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

 

 

 

 

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TSV Fortitudo Gossau - Kadetten Schaffhausen 29:41 (10:17)

Vorweggenommen ist es leider weiterhin nicht die Rückrunde der Fürstenländer. Obwohl viele Spieler vor allem in der Deckung fehlen und man allen Akteuren Einsatzzeit gewährt, darf man nicht wirklich zufrieden sein mit der Leistung. Die Kadetten waren eine Nummer zu gross. Von Beginn weg war ersichtlich, dass die von den Trainern geforderte bissige Deckung leider eher einem Streichelzoo glich. Auch die zwei Torhüter konnten zu wenig Impulse geben.

Zu Beginn der zweiten Hälfte bäumte sich das Gossauer Team gegen den Play Off Aspiranten nochmals deutlich auf. Mit einer beweglichen und pressenden 3:3-Deckung und einem Energieanfall von Schneider im Angriff konnte man auf vier Tore aufholen. Die Schaffhauser Academy Spieler wurden samt A-Natiassistenztrainer nervös. Doch leider wurde die Aufholjagd aufgrund von mehreren Faktoren wieder gebremst. Die Kadetten fanden wieder auf die Siegerspur zurück und gewannen am Ende verdient.

Die Fürstenländer zahlen momentan viel Lehrgeld. In der Rückrunde hat man viel zu wenig gepunktet. Die von den Trainern beobachteten grossen Fortschritte in den Trainings, sind am Spiel nicht ersichtlich. Doch den Geduldigen gehört die Zukunft. Das viele Lehrgeld wird spätestens nächste Saison seine Früchte tragen. Dann wird es aber keine Enschuldigungne mehr geben. Es wird eine Mentalitätsfrage sein. Also weiter arbeiten, Fortschritte machen und eine gewisse Geduld bewahren. Etwas sehr erfreuliches in der momentanen Situation ist die doch sehr ausgeglichene Scorerliste. Sämtliche Spieler versuchen Einfluss zu nehmen doch leider kristalliesieren sich daraus zu wenig Leaderfiguren raus.

Im letzten Saisonspiel reisen die Ostschweizer als Underdog zum nächsten Play Off Aspiranten nach Zürich, welcher unbedingt gewinnen muss. Doch die Gossauer wollen im Spitzenkampf noch ein Wörtchen mitreden und alles geben.

Die klare Niederlage hinnehmen müssen: Niedermann (4 Paraden), Mannhart (3 Paraden), Osterwalder (4), Verlezza (1), Inauen (3), Stadler (2), Bischofberger (3), Mitrovic, Conscience, Koller (1), Kuhn (3), Schneider (6/3) und Mosimann (3) gecoacht von Kramer, Osterwalder, Rügge und Gönültas

nicht dabei: Peyer, Gönültas (beide verletzt), Zeller (krank), Rügge (gesperrt) und Bettenmann (nicht im Aufgebot)

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Vor Beginn der Partie Forti gegen SG Ruswil/Wolhusen lud Fortipräsident Franz Würth das gegnerische Team inklusive Fans zu einem Herren 1-Match in Gossau ein. Sämi Weingartner, Herrenspieler von Forti, spielte seine ersten Handballspiele für SG Ruswil/Wolhusen. 

Das Heimteam startete schnell und wach, konnte sich aber nie absetzen. Im Gegenzug fand das Herren 3 von Forti, welches mit einem sehr schmallen Kader antreten musste, immer besser ins Spiel. Vorne trafen die Gossauer und hinten zeichnte sich Daniel Keller mit starken Paraden aus. So stand es zur Halbzeit 10:12 für Forti.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gossauer weiter ihr Spiel. Je länger jedoch die zweite Halbzeit dauerte je mehr nahmen die Fortispieler Fouls in Kauf, welche mit Penaltys geahndet wurden. Unter anderm durch solche Aktionen konnten sich die Gossauer nicht absetzen, was ihnen 40 Sekunden vor Schluss zum Verhängnis wurde. Durch einen schnellen Gegenstoss erzielte das Heimteam den Ausgleich und wenig später erzielten sie per Penalty das Siegestor.
Schade für Forti 3, der Sieg war in eigener Hand.

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Die unbekannten Gegnerinnen aus Bern waren nicht zu unterschätzen. Viele junge Spielerinnen zeichneten deren Team aus - ein dementsprechend schnelles Spiel konnte erwartet werden. Die SG Uzwil/Gossau wusste, egal was kommt - wir spielen unser Spiel. Mit Tempo, kompakter Verteidigung und Freude am Spiel soll am letzten Heimspiel dem Publikum eine attraktive Partie geboten werden.

Gleich nach dem Anpfiff starteten beide Mannschaften eher vorsichtig in das Spiel. Die ersten Minuten dienten dem „Beschnuppern“  und Herausfinden, wo die Schwächen des Gegners sind, um diese für Torchancen zu nutzen. Doch diese „Begrüssungsphase“ dauerete bei dem Heimteam länger als bei den Gästen. Obwohl der Spielstand stets ausgeglichen blieb, hatten die Bernerinnen die Oberhand. Mile setzte aus diesem Grund ein Team-Time-Out und nutze diese 60 Sekunden um seinen Spielerinnen taktische Hinweise und Tipps zu geben. Gesagt-getan. Kurz vor dem Ende der zweiten Halbzeit verweteten die Ostschweizerinnen vermehrt Tore und konnten so einen Vorsprung von 2 Toren herausgespielen. Bei einem Zwischenstand von 13:11 verliess man das Feld. 

Barasin zeigte seinen Spielerinnen mit einzelnen Änderungen im Angriff und kompakterer Defensive auf, dass diese Partie erst jetzt richtig beginnt. „Spielt so weiter, wie ihr gerade aufgehört habt!“ Mehr Selbstvertrauen jeder einzelnen Spielerinnen und noch mehr Freude am Spiel, soll ein Sieg zusätzlich begünstigen. Motiviert und überlegt ging es zurück aufs Spielfeld. 

Dort angekommen legten das Heimteam einen Blitzstart hin. Tor um Tor wurde verwertet und die Freude am Spiel entgültig geweckt. Für das Gegnerteam war es dementsprechend schwer und frustrierend diese Erfolgsphase zu durchbrechen. Am meisten Mühe breitete ihnen aber unsere Torhüterin, die an diesem Abend einmal mehr ihre Energie und Stärke bewies. Vier der sieben 7-Meter-Tore wehrte sie ohne Probleme ab und hielt während des ganzen Spiels den Ball vermehrt fern vom heimischen Netz. Ganz stark Alex! Jedes Tor war wichtig für das Rückspiel des kommenden Samstag. Dementsprechen zog die SG Uzwil/Gossau diese Erfolgsphase bis zum Schluss durch und stand mit einem Schlussstand von 26:20 als glücklicher Sieger da.  

Weniger glücklich war der Abschied von Natali Vukotic, die am vergangenen Wochenende ihr letztes Spiel für die SG Uzwil/Gossau leistete. Sie hat die Chance gepackt und spielt ab nöchster Saison in der SPL2 für den HC Goldach-Rorschach. Die ganze Mannschaft wünscht Natali auf diesem Weg viel Freude und Glück und bedankt sich für die vielen Jahren, indenen sie für die SG Uzwil/Gossau kämpfte - Danke Nati(-B)!  

Im Kampf um den Aufstieg ist aber noch nichts entschieden. Die Damen fahren nächsten Samstag nach Köniz und spielen dort um den definitiven Einzug in die 1. Liga. Ihr wollt unsere Damen auch auswärts unterstützen? Dann meldet euch so schnell wie möglich bei Pasquale, um euch einen Platz im Bus/Car zu reservieren (Unkostenbeitrag von 20.-).  

Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei den zahlreichen Fans bedanken, die das Damen 1 in diesem wichtigen Spiel unterstützten. Wie sagt man so schön - zu Hause ist es doch am schönsten! Und das war es, liebe Fans! Nur halb so schön wäre die Unterstützung aber gewesen, wenn sich die Fans in der Pause nicht mit einem kühlen Bier, Kaffe, usw. hätten stärken können. Deshalb ein riesen Dankeschön an Cäcilia und Franz, die allein für diese Spiel die Beiz zum laufen brachten - Danke!

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HSC Kreuzlingen - TSV Fortitudo Gossau 34:24 (17:10)

Im zweitletzten Spiel sollten die Forti-Jungs mit einem Sieg die gute Ausgangslage für das Finalissima aufrecht erhalten. Die Umstände hätten aber kaum schwieriger sein können. Dass die MU19 von Fortitudo nicht mit voller Kraft antreten kann, ist schon fast zur Gewohnheit geworden. Dieser Umstand macht dem Schreibenden ziemlich zu Denken. Nebst Pech fehlt es zum Teil auch am nötigen Willen und der Einstellung, jedes Training und Spiel zu absolvieren. So wurden in dieser Saison bereits 25 Spieler eingesetzt, damit man wettkampftauglich ist. Die MU19 kann sich dafür bei ihren jüngeren Vereinskollegen bedanken, welche regelmässig aushelfen. Diese wiederum nehmen die Chance natürlich gerne an, Erfahrung in der MU19 zu sammeln. Trotz allem steht Forti nach dem Aufstieg im Winter an der Tabellenspitze und kann zwei Runden Vor Ende die Gruppe noch aus eigener Kraft gewinnen. Doch die Misere spitzte sich am vergangenen Samstag zu einem Höhepunkt. Ingesamt elf Spieler aus dem 17-Mann starken MU19-Kader standen Trainer Kramer nicht zur Verfügung. Brülisauer und Garbini D. halfen bei den Aufstiegsspielen vom Herren 2 in die 1. Liga aus, Huber, Gröpl und Gutmann waren in den Ferien und Lämmler, Rutz, Scheiwiler, Bleiker, Peyer, sowie Carpanese sind verletzt. So trat Fortitudo mit einer „MU17 und Co.-Mannschaft“ an.

Von Beginn weg zeigten sich die Seebueben stärker. Die MU17-Jungs waren mit der Härte und körperlichen Masse überfordert und den wenigen MU19-Jungs gelang es nicht, dem Spiel den Stempel aufzudrücken. So entwickelte sich das Spiel leider früh in eine Richtung. Mittels Systemwechseln wollte man der Mannschaft mehr Sicherheit geben resp. die Gegner mit neuen Herausforderungen verunsichern. Leider geschah das Gegenteil, was zu einem klaren 17:10-Pausenstand führte.

Da die Tordifferenz am Ende im Rennen um den ersten Platz entscheidend sein wird, ging es in der zweiten Halbzeit ganz nach dem Motto „Jedes Tor zählt“ weiter. Doch die Mannschaft nahm den Kampf nie richtig auf. Es war nicht ersichtlich, dass man sich ein Finalissima gegen die Appenzeller erarbeiten will. Am Ende gewannen die im Durchschnitt fast drei Jahre älteren Kreuzlinger verdient mit einem 10-Torevorsprung. Da Appenzell seine Hausaufgaben gemacht hat und sehr hoch gegen den SV Fides gewann, müssten die Fortianer das letzte Spiel im Finale mit zehn Toren Differenz gewinnen um die Gruppe zu gewinnen. Dabei geht es um keine sportlichen Ziele. Es ist ein Duell zwischen Männern um Ruhm, Ehre und Stolz, welches die besseren gewinnen werden.

Dies ist ein absolut machbares Unterfangen. In all den vergangenen Jahren gewannen die stets einiges jüngeren Gossauer sämtliche Duelle. Der Höhepunkt war der Cupsieg im MU19 mit der MU17 im Finale gegen die Handballriege. Anfangs Saison ging man noch mit 13 Toren Differenz als deutlicher Sieger vom Platz. Danach fehlte aber in den folgenden Aufeinandertreffen jeweils viel für einen Sieg. Es wird sich zeigen, ob die Fürstenländer den Schalter endlich umkippen können. Für die Mission Impossible braucht es jedenfalls die zuletzt vermisste Einstellung und einen unbändigen Willen. Man darf gespannt sein. Es gibt keine Entschuldigungen mehr. Die Spieler müsssen mit dem Messer zwischen den Zähnen ihr Herz auf die Platte legen.

Die bittere Niederlage hinnehmen müssen: Moser, Zeller, Verlezza, Osterwalder, Carpanese (v), Stadler, Bischofberger, Enzler, Kessler, Rügge, Schneider,  Kobler (5 Paraden) und Halter (3 Paraden) gecoacht von Kramer

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SG Fortitudo Gossau Futuro – HC Arbon Espoirs 37:37

Die Frühlingsferien neigen sich dem Ende zu. Die letzten Meisterschaftsspiele warten, bevor man sich bereits in die Vorbereitungsphase der Saison 2018/19 stürzt. Am Freitag, den 20.04.2018, stand ein Heimspiel in Arbon an. Ja, Sie lesen schon richtig. Auf Grund terminlicher Verschiebungen und Komplikationen wurde ein Heimspiel der Futuro nach Arbon verlegt. Um 18:20 Uhr fanden sich alle Weiss-Schwarzen umgezogen in der Garderobe ein.

Die Mannschaft aus Arbon war den Futuros bereits bekannt. Schon vier Mal durfte man den Arbonern bereits gegenüberstehen, zum ersten Mal im Meisterschaftsbetrieb. Man machte sich in der Garderobe noch einmal seiner Stärken bewusst, bevor man sich ins Getümmel stürzen wollte. «Erfolg ist, wenn man seine Stärken einsetzen kann.» Wenn es nur so einfach gewesen wäre.

Zwölf Spieler standen diesen Freitag im Aufgebot und sollten den Sieg bringen. Die Partie zeichnete sich in den Startminuten durch Fehler auf beiden Seiten aus. Man startete weniger ideal. Vom offensiven Feuerwerk, von welchem die Futuros noch vor der Partie sprachen, war nichts zu sehen. Man war in der ersten Hälfte oft zu nah, zu passiv im Angriff sowie in der Verteidigung und vor allem zu wenig schnell, während die Espoirs uns bei Nahe schon überrannten. Leider wollten sich die Futuros mehr mit den Entscheidungen des Schiedsrichters befassen, als dass man sich auf das einfache und clevere Handballspielen fokussierte.

Die Punkte wurden allesamt in der Pausenbesprechung aufgegriffen. Tatsächlich sah es in der zweiten Hälfte ein paar Minuten danach aus, als könnten die Weiss-Schwarzen nun das Spiel in die Hand nehmen. Man fiel jedoch schnell wieder in alte Muster zurück und konnte sich nie so richtig absetzen. Im Gegenteil, die Espoirs spielten gegen Ende eine Zwei-Tore-Führung heraus.

Lobenswert ist, dass man in den wichtigen letzten acht Minuten die Ruhe bewahrte und so ein Unentschieden erretten konnte. Die Futuros waren heute oft einen Schritt zu spät, im Angriff sowie in der Verteidigung. Man zeigte leider zu wenig von dem, was man eigentlich könnte. Das Unentschieden ist, unter Berücksichtigung beider Mannschaften, ein faires Ergebnis. Die Weiss-Schwarzen besitzen aber die Fähigkeiten, eine solche Partie zu gewinnen.

Manch einer betrachtet es als unwahrscheinlich, ein Spiel zu verlieren, in welchem man 37 Tore schiesst. Leider wurden wir in der Saison 2017/18 nun zum zweiten Mal eines besseren belehrt. Möge es das letzte Mal sein. Am 29. April steht für die letzte Partie der SV Fides rot an. Ein letztes Mal mit den diesjährigen Futuros. Ein letztes Heimspiel der MU15 Futuro in dieser Saison. Und auch dort heisst es noch einmal:

Hopp Forti!!!

Den Sieg verspielt haben: Lars Lutz; Leo Baumgartner, Etienne Kobler, Andreas Diem, Gian Bosshard, Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Adam Dulkanovic, Luca Bücheli, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Gianin Santeler (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig (Trainer)

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Ein Hoch auf uns!

Am vergangenen Samstag empfing unser Damen 1 den HC Brugg in der heimischen Buechenwaldhalle. Inwiefern und ob sich die SG Uzwil/Gossau für die 1. Liga qualifiziert, hing von dieser Partie ab. Dementsprechend hoch waren die eigenen Erwartungen an das Duell. Ziel war es, die Defensive von Beginn an aggressiv und kompakt zu gestalten, sodass der Angriff mit Ruhe und Geduld gestaltet werden kann. Das volle Kader startete motiviertert in die Aufwärmphase und begab sich konzentriert in die erste Halbzeit. 

Die Startphase verlief einigermassen zufriedenstellend. Ein kleiner Vorsprung konnte dank einer starken Abwehr erzielt werden. Bedauerlicherweise gab man die Überlegenheit schneller her als erwünscht. Die Gäste konterten plötzlich mit Tempo und verwerteten gleich mehrere Tore hintereinander. Ein Team-Time-Out sollte die gegnerische Torphase stoppen und die SG Uzwil/Gossau zurück zum eigenen Spiel führen. Doch auch nach dieser kurzen Verschnaufpause fehlte es an Geduld und Präzision im Abschluss. 

„Vergesst diese 30 Minuten, kehrt auf das Feld zurück und spielt so, wie ihr es könnt!“ hiess es von Barasin in der Pause. Das Pausenresultat von 11:5 soll in den Köpfen auf Null gestellt werden. Im Angriff musste man sich mehr Zeit lassen und gemeinsam Torchancen herausspielen. Als Team kämpfen - als Team gewinnen, war das Motto. Hoffnungsvoll und motiviert kehrte man zurück aufs Spielfeld. 

Die zweite Halbzeit war ein Nervenkitzel, geprägt von Triumph und Ernüchterung. Mehrere Male war man dem Gegner auf den Fersen. Doch den Aargauerinnen gelang es immer und immer wieder diesen kurzen Hoffnungsschimmer zu erlöschen. Trotz Kampfgeist der SG Uzwil/Gossau wollte an diesem Nachmittag der Ball nicht ins gegnerische Netz. Dazu kamen unzählige technische Fehler, welche den Sieg immer weiter in die Ferne rücken liessen. Der Schlusspfiff bei einem Resultat von 16:22 sass tief und der direkte Aufstieg somit gestrichen. 

Doch ganz verloren war die Chance auf den Aufstieg in die 1. Liga noch nicht. Man wartete die Ergebnisse des parallel laufenden Duell zwischen dem SG Zürisee und dem ATV/ KV Basel 2 ab. In der Zwischenzeit begab sich die Mannschaft samt Minions an die OFFA und stärkte den Teamgeist bei einem (vielleicht auch zwei) Gläsern Wein. Und tatsächlich durfte man auf Qualifikation der Barrage-Spiele anstossen! Alles was danach noch kam, lassen wir an dieser Stelle aus…. ;)

Somit ist die Saison nach dem offiziell letzten Meisterschaftsspiel doch noch nicht zu Ende. Nächsten Samstag kämpft unser Damen 1 zu Hause ab 18.00Uhr in der BZ  gegen den Club 72 Köniz. Jetzt zählt jede Unterstützung, sei es Mami, Papi, Götti, Gotti, Freunde, Nachbar, Verwandte, Bekannte, Unbekannte und noch viele mehr! Wir freuen uns auf jedes einzelne HOPP SG!! 

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Die U17 und U19 war zum Saisonabschluss im Europapark.

 

Herzlichen Dank an Kobler Reisen für den Service!

 

#EimolFortiImmerForti

#AppezellerRuedergruppe

#FortiBärNeuerKreisläufer

#DoHetsÜs

#Jan♥️TheBear

#NieMehFluchDerKassandra

#NurDieHärtestenWerdenSteine

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TSV Fortitudo Gossau   :   GC Amicitia Zürich   29  :  28   (15 : 14)


Das war sehr wohl etwas Gutes!!!

Die U15 Jungs des TSV Fortitudo Gossau zeigten wohl das beste Saisonspiel in der Buechenwaldhalle! Die RLZ Fürstenland-Spieler schürten mit ihrem Auftritt die tolle und laute Unterstützung in der "heissen" Schlussphase und die eigenen Aussichten auf 2 Punkte gegen einen der Meisterschaftsfavoriten!

Vielleicht lag es am freitäglichen Abschlusstraining, das sie als Demo-Team bei der internen Trainerausbildung von Goldach-Rorschach absolvieren durften und vom Handball Internatsleiter von Bayer Dormagen "bewegt" wurden. Vielleicht war es auch der "Lohn" in Form von Cola und Chips, der nach dem Meisterschaftsspiel zum Verzehr wartete...?

Bei der Teamansprache waren die Worte von Jamal Naji noch präsent, der mit seiner deutschen Siegermentalität offenbar den Weg in Köpfe der "Weiss-Schwarzen" gefunden hatte und einen Sieg gegen die "Züricher" einforderte...

Seitens der eigenen Trainer kam die Aufforderung "Handball zu spielen"! Dies ist nur möglich, wenn Bewegung vorhanden ist. In der Deckung, wie auch im Angriff! Und das gelang von Anfang an!

Während GC/Ami anfänglich noch nicht den Turbo zündete, kamen die Gossauer sehr schnell ins Spiel und skorten überaus erfolgreich! Insbesondere Jerome Rutz und Marco Streule legten sich mächtig ins Zeug und konnten oft nur mit unsauberen Handlungen gestoppt werden. Die ausgesprochenen Siebenmeter waren eine klare Angelgenheit für Daniel Inauen, der ohne Fehl und Tadel einnetzen konnte.

Captain Cyril Conscience, der als "Rückraum rechts" den Mittelmann-Job an die jüngeren Jerome Rutz und Marco Streule abtreten "durfte". musste den stärksten Zürcher Angreifer neutralisieren. Und das ist fast nicht möglich, zeigte dieser doch phasenweise, welch kompletter Klassespieler er bereits ist und dafür besorgt war, dass die Gäste mit seinen Toren und Kreisanspielen mithalten konnten.

Es waren die Forti-Jungs, die das Spiel prägten und sich sogar kontinuierlich bis etwa zur 20.Spielminute auf 3 Tore absetzen konnten. Mauro Mattioli traf immer wieder nach wuchtigen Abschlüssen. Als die "Orangen" im Angriff noch zulegen konnten, begann die Deckung etwas zu wackeln und Besmir Avdili im Tor musste etliche Bälle passieren lassen. Im Angriff wurden schlechte Würfe genommen. Mit 15:14 rettete sich der Fortitudo mit Plus 1 in die Pause.

In der Garderobe war etwas von "Geknicktheit" zu spüren. Mit Lob für das Gezeigte in Hälfte 1 und dem Aufrütteln, dass man gegen den Favoriten immer noch die Nase vorne hatte, sollten die gesteckten Ziele wieder angepackt werden.

Ein zäher Beginn führte nach und nach zu einem offenen Schlagabtausch, der einen dramatischen Verlauf nehmen sollte. Die Stadtzürcher bekamen langsam Aufwind und führten ihrerseits plötzlich mit 2 Toren. Die "Timeoutkarte" wurde nun ein wichtiges Teil im Spielszenario! Im Wissen, dass ein Minus 3 auf der Anzeigetafel wohl der Dolchstoss sein könnte, kam der Schreibende ins Pokern.

Verhängte Strafen und das Spielen in Unter-, Über- oder Gleichzahl bei "2 Minuten", beruhigte die Pläne keineswegs! Und die Fürstenländer Jungs auch nicht! Mehrere Überzahlsituationen blieben ungenutzt! Dafür steigerte sich Besmir Avdili und sorgte dafür, dass seine Mannschaft dranblieb!

Beim schlussendlich (doch noch) gut genutzten Timeout blieben noch etwa 4 Minuten und dank Mauro Mattiolis Energieanfällen war der Ausgleich und später gar eine Zweitoreführung in der sehr stimmungsvollen Buechenwaldhalle geschafft!

Mit einer offenen Manndeckung wollten sich GC Ami doch noch Punkte sichern! Die sehr hektische Schlussphase war dann von spürbarem Druck in den Forti-Reihen geprägt. Die Variante 7.Feldspieler musste nur noch für die Schlusssekunden gezückt werden, denn irgendwie schaffte es das Heimteam doch noch ungeschoren aus dem "mega coolen" Match herauszukommen! Mit 29:28 war die Sensation perfekt und die "Weiss-Schwarzen" konnten den Siegesjubel so richtig geniessen!

Für die Gastmannschaft war es vielleicht ein wichtiges Signal zu einem richtigen Zeitpunkt, denn nun wartet für sie das Playoff gegen den HSC Suhr Aarau. Eventuell darf sich der Fortitudo Gossau auch ein bisschen mitfreuen, wenn dieser Spielausgang zum Schweizer Meister führen sollte... Viel Glück!

Als Nächstes wartet die unbequeme Situation, dass am Donnerstag, 26.April 2018 um 19.00 Uhr ein Wochenspiel gegen den Absteiger Horgen/Wädenswil ansteht. Diese Pflichtaufgabe "sauber" zu erfüllen, dürfte die Herausforderung sein, bevor am Sonntag, 29.April (Buechenwaldhalle, 13.30 Uhr) der "letzte Vorhang" fällt. Es wartet bei der Saison-Derniére noch das Derby gegen Otmar! Wünschenswert wäre es, wenn es dabei nur noch um das letzte Saisonspiel ginge...

HOPP FORTI!!!

Ein wahres Spektakel gezeigt haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Aurel Sostizzo (verletzt im U17 Spiel), Ognjen Stevic und Gian Lüchinger (beide Ferien)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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TSV Fortitudo Gossau - SG Leman Genf 34:35 (19:17)

Die Mannschaft kam bislang in der Rückrunde nicht so wirklich auf Touren. Aus tabellarischer Sicht ist weder nach oben noch nach unten wirklich was Entscheidendes machbar und das Minimalziel Ligaerhalt ist seit Längerem gesichert. Die letzten Spiele sollten also ohne Druck und ohne Blick auf die Tabelle in Angriff genommen werden. Das Restprogramm hat es mit den Top 3 Genf, Schaffhausen und Zürich noch in sich. Doch das Rumpfteam, welches nicht auf die Teamstützen Stadler (krank), Peyer (verletzt) und Rügge (gesperrt) zurückgreifen konnte, liess sich sich nicht verunsichern und trat frech auf. Dies wurde mit einem Kempatrick gleich im ersten Angriff demonstriert. Allgemein wurde der Angriff unter der Regie vom jungen Spielmacher Inauen souverän geführt und die Fans konnten mehrmals tolle Ballstafetten mit sehenswerten Aussenabschlüssen bejubeln. Die wegen der fehlenden grosgewachsenen Deckungsspieler beauftragte offensive Deckungsvariante hatte aber zu Beginn seine Probleme. So war die Anfangsphase trotz guter Angriffsleistung ausgeglichen. Deckungsbeauftragter und selbst ehemaliger Haudegen auf höchtstem Niveau Osterwalder vollzog einige Feinjustierungen in der Deckung, was dann dafür sorgte, dass die Fürstenländer Tor um Tor davon ziehen konnten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hätte dann das Spiel von den Schiedsrichtern definitiv entschieden werden sollen, als der gegnerische Topscorer und Leader eine Tätlichkeit machte. Doch statt mit der roten Karte wurde der Genfer nur mit Zwei Minuten bestraft und als wäre das nicht genug, wurde auch noch der Gossauer Zeller ebenfalls des Feldes verwiesen, weil er sich darüber aufregte.

Das Team liess sich davon aber nicht beirren und trat in der zweiten Halbzeit weiterhin souverän auf. Man hatte zwar einige Einbrüche im Spiel, doch diese wurden kehrtwendend jeweils wieder behoben und die Forti-Jungs konnten mehmals bis auf fünf Tore Vorsprung davon ziehen. Einzig die eigentlich nicht mehr auf dem Platz gehörende Nummer 6 traf noch für die Genfer. Trotzdem sollte der Sieg nur noch eine Sache der Zeit und Cleverness werden. Doch dann kam es knüppeldick. Es wäre die Chance gewesen auf sechs Tore davon zu ziehen, doch leider kam es anders. Nach einer halben Weltreise durfte der Genfer noch einen Pass spielen. Dieser ging viel zu tief in die Beine des Mitspielers, welcher den Ball mit seinen Unterschenkeln einklemmte. Trainer Kramer rief: "Schiedsrichter Fuss!". Das war für die Unparteiischen leider zu enthousiastisch, weshalb die Bank bestraft wurde. Ab diesem Zeitpunkt war das Team völlig verunsichert. Zum Glück netzte Bischofberger in der Offensive im Alleingang mehrmlas ein. Als dieser dann mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen wurde, kam die Unsicherheit noch deutlicher zum Vorschein. Die Genfer holten Tor um Tor auf und gingen eine Minute vor Ende in Führung, welche sie dann über die Zeit brachten.

Somit verlieren die Gossauer zum zweiten Mal gegen kämpferische Genfer nach einem dominanten Auftritt in der letzten Sekunde. Die Gossauer zeigten in dieser Saison schon oft ihr Talent, verlieren aber am Ende die Spiele aufgrund fehlender Cleverness. Das sind bittere Erfahrungen, welche die jüngste Mannschaft mit dem jüngsten Trainer wohl durchmachen muss, in den Rucksack nehmen sollte, um dann in der kommenden Saison und Karriere aus dem Vollen zu schöpfen und solche Spiele jeweils zu gewinnen.

Trotz der Niederlage machte der Auftritt des ersatzgeschwächten Underdogs viel Freude. Man darf die ersten 45 Minuten nicht vergessen und muss die gemachten Erfahrungen aus der Schlussviertelstunde mitnehmen. Dann ist sich der Schreibende sicher, wird man in Zukunft viel Freude an dem Team haben, da die Jungs dann ihre tollen Auftritte jeweils mit zwei Punkten belohnen werden können.

Nun möchte man die zwei kommenden Topspiele gegen die Kadetten Schaffhausen und GC Amicitia Zürich noch nutzen, um den Rucksack weiterhin zu füllen und eventuell auch noch das Zünglein an der Waage um den Meistertitel resp. die Play Offs zu spielen.

Die bittere Niederlage hinnehmen müssen: Niedermann (3 Paraden), Mannhart (5 Paraden), Zeller, Osterwalder (1), Verlezza (1), Inauen (4/1), Bischofberger (11), Sostizzo (v), Mitrovic, Conscience (1), Koller (4), Kuhn (7), Schneider (4) und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder, Rügge und Peyer

Inauen führte im Angriff die Regie

 

Bischofberger brillierte als Shooter

 

Nach einer schwachen Anfangsphase fand sich dann auch die Deckung durch den Kampf

 

Kuhn überzeugte ebenfalls im Angriff - Hier leitet er in der zweiten Halbzeit die erste Fün—Tore-Führung ein

 

Der wirblige Koller netzte souverän ein

 

Osterwalder war Sinnbild für das Spiel. 45 Minuten sack stark und dann versagen ihm in der entscheidenden Phase die Nerven.

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Sportcenter Bustelbach! Eine neue Destination für das "Kennenlern"-Trainingslager für die U15 Elite-Kandidaten der Saison 2018/19.

Am Ende des aargauischen Fricktals nahe des Rheins gelegen befindet sich die Ortschaft Stein. Das Sportcenter bietet eine Unterkunft mit 4er-Zimmern, einem Restaurant und einer Handballhalle, in der auch Harz (...) verwendet werden darf. Dazu durfte in der Freizeit die Minigolf-Anlage benutzt, sowie Tennis oder Badminton gespielt werden.

Der "KICK-OFF" erfolgte allerdings in der Friedberghalle in Gossau, wo sich die Spieler und auch Assistenztrainer Cyril Bleiker "beschnuppern" konnten. Nach dem Zmittag ging es dann in Richtung Aargau mit einem Kobler-Bus und den PW's der Familien Bruggmann und Häfliger.

Die 16er-Gruppe umfasste auch die Torwarte Jeremias Eilinger, der einen Armbruch auskuriert und den jungen Naum Schurter, der für den, auch wegen einer Handverletzung kurzfristig ausfallenden Noah Küffer, in die Bresche sprang.

Ansonsten stand da eine motivierte Schar von jungen Elite-Spielern, sowie Futuros und U13-Talente aus dem RLZ-Kader der Partnervereine Wil, Flawil, Wittenbach und Appenzell.

Für den Trainer ergab sich ein sehr erfreuliches Bild nach 4 Tagen, das sich aus den Trainingsspielen der gleichen Jahrgänge gegen die SG Möhlin/Magden und HSG Nordwest herauskristallisierte. Praktisch ohne "Bobos" und sicher mit zufridener Müdigkeit, die nicht nur dem Trainer in die Schuhe geschoben werden kann (...) darf wiederum von einer gelungenen Zusammenführung geschrieben werden. Es darf gespannt in die nahe Zukunft geschaut werden!

Belebendes Element war auch dieses Jahr "Andi", einem kleinen Ball, der durch die Taschen, Zimmer, Bettdecken "wanderte". Der "unglückliche" Besitzer musste den Kurzbericht verfassen, die nachfolgend erscheinen.

Montag, 09.04.2018

Heute Morgen hatten wir um 09.00 Uhr Training im Friedberg, also es war kein richtiges Training, denn wir haben "Kennenlern-Spiele" gemacht. Am Schluss machten wir eine Menschenpyramide. Danach sind wir in der Mensa einen "Zmittag" essen gegangen. Um 11:45 Uhr fuhren wir los. Als wir ankamen, durften wir unsere Zimmer beziehen. Um 15 Uhr hatten wir ein zweistündiges Training.
Nach dem Training gingen wir Duschen. Um 18:00 Uhr gingen wir ins Tennis-Restaurant. Als Vorspeise assen wir eine Gemüsesuppe und als Hauptgang Reis und Poulet. Nach dem Abendessen gingen wir auf die Minigolf-Anlage, danach assen wir noch Silvan's Geburi-Kuchen.
Jonas Häfliger

Dienstag, 10.04.2018

Heute war unser erstes Frühstück und ich war überrascht, da es weisses Caotina gab. Um 9 Uhr fing unser Training an und hörte um elf auf. Das Nachmittagstraining begann um etwa halb zwei ging bis um vier. Dieses Training war etwas strenger als das gestrige.
Nach dem Training ging es direkt mit der Fahrt nach Möhlin weiter. Ich finde, wir haben uns und gut geschlagen und sind als Sieger zurückgekehrt. Anschliessend gab es um acht Uhr noch Abendessen.
Manuel Rajkovic

Mittwoch, 11.04.2018

Wir haben heute Morgen Video vom Spiel angeschaut. Wir hatten dann Training und am Nachmittag ein Testspiel. Am Abend redete ich mit meinen Freunden.
Besmir Avdili

Donnerstag, 12.04.2018

Wir hatten heute Morgen Essen und Training. Am Nachmittag spielten wir miteinander Handball. Um 16:00 Uhr gingen wir nachhause.

Ich muss mich noch bei Jonas Häfliger bedanken

Besmir Avdili

Im letzten Kurzbericht ist deutlich zu spüren, dass "Andi" beim 2.Besuch hintereinander wohl die "Schreibeslust" vertrieben hat...


HOPP FORTI!!!

In Bustelbach mit dabei waren:

Besmir Avdili, Naum Schurter; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Jan Brülisauer, Silvan Bücheli, Jeremias Eilinger, Matteo Etter, Jonas Häfliger, Etienne Kobler, Janis Pfister, Manuel Rajkovic, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule


Gianni Keller und Cyril Bleiker

 

 

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Am letzten Tag im Camp, kamen die Teilnehmer noch einmal in den Genuss von 5 abwechslungsreichen und spannenden Trainingseinheiten. Und alle gaben trotz der schweren Beine noch einmal Vollgas.
Nach dem harten Tag, gab es zur Stärkung eine Wurst und danach ging der bunte Abend los. Hier ging es um Spass und Teamwork.
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim Küchenteam des Friedbergs für das super Essen bedanken.
Damit wir genügend Flüssigkeit zu uns nahmen, durften wir auch dieses Jahr auf eine grosszügige Spende von der Holderhof Produkte AG zählen.
An dieser Stelle möchten wir uns zudem bei allen Teilnehmer bedanken, es hat Spass gemacht euch weiter zu bringen und wir sind überzeugt den einen oder anderen zukünftigen RLZ-Spieler gesehen zu haben.
#RLZ-Fürstenland #RoverWittenbach #TVApennzell #TVHerisau #KTVWil #HCFlawi #HCUzwil #FortitudGossa

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Der  Saisonschluss im 3. Spiel gegen den Favoriten Wacker kommt nicht ganz unerwartet. Es hätte eine Bravour-Leistung gebraucht, um ein viertes Spiel und damit auch ein zweites Heimspiel zu erzwingen.

Diesmal wurden die Berner Oberländer ihrem Ruf von Beginn weg gerecht und landeten einen klaren Start-Ziel-Sieg. Mann des Spiels auf Seiten der Gossauer war Nils Ham mit nicht weniger als 11 Toren, darunter sechs verwandelten Siebenmetern.

 

Trotz des 0:3 Verdikts gegen den Quali-Sieger und EHF-Teilnehmer Wacker Thun blickt das Team des scheidenden Trainers Rolf Erdin auf eine mehr als erfreuliche Saison zurück mit der erstmaligen Playoff-Qualifikation in der Vereinsgeschichte. Die Unabsteigbaren haben mit ihrem Teamgeist und viel Moral bewiesen, dass sie in der höchsten Spielklasse des Schweizer Handballs durchaus weiter bestehen und mit unbändigem Kampfeswillen auch grosse Mannschaften in Schwierigkeiten bringen können. Mit etwas mehr Stehvermögen in den Schlussphasen der engen ersten zwei Partien in den Playoffs wäre durchaus eine Überraschung drin gelegen. Das macht sicher Hoffnung auf die nächste Saison, wenn es wieder heisst: Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau:

Bucher 2, Graf 4, Ham 11, Störchli 2, Weingartner 5, Wild 1, Würth 3.

 

 

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Tag 3 im Camp

Mit grosser Motivation aber auch schon teils mit schweren Beinen nahmen die Kids den dritten Tag in Angriff. Die Fortschritte sind zudem bereits ersichtlich. Bei den Abschlussmatches wird das Gelernte umgesetzt. Höhepunkt des heutigen Tages, war das Aufwärmen mit der RLZ U19. Die Campkids zeigten der U19 wie man sich richtig warm macht und gewannen das abschliessende Team-Sitzball knapp! Für den späteren Energieschub sorgten die feinen Weggli von der Bäckerei-Konditorei A. Gehr in Gossau.

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Zweiter Camptag  Heute feilten die Kids wiederum an ihren Fähigkeiten. Mit 5 Trainingseinheiten (offensive Abwehr, Technik, Spiel, Athletik & Motorik, Spielfähigkeit) und gut einer Stunde Spiel am Schluss, kamen die Teilnehmer an ihre Grenzen.  Damit der Akku wieder aufgeladen wird, konnten die Kids sich mit feinen Äpfel vom Hof der Familie Forster stärken. Die ersten kleinen Blessuren traten auch auf, mit den richtigen Cremen gesponsert von der Sonnen-Drogerie aus Gossau geht es für alle weiter. Morgen werden die Kids das erste Abendtraining mit der U19 absolvieren, wir freuen uns bereits auf die Grossen.

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RLZ - Handballcamp

RLZ Frühlingscamp

Früh übt sich ein Handballer zu sein.
Fast 80 motivierte Nachwuchshandballer(U9-FU14) aus den RLZ-Vereinen trafen sich am Montagmorgen zum RLZ-Camp in Gossau.
Damit der Ostschweizer Nachwuchs auch für die kommenden Jahre gesichert ist, trainieren die Kids unter Anleitung von vier Deutschen Profitrainer die nächsten Tage in Gossau.
Damit die ersten Tipps der Trainer umgesetzt werden können: prellen, prellen, prellen und dies auch im Schlaf, bekamen alle Teimnehmer einen limitierten RLZ-Kempa-Ball. Damit der Durst gelöscht werden kann, gab es eine Trinkflasche von KA BOOM. Vielen Dank an unsere Camp-Sponsoren (KA BOOM und ballco sports) und den Trainern aus Deutschland.

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Red Dragons Uster - TSV Fortitudo Gossau 25:34 (13:17)

Das Duell mit dem Partnerverein aus dem Innerrhoden spitzt sich in einem Fernduell zu und wird im letzten Spiel im direkten Aufeinandertreffen in einer Finalissima entschieden. Den Aufstieg ins Inter haben die Forti-Jungs seit dem letzten Spiel bereits in der Tasche. Nun geht es noch um Ruhm und Ehre. Um eine gute Ausgangslage im Finalissima zu haben, müssen die Forti-Jungs sämtliche Spiele gewinnen und dies möglichst mit einer grossen Differenz, damit das Torverhältnis auf Gossauer Seite ist.

Das Spiel gegen die Red Dragons Uster startete aus Gossauer Sicht äusserst positiv. Ohne die Herren 2-Spieler gingen die Fürstenländer mit 6:1 in Führung. Doch dann schlichen sich die ersten leicht arroganten Aktionen ein, welche nicht mit der letzten Konsequenz gespielt wurden. Die Zürcher zeigten sich noch nicht geschlagen und liessen die Differenz dahin schmelzen. Der Pausenpfiff kam da gerade recht.

In der zweiten Halbzeit machte die 5:1-Abwehr der Forti-Jungs mit dem vorgezogenen Schneider den Spielaufbau der Zürcher kaputt, was mehrmals in einem Gegenstosstor endete. An dieser Stelle möchte der Schreibende den jungen Schneider (U15-Alter) für seine Entwicklung loben. Er erzielte in seinem zarten Alter bereits elf Tore auf MU19 Interstufe. Weiter so! Das ist der Lohn für harte und umfangreiche Arbeit.

Die Fürstenländer bauten ihre Führung mehrmals aus und hatten dann jeweils wieder eine kurze Schwächephase, in der Uster ihre Fehler wieder gut machte. Leider verletzte sich Rückraumspieler Rutz in einem Zweikampf erneut an seinem Knie. Es bleibt zu hoffen, dass es nichts Schlimmes ist. In den letzten zehn Minuten brachte sich Schlussmann Halter mit seiner Deckung endlich auf Touren und nagelte das Gossauer Gehäuse zu, was dann doch noch für ein hohes Schlussresultat sorgte.

Da die Appenzeller ihrerseits gegen den Tabellenletzten lediglich mit sechs Toren gewonnen haben, konnten die Gossauer die Tordifferenz im Fernduell ausbauen, welche nun eine Runde vor dem Direktduell mit 25 Toren Unterschied klar auf Gossauer Seiten liegt.

Im Fernduell die Ausgangslage verbessert haben: Halter (10 Paraden), Enzler (1), Garbini N., Carpanese (3), Kessler (2), Moser (3), Brülisauer (5/3), Rutz (2), Schneider (11), Gutmann (1/1) und Rügge (2)

ohne: Scheiwiler, Peyer (verletzt), Lämmler, Garbini D., Kobler (alle Herren 2) und Gröpl (krank)

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BSV Future Bern - TSV Fortitudo Gossau 32:25 (17:14)

Wegen vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen reiste die MU17 Elite mit lediglich acht Feldspieler in die Schweizer Hauptstadt. Dort wollten die Forti-Jungs den Drive aus dem IBOT auf die Platte bringen, trotz den widrigen Umständen zwei Puntke entführen und Bern in der Tabelle überholen. Der Beginn funktionierte nach Plan. Insbesondere Linkshänder Kuhn legte sein Herz im Angriff auf die Platte und spielte mit viel Druck auf das Tor. In der Deckung fehlte die Härte aus dem interantionalen Turnier. Vor Ende der ersten Halbzeit schlichen sich dann die ersten Fehler ein, was die Berner mit einem kleinen Polster in Führung brachte.

Als wären die Umstände nicht schon genügend hart gewesen, stellten die Schiedsrichter in der Startphase der zweiten Hälfte noch Schneider und Mosimann wegen sehr hart gepfiffenen 3mal 2-Minutenstrafen definitiv vom Platz. Die Pfiffe bedeuteten, dass die Gossauer ohne Auswechselspieler und mit vier Flügelspielern die restlichen zwanzig Minuten absolvieren mussten. Die übrig gebliebenen Spieler zeigten viel Moral. Sie konnten sogar auf drei Tore Differenz aufholen. Doch dann war der Tank zu leer und am Ende gewannen die Berner verdient das Direktduell in der Tabelle.

Da das Minimalziel Ligaerhalt bereits seit Längerem erreicht ist, möchte man nun die drei letzten Spiele nutzen, weitere Entwicklungsschritte zu vollziehen, ohne gross auf die Tabelle zu schauen. Die nächste Chance dazu gibt es in einer Woche in der Buechenwaldhalle im Ost-West-Spiel Genf gegen Fortitudo.

Dezimiert in der Hauptstadt verloren haben: Niedermann, Mannhart, Mitrovic, Verlezza, Osterwalder, Schneider, Bischofberger, Inauen, Kuhn und Mosimann

Fortitudo ohne Peyer, Gönültas (beide verletzt), Rügge (gesperrt), Zeller, Stadler (beide krank), Bettenmann und Koller (beide Einsatz im Interteam)

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TSV St.Otmar SG   :   SG Fürstenland         32  : 24  (14 : 13)


Der Sieg im Derby der beiden U13 Teams ist für Otmar schlussendlich verdient!

Wegen der Handverletzung von Torwart Noah Küffer musste der junge und (noch) weniger grosse Naum Schurter die verantwortungsreiche Position übernehmen. Insbesondere in Halbzeit 1 hielt er seine Mannschaft absolut im "Rennen", weil die St.Galler, bis auf den "Shooter" immer wieder in seine Reichweite warfen.

Trotz sehr verhaltenem Beginn in der Kreuzbleiche (0:4!), steigerten sich die Fürstenländer kontinuierlich. Der Linkshänder Flawiler, Matteo Etter, nahm sich sehr viele Würfe! Mit der Zeit fand er Tempo und mit weniger Querbewegung immer wieder Lücken in der Otmar-Deckung. Er avancierte zum Topscorer im Team der "Weiss-Schwarzen"! Schlussendlich gewann er den "Direktvergleich" gegen den ein Jahr älteren Otmarspieler mit 11:9. Allerdings war jener Akteur mit nur 2 Fehlversuchen effizienter, beziehungsweise präziser.

Auch in der Deckung konnte er in diesem "Duell" sehr wichtige Erfahrungen sammeln. Er dankte dies dem Trainer mit grosser Kampfesmoral und erfolgreichem 1:1-Verhalten.

Der Herisauer Keichi Preisig spielte wohl seine beste Partie für seine Mannschaft und es scheint, dass er in der Deckung und auch im Angriffsverhalten den "Knopf" aufgemacht hat! 3 Tore aus 4 Versuchen sind eine sehr erfreuliche Quote!

Überhaupt trafen sich 2 Philosophien, denn die Stadt-St.Galler versuchten sehr viel in den 1:1-Situationen oder mit ihrer Urgewalt ein Tor zu erreichen. Auf der Gegenseite sollte mit "Mut zur Lücke" und einfachen Auslösehandlungen eine Überzahl geschaffen werden. Weil die Fürstenländer dies mit zu wenig Dynamik anstellten, liefen sie sich öfters fest. Und was es noch schlimmer machte: Es tat oft weh...

Dank der Steigerung nach der mageren Startphase, verdienten sich die U13 RLZ-Spieler einen knappen Rückstand (13:14) zur Pause, der noch Vieles erhoffen liess.

Leider produzierten die jungen Fürstenländer in der Anfangsphase wieder zu viele Eigenfehler und trafen schlechte Wurfentscheidungen, so dass der Otmar-Express (zu einfach) durch die 1:5-Deckung marschieren konnte und auch Naum Schurter im Tor etwas den Biss aus der ersten Spielhälfte vermissen liess.

Die Vorentscheidung fiel somit bereits nach etwa 40 Spielminuten! Ein Timeout zeigte "verzögert" Wirkung, so dass immerhin kein "Stängeli" zu Stande kam. Es darf nun wieder von einer guten Phase der Fürstenländer gesprochen werden, denn die zum Teil "rustikaleren" Deckungsformen schürten einen Biss, der dann zu einer sehr intensiven Endphase führte, in der sich auch die "Weiss-Schwarzen" (endlich) auch nicht zimperlich zeigten. Wie eingangs erwähnt, ein korrekter Spielausgang (32:24) mit agileren (weil mehr Zug aufs Tor) und kräftigeren Otmärlern im Angriffsvergleich.

Am Sonntag, 29.April kommt es dann um 12.00 zum Saisonschlussspiel in der Buechenwaldhalle gegen das Team von der Goldküste "GS Stäfa Espoirs 2", welches dann nochmals Gelegenheit bieten wird, sich von der "Sonnenseite" zu zeigen.


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit etwas mehr Konstanz und Treffsicherheit haben ein besseres Resultat verpasst:

Noah Küffer (verletzt auf der Bank), Naum Schurter; Adam Balogh, Damian Bruggmann, Matteo Etter, Christoph Frick, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Silvan Bücheli (Familie), Timur Farkas und Lino Solér (Ferien)

Gianni Keller

 

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GS Stäfa   :   TSV Fortitudo Gossau   28  :  21   (13 :  8)


Das war wohl gar nichts!!!

Anstatt die wirklich guten Leistungen und das "Feuer" aus dem Osterturnier in Biberach bestätigen zu können, war es wirklich schwer nachzuvollziehen, wie fast die ganze Mannschaft sich derart als "Elite-Mannschaft" präsentieren wollte.

Der Start war eigentlich bis auf die Ballbehandlung nach der Auslösung recht schwungvoll und "gefühlt" hätte eine klare Führung herausschauen müssen! Ein Zeitspiel nach wenigen Minuten offenbarte jedoch das Hauptübel im Angriff! Zu nahe, dann quer und erst noch aus dem Stand. So verpuffte die Anfangsenergie "an Ort"!

Auch das Verteidigungsverhalten war meilenweit entfernt von der "IBOT-Form"! Im Gegensatz dazu waren die Jungs von der Goldküste mit ihrem dynamischen Anlaufen 2 Klassen besser und vor allem effizienter. Aus diesem Grunde musste das Timeout nach rund 20 Minuten und "-3" bei 8:5 Linderung schaffen.

Ein Art "Strafe" für die Forti-Jungs war es jedoch auch, als die Stäfner auch noch mit der 2.Garde die Deckung durcheinander wirbelten, so dass unter dem Motto "Wer sich nicht bewegt, den bestrafen die Schiedsrichter" auch die "2 Minuten" zunahmen. Allerdings ist auch dies auf das Heimteam zutreffend. Dass die "Weiss-Schwarzen" dabei in Überzahl in ein Zeitspiel liefen, sagt sehr viel über die angestrebte Angriffsdynamik aus...

Gescheiter wäre ein Besuch der Kaffeebar gewesen, denn die sogenannten "gutgemeinten Tipps" wurden geradezu ignoriert oder gegenteilig umgesetzt. Ein 13:8 zur Pause war verteidigungsmässig noch haltbar. 8 Tore im Angriff wohl eher nicht...

Mit einem Appell an das freitägliche Abschlusstraining, in dem die Jungs wirklich Vollgas gingen und deshalb die Trainer wohl auch (zu?) positiv stimmten, sollte der "Schrott" der ersten 30 Minuten entledigt werden und das "IBOT-Feuer" reanimiert werden.

Cyrill Conscience und mit etwas Verzögerung auch Mauro Mattioli machten nun mehr "Dampf" aus dem Rückraum und Besmir Avdili gelangen auch ein paar gute Paraden. Andere, wie Aurel Sostizzo, hatten totale Blackouts und trafen reihenweise völlig falsche Entscheidungen, die ein Aufholen verunmöglichten. So pendelte sich der Abstand bei 5 bis 6 Minustoren ein.

Angriffsmässig hoben sich Daniel Inauen und Jan Brülisauer von ihren Teamkollegen ab und zeigten eine Performance, wie sie der Trainer erwartet und eingefordert hatte, um den "IBOT-Auftritt" zu bestätigen. Dies gelang kaum einem anderen Fürstenländer über die gesamte Spielzeit gesehen. Ausser bei Moreno Labriola der es tatsächlich versuchte, dynamischer anzulaufen und schon konnte mittels Parallelstoss der Linksaussen freigespielt werden. Leider blieb es bei einzelnen "Müsterchen" dieser Art.

Wie bei Stäfa bekamen vor allem auch die jüngeren "RM-Spieler" Jerome Rutz und Marco Streule sehr viele Spielanteile, doch agierten sie entweder aus dem Stand mit Versuchen ins 1 gegen 1 zu gehen oder "hofften", dass die Anspiele an den Kreis den richtigen Abnehmer finden würden... Werden die richtigen Lehren gezogen, ist dem Auftritt an der Goldküste doch noch etwas Positives abzuringen. Dass die 2. Hälfte "nur" mit 15:13 für die "Gelb-Schwarzen" endete, wäre auch noch ein etwas "erzwungener" Pluspunkt für die Fürstenländer...

Abhaken und sofort wieder vorwärts schauen! Es wäre wünschenswert, wenn sich die Forti-Jungs wieder ihres gezeigten "IBOT-Feuers" erinnern würden, denn gegen Ami GC wird es ein ganz anderes Forti-Gesicht brauchen, damit im Heimspiel (Buechenwald) am kommenden Samstag, 14.April um 13.30 Uhr nicht unbedingt 2 Punkte, jedoch mindestens ein Zeichen von "Wiedergutmachung" ersichtlich sein wird.


HOPP FORTI!!!

Ohne Tempo im Angriff, ohne agile Verteidigung und ohne Spass die 2 Punkte abgegeben haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Ognjen Stevic (Ferien)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Ein nahezu perfektes Spiel bat unser Damen 1 am Dienstagabend in der heimischen BZ-Halle. Vor fast voller Tribüne zeigte die Heimmannscht attraktiven und effizienten Handball im Spitzenduell gegen den Erstplatzierten HC Dietikon. Von Beginn an waren die Spielerinnen konzentriert und kämpften gemeinsam um jeden Ball. Die Seiten wurden beim Stand von 11:6 gewechselt.

Die Willensstärke und der Teamgeist der SG Uzwil/Gossau war kaum zu stoppen. Nahezu jede einzelne Spielerin, unter anderem auch unsere Minions (Juniorinnen), verwertete Tore und trug somit zum Sieg gegen die Zürcherinnen bei. Der Teamspirit in diesem Spiel war nicht nur für die Spielerinnen selbst, sondern auch auf der Tribüne spürbar. Gemeinsam gekämpft - gemeinsam gewonnen. (24:15)

Mehr Worte möchte wir darüber nicht verlieren. Schliesslich bleibt nur kurze Zeit zur Regeneration und neuer Fokusierung auf den nächsten Ernstkampf. Unsere Damen spielen bereits am kommenden Samstag 07.04. auswärts in Basel. Trotz weiter Reise will die Mannschaft erneut mit Teamspirit überzeugen und zwei Punkte zurück in die Ostschweiz nehmen. Vielen Dank den zahlreichen Fans für die grandiose Unterstützung und das laute HOPP SG!

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Zusammen mit dem U17 Elite-Team verbrachten die U15 Elite-Jungs die Ostertage in Biberach an der Riss, um sich im internationalen Vergleich zu messen.

Als Zielsetzung forderte der Trainer "Ruhm und Ehre" an die Forti-Fahne zu heften und sich IMMER physisch und psychisch positiv den Herausforderungen zu stellen!

Turniere haben bekanntlich ihre Eigenheiten:

- 30 Minuten Spielzeit erlauben keinen Fehlstart! Die Halle der Gruppenphase gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen (14:7), VfL Potsdam 2 (15:11) und das Heimteam TG Biberach (7:7) war sehr eng, laut und harzfrei!...

- Insgesamt standen 5 (!)Dreifachhallen in kurzer Gehdistanz zur Verfügung. Um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, war auch dank "Verspätungsalarm" jederzeit auf dem eigenen Handy abrufbar, ein Test, ob das Team auch organisatorisch funktionierte.

- Die Unterkunft im gemeinsamen Schulzimmer mit den U17 war nicht nur in schlaftechnischer Hinsicht "streng". Wegen der verschiedenen Spielzeiten wurde es schwieriger, wenn ein Team früher aufstehen musste oder Spiele bis gegen 22 Uhr andauerten und der "Ausgang" dadurch knapp ausfiel...

- Das Anpassen an die "ruppigere" Gangart der zum Teil massiv grösseren und schwereren deutschen Jungs, hinterliess nebst Ehrfurcht auch blaue Flecken..

Wie das Resultat zeigt, hat sich das Team aus der Ostschweiz hervorragend aus dem Turnier verabschiedet, auch wenn nicht alle eingesetzten Jungs mit all diesen Turnierbedingungen klar kamen.

Dieses Jahr wurde der Fortitudo Gossau, zwar in die "schlechteste" Halle eingeteilt, doch bei der Gegnerschaft war kein Turnierfavorit auszumachen. Die beiden Samstagspiele konnten auf souveräne Art gemeistert werden. Gegen die TG Biberach ging es am Sonntagvormittag einerseits um den Gruppensieg, jedoch auch andererseits darum, dem VfL Potsdam, dem grossen Turnierfavoriten, im Viertelfinale auszuweichen. Dass diese Begegnung auch die allerletzte der gesamten Vorrunde war, erhöhte die Brisanz im Spiel gegen den Lokalmatadoren.

Da nicht nur die Gruppensieger, sondern auch die 3 besten Zweiten weiter kamen, wurden das Kalkulieren zum grossen Thema, in das auch die Mannschaft miteinbezogen wurde. Für alle "Insider" war klar, dass eine knappe Niederlage "helfen" würde, um zumindest nicht gegen die Ostdeutschen spielen zu müssen.


In einem "Verteidigungskrimi" ging das Vorhaben bis 10 Sekunden vor Schluss auf. Der 7."unnötige" Treffer zum Unentschieden durchkreuzte dann doch noch die Pläne...

Die negative "Begleiterscheinung" war zudem, dass bereits eine halbe Stunde später am andern Ende der "Hallenkette" nun doch der Titelfavorit wartete. Die "Weiss-Schwarzen" kamen in den "Genuss" einer Lehrstunde! Beim 21:4 wurden einerseits die Grenzen von "Gleichaltrigen" aufgezeigt, jedoch auch die Möglichkeiten dargeboten, wie deutscher Spitzenhandball gespielt wird. Und das ohne Harz!... Gerne sei der Satz von Cyrill Conscience zitiert: "Ich hätte nie geglaubt, dass man den Ball ohne Harz so präzise und scharf spielen kann!"

Es war tatsächlich faszinierend, wie diese Junghandballer aus Potsdam mit Tempo, Physis und taktischer Abgeklärtheit und vor allem mit grossem Selbstverständnis auftraten. Alle Forti-Jungs durften diese Handballlektion hautnah auf der Platte miterleben. Leider bekam dies Jerome Rutz schmerzhaft zu spüren. Mit einer "Tomate" war das Turnier für ihn leider gelaufen.

Ironie des Schicksals war es wohl, dass im "Halbfinal" der Ausmarchung um die Plätze 5 bis 8 erneut die Biberacher mit ihrem 2 Meter-Mann(!) auf dem Programm standen. Abends um 21.22 Uhr, sogar pünktlich, traten die Fürstenländer topmotiviert auf und hauten die Einheimischen gleich mit 15:6 ins Spiel um Rang 7 und 8! Eine tolle Teamleistung und "on fire" auf dem Feld und der Bank liess das Heimteam verzweifeln. Wie konnte das sein, wenn am Vormittag doch noch unentschieden gespielt werden konnte...Und das erst noch am 1.April...

Am Montag finden traditionell nur noch die Platzierungsspiele statt. Nach dem Packen und Saubermachen kam es noch einmal zu einer Begegnung mit einer sehr guten deutschen Mannschaft. Dem SV Remshalden sollte noch einmal alles abverlangt werden! Und die RLZ-Jungs starteten furios und gingen mit cool herausgespielten Toren 2:0 in Front! Auch in dieser deutschen Truppe war das Selbstverständnis und die "innere Ruhe" augenscheinlich und diese korrigierten ihren Fehlstart umgehend.

Insbesondere Daniel Inauen und Mauro Mattioli zeigten sich von ihrer besten Seite und hielten dadurch die Gossauer vor zahlreichen Fans, darunter das U17 Team und den Girls vom LC Brühl, weiterhin im Spiel.

Leider agierten die Schweizer zu hastig und schenkten so dem Gegner zu einfache Tore. Bis etwa zur 20 Minute konnten sich der Fortitudo noch Hoffnungen auf den 5.Platz machen. Dann war es eventuell auch eine Kraftfrage, die vor allem bei Cyrill Conscience gestellt werden könnte, da er in allen Spielen eine zentrale Rolle spielen musste. Ihn und auch Jerome Rutz hätte es noch mit "vollem Tank" gebraucht, um diese schwierige Hürde doch noch meistern zu können.

Mit dem 13:16 und dem 6.Turnierrang durfte das U15 Elite erhobenen Hauptes das IBOT 2018 beenden!

Apropos VfL Potsdam: Turniersieg gegen Balingen in der Verlängerung! Die Vorahnung und das Kalkül hatte doch etwas Wahres...

Wie weit nachhaltig die Erfahrungen aus diesem Vergleich mit deutschen Teams sein werden, erfahren wir am kommenden Samstag, 7.April, wenn um 11.45 Uhr in der Stäfner Frohberghalle gegen die "Gelb-Schwarzen" eine schwierige Aufgabe wartet, um den 5.Platz in der Meisterschaft konsolidieren zu können.

 


HOPP FORTI!!!

Das beste Resultat aller teilnehmenden Schweizer Vereinsteams erzielt haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler, Marco Streule und Timon Truniger

Gianni Keller und Pascal Dörig

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Internationales Biberacher Osterturnier

Die MU17 Elite reiste über Ostern an das Biberacher Osterturnier in Deutschland. Das Turnier ist mit Topteams aus ganz Europa besetzt. Leider musste das Team aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Peyer, Osterwalder und Mannhart geschwächt antreten. Im ersten Gruppenspiel am Samstagabend traf man auf den TSV Niederraunau. Mit viel Kampf und Leidenschaft versuchten beide Teams in der Haupthalle vor vielen Zuschauern positiv ins Turnier zu starten. Es war ein Hin und Her. Mal waren die Schweizer mal die Deutschen in Front. Am Ende waren es aber leider Zweitere, welche ein wenig mehr Cleverness an den Tag legten und die ersten Punkte (15:14) einfuhren. Im zweiten Gruppenspiel spät am Abend wartete dann der Gruppenfavorit aus Bremen auf die Forti-Jungs. Die Bremer waren auf jeder Position wohl fünf bis zehn Zentimeter grösser und ungefähr zehn Kilogramm schwerer. Von diesem Bild liessen sich die Gossauer zu sehr einschüchtern und gerieten gleich mit 7:0 ins Hintertreffen. Als dann bemerkt wurde, dass man spielerisch absolut dagegen halten kann, wurde der Abstand konstant gehalten. Die Hypothek vom Anfangsschock konnte jedoch nicht aufgeholt werden und man verlor 21:14. Im dritten Spiel um 7.30 Uhr am Morgen wollten die Ostschweizer dann endlich ihr erstes Erfolgserlebnis. Die Motivation und Bereitschaft war beim Warm Up deutlich zu sehen. Doch als der Schiedsrichter das Spiel frei gab, war alles weg und man zeigte zum ersten mal ein wirklich schlechtes Spiel (17:14 gegen JSG Neckar-Kocher). Dadurch mussten die Fortianer nun in die Verlierergruppe.

Doch dort wollte man sich nicht als Verlierer auftreten, aufstehen, weiterkämpfen und das Turnier neu lancieren. Die Mannschaft zeigte ab diesem Zeitpunkt ein völlig anderes Gesicht. Kämpfte, spielte Clever und vor allem auch sehenswert. Ganz nach der Devise "Prügeln oder geprügelt werden" stand die Deckung mit einem starken Schlussmann Niedermann wie ein Bollwerk und konnte mehrere Tempogegenstösse lancieren. Im Angriff führten die Schwarz-Weissen eine wirklich feine Klinge. So gelangen in den drei Platzierungsspiele dann drei lockere Siege (9:13 gegen TSV Alemannia Freiburg/11:21 gegen TG Biberach/19:14 gegen SSV Brixen). Die Mannschaft zeigte ein eindrückliches Lebenszeichen und möchte mit diesem Schwung nun noch den letzten Monat der Saison mit vier Meisterschaftsspielen erfolgreich gestalten.

Internationale Erfahrung gesammelt haben: Niedermann, Mosimann, Gönültas, Mitrovic, Koller, Schneider, Verlezza, Bischofberger, Zeller, Inauen, Stadler, Kuhn und Rügge gecoacht von Kramer und Osterwalder

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