Mai 2018

Am vergangenen Wochenende haben sich die Regionalauswahlen zum Finalturnier um die Schweizer Meisterschaft in der GoEasyArena in Siggenthal getroffen. Die RA Ost reiste mit den fünf RLZ Fürstenlandspielern Cyrill Conscience, Aurel Sostizzo, Jerome Rutz (alle Fortitudo Gossau), Andrin Schneider (KTV Wil) und Jan Brülisauer (TV Appenzell) sowie dem RLZ-Trainer Raphael Kramer als Tabellenerster an. Der Samstag mit den zwei letzten Gruppenspiele wurde als Testtag genutzt, da die Halbfinalualo bereits klar war. Trotzdem schauten drei Punkte raus.

Trotz oder wegen lockerem Samstag zeigte die Ostauswahl im Halbfinale gegen Aargau Plus grosse Mühe. Die erste Halbzeit ging klar mit 7:12 verloren. Doch in der zweiten Halbzeit platzte der Knoten und die Ostschweizer konnten mit einem 23:18-Sieg den Finaleinzug feiern.

Im Finale gegen die Zürcher Talente gab es dann an der Ostschweizer Deckung kein Vorbeikommen. Das Spiel war in der Pause beim Stand von 4:12 schon vorentschieden. In der zweite Hälfte konnte dann durchgewechselt werden und am Ende der Schweizer Meistertitel gefeiert werden.

Pokalübergabe

 

Siegerfoto

 

RLZ-Spieler mit dem Pokal

 

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Dieses Wochenende läuft die Schweizer Meisterschaft. Die Ostschweiz geht gleich mit sechs RLZ-Spielern (Cyril Conscience (Fortitudo Gossau), Andrin Schneider (KTV Wil), Aurel Sostizzo (Fortitudo Gossau), Jerome Rutz (Fortitudo Gossau), Mauro Mattiolo (HC Flawil) und Jan Brülisauer (TV Appenzell)) als Favorit ins Rennen!
#HoppOscht

 

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Seit geraumer Zeit, war es wieder einmal möglich, mit der Bussenkasse "auswärts" etwas unternehmen zu können, auch wenn dies überhaupt eigntlich nicht das Ziel einer solchen "Institution" ist...

Aus Gründen des "Personenschutzes" wird die Erwähnung der "Hauptsponsoren" unterlassen, doch war auch noch ein Überschuss vom Osterturnier in Biberach ein schöner Batzen, der den Besuch einer Kartbahn ermöglichte. Leider waren 3 Jungs ferienhalber verhindert, so dass 14 gut gelaunte U15 Elite-Jungs den Kobler Bus bestiegen.

Für eine Stunde gehörte ihnen die ganze Bahn! In 2 7er-Gruppen ging es im 10 Minuten-Intervall um eine Trainingseinheit, dann Quali und schlussendlich um ein Rennen von Position 8 bis 14 und am Schluss um den Tagessieg!

Die "Routinierten" legten gleichlos wie die Feurwehr, während andere zuerst eher "fahrenden Hindernissen" glichen. Doch das sollte sich bald ändern und heisse Positionskämpfe mit viel Pneugequietsche, Mötorenlärm und Benzingeruch boten ein tolles Spektakel!

Die schnellste Runde gehörte Mauro Mattioli, während Daniel Inauen als Tagessieger aus dem 3 Kampf hervorging, bei dem Timon Truniger das Podest abrundete und den beiden Führenden mächtig im Nacken sass.

Noch auf der Rückfahrt blieb der Lärmpegel hoch, denn da wurde weiterhin analysiert, kritisiert und eigene Aktionen hochstilisiert...

Den "würdigen" Abschluss bildete ein letzter "Boxenstopp" im Herisauer "Burger-King"!

Moreno Labriola sei an dieser Stelle für die Koordination des eindrücklichen Erlebnisses gedankt, sowie Pascal Dörig, der als "IBOT-Assi" und Reporter einige bildliche Impressionen einfing. Zuguterletzt ein grosses MERCI an das ganze Team für das Überreichen der grosszügigen Früchtekörbe ans Trainerteam!

Bereits kommende Woche können die Jungs selber wieder mit ihrem Körper ohne fremde PS-Unterstützung Vollgas geben, wenn der Start in die neue Saison erfolgt!

In grosser Vorfreude auf eine spannende 1.Vorbereitungsphase!

Gianni Keller

Der Link zu den Bildern:

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Den Saisonabschluss des U13 RLZ Fürstenland genossen die Jungs im "Maestrani Chocolarium" in Flawil! Das lückenlose Erscheinen liess darauf hindeuten, dass sehr grosses Interesse an der Sache vorhanden war...

Der Rundgang ist interaktiv gestaltet und die Junghandballer konnten an diversen Posten mit allen Sinnen den Werdegang der Schokolade erleben. Eine nette Dame als "Guide" lieferte viel Wissenswertes via Ohr-Set direkt an die Jungs weiter.

Einzelne "Flawiler" waren nicht das erste Mal bei dieser 1stündigen Führung durch die erst einjährige , also praktisch neue, Strecke duch die "Schoggifabrik". Bei den beliebten Degustationsstellen war der "Heimvorteil" deutlich zu erkennen...

Als Höhepunkt durfte Jeder seine eigene Tafel Schokolade produzieren. Die braune, weisse oder schwarze Schoggisauce wurde auf eine Form gespritzt und der Dekoration waren in farblicher und aromatischer hinsicht keine Grenzen gesetzt! In einem Kühllift drehten die selbstgarnierten Tafeln in ca. 15 Minuten ihre Runden nach oben, bis die Fürstenländer-Jungs ihr eigene Tafel Schokolade in Händen halten konnten.

Mit etwas Stolz und recht vollem "süssen" Bauch klang das RLZ-Jahr 2017/18 in voller Zufriedenheit aus.

Mitte Mai beginnt das 3.Jahr der RLZ Fürstenland-Story auf Stufe U13! Ein spannender Jahrgang wartet darauf, "bewegt" zu werden!

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

Gianni Keller

 

Hier der Link zu den Photos!

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H2 Saisonrückblick

Das Saisonziel der Mannschaft während der Saisonvorbereitung war klar, oben in der Tabelle mitmischen und mit etwas Glück an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Es war ein hochgestecktes Ziel, da die Mannschaft schon zu Beginn nicht immer mit Trainingspräsenz glänzte und sich die Verletzungshexe immer wieder ins Team schlich. Trotz allem waren die Spieler hoch motiviert und wollten schon im ersten Saisonspiel allen ihr Können zeigen.

 

Doch schon im ersten Spiel, gegen Romanshorn 2 (Aufsteiger von der 3. Liga), konnte man nicht die Leistung abrufen, welche man aus der letzten Saison gewohnt war. Es folgte eine bittere 28:26 Niederlage, welche der Mannschaft die Realität aufzeigte. Die Qualität der Mannschaft war vorhanden, doch man konnte dies nur selten umsetzen. Bis Ende November und dem mittlerweile drittletzten Tabellenplatz zeigte den Spielern, dass das Saisonziel bald unmöglich war und man sich mit dem Thema „Abstiegskampf“ auseinander zu setzen hatte. Da das Herren 2 auch noch die letzten drei Spiele der ersten Saisonhälfte gegen die ersten drei der Tabelle absolvieren musste, machte die Lage nicht angenehmer. Durch eine überragende Mannschaftsleistung konnte man zwei von diesen drei Spielen gewinnen und man musste sich nur vom Leader, HC Andelfingen, mit einem Tor geschlagen geben.

 

Die Mannschaft überwintert im unteren Teil der Tabelle, doch konnte man in den letzten Spielen Selbstvertrauen gewinnen und sich auf die neue Saisonhälfte fokussieren. Das Team wurde personell verstärkt, da mit Robin Mauchle (vom Herren 1) und mit Roger Niederer (Kreuzband Verletzung) wieder zwei wichtige Stützen zurückgekehrt sind. Doch musste man mit Marcel Oertig auch einen Spieler gehen lassen, welcher die Verteidigung stets zusammengehalten hatte. So wurde das Herren 2 neu zusammen gewürfelt und waren durch schweisstreibende Trainings bereit für die nächsten Spiele.

 

Die zweite Saisonhälfte ist schnell erzählt. Ein Sieg nach dem anderen reihte sich auf das Konto und man kletterte kontinuierlich die Tabelle hinauf. Man konnte sich auf die erste und zweite Welle wieder verlassen und durch das schnelle Spiel mit einer kompakten Verteidigung die Gegner reihenweise besiegen. Natürlich kam auch das nötige Glück dazu, welche gewisse Spiele zu unseren Gunsten entscheiden liess.

Dank einer perfekten Rückrunde mit 11 Siegen hintereinander konnte man die Saison auf dem dritten Tabellenplatz abschliessen. Da das Team aus Bruggen auf die Aufstiegsspiele verzichtete, konnte die Mannschaft von Trainer Künzler sich auf einen Saisonabschluss freuen mit zwei weiteren Spielen und die Möglichkeit, sich für die 1. Liga zu qualifizieren.   

 

Die Aufstiegsspiele

Es begann alles an der Spielbesprechung am Dienstag vor dem Auswärtsspiel in Frick (AG). Gätsby teilte uns die volle Unterstützung des Vereins bezüglich Aufstieg mit. Ausserdem stellten sie uns einen Car für die Auswärtsfahrt zur Verfügung.
Mit einigen Fans und ein bisschen Nervosität ging es dann am Samstag auf nach Frick. Jedoch gestaltete sich diese Fahrt durch den zur Verfügung gestellten Car einiges angenehmer als sonst.

Während dem Einlaufen in der Halle konnte man schnell feststellen, dass ein grosses und lautstarkes Publikum der Heimmannschaft anwesend war. Das machte sich auch bei einigen Spielern in Sachen Nervosität in der Anfangsphase bemerkbar. Diese Nervosität wiederspiegelte sich auch durch den Halbzeitstand von 17:11 für die Heimmannschaft. Durch eine ermutigende Pausenansprache durch die Trainer Rolf Erdin und Roman Künzler und einen starken Kampfgeist, kämpften sich die Herren bis auf ein Tor wieder an Frick heran. Doch ein paar schwache Minuten und einige Ballverluste brachten uns dann schlussendlich doch eine 28:24 Niederlage ein. Sicherlich kann man auch miteinbeziehen, dass auf einigen Positionen durch fehlende Tiefe aufgrund von Abwesenheiten die Wechselmöglichkeiten fehlten.

 

In der anstehenden Trainingswoche ging es dann daran, die Niederlage abzuschütteln und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Die Mannschaft wurde durch den Trainerstab wieder hervorragend auf das Spiel eingestellt und alle waren unglaublich heiss auf das bevorstehende und entscheidende Spiel gegen die erste Mannschaft des HC Vevey.

Am Sonntag besammelten wir uns also zum alles entscheidenden „Finale“ gegen den HC Vevey. Wir wussten, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren müssen, um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Somit galt es, einen sicheren und kompakten Abwehrblock zu stellen und mit schnellem Spiel die wichtigen Tore für den geforderten „+5“-Sieg zu erzielen.

 

Die Halle war ausgesprochen gut gefüllt und die Mannschaft war sicherlich gepuscht durch die super Unterstützung ihrer Heimfans. Nach einem nervösen Start fand die Mannschaft immer besser zu Ihrem Spiel und ging durch einen guten Abwehrblock und zwei herausragenden Torhütern in Führung und setzte sich immer weiter ab. Mit einem „guten“ Polster ging es dann in die Pause. In der Kabine wurden dann die Gemüter wieder beruhigt und darauf eingestellt, dass das Spiel wieder bei 0:0 beginnt und das Spiel erst nach 60 gespielten Minuten entschieden ist. Dank einer weiter bestehenden Kampf- und Teamleistung konnten wir den Vorsprung weiter halten und sogar noch ein bisschen ausbauen. Nach 60 Minuten und einem Spielstand von 35:22 durften die Herren der zweiten Mannschaft dann endlich den Sieg und den Aufstieg in die erste Liga feiern. Man bedankte sich bei dem hervorragenden Publikum genoss anschliessend noch den Abend mit ein paar Getränken und Würsten, bereitgestellt von unserem Forti-Beizli und unserem Trainer Roman Künzler.

Den Aufstieg in die erste Liga feierte die Mannschaft dann im Anschluss noch ausgiebig bis in die Nacht hinein.

Abschied Roman Künzler

 

Mit dem Aufstieg in die erste Liga ging zugleich auch die letzte Saison unter Trainer Roman „Kü“ Künzler zu Ende. Die vielen Jahre unter Roman haben nicht nur unsere handballerischen Qualitäten verbessert, sondern uns auch menschlich weitergebracht. Er war immer sensationell vorbereitet und hat die Mannschaft auf jedes Spiel hervorragend eingestellt. In punkto Ehrgeiz und Wille konnte ihn selten einer übertreffen und alle Spieler durften von seiner Erfahrung und seinem Wissen enorm profitieren.

Die ganze Arbeit in der Vorbereitung war immer hart und er hat selten locker gelassen. Jedoch zahlte sich dies immer in der darauf folgenden Saison aus.

Im Namen der ganzen Mannschaft des Herren 2 möchten wir Kü herzlich für seine Arbeit danken. Danke für die vielen Stunden, die er investiert hat, um uns und die Mannschaft weiter zu bringen. Wir alle können stolz sein auf das, was er mit dieser Mannschaft erreicht hat und das werden wir lange nicht vergessen!

Nochmals vielen Dank an dich, Roman, und wir hoffen, dass wir dich auch in Zukunft ab und an mal in der Sporthalle Buechenwald begrüssen dürfen. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

 

Ein grosses Dankeschön geht auch an den Verein und deren Führung. Danke, dass ihr uns diesen Aufstieg ermöglicht habt und uns dabei unterstützen werdet, das Beste aus dieser Mannschaft rauszuholen und uns die bestmöglichen Voraussetzungen bietet, um eine hoffentlich neue und erfolgreiche Saison zu starten.

 

Für die Mannschaft geht es nun abschliessend noch in die verdienten Ferien und für einige gibt es noch ein kleines Fest auf Malta.

Am 1. Juni geht es dann mit neuer Motivation und einem neuen Trainer in die Vorbereitung für die neue Saison in der ersten Liga.

 

Wir wünschen allen der Forti-Familie eine erholsame und schöne Sommerpause und danken dem Verein und dem scheidenden Trainer Roman Künzler für diese unglaubliche Saison.

 

Es grüsst die zweite Mannschaft des Fortitudo Gossau.

Lino H./Fabio B.

 

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Nach vier Jahren intensiver Arbeit mit vielen Aufstiegen sowie struktureller und organisatorischer Verbesserungen, erfüllt die Nachwuchsabteilung der Junioren vom RLZ Fürstenland, welche vom Leadverein TSV Fortitudo Gossau geführt wird, sämtliche Bedingungen für die Zertifizierung vom SHV. Die Anmeldung wurde in erster Instanz angenommen und nun darf die Juniorenabteilung mit Stolz unter dem Rookie Label auflaufen. Damit werden sie zum Flaggschiff der Ostschweiz.

Gossau. Die Situation vor vier Jahren sah düster aus. In der ganzen westlichen Ostschweiz gab es keine Möglichkeit für talentierte Handballer, an ihren Fähigkeiten auf entsprechendem Niveau, mit den dafür nötigen Rahmenbedingungen, zu arbeiten. Peter Streuli, Leiter Nachwuchs von Fortitudo Gossau, sah die Zeit gekommen, einen völlig neuen und mutigen Weg zu gehen. Ja nicht wenige bezeichneten die Idee aufgrund der zum Teil doch stillgelegenen Zusammenarbeit der Vereine als verrückt und unmöglich. Mit viel demokratischem Geschick und Offenheit schaffte er es, die Präsidenten von Fortitudo Gossau, HC Uzwil, HC Flawil, TV Herisau, KTV Wil und dem TV Appenzell (neu auch HC Rover Wittenbach) an einen Tisch zu holen, um über Möglichkeiten zu diskutieren, die besten Talente entsprechend zu fördern. Das Resultat der Zusammenkunft war grandios. Es entstand das RLZ Fürstenland. Mehr Infos über Organisation und Idee im unteren Infoblock. Doch die Verantworltichen mussten ganz unten beginnen. Mit lediglich einer MU15 Elite begann der erfahrene A-Lizenz-Trainer Gianni Keller die Arbeit im RLZ Fürstenland. Als diese Spieler dann ins MU17-Alter kamen, stiess der junge B-Lizenztrainer Raphael Kramer dazu. Jahr für Jahr wurde das Konstrukt grösser. Dank den Aufsteigerjungs mit dem Pionierjahrgang, konnten jährlich Aufstiege bis in die höchste Liga gefeiert werden. Neben der Halle organisierte Ziehvater Streuli wichtige leistungssporttaugliche Rahmenbedingungen. Die Zusammenarbeit mit den Stammvereinen wurde regelmässig intensiviert und beruht mittlerweile auf einer stabilen Vertrauenslage. Auf medizinischer Ebene wurde eine zweckmässige Organisation mit Sportarzt und Physiotherapie erarbeitet. Spezialtrainer für die Torhüter und die Athletik wurden eingestellt. Mit diesen professionellen Strukturen konnte die Juniorenabteilung immer weiter wachsen und nach vier Jahren bei der MU19 den Aufstieg in die Interliga gefeiert werden. Mit diesem Schritt wurde noch die letzte Bedingung für das Rookie Label erfüllt und die Anmeldung konnte auf die Saison 2018/19 eingereicht werden. Diese wurde in erster Instanz bewilligt.

Die Erlangung des Labels ist für die Nachwuchsabteilung ein sehr grosser Schritt in die Professionalisierung. Nebst der deutlich höheren Entschädigung von Swiss Olympic sowie Jugend + Sport, werden die Strukturen weiter verbessert. Da die sportlichen Ziele fast überall erfüllt sind, kann nun der Hauptaufgabe einer Nachwuchsabteilung, nämlich die individuelle Ausbildung der Junioren, eine höhere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ab Juni werden sie wöchentlich in zwei Teamtrainings, zwei Techniktrainings und zwei Athletiktrainings unter der Aufsicht den mittels Berufstrainerdiplom zertifizierten Trainer gefördert und gefordet. Weiter steht ihnen ein Athletenbetreuer und die entsprechende medizinische Betreuung zur Verfügung. Spieler, welche die vom Swiss Olympic geforderten Umfänge erfüllen, werden mit der Regionalen Talent Card ausgezeichnet, welche wiederum Vorteile in der Organisation des Alltags eines Leistungssportlers mit Beruf, Schule und Handball mit sich bringt.

Mit dieser Zertifizierung ist zwar ein weiterer grosser Schritt vollzogen, worauf jeder Spieler sowie die Verantwortlichen äusserst stolz sein dürfen. Doch man ist noch lange nicht am Ziel. Im MU19 fehlt noch der Aufstieg in die höchste Spielklasse, welcher nächste Saison angegriffen wird. Der Rookieverantwortliche Kramer warnt vor dem Ausruhen auf den Lorbeeren. Es sei noch viel Arbeit vor uns. Damit die Konstanz gegeben ist, muss jährlich ein gutes Scouting durchgeführt werden, um überall mindestens den Ligaerhalt zu wahren. Diese Voraussetzung dürfte für die nächsten Jahre gegeben sein. Ja im MU15 und MU17 dürfen sogar grosse sportliche Ziele anvisiert werden. Weiter muss die Zusammenarbeit mit den Stammvereinen regelmässig gepflegt und das Budget erweitert werden. Die Stammvereine dürfen sich schon bald auf den ersten "Return of Investment" freuen, weil die ersten im RLZ ausgebildeten Spieler in die Stammvereine zurückgeführt werden. Dafür wird aber noch ein bisschen Geduld nötig sein. Man darf gespannt sein, wie das neu entstandene Flaggschiff der Ostschweizer Juniorenausbildung weiter wächst. Mit dem Aufstieg vom Herren 2 von Fortitudo Gossau in die 1. Liga ist nun auch im Erwachsenenbereich für Gossauer Junioren eine weitere Entwicklungsmöglichkeit entstanden. Beim Aufstieg mitgeholfen haben bereits die ältesten RLZ-Junioren.

 

Infoblock RLZ Fürstenland

Das Regionale Leistungszentrum Fürstenland ist eine mittels Vereinbarung geregelte Zusammenarbeit im Juniorenbereich der Ostschweizer Handballvereine TSV Fortitudo Gossau, HC Flawil, HC Uzwil, TV Appenzell, KTV Wil, TV Herisau und HC Rover Wittenbach. In erster Linie geht es darum, die besten Talente der sieben Stammvereine gemeinsam zu fordern und fördern. Das ausführende Organ ist der TSV Fortitudo Gossau. Die an der jährlich stattfindenden Technikersitzung selektionierten Spieler aus dem Pool sämtlicher Vereine, werden je nach Alter in die verschiedenen Leistungsgefässe eingeteilt, trainieren dort unter leistungssportorientierten Rahmenbedingungen und spielen in den höchsten Schweizer Juniorenligen. So soll der Nachwuchs für das NLA-Team von Fortitudo Gossau aber auch für die Fanionteams der Stammvereine gewährleistet werden. Wenn ein Spieler am Ende der Juniorenzeit kein Potential für das NLA-Team vorweist, wird er in den Stammverein zurückgeführt. So hat dieser einen gut ausgebildeten Spieler in seiner Herrenmannschaft. Aufgrund der dadurch fehlenden Talente und Anzahl an Spielern in den verschiedenen Vereinsmannschaften, wird aber auch im Breitensportbereich zusammen gearbeitet. Wenn ein Verein zu wenig Spieler hat, um eine Mannschaft zu stellen, werden innerhalb vom RLZ Fürstenland Spielgemeinschaften gebildet. Dies mit dem Ziel, dass dem Handball in der Ostschweiz keiner abhandenkommt. Besonders erfreulich ist, dass es bereits einige Junioren gibt, welche für Lehrgänge der Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten werden.

Der Pionierjahrgang kurz vor dem MU17-Eliteaufstieg im Team Time Out

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SG Fortitudo Gossau Futuro – SV Fides rot 34:31 (15:11)

Die Saison ist bei Nahe beendet. Die Futuros hatten nur noch eine Partie vor sich, diejenige gegen den erstplatzierten in der Promotionsgruppe, die Junioren des SV Fides. Für das Trainerteam war klar: Heute greifen wir noch einmal richtig an. In Erinnerung an die allererste Partie, in welcher ich die Futuros als Assistent begleiten durfte, startete Gianni damals mit «Allegra», einem Rätoromanischen Gruss. Und genauso startete ich in die Garderobenbesprechung, mit alten Erinnerungen, welche mit Erfolgen verknüpft waren. Ziel für das letzte Meisterschaftsspiel war es, bereit zu sein von Minute eins weg und Spass zu haben.

Rückblickend auf die ganze Saison war ersteres wohl ein Problem, welches wir bis und mit der letzten Partie nicht aus der Welt schaffen konnten. Die Stimmung war grundsätzlich vorhanden, man wollte losstarten, war aber eben nicht «parat». Und so kam es, dass ein Time-Out bereits in der 10. Minute genutzt werden musste, um die Weiss-Schwarzen daran zu erinnern, dass die Partie nun im Gange ist. Auch dies ist, in der ganzen Saison 2017/18 mehrmals vorgekommen. Glücklicherweise fruchtete aber das Time-Out. Die Gossauer machten einen 4 zu 8 Rückstand wieder gut und legten so richtig los. Unter anderem konnte man dank einem starken Kollektiv mit 15 zu 11 in Führung gehen. Ein starkes Kollektiv, was mich immer und immer wieder beindruckte, da doch die Individuen in diesem Team so unterschiedlich alt und zu Beginn auf so vielen verschiedenen Niveaus Handball spielten.

Nun machte das Handballspielen auch wieder Spass und ebenso das Zusehen von der Seitenlinie. Die Devise für die zweite Hälfte war, weiter zu machen wie zuvor. Tatsächlich konnte man zu Beginn der zweiten Hälfte nochmals aufdrehen. Unter anderem, weil SV Fides rot sich dazu entschloss, die ersten 10 Minuten in der zweiten Hälfte Mann zu decken. Die Futuros zeigten unbeeindruckt von dieser Massnahme schnellen und einfachen Handball und trafen Tor um Tor. Da haben sich die Schnappball-Einwärmspiele in der Saison 2017/18 also wirklich gelohnt. Die Futuros konnten den Vorsprung aus der ersten Hälfte zwar nicht ganz halten, boten aber dem erstplatzierten SV Fides rot Paroli und konnten als einzige Mannschaft in der Rückrunde dem SV Fides rot zwei Punkte abluchsen.

Die Futuros grüssen am Ende der Saison vom dritten Rang in ihrer Gruppe mit neun Punkten aus sieben Spielen. Die Bilanz wirkt etwas durchzogen, jedoch darf man mit der ganzen Saison zufrieden sein. Nun gibt es eine Pause bis Mitte Mai. Die haben sich alle auch verdient und vielleicht bringt es etwas, wenn man einmal nicht an Handball denken darf.

Vielen Dank den vielen Eltern, die ihre Jungs immer wieder herumchauffierten und pünktlich zur Besammlungszeit abluden. Dank gebührt unter anderem aber auch Gianni Keller, welcher seine «Cheftrainer»-Rolle in den Hintergrund stellte und dem Schreibenden die Möglichkeit gab, sechs der sieben Partien in der Rückrunde coachen zu dürfen. Merci vilmol, war toll!

Bis bald in der Saison 2018/19 und

Hopp Forti!!!

Dem erstplatzierten Paroli geboten und zwei Punkte geholt haben: Lars Lutz, Ognjen Stevic; Leo Baumgartner, Etienne Kobler, Andreas Diem, Gian Bosshard (n.e.), Nicola Peyer, Adam Dulkanovic, Luca Bücheli, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler), Moreno Labriola (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig, Gianni Keller (Trainerteam) und Amin Sapra (verletzt)

 

Und hier die Fotos! Ein grosses MERCI an Roli Peyer!

https://drive.google.com/open?id=1pAQAHKGt3-7IT-2GNsOBAztBxVn92Fwo

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