2018

Die MU17 Elite hat nun bereits zwei Monate trainiert. In den vier Trainings pro Woche wurde stetig an der Deckungsarbeit gefeilt. Zum Abschluss der Vorbereitungsphase I reisten die Fürstenländer an das wohl renommiertestes Juniorenturnier der Schweiz in Thun, um den Stand der Deckung auf höchstem Niveau zu testen. Wie der Titel bereits verrät, gelang das Unterfangen mit Bravour. Über alle drei Gruppenspiele gegen HC GS Stäfa, SG Pilatus und das Heimteam SG Lakeside Wacker Thun stand die Gossauer Verteidigung wie ein Bollwerk. Als Gruppenerster mit fünf Punkten aus drei Spielen qualifizierte man sich dann auch folgerichtig für das Finale gegen den Schweizer Meister aus Winterhur. Die Gossauer Jungs wollten anscheinend nichts von der Underdogrolle wissen. Von Beginn weg spielte man mutig und kämpfte um jeden Zentimeter. Leider bekam man den schnellen und wendigen Rückraum Rechts nur mit unfairen Mitteln unter Kontrolle. Weshalb es in 25 Spielminuten sage und schreibe sieben Zweiminutenstrafen für die Ostschweizer gab. Doch in Unterzahl zeigten sich die Forti-Jungs noch bissiger und konnten einige Strafzeiten resultatmässig sogar gewinnen. Trotzdem war es eine grosse Hypothek. Fünf Minuten vor Schluss lag man mit einem Mann weniger zwei Tore im Hintertreffen. Wohl nicht viele hätten noch auf die Forti-Jungs gesetzt. Doch das Team zeigte sich mental bereits äusserst stark. Tor um Tor wurde clever aufgeholt. Am Ende konnte man den letzten Angriff locker über die Zeit spielen und den grandiosen Turniersieg bejubeln. Das war eine tolle Leistung vom ganzen Team und ein grosser Schritt in die richtige Richtung. Doch die Jungs müssen am Boden bleiben. Die Sommerpause nutzen, um noch athletischer zu werden und in der Vorbereitungsphase II mit vielen weiteren Turnieren und Testspielen hart an sich arbeiten. In dieser Phase wird dann vor allem noch das Angriffsspiel verbessert.

Den Sieg an der Lakeside Challenge geholt haben: Mannhart, Niedermann, Koller, Mitrovic, Schneider, Zeller, Mattioli, Sostizzo, Inauen, Conscience, Rügge, Kuhn, Manser, Osterwalder, Mosimann und Peyer

Das Spiel wurde wie alle Platzierungsspiele professionell von Handvall.TV aufgenommen und können unter folgendem Link angeschaut werden.

Video Platzierungsspiele

Inauen wie immer Mr. 100% vom 7m-Strich

 

Gemeinsam mit System, Härte und Cleverness decken war das Ziel

 

Inauen und ...

 

Conscience führten im Angriff trotz weniger Trainingsstunden in der Offensive gekonnt Regie

 

Das Trainerduo Kramer/Osterwalder konnte auf sämtliche Spieler zurück greifen

 

Zeller als bissiger Shooter im Abschluss

 

Der junge Sostizzo zeigte sein Deckungspotential

 

Der starke Peyer reisst Löcher in die Deckung der Gegner

 

Ein bisschen gezaubert wurde auch. Die Jungs zeigten keine Nerven und verwandelten im Finale sogar einen Kempatrick

 

Vor dem Finale gabs einen Seespaziergang an dem der Gameplan mehrmals diskutiert wurde

 

Captain Rügge mit Turnierorganisator und ehemaligem Fortisöldner Buze

 

Im Finale war eine grandiose Stimmung im Team

 

Das erste Siegerfoto der Ausgabe MU17 Elite 2018/19. Weitere sind erwünscht...

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Damian Halter wird an der Lakeside Challenge in Thun trotz sämtlichen Elitegegner zum Torhüter vom Turnier gekürt.

 

Die U19 ist immer nahe an den Eliteteams dran. Aber als Interteam fehlt da und dort noch ein wenig.

 

#Aufsteigerjungs

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Am vergangenen Donnerstagabend wurde dann bereits ein erstes Trsiningsspiel angepfiffen. Im Oberzil tritt das Damen 1 gegen die U18I des LC Brühls an. Das Team war sich bewusst, dass es noch sehr früh für ein Ernstkampf ist, dennoch wollte man die Möglichkeit nicht auslassen.

Der Start verlief dann erwartungsgemäss fehlerhaft und vor allem noch sehr verhalten. Die Überzeugung fehlte in der Abwehr, viel zu leichtsinnig liess die SG Uzwil/Gossau die Juniorinnen durch die Verteidigung laufen. Nach zwanzig Minuten unterbrach der Schiedsrichterr die Partie zum ersten Mal. Mit wenigen Tipps und einer neuen Aufstellung kehrte man zurück aufs Feld. Mit erhöhtem Tempo und vor allem auch mehr Angriffigkeit spielten die Damen auf. Mehrmals konnten schnelle Konter erfolgreich verwertet werden. Die Damen fanden sich  besser ins Spiel und unterbrachen die Angriffe der Brühlerinnen frühzeitiger. Mit kleinem Rückstand ging es nochmals in die Pause. 

Nochmals neu aufgestellt begann das letzte Drittel. Mit hohem Tempo und vor allem mehr Biss errungen die Damen immer wieder einzelne Bälle und konnten diese über schnelles Angriffsspiel in Tore umwandeln. Schlussendlich blieb ein drei-Tore-Rückstand, welcher sich das Damen 1 in der Verteidigung einfing. Es fehlt noch an Härte, Entschlossenheit und vor allem an Aktion. Zu lange wird dem Gegner Raum für den Spielaufbau überlassen.
Dennoch darf das Damen 1 mit der Leistung zufrieden sein. Erste Erfahrungen werden nun mit in die Mannschaftstrainings genommen. Wir sindgespannt, wie sich das Team weiter entwickelt.

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TSV Fortitudo Gossau   :   HC GS Stäfa                        14  :  14   und   15  :  15
 
TSV Fortitudo Gossau   :   Kadetten Schaffhausen       17  :   5   und   18  :  15
 
Immer wieder um diese Zeit finden die ersten Wettkampfvergleiche mit den neuen Teams statt. So auch am Samstag, 9.Juni in der heimischen Buechenwaldhalle!
 
Als Spielpartner konnten die U15 Elite-Teams von GS Stäfa und der Aufsteiger Kadetten Schaffhausen gewonnen werden. Jeweils eine Doppelrunde à 30 Minuten gab den Trainern immer wieder die Möglichkeit in einer Pause Inputs zu gewähren oder es galt sich gleich anschliessend auf einen neuen Gegner einzustellen.
 
Im ersten Vergleich mit den Jungs von der Goldküste galt die Abmachung, dass vor allem das "B-Kader" zum Einsatz kommen sollte. Auf Forti-Seite war das auch eine gute Gelegenheit die Jungen spielen zu lassen, weil im ersten, erfreulichen Testmatch gegen das U17 Inter vor Wochenfrist mit dem SV Fides, die Älteren zum Zuge kamen.
 
Nur Marco Streule war als "Führer" mit dabei, währenddessen die anderen Jungs eine Krafteinheit im Kraftraum zu absolviern hatten. Das 14:14 war ein gerechtes Resultat in einem animierten Spiel, bei dem alle eingesetzten "Jungen", inklusive Torwart Noah Küffer, zu gefallen wussten und Marco Streule als Leader und Torschütze auffiel.
 
Offenbar war das "A-Team" dann so richtig "heiss" auf einen Spieleinsatz! Unter der Führung von Jan Brülisauer als "Hinten Mitte" im 3:2:1-System liessen die "Weiss-Schwarzen" nur gerade mal 5 Treffer zu und zeigten eine sehr gute Deckungsarbeit im Zentrum. Auch Besmir Avdili im Tor liess sich von seinen Vorderleuten inspirieren. Die Kadetten hatten nicht den Hauch einer Chance, auch wenn sie mit der Auslösung mit einer Einläufervariante noch am Ehesten die solide Abwehr in Verlegenheit bringen konnte.
 
Der 2.Vergleich gegen Stäfa zeigte 2 verschiedene Gesichter der Forti-Jungs. Stark begonnen und dann stark nachgelassen... Dies war mehrheitlich den vielen Wechseln geschuldet, unter der die Homogenität zu leiden hatte. Doch in einer Vorbereitungsphase hat das durchaus etwas Logisches an sich, auch wenn das Trainingslager in den Frühlingsferien der "Findung" schon sehr gut getan hat. Ein erneutes Remis mit 15:15 zeugt von diesem Spielverlauf.
 
Die Schaffhauser schienen nun "angekommen" zu sein und zeigten im letzten 30 Minuten-Test, dass sie ein würdiger Elite-Gegner sein werden. In einer intensiven Partie, die von den beiden Kreisläufern, die auch als "HM" agierten, mit ihrem "Kampfstil" geprägt wurde, behielten die Fürstenländer die Oberhand. Begünstigt wurde dies allerdings auch wegen des verletzungsbedingte Ausfalls des "Kämpfers vom Munot".
 
Gegen Schluss zeigten sich vor allem geistige Ermüdungserscheinungen, weil es bei der Chancenauswertung zu sehr haperte und die gerechtfertigten Zeitstrafen doch etwas gar "unclever" genommen werden mussten. Immerhin konnte so das Ergänzen durch einen Feldspieler geübt werden, welches auch noch etwas überlegter gestaltet werden kann.
 
Alles in allem ein gelungener Testlauf als Anlass, wie auch für den TSV Fortitudo Gossau, der sich schon einer ansehnlichen Frühform erfreuen darf. Weiter werden athletische Themen forciert, doch auch das "Nachholen" von Auslösehandlungen soll auf spielerische Weise Platz haben. Eine aussergewöhnlich hohe Anzahl an Linkshändern eröffnet für die kommende Spielzeit ganz neue Perspektiven im Angriff. Die 3:2:1-Deckung kann im Zentrum  auf einen "Atom-Block" zählen und der Junge Joel Locher vom TV Appenzell hat sich schon sehr gut als "Hinten Mitte" hinter seinem AI-Mitspieler Jan Brülisauer etablieren können.
 
Der Weg ist das Ziel!
 
Im Anschluss besuchte eine grosse Anzahl Eltern die Informationsveranstaltung, die sehr gut zum sportlichen Startschuss passte. Herzlichen Dank!
 
HOPP FORTI!!!
 
Einen erfreulen Testlauf absolviert haben:
Besmir Avdili, Noah Küffer; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Jan Brülisauer, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Jonas Häfliger, Etienne Kobler, Joel Locher, Janis Pfister, Keichi Preisig, Manuel Rajkovic, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule
 
verletzt: Jeremias Eilinger
 
Gianni Keller und Daniel Rutz
 
 
 

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An der gestrigen Swiss Handball Awards Night wurde Rolf Erdin als Trainer des Jahres 2018 ausgezeichnet. Es ist ein starkes Zeichen des Respekts der gesamten Handball-Schweiz gegenüber der Arbeit von Rolf. Wir sind megastolz. Rolf, du hast diese Ehrung mehr als verdient.
 
Am gleichen Anlass wurde Lucius Graf als Topscorer ausgezeichnet. Luci hat sich diese Ehrung durch die starken Leistungen in der vergangenen Saison redlich verdient.
 
Zu guter Letzt war auch Jannic Störchli unter den Nominierten für den Nachwuchsspieler des Jahres. Er musst Timothy Reichmuth vom HSC Suhr Aarau den Vortritt lassen.
 
Alles in allem hat Forti am gestrigen Abend einmal mehr ein starkes Zeichen gesetzt. Wir gratulieren den Augezeichneten und Nominierten ganz herzlich.

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Am vergangenen Wochenende haben sich die Regionalauswahlen zum Finalturnier um die Schweizer Meisterschaft in der GoEasyArena in Siggenthal getroffen. Die RA Ost reiste mit den fünf RLZ Fürstenlandspielern Cyrill Conscience, Aurel Sostizzo, Jerome Rutz (alle Fortitudo Gossau), Andrin Schneider (KTV Wil) und Jan Brülisauer (TV Appenzell) sowie dem RLZ-Trainer Raphael Kramer als Tabellenerster an. Der Samstag mit den zwei letzten Gruppenspiele wurde als Testtag genutzt, da die Halbfinalualo bereits klar war. Trotzdem schauten drei Punkte raus.

Trotz oder wegen lockerem Samstag zeigte die Ostauswahl im Halbfinale gegen Aargau Plus grosse Mühe. Die erste Halbzeit ging klar mit 7:12 verloren. Doch in der zweiten Halbzeit platzte der Knoten und die Ostschweizer konnten mit einem 23:18-Sieg den Finaleinzug feiern.

Im Finale gegen die Zürcher Talente gab es dann an der Ostschweizer Deckung kein Vorbeikommen. Das Spiel war in der Pause beim Stand von 4:12 schon vorentschieden. In der zweite Hälfte konnte dann durchgewechselt werden und am Ende der Schweizer Meistertitel gefeiert werden.

Pokalübergabe

 

Siegerfoto

 

RLZ-Spieler mit dem Pokal

 

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Dieses Wochenende läuft die Schweizer Meisterschaft. Die Ostschweiz geht gleich mit sechs RLZ-Spielern (Cyril Conscience (Fortitudo Gossau), Andrin Schneider (KTV Wil), Aurel Sostizzo (Fortitudo Gossau), Jerome Rutz (Fortitudo Gossau), Mauro Mattiolo (HC Flawil) und Jan Brülisauer (TV Appenzell)) als Favorit ins Rennen!
#HoppOscht

 

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Seit geraumer Zeit, war es wieder einmal möglich, mit der Bussenkasse "auswärts" etwas unternehmen zu können, auch wenn dies überhaupt eigntlich nicht das Ziel einer solchen "Institution" ist...

Aus Gründen des "Personenschutzes" wird die Erwähnung der "Hauptsponsoren" unterlassen, doch war auch noch ein Überschuss vom Osterturnier in Biberach ein schöner Batzen, der den Besuch einer Kartbahn ermöglichte. Leider waren 3 Jungs ferienhalber verhindert, so dass 14 gut gelaunte U15 Elite-Jungs den Kobler Bus bestiegen.

Für eine Stunde gehörte ihnen die ganze Bahn! In 2 7er-Gruppen ging es im 10 Minuten-Intervall um eine Trainingseinheit, dann Quali und schlussendlich um ein Rennen von Position 8 bis 14 und am Schluss um den Tagessieg!

Die "Routinierten" legten gleichlos wie die Feurwehr, während andere zuerst eher "fahrenden Hindernissen" glichen. Doch das sollte sich bald ändern und heisse Positionskämpfe mit viel Pneugequietsche, Mötorenlärm und Benzingeruch boten ein tolles Spektakel!

Die schnellste Runde gehörte Mauro Mattioli, während Daniel Inauen als Tagessieger aus dem 3 Kampf hervorging, bei dem Timon Truniger das Podest abrundete und den beiden Führenden mächtig im Nacken sass.

Noch auf der Rückfahrt blieb der Lärmpegel hoch, denn da wurde weiterhin analysiert, kritisiert und eigene Aktionen hochstilisiert...

Den "würdigen" Abschluss bildete ein letzter "Boxenstopp" im Herisauer "Burger-King"!

Moreno Labriola sei an dieser Stelle für die Koordination des eindrücklichen Erlebnisses gedankt, sowie Pascal Dörig, der als "IBOT-Assi" und Reporter einige bildliche Impressionen einfing. Zuguterletzt ein grosses MERCI an das ganze Team für das Überreichen der grosszügigen Früchtekörbe ans Trainerteam!

Bereits kommende Woche können die Jungs selber wieder mit ihrem Körper ohne fremde PS-Unterstützung Vollgas geben, wenn der Start in die neue Saison erfolgt!

In grosser Vorfreude auf eine spannende 1.Vorbereitungsphase!

Gianni Keller

Der Link zu den Bildern:

https://www.dropbox.com/sh/zit9zqw3cyr8c1b/AABb8eIWpSzh1PggVJBEZ_j_a?dl=0    

 

 

 

 

 

 

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Den Saisonabschluss des U13 RLZ Fürstenland genossen die Jungs im "Maestrani Chocolarium" in Flawil! Das lückenlose Erscheinen liess darauf hindeuten, dass sehr grosses Interesse an der Sache vorhanden war...

Der Rundgang ist interaktiv gestaltet und die Junghandballer konnten an diversen Posten mit allen Sinnen den Werdegang der Schokolade erleben. Eine nette Dame als "Guide" lieferte viel Wissenswertes via Ohr-Set direkt an die Jungs weiter.

Einzelne "Flawiler" waren nicht das erste Mal bei dieser 1stündigen Führung durch die erst einjährige , also praktisch neue, Strecke duch die "Schoggifabrik". Bei den beliebten Degustationsstellen war der "Heimvorteil" deutlich zu erkennen...

Als Höhepunkt durfte Jeder seine eigene Tafel Schokolade produzieren. Die braune, weisse oder schwarze Schoggisauce wurde auf eine Form gespritzt und der Dekoration waren in farblicher und aromatischer hinsicht keine Grenzen gesetzt! In einem Kühllift drehten die selbstgarnierten Tafeln in ca. 15 Minuten ihre Runden nach oben, bis die Fürstenländer-Jungs ihr eigene Tafel Schokolade in Händen halten konnten.

Mit etwas Stolz und recht vollem "süssen" Bauch klang das RLZ-Jahr 2017/18 in voller Zufriedenheit aus.

Mitte Mai beginnt das 3.Jahr der RLZ Fürstenland-Story auf Stufe U13! Ein spannender Jahrgang wartet darauf, "bewegt" zu werden!

HOPP FÜRSCHTELAND!!!

Gianni Keller

 

Hier der Link zu den Photos!

https://www.dropbox.com/sc/h2d3174ze043p83/AABdyKCx_Ve3Mcq1Ti1vgCLLa

 

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H2 Saisonrückblick

Das Saisonziel der Mannschaft während der Saisonvorbereitung war klar, oben in der Tabelle mitmischen und mit etwas Glück an den Aufstiegsspielen teilnehmen. Es war ein hochgestecktes Ziel, da die Mannschaft schon zu Beginn nicht immer mit Trainingspräsenz glänzte und sich die Verletzungshexe immer wieder ins Team schlich. Trotz allem waren die Spieler hoch motiviert und wollten schon im ersten Saisonspiel allen ihr Können zeigen.

 

Doch schon im ersten Spiel, gegen Romanshorn 2 (Aufsteiger von der 3. Liga), konnte man nicht die Leistung abrufen, welche man aus der letzten Saison gewohnt war. Es folgte eine bittere 28:26 Niederlage, welche der Mannschaft die Realität aufzeigte. Die Qualität der Mannschaft war vorhanden, doch man konnte dies nur selten umsetzen. Bis Ende November und dem mittlerweile drittletzten Tabellenplatz zeigte den Spielern, dass das Saisonziel bald unmöglich war und man sich mit dem Thema „Abstiegskampf“ auseinander zu setzen hatte. Da das Herren 2 auch noch die letzten drei Spiele der ersten Saisonhälfte gegen die ersten drei der Tabelle absolvieren musste, machte die Lage nicht angenehmer. Durch eine überragende Mannschaftsleistung konnte man zwei von diesen drei Spielen gewinnen und man musste sich nur vom Leader, HC Andelfingen, mit einem Tor geschlagen geben.

 

Die Mannschaft überwintert im unteren Teil der Tabelle, doch konnte man in den letzten Spielen Selbstvertrauen gewinnen und sich auf die neue Saisonhälfte fokussieren. Das Team wurde personell verstärkt, da mit Robin Mauchle (vom Herren 1) und mit Roger Niederer (Kreuzband Verletzung) wieder zwei wichtige Stützen zurückgekehrt sind. Doch musste man mit Marcel Oertig auch einen Spieler gehen lassen, welcher die Verteidigung stets zusammengehalten hatte. So wurde das Herren 2 neu zusammen gewürfelt und waren durch schweisstreibende Trainings bereit für die nächsten Spiele.

 

Die zweite Saisonhälfte ist schnell erzählt. Ein Sieg nach dem anderen reihte sich auf das Konto und man kletterte kontinuierlich die Tabelle hinauf. Man konnte sich auf die erste und zweite Welle wieder verlassen und durch das schnelle Spiel mit einer kompakten Verteidigung die Gegner reihenweise besiegen. Natürlich kam auch das nötige Glück dazu, welche gewisse Spiele zu unseren Gunsten entscheiden liess.

Dank einer perfekten Rückrunde mit 11 Siegen hintereinander konnte man die Saison auf dem dritten Tabellenplatz abschliessen. Da das Team aus Bruggen auf die Aufstiegsspiele verzichtete, konnte die Mannschaft von Trainer Künzler sich auf einen Saisonabschluss freuen mit zwei weiteren Spielen und die Möglichkeit, sich für die 1. Liga zu qualifizieren.   

 

Die Aufstiegsspiele

Es begann alles an der Spielbesprechung am Dienstag vor dem Auswärtsspiel in Frick (AG). Gätsby teilte uns die volle Unterstützung des Vereins bezüglich Aufstieg mit. Ausserdem stellten sie uns einen Car für die Auswärtsfahrt zur Verfügung.
Mit einigen Fans und ein bisschen Nervosität ging es dann am Samstag auf nach Frick. Jedoch gestaltete sich diese Fahrt durch den zur Verfügung gestellten Car einiges angenehmer als sonst.

Während dem Einlaufen in der Halle konnte man schnell feststellen, dass ein grosses und lautstarkes Publikum der Heimmannschaft anwesend war. Das machte sich auch bei einigen Spielern in Sachen Nervosität in der Anfangsphase bemerkbar. Diese Nervosität wiederspiegelte sich auch durch den Halbzeitstand von 17:11 für die Heimmannschaft. Durch eine ermutigende Pausenansprache durch die Trainer Rolf Erdin und Roman Künzler und einen starken Kampfgeist, kämpften sich die Herren bis auf ein Tor wieder an Frick heran. Doch ein paar schwache Minuten und einige Ballverluste brachten uns dann schlussendlich doch eine 28:24 Niederlage ein. Sicherlich kann man auch miteinbeziehen, dass auf einigen Positionen durch fehlende Tiefe aufgrund von Abwesenheiten die Wechselmöglichkeiten fehlten.

 

In der anstehenden Trainingswoche ging es dann daran, die Niederlage abzuschütteln und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Die Mannschaft wurde durch den Trainerstab wieder hervorragend auf das Spiel eingestellt und alle waren unglaublich heiss auf das bevorstehende und entscheidende Spiel gegen die erste Mannschaft des HC Vevey.

Am Sonntag besammelten wir uns also zum alles entscheidenden „Finale“ gegen den HC Vevey. Wir wussten, dass wir uns auf unsere Stärken konzentrieren müssen, um dieses Spiel für uns zu entscheiden. Somit galt es, einen sicheren und kompakten Abwehrblock zu stellen und mit schnellem Spiel die wichtigen Tore für den geforderten „+5“-Sieg zu erzielen.

 

Die Halle war ausgesprochen gut gefüllt und die Mannschaft war sicherlich gepuscht durch die super Unterstützung ihrer Heimfans. Nach einem nervösen Start fand die Mannschaft immer besser zu Ihrem Spiel und ging durch einen guten Abwehrblock und zwei herausragenden Torhütern in Führung und setzte sich immer weiter ab. Mit einem „guten“ Polster ging es dann in die Pause. In der Kabine wurden dann die Gemüter wieder beruhigt und darauf eingestellt, dass das Spiel wieder bei 0:0 beginnt und das Spiel erst nach 60 gespielten Minuten entschieden ist. Dank einer weiter bestehenden Kampf- und Teamleistung konnten wir den Vorsprung weiter halten und sogar noch ein bisschen ausbauen. Nach 60 Minuten und einem Spielstand von 35:22 durften die Herren der zweiten Mannschaft dann endlich den Sieg und den Aufstieg in die erste Liga feiern. Man bedankte sich bei dem hervorragenden Publikum genoss anschliessend noch den Abend mit ein paar Getränken und Würsten, bereitgestellt von unserem Forti-Beizli und unserem Trainer Roman Künzler.

Den Aufstieg in die erste Liga feierte die Mannschaft dann im Anschluss noch ausgiebig bis in die Nacht hinein.

Abschied Roman Künzler

 

Mit dem Aufstieg in die erste Liga ging zugleich auch die letzte Saison unter Trainer Roman „Kü“ Künzler zu Ende. Die vielen Jahre unter Roman haben nicht nur unsere handballerischen Qualitäten verbessert, sondern uns auch menschlich weitergebracht. Er war immer sensationell vorbereitet und hat die Mannschaft auf jedes Spiel hervorragend eingestellt. In punkto Ehrgeiz und Wille konnte ihn selten einer übertreffen und alle Spieler durften von seiner Erfahrung und seinem Wissen enorm profitieren.

Die ganze Arbeit in der Vorbereitung war immer hart und er hat selten locker gelassen. Jedoch zahlte sich dies immer in der darauf folgenden Saison aus.

Im Namen der ganzen Mannschaft des Herren 2 möchten wir Kü herzlich für seine Arbeit danken. Danke für die vielen Stunden, die er investiert hat, um uns und die Mannschaft weiter zu bringen. Wir alle können stolz sein auf das, was er mit dieser Mannschaft erreicht hat und das werden wir lange nicht vergessen!

Nochmals vielen Dank an dich, Roman, und wir hoffen, dass wir dich auch in Zukunft ab und an mal in der Sporthalle Buechenwald begrüssen dürfen. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

 

Ein grosses Dankeschön geht auch an den Verein und deren Führung. Danke, dass ihr uns diesen Aufstieg ermöglicht habt und uns dabei unterstützen werdet, das Beste aus dieser Mannschaft rauszuholen und uns die bestmöglichen Voraussetzungen bietet, um eine hoffentlich neue und erfolgreiche Saison zu starten.

 

Für die Mannschaft geht es nun abschliessend noch in die verdienten Ferien und für einige gibt es noch ein kleines Fest auf Malta.

Am 1. Juni geht es dann mit neuer Motivation und einem neuen Trainer in die Vorbereitung für die neue Saison in der ersten Liga.

 

Wir wünschen allen der Forti-Familie eine erholsame und schöne Sommerpause und danken dem Verein und dem scheidenden Trainer Roman Künzler für diese unglaubliche Saison.

 

Es grüsst die zweite Mannschaft des Fortitudo Gossau.

Lino H./Fabio B.

 

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Nach vier Jahren intensiver Arbeit mit vielen Aufstiegen sowie struktureller und organisatorischer Verbesserungen, erfüllt die Nachwuchsabteilung der Junioren vom RLZ Fürstenland, welche vom Leadverein TSV Fortitudo Gossau geführt wird, sämtliche Bedingungen für die Zertifizierung vom SHV. Die Anmeldung wurde in erster Instanz angenommen und nun darf die Juniorenabteilung mit Stolz unter dem Rookie Label auflaufen. Damit werden sie zum Flaggschiff der Ostschweiz.

Gossau. Die Situation vor vier Jahren sah düster aus. In der ganzen westlichen Ostschweiz gab es keine Möglichkeit für talentierte Handballer, an ihren Fähigkeiten auf entsprechendem Niveau, mit den dafür nötigen Rahmenbedingungen, zu arbeiten. Peter Streuli, Leiter Nachwuchs von Fortitudo Gossau, sah die Zeit gekommen, einen völlig neuen und mutigen Weg zu gehen. Ja nicht wenige bezeichneten die Idee aufgrund der zum Teil doch stillgelegenen Zusammenarbeit der Vereine als verrückt und unmöglich. Mit viel demokratischem Geschick und Offenheit schaffte er es, die Präsidenten von Fortitudo Gossau, HC Uzwil, HC Flawil, TV Herisau, KTV Wil und dem TV Appenzell (neu auch HC Rover Wittenbach) an einen Tisch zu holen, um über Möglichkeiten zu diskutieren, die besten Talente entsprechend zu fördern. Das Resultat der Zusammenkunft war grandios. Es entstand das RLZ Fürstenland. Mehr Infos über Organisation und Idee im unteren Infoblock. Doch die Verantworltichen mussten ganz unten beginnen. Mit lediglich einer MU15 Elite begann der erfahrene A-Lizenz-Trainer Gianni Keller die Arbeit im RLZ Fürstenland. Als diese Spieler dann ins MU17-Alter kamen, stiess der junge B-Lizenztrainer Raphael Kramer dazu. Jahr für Jahr wurde das Konstrukt grösser. Dank den Aufsteigerjungs mit dem Pionierjahrgang, konnten jährlich Aufstiege bis in die höchste Liga gefeiert werden. Neben der Halle organisierte Ziehvater Streuli wichtige leistungssporttaugliche Rahmenbedingungen. Die Zusammenarbeit mit den Stammvereinen wurde regelmässig intensiviert und beruht mittlerweile auf einer stabilen Vertrauenslage. Auf medizinischer Ebene wurde eine zweckmässige Organisation mit Sportarzt und Physiotherapie erarbeitet. Spezialtrainer für die Torhüter und die Athletik wurden eingestellt. Mit diesen professionellen Strukturen konnte die Juniorenabteilung immer weiter wachsen und nach vier Jahren bei der MU19 den Aufstieg in die Interliga gefeiert werden. Mit diesem Schritt wurde noch die letzte Bedingung für das Rookie Label erfüllt und die Anmeldung konnte auf die Saison 2018/19 eingereicht werden. Diese wurde in erster Instanz bewilligt.

Die Erlangung des Labels ist für die Nachwuchsabteilung ein sehr grosser Schritt in die Professionalisierung. Nebst der deutlich höheren Entschädigung von Swiss Olympic sowie Jugend + Sport, werden die Strukturen weiter verbessert. Da die sportlichen Ziele fast überall erfüllt sind, kann nun der Hauptaufgabe einer Nachwuchsabteilung, nämlich die individuelle Ausbildung der Junioren, eine höhere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ab Juni werden sie wöchentlich in zwei Teamtrainings, zwei Techniktrainings und zwei Athletiktrainings unter der Aufsicht den mittels Berufstrainerdiplom zertifizierten Trainer gefördert und gefordet. Weiter steht ihnen ein Athletenbetreuer und die entsprechende medizinische Betreuung zur Verfügung. Spieler, welche die vom Swiss Olympic geforderten Umfänge erfüllen, werden mit der Regionalen Talent Card ausgezeichnet, welche wiederum Vorteile in der Organisation des Alltags eines Leistungssportlers mit Beruf, Schule und Handball mit sich bringt.

Mit dieser Zertifizierung ist zwar ein weiterer grosser Schritt vollzogen, worauf jeder Spieler sowie die Verantwortlichen äusserst stolz sein dürfen. Doch man ist noch lange nicht am Ziel. Im MU19 fehlt noch der Aufstieg in die höchste Spielklasse, welcher nächste Saison angegriffen wird. Der Rookieverantwortliche Kramer warnt vor dem Ausruhen auf den Lorbeeren. Es sei noch viel Arbeit vor uns. Damit die Konstanz gegeben ist, muss jährlich ein gutes Scouting durchgeführt werden, um überall mindestens den Ligaerhalt zu wahren. Diese Voraussetzung dürfte für die nächsten Jahre gegeben sein. Ja im MU15 und MU17 dürfen sogar grosse sportliche Ziele anvisiert werden. Weiter muss die Zusammenarbeit mit den Stammvereinen regelmässig gepflegt und das Budget erweitert werden. Die Stammvereine dürfen sich schon bald auf den ersten "Return of Investment" freuen, weil die ersten im RLZ ausgebildeten Spieler in die Stammvereine zurückgeführt werden. Dafür wird aber noch ein bisschen Geduld nötig sein. Man darf gespannt sein, wie das neu entstandene Flaggschiff der Ostschweizer Juniorenausbildung weiter wächst. Mit dem Aufstieg vom Herren 2 von Fortitudo Gossau in die 1. Liga ist nun auch im Erwachsenenbereich für Gossauer Junioren eine weitere Entwicklungsmöglichkeit entstanden. Beim Aufstieg mitgeholfen haben bereits die ältesten RLZ-Junioren.

 

Infoblock RLZ Fürstenland

Das Regionale Leistungszentrum Fürstenland ist eine mittels Vereinbarung geregelte Zusammenarbeit im Juniorenbereich der Ostschweizer Handballvereine TSV Fortitudo Gossau, HC Flawil, HC Uzwil, TV Appenzell, KTV Wil, TV Herisau und HC Rover Wittenbach. In erster Linie geht es darum, die besten Talente der sieben Stammvereine gemeinsam zu fordern und fördern. Das ausführende Organ ist der TSV Fortitudo Gossau. Die an der jährlich stattfindenden Technikersitzung selektionierten Spieler aus dem Pool sämtlicher Vereine, werden je nach Alter in die verschiedenen Leistungsgefässe eingeteilt, trainieren dort unter leistungssportorientierten Rahmenbedingungen und spielen in den höchsten Schweizer Juniorenligen. So soll der Nachwuchs für das NLA-Team von Fortitudo Gossau aber auch für die Fanionteams der Stammvereine gewährleistet werden. Wenn ein Spieler am Ende der Juniorenzeit kein Potential für das NLA-Team vorweist, wird er in den Stammverein zurückgeführt. So hat dieser einen gut ausgebildeten Spieler in seiner Herrenmannschaft. Aufgrund der dadurch fehlenden Talente und Anzahl an Spielern in den verschiedenen Vereinsmannschaften, wird aber auch im Breitensportbereich zusammen gearbeitet. Wenn ein Verein zu wenig Spieler hat, um eine Mannschaft zu stellen, werden innerhalb vom RLZ Fürstenland Spielgemeinschaften gebildet. Dies mit dem Ziel, dass dem Handball in der Ostschweiz keiner abhandenkommt. Besonders erfreulich ist, dass es bereits einige Junioren gibt, welche für Lehrgänge der Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten werden.

Der Pionierjahrgang kurz vor dem MU17-Eliteaufstieg im Team Time Out

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SG Fortitudo Gossau Futuro – SV Fides rot 34:31 (15:11)

Die Saison ist bei Nahe beendet. Die Futuros hatten nur noch eine Partie vor sich, diejenige gegen den erstplatzierten in der Promotionsgruppe, die Junioren des SV Fides. Für das Trainerteam war klar: Heute greifen wir noch einmal richtig an. In Erinnerung an die allererste Partie, in welcher ich die Futuros als Assistent begleiten durfte, startete Gianni damals mit «Allegra», einem Rätoromanischen Gruss. Und genauso startete ich in die Garderobenbesprechung, mit alten Erinnerungen, welche mit Erfolgen verknüpft waren. Ziel für das letzte Meisterschaftsspiel war es, bereit zu sein von Minute eins weg und Spass zu haben.

Rückblickend auf die ganze Saison war ersteres wohl ein Problem, welches wir bis und mit der letzten Partie nicht aus der Welt schaffen konnten. Die Stimmung war grundsätzlich vorhanden, man wollte losstarten, war aber eben nicht «parat». Und so kam es, dass ein Time-Out bereits in der 10. Minute genutzt werden musste, um die Weiss-Schwarzen daran zu erinnern, dass die Partie nun im Gange ist. Auch dies ist, in der ganzen Saison 2017/18 mehrmals vorgekommen. Glücklicherweise fruchtete aber das Time-Out. Die Gossauer machten einen 4 zu 8 Rückstand wieder gut und legten so richtig los. Unter anderem konnte man dank einem starken Kollektiv mit 15 zu 11 in Führung gehen. Ein starkes Kollektiv, was mich immer und immer wieder beindruckte, da doch die Individuen in diesem Team so unterschiedlich alt und zu Beginn auf so vielen verschiedenen Niveaus Handball spielten.

Nun machte das Handballspielen auch wieder Spass und ebenso das Zusehen von der Seitenlinie. Die Devise für die zweite Hälfte war, weiter zu machen wie zuvor. Tatsächlich konnte man zu Beginn der zweiten Hälfte nochmals aufdrehen. Unter anderem, weil SV Fides rot sich dazu entschloss, die ersten 10 Minuten in der zweiten Hälfte Mann zu decken. Die Futuros zeigten unbeeindruckt von dieser Massnahme schnellen und einfachen Handball und trafen Tor um Tor. Da haben sich die Schnappball-Einwärmspiele in der Saison 2017/18 also wirklich gelohnt. Die Futuros konnten den Vorsprung aus der ersten Hälfte zwar nicht ganz halten, boten aber dem erstplatzierten SV Fides rot Paroli und konnten als einzige Mannschaft in der Rückrunde dem SV Fides rot zwei Punkte abluchsen.

Die Futuros grüssen am Ende der Saison vom dritten Rang in ihrer Gruppe mit neun Punkten aus sieben Spielen. Die Bilanz wirkt etwas durchzogen, jedoch darf man mit der ganzen Saison zufrieden sein. Nun gibt es eine Pause bis Mitte Mai. Die haben sich alle auch verdient und vielleicht bringt es etwas, wenn man einmal nicht an Handball denken darf.

Vielen Dank den vielen Eltern, die ihre Jungs immer wieder herumchauffierten und pünktlich zur Besammlungszeit abluden. Dank gebührt unter anderem aber auch Gianni Keller, welcher seine «Cheftrainer»-Rolle in den Hintergrund stellte und dem Schreibenden die Möglichkeit gab, sechs der sieben Partien in der Rückrunde coachen zu dürfen. Merci vilmol, war toll!

Bis bald in der Saison 2018/19 und

Hopp Forti!!!

Dem erstplatzierten Paroli geboten und zwei Punkte geholt haben: Lars Lutz, Ognjen Stevic; Leo Baumgartner, Etienne Kobler, Andreas Diem, Gian Bosshard (n.e.), Nicola Peyer, Adam Dulkanovic, Luca Bücheli, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler), Moreno Labriola (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig, Gianni Keller (Trainerteam) und Amin Sapra (verletzt)

 

Und hier die Fotos! Ein grosses MERCI an Roli Peyer!

https://drive.google.com/open?id=1pAQAHKGt3-7IT-2GNsOBAztBxVn92Fwo

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TSV Fortitudo Gossau   :   TSV St.Otmar St.Gallen   31  :  24   (13 : 10)


Ein Derby zu gewinnen ist immer etwas Schönes!

Zum Saisonschluss kam es nochmals zu dieser "lokalen Herausforderung". Da Otmar bereits als Absteiger aus dem Elite feststand und Forti die Meisterschaft definitiv auf Rang 5 beschliessen wird, durfte eine "unbeschwerte" Begegnung erwartet werden.

In der gleichen Aufstellung mit dem jungen Zentrum wie im Wochentagsspiel gingen die "Weiss-Schwarzen" in diesen Showdown! Und das machten sie wirklich gut! Mit einem Fliegerpass von Jerome Rutz auf Daniel Inauen wurde der Match mit der erst am Freitag geübten Auslösehandlung "77" erfolgreich lanciert.

Wiederum musste sich Silvan Rügge dem besten Akteur in den Reihen Otmar's stellen. Es ist das "Los" dieser Verteidigungsposition "Hinten rechts", dass dort in der Regel des Gegners Shooter aufläuft. Als es dann doch zu schwierig wurde, wurde der "Erlöser" Cyrill Conscience eingewechselt. Auch er hatte etwelche Mühe in die Gänge zu kommen, um mit den gefährlichen "Sperren-Lösen"-Aktionen zurecht zu kommen.

Jan Brülisauer erwies sich wieder als klarer Führer der 3:2:1-Verteidigung, doch waren die Schiedsrichter wiederum nicht seine "Freunde", so dass er in der 2 Halbzeit erneut nach 3 Strafzeiten aus der Partie musste...

Nach rund 10 Minuten begannen sich die RLZ-Jungs abzusetzen und bestachen mit einer sehenswerten Darbietung vorne und hinten. Leider kam dann ein Einbruch, nachdem via 9:4 (13.') ein 12:5 (17.') auf der Anzeigetafel zu lesen war. Mit der Manndeckung und den freigewordenen Räumen wussten die Fürstenländer nichts Gescheites anzufangen. Einzig Mauro Mattioli preschte in die Lücken und konnte eine Durststrecke mit Tor Nummer 13 beenden.

Der direkte Freiwurf nach Abpfiff der 1.Halbzeit mit einem kuriosen Billardtor liess nicht nur Besmir Avdili im Tor schlecht aussehen, sondern gab der ganzen Forti-Truppe einen Dämpfer mit in die Garderobe.

Offenbar war dieses "saublöde" Tor doch ziemlich tief in die Köpfe geraten, denn es war äusserst mühsam mitanzusehen, was die Gossauer nun auf die Platte legten. Mit einem erfolgreichen Siebenmeter schafften die "Gelb-Schwarzen" bereits nach 5 Minutenden den Anschluss (19:18). Schlechte und zu frühe Abschlüsse und Standhandball zeugten von dieser Verunsicherung.

10 Minuten später erlöste Mauro Mattioli alle Teammitglieder und Forti-Freunde mit seinem 22:20-Tor und leitete die erfolgsversprechende Schlussphase ein.

Mit der Manndeckung und vorallem mit der dargebotenen Chance, mehr auf Lücke gehen zu können, kippte das Pendel auf die Fürstenländer Seite. Vor allem Cyrill Conscience war es nun zu verdanken, der die Schwachstelle im Verteidungsdispositiv gnadenlos auszunutzen wusste.

In der Deckung musste nun Aurel Sostizzo das Zentrum führen und tat dies unaufgeregt und stilsicher. Da der beste St.Galler Spieler seinem kräfteraubenden Auftritt Tribut zollen musste, waren die Angriffsbemühungen nun auch viel einfacher zu unterbrechen.

Den Stadt-St.Gallern schien das Derby auch genug Motivation zu sein, sich nochmals sehr engagiert zu zeigen. Das ist ihnen so weit gelungen, dass sie das Heimteam zeitweise doch über Gebühr noch in Bedrängnis brachten. Die personellen Mittel waren, auch verletzungsbedingt, zu gering, als dass sie 2 Punkte aus der Buechenwaldhalle entführen konnten.

Diese Breite des Fortikaders war schlussendlich massgebliche Ursache, dass die RLZ-Jungs mit einem Erfolgserlebnis aus der Meisterschaft gehen konnten. 22 Spiele mit 11 Siegen, 3 Unentschieden bei 8 Niederlagen bescheren dem TSV Fortitudo 25 Punkte! So viele hat noch kein Gossauer U15 Elite-Team geschafft!

Die "Unruhezeit" zwischen Mitte Januar und Mitte März mit Skilagern, Skiferien, Krankheiten und leider auch Verletzungen haben wahrscheinlich einige Punkte gekostet. Cédric Kobler als "Opfer" dieser Zeit, kam von seinem Schlüsselbeinbruch gerade noch rechtzeitig ins Team zurück, damit er wenigsten 3 Siebenmeter werfen durfte und dies sehr cool und erfolgreich erledigte...

Nun folgt die kurze Pause bis Mitte Mai! Den Kopf etwas vom Handball lüften und dann wieder Vollgas mit der neuen Mannschaft mit den Jahrgängen 2004 und 2005 loslegen. Ein erstes Kennenlerntrainingslager in den Frühlingsferien lässt auf ein spannendes Projekt der Ausgabe "U15 Elite 2018/19" schliessen...

Ein grosses Dankeschön an alle Eltern, die aus diversen Richtungen und Distanzen oft sehr aufwändig ihre Jungs derart unterstützen, dass sie im RLZ Fürstenland mittun können! Ebenso ist der Schreibende äusserst dankbar, mit Daniel Rutz einen tollen Assistenten an seiner Seite zu wissen. Ebenso verdankenswert ist die Schaffenskraft von Torwarttrainer Aurel Bringolf, der auf der Problemposition Torwart deutliche Veränderungen bewirken konnte! Merci vilmol!

Uf Wiederluege und 

HOPP FORTI!!!

Mit 25 Punkten zur Nummer 5 auf U15 Elitestufe in der Schweiz haben es geschafft:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler, Aurel Sostizzo und Marco Streule

abwesend: , Moreno Labriola, Ognjen Stevic, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger (alle U15 Futuro)

Gianni Keller und Daniel Rutz (Zeitnehmer)

 

Hier gehts zu den Fotos! Herzlichen Dank Roli Peyer!

[nbsphttps://drive.google.com/open?id=1XLVVctikqoWV5MAus0sa2uSNgrHNEcKn]

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SG Fürstenland   :   GS Stäfa Espoirs 2         27  : 29  (12 : 14)


Schon beim Einlaufen war irgend etwas spüren, dass vereinzelte RLZ-Jungs noch etwas Nestwärme mit sich herumtrugen... Mit dem "Kreis" kurz vor Spielbeginn sollten diese dösenden Geister vertrieben werden!

Ein Timeout nach nicht einmal 5 Minuten verdeutlicht den Zustand, in dem sich offenbar die Fürstenländer befanden. 2 Zeitspielzeichen in dieser kurzen Zeitspanne zeigen auf, wie harmlos der Angriff fungierte. Standhandball, Querlaufen und allgemeine Richtung Tor bei den Würfen liessen Spielfreude und Spass an der Sache total vermissen.

Etwa nach einer Viertelstunde war trotz allem noch ein Remis (8:8) auf der Anzeigetafel, weil auch der Gegner von der Goldküste nicht viel besser war. Immerhin steigerten sich die "Weiss-Schwarzen" etwas, doch von einer "Normalform" waren sie dennoch weit entfernt. Sein Visier ganz schlecht eingestellt hatte Matteo Etter, der, wenn er es richtig macht, sehr viel Druck aus dem Rückraum erzeugen kann. 9 Treffer bei 20 Versuchen zeugen von dieser "Misswirtschaft". Immerhin ist ihm das Lob auszusprechen, dass er sich nicht aufgab und es immer weiter versuchte, das "Runde" ins "Eckige" zu befördern.

Nach einer Phase mit 2 Toren Vorsprung fielen die RLZ-Jungs wieder ins alte Fahrwasser zurück und mussten mit einer -2 Bilanz in die Pause.Weil die Stäfner meistens hoch warfen, gab es für Naum Schurter kaum etwas zu halten. Der verletzte Noah Küffer fehlte sichtlich.

In Umgang 2 wollten sich Junghandballer nach der Selbsteinschätzung in der Garderobe wieder ihrer guten Tugenden erinnern und ihr wahres Gesicht zeigen. Leider blieb es beim Wollen, denn nach 50 Minuten sahen sie sich mit 8 Toren im Hintertreffen.

Aus welchem Grund auch immer, passten sich die Zürcher dem Niveau nach unten an und verloren ihrerseits etwas den Faden. Dies wussten nun die Fürstenländer zu nutzen und holten Tor um Tor auf! Insbesondere Lars Widmer stemmte sich mit einem guten Auftritt gegen die drohende Niederlage. 2 Minuten vor Schluss hiess es nur noch 27:29. Ein reguläres Tor, welches vom Schiri nicht gegeben wurde, liess die Gemüter doch noch so weit erregen, dass die RLZ-Jungs in diesem Spiel doch noch "Feuer" zeigten...

Diese Reaktion wäre 55 Minuten vorher angebracht gewesen und hätte dann sicher nicht zu diesem unschönen Abschluss der Saison geführt.

Ab Mitte Mai geht es dann bereits ins 3.RLZ-Jahr! Die neue Ausgabe lässt sehr viel Spannendes erhoffen, denn in der Schnuppertrainingszeit ab Januar haben sich einige Talente aus den Partnervereinen gemeldet, die Willens sind, das Leben eines angehenden jungen Leistungssportlers kennenzulernen.

Der Schreibende will sich von ganzem Herzen bei den Trainern aus Herisau, Flawil, Wil, Uzwil, Wittenbach und natürlich auch aus den eigenen Forti-Reihen für die fruchtbare und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Der TV Appenzell ist hoffentlich ab der nächsten Saison auch mit Jungs aus AI vertreten.

Ebenso gebührt ein grosses "MERCI" den Eltern, die mit ihrem Engagement den Besuch des RLZ Fürstenland erst ermöglichen! Ein letztes "Aufgebot" in dieser Hinsicht erfolgt für kommenden Mittwoch. Die Fürstenländer Mannschaft besucht als Saisonabschluss das Chocolarium Maestrani in Flawil!

Nun muss halt auf diese Weise der Abgang aus der Meisterschaft "versüsst" werden...


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit etwas gar wenig gezeigter Leidenschaft ein Niederlage kassiert haben:

Naum Schurter; Adam Balogh, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Christoph Frick, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Damian Bruggmann (Schülerturnier), Etienne Kobler (U15 Futuro) und Noah Küffer (verletzt)

Gianni Keller

 

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Heute vor einem Jahr ist der Pionierjahrgang wie es bei ihnen Programm ist ins MU17 Elite aufgestiegen. Davon profitieren konnten sie wenig. Denn wie es leider bei ihnen auch Programm ist, gehen sie nach einem Aufstieg eine Altersstufe höher und beginnen dort wieder ganz Unten. Sie haben nicht das Glück, dass ihnen jemand den Weg vorpflügt - oder doch? Später mehr dazu.

Es war eine enge Zusammenarbeit mit dem Herren 2 in der 2. Liga geplant. Aus diesem Grund fanden lediglich zwei statt deren drei Teamtrainings pro Woche statt. So konnten sich die gewillten Spieler auch noch im Herren 2 einbringen und dort ihre Erfahrungen sammeln. Dies mit dem Gedanken, dass man wohl in der Hinrunde im MU19 Regio unterfordert sein wird und die Spieler dadurch noch eine entsprechende Herausforderung haben. Doch leider klappte das nicht wunschgemäss. Viele konnten den Schalter vom entwicklungsorientierten Juniorentraining und -betrieb zum harten Männerhandball nicht umlegen. Dazu kamen, was beim Pionierjahrgang leider auch zum Programm gehört, etliche Verletzungen. Rückraumshooter Wunderli musste wegen einer Kopfverletzung sogar seine Handballschuhe an den Nagel hängen. Deckungschef Scheiwiler laborierte fast die ganze Saison an einer ähnlichen Verletzung. Dazu kamen viele klassische Handballverletzungen. Mit der eher schlechten Trainingspräsenz wurde der Betrieb so stetig mühsamer. Es war dem Trainer gerade recht, dass man am Wochenende jeweils noch nicht auf die harten Brocken gestossen ist. Sämtliche Spiele wurden deutlich gewonnen. Darunter sogar das Spitzenspiel gegen den TV Appenzell, welches mit 13 Toren Unterschied für die Gossauer endete. Doch die Niederlage im Rückspiel und das schlechtere Torverhältnis sorgten dafür, dass die Fürstenländer am Ende auf dem zweiten Tabellenplatz standen und dadurch in die unangenehmen Play Offs für den Interaufstieg mussten. Dort wartete mit dem TV Solothurn ein unbekannter Gegner. Die ganze Juniorenabteilung war sich der Wichtigkeit des Aufstiegs bewusst und priorisierte ihn dementsprechend. Der Betrieb im MU17 Elite wurde deshalb stark reduziert und Extratrainings organisiert, damit die Forti-Truppe bestens auf das "Alles-oder-Nichts-Spiel" vorbereitet war. In Solothurn war es dann das wohl beste Spiel der Saison von den Ostschweizern. Mit einem 34:15-Start-Ziel-Sieg durfte der Aufstieg bejubelt werden. Das war ein sackstarker Auftritt. Wenn es drauf ankommt, sind die "2000er" also bereit. Ein gutes Pferd springt halt nur so hoch wie es muss. Es war also trotz marginalen individuellen Fortschritten alles im grünen Bereich. Der vierte Aufstieg der Pionierjungs war im Trockenen.

Mit grosser Vorfreude auf die Rückrunde in der Interliga startete der Betrieb auch wieder mit vielen gesunden Spielern und einer entsprechend guten Trainingspräsenz. Bis auf das Spiel gegen Appenzell, gewann man sämtliche Spiele souverän und konnte den Aufstieg entsprechend früh bestätigen. Das Minimalziel war also früh erreicht. Gratulation dazu! Ihr habt es wieder geschafft. Das Märchen der Aufsteigerjungs geht also weiter.

Doch leider hatte die Saison auch ihre unschönen Seiten. Das eine sind die Rücktritte von Wunderli (Verletzung) und Bleiker (Verletzung/private Gründe) sowie die erneut schwere Knieverletzung von Rutz. Das andere ist der fade Beigeschmack mit den drei Niederlagen gegen den TV Appenzell, welche man in der ganzen Juniorenzeit immer schlagen konnte - zuletzt sogar im MU19-Cupfinal als MU17-Team. Dieser Umstand zeigt auf, dass die Jungs nicht gerade Streber waren in der abgeschlossenen Saison. Die Trainingspräsenz war trotz Trainingsreduktion eines Leistungssportbetriebs untauglich. Lediglich vier Spieler kamen auf eine akzeptable Traningspräsenz von über 75%. Entsprechend waren die Fortschritte und das Kollektivspiel von tiefer Qualität. Die Aufsteigerjungs haben also ihr Saisonziel wieder erreicht. Die Art und Weise muss aber zu Denken geben.

Damit das Märchen der "2000er" zu Ende geschrieben werden kann resp. ein Happy End hat, fehlt noch ein Aufstieg. Dieser wird es allerdings in sich haben. Wegen dem Abstieg vom TSV St. Otmar wird die Ost-Gruppe mit St. Otmar, HSC Kreuzlingen und dem TV Appenzell entsprechend stark sein. Um das Ziel zu erreichen, müssen die Spieler den Fokus wieder auf dem Handball haben und ihre Trainingspräsenz resp. ihre Einstellung verbessern. Nur dann wird das Ziel erreicht. Es wäre eine wunderschöne Geschichte. Ja die 2000er könnten bei der vom Trainer im Erfolgsfall versprochenen grossen Abschlussparty am Ende ihrer Juniorenzeit auf sage und schreibe fünf Aufstiege zurückblicken. Ihr Motto: "Make Forti great again!" wäre mehr als erfüllt.

Und für einmal müssten sie nach einem Aufstieg nicht von Null beginnen. Denn ihre älteren Kollegen vom Herren 2 konnten am vergangenen Samstag dank einer grandiosen Leistung den Aufstieg in die 1. Liga verzeichnen. Ein wunderbarer Erfolg und die wohl total richtige Liga für die talentierten Junioren um den nächsten Schritt zu machen sowie den Sprung ins Herren 1 zu schaffen.

Schlussendlich dürfen die Jungs auf ihren vierten Aufstieg entsprechend stolz sein. Allerdings müssen sie die Warnung vom Trainer ernst nehmen und in der letzten Saison ihrer Juniorenzeit nochmals All In gehen.

Der grösste Erfolg darf Fortitudo Gossau resp. das RLZ Fürstenland auf der organisatorischen Ebene verzeichnen. Dank den erfolgreichen Jahren mit den vielen Aufstiegen, einem unermüdlichen Einsatz vom Sportlichen Leiter Peter Streuli und der mittlerweile sehr positiven und konstruktiven Zusammenarbeit mit den sieben Partnervereinen konnte die Anmeldung für das Swiss Olympic Rookie Label gemacht werden. Die Nachwuchsabteilung in Gossau wird also auch diesbezüglich in der kommenden Saison das Flagschiff der Ostschweiz sein. Die Juniorenausbildung ist nun von Swiss Olympic zertifiziert und finanziell unterstützt. Diese Zertifizierung ist ein weiterer grosser Schritt in der Professionalisierung. Doch diese Professionalisierung wird nun auch von den Junioren erwartet. Der Fokus muss auf dem Handball liegen. Weiter werden ab sofort vier Trainings pro Altersstufe durchgeführt, damit die "Rookie-Spieler" die geforderten Umfänge trainieren können. Ebenfalls erfreulich ist, dass sich mit Stadler (Stammverein TSV Fortitudo Gossau) und Schneider (Stammverein KTV Wil) zwei Spieler der United School of Sport anschliessen und hart an ihrer Karriere feilen werden.

Zum Abschluss möchte ich mich als Cheftrainer noch bei allen Eltern, Unterstützer, dem Verein, den Sponsoren, Roland Peyer (Fotos) und im Speziellen bei meiner Crew mit Lloyd Leslie (Assistent) Beat Gächter (Athletik), Aurel Bringolf (TW-Trainer) und last but not least Peter Streuli (Leitung Nachwuchs) und dem Physioteam von Sarah Eberhard bedanken. Ohne euren Einsatz wäre dieser Betrieb nicht möglich.

Die Vorfreude auf die neue Saison steigt bereits.

Viel Spass in der Saisonpause, in der der Fokus natürlich nicht auf dem Handball liegen sollte. ;-)

Die Diashow zum Saisonabschluss: Diashow Saison 2017/18

 

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Mit diesen gemischten Gefühlen ging es in die Garderobe. Einige kleine Veränderungen sollten in der Deckung noch zu mehr Kompaktheit führen und im Angriff durfte die Freude nicht fehlen, dann, so Mile Barasin, kommt es gut.

Die Partie beginnt und beide Teams brauchen etwas Zeit, um anzukommen. Erst in der dritten Minute fällt das erste Tor, für Köniz. Die Ostschweizerinnen brauchen sogar sechs Minuten bis zum ersten Treffer. Sie drehen dann langsam auf und erzielen ein Tor nach dem anderen. Teils durch schnell und frech gespielte Auslösungen und auch durch Einzelaktionen, die von Überzeugung und Herzblut strotzen. Eine schön anzuschauende Partie entwickelt sich. In der zwanzigsten Minute führt die SG Uzwil/Gossau mit 10:5. Und dann das: Zack, der Faden reisst... Bis zur Pause gelingt es der SG Uzwil/Gossau gerade mal noch zwei Treffer zu erzielen und muss  acht Tore des Club Köniz 72 entgegennehmen. Die Partie ist also wieder ausgeglichen, als der Pausenpfiff ertönt.

Die Ansage in der Pause ist kurz, dafür kräftig. Weiter an uns glauben, kompakter stehen und vor allem schneller spielen, heisst es von Mile. Einige Umstellungen in der Aufstellung runden die Ansprache ab. Zurück auf dem Spielfeld passiert aber nichts. Die Damen der SG Uzwil/Gossau zeigen ihr grosses Kämpferherz, agieren in der Deckung aggressiv, teils zu hart und werden mit 2-Min-Strafen gestoppt. Wogegen der Club Köniz 72 seine Stärke zeigt und vor allem eine Spielerin die Gäste zur Verzweiflung bringt. Aber die Ostschweizerinnen haben keine Mittel dagegen. Weder auf dem Feld, noch auf der Bank kann eine Lösung gefunden werden. Somit endet DAS Spiel mit einer enttäuschenden Leistung. Die SG Uzwil/Gossau verliert die Partie mit 16:26. Oder anders gesagt, die Damen aus Köniz steigen in die 1. Liga auf. (nochmals herzliche Gratulation!)

Sechzig Minuten wiederspiegeln eine ganze Saison. Ein knappes Kader ergänzt durch Minis und Carole, ein Hochgefühl und dann Ratlosigkeit, etwas Glück und zu wenig schnelle Beine, eine Saison, die dennoch FREUDE macht! Also, auslüften, ausruhen und dann wieder ran an die Arbeit.

Das Damen 1 bedankt sich wirklich herzlichst für die wertvolle und lautstarke Unterstützung in der ganzen Saison. Das war definitiv 1.klassig! Bis im HerbstJ, HOPP SG! *HU*HU*HU*

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Was für eine Quote!

Marc Rolf Rügge (KTV Wil) und Noah Inauen (TV Appenzell) sind die Trainingsmeister vom RLZ Fürstenland mit 183 von möglichen 189 Trainings. Damit waren sie in 97% der Trainings anwesend!

Vorbildlich, wie sie ihr Handballerleben nebst Schule und Beruf meistern.

Gratulation. Weiter so!

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Heute vor einem Jahr konnten die «Aufsteigerjungs» von Fortitudo den Aufstieg ins MU17 Elite bejubeln. Davon profitieren werden sie aber nicht, da sie fast geschlossen in die MU19 gehen. Die Erben waren die talentierten Jungs aus der MU15 Elite. Der Start in die Saison war sehr ungewiss. Fortitudo war seit Jahren nicht mehr im MU17 Elite und es war eine total neue Mannschaft mit neuen Trainern. Keiner wusste genau, wohin diese Reise führen wird. Klar war, dass da viel Talent in den einzelnen Akteuren steckt, man aber auch die jüngste Mannschaft ohne einen erfahrenen Leader in der Liga sein wird. Ebenfalls bekannt war, dass in den U15-Jahren eine Hierarchie fehlte, welche das Kollektiv stützt und zu Erfolgen hätte führen können.

In der Vorbereitungsphase I wurde praktisch ausschliesslich an der 3:2:1-Deckung gefeilt und dann vor den Ferien an der LakeSideChallenge getestet. Der Auftritt in Thun zeigte erste Vergleiche mit Ligagegnern auf, doch konnte daraus kaum ein Fazit gezogen werden. Die Forti-Jungs gingen also weiterhin mit einer Ungewissheit bzgl. des Standes in der Liga in die Sommerpause. Während der Sommerpause fand der U17-Förderlehrgang statt. Sehr erfreulich schafften es nach einer gefühlten Ewigkeit mit Joel Peyer (Stammverein Rover Wittenbach) und Andrin Schneider (Stammverein KTV Wil) wieder einmal zwei Spieler in ein Nationalteam. Loris Zeller (Stammverein TV Appenzell) scheiterte knapp, konnte aber einen guten Eindruck hinterlassen.

Nach der Sommerpause blieb dann nicht mehr lange Zeit ein Angriffskonzept zu erarbeiten. Durch weitere Testspiele und Turniere wurde langsam klar, dass man sich in der Saison wohl nicht zu verstecken hat, es aber auch keinen Spaziergang wird. Sämtliche Teammitglieder waren extrem motiviert, endlich in die Saison zu starten. Das erste Elitespiel hatte es mit dem Derby gleich in sich. Die Forti-Jungs bestanden den Test mit Bravour und liefen mit einem Kantersieg vom Platz. Es zeichnete sich bereits ein Machtwechsel in der Ostschweizer Nachwuchsbewegung ab. Besonders zufrieden stimmte die Deckungsleistung mit lediglich 18 erhaltenen Toren. Den Feinschliff nach den ersten Spielen holten sich die Schwarz-Weissen im Trainingslager in Hard in den Herbstferien. Dort war der Fokus auch auf vielen Teambuildingevents gelegt. 

Nach einem kurzen Ausrutscher gegen HC GS Stäfa kamen die Ostschweizer in einen regelrechten Lauf, der mit dem Heimsieg gegen den haushohen Favoriten aus Winterthur seinen Höhepunkt fand. Unglaublich, wer hätte gedacht, dass die jungen und unerfahrenen Gossauer nach dem ersten Meisterschaftstrimester auf dem dritten Tabellenplatz stehen und mit Chancen auf den zweiten Platz nach Genf fahren werden? Speziell war der Umstand vor allem weil die Trainer mit den Leistungen in den Trainings nicht wirklich zufrieden waren. Doch im tollen Erfolg schien ein Teamgefüge und die Selbstverständlichkeit eines Siegers zu reifen. Von Überall kam Lob. Ja einige Spieler nahmen bereits grosse Ziele in den Mund, obwohl die Trainer mit dem Mahnfinger auf die Trainingsleistungen verwiesen und man grosse Töne auch mit harter Arbeit bestätigen muss. Nichtsdestotrotz, die Jungs hatten es natürlich verdient den Erfolg ein wenig zu geniessen. Das hatte so niemand erwartet und war ganz bestimmt auch der Höhepunkt der Saison.

Doch der Unterton im oberen Textabschnitt lässt Sie wohl nichts Gutes vermuten. Das von Aussen betrachtet stark erscheinende Gerüst kam aufgrund weniger Einwirkungen vor der Winterpause nochmals mächtig ins Wackeln. Topscorer und einer der wenigen "Alten" im Team Bischofberger verletzte sich in der Freizeit und zum Teil wollte das Glück nicht auf Gossauer Seite sein.

Nach einer Reise quer durch die Schweiz war man den "grossen Tönen" bzgl. Play Off Platz ganz nah! Bis kurz vor Schluss waren die Ostschweizer im fernen Genf in Führung. Doch in den letzten Minuten wurde man von den Umständen und den Schiedsrichtern regelrecht überrannt. Es war ein herber Dämpfer mit dem entscheidenden 7-Meter nach abgelaufener Zeit, der in einer langen Zugfahrt auf die Stimmung drückte. Doch die Ausgangslage hat sich immerhin nicht verschlechtert. Die Aussicht im direkten Duell in der Handballhochburg in Schaffhausen gegen ein Ensemble von Nationalspielern um den zweiten Platz zu spielen, schien die Fortianer zu lähmen. "Die naiven Ostschweizer" staunten die erste Viertelstunde so sehr, dass das Spiel gelaufen war. Im letzten Spiel traf man dann ersatzgeschwächt auf die am Saisonende im Play Off stehenden Zürcher. Einige Stammkräfte waren mit der MU19 zeitgleich beim wichtiger gewerteten Aufstiegsspiel in Solothurn. Doch die übrig gebliebenen Jungs schlugen sich tapfer gegen die fast übermächtigen Zürcher, ja waren sogar in der Pause unter der Regie von Gianni Keller in Führung. Doch am Ende reichte es knapp nicht. Man überwinterte trotz schwachem Ende auf dem dritten Tabellenplatz und hatte die zahlenmässig zweit beste Deckung der Liga vorzuweisen, was doch mehr war, als erwartet werden durfte.

Im Heimtrainingslager in der ehrenwürdigen Rosenauhalle wurde vier Tage lang an den individuellen Fähigkeiten gearbeitet. Mit müden Beinen spielte die Kramer/Osterwalder-Equipé den heimischen und gut besetzten Züri-Cup. Die Forti-Jungs haben die letzten Meisterschaftsniederlagen sichtlich gut verarbeitet. Trotz Müdigkeit und mit dem wieder genesenen Bischofberger konnte weder Pfadi Winterthur, noch die HSG Nordwest und auch nicht Handball Bregenz den Forti-Karren ins Stocken bringen. Die Deckungsvariante mit der 6:0 mit dem körperlich starken Peyer und dem schnellen und antizipativen Bischofberger im Innenblock und den Haudegen Zeller/Rügge auf den Halbpositionen schien echt zu fruchten. Leider konnte diese vorweggenommen in der Rückrunde nie wirklich zum Zuge kommen, weil zu viele der vier erwähnten Spieler ausfielen. Weiter konnte mit Sostizzo und Conscience dank dem bereits frühzeitig erreichten Ligaerhalt im MU15 zwei junge Spieler ihre ersten Erfahrungen auf U17-Niveau sammeln.

Zuversichtlich und mit viel Vorfreude wurde die Rückrunde und das Derby zum Start erwartet. Doch vom scheinbar eingepflanzten Siegergen war Nichts zu sehen. Fünf Minuten vor Schluss war der sich auf dem Abstiegsplatz befindende TSV ST. Otmar mit drei Toren Vorsprung in Front. Es war vor allem in der Offensive ein desolater Auftritt der Fürstenländer im Derby. Dank einem Energieanfall von Zeller konnte wenigstens der Ausgleich noch erreicht werden. Der aufmerksame Beobachter stellte fest, dass die Rückrunde wohl nicht zum Spaziergang wird. Die Trainingsleistungen waren zu schwach und bei einigen Spielern, darunter vor allem Leistungsträger konnte eine klare Fokusverschiebung erkannt werden. Diese ist in diesem Alter ein Stück weit Programm und verständlich. Doch es war zum Teil fern von Leistungssport was einige Akteure auf und vor allem neben dem Platz ablieferten. Spiele vom FC St. Gallen, der Ausgang am Vorabend, die Appenzeller Fasnacht und das Organisieren vom Programm nach dem Spiel war plötzlich im Vordergrund. Speziell, dass es vor allem diese Spieler waren, die noch in der Hinrunde das Wort «Play Off» in den Mund nahmen. Schön, dass sich ein Teamgefüge und eine Hierarchie entwickelte - sehr unschön aber dass sich diese Hierarchie nicht dem Handball, sondern den Programmpunkten neben dem Handball widmete. Diese Ausgangslage spitzte sich in der Kanterniederlage gegen die in der Hinrunde noch geschlagenen Aargauer zu. Die Trainer mussten die Leine rapide verkürzen, einige Akteure zur Brust nehmen und deutliche Worte finden. Die Reaktion folgte prompt. Die Trainingsleistungen waren wieder besser und mit dem Sieg gegen Bern schien der Rank gefunden. Weiter ging es im Programm. Die Gossauer befanden sich plötzlich im Niemandsland der Tabelle wieder. Weder nach Oben noch nach Unten war nicht mehr viel möglich. Die Verantwortlichen nutzten diese Situation das Sportliche in den Hintergrund zu stellen und sich nur noch der Entwicklung der einzelnen Spieler zu widmen. Die Trainings und das Coaching sollten darauf ausgerichtet werden. Einige Spieler nutzten diese Chancen und konnten deutliche Fortschritte verzeichnen. Leider ist es noch nicht gelungen, diese auch im Spiel anzuwenden, doch das braucht natürlich auch Geduld und Trainingsstunden. Der knappe Sieg in Lausanne kam dem Team dann leider gleich in dreierlei Hinsicht teuer zu stehen. Einerseits fiel der Deckungschef Peyer verletzungsbedingt den Rest der Saison aus. Weiter passierte Trainer Kramer ein Fauxpas, weil er die TFL von Rügge zum KTV Wil übersah und ihn zu oft im MU19 einsetzte, was bedeutete, dass der Captain den Rest der Saison nicht mehr im U17 spielen durfte. Last but not least interpretierten einige Spieler die Ausgangslage so, dass man sich nun auf einer Heimreise mit Bier vergnügen durfte. Es artete leider so aus, dass einige Spieler deutlich verwarnt werden mussten. Durch diese drei Umstände verloren die Ostschweizer mächtig an Körner. Zum Glück war das Minimalziel Ligaerhalt bereits frühzeitig in trockenen Tüchern. Es war klar, dass der Rest der Saison schwer wird.

Da kam das Internationale Turnier in Biberach (D) gerade recht. Das Team fand sich nach Niederlagen in der Gruppenphase wieder. Es wurde wieder ein Vertrauen aufgebaut. Das Verhalten war nach den Querelen absolut vorbildlich und das Turnier konnte mit drei Siegen einen positiven Abschluss finden. Speziell in der Deckung konnte man trotz körperlich absoluter Unterlegenheit ein System finden, Spiele zu gewinnen. Bischofberger und Osterwalder spielten sich in einen Lauf und Schlussmann Niedermann schien sein Potential langsam zu bestätigen.

Die letzten, resultatmässig unbedeutenden, Spiele nutzen einige Spieler um einen weiteren Schritt zu machen. Hier darf speziell Linkshänder Kuhn ein Kompliment gemacht werden, der den Capitano vor allem in der Offensive sehr gut vertrat und auch im athletischen Bereich Fortschritte machte. Man darf gespannt sein, zu was er fähig ist, wenn er physisch austrainiert sein wird. Weiter kam der bislang wenig eingesetzte Kreisläufer Mosimann nach langer Angewöhnungsphase an den Leistungssport zu viel Einsatzzeit. Die gewonnene Sicherheit konnte er im letzten Spiel in der Offensive mit vier Toren zeigen. Der junge Schneider rückte in den Rückraum auf, weil Zeller die letzten Spiele leider allesamt aus Krankheitsgründen verpasste. In der Offensive hat er grosses Potential gezeigt. Doch die Defensive war mit den vielen Ausfällen von vor allem körperlich starken Spielern immer schwerer zu stemmen. So gingen die letzten Spiele allesamt verloren. Obwohl man nicht mehr gross auf die Resultate und die Tabelle geschaut hat, war es ein mühsames Ende. Es entwickelte sich ein Frust. Viele konnten in den Trainings klare Fortschritte verzeichnen, doch am Wochenende war man dann doch immer wieder der Geschlagene. So zahlten die Fürstenländer im letzten Trimester viel Lehrgeld.

Schlussendlich und rückblickend dürfen die Gossauer Handballer stolz auf ihre Anfangsphase und den frühzeitig erreichten Ligaerhalt sein. Es darf nicht vergessen werden, dass man die jüngste und deutlich unerfahrenste Mannschaft und Cheftrainer der Liga war. In Spielen wie beim Sieg gegen Pfadi Winterthur oder beim Züri-Cup konnte bewiesen werden, dass da viel in der Mannschaft steckt. Die Jungs gehören zu den Talentiertesten der Liga bzw. der Schweiz. Doch es ist bis zum Schluss nicht gelungen eine Hierarchie und eine Einheit auf dem Feld hinzukriegen. Es kristallisierten sich keine Leadertypen heraus, welche den Karren in den schwierigen Momenten auffangen hätten können. Am Ende wiederspiegelt die Tabelle wohl die Einstellung in vielen Trainings wieder.

In der Endphase bezahlte man viel Lehrgeld, welches man im nächsten Jahr hoffentlich einsetzen kann. Zweifelsohne wird man in der kommenden Saison weit Oben mitspielen können. Es werden bereits wieder von einigen Spielern "grosse Töne" gespuckt, welche natürlich ein Stück weit ihre Berechtigung haben. Doch auch hier muss wieder der Mahnfinger gezeigt werden. Die Trainercrew wird Trainingsleistungen viel konsequenter einfordern und Fehlverhalten, wie es in der verlaufenen Saison vorkam nicht mehr tolerieren. Für die Kaderzusammenstellung konnte aus 27 (!) talentierten Spielern selektiert werden. Es hat also einiges an Potential auf Stufe U17 im Fürstenland und viele hungrige Spieler, die noch so gerne einen Platz im, nach dem Totalabsturz mit Abstiegen auf allen drei Stufen bei Otmar, letzten Flagschiff der Ostschweiz auf Stufe U17 hätten.

Der grösste Erfolg darf Fortitudo Gossau resp. das RLZ Fürstenland auf der organisatorischen Ebene verzeichnen. Dank den erfolgreichen Jahren mit den vielen Aufstiegen, einem unermüdlichen Einsatz vom Sportlichen Leiter Peter Streuli und der mittlerweile sehr positiven und konstruktiven Zusammenarbeit mit den sieben Partnervereinen konnte die Anmeldung für das Swiss Olympic Rookie Label gemacht werden. Die Nachwuchsabteilung in Gossau wird also auch diesbezüglich in der kommenden Saison das Flagschiff der Ostschweiz sein. Die Juniorenausbildung ist nun von Swiss Olympic zertifiziert und finanziell unterstützt. Diese Zertifizierung ist ein weiterer grosser Schritt in der Professionalisierung. Doch diese Professionalisierung wird nun auch von den Junioren erwartet. Der Fokus muss auf dem Handball liegen. Weiter werden ab sofort vier Trainings pro Altersstufe durchgeführt, damit die "Rookie-Spieler" die geforderten Umfänge trainieren können. Ebenfalls erfreulich ist, dass sich mit Stadler (Stammverein TSV Fortitudo Gossau) und Schneider (Stammverein KTV Wil) zwei Spieler der United School of Sport anschliessen und hart an ihrer Karriere feilen werden.

Zum Abschluss möchte ich mich als Cheftrainer noch bei allen Eltern, Unterstützer, dem Verein, den Sponsoren, Roland Peyer (Fotos) und im Speziellen bei meiner Crew mit Urs Osterwalder (Assistent), Cyril Bleiker (Assitent) Beat Gächter (Athletik), Aurel Bringolf (TW-Trainer) und last but not least Peter Streuli (Leitung Nachwuchs) und dem Physioteam von Sarah Eberhard bedanken. Ohne euren Einsatz wäre dieser Betrieb nicht möglich.

Die Vorfreude auf die neue Saison steigt bereits.

Viel Spass in der Saisonpause, in der der Fokus natürlich nicht auf dem Handball liegen sollte. ;-)

Die Diashow zum Saisonabschluss: Diashow Saison 2017/18

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SG Horgen/Wädenswil   :   TSV Fortitudo Gossau   27  :  29   (15 : 14)


Donnerstagabend Spielbeginn 19.00 Uhr in Horgen, Waldegghalle!

So lautete das etwas "mühsame" Aufgebot für die U15 Elite-Jungs, die nach dem Schultag noch, via Toggenburg und Ricken, den für Forti-Nachwuchsteams, guten Horgener Boden betreten mussten.

Unter dem Motto "Anreisen - dann gut spielen - und sofort wieder mit 2 Punkten abreisen" fuhr eine vorwiegend verjüngte und das Kader nicht ausreizende Truppe an den Zürichsee zum Tabellenschlusslicht "Horgen/Wädi".

Die Sache mit dem "gut spielen" ging anfänglich voll auf! Mit sehr viel Elan stiegen die "Weiss-Schwarzen" in diese, aus Ranglistensicht betrachtet, "unwichtige" Partie. Jan Brülisauer eröffnete sehenswert den Score nach der "Kreisel-Auslösung" als Kreisläufer aus dem Rückraum, um dann jedoch auch anschliessend an der "Fehlerorgie" beteiligt zu sein, an der auch die Zürcher mitmachten...

In dieser Phase verpassten es die Gossauer, den Gegner entscheidend zurückzubinden, so dass ein stetes Auf und Ab den weiteren Verlauf prägte. Jerome Rutz warf sich mutig in die Lücken und traf selber oder holte Siebenmeter oder Strafen heraus. Die Penalties waren wieder eine klare Angelegenheit für Daniel Inauen, der zu überzeugen wusste. Das Überzahlspiel wurde etwas gar fahrlässig aufgezogen, so dass kaum etwas Brauchbares oder Erfolgreiches daraus entstehen konnte.

In der 3:2:1-Verteidigung musste Silvan Rügge viel Lehrgeld als "Hinten rechts" bezahlen, hatte er es doch auch gleich dem stärksten Angreifer der Einheimischen als "Übungsfeld" zu tun. Die daraus entstandenen Situationen konnte auch Besmir Avdili viel zu wenig meistern, sodass beim 15:14 für Horgen/Wädenswil zur Halbzeit das Fazit einfach war. Die Fürstenländer verdaddelten zu viele Chancen im Angriff und hinten standen sie zu wenig kompakt und hatten keine Torwartleistung.

Ein 12:15 für die Ostschweizer in Halbzeit 2 und somit doch noch ein 2Tore-Sieg!

Der Weg dorthin war jedoch wiederum ein sehr steiniger! Besmir Avdili hielt gegen Ende der heissen Schlussphase einen Siebenmeter und noch ein paar wichtige Bälle und vorne markierte Silvan Rügge 30 Sekunden vor Schluss das 27.Tor, welches die Siegsicherung brachte.

Davor schafften es die Forti-Jungs nicht, mit etwas Coolness und Cleverness einerseits, endlich auf 3 Tore davonzuziehen und andererseits mit unglaublichen Eigenfehlern oder Fehlentscheidungen beim Wurf den Gegner im Spiel zu halten. Selbst bei einer längeren 6 gegen 4-Phase agierten sie höchst nervös und ungeschickt!

Beim Forti-Timeout rund 3 Minuten vor Spielende lagen die RLZ-Jungs sogar wieder mit einem Treffer zurück, ehe Delian Ochsner und Mauro Mattioli das Blatt nochmals zu wenden vermochten und die Glückskugel doch noch auf "Weiss" zu liegen kam und nicht auf "Rot"...

Das Leben haben sich die Fürstenlandspieler selber schwer gemacht und doch noch diese etwas komplizierte Auswärtsaufgabe erfolgreich gelöst! Somit fand die Abreise aus der Waldegghalle doch noch mit 2 Punkten und einem "Smile" auf den Gossauer Gesichtern ein gutes Ende!

Das letzte Meisterschaftsspiel des U15 Elite findet bereits am kommenden Sonntag, 29.04.2018 um 13.30 Uhr in der Buechenwaldhalle statt. Viel steht im Derby gegen den TSV St.Otmar zwar nicht mehr auf dem Spiel! Doch Derby bleibt Derby!

Und zuguterletzt noch das: Mit 23 Punkten hat das jetzige U15 Elite zwar auch den 5.Platz erreicht, jedoch bereits 5 Punkte mehr eingefahren als die 2000er in der Saison 2014/15. Sollten es gar 25 werden, dürfen sich die 2003 und 04er-Generation als Topteam aus der Meisterschaft verabschieden! Insbesondere wenn man weiss, wie wertvoll die 2000er für den TSV Fortitudo geworden sind!....


HOPP FORTI!!!

Einen Abendausflug an den Zürichsee mit 2 weiteren Punkten abgeschlossn haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Daniel Inauen, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Cyrill Conscience, Moreno Labriola, Aurel Sostizzo und Ognjen Stevic (nicht im Aufgebot)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

 

 

 

 

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TSV Fortitudo Gossau - Kadetten Schaffhausen 29:41 (10:17)

Vorweggenommen ist es leider weiterhin nicht die Rückrunde der Fürstenländer. Obwohl viele Spieler vor allem in der Deckung fehlen und man allen Akteuren Einsatzzeit gewährt, darf man nicht wirklich zufrieden sein mit der Leistung. Die Kadetten waren eine Nummer zu gross. Von Beginn weg war ersichtlich, dass die von den Trainern geforderte bissige Deckung leider eher einem Streichelzoo glich. Auch die zwei Torhüter konnten zu wenig Impulse geben.

Zu Beginn der zweiten Hälfte bäumte sich das Gossauer Team gegen den Play Off Aspiranten nochmals deutlich auf. Mit einer beweglichen und pressenden 3:3-Deckung und einem Energieanfall von Schneider im Angriff konnte man auf vier Tore aufholen. Die Schaffhauser Academy Spieler wurden samt A-Natiassistenztrainer nervös. Doch leider wurde die Aufholjagd aufgrund von mehreren Faktoren wieder gebremst. Die Kadetten fanden wieder auf die Siegerspur zurück und gewannen am Ende verdient.

Die Fürstenländer zahlen momentan viel Lehrgeld. In der Rückrunde hat man viel zu wenig gepunktet. Die von den Trainern beobachteten grossen Fortschritte in den Trainings, sind am Spiel nicht ersichtlich. Doch den Geduldigen gehört die Zukunft. Das viele Lehrgeld wird spätestens nächste Saison seine Früchte tragen. Dann wird es aber keine Enschuldigungne mehr geben. Es wird eine Mentalitätsfrage sein. Also weiter arbeiten, Fortschritte machen und eine gewisse Geduld bewahren. Etwas sehr erfreuliches in der momentanen Situation ist die doch sehr ausgeglichene Scorerliste. Sämtliche Spieler versuchen Einfluss zu nehmen doch leider kristalliesieren sich daraus zu wenig Leaderfiguren raus.

Im letzten Saisonspiel reisen die Ostschweizer als Underdog zum nächsten Play Off Aspiranten nach Zürich, welcher unbedingt gewinnen muss. Doch die Gossauer wollen im Spitzenkampf noch ein Wörtchen mitreden und alles geben.

Die klare Niederlage hinnehmen müssen: Niedermann (4 Paraden), Mannhart (3 Paraden), Osterwalder (4), Verlezza (1), Inauen (3), Stadler (2), Bischofberger (3), Mitrovic, Conscience, Koller (1), Kuhn (3), Schneider (6/3) und Mosimann (3) gecoacht von Kramer, Osterwalder, Rügge und Gönültas

nicht dabei: Peyer, Gönültas (beide verletzt), Zeller (krank), Rügge (gesperrt) und Bettenmann (nicht im Aufgebot)

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Vor Beginn der Partie Forti gegen SG Ruswil/Wolhusen lud Fortipräsident Franz Würth das gegnerische Team inklusive Fans zu einem Herren 1-Match in Gossau ein. Sämi Weingartner, Herrenspieler von Forti, spielte seine ersten Handballspiele für SG Ruswil/Wolhusen. 

Das Heimteam startete schnell und wach, konnte sich aber nie absetzen. Im Gegenzug fand das Herren 3 von Forti, welches mit einem sehr schmallen Kader antreten musste, immer besser ins Spiel. Vorne trafen die Gossauer und hinten zeichnte sich Daniel Keller mit starken Paraden aus. So stand es zur Halbzeit 10:12 für Forti.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die Gossauer weiter ihr Spiel. Je länger jedoch die zweite Halbzeit dauerte je mehr nahmen die Fortispieler Fouls in Kauf, welche mit Penaltys geahndet wurden. Unter anderm durch solche Aktionen konnten sich die Gossauer nicht absetzen, was ihnen 40 Sekunden vor Schluss zum Verhängnis wurde. Durch einen schnellen Gegenstoss erzielte das Heimteam den Ausgleich und wenig später erzielten sie per Penalty das Siegestor.
Schade für Forti 3, der Sieg war in eigener Hand.

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Die unbekannten Gegnerinnen aus Bern waren nicht zu unterschätzen. Viele junge Spielerinnen zeichneten deren Team aus - ein dementsprechend schnelles Spiel konnte erwartet werden. Die SG Uzwil/Gossau wusste, egal was kommt - wir spielen unser Spiel. Mit Tempo, kompakter Verteidigung und Freude am Spiel soll am letzten Heimspiel dem Publikum eine attraktive Partie geboten werden.

Gleich nach dem Anpfiff starteten beide Mannschaften eher vorsichtig in das Spiel. Die ersten Minuten dienten dem „Beschnuppern“  und Herausfinden, wo die Schwächen des Gegners sind, um diese für Torchancen zu nutzen. Doch diese „Begrüssungsphase“ dauerete bei dem Heimteam länger als bei den Gästen. Obwohl der Spielstand stets ausgeglichen blieb, hatten die Bernerinnen die Oberhand. Mile setzte aus diesem Grund ein Team-Time-Out und nutze diese 60 Sekunden um seinen Spielerinnen taktische Hinweise und Tipps zu geben. Gesagt-getan. Kurz vor dem Ende der zweiten Halbzeit verweteten die Ostschweizerinnen vermehrt Tore und konnten so einen Vorsprung von 2 Toren herausgespielen. Bei einem Zwischenstand von 13:11 verliess man das Feld. 

Barasin zeigte seinen Spielerinnen mit einzelnen Änderungen im Angriff und kompakterer Defensive auf, dass diese Partie erst jetzt richtig beginnt. „Spielt so weiter, wie ihr gerade aufgehört habt!“ Mehr Selbstvertrauen jeder einzelnen Spielerinnen und noch mehr Freude am Spiel, soll ein Sieg zusätzlich begünstigen. Motiviert und überlegt ging es zurück aufs Spielfeld. 

Dort angekommen legten das Heimteam einen Blitzstart hin. Tor um Tor wurde verwertet und die Freude am Spiel entgültig geweckt. Für das Gegnerteam war es dementsprechend schwer und frustrierend diese Erfolgsphase zu durchbrechen. Am meisten Mühe breitete ihnen aber unsere Torhüterin, die an diesem Abend einmal mehr ihre Energie und Stärke bewies. Vier der sieben 7-Meter-Tore wehrte sie ohne Probleme ab und hielt während des ganzen Spiels den Ball vermehrt fern vom heimischen Netz. Ganz stark Alex! Jedes Tor war wichtig für das Rückspiel des kommenden Samstag. Dementsprechen zog die SG Uzwil/Gossau diese Erfolgsphase bis zum Schluss durch und stand mit einem Schlussstand von 26:20 als glücklicher Sieger da.  

Weniger glücklich war der Abschied von Natali Vukotic, die am vergangenen Wochenende ihr letztes Spiel für die SG Uzwil/Gossau leistete. Sie hat die Chance gepackt und spielt ab nöchster Saison in der SPL2 für den HC Goldach-Rorschach. Die ganze Mannschaft wünscht Natali auf diesem Weg viel Freude und Glück und bedankt sich für die vielen Jahren, indenen sie für die SG Uzwil/Gossau kämpfte - Danke Nati(-B)!  

Im Kampf um den Aufstieg ist aber noch nichts entschieden. Die Damen fahren nächsten Samstag nach Köniz und spielen dort um den definitiven Einzug in die 1. Liga. Ihr wollt unsere Damen auch auswärts unterstützen? Dann meldet euch so schnell wie möglich bei Pasquale, um euch einen Platz im Bus/Car zu reservieren (Unkostenbeitrag von 20.-).  

Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei den zahlreichen Fans bedanken, die das Damen 1 in diesem wichtigen Spiel unterstützten. Wie sagt man so schön - zu Hause ist es doch am schönsten! Und das war es, liebe Fans! Nur halb so schön wäre die Unterstützung aber gewesen, wenn sich die Fans in der Pause nicht mit einem kühlen Bier, Kaffe, usw. hätten stärken können. Deshalb ein riesen Dankeschön an Cäcilia und Franz, die allein für diese Spiel die Beiz zum laufen brachten - Danke!

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HSC Kreuzlingen - TSV Fortitudo Gossau 34:24 (17:10)

Im zweitletzten Spiel sollten die Forti-Jungs mit einem Sieg die gute Ausgangslage für das Finalissima aufrecht erhalten. Die Umstände hätten aber kaum schwieriger sein können. Dass die MU19 von Fortitudo nicht mit voller Kraft antreten kann, ist schon fast zur Gewohnheit geworden. Dieser Umstand macht dem Schreibenden ziemlich zu Denken. Nebst Pech fehlt es zum Teil auch am nötigen Willen und der Einstellung, jedes Training und Spiel zu absolvieren. So wurden in dieser Saison bereits 25 Spieler eingesetzt, damit man wettkampftauglich ist. Die MU19 kann sich dafür bei ihren jüngeren Vereinskollegen bedanken, welche regelmässig aushelfen. Diese wiederum nehmen die Chance natürlich gerne an, Erfahrung in der MU19 zu sammeln. Trotz allem steht Forti nach dem Aufstieg im Winter an der Tabellenspitze und kann zwei Runden Vor Ende die Gruppe noch aus eigener Kraft gewinnen. Doch die Misere spitzte sich am vergangenen Samstag zu einem Höhepunkt. Ingesamt elf Spieler aus dem 17-Mann starken MU19-Kader standen Trainer Kramer nicht zur Verfügung. Brülisauer und Garbini D. halfen bei den Aufstiegsspielen vom Herren 2 in die 1. Liga aus, Huber, Gröpl und Gutmann waren in den Ferien und Lämmler, Rutz, Scheiwiler, Bleiker, Peyer, sowie Carpanese sind verletzt. So trat Fortitudo mit einer „MU17 und Co.-Mannschaft“ an.

Von Beginn weg zeigten sich die Seebueben stärker. Die MU17-Jungs waren mit der Härte und körperlichen Masse überfordert und den wenigen MU19-Jungs gelang es nicht, dem Spiel den Stempel aufzudrücken. So entwickelte sich das Spiel leider früh in eine Richtung. Mittels Systemwechseln wollte man der Mannschaft mehr Sicherheit geben resp. die Gegner mit neuen Herausforderungen verunsichern. Leider geschah das Gegenteil, was zu einem klaren 17:10-Pausenstand führte.

Da die Tordifferenz am Ende im Rennen um den ersten Platz entscheidend sein wird, ging es in der zweiten Halbzeit ganz nach dem Motto „Jedes Tor zählt“ weiter. Doch die Mannschaft nahm den Kampf nie richtig auf. Es war nicht ersichtlich, dass man sich ein Finalissima gegen die Appenzeller erarbeiten will. Am Ende gewannen die im Durchschnitt fast drei Jahre älteren Kreuzlinger verdient mit einem 10-Torevorsprung. Da Appenzell seine Hausaufgaben gemacht hat und sehr hoch gegen den SV Fides gewann, müssten die Fortianer das letzte Spiel im Finale mit zehn Toren Differenz gewinnen um die Gruppe zu gewinnen. Dabei geht es um keine sportlichen Ziele. Es ist ein Duell zwischen Männern um Ruhm, Ehre und Stolz, welches die besseren gewinnen werden.

Dies ist ein absolut machbares Unterfangen. In all den vergangenen Jahren gewannen die stets einiges jüngeren Gossauer sämtliche Duelle. Der Höhepunkt war der Cupsieg im MU19 mit der MU17 im Finale gegen die Handballriege. Anfangs Saison ging man noch mit 13 Toren Differenz als deutlicher Sieger vom Platz. Danach fehlte aber in den folgenden Aufeinandertreffen jeweils viel für einen Sieg. Es wird sich zeigen, ob die Fürstenländer den Schalter endlich umkippen können. Für die Mission Impossible braucht es jedenfalls die zuletzt vermisste Einstellung und einen unbändigen Willen. Man darf gespannt sein. Es gibt keine Entschuldigungen mehr. Die Spieler müsssen mit dem Messer zwischen den Zähnen ihr Herz auf die Platte legen.

Die bittere Niederlage hinnehmen müssen: Moser, Zeller, Verlezza, Osterwalder, Carpanese (v), Stadler, Bischofberger, Enzler, Kessler, Rügge, Schneider,  Kobler (5 Paraden) und Halter (3 Paraden) gecoacht von Kramer

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SG Fortitudo Gossau Futuro – HC Arbon Espoirs 37:37

Die Frühlingsferien neigen sich dem Ende zu. Die letzten Meisterschaftsspiele warten, bevor man sich bereits in die Vorbereitungsphase der Saison 2018/19 stürzt. Am Freitag, den 20.04.2018, stand ein Heimspiel in Arbon an. Ja, Sie lesen schon richtig. Auf Grund terminlicher Verschiebungen und Komplikationen wurde ein Heimspiel der Futuro nach Arbon verlegt. Um 18:20 Uhr fanden sich alle Weiss-Schwarzen umgezogen in der Garderobe ein.

Die Mannschaft aus Arbon war den Futuros bereits bekannt. Schon vier Mal durfte man den Arbonern bereits gegenüberstehen, zum ersten Mal im Meisterschaftsbetrieb. Man machte sich in der Garderobe noch einmal seiner Stärken bewusst, bevor man sich ins Getümmel stürzen wollte. «Erfolg ist, wenn man seine Stärken einsetzen kann.» Wenn es nur so einfach gewesen wäre.

Zwölf Spieler standen diesen Freitag im Aufgebot und sollten den Sieg bringen. Die Partie zeichnete sich in den Startminuten durch Fehler auf beiden Seiten aus. Man startete weniger ideal. Vom offensiven Feuerwerk, von welchem die Futuros noch vor der Partie sprachen, war nichts zu sehen. Man war in der ersten Hälfte oft zu nah, zu passiv im Angriff sowie in der Verteidigung und vor allem zu wenig schnell, während die Espoirs uns bei Nahe schon überrannten. Leider wollten sich die Futuros mehr mit den Entscheidungen des Schiedsrichters befassen, als dass man sich auf das einfache und clevere Handballspielen fokussierte.

Die Punkte wurden allesamt in der Pausenbesprechung aufgegriffen. Tatsächlich sah es in der zweiten Hälfte ein paar Minuten danach aus, als könnten die Weiss-Schwarzen nun das Spiel in die Hand nehmen. Man fiel jedoch schnell wieder in alte Muster zurück und konnte sich nie so richtig absetzen. Im Gegenteil, die Espoirs spielten gegen Ende eine Zwei-Tore-Führung heraus.

Lobenswert ist, dass man in den wichtigen letzten acht Minuten die Ruhe bewahrte und so ein Unentschieden erretten konnte. Die Futuros waren heute oft einen Schritt zu spät, im Angriff sowie in der Verteidigung. Man zeigte leider zu wenig von dem, was man eigentlich könnte. Das Unentschieden ist, unter Berücksichtigung beider Mannschaften, ein faires Ergebnis. Die Weiss-Schwarzen besitzen aber die Fähigkeiten, eine solche Partie zu gewinnen.

Manch einer betrachtet es als unwahrscheinlich, ein Spiel zu verlieren, in welchem man 37 Tore schiesst. Leider wurden wir in der Saison 2017/18 nun zum zweiten Mal eines besseren belehrt. Möge es das letzte Mal sein. Am 29. April steht für die letzte Partie der SV Fides rot an. Ein letztes Mal mit den diesjährigen Futuros. Ein letztes Heimspiel der MU15 Futuro in dieser Saison. Und auch dort heisst es noch einmal:

Hopp Forti!!!

Den Sieg verspielt haben: Lars Lutz; Leo Baumgartner, Etienne Kobler, Andreas Diem, Gian Bosshard, Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Adam Dulkanovic, Luca Bücheli, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Gianin Santeler (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig (Trainer)

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Ein Hoch auf uns!

Am vergangenen Samstag empfing unser Damen 1 den HC Brugg in der heimischen Buechenwaldhalle. Inwiefern und ob sich die SG Uzwil/Gossau für die 1. Liga qualifiziert, hing von dieser Partie ab. Dementsprechend hoch waren die eigenen Erwartungen an das Duell. Ziel war es, die Defensive von Beginn an aggressiv und kompakt zu gestalten, sodass der Angriff mit Ruhe und Geduld gestaltet werden kann. Das volle Kader startete motiviertert in die Aufwärmphase und begab sich konzentriert in die erste Halbzeit. 

Die Startphase verlief einigermassen zufriedenstellend. Ein kleiner Vorsprung konnte dank einer starken Abwehr erzielt werden. Bedauerlicherweise gab man die Überlegenheit schneller her als erwünscht. Die Gäste konterten plötzlich mit Tempo und verwerteten gleich mehrere Tore hintereinander. Ein Team-Time-Out sollte die gegnerische Torphase stoppen und die SG Uzwil/Gossau zurück zum eigenen Spiel führen. Doch auch nach dieser kurzen Verschnaufpause fehlte es an Geduld und Präzision im Abschluss. 

„Vergesst diese 30 Minuten, kehrt auf das Feld zurück und spielt so, wie ihr es könnt!“ hiess es von Barasin in der Pause. Das Pausenresultat von 11:5 soll in den Köpfen auf Null gestellt werden. Im Angriff musste man sich mehr Zeit lassen und gemeinsam Torchancen herausspielen. Als Team kämpfen - als Team gewinnen, war das Motto. Hoffnungsvoll und motiviert kehrte man zurück aufs Spielfeld. 

Die zweite Halbzeit war ein Nervenkitzel, geprägt von Triumph und Ernüchterung. Mehrere Male war man dem Gegner auf den Fersen. Doch den Aargauerinnen gelang es immer und immer wieder diesen kurzen Hoffnungsschimmer zu erlöschen. Trotz Kampfgeist der SG Uzwil/Gossau wollte an diesem Nachmittag der Ball nicht ins gegnerische Netz. Dazu kamen unzählige technische Fehler, welche den Sieg immer weiter in die Ferne rücken liessen. Der Schlusspfiff bei einem Resultat von 16:22 sass tief und der direkte Aufstieg somit gestrichen. 

Doch ganz verloren war die Chance auf den Aufstieg in die 1. Liga noch nicht. Man wartete die Ergebnisse des parallel laufenden Duell zwischen dem SG Zürisee und dem ATV/ KV Basel 2 ab. In der Zwischenzeit begab sich die Mannschaft samt Minions an die OFFA und stärkte den Teamgeist bei einem (vielleicht auch zwei) Gläsern Wein. Und tatsächlich durfte man auf Qualifikation der Barrage-Spiele anstossen! Alles was danach noch kam, lassen wir an dieser Stelle aus…. ;)

Somit ist die Saison nach dem offiziell letzten Meisterschaftsspiel doch noch nicht zu Ende. Nächsten Samstag kämpft unser Damen 1 zu Hause ab 18.00Uhr in der BZ  gegen den Club 72 Köniz. Jetzt zählt jede Unterstützung, sei es Mami, Papi, Götti, Gotti, Freunde, Nachbar, Verwandte, Bekannte, Unbekannte und noch viele mehr! Wir freuen uns auf jedes einzelne HOPP SG!! 

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Die U17 und U19 war zum Saisonabschluss im Europapark.

 

Herzlichen Dank an Kobler Reisen für den Service!

 

#EimolFortiImmerForti

#AppezellerRuedergruppe

#FortiBärNeuerKreisläufer

#DoHetsÜs

#Jan♥️TheBear

#NieMehFluchDerKassandra

#NurDieHärtestenWerdenSteine

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TSV Fortitudo Gossau   :   GC Amicitia Zürich   29  :  28   (15 : 14)


Das war sehr wohl etwas Gutes!!!

Die U15 Jungs des TSV Fortitudo Gossau zeigten wohl das beste Saisonspiel in der Buechenwaldhalle! Die RLZ Fürstenland-Spieler schürten mit ihrem Auftritt die tolle und laute Unterstützung in der "heissen" Schlussphase und die eigenen Aussichten auf 2 Punkte gegen einen der Meisterschaftsfavoriten!

Vielleicht lag es am freitäglichen Abschlusstraining, das sie als Demo-Team bei der internen Trainerausbildung von Goldach-Rorschach absolvieren durften und vom Handball Internatsleiter von Bayer Dormagen "bewegt" wurden. Vielleicht war es auch der "Lohn" in Form von Cola und Chips, der nach dem Meisterschaftsspiel zum Verzehr wartete...?

Bei der Teamansprache waren die Worte von Jamal Naji noch präsent, der mit seiner deutschen Siegermentalität offenbar den Weg in Köpfe der "Weiss-Schwarzen" gefunden hatte und einen Sieg gegen die "Züricher" einforderte...

Seitens der eigenen Trainer kam die Aufforderung "Handball zu spielen"! Dies ist nur möglich, wenn Bewegung vorhanden ist. In der Deckung, wie auch im Angriff! Und das gelang von Anfang an!

Während GC/Ami anfänglich noch nicht den Turbo zündete, kamen die Gossauer sehr schnell ins Spiel und skorten überaus erfolgreich! Insbesondere Jerome Rutz und Marco Streule legten sich mächtig ins Zeug und konnten oft nur mit unsauberen Handlungen gestoppt werden. Die ausgesprochenen Siebenmeter waren eine klare Angelgenheit für Daniel Inauen, der ohne Fehl und Tadel einnetzen konnte.

Captain Cyril Conscience, der als "Rückraum rechts" den Mittelmann-Job an die jüngeren Jerome Rutz und Marco Streule abtreten "durfte". musste den stärksten Zürcher Angreifer neutralisieren. Und das ist fast nicht möglich, zeigte dieser doch phasenweise, welch kompletter Klassespieler er bereits ist und dafür besorgt war, dass die Gäste mit seinen Toren und Kreisanspielen mithalten konnten.

Es waren die Forti-Jungs, die das Spiel prägten und sich sogar kontinuierlich bis etwa zur 20.Spielminute auf 3 Tore absetzen konnten. Mauro Mattioli traf immer wieder nach wuchtigen Abschlüssen. Als die "Orangen" im Angriff noch zulegen konnten, begann die Deckung etwas zu wackeln und Besmir Avdili im Tor musste etliche Bälle passieren lassen. Im Angriff wurden schlechte Würfe genommen. Mit 15:14 rettete sich der Fortitudo mit Plus 1 in die Pause.

In der Garderobe war etwas von "Geknicktheit" zu spüren. Mit Lob für das Gezeigte in Hälfte 1 und dem Aufrütteln, dass man gegen den Favoriten immer noch die Nase vorne hatte, sollten die gesteckten Ziele wieder angepackt werden.

Ein zäher Beginn führte nach und nach zu einem offenen Schlagabtausch, der einen dramatischen Verlauf nehmen sollte. Die Stadtzürcher bekamen langsam Aufwind und führten ihrerseits plötzlich mit 2 Toren. Die "Timeoutkarte" wurde nun ein wichtiges Teil im Spielszenario! Im Wissen, dass ein Minus 3 auf der Anzeigetafel wohl der Dolchstoss sein könnte, kam der Schreibende ins Pokern.

Verhängte Strafen und das Spielen in Unter-, Über- oder Gleichzahl bei "2 Minuten", beruhigte die Pläne keineswegs! Und die Fürstenländer Jungs auch nicht! Mehrere Überzahlsituationen blieben ungenutzt! Dafür steigerte sich Besmir Avdili und sorgte dafür, dass seine Mannschaft dranblieb!

Beim schlussendlich (doch noch) gut genutzten Timeout blieben noch etwa 4 Minuten und dank Mauro Mattiolis Energieanfällen war der Ausgleich und später gar eine Zweitoreführung in der sehr stimmungsvollen Buechenwaldhalle geschafft!

Mit einer offenen Manndeckung wollten sich GC Ami doch noch Punkte sichern! Die sehr hektische Schlussphase war dann von spürbarem Druck in den Forti-Reihen geprägt. Die Variante 7.Feldspieler musste nur noch für die Schlusssekunden gezückt werden, denn irgendwie schaffte es das Heimteam doch noch ungeschoren aus dem "mega coolen" Match herauszukommen! Mit 29:28 war die Sensation perfekt und die "Weiss-Schwarzen" konnten den Siegesjubel so richtig geniessen!

Für die Gastmannschaft war es vielleicht ein wichtiges Signal zu einem richtigen Zeitpunkt, denn nun wartet für sie das Playoff gegen den HSC Suhr Aarau. Eventuell darf sich der Fortitudo Gossau auch ein bisschen mitfreuen, wenn dieser Spielausgang zum Schweizer Meister führen sollte... Viel Glück!

Als Nächstes wartet die unbequeme Situation, dass am Donnerstag, 26.April 2018 um 19.00 Uhr ein Wochenspiel gegen den Absteiger Horgen/Wädenswil ansteht. Diese Pflichtaufgabe "sauber" zu erfüllen, dürfte die Herausforderung sein, bevor am Sonntag, 29.April (Buechenwaldhalle, 13.30 Uhr) der "letzte Vorhang" fällt. Es wartet bei der Saison-Derniére noch das Derby gegen Otmar! Wünschenswert wäre es, wenn es dabei nur noch um das letzte Saisonspiel ginge...

HOPP FORTI!!!

Ein wahres Spektakel gezeigt haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Aurel Sostizzo (verletzt im U17 Spiel), Ognjen Stevic und Gian Lüchinger (beide Ferien)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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TSV Fortitudo Gossau - SG Leman Genf 34:35 (19:17)

Die Mannschaft kam bislang in der Rückrunde nicht so wirklich auf Touren. Aus tabellarischer Sicht ist weder nach oben noch nach unten wirklich was Entscheidendes machbar und das Minimalziel Ligaerhalt ist seit Längerem gesichert. Die letzten Spiele sollten also ohne Druck und ohne Blick auf die Tabelle in Angriff genommen werden. Das Restprogramm hat es mit den Top 3 Genf, Schaffhausen und Zürich noch in sich. Doch das Rumpfteam, welches nicht auf die Teamstützen Stadler (krank), Peyer (verletzt) und Rügge (gesperrt) zurückgreifen konnte, liess sich sich nicht verunsichern und trat frech auf. Dies wurde mit einem Kempatrick gleich im ersten Angriff demonstriert. Allgemein wurde der Angriff unter der Regie vom jungen Spielmacher Inauen souverän geführt und die Fans konnten mehrmals tolle Ballstafetten mit sehenswerten Aussenabschlüssen bejubeln. Die wegen der fehlenden grosgewachsenen Deckungsspieler beauftragte offensive Deckungsvariante hatte aber zu Beginn seine Probleme. So war die Anfangsphase trotz guter Angriffsleistung ausgeglichen. Deckungsbeauftragter und selbst ehemaliger Haudegen auf höchtstem Niveau Osterwalder vollzog einige Feinjustierungen in der Deckung, was dann dafür sorgte, dass die Fürstenländer Tor um Tor davon ziehen konnten. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hätte dann das Spiel von den Schiedsrichtern definitiv entschieden werden sollen, als der gegnerische Topscorer und Leader eine Tätlichkeit machte. Doch statt mit der roten Karte wurde der Genfer nur mit Zwei Minuten bestraft und als wäre das nicht genug, wurde auch noch der Gossauer Zeller ebenfalls des Feldes verwiesen, weil er sich darüber aufregte.

Das Team liess sich davon aber nicht beirren und trat in der zweiten Halbzeit weiterhin souverän auf. Man hatte zwar einige Einbrüche im Spiel, doch diese wurden kehrtwendend jeweils wieder behoben und die Forti-Jungs konnten mehmals bis auf fünf Tore Vorsprung davon ziehen. Einzig die eigentlich nicht mehr auf dem Platz gehörende Nummer 6 traf noch für die Genfer. Trotzdem sollte der Sieg nur noch eine Sache der Zeit und Cleverness werden. Doch dann kam es knüppeldick. Es wäre die Chance gewesen auf sechs Tore davon zu ziehen, doch leider kam es anders. Nach einer halben Weltreise durfte der Genfer noch einen Pass spielen. Dieser ging viel zu tief in die Beine des Mitspielers, welcher den Ball mit seinen Unterschenkeln einklemmte. Trainer Kramer rief: "Schiedsrichter Fuss!". Das war für die Unparteiischen leider zu enthousiastisch, weshalb die Bank bestraft wurde. Ab diesem Zeitpunkt war das Team völlig verunsichert. Zum Glück netzte Bischofberger in der Offensive im Alleingang mehrmlas ein. Als dieser dann mit einer Manndeckung aus dem Spiel genommen wurde, kam die Unsicherheit noch deutlicher zum Vorschein. Die Genfer holten Tor um Tor auf und gingen eine Minute vor Ende in Führung, welche sie dann über die Zeit brachten.

Somit verlieren die Gossauer zum zweiten Mal gegen kämpferische Genfer nach einem dominanten Auftritt in der letzten Sekunde. Die Gossauer zeigten in dieser Saison schon oft ihr Talent, verlieren aber am Ende die Spiele aufgrund fehlender Cleverness. Das sind bittere Erfahrungen, welche die jüngste Mannschaft mit dem jüngsten Trainer wohl durchmachen muss, in den Rucksack nehmen sollte, um dann in der kommenden Saison und Karriere aus dem Vollen zu schöpfen und solche Spiele jeweils zu gewinnen.

Trotz der Niederlage machte der Auftritt des ersatzgeschwächten Underdogs viel Freude. Man darf die ersten 45 Minuten nicht vergessen und muss die gemachten Erfahrungen aus der Schlussviertelstunde mitnehmen. Dann ist sich der Schreibende sicher, wird man in Zukunft viel Freude an dem Team haben, da die Jungs dann ihre tollen Auftritte jeweils mit zwei Punkten belohnen werden können.

Nun möchte man die zwei kommenden Topspiele gegen die Kadetten Schaffhausen und GC Amicitia Zürich noch nutzen, um den Rucksack weiterhin zu füllen und eventuell auch noch das Zünglein an der Waage um den Meistertitel resp. die Play Offs zu spielen.

Die bittere Niederlage hinnehmen müssen: Niedermann (3 Paraden), Mannhart (5 Paraden), Zeller, Osterwalder (1), Verlezza (1), Inauen (4/1), Bischofberger (11), Sostizzo (v), Mitrovic, Conscience (1), Koller (4), Kuhn (7), Schneider (4) und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder, Rügge und Peyer

Inauen führte im Angriff die Regie

 

Bischofberger brillierte als Shooter

 

Nach einer schwachen Anfangsphase fand sich dann auch die Deckung durch den Kampf

 

Kuhn überzeugte ebenfalls im Angriff - Hier leitet er in der zweiten Halbzeit die erste Fün—Tore-Führung ein

 

Der wirblige Koller netzte souverän ein

 

Osterwalder war Sinnbild für das Spiel. 45 Minuten sack stark und dann versagen ihm in der entscheidenden Phase die Nerven.

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Sportcenter Bustelbach! Eine neue Destination für das "Kennenlern"-Trainingslager für die U15 Elite-Kandidaten der Saison 2018/19.

Am Ende des aargauischen Fricktals nahe des Rheins gelegen befindet sich die Ortschaft Stein. Das Sportcenter bietet eine Unterkunft mit 4er-Zimmern, einem Restaurant und einer Handballhalle, in der auch Harz (...) verwendet werden darf. Dazu durfte in der Freizeit die Minigolf-Anlage benutzt, sowie Tennis oder Badminton gespielt werden.

Der "KICK-OFF" erfolgte allerdings in der Friedberghalle in Gossau, wo sich die Spieler und auch Assistenztrainer Cyril Bleiker "beschnuppern" konnten. Nach dem Zmittag ging es dann in Richtung Aargau mit einem Kobler-Bus und den PW's der Familien Bruggmann und Häfliger.

Die 16er-Gruppe umfasste auch die Torwarte Jeremias Eilinger, der einen Armbruch auskuriert und den jungen Naum Schurter, der für den, auch wegen einer Handverletzung kurzfristig ausfallenden Noah Küffer, in die Bresche sprang.

Ansonsten stand da eine motivierte Schar von jungen Elite-Spielern, sowie Futuros und U13-Talente aus dem RLZ-Kader der Partnervereine Wil, Flawil, Wittenbach und Appenzell.

Für den Trainer ergab sich ein sehr erfreuliches Bild nach 4 Tagen, das sich aus den Trainingsspielen der gleichen Jahrgänge gegen die SG Möhlin/Magden und HSG Nordwest herauskristallisierte. Praktisch ohne "Bobos" und sicher mit zufridener Müdigkeit, die nicht nur dem Trainer in die Schuhe geschoben werden kann (...) darf wiederum von einer gelungenen Zusammenführung geschrieben werden. Es darf gespannt in die nahe Zukunft geschaut werden!

Belebendes Element war auch dieses Jahr "Andi", einem kleinen Ball, der durch die Taschen, Zimmer, Bettdecken "wanderte". Der "unglückliche" Besitzer musste den Kurzbericht verfassen, die nachfolgend erscheinen.

Montag, 09.04.2018

Heute Morgen hatten wir um 09.00 Uhr Training im Friedberg, also es war kein richtiges Training, denn wir haben "Kennenlern-Spiele" gemacht. Am Schluss machten wir eine Menschenpyramide. Danach sind wir in der Mensa einen "Zmittag" essen gegangen. Um 11:45 Uhr fuhren wir los. Als wir ankamen, durften wir unsere Zimmer beziehen. Um 15 Uhr hatten wir ein zweistündiges Training.
Nach dem Training gingen wir Duschen. Um 18:00 Uhr gingen wir ins Tennis-Restaurant. Als Vorspeise assen wir eine Gemüsesuppe und als Hauptgang Reis und Poulet. Nach dem Abendessen gingen wir auf die Minigolf-Anlage, danach assen wir noch Silvan's Geburi-Kuchen.
Jonas Häfliger

Dienstag, 10.04.2018

Heute war unser erstes Frühstück und ich war überrascht, da es weisses Caotina gab. Um 9 Uhr fing unser Training an und hörte um elf auf. Das Nachmittagstraining begann um etwa halb zwei ging bis um vier. Dieses Training war etwas strenger als das gestrige.
Nach dem Training ging es direkt mit der Fahrt nach Möhlin weiter. Ich finde, wir haben uns und gut geschlagen und sind als Sieger zurückgekehrt. Anschliessend gab es um acht Uhr noch Abendessen.
Manuel Rajkovic

Mittwoch, 11.04.2018

Wir haben heute Morgen Video vom Spiel angeschaut. Wir hatten dann Training und am Nachmittag ein Testspiel. Am Abend redete ich mit meinen Freunden.
Besmir Avdili

Donnerstag, 12.04.2018

Wir hatten heute Morgen Essen und Training. Am Nachmittag spielten wir miteinander Handball. Um 16:00 Uhr gingen wir nachhause.

Ich muss mich noch bei Jonas Häfliger bedanken

Besmir Avdili

Im letzten Kurzbericht ist deutlich zu spüren, dass "Andi" beim 2.Besuch hintereinander wohl die "Schreibeslust" vertrieben hat...


HOPP FORTI!!!

In Bustelbach mit dabei waren:

Besmir Avdili, Naum Schurter; Leo Baumgartner, Damian Bruggmann, Jan Brülisauer, Silvan Bücheli, Jeremias Eilinger, Matteo Etter, Jonas Häfliger, Etienne Kobler, Janis Pfister, Manuel Rajkovic, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Gianin Santeler und Marco Streule


Gianni Keller und Cyril Bleiker

 

 

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Am letzten Tag im Camp, kamen die Teilnehmer noch einmal in den Genuss von 5 abwechslungsreichen und spannenden Trainingseinheiten. Und alle gaben trotz der schweren Beine noch einmal Vollgas.
Nach dem harten Tag, gab es zur Stärkung eine Wurst und danach ging der bunte Abend los. Hier ging es um Spass und Teamwork.
An dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim Küchenteam des Friedbergs für das super Essen bedanken.
Damit wir genügend Flüssigkeit zu uns nahmen, durften wir auch dieses Jahr auf eine grosszügige Spende von der Holderhof Produkte AG zählen.
An dieser Stelle möchten wir uns zudem bei allen Teilnehmer bedanken, es hat Spass gemacht euch weiter zu bringen und wir sind überzeugt den einen oder anderen zukünftigen RLZ-Spieler gesehen zu haben.
#RLZ-Fürstenland #RoverWittenbach #TVApennzell #TVHerisau #KTVWil #HCFlawi #HCUzwil #FortitudGossa

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Der  Saisonschluss im 3. Spiel gegen den Favoriten Wacker kommt nicht ganz unerwartet. Es hätte eine Bravour-Leistung gebraucht, um ein viertes Spiel und damit auch ein zweites Heimspiel zu erzwingen.

Diesmal wurden die Berner Oberländer ihrem Ruf von Beginn weg gerecht und landeten einen klaren Start-Ziel-Sieg. Mann des Spiels auf Seiten der Gossauer war Nils Ham mit nicht weniger als 11 Toren, darunter sechs verwandelten Siebenmetern.

 

Trotz des 0:3 Verdikts gegen den Quali-Sieger und EHF-Teilnehmer Wacker Thun blickt das Team des scheidenden Trainers Rolf Erdin auf eine mehr als erfreuliche Saison zurück mit der erstmaligen Playoff-Qualifikation in der Vereinsgeschichte. Die Unabsteigbaren haben mit ihrem Teamgeist und viel Moral bewiesen, dass sie in der höchsten Spielklasse des Schweizer Handballs durchaus weiter bestehen und mit unbändigem Kampfeswillen auch grosse Mannschaften in Schwierigkeiten bringen können. Mit etwas mehr Stehvermögen in den Schlussphasen der engen ersten zwei Partien in den Playoffs wäre durchaus eine Überraschung drin gelegen. Das macht sicher Hoffnung auf die nächste Saison, wenn es wieder heisst: Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau:

Bucher 2, Graf 4, Ham 11, Störchli 2, Weingartner 5, Wild 1, Würth 3.

 

 

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Tag 3 im Camp

Mit grosser Motivation aber auch schon teils mit schweren Beinen nahmen die Kids den dritten Tag in Angriff. Die Fortschritte sind zudem bereits ersichtlich. Bei den Abschlussmatches wird das Gelernte umgesetzt. Höhepunkt des heutigen Tages, war das Aufwärmen mit der RLZ U19. Die Campkids zeigten der U19 wie man sich richtig warm macht und gewannen das abschliessende Team-Sitzball knapp! Für den späteren Energieschub sorgten die feinen Weggli von der Bäckerei-Konditorei A. Gehr in Gossau.

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Zweiter Camptag  Heute feilten die Kids wiederum an ihren Fähigkeiten. Mit 5 Trainingseinheiten (offensive Abwehr, Technik, Spiel, Athletik & Motorik, Spielfähigkeit) und gut einer Stunde Spiel am Schluss, kamen die Teilnehmer an ihre Grenzen.  Damit der Akku wieder aufgeladen wird, konnten die Kids sich mit feinen Äpfel vom Hof der Familie Forster stärken. Die ersten kleinen Blessuren traten auch auf, mit den richtigen Cremen gesponsert von der Sonnen-Drogerie aus Gossau geht es für alle weiter. Morgen werden die Kids das erste Abendtraining mit der U19 absolvieren, wir freuen uns bereits auf die Grossen.

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RLZ - Handballcamp

RLZ Frühlingscamp

Früh übt sich ein Handballer zu sein.
Fast 80 motivierte Nachwuchshandballer(U9-FU14) aus den RLZ-Vereinen trafen sich am Montagmorgen zum RLZ-Camp in Gossau.
Damit der Ostschweizer Nachwuchs auch für die kommenden Jahre gesichert ist, trainieren die Kids unter Anleitung von vier Deutschen Profitrainer die nächsten Tage in Gossau.
Damit die ersten Tipps der Trainer umgesetzt werden können: prellen, prellen, prellen und dies auch im Schlaf, bekamen alle Teimnehmer einen limitierten RLZ-Kempa-Ball. Damit der Durst gelöscht werden kann, gab es eine Trinkflasche von KA BOOM. Vielen Dank an unsere Camp-Sponsoren (KA BOOM und ballco sports) und den Trainern aus Deutschland.

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Red Dragons Uster - TSV Fortitudo Gossau 25:34 (13:17)

Das Duell mit dem Partnerverein aus dem Innerrhoden spitzt sich in einem Fernduell zu und wird im letzten Spiel im direkten Aufeinandertreffen in einer Finalissima entschieden. Den Aufstieg ins Inter haben die Forti-Jungs seit dem letzten Spiel bereits in der Tasche. Nun geht es noch um Ruhm und Ehre. Um eine gute Ausgangslage im Finalissima zu haben, müssen die Forti-Jungs sämtliche Spiele gewinnen und dies möglichst mit einer grossen Differenz, damit das Torverhältnis auf Gossauer Seite ist.

Das Spiel gegen die Red Dragons Uster startete aus Gossauer Sicht äusserst positiv. Ohne die Herren 2-Spieler gingen die Fürstenländer mit 6:1 in Führung. Doch dann schlichen sich die ersten leicht arroganten Aktionen ein, welche nicht mit der letzten Konsequenz gespielt wurden. Die Zürcher zeigten sich noch nicht geschlagen und liessen die Differenz dahin schmelzen. Der Pausenpfiff kam da gerade recht.

In der zweiten Halbzeit machte die 5:1-Abwehr der Forti-Jungs mit dem vorgezogenen Schneider den Spielaufbau der Zürcher kaputt, was mehrmals in einem Gegenstosstor endete. An dieser Stelle möchte der Schreibende den jungen Schneider (U15-Alter) für seine Entwicklung loben. Er erzielte in seinem zarten Alter bereits elf Tore auf MU19 Interstufe. Weiter so! Das ist der Lohn für harte und umfangreiche Arbeit.

Die Fürstenländer bauten ihre Führung mehrmals aus und hatten dann jeweils wieder eine kurze Schwächephase, in der Uster ihre Fehler wieder gut machte. Leider verletzte sich Rückraumspieler Rutz in einem Zweikampf erneut an seinem Knie. Es bleibt zu hoffen, dass es nichts Schlimmes ist. In den letzten zehn Minuten brachte sich Schlussmann Halter mit seiner Deckung endlich auf Touren und nagelte das Gossauer Gehäuse zu, was dann doch noch für ein hohes Schlussresultat sorgte.

Da die Appenzeller ihrerseits gegen den Tabellenletzten lediglich mit sechs Toren gewonnen haben, konnten die Gossauer die Tordifferenz im Fernduell ausbauen, welche nun eine Runde vor dem Direktduell mit 25 Toren Unterschied klar auf Gossauer Seiten liegt.

Im Fernduell die Ausgangslage verbessert haben: Halter (10 Paraden), Enzler (1), Garbini N., Carpanese (3), Kessler (2), Moser (3), Brülisauer (5/3), Rutz (2), Schneider (11), Gutmann (1/1) und Rügge (2)

ohne: Scheiwiler, Peyer (verletzt), Lämmler, Garbini D., Kobler (alle Herren 2) und Gröpl (krank)

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BSV Future Bern - TSV Fortitudo Gossau 32:25 (17:14)

Wegen vielen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen reiste die MU17 Elite mit lediglich acht Feldspieler in die Schweizer Hauptstadt. Dort wollten die Forti-Jungs den Drive aus dem IBOT auf die Platte bringen, trotz den widrigen Umständen zwei Puntke entführen und Bern in der Tabelle überholen. Der Beginn funktionierte nach Plan. Insbesondere Linkshänder Kuhn legte sein Herz im Angriff auf die Platte und spielte mit viel Druck auf das Tor. In der Deckung fehlte die Härte aus dem interantionalen Turnier. Vor Ende der ersten Halbzeit schlichen sich dann die ersten Fehler ein, was die Berner mit einem kleinen Polster in Führung brachte.

Als wären die Umstände nicht schon genügend hart gewesen, stellten die Schiedsrichter in der Startphase der zweiten Hälfte noch Schneider und Mosimann wegen sehr hart gepfiffenen 3mal 2-Minutenstrafen definitiv vom Platz. Die Pfiffe bedeuteten, dass die Gossauer ohne Auswechselspieler und mit vier Flügelspielern die restlichen zwanzig Minuten absolvieren mussten. Die übrig gebliebenen Spieler zeigten viel Moral. Sie konnten sogar auf drei Tore Differenz aufholen. Doch dann war der Tank zu leer und am Ende gewannen die Berner verdient das Direktduell in der Tabelle.

Da das Minimalziel Ligaerhalt bereits seit Längerem erreicht ist, möchte man nun die drei letzten Spiele nutzen, weitere Entwicklungsschritte zu vollziehen, ohne gross auf die Tabelle zu schauen. Die nächste Chance dazu gibt es in einer Woche in der Buechenwaldhalle im Ost-West-Spiel Genf gegen Fortitudo.

Dezimiert in der Hauptstadt verloren haben: Niedermann, Mannhart, Mitrovic, Verlezza, Osterwalder, Schneider, Bischofberger, Inauen, Kuhn und Mosimann

Fortitudo ohne Peyer, Gönültas (beide verletzt), Rügge (gesperrt), Zeller, Stadler (beide krank), Bettenmann und Koller (beide Einsatz im Interteam)

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TSV St.Otmar SG   :   SG Fürstenland         32  : 24  (14 : 13)


Der Sieg im Derby der beiden U13 Teams ist für Otmar schlussendlich verdient!

Wegen der Handverletzung von Torwart Noah Küffer musste der junge und (noch) weniger grosse Naum Schurter die verantwortungsreiche Position übernehmen. Insbesondere in Halbzeit 1 hielt er seine Mannschaft absolut im "Rennen", weil die St.Galler, bis auf den "Shooter" immer wieder in seine Reichweite warfen.

Trotz sehr verhaltenem Beginn in der Kreuzbleiche (0:4!), steigerten sich die Fürstenländer kontinuierlich. Der Linkshänder Flawiler, Matteo Etter, nahm sich sehr viele Würfe! Mit der Zeit fand er Tempo und mit weniger Querbewegung immer wieder Lücken in der Otmar-Deckung. Er avancierte zum Topscorer im Team der "Weiss-Schwarzen"! Schlussendlich gewann er den "Direktvergleich" gegen den ein Jahr älteren Otmarspieler mit 11:9. Allerdings war jener Akteur mit nur 2 Fehlversuchen effizienter, beziehungsweise präziser.

Auch in der Deckung konnte er in diesem "Duell" sehr wichtige Erfahrungen sammeln. Er dankte dies dem Trainer mit grosser Kampfesmoral und erfolgreichem 1:1-Verhalten.

Der Herisauer Keichi Preisig spielte wohl seine beste Partie für seine Mannschaft und es scheint, dass er in der Deckung und auch im Angriffsverhalten den "Knopf" aufgemacht hat! 3 Tore aus 4 Versuchen sind eine sehr erfreuliche Quote!

Überhaupt trafen sich 2 Philosophien, denn die Stadt-St.Galler versuchten sehr viel in den 1:1-Situationen oder mit ihrer Urgewalt ein Tor zu erreichen. Auf der Gegenseite sollte mit "Mut zur Lücke" und einfachen Auslösehandlungen eine Überzahl geschaffen werden. Weil die Fürstenländer dies mit zu wenig Dynamik anstellten, liefen sie sich öfters fest. Und was es noch schlimmer machte: Es tat oft weh...

Dank der Steigerung nach der mageren Startphase, verdienten sich die U13 RLZ-Spieler einen knappen Rückstand (13:14) zur Pause, der noch Vieles erhoffen liess.

Leider produzierten die jungen Fürstenländer in der Anfangsphase wieder zu viele Eigenfehler und trafen schlechte Wurfentscheidungen, so dass der Otmar-Express (zu einfach) durch die 1:5-Deckung marschieren konnte und auch Naum Schurter im Tor etwas den Biss aus der ersten Spielhälfte vermissen liess.

Die Vorentscheidung fiel somit bereits nach etwa 40 Spielminuten! Ein Timeout zeigte "verzögert" Wirkung, so dass immerhin kein "Stängeli" zu Stande kam. Es darf nun wieder von einer guten Phase der Fürstenländer gesprochen werden, denn die zum Teil "rustikaleren" Deckungsformen schürten einen Biss, der dann zu einer sehr intensiven Endphase führte, in der sich auch die "Weiss-Schwarzen" (endlich) auch nicht zimperlich zeigten. Wie eingangs erwähnt, ein korrekter Spielausgang (32:24) mit agileren (weil mehr Zug aufs Tor) und kräftigeren Otmärlern im Angriffsvergleich.

Am Sonntag, 29.April kommt es dann um 12.00 zum Saisonschlussspiel in der Buechenwaldhalle gegen das Team von der Goldküste "GS Stäfa Espoirs 2", welches dann nochmals Gelegenheit bieten wird, sich von der "Sonnenseite" zu zeigen.


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit etwas mehr Konstanz und Treffsicherheit haben ein besseres Resultat verpasst:

Noah Küffer (verletzt auf der Bank), Naum Schurter; Adam Balogh, Damian Bruggmann, Matteo Etter, Christoph Frick, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Silvan Bücheli (Familie), Timur Farkas und Lino Solér (Ferien)

Gianni Keller

 

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GS Stäfa   :   TSV Fortitudo Gossau   28  :  21   (13 :  8)


Das war wohl gar nichts!!!

Anstatt die wirklich guten Leistungen und das "Feuer" aus dem Osterturnier in Biberach bestätigen zu können, war es wirklich schwer nachzuvollziehen, wie fast die ganze Mannschaft sich derart als "Elite-Mannschaft" präsentieren wollte.

Der Start war eigentlich bis auf die Ballbehandlung nach der Auslösung recht schwungvoll und "gefühlt" hätte eine klare Führung herausschauen müssen! Ein Zeitspiel nach wenigen Minuten offenbarte jedoch das Hauptübel im Angriff! Zu nahe, dann quer und erst noch aus dem Stand. So verpuffte die Anfangsenergie "an Ort"!

Auch das Verteidigungsverhalten war meilenweit entfernt von der "IBOT-Form"! Im Gegensatz dazu waren die Jungs von der Goldküste mit ihrem dynamischen Anlaufen 2 Klassen besser und vor allem effizienter. Aus diesem Grunde musste das Timeout nach rund 20 Minuten und "-3" bei 8:5 Linderung schaffen.

Ein Art "Strafe" für die Forti-Jungs war es jedoch auch, als die Stäfner auch noch mit der 2.Garde die Deckung durcheinander wirbelten, so dass unter dem Motto "Wer sich nicht bewegt, den bestrafen die Schiedsrichter" auch die "2 Minuten" zunahmen. Allerdings ist auch dies auf das Heimteam zutreffend. Dass die "Weiss-Schwarzen" dabei in Überzahl in ein Zeitspiel liefen, sagt sehr viel über die angestrebte Angriffsdynamik aus...

Gescheiter wäre ein Besuch der Kaffeebar gewesen, denn die sogenannten "gutgemeinten Tipps" wurden geradezu ignoriert oder gegenteilig umgesetzt. Ein 13:8 zur Pause war verteidigungsmässig noch haltbar. 8 Tore im Angriff wohl eher nicht...

Mit einem Appell an das freitägliche Abschlusstraining, in dem die Jungs wirklich Vollgas gingen und deshalb die Trainer wohl auch (zu?) positiv stimmten, sollte der "Schrott" der ersten 30 Minuten entledigt werden und das "IBOT-Feuer" reanimiert werden.

Cyrill Conscience und mit etwas Verzögerung auch Mauro Mattioli machten nun mehr "Dampf" aus dem Rückraum und Besmir Avdili gelangen auch ein paar gute Paraden. Andere, wie Aurel Sostizzo, hatten totale Blackouts und trafen reihenweise völlig falsche Entscheidungen, die ein Aufholen verunmöglichten. So pendelte sich der Abstand bei 5 bis 6 Minustoren ein.

Angriffsmässig hoben sich Daniel Inauen und Jan Brülisauer von ihren Teamkollegen ab und zeigten eine Performance, wie sie der Trainer erwartet und eingefordert hatte, um den "IBOT-Auftritt" zu bestätigen. Dies gelang kaum einem anderen Fürstenländer über die gesamte Spielzeit gesehen. Ausser bei Moreno Labriola der es tatsächlich versuchte, dynamischer anzulaufen und schon konnte mittels Parallelstoss der Linksaussen freigespielt werden. Leider blieb es bei einzelnen "Müsterchen" dieser Art.

Wie bei Stäfa bekamen vor allem auch die jüngeren "RM-Spieler" Jerome Rutz und Marco Streule sehr viele Spielanteile, doch agierten sie entweder aus dem Stand mit Versuchen ins 1 gegen 1 zu gehen oder "hofften", dass die Anspiele an den Kreis den richtigen Abnehmer finden würden... Werden die richtigen Lehren gezogen, ist dem Auftritt an der Goldküste doch noch etwas Positives abzuringen. Dass die 2. Hälfte "nur" mit 15:13 für die "Gelb-Schwarzen" endete, wäre auch noch ein etwas "erzwungener" Pluspunkt für die Fürstenländer...

Abhaken und sofort wieder vorwärts schauen! Es wäre wünschenswert, wenn sich die Forti-Jungs wieder ihres gezeigten "IBOT-Feuers" erinnern würden, denn gegen Ami GC wird es ein ganz anderes Forti-Gesicht brauchen, damit im Heimspiel (Buechenwald) am kommenden Samstag, 14.April um 13.30 Uhr nicht unbedingt 2 Punkte, jedoch mindestens ein Zeichen von "Wiedergutmachung" ersichtlich sein wird.


HOPP FORTI!!!

Ohne Tempo im Angriff, ohne agile Verteidigung und ohne Spass die 2 Punkte abgegeben haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Ognjen Stevic (Ferien)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Ein nahezu perfektes Spiel bat unser Damen 1 am Dienstagabend in der heimischen BZ-Halle. Vor fast voller Tribüne zeigte die Heimmannscht attraktiven und effizienten Handball im Spitzenduell gegen den Erstplatzierten HC Dietikon. Von Beginn an waren die Spielerinnen konzentriert und kämpften gemeinsam um jeden Ball. Die Seiten wurden beim Stand von 11:6 gewechselt.

Die Willensstärke und der Teamgeist der SG Uzwil/Gossau war kaum zu stoppen. Nahezu jede einzelne Spielerin, unter anderem auch unsere Minions (Juniorinnen), verwertete Tore und trug somit zum Sieg gegen die Zürcherinnen bei. Der Teamspirit in diesem Spiel war nicht nur für die Spielerinnen selbst, sondern auch auf der Tribüne spürbar. Gemeinsam gekämpft - gemeinsam gewonnen. (24:15)

Mehr Worte möchte wir darüber nicht verlieren. Schliesslich bleibt nur kurze Zeit zur Regeneration und neuer Fokusierung auf den nächsten Ernstkampf. Unsere Damen spielen bereits am kommenden Samstag 07.04. auswärts in Basel. Trotz weiter Reise will die Mannschaft erneut mit Teamspirit überzeugen und zwei Punkte zurück in die Ostschweiz nehmen. Vielen Dank den zahlreichen Fans für die grandiose Unterstützung und das laute HOPP SG!

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Zusammen mit dem U17 Elite-Team verbrachten die U15 Elite-Jungs die Ostertage in Biberach an der Riss, um sich im internationalen Vergleich zu messen.

Als Zielsetzung forderte der Trainer "Ruhm und Ehre" an die Forti-Fahne zu heften und sich IMMER physisch und psychisch positiv den Herausforderungen zu stellen!

Turniere haben bekanntlich ihre Eigenheiten:

- 30 Minuten Spielzeit erlauben keinen Fehlstart! Die Halle der Gruppenphase gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen (14:7), VfL Potsdam 2 (15:11) und das Heimteam TG Biberach (7:7) war sehr eng, laut und harzfrei!...

- Insgesamt standen 5 (!)Dreifachhallen in kurzer Gehdistanz zur Verfügung. Um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, war auch dank "Verspätungsalarm" jederzeit auf dem eigenen Handy abrufbar, ein Test, ob das Team auch organisatorisch funktionierte.

- Die Unterkunft im gemeinsamen Schulzimmer mit den U17 war nicht nur in schlaftechnischer Hinsicht "streng". Wegen der verschiedenen Spielzeiten wurde es schwieriger, wenn ein Team früher aufstehen musste oder Spiele bis gegen 22 Uhr andauerten und der "Ausgang" dadurch knapp ausfiel...

- Das Anpassen an die "ruppigere" Gangart der zum Teil massiv grösseren und schwereren deutschen Jungs, hinterliess nebst Ehrfurcht auch blaue Flecken..

Wie das Resultat zeigt, hat sich das Team aus der Ostschweiz hervorragend aus dem Turnier verabschiedet, auch wenn nicht alle eingesetzten Jungs mit all diesen Turnierbedingungen klar kamen.

Dieses Jahr wurde der Fortitudo Gossau, zwar in die "schlechteste" Halle eingeteilt, doch bei der Gegnerschaft war kein Turnierfavorit auszumachen. Die beiden Samstagspiele konnten auf souveräne Art gemeistert werden. Gegen die TG Biberach ging es am Sonntagvormittag einerseits um den Gruppensieg, jedoch auch andererseits darum, dem VfL Potsdam, dem grossen Turnierfavoriten, im Viertelfinale auszuweichen. Dass diese Begegnung auch die allerletzte der gesamten Vorrunde war, erhöhte die Brisanz im Spiel gegen den Lokalmatadoren.

Da nicht nur die Gruppensieger, sondern auch die 3 besten Zweiten weiter kamen, wurden das Kalkulieren zum grossen Thema, in das auch die Mannschaft miteinbezogen wurde. Für alle "Insider" war klar, dass eine knappe Niederlage "helfen" würde, um zumindest nicht gegen die Ostdeutschen spielen zu müssen.


In einem "Verteidigungskrimi" ging das Vorhaben bis 10 Sekunden vor Schluss auf. Der 7."unnötige" Treffer zum Unentschieden durchkreuzte dann doch noch die Pläne...

Die negative "Begleiterscheinung" war zudem, dass bereits eine halbe Stunde später am andern Ende der "Hallenkette" nun doch der Titelfavorit wartete. Die "Weiss-Schwarzen" kamen in den "Genuss" einer Lehrstunde! Beim 21:4 wurden einerseits die Grenzen von "Gleichaltrigen" aufgezeigt, jedoch auch die Möglichkeiten dargeboten, wie deutscher Spitzenhandball gespielt wird. Und das ohne Harz!... Gerne sei der Satz von Cyrill Conscience zitiert: "Ich hätte nie geglaubt, dass man den Ball ohne Harz so präzise und scharf spielen kann!"

Es war tatsächlich faszinierend, wie diese Junghandballer aus Potsdam mit Tempo, Physis und taktischer Abgeklärtheit und vor allem mit grossem Selbstverständnis auftraten. Alle Forti-Jungs durften diese Handballlektion hautnah auf der Platte miterleben. Leider bekam dies Jerome Rutz schmerzhaft zu spüren. Mit einer "Tomate" war das Turnier für ihn leider gelaufen.

Ironie des Schicksals war es wohl, dass im "Halbfinal" der Ausmarchung um die Plätze 5 bis 8 erneut die Biberacher mit ihrem 2 Meter-Mann(!) auf dem Programm standen. Abends um 21.22 Uhr, sogar pünktlich, traten die Fürstenländer topmotiviert auf und hauten die Einheimischen gleich mit 15:6 ins Spiel um Rang 7 und 8! Eine tolle Teamleistung und "on fire" auf dem Feld und der Bank liess das Heimteam verzweifeln. Wie konnte das sein, wenn am Vormittag doch noch unentschieden gespielt werden konnte...Und das erst noch am 1.April...

Am Montag finden traditionell nur noch die Platzierungsspiele statt. Nach dem Packen und Saubermachen kam es noch einmal zu einer Begegnung mit einer sehr guten deutschen Mannschaft. Dem SV Remshalden sollte noch einmal alles abverlangt werden! Und die RLZ-Jungs starteten furios und gingen mit cool herausgespielten Toren 2:0 in Front! Auch in dieser deutschen Truppe war das Selbstverständnis und die "innere Ruhe" augenscheinlich und diese korrigierten ihren Fehlstart umgehend.

Insbesondere Daniel Inauen und Mauro Mattioli zeigten sich von ihrer besten Seite und hielten dadurch die Gossauer vor zahlreichen Fans, darunter das U17 Team und den Girls vom LC Brühl, weiterhin im Spiel.

Leider agierten die Schweizer zu hastig und schenkten so dem Gegner zu einfache Tore. Bis etwa zur 20 Minute konnten sich der Fortitudo noch Hoffnungen auf den 5.Platz machen. Dann war es eventuell auch eine Kraftfrage, die vor allem bei Cyrill Conscience gestellt werden könnte, da er in allen Spielen eine zentrale Rolle spielen musste. Ihn und auch Jerome Rutz hätte es noch mit "vollem Tank" gebraucht, um diese schwierige Hürde doch noch meistern zu können.

Mit dem 13:16 und dem 6.Turnierrang durfte das U15 Elite erhobenen Hauptes das IBOT 2018 beenden!

Apropos VfL Potsdam: Turniersieg gegen Balingen in der Verlängerung! Die Vorahnung und das Kalkül hatte doch etwas Wahres...

Wie weit nachhaltig die Erfahrungen aus diesem Vergleich mit deutschen Teams sein werden, erfahren wir am kommenden Samstag, 7.April, wenn um 11.45 Uhr in der Stäfner Frohberghalle gegen die "Gelb-Schwarzen" eine schwierige Aufgabe wartet, um den 5.Platz in der Meisterschaft konsolidieren zu können.

 


HOPP FORTI!!!

Das beste Resultat aller teilnehmenden Schweizer Vereinsteams erzielt haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler, Marco Streule und Timon Truniger

Gianni Keller und Pascal Dörig

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Internationales Biberacher Osterturnier

Die MU17 Elite reiste über Ostern an das Biberacher Osterturnier in Deutschland. Das Turnier ist mit Topteams aus ganz Europa besetzt. Leider musste das Team aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle von Peyer, Osterwalder und Mannhart geschwächt antreten. Im ersten Gruppenspiel am Samstagabend traf man auf den TSV Niederraunau. Mit viel Kampf und Leidenschaft versuchten beide Teams in der Haupthalle vor vielen Zuschauern positiv ins Turnier zu starten. Es war ein Hin und Her. Mal waren die Schweizer mal die Deutschen in Front. Am Ende waren es aber leider Zweitere, welche ein wenig mehr Cleverness an den Tag legten und die ersten Punkte (15:14) einfuhren. Im zweiten Gruppenspiel spät am Abend wartete dann der Gruppenfavorit aus Bremen auf die Forti-Jungs. Die Bremer waren auf jeder Position wohl fünf bis zehn Zentimeter grösser und ungefähr zehn Kilogramm schwerer. Von diesem Bild liessen sich die Gossauer zu sehr einschüchtern und gerieten gleich mit 7:0 ins Hintertreffen. Als dann bemerkt wurde, dass man spielerisch absolut dagegen halten kann, wurde der Abstand konstant gehalten. Die Hypothek vom Anfangsschock konnte jedoch nicht aufgeholt werden und man verlor 21:14. Im dritten Spiel um 7.30 Uhr am Morgen wollten die Ostschweizer dann endlich ihr erstes Erfolgserlebnis. Die Motivation und Bereitschaft war beim Warm Up deutlich zu sehen. Doch als der Schiedsrichter das Spiel frei gab, war alles weg und man zeigte zum ersten mal ein wirklich schlechtes Spiel (17:14 gegen JSG Neckar-Kocher). Dadurch mussten die Fortianer nun in die Verlierergruppe.

Doch dort wollte man sich nicht als Verlierer auftreten, aufstehen, weiterkämpfen und das Turnier neu lancieren. Die Mannschaft zeigte ab diesem Zeitpunkt ein völlig anderes Gesicht. Kämpfte, spielte Clever und vor allem auch sehenswert. Ganz nach der Devise "Prügeln oder geprügelt werden" stand die Deckung mit einem starken Schlussmann Niedermann wie ein Bollwerk und konnte mehrere Tempogegenstösse lancieren. Im Angriff führten die Schwarz-Weissen eine wirklich feine Klinge. So gelangen in den drei Platzierungsspiele dann drei lockere Siege (9:13 gegen TSV Alemannia Freiburg/11:21 gegen TG Biberach/19:14 gegen SSV Brixen). Die Mannschaft zeigte ein eindrückliches Lebenszeichen und möchte mit diesem Schwung nun noch den letzten Monat der Saison mit vier Meisterschaftsspielen erfolgreich gestalten.

Internationale Erfahrung gesammelt haben: Niedermann, Mosimann, Gönültas, Mitrovic, Koller, Schneider, Verlezza, Bischofberger, Zeller, Inauen, Stadler, Kuhn und Rügge gecoacht von Kramer und Osterwalder

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In der Playoff-Serie liegt Qualifikationssieger Wacker nun mit 2:0 in Front und kann am 11.4. im Heimspiel die Serie entscheiden. Fortitudo geht in dieser Partie auf der Zielgeraden die Luft aus.

 

Die Geschichte aus der ersten Partie in Thun wiederholt sich dabei: Das Heimteam unter Rolf Erdin legte eine brillante erste Halbzeit hin. Erfolg brachte dabei das rasche Umschaltspiel über den Gegenstoss oder die schnelle Mitte, was eine Viertore-Führung mit sich brachte. Gossau spielte überlegen, Wacker kam nicht richtig in die Gänge. Die Pausenführung mehr als verdient.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit griff der Topscorer der Thuner Lukas von Deschwanden ins Geschehen ein und dies sollte die Wende im Spiel einläuten. Im Angriff zeigten die Favoriten nun ihre Klasse und erzielten bis zur Schlusssirene noch 16 Tore, während bei Gossau zusehends die Kräfte schwanden, acht Tore in Halbzeit zwei waren schliesslich zu wenig. Rolf Erdin konnte im Rückraum keine frischen Kräfte mehr mobilisieren, was gegen ein Team wie Wacker die logische Folge hat, dass die Angriffe erlahmen. Bezeichnend dafür waren die letzten drei Angriffe, die allesamt in den Fängen von Wacker-Torhüter Wick landeten.

 

Aber die Forti-Jungs können stolz auf die gezeigten Leistungen in den ersten beiden Playoff-Viertelfinal-Partien sein. Immerhin ist die Serie noch nicht zu Ende. Die Hoffnung besteht immer noch, dass die Auswärtspartie in Thun mit einem Sieg für den Aussenseiter endet. Dann käme es zum zweiten Heimspiel, was schon fast einer Sensation im Schweizer Handball entsprechen würde.

Hopp Forti!

 

Zudem durfte Topscorer Graf von den Mobiliar-Vertretern Pascal Stübi und Simon Kostezer den Check im Betrag von 5’5520.00 für den Nachwuchs entgegennehmen. Das ist gut investiertes Geld.

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 4, Harder 4, Würth 3, Störchli 3, Weingartner 2, Ham 3, Bucher 1, Waldburger 1, Wild 1.

 

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Nach einer längeren Pause stand unser Damen 1 am Samstag wiedereinmal auf dem Feld. Der Gegner, SV Fides, bekannt durch ihre flinke Spieltaktik, sollte vor Heimpublikum mit viel Elan und Teamspirit bezwungen werden. Die Motivation war bei den Spielerinnen sowie auch beim Trainer hoch. 

Nach dem Startpfiff schien es, als sei die Mannschaft mit den Gedanken überall anders, nur nicht auf dem Spielfeld. Tempo, Wille und die Freude am Spiel fehlten. Den Gegnern lief es ähnlich, wobei ihr grösstes Problem aber unsere starke Torhüterin Alex war. Trotzdem war der Trainer alles andere als zufrieden, weshalb nach 5 Minuten bereits das erste Time-Out fiel. Die Worte von Barasin schienen Wirkung zu tragen. Der Druck auf das gegnerische Tor wurde kreativer und mit mehr Tempo gestaltet. Dementsprechend wurde auch ein konstanter Vorsprung auf die St. Gallerinnen ausgebaut. Diese Spielweise konnte bis zur Pause beibehalten werden. Die SG Uzwil/Gossau zeigte Freude am Spiel und boten dem Publikum eine interessante Partie. Mit einem Zwischenstand von 14:10 ging es in die Garderobe. 

Die Situation in der Pause war für Trainer und Spielerinnen schwierig. Genau so weiterzumachen wie vor der Pause, scheint eine leichte Sache zu sein, braucht aber von jeder Spielerin mentale Stärke und grosser Wille. Barasin redete positiv auf die Spielerinnen ein und motivierte mit klaren Worten. 

Der Start in die zweite Phase verlief ähnlich wie zu Beginn der Partie. In den ersten 10 Minuten konnte lediglich ein Tor erfolgreich verwertet werden. Gleichzeitig schalteten die Gegnerinnen einige Gänge höher, sodass sie kurze Zeit die Führung übernehmen konnten.  Dies aber rüttelte die Uzwilerinnen auf und sie kehrten zurück zu ihrer vertrauten und kreativen Spielweise. Vor allem unsere Frau im Tor bewies erneut ihr Können und lieferte eine Parade an der nächsten. BRAVO ALEX! Nachdem der Vorsprung auf die St. Gallerinnen wieder ausgebaut wurde und der Sieg zum Greifen nah war, liessen die Spielerinnen das Publikum und den Trainer nochmals kurze Zeit zittern. Die SG Uzwil/Gossau bewies aber zum richtigen Zeitpunkt Stärke und konnten den SV Fides mit einem Endresultat von 26:23 bezwingen. 

Um sich aber für die Aufstiegspiele zu qualifizieren, müssen die nächsten Spiele nochmals mit hohem Teamspirit und Freude am Spiel angegangen werden. Die nächste Partie findet direkt nach dem Osterwochenende am Dienstag 03. April, um 20.15Uhr zu Hause in der BZ statt. Wir hoffen auf lautstarke Unterstützung und ein Hopp SG!

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Futuros im vierten Duell gegen den HC Flawil erneut erfolgreich! (12:15; 25:26)

 

 

Am Samstag, den 24.03.2018, traf man sich zum Derby auswärts in der Flawiler Botsberg-Halle. Bereits zum vierten Mal in der Saison 2017/18 standen sich die MU15-Junioren von Flawil und Gossau gegenüber. Für die Futuros gab es eigentlich nur eine Devise: Nach vorne! Denn nach der Schmach in Kreuzlingen, musste unbedingt eine Reaktion kommen. Die Erwartung des Trainerteams war klar: Wer rumsteht, geht!

Vor allem in der letzten Partie war man zu wenig agil und stand grösstenteils in der Handballhalle herum. Dies galt es am Samstag zu vermeiden. Die letzten Instruktionen wurden gegeben, worauf um 15:15 Uhr der Startpfiff folgte.

Die ersten zwei Futuro-Angriffe gingen komplett in die Hosen, während die Flawiler fünf sehr starke Startminuten hatte. Dieser eiskalte Start für die Futuros, schien diese jedoch zu beflügeln. Plötzlich war man wach und bereit und traf. Der gegnerische Trainer sah sich gezwungen, sein Time-Out früh zu nehmen. Für die Futuros hiess es, weitermachen wie in den letzten Minuten.

Die Weiss-Schwarzen zeigten eine solide Leistung und gingen mit 12 zu 15 in die Garderobe. Man konnte mit der ersten Hälfte durchaus zufrieden sein. Die Laufbewegung der Futuros war beim einen oder anderen etwas zu bemängeln, sowie den teilweise stattfindenden Begleitservice in der Abwehr. Diese Inputs gesetzt, begab man sich früh aufs Feld und hatte sogar noch Zeit den zweiten Torhüter einzuwerfen.

In der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten einen Torhüter-Wechsel. Der Wechsel auf Seiten der Flawiler, zeigte dabei viel Wirkung, da die ersten paar Angriffe allesamt an ihm abprallten. Cleverer Werfen war die Devise. Ausserdem schalteten die Flawiler Junioren auf eine zwischenzeitliche 6:0-Deckung um. Jetzt wurde die Laufbewegung der Futuros noch wichtiger. Tatsächlich fanden die Flawiler entgegen dem Wunsch des Futuro-Coaches wieder den Anschluss. Sie zeigten eine beherzte zweite Hälfte. Unter anderem schleppten die Futuros und versuchten durch schwierige Kreisanspiele ein Tor zu erzielen, was nur drei Mal, von gefühlt zehn Versuchen, funktionierte. Diese drei Treffer waren jedoch umso sehenswerter. Drei Mal schloss Amin Sapra mit einem Lob über den Torhüter ab.

In den letzten Minuten wurde es dann noch einmal richtig spannend. Fünf Minuten vor Schluss kam ein Time-Out auf Seiten von den Futuros. Man wollte diese noch einmal zur vollen Konzentration auffordern. Leider vergab man gleich darauf die Würfe, wodurch die Flawiler dann plötzlich ausgeglichen hatten. Es wurde richtig eng! Selbst die Mannschaften, welche sich auf die nächste Partie vorbereiteten, zufällig eine Flawiler und eine Gossauer Mannschaft, setzten noch einmal mit Anfeuerungsversuchen ein und liessen richtige Derby-Stimmung aufkommen. Die Futuros gingen gegen Ende der 58. Minute mit 25 zu 26 in Führung. Im darauffolgenden Gegenangriff, gab es dann eine Zweier-Strafe gegen die Futuros. Es herrschte viel Verkehr vor dem Gossauer Tor. Ein Chaos, worin selbst der Schiedsrichter den Überblick nicht mehr behalten konnte. Die Gossauer kamen dann aber irgendwie an den Ball und konnten so die letzten Sekunden verfliessen lassen und das letzte Derby gegen HC Flawil für sich entscheiden.

Es ist den Junioren von Flawil, unter der Leitung von Pascal und Matthias hoch anzurechnen, was diese in der zweiten Hälfte zeigten. Sie gaben sich kämpferisch und hätten den Sieg ebenso verdient. Das Beste für beide Seiten wäre wohl das Remis gewesen. Ich möchte mich bei den MU15-Flawil-Junioren und Coaches für die vier tollen Derbys bedanken. Handballsport macht so doppelt so viel Spass, auch wenn es für Trainer und Eltern manchmal ein Zittern und Bangen ist.

Abschliessend ist zu den Futuros zu sagen, dass eine Reaktion auf die Partie gegen Kreuzlingen geglückt ist. Man gewann zwar glücklich, die Verteidigung war heute aber um einiges besser, die Wurfeffizienz ebenso. Zwar ging die zweite Hälfte 13 zu 11 verloren, die starken 15 Minuten in der ersten Hälfte machten heute jedoch den Unterschied. Und so grüssen die Futuros heute von Rang 3. Die Kurve zeigt wieder nach oben. Da sollte doch noch etwas drin liegen. Machen wir also weiter mit:

Hopp Forti!!!

Das Derby gewonnen haben: Noah Küffer, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Luca Bücheli, Adam Dulkanovic, Etienne Kobler, Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Andreas Diem (n.e.), Gian Bosshard (n.e.), Gianin Santeler (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler) und Timon Truniger (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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TSV Fortitudo Gossau   :   SG Pilatus    29  :  22   (16 : 14)


Endlich wieder ein Erfolgserlebnis!

Wow! 16 Tore in den ersten 30 Minuten!

Und: Torwart Besmir Avdili in Halbzeit 2 mit Glück des Tüchtigen!

Gleich 3 weitere solcher "Schlagzeilen" hätte der Bericht verdient gehabt. Vielleicht gäbe es noch mehr, denn mit dem kurzfristigen Out des Captains und Teamleaders Cyrill Conscience wegen Krankheit, mussten Jerome Rutz und insbesondere der Appenzell-Spieler Marco Streule den Forti-Karren übernehmen.

Und das taten die beiden richtig gut! Dynamisch und mutig liefen sie in die spärlichen Lücken der grossgewachsenen Luzerner Verteidiger. Bei Aurel Sostizzo stimmten vorerst nur die Laufwege, die von ihm nun deutlicher "einfacher" gestaltet wurden. Nur das Schussbild glich noch dem einer alten Schrotflinte...Zum Glück besserte sich das im Verlaufe der Partie und er "bezahlte" das Vertrauen der Trainer mit wichtigen Treffern zurück! Seine muskulären Probleme behinderten ihn wohl eher in der Defensive, wodurch dem Schreibenden im Coaching neue Herausforderungen anstanden.

Delian Ochsner war genau der Richtige, um diese Problematik auf der bankfernen Seite als "Hinten Links" zu lösen und tat dies vortrefflich! Linksaussen Daniel Inauen musste dabei etwas "über die Klinge" springen und sollte als Penalty-Schütze seinen Hauptauftrag haben. Mit dem verschossenen 2. Siebenmeter strapazierte er die "Vertrauensbasis" ebenfalls, doch sollte, zum Teil auch mit etwas Glück, seine Weste bei ingesamt 4 Penaltytreffern fortan "rein" bleiben.

Bei Halbzeit und dem Score von 16:14 für die Heimmannschaft kam in der Garderobe endlich wieder einmal Freude betreffend Trefferausbeute auf. Die 14 Gegentore waren etwas zwiespältig, weil es eigentlich nur der "Pilatus-Shooter" war, der wirklich grosse Gefahr ausstrahlte.

Guten Mutes stiegen die "Weiss-Schwarzen" in die 2.Hälfte. Allerdings dies für fast 2 Minuten in Unterzahl. Aus diesem Grunde griffen die Forti-Jungs ohne eingewechselten Feldspieler an und es war Aurel Sostizzo vergönnt, den moralisch wichtigen 3 Tore-Abstand herzustellen.

Überhaupt sollten es die ersten 7 Minuten nach der Pause sein, in denen die Forti-Jungs eine vorentscheidende Distanz zu den Innerschweizern schaffen konnten. Hierzu trugen auch die Paraden von Besmir Avdili bei, der nun seinen Antipoden im Pilatus-Tor überflügeln konnte, währenddessen dieser in Halbzeit 1 besser halten konnte.

Eine letzte taktische Geschichte war diejenige von Jan Brülisauer, der erneut mit 2 mal 2 Strafminuten bedacht wurde und nur noch im Angriff fungierte. Dies hatte zur Folge, dass Aurel Sostizzo als "Hinten Mitte" nun doch verantwortungsvoll decken und Delian Ochsner wie gewohnt einen Verteidigungspart übernehmen musste.

Aurel Sostizzo konnte sich dafür im Angriff schonen, weil er mit einer Manndeckung bedacht wurde, deren Wirkung jedoch nach anfänglichem Stottern des Forti-Motors keinen grossen Umschwung für das Gastteam brachte.

Weiterhin positive "Farbtupfer" konnte Jerome Rutz setzen, der wohl seine beste Partie für die "Weiss-Schwarzen" spielen konnte und immer wieder mit seinen Durchbrüchen Tore, Siebenmeter oder Strafen herausholte. Sein "Umbau" auf eine Rückraumposition scheint auf guten Wegen...

Auf guten Wegen scheint auch das U15 Elite von Forti wieder zu sein, denn mit diesem 29:22-Heimsieg waren nicht nur 2 wichtige Punkte für das Gemüt, sondern auch für die Rangliste ergattert. Der definitive Verbleib im Elite ist gesichert!

Diese Konstellation ermöglicht den Trainern weiterhin in Ruhe am "Forti U15-Modell 2018/19" zu bauen. Hierzu kommt das IBOT genau richtig! Das Turnier in Biberach an der Riss muss jedes Jahr dafür herhalten, dass die Forti-Jungs die deutsche Härte zu spüren bekommen und lernen müssen, mit diesen Umständen klar zu kommen. Wie immer lautet dann das Motto. Wer nicht prügelt, wird geprügelt!...

Wie weit diese Absichten "gediehen" sind, können die Fürstenländer im nächsten Spiel in Stäfa zeigen. Am Samstag, 07.04.18 können sie sich um 11.45 Uhr an die Fersen des Tabellenvierten heften!


HOPP FORTI!!!

Den Turnaround geschafft haben:

Besmir Avdili, Ognjen Stevic (n.e.); Jan Brülisauer, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler (n.e.) und Marco Streule

abwesend: Cyrill Conscience (krank), Cédric Kobler (verletzt), Mauro Mattioli (Religion), Timon Truniger und Nico Laurin Strauss (beide Futuro)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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SG Fürstenland   :   TV Thalwil         20  : 28  ( 9 : 14)


Mit dem TV Thalwil gastierte ein neuer Gegner in der Buechenwaldhalle. Von der Rangierung her sollte dieses Aufeinandertreffen auf Augenhöhe stattfinden können. Aus physischer Sicht war dem in etwa so, auch wenn die Zürcher 2 "herausragende" Spieler präsentieren konnten.

In spielerischem Sinne war es dann vor allem in der ersten Halbzeit nicht so! Obwohl die ersten 10 Minuten dank Etienne Kobler und Matteo Etter recht ausgeglichen verliefen, kippte das Spiel anschliessend. Die Buben vom Zürichsee agierten im Angriff äusserst schnell und wendig, so dass die Fürstenland-Deckung bös durcheinander gewirbelt wurde. Insbesondere der RM- und RL-Spieler fanden immer wieder zu viel Raum vor, weil die Lücken nicht zugestellt werden konnten.

Auch Torwart Noah Küffer fand nicht richtig ins Spiel, obwohl viele Bälle hoch auf ihn zugeflogen kamen.

Im Angriff sündigten die "Weiss-Schwarzen" mal für mal, so dass die Resultatschere sich öffnete, weil sich die RLZ-Jungs an der Torumrandung die Zähne ausbissen. Eine Viertelstunde lang blieben 6 Treffer auf der Anzeigetafel stehen!

Mit dem 9:14 zur Spielhälfte spiegelt sich diese leidige Erkenntnis, die sich auch nicht im 2.Umgang verbessern sollte. Auf Grund der TW-Statistik hat der Thalwiler Goali nicht mehr Paraden aufzuweisen, als die Unsrigen, doch in Sachen Präzision waren die Gäste klar besser.

Die Schlussviertelstunde sah Etienne Kobler, zwecks Schonung für das Futuro-Derby in Flawil, von der Bank aus an. Nach dem guten Beginn rieb er sich im Angriff immer mehr in der gegnerischen 5:1-Deckung auf und hatte einen ungewohnt enttäuschenden Auftritt. Derweil zogen Matteo Etter und Damian Pfründer ein "Licht-und Schattenspiel" ein. 13 Treffer aus 30 versuchen reichen halt nicht aus, wenn ein Spiel gewonnen werden will.

Naum Schurter durfte auch noch ins Tor, obwohl die Thalwiler bis dahin die obere Hälfte des Tores bevorzugt haben. Und dies auch weiterhin so handhabten, wodurch es nicht mehr viel zu halten gab. Nach dem "Beinahe-Stängeli-Vorsprung" von 9 Toren, wechselte auch der Gästetrainer durch und alle Füstenland-Jungs kamen zu Spielanteilen. Dadurch pendelte sich der Torabstand ein und die 2. 30 Minuten endeten mit 11:14 "human".

Am Schluss standen beim 20:28 Endresultat gefühlt gleich viele Pfosten- oder Lattentreffer zu Buche, wie erzielte Tore...

Ohne Kämpferherz und grossem Wollen zeigten sich die U13-Jungs von der wenig begeisternden Seite! Mit diesem Resultat dürften auch die vom Verband kurzfristig eröffneten Perspektiven für ein Aufstiegsturnier ins U13 Inter bei Rang 4 und besser, in Luft aufgelöst haben...

Das nächste Spiel dürfen die Fürstenländer in der St.Galler Kreuzbleiche bestreiten. Der TSV St.Otmar ist deutlich besser platziert, so dass eigentlich die Ausgangslage ziemlich "heikel" ist. Es ist zu hoffen, dass im Derby mehr "Feuer" im Team vorhanden sein wird. Am Sonntag, 8.April um 10.30 Uhr bekommen die Junghandballer die Gelegenheit, sich für die enttäuschende Performance zu rehabilitieren.


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit zuwenig Widerstand ein besseres Resultat vergeben haben:

Noah Küffer, Naum Schurter; Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Christoph Frick, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Fabio Steingruber und Lars Widmer

Gianni Keller

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SG Vaud - TSV Fortitudo Gossau 27:29 (11:14)

Nach fast vierstündiger Busfahrt kommen die Forti-Jungs in der westlichen Handballprovinz Lausanne an. In der Westschweiz sind die Bedingungen erfahrungsgemäss speziell. Will man gewinnen, muss man einen kühlen Kopf bewahren und das Spiel frühzeitig entscheiden.

Nach einer schwachen Phase wollten die Ostschweizer vor dem Internationalen Biberacher Osterturnier wieder auf die Siegerstrasse gelangen, um die Situation in der Tabelle zu verschönern und die Moral zu steigern. Die Spieler verteidigten ihre Zone offensiv und äusserst engagiert. Im Angriff war es Verlezza, der mit einem Gegenstoss das Score eröffnete. Leider fielen dann früh die zwei Leistungsträger Peyer und Osterwalder verletzungsbedingt aus. Nach dem sich das Team über das Kollektiv gefangen hat, konnten sie mit einem Kraftakt in Führung gehen und diese stetig ausbauen.

In der zweiten Halbzeit war es das Ziel, das Spiel frühzeitig in eine klare Richtung zu leiten. Doch dieses Vorhaben scheiterte leider. Wie so oft wurde das Spiel unnötig spannend. Es fehlte an Paraden und im Angriff an Routine. In der Schlussphase zaubert dann Bischofberger mit einem sehenswerten Hüftwurf den Sieg für seine Farben herbei.

Mit den zwei Punkten im Sack macht dann auch eine vierstündige Heimfahrt Spass.

Bleibt zu hoffen, dass Deckungschef Peyer und Flügelflitzer Osterwalder bald wieder auf die Beine kommen und in Biberach gegen die Topteams aus ganz Europa spielen können.

Das Ost-West-Spiel gewonnen haben: Niedermann (1 Parade), Mannhart (5 Paraden), Zeller (4), Osterwalder (v), Verlezza (1), Inauen (4/2), Stadler (3), Bischofberger (6/1), Peyer (v), Kuhn (4), Schneider (2) und Mosimann (2) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Rügge (gesperrt)

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SV Fides - TSV Fortitudo Gossau 27:36 (12:17)

Nach den zwei lockeren Kantersiegen gegen TV Unterstrass werden die Gegner nun wohl stetig besser. Somit müssen die ältesten RLZ-Jungs einen Steigerungslauf hinlegen, damit sie am Ende die Gruppe im Finalissima gewinnen können. Irgendwie gewöhnten sich die Spieler leider an das Niveau aus den letzten beiden Partien und fanden insbesondere in der Deckung überhaupt nicht ins Spiel, was zur Folge hatte, dass die grüne Karte bereits nach vier Minuten auf dem Tisch lag. In der Deckung wurde auf ein 5:1 "schief" umgestellt, um den absolut dominanten Rückraum Links der St. Galler besser im Griff zu haben. Diese Massnahme wirkte und gab dem Team Selbstvertrauen. Die Führung wurde stetig bis zur Pause ausgebaut. Einziges Problem war, wenn das Heimteam einen Freiwurf zugesprochen bekam und der grossgewachsene Shooter aus neun Meter abziehen konnte. Die ansonsten überragenden Torhüter erwischten an diesem Mittwochabend leider keinen guten Tag. Der Shooter konnte so 15 Tore trotz speziell auf ihn zugerichtete Deckung erzielen.

Die Trainer nutzten die klare Ausgangslage, dem ganzen Team Spielanteile zu gewähren, damit für die drei heissen Partien, die nun anstehen, das ganze Team bereit ist. Dies wiederspiegelt sich auch schön in der Torschützenliste. Nun haben die Forti-Jungs 2.5 Wochen Zeit ihre Deckung im Training zu stabilisieren und dann zum finalen Lauf anzusetzen. Wenn sie die Gruppe gewinnen möchten, müssen alle drei Spiele gewonnen werden.

Den nächsten Sieg geholt haben: Brülisauer (7), Enzler (2), Garbini D. (3), Garbini N. (2), Gutmann (3), Halter, Huber (4), Kessler (2), Kobler, Lämmler (3), Moser (2), Peyer (2), Rügge (1) und Rutz (5) gecoacht von Kramer und Leslie

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Am Schluss war es das standesgemässe Resultat, wenn der Achte der gegen den Erstplatzierten in dessen Halle spielt. Wacker geht in der Serie 1:0 in Führung und nächsten Mittwoch kommt es in der Buechenwald-Halle zur Premiere, wenn Forti erstmals in der Club-Geschichte zu einer Heimpartie in einer Playoff-Serie aufspielt.

 

Die Partie gegen den Favoriten aus dem Oberland macht dabei Appetit auf mehr. Die Fürstenländer konnten eine Halbzeit lang nicht nur mitspielen, sie gingen mehrmals in Führung und hielten diese bis zur Pause. Mit Disziplin hinten und Geduld vorne liessen sie Wacker nicht ins Spiel kommen. Trotz einer Phase mit vier versemmelten Angriffen in Folge zeigten die Erdin-Jungs, dass sie der Aufgabe, den Liga-Leader in Schach zu halten, in dieser Phase durchaus gewachsen waren.

 

Natürlich zeigte Wacker nach dem Seitenwechsel die erwartete Reaktion und zog das Tempo an, schloss konzentriert ab und liess auch hinten nichts mehr anbrennen. Die Führung wuchs stetig an, betrug in Minute 52 schon sechs Tore. Aber Gossau liess sich vorerst nicht weiter distanzieren, legte einen 3:0-Lauf hin und plötzlich hiess es nur noch 20:23. Die Partie war eigentlich wieder offen. Wacker aber liess sich nicht beirren und drehte im Schussspurt nochmals auf. Gossau, auch wegen verschiedener angeschlagener Spieler etwas aus dem Tritt geraten, musste sich geschlagen geben.

 

Jetzt freuen wir uns auf die nächste Kracher-Heimpartie gegen Wacker und zählen natürlich auf die einmalige Unterstützung durch die vielen Forti-Fans am 28.3. 2018. Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau

Graf 8, Würth 4, Störchli 3, Weingartner 3, Ham 2, Bucher 1.

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Pfadi Winterthur - TSV Fortitudo Gossau 35:25 (16:12)

Die Ausgangslage vor einem Spiel war auch schon besser. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Schneider und Kuhn sowie der Ausfall vom gesperrten Captain Rügge wiegen schwer. Dazu kommt, dass in der Rückrunde die Punkte irgendwie nicht so einfach zu holen sind wie noch in der Hinrunde. Mit Pfadi stand jedoch ein Team gegenüber, welches unter Druck steht, da es noch in die Play Offs für den Schweizer Meister kommen kann. Fortitudo hingegen konnte befreit aufspielen, da der Ligaerhalt erreicht ist und nun die individuelle Entwicklung zu 100% im Zentrum steht.

Das Spiel begann gut für die Gäste. Im ersten Angriff gelang ein sehenswerter Kempatrick, welcher die Gegner moralisch bedrücken sollte. Mit einer aggressiven und beweglichen 3:2:1-Deckung und clever gespielten Übergängen im Angriff gegen die jugoslawische Deckung von Pfadi konnten die Forti-Jungs die Anfangsphase ausgeglichen gestalten. Doch dann schlichen sich im Spiel der Zürcher die ersten Torhüterparaden ein und im Angriffsspiel der Ostschweizer die ersten technischen Fehler, was dafür sorgte, dass das Heimteam mit drei Toren davon zog. Mit viel Kampf, Einsatz und Wille sowie einem überragenden Spiel von Bischofberger Hinten wie Vorne blieb man aber irgendwie dran.

Nach der Pause waren es die Weiss-Schwarzen, welche besser und vor allem mit einem klaren Plan aus der Garderobe kamen. Die 6:0-Deckung rund um Deckungschef Peyer brachte die Winterthurer vor neue Probleme. Die zwei Trainerkollegen wussten genau voneinander, welche Auslösungen der Gegner wie spielte. So waren die Roten offensichtlich auf jede Auslösung der Weissen und umgekehrt bestens vorbereitet, was die Gossauer dazu brachte in der Halbzeitpause kurzerhand das Playbook umzubennen. Diese unkonventionelle Aktion brachte Erfolg. Die Winterthurer Deckung wusste drei mal in Folge, nicht was mit ihnen geschah, denn dreimal gelang der Dreieckspass mit Diagonalübergang wunderbar wie auf dem Schachbrett. Es wäre alles angerichtet gewesen, um erstmals in Führung zu gehen und die Wende herbeizuführen. Doch leider scheiterten die Gegenstoss- und Aussenspieler vier mal in Serie am sonst nicht guten gegnerischen Torhüter. Trotzdem gab die Aufholjagd Mut. Dies jedoch im Wissen, dass gegen ein Topteam wie Pfadi alles stimmen muss, um das Spiel an sich zu reissen.

Leider stimmte jedoch nicht alles. Jeder Fehler der Fürstenländer bedeutete Minus ein Tor auf der Anzeigetafel, da diese praktisch keine Fehler machten. Dazu kamen lediglich sechs Paraden der Gossauer Torhüter im ganzen Spiel. Doch selbst diese wenigen Paraden blieben ohne Wirkung, da jedes mal der Abpraller irgendwie in Zürcher Hände kam. Die geschilderten Umstände führten dazu, dass die Fürstenländer immer mehr ins Hintertreffen kamen und zum Schluss hoch verloren.

Der Schreibende findet jedoch, dass das Resultat nicht die gezeigte Leistung der Fürstenländer repräsentiert. Es gelangen gegen die beste Deckung der Liga immerhin 25 Tore. Auch die Deckungsarbeit war nicht ungenügend. Man kämpfte aufopferungsvoll. Doch irgendwann kamen dann auch die müden Beine, da in der Deckung nicht gewechselt werden konnte. Wenn man am nächsten Samstag wieder so spielt und die gemachten Fehler verbessert, werden die Fürstenländer gewiss mit einem klaren Sieg die lange Heimreise aus der Westschweiz antreten können. Der Blick auf die Tabelle macht momentan keine Freude. Doch mit zwei Siegen in den nächsten Spielen gegen Tabellenschlusslicht Crissier und den Tabellennachbarn Bern, wäre man bereist wieder auf dem sechsten Tabellenplatz. Momentan sollten die Gossauer allerdings sowieso nicht zu fest auf die Tabelle schauen, da diese sekundär ist. Das Minimalziel Ligaerhalt mit der jüngsten und unerfahrensten Mannschaft ist frühzeitig erreicht. Die Trainings sind gut und es werden klare Fortschritte beobachtet. Doch irgendwie bringen die Akteuere diese Fortschritte nicht auf das Spielfeld.

Aufopferungsvoll gekämpft und doch verloren haben: Niedermann, Mannhart (6 Paraden), Zeller (2), Osterwalder (3), Verlezza, Inauen (3/2), Stadler (1), Bischofberger (10), Peyer (3), Mitrovic, Koller und Mosimann (1) gecoacht von Kramer, Rügge und Kuhn (v)

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Pfadi Winterthur   :   TSV Fortitudo Gossau    22  :  14   (11 : 10)


Am späten Sonntagnachmittag stellten sich die Forti-Jungs auswärts der Herausforderung Pfadi Winterthur in der Mattenbachhalle, die bereits am Vortag einen Auswärtssieg in Stäfa gelandet hatten und Platz 3 in der Rangliste damit zementieren konnten.

Da nach weiter "oben" keine Aussichten für die Zürcher bestehen, übertrugen beide Trainer Spielern mit Jahrgang 2004 gössere Verantwortung und anderen Rollen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Weil Marco Streule bereits einen erfolgreichen Cupfinal mit den U17 vom TV Appenzell bestritten hatte, durfte Jerome Rutz als Spielmacher die Partie beginnen. Bis auf das Timing der Pässe machte er seine Sache sehr gut und führte das Team.

Es entwickelte sich eine torarme Partie, weil die Gossauer 3:2:1-Deckung unter der Regie von Jan Brülisauer sehr gut funktionierte und auch Besmir Avdili im Tor einige Bälle abwehren konnte. Im Gossauer Angriff war es leider nur Cyrill Conscience, der mit grosser Energie in die Lücken preschte und wichtige Treffer erzielen konnte.

Die Ausgeglichenheit hatte beim 10:7 für die Pfader nach etwa 20 Minuten einen Bruch erfahren, wodurch ein Timeout fällig wurde. Für einmal "griff" diese Massnahme bis wenige Sekunden vor der Halbzeit, als Delian Ochsner etwas unglücklich düpiert wurde und das 11.Tor der Einheimischen für den minimalen Rückstand sorgte.

Der andere "Cupsieger", Daniel Inauen zeigte sich verbessert gegenüber den letzten Partien, auch wenn er für einmal einen Siebenmeter gehalten sah. Auf der anderen Flügelseite nutzte Gian Lüchinger seine Chancen zu wenig. Die Treffer hätten dem Team so gut getan, denn eigentlich war es eine deutliche Steigerung aller "Weiss-Schwarzen" gegenüber dem Gezeigten vor Wochenfrist. Sinnbildlich auch hierfür die wuchtigen und erfolgreichen Abschlüsse von Aurel Sostizzo.

Ohne allzu grossen Druck aus Sicht des Zwischenstandes, konnte die Fürstenländer Startformation die 2.Hälfte angehen. Männiglich rieb sich verwundert die Augen, denn offenbar hatten die Gossauer vergessen, im Angriff die "Handbremse" zu lösen. Die Auslösungen wurden wenig druckvoll und somit mit zu wenig Tempo ausgeführt, wodurch die etwas stärker gewordene Pfadi-Abwehr die Lücken sehr einfach schliessen konnte.

So liefen die Fürstenländer mal für mal ins Zeitspiel und mussten aus schlechter Position werfen. Gab es doch mal eine Lücke, kamen die "alten Bilder" wieder zum Tragen: Die Chancen wurden zuhauf verdaddelt und die Konter der Einheimischen sassen. Schnell waren es dann so 5 Tore Differenz und die Vorentscheidung bereits nach 40 Minuten gefallen.

Eine rote Karte mit direkter Disqualifikation für Aurel Sostizzo und eine unnötig und etwas gar hart ausgesprochene Strafe von Jan Brülisauer an der Mittellinie wogen schwer, wie auch ein paar "spezielle" Entscheidungen des Schiedsrichter-Duos, von denen sich einzelne Forti-Jungs zu sehr beeinflussen liessen.

Da Marco Streuli offenbar doch die Spuren des Cupfinals zu spüren bekam und in der 2.Hälfte nicht mehr eingesetzt werden konnte und auch der "2.Sieger" des U17 Regiofinals vom KTV Wil, Silvan Rügge, zu wenig Akzente setzen konnte, kamen "energetische Engpässe" hinzu, die ein Aufholen verunmöglichten.

Nachdem auch Cyrill Conscience angeschlagen vom Feld musste und weiterhin die wenigen Torchancen sträflich ausgelassen wurden, war es nicht verwunderlich, dass am Ende die magere Ausbeute von 4 Toren in Halbzeit 2 herausschaute und die (Angriffs-)Sorgen für die nächste Partie gegen die SG Pilatus (Samstag, 24.03.2018, Buechenwald, 12.00 Uhr) wieder zurückgekehrt sind.

Die 22 Gegentore zeugen davon, dass die Verteidigung eigentlich einen mehr als ordentlichen Job gemacht hat. 14 Tore im Angriff, da kommen beim Trainer Resultate aus den 70er-Jahren in den Sinn...

Die Forti-Jungs müssen die Eindrücke der 1.Spielhälfte präsent halten und versuchen den Glauben und Willen aufzubringen, die gezeigte Leistung weiter zu steigern, damit auch endlich wieder einmal ein Erfolgserlebnis verbucht werden kann!

Durch den Sieg der Otmärler gegen die Berner, fehlen den RLZ-Jungs sicher noch 2 Punkte, um den definitiven Klassenerhalt zu sichern! Bei 5 ausstehenden Partien sollte das doch zu schaffen sein! Am Besten gleich im nächsten Heimspiel!...  

 
HOPP FORTI!!!

Ein Licht- und Schattenspiel mit guter Defensive gezeigt haben:

Besmir Avdili; Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Cédric Kobler (verletzt)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

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Das erfreuliche Fazit nach dem siegerlosen Derby gegen Otmar: Gossau holt aus zehn Spielen in der Abstiegsrunde satte 14 Punkte und bleibt lediglich einmal geschlagen. Die einzige Niederlage gab es gegen den heutigen Gegner.

Im letzten und eigentlich bedeutungslosen Spiel vor den Playoffs stand das Unentschieden schon zur Pause fest. Otmar begann allerdings dynamischer, entschlossener, wollte ein Zeichen setzen. Topscorer Zdrahala zeigte sein Können und steuerte zehn Treffer bei. Die Erdin-Jungs fanden nur langsam den Tritt, ab Minute 15 fanden sie definitiv ins Spiel. Mann der ersten Halbzeit bei Forti war Jannic Störchli, der am Kreis sein Talent aufblitzen liess und gleich sechs Treffer als gleich vielen Versuchen erzielte.

 

Zwei grosse Chancen vergeben

 

Durchgang zwei der Partie war von zunehmender Spannung geprägt. Otmar legte vor, Gossau zog jeweils nach, bis sich in doppelter Überzahl für die Fortis die ganz grosse Gelegenheit bot, die erstmalige Führung im „Bruder-Duell“ zu übernehmen, dies in Minute 58. Allein, ein Fehlpass erstickte vorerst jegliche Hoffnung, das Match zu drehen. Im Gegenzug ging der Gast durch Kreisläufer Geisser mit 27:26 ein letztes Mal in Führung. Der  Ausgleichstreffer durch Andi Wild war der letzte Treffer der Fürstenländer, weil auch der zweite Matchball in den letzten dreissig Sekunden vergeben wurde.

 

Jetzt wartet Wacker Thun in den Playoff-1/4 Final

 

Die Abstiegsrunde ist (erfolgreiche) Geschichte. Jetzt kommt es zum Playoff-1/4 Final gegen den Leader der Finalrunde aus dem Berner Oberland, gegen den die Fürstenländer in dieser Saison einmal auswärts verloren haben. Wacker startet dabei als haushoher Favorit gegen Fortitudo, welches aber heiss auf die Partien gegen einen starken Gegner ist und eigentlich nichts zu verlieren hat. Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau

Störchli 8, Graf 6, Ham 3, Wild 3, Waldburger 2, Würth 2, Bucher 1, Harder 1, Weingartner 1.

 

 

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TSV Fortitudo Gossau - TV Unterstrass 40:18 (18:11)

Die Ausgangslage vor dem Spiel der ungleichen Gegner war derart klar, dass sich Trainer Kramer genügend sicher fühlte, mit einer verjüngten Truppe anzutreten und die älteren Spieler auf das wichtige 2. Liga-Spiel (Aufstieg in 1. Liga ist möglich) konzentrieren zu lassen. Aufgrund von weiteren Ausfällen kamen sogar vier U17-Spieler zu Spielchancen im U19. In der ersten Halbzeit wollte man die Chance nutzen, die 6:0-Deckung zu verbessern und die mentale Bereitschaft trotz klarer Ausgangslage über die 60 Minuten hochzuhalten. Die Schiedsrichter wollten aber irgendwie lieber eine 5:0-Deckung sehen und stellten am Laufmeter mit einer sehr strengen Linie Spieler mit Zeitstrafen hinaus. Insbesondere Abwehrchef Peyer konnte so kaum seinen Job erledigen. Leider gelang der Plan in der ersten Hälfte nicht nach Wunsch. Die Spieler waren nicht mit der letzten Überzeugung am Werk.

In der zweiten Halbzeit legten die Ostschweizer dann aber eine sehr eindrückliche Serie hin. Die ersten 20 Minuten in der zweiten Hälfte bekamen sie kein einziges Tor und erzielten im Gegenzug deren zwölf Tore. Mit einer 3:3-Abwehr sorgten die Fortianer für Fehler im Spielaufbau der Zürcher. Gelang es ihnen einmal vor das Tor zu kommen, stand Schlussmann Halter wie eine Wand da und machte seinem Namen alle Ehre. Besonders erwähnenswert sind die vier gehaltenen 7-Meter in dieser Phase.

Mit dem Kantersieg im Sack haben die Forti-Jungs ihren Ausrutscher gegen den TV Appenzell wieder gut gemacht und stehen nun verdient an der Tabellenspitze. In den verbleibenden vier Spielen können sie noch um den Gruppensieg kämpfen. Doch dies wird ein heisses Fernduell zwischen Gossau und Appenzell. In den nächsten drei Spielen geht es darum, sich eine bessere Ausgangslage für das Grande Finalissima am letzten Spieltag im Innerrhodischen zu erarbeiten. Die Gegner werden mit SV Fides, Red Dragons Uster und dem HSC Kreuzlingen stetig stärker. Die Gossauer müssen für den Gruppensieg also in Training und Spiel einen Steigerungslauf hinlegen und vor allem wieder mal gesund werden, um zum ersten mal in dieser Saison mit dem wenigstens annährend kompletten Kader gegen die Konkurrenten aus Appenzell anzutreten. Mit dem phyisch äusserst starken Rückraumspieler Rügge bekommt die MU19 auch zusätzlich Wasserverdrängung für Deckung und Angriff.

Den Kantersieg geholt haben: Halter (65%), Gröpl (37%), Moser (2), Osterwalder (4), Carpanese (5), Garbini N. (2), Bischofberger (3) Brülisauer (3/3), Enzler (4), Peyer, Kessler (4), Rutz (4), Rügge (3) und Huber (1/2) gecoacht von Kramer ohne Lämmler, Garbini D. (beide Herren 2), Scheiwiler (verletzt), Gutmann (krank) und Kobler

Der Rekrut und Linkshänder erzielte ohne Training erstaunlicherweise fünf Tore

 

Halter hält für zwanzig Minuten den Kasten sauber

 

Rügge wird sich die restliche Saison auf die MU19 konzentrieren. Mit ihm hat die Mannschaft eine echte Verstärkung.

 

Rutz zeigt sich zur grossen Freude des Trainers durch den krankheitsbedingten Ausfalls des Captains wieder als Teamleader

 

Garbini mit einem technisch sauberen Aussenabschluss

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TSV Fortitudo Gossau - HSG Nordwest 24:25 (12:12)

Eine erfreuliche Nachricht vorweggenommen. Durch die Resultate in den anderen Spielen ist die MU17 Elite von Fortitudo Gossau als Aufsteiger und jüngstes Team der Liga bereits sechs Runden vor Ende mathematisch gesichert. Als Aufsteiger in einem aufstrebenden Verein, welcher aber keine Erfahrung im MU17 Elite vorweisen konnte, mit lediglich drei Spielern vom alten Jahrgang im Kader und einer Trainercrew, welche zum ersten Mal ein MU17 Elite in eine Saison führte, kann man durchaus von einem ersten Erfolg und dem frühzeitigen Erreichen des Minimalziels sprechen. Man kann nun also in Ruhe die nächste Saison planen und die Entwicklung der Spieler definitiv ins Zentrum rücken.

Trotzdem möchte man die Spiele natürlich für sich entscheiden. Die Spieler verzeichnen grosse Entwicklungsfortschritte im Training doch sportlich stottert der Forti-Motor in der Rückrunde zum Teil. Die Leichtigkeit des Seins ging ein wenig verloren und man wird nun von den Gegnern durch den guten Saisonstart ernst genommen. Im Heimspiel vom vergangenen Samstag, musste das Team gleich auf beide Rückraum Rechts verzichten. Gegen die Basler legten die Ostschweizer jedoch einen sorglosen und kämpferischen Start hin und gingen mit 7:3 in Führung. Die Rote Karte aufgrund eines Fouls im Gegenstoss gegen einen Basler Rückraumspieler weckte die Gäste allerdings aus ihrem Tiefschlaf. Der amtierende Schweizer Meister aus Basel zeigte seine Qualität in den einfachen Toren aus der Distanz mit ihrem Linkshänder auf Rückraum Rechts. Die Forti-Jungs hingegen vergaben ihre Chancen. So entstand ein ausgeglichenes Spiel.

Leider kamen die Gäste frischer aus der Garderobe. Bei den Fürstenländern reihten sich Fehlwürfe aneinander und die Gäste konnten aus grossen Distanzen beliebig einnetzen und davon ziehen. Fünf Minuten vor Ende gingen die Gossauer dann noch auf Risiko und deckten eine 4:2-Variante. So konnten sie die Gegner verunsichern und gleich mehrmals mit einem Tempogegenstoss auf 24:25 herankommen. Doch am Ende scheiterte man wieder in zwei Abschlüssen und konnte so den einen oder sogar zwei Punkte nicht mitnehmen.

Die Statistik zeigt auf, dass die Basler 11 und die Fürstenländer deren 21 Fehlwürfe haben. Die Analyse ist also schnell gezogen. Trotz spielerischer Überlegenheit scheitern die Fortianer an ihrer Wurf- resp. Paradeneffizienz.

Doch lange kann nicht daran trainiert werden, denn am kommenden Dienstag reisen die Gossauer nach Winterthur zum wohl stärksten Team der Liga. Doch dieses konnten sie schon einmal in dieser Saison schlagen. Während die Fürstenländer mit dem Ligaerhalt im Rucksack befreit auflaufen können, haben die Winterthurer die Pflicht zu siegen. Man darf also gespannt sein. Es geht nun Schlag auf Schlag. Am nächsten Samstag reist man dann nach Crissier/Lausanne. 

Leider keinen Punkt geholt haben: Niedermann (4 Paraden), Mannhart (5 Paraden), Zeller (2), Osterwalder (3), Verlezza, Inauen (1/4), Stadler, Bischofberger (5), Peyer (1), Mitrovic, Conscience, Koller (1), Schneider (3) und Mosimann (4) gecoacht von Kramer, Osterwalder, Bleiker und Rügge

Schneider spielte zum ersten mal als Rückraumspieler und zeigte Potential. Allerdings braucht es noch einige Trainings- und Spielstunden.

 

Mosimann zeigte sein Offensivpotential und muss nun auch in der Deckung Verantwortung übernehmen.

 

Leider fanden zu wenige Würfe ihr Ziel ins Netz.

 

Mitrovic mit einem Aussenabschluss

 

Stadler als Aushilfe auf Rückraum Rechts

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Die erstmalige Playoff-Qualifikation in der Vereinsgeschichte ist Tatsache! Mit der grossartigen Unterstützung des Forti-Fanblocks im Rücken besiegen die Fürstenländer im entscheidenden Auswärtsspiel einen zwar dezimierten Gegner, der aber nie aufgab und sich immer wieder trotz Rückstand während 50 Minuten herankämpfte mit dem Mut der Verzweiflung. Fast hätten die Stadtzürcher die Partie nochmals richtig spannend gemacht, als sie in der 55. Minute bis auf ein Tor herankamen. Im Gegenzug versenkte Topscorer Luzi Graf (11) seinen vierten Siebenmeter und als Aurel Bringolf einen Heber von GC-Spieler Zildzic pflückte, war die Partie endgültig zugunsten der Gäste gelaufen. Alles Aufbäumen der Gastgeber fruchtete nichts mehr und der Gang in die Playout-Phase gegen TV Endingen, welches Otmar 29:28 besiegte, steht nun bevor.

 

Das Spiel in der Saalsporthalle sah einen leicht besseren Start für die Gastgeber. Ein Schreckmoment in der Anfangsphase für GC Amicitia: Flügelspieler Adam Bakos verletzte sich beim einem Durchbruch schwer am Knie und musste mit der Bahre das Spielfeld verlassen. Auch Manuel Frietsch, immerhin Topscorer der Stadtzürcher, konnte das Spiel mit einer Handverletzung nicht beenden. Die Aufgabe für das Team von Neo-Trainer Kietzmann wurde nochmals schwieriger.

In der 10. Minute hatten die Fürstenländer nach verhaltenem Start aber Fahrt aufgenommen und bauten den Vorsprung sukzessive auf vier Tore bis zum Seitenwechsel auf. In Halbzeit zwei das gleiche Bild wie zu Beginn. GC Ami verkürzte den Rückstand, griff nun durchgehend mit einem siebten Feldspieler an und fand so immer wieder die Lücke im Defensiv-Bollwerk von Gossau.  Gossau hielt dagegen, im Spiel jetzt Neu-Kreisläufer Jannic Störchli, der sich mehrmals erfolgreich in Szene setzte und selber zwei Tore besteuerte. Der Zimmermann-Lehrling konnte nach nur vier Mannschafts-Trainings schon wichtige Akzente setzen!

Fantastisch, wie das Team von den vielen mitgereisten Fans zum Erfolg getragen wurde. Das ist wohl einmalig in der Schweizer Handballszene. Der Dank gebührt Team wie Fans zu gleichen Teilen. Ihr habt es möglich gemacht, dass Fortitudo dreimal in den Playoffs starten kann. Wir freuen uns jetzt schon auf Gänsehaut-Stimmung! Hopp Forti!

 

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 11, Würth 6, Ham 4, Störchli 2, Harder 1.

 

 

 

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HSC Kreuzlingen – SG Fortitudo Gossau 40:30 (17:12)

Nach vier Wochen Meisterschaftspause wollte man erfolgreich in die Meisterschaft zurückkehren. Man hat die vielen Skilager-Absenzen in der RLZ-Mannschaft schon bald überstanden, da kam das Meisterschaftsspiel gegen die Kreuzlinger U15-Junioren.

Unter dem Motto «Du muäschäs wöllä» bereiteten sich die Junioren in der Garderobe auf die kommende Partie vor. Wir hatten schon schlechtere Einlaufen von den Futuros gesehen. Die Weiss-Schwarzen waren auch heute dezimiert. Krankheitshalber sowie aufgrund des Skilagers fehlten weiterhin Spieler.

Die ersten zehn Minuten waren sich die beiden Mannschaften ebenbürtig. Aus Sicht der Futuros war der Start also gar nicht schlecht. Jedoch ging danach die Leistungskurve hauptsächlich abwärts. Die Junioren liessen sich vor allem vom einen Spieler zu stark um die Ohren spielen. Es kam je länger je mehr viel zu wenig Gegenwehr. Zur Pause lag man bereits mit 17 zu 12 zurück.

Die Pausenansprache brachte an diesem Samstag leider keine Besserung. Die Verteidigung blieb bei Nahe regungslos. Einzig im Angriff vermochte man mit einigen wenigen Treffern das Publikum zum Raunen bringen. Zu dem hinzu kam, dass ein Futuro-Spieler nicht regelkonform im Gegenstoss von den Beinen geholt wurde, was jedoch nur mit einem Freiwurf geahndet wurde. Die Junioren des HSC Kreuzlingen verkauften sich in ihrem Heimspiel sehr effizient und konnten schnell davonziehen.

Die Aufgabe im letzten Timeout war, nicht noch über vierzig Tore zu kassieren und so noch ein wenig Ehre zu behalten. Das Spiel ging mit 40 zu 30 verloren. Die letzte Aufgabe konnte man glücklicherweise noch erfüllen. Die Futuros unterlagen dem HSC Kreuzlingen, welche schlussendlich den Sieg einfach mehr wollten. Die SG aus Gossau konnte an diesem Samstag nicht zu Höchstform auflaufen. Nun warten zwei Wochen Training auf die Junioren. Am Samstag, dem 24. März, haben die Weiss-Schwarzen die Chance, sich zu verbessern und eine Reaktion im Derby gegen den HC Flawil zu zeigen. Derbys sind ja immer so eine Sache. Nun gilt:

Hopp Forti!!!

Den Sieg zu wenig gewollt haben: Jeremias Eilinger; Leo Baumgartner, Andreas Diem, Gian Bosshard, Nicola Peyer, Etienne Kobler, Adam Dulkanovic, Gianin Santeler (Ergänzungsspieler) und Timon Truniger Labriola (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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SG Lakeside Thun-Steffisburg - TSV Fortitudo Gossau 26:22 (13:9)

Es stehen noch acht Spiele im MU17 Elite an. Der Aufsteiger aus Gossau möchte diese nutzen, um sich weiter zu entwickeln und noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut zu machen. Um die nächsten Punkte zu holen, reisten die Fürstenländer mit dem vollgestopften Teambus nach Thun zum im Abstiegskampf befindenden Gegner. Gewinnen die Ostschweizer, stehen die Thuner auf dem Abstiegsplatz, das Derby wird es in Zukunft mit grösserer Wahrscheinlichkeit weiterhin geben und eine weite Reise weniger wird nötig sein. Mit grossen Siegesplänen reisten die Gossauer dementsprechend ins Berner Oberland. Doch irgendwie fehlte in den ersten Minuten der Fokus. Der Schiedsrichter brachte die Gossauer Offensive mit zwei unnötigen Pfiffen aus dem Konzept und in der Deckung liess man den grossgewachsenen Linkshänder der Thuner zu sehr schalten und walten. So liefen die Gäste leider früh einem 5-Torerückstand hinterher. Doch das Ostschweizer Team fing sich auf. Allen Spielern wurden ihre Spielzeiten gewährt und das Spiel verlief ausgeglichen. Der Thuner Vorsprung blieb jedoch weiterhin konstant bei fünf Toren.

In der zweiten Halbzeit ging es leider im gleichen Stile weiter. Das Spiel war ausgeglichen und die Forti-Jungs schafften es nicht die Differenz aufzuholen. Kurz vor Ende half eine lang ersehnte Torhüterleistung mit drei Paraden, den Rückstand auf zwei Tore zu verkleinern. Die Angst vor dem Verlieren war aber zu gross und die Köpfe dadurch zu wenig cool. Wertvolle Chancen wurden fahrlässig vergeben. Am Ende gewann die bissigere Mannschaft mit der besseren Wurf- resp. Torhüterleistung das Spiel verdient obwohl man spielerisch wohl überlegen war. Während die Gäste mehrmals aus grosser Distanz einnetzten, gelang dies den Fortianer kaum.

Den Ostschweizer Handballtalenten bleibt nicht viel Zeit die Niederlage zu verdauen. Nächsten Samstag reist die HSG Nordwest nach Gossau. Man darf auf eine Reaktion gespannt sein.

Ohne Punkte vom Berner Oberland zurück gekehrt sind: Zeller (2), Osterwalder, Inauen (3/4), Stadler, Bischofberger (3/4), Peyer (3), Mitrovic, Rügge (2), Schneider (1), Mosimann, Mannhart und Niedermann gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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TV Unterstrass - TSV Fortitudo Gossau 20:43 (6:22)

Am Sonntagmittag wurde die Mannschaft zum Mittagessen vom langfristig ausfallenden Deckungschef Scheiwiler eingeladen. Mit der frisch getankten Energie reisten die Forti-Jungs dann am Sonntagnachmittag nach Zürich. Im unterirdischen Bunker mitten in der Stadt stand das Bollwerk der Fürstenländer von Beginn weg wie ein dicker Betonbunker. Nach einigen Minuten zeigte die Anzeigetafel bereits 8:0 an. Der Tabellenletzte wurde regelrecht überrannt. Doch nach zehn Minuten liess die Konzentration und Spannung nach. Es wurde nicht mehr mit der gleichen Effizienz gedeckt und im Angriff undiszipliniert geworfen. So reihten sich mehrere Fehlwürfe aneinander. Trotzdem gerieten die Ostschweizer nie in Gefahr und konnten mit einer klaren Halbzeitführung ausruhen.

In der zweiten Hälfte wollte man natürlich die Fehlerquote im Abschluss reduzieren und noch besser verteidigen, da sämtliche Gegentore verhinderbar gewesen wären. Doch leider konnte keiner der beiden Vorsätze umgesetzt werden. Bis zum Schluss wurden 26 (!) Fehlwürfe gezählt und der gegnerische Rückraum Mitte fand immer wieder Lücken in der Gossauer Deckung. Am Ende schaute aber doch ein verdienter Kantersieg heraus. Was nächsten Samstag im Rückspiel mit einer besseren Wurfleistung möglich wäre, kann man sich einfach ausrechnen. Der Trainingsinhalt für die nächsten Trainings ist logischerweise auch gegeben.

Den Kantersieg geholt haben: Halter (15 Paraden), Kobler (12 Paraden), Brülisauer (5), Garbini D. (4), Enzler (7), Huber (2/1), Kessler (3), Lämmler (5), Moser (5), Rutz (3/3), Rügge (4) gecoacht von Kramer, Gutmann (v) und Bleiker (v) ebenfalls nicht dabei Garbini N. (krank), Scheiwiler (v), Carpanese (RS) und Gröpl (nicht im Aufgebot)

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Die Gossauer haben mit dem letzten erfolgreichen Angriff den Kopf gerade nochmals aus der Schlinge gezogen und einen Punkt gegen Abstiegs-Schlusslicht Endingen geholt. Fast wäre das Heimteam dafür bestraft worden, dass Endigen im Schlussspurt das Glück auf seiner Seite hatte und den Zwei-Tore-Rückstand in einen Ein-Tore-Vorsprung verwandelte. Fast wäre die Hoch-Risiko-Strategie von Rolf Erdin mit einem Mann mehr im Angriff, dafür ohne Torwart, brutal bestraft worden. Endingen profitierte von zwei schwachen Abschlüssen und nutzte die Gunst der Stunde mit zwei  „Empty-Nettern“. Das Unentschieden und die erstmalige Führung der Gäste stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Die Hausherren führten fast durchgehend, konnten sich aber in (vor)-entscheidenden Momenten nie wirklich absetzen. So in Minute 43, als in doppelter Überzahl angegriffen wurde, aber im Abschluss versagten die Nerven. So konnte der Sack nie zugemacht werden, und Endingen liess sich nicht abschütteln.

Mächler out - Umstellungen am Kreis und im Innen-Block

Kreisläufer Jonas Mächler wird in dieser Saison nach dem verletzungsbedingten Out gegen Otmar in dieser Saison nicht mehr auflaufen können. Seinen Part haben Fabian Geiger und neu Jannic Störchli übernommen. Beide jungen Spieler werden in den  zwei kommenen Show-Down-Spielen gegen GC Amicitia und St. Otmar Verantwortung übernehmen müssen. Gegen Endingen fehlten ihnen noch die nötige Fortune, aber mit dem hervorragenden Team-Spirit wird sich auch der Erfolg einstellen.

Die Ausgangslage vor dem Auswärtsspiel in Zürich am Donnerstag, 15. 3. 2018 (20:30, Saalsporthalle) präsentiert sich ganz einfach: Ein Sieg gegen GC Ami muss her, sonst droht die der Gang ins ungeliebte Play-out gegen Endingen. So einfach und klar die Ansage! Und für alle Forti-Fans heisst es, auf in die „Säle“ am nächsten Donnerstag! Bringt  Heimspiel-Stimmung mit! Hopp Forti!

TSV Fortitudo Gossau:

Graf 7, Harder 5, Ham 4, Züger 4, Weingartner 4, Bucher 1. 

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TSV Fortitudo Gossau   :   SG Aargau Ost    19  :  25   ( 9 : 13)


Was sich "zweitelt", "drittelt" sich!...

Tatsächlich entpuppen sich die Forti-Jungs des U15 Elite als Punktelieferanten für Teams, die sich gerade noch vor einem Abstiegsplatz auf Rang 10 befinden!

Auch das Aargauer Team aus der Region des TV Endingen durfte davon profitieren, dass die Fürstenländer wiederum eine sehr schlechte Performance im Angriff an den Tag legten und weit weg davon waren, die Buechenwaldhalle als ihr "Revier" zu behaupten!

Die 3:2:1-Deckung funktionierte dank Cyrill Conscience (HR) und Jan Brülisauer als "Hinten Mitte" gegen den "Shooter" erst gut, als ein Timeout nach 8 Minuten und 2:5-Rücklage notgedrungen "geopfert" werden musste. Dies obwohl der Trainer den "Wunsch" geäussert hatte, diese in der 1.Halbzeit schön liegenlassen zu können...Leider waren die "Weiss-Schwarzen im Angriff wiederum nicht auf der Höhe ihrer Aufgabe und die Fehlerzahl blieb beängstigend hoch, weil sich auch der gegnerische Torwart, wie im Hinspiel, in die Köpfe "reinfressen" konnte.

Zwischenzeitlich kamen die RLZ-Jungs dank Aurel Sostizzo auf 8:8 heran und die Hoffnung bestand, dass die erste Spielhälfte einigermassen im "grünen Bereich" über die Runden gebracht werden konnte, um nach der Pause die Weichen auf Sieg zu stellen. Diese Hoffnung wurde einerseits wegen des Rückfalls von Aurel Sostizzo in alte Muster und andererseits einer daraus eingefangenen "Tomate" geknickt und schon waren es wieder 4 Tore Differenz.

Die Vorentscheidung fiel dann wohl etwa eine Viertelstunde vor Schluss, als der Abstand immer noch bei Minus 3 Toren (15:18) Bestand hatte und der Fortitudo fast 2 Minuten 6 gegen 4 spielen konnte. Sinnbildlich für die mentale Verfassung beim Torwurf war es Moreno Labriola, der zwischen 2 Verteidigern ein Halbchance nutzen wollte, dabei hätte es ja noch so viel Platz auf 20 Metern Breite gehabt...

Das Thema Torwart ist leider auch ein nicht allzu gutes, auch wenn Ognjen Stevic ein paar wenige Bälle parieren konnte. Der Aargauer Schlussmann kam auf 20 Paraden, die Gossauer zusammen auf 7...

So gesehen darf die Deckung bei 25 Gegentoren sicherlich als genügend eingestuft werden, wenn man zudem noch bedenkt, dass wegen 2 Zeitstrafen von Jan Brülisauer und dem ausgefallenen Aurel Sostizzo auf eine 4:2-Variante umgestellt werden musste, weil die "HM-Position" nicht mehr besetzt werden konnte. Auch Cédric Kobler konnte wegen eines Unfalls im Skilager nicht mittun, der diesen Part ebenfalls besetzen kann.

Allerdings war es mit dieser offensiven Variante auch ein letztes Aufbäumen, um den Forti-Karren noch aus dem Schlamassel ziehen zu können. Die 4er-Kette war jedoch bis auf Delian Ochsner zu wenig bereit, nochmals alles in die Waagschale zu legen. Den angebotenen Raum nutzten die Endinger mit dynamischen Läufen in die Lücken, wodurch diese Massnahme leider nicht wunschgemäss aufgehen sollte.

Wie wenn den anwesenden Zuschauern nochmals die Tristesse im Abschlussverhalten vor Augen geführt werden musste, verwarfen 5 Minuten vor Spielende gleich 3 Gossauer hintereinander in bester Position...

Wieder einmal wurde ein Kapitel aus der Sparte "Kraft und Angst sind verbündet" gespielt. Die Fürstenländer  schaffen es einfach nicht, eine vernünftige Wurfeffizienz zu erzielen. 19 Tore reichen in der Regel halt einfach nicht, um auf Punkte hoffen zu dürfen.

Ob es am kommenden Sonntag, 18.03.2018, in der (ungeliebten) Winterthurer Mattenbachhalle gegen Pfadi Winterthur um 17.00 Uhr gelingen wird, sich aus dieser Spirale herauszuwinden, dürfte nicht einfacher werden, zumal nun voraussichtlich der 3.Plazierte von oben in der Rangliste wartet...
 
HOPP FORTI!!!

Zu wenig Paraden und ein zuwenig effizientes Abschlussverhalten gezeigt haben:

Besmir Avdili; Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen,  Moreno Labriola, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler und Marco Streule

abwesend: Gian Lüchinger (HC Flawil), Cédric Kobler (verletzt), Nico Laurin Strauss (krank) und Timon Truniger (Futuro-Spiel)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

 

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Der Startpfiff fiel um 17:00 in Thalwil. Das Damen 1 war gewillt und motiviert, zwei Punkte mit in die Ostschweiz zu nehmen.Der bekannte Gegner SG Zürisee konnte bereits zu Beginn der Finalrunde einmal bezwungen werden. Dadurch sahen die Ostschweizerinnen die ganze Sache vielleicht etwas zu leicht. Bereits kurz nach dem Startpfiff wurden technische Fehler, sowie auch Fehlpässe zu einer grossen Problematik für die Mannschaft. Die Ostschweizerinnen gerieten mit drei Toren in den Rückstand und dies bei gerade mal fünf verstrichenen Spielminuten. Die Ostschweizerinnen fanden dann verspätet doch auch noch ins Spiel und konnten ebenfalls erfolgreiche Abschlüsse gestalten. Von da an verlief das Spiel ausgeglichener. Zur Pause pfiff der Schiedsrichter beim Stand von +2 für die Zürcherinnen.  

Es war noch nichts vorbei. Das Team von Mile Barasin soll sich bemühen und vor allem konzentrieren. Weniger Fehlpässe, weniger technische Fehler und vor allem längere Angriffe  sollen dazu führen, den Vorsprung der Gegner bis zum Schlusspfiff wieder aufzuholen.

Nur wenige Minuten auf dem Spielfeld fielen die Ostschweizerinnen wider in alte Muster zurück. Produzierten Fehler um Fehler und ermöglichten so den Zürcherinnen einfache Ballgewinne. Nach einem Timeout und klarer Ansage des Trainers, schienen die Ostschweizerinnen etwas konzentrierter. Der Rückstand von fünf Toren holten die Damen der SG Uzwil/Gossau auf. Ab da war es ein hektisches, temporeiches und kampfbetontes Kopf-an-Kopf-Rennen. Es blieb spannend bis zum Schluss. Doch leider bewiesen die Gegnerinnen mehr Biss und Durchhaltewille und gewannen das Spiel mit einem Tor unterschied (19:18). Eine bittere Niederlage, die vor allem auf Grund von zu wenig Konzentration bzw. Geduld und fehlender Bereitschaft, in die Lücken zu stossen, aufgedrungen wurde.

Vier Spiele stehen noch auf dem Spielplan der SG Uzwil/Gossau.
Seid dabei und unterstützt die Mannschaft an ihren letzten Meisterschaftsspielen:

Sa 24.3.18 - 18:00 BZ Uzwil
Di 3.4.18 -  20.15 BZ Uzwil
Sa 7.4.18 - 15:30 Basel Rankdorf
Sa 14.4.18 - 15:00 Gossau Buechenwald

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H1 Derby-Niederlage

Nein, es war nicht der Tag der Fortis im 5. Ost-Derby der Saison. Und irgendwann musste die Serie der Ungeschlagenheit in der Abstiegsrunde reissen. Dass sie gegen St. Otmar riss, war nicht unbedingt schon zu erwarten, aber vom Spielverlauf her dann eben logisch. Der Gegner präsentierte sich ungemein kämpferisch, hochmotiviert. Vielleicht gerade wegen gewichtiger Ausfälle verschiedener Stammkräfte. Nicht ungewöhnlich, dass dieser Umstand in einem Team ungeahnte Energien freisetzen kann. Genau das war der Fall in einem Spiel, in dem die Gastgeber durch die bescheidene Leistung auswärts gegen GC Amicitia noch zusätzlich angestachelt schienen, eine Reaktion zu zeigen als nominell bestes Team der Abstiegspoule. Und sie griffen in der Personalnot auf ihren Trainer Banic als temporären Innenblock-Verteidiger zurück. Eine Massnahme, die sich auszahlen sollte. Vorne mussten sie aufgrund der dünnen Personldecke notgedrungen des Tempo verschleppen, konnten aber immer wieder die Defensive der Gossauer düpieren.

 

Was war mit Gossau los?

 

 Ab Mitte der ersten Halbzeit riss der Faden. Hinten wie vorne konnte von da an nicht an die Leistungen der ersten fünf Partien seit Januar angeknüpft werden. Die Offensive sündigte reihenweise mit zu vielen vergebenen freien Bällen. Jonas Kindler im Otmar-Tor konnte sich mit etlichen big saves auszeichnen. Seine beiden Gegenüber Aurel Bringolf und Philipp Jochum zogen dagegen einen eher trüben Abend ein. Auffallend war jedoch, dass im Angriff kein Rezept gegen die bissige Abwehr gefunden wurde. Geschwächt wurden dabei die Bemühungen zusätzlich durch die unnötige rote Karte gegen Yannick Harder unmittelbar vor dem Pausenpfiff wegen einer Unsportlichkeit gegen Goalie Kindler.

 

Aber, es ist natürlich noch nichts, aber gar nichts verloren! Im Gegenteil, die Erdin-Truppe wird die richtige Antwort im nächsten Heimspiel gegen den TV Endingen mit Sicherheit geben und den ärgsten Gegner um den letzten Play-Off-Platz GC Amicitia auf Distanz halten.

Hopp Forti, die Play-Offs winken!

 

TSV Fortitudo Gossau:

                         

 Graf 5, Würth 3, Mächler 1, Ham 5, Weingartner 6, Geiger 1, Harder 1, Oertig 1, Züger1.

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TSV Fortitudo Gossau - SV Fides 40:20 (20:12)

Es durfte ein eindeutiges Resultat zu Gunsten der Gossauer erwartet werden. Eine solche Ausgangslage ist immer ein Hindernis zu einer professionellen Vorbereitung in den Spielerköpfen, zumal bislang sämtliche Spiele schlecht begonnen wurden. Dazu kamen mehrere krankheitsbedingte Ausfälle. Doch dieses mal war der Fokus da. Die Fürstenländer starteten direkt mit einem 2:0-Lauf innert Kürze. Doch die Stadtsanktgaller kämpften vorbidlich weiter. Die Forti-Jungs konnten sich nie so richtig absetzen. Mit einer offensiveren Deckung versuchte man die Gegner im Angrifssaufbau zu verunsichern. Dies sorgte für mehrere Gegenstosstore.

Im zweiten Durchgang wechstelte man dann auch zu Übungszwecken in eine 6:0-Variante und die Trainercrew liess sämtliche Akteure ihre Spielzeit sammeln. Hierbei zeigte sich vor allem Rutz wieder in seiner alten Form und Kessler konnte seine Erwartungen als Mann für die einfachen Toren gerecht werden. Zum Ende schaute ein klarer 40:20-Sieg heraus, der durchaus höher hätte ausfallen müssen. Doch am Ende ist man mit den zwei Punkten und den gemachten Erfahrungen zufrieden und reist am nächsten Sonntag zuversichtlich nach Zürich zum Tabellenletzten. Besonders erfreulich simmt Trainer Kramer die Variabilität in der Deckung, welche seine Jungs zeigen. Trotz mehrerer gespielter Varianten in sämtlichen Spielen, weisen die Fürstenländer die beste Deckung der Liga vor. Die nächste Woche wird somit für die Verbesserung im Angriffsspiel genutzt, welche noch klar Luft nach oben hat.

Den dritten Heimsieg geholt haben: Halter (5 Paraden), Gröpl (12 Paraden), Garbini D. (2), Enzler (6), Garbini N. (2), Gutmann, Huber (1/1), Kessler (4), Lämmler (5), Moser (5), Rutz (4/5), Bischofberger (1/2), Osterwalder (2) und Rügge gecoacht von Kramer, Leslie und Brülisauer (krank)

nicht dabei: Bleiker, Kobler und Scheiwiler

 

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SG Lakeside Thun/Steffisburg   :    TSV Fortitudo Gossau    31  :  23   (15 : 11)


Ein langer Ausflug von der Ostschweiz via Mittelland an die Gestaden des Thunersees zum Vergessen! Um 09.00 Uhr Abfahrt in Gossau und um 18.00 Uhr wieder auf dem Marktplatz angekommen. Dazwischen liegt ein ausgesprochen trüber Tag in Sachen Wetter und Spiel gegen einen erwartet bissigen Gegner!

Die Gossauer waren schon der HSG Norwest "behilflich" vom 3.letzten Platz in der Rangliste wegzukommen. Nun taten es die Forti-Jungs gleichermassen für die Berner Oberländer...

Trotz frühzeitiger Ankunft in der Lachenhalle und Spaziergang zum See schienen die Fürstenländer nicht in gleichem Masse auf Touren kommen zu wollen, wie die Einheimischen! Zwar gelang Marco Streule nach gelungenem "Steal" von Daniel Inauen das 1:0! Doch das war dann leider auch die einzige Führung!

Ein Timeout mit "Hallo-Wach!"-Charakter musste her, als der Score von 6:3 (12.Min.) auf der Anzeigetafel aufleuchtete! Allerdings fruchtete diese Massnahme nicht, wie auch der Torwartwechsel von Besmir Avdili zu Ognjen Stevic.

Standhandball, Fehlwürfe, technische Blackouts und keinen Zugriff im 1:1, was dann auch zu etwas gar unnötigen Strafen führte. Das war leider während der ganzen ersten Halbzeit so und dennoch waren die "Weiss-Schwarzen" mit 15:11 noch nicht weit abgeschlagen. Die "11" war jedoch Timon Truniger zu verdanken, der sich auf das Spiel offenbar am meisten gefreut hat und eine tadellose Leistung auf den hellblauen Hallenboden gelegt hatte.

Also eine Standpauke "mittleren Grades" sollte reichen, wieder positiven Mutes in die 2.Halbzeit zu steigen.

Die ersten "Aussetzer" technischer Art, von denen vor allem Aurel Sostizzo und Cyrill Conscience gleich zu Beginn "befallen" waren, ermöglichten den Bernern die Distanz zu vergrössern. Insbesondere der einheimische "Shooter", der sonst im U17 Elite zum Zuge kommt, konnte schalten und walten. Eklatant und beeindruckend seine Wurfausbeute, wie auch des Linkshänders auf Rückraum rechts!

Eine Manndeckung auf den angesprochnen linken Rückraumspieler zeigte zu wenig Wirkung und der Abstand blieb in etwa bei Minus 6 bestehen.

Wiederum der gleiche Wechsel bei den Torhütern, die einen rabenschwarzen Tag einzogen. Allerdings halfen die Abwehrspieler auch nicht allzu viel mit, deren Quote zu verbessern.

Die Fehlerorgie nahm ihren Verlauf bis das "Stängeli" bei 29:19 (53.) erreicht war. Allerdings mussten einige Stammakteure das Treiben schon seit längerer Zeit auf der Bank mitverfolgen und der Trainer setzte auf die 04er-Jungs, die kommende Saison das Forti-Schiff führen müssen. An ihrer Seite verblieb eine Zeitlang Cyrill Conscience, der sich doch noch vehement gegen die Kanterniederlage stemmte.

Die "Jungen" schafften es immerhin, dass die Differenz bei Spielende "nur" bei -8 Toren lag. Dennoch war es ein bitterer und lauer Auftritt des U15 Elite, den es sehr schnell abzuhaken gilt. Wie weit die lange Pause mit den Skilagern, Skiferien, Verletzungen und Krankheiten die Mannschaft derart destabilisiert hat, ist müssig zu diskutieren.

Spielfreude und Leidenschaft hätte es gebraucht, um den Bernern Paroli bieten zu können. Es bleibt eine Woche Zeit, diese Tugenden wieder hervorzuholen, wenn es am nächsten Samstag, 10.03.2018 um 15.15 Uhr in der heimischen Buechenwaldhalle gegen die HSG Aargau Ost geht. Aktuell das 3.Team, welches auf Platz 10 rangiert ist!...

 
HOPP FORTI!!!

In Thun keine gute Werbung für den Fortitudo gemacht haben:

Besmir Avdili; Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Gianin Santeler, Marco Streule und Timon Truniger

abwesend: Gian Lüchinger (HC Flawil), Mauro Mattioli (Konf-Lager), Delian Ochsner (Schülerturnier), Nico Laurin Strauss (Futuro-Spiel)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

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Einen überzeugenden Auswärtssieg landeten die Fürstenländer in der GoEasy – Halle gegen Schlusslicht Endingen. Hellwach startete das Team von Rolf Erdin, stand hinten sehr solide, eroberte sich die Bälle und zog vorne das Tempo im Angriff an, bis die Lücke aufging. Nach fünf Spielminuten stand es schon 4:0 für Gossau. Endingens Trainer Majeri musste das erste Time-Out in Anspruch nehmen. Es nützte wenig. Unaufhaltsam rollte der Forti-Express, der Vorsprung stieg an und betrug in Minute 27 schon zehn Tore, womit die Vorentscheidung über den Ausgang dieses Spiels schon vor der Pause gefallen war.

Noch vor dem Seitenwechsel sah Nils Ham für eine eher unglückliche Abwehrbewegung bei einem gegnerischen Torwurf Rot. Seine Position nahm in der zweiten Halbzeit Flügelspieler Yannick Harder ein, der gleich fünfmal skorte. Topscorer Luci Graf, zeitweise kurz gedeckt, gelang ausnahmsweise lediglich ein Tor, dafür wusste Sämi Weingartner mit sieben erfolgreichen Abschlüssen. Insgesamt trugen sich zehn Forti-Spieler in die Torschützenliste ein. Überragend an diesem Abend war aber die kompakte Defensive der Gossauer, welche dem Gegner ganze 25 Torschüsse zugestand.

 

Mit diesem Sieg schliessen die Gossauer NLA-Handballer zum führenden St. Otmar punktemässig auf. Eine wahrlich eindrückliche Aufholjagd und die Serie der Ungeschlagenheit in der Abstiegsrunde dauert an!  Hopp Forti!

 

Fortitudo Gossau:

Graf 1, Ham 4, Weingartner 7, Harder 5, Bucher 1, Waldburger 2, Wild 1, Mächler 1, Geiger 1, Züger 2.

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Diesen Samstag hiess es nach längerer Meisterschaftspause wieder einmal Hopp SG  für unsere Damen 1. Mit knappem Kader fuhr man am Nachmittag ins aargauische Brugg. Der Gegner sowie die Ortschaft waren Neuland für die Ostschweizerinnen. Die Spielerinnen sowie der Trainer der SG Uzwil/Gossau machten sich somit auf alles gefasst. 

Gleich nach dem Startpfiff war man konzentriert und spielte den Ball sorgfältig in die Richtung des gegnerischen Tors. Die Trainings zeigten Wirkung - weniger Fehlpässe und technische Fehler der Gäste steigerten das Selbstvertrauen und auch den Spass am Spiel. Trotzdem konnte man kaum einen sicheren Vorsprung erzielen. Der Mut im Angriff fehlte, was unter anderem ein Grund für das Unentschieden zur Halbzeit war.

Barasin forderte Geduld im Angriff, um Torchancen herauszuspielen und zu sicheren Abschlüssen zu kommen. Die einzige Anforderung an der Defensive war es, so weiter zu machen wie bisher und dort Mut für den Angriff zu sammeln.

In der zweiten Halbzeit schienen die Gegner aus Brugg etwas aggressiver und wacher. Auch ihnen war klar, die Mannschaft die nun mehr kämpft, gewinnt. Kampfgeist bewiesen beide Mannschaften, die SG Uzwil/Gossau aber zum rechten Zeitpunkt. In der Verteidigung stürzte man sich auf jeden Ball und ermöglichten den Gegner kaum einen Durchbruch. Die Mannschaft kämpfte miteinander bis zur letzten Minute und freuten sich umso mehr, als sie das Spielfeld nach einer Stunde als Sieger verlassen durften.

Der Schlussstand von 22:19 war für die Ostschweizerinnen enorm wichtig. Die SG bewies nach einer eher tristen Phase der Niederlagen, dass sie ihr Können und ihr Mannschaftsgeist nicht verlassen haben. Jetzt heisst es weiter so Frauen! Nächsten Samstag reist die Mannschaft erneut in das Innere der Schweiz. In Thalwil soll der bereits erfolgreich bezwungene Gegner SG Zürisee erneut mit Teamspirit und Kampfgeist geschlagen werden. Trotz weiter Hinreise freuen wir uns über jede noch so kleine Unterstützung und ein herzhaftes Hopp SG!

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TSV Fortitudo Gossau - TV Appenzell 21:26 (9:15)

 

Nach den zwei Startsiegen im MU19 Inter traf man im dritten Spiel auf das vermeintlich letzte starke Team der Gruppe. Leider mussten die Gossauer U19 erneut geschwächt das Derby bestreiten. Nebst Deckungschef Scheiwiler fehlte auch die Teamstützte Kessler und Topscorer Huber. Man wollte jedoch nicht jammern sondern kämpfen, denn die Lücken wurden mit talentierten U17-Spielern gefüllt. Es gelang den Fürstenländern bislang leider in keiner Partie gut in ein Spiel zu starten. Das gleiche Bild zeigte sich leider auch im dritten Spiel. Vom Torhüter bis zur Bank war keiner richtig bereit. Offensichtlich haben sich die Spieler individuell zu wenig gut auf das Spiel vorbereitet. Die 6:0-Deckung war mehr Begleitservice als eine weisse Mauer und offensiv fehlte es am grundlegenden Druck der Rückraumspieler. Zum dritten Mal lief man also einem Rückstand hinterher. In den ersten beiden Spielen, konnte man diesen jeweils relativ rasch wieder zunichtemachen. Doch dieses Unterfangen erwies sich diesmal als schwierigere Aufgabe, denn die Innerrhödler zeigten einen beherzten Auftritt. Den durchaus talentierteren Gossauern fehlte lange der Spirit, die Moral und der letzte Wille eines "Dreckfressers", um dagegen zu halten. Nach einem kurzen Aufbäumen zum Stand von 9:12 scheiterte man dann wieder am eigenen Unvermögen. Es gab also in der Pause einiges zu diskutieren und wach werden.

Die Uhr zeigte die 39. Minute, als es den Schwarz-Weissen zum ersten Mal gelang den Ball so im Angriff mit Druck zirkulieren zu lassen, bis Garbini zu einer guten Chance kam. Dieses Tor schien die Initialzündung zur Aufholjagd. Doch die Zeit war knapp. Tor um Tor holten die Forti-Jungs auf und zeigten sich endlich auf ihrem Niveau. Doch dann setzte sich der gegnerische Torhüter in den Köpfen der Gossauer fest. Zu oft scheiterte der 100%ige Abschluss, dass man hier noch hätte aufholen können. Auch mit dem letzten Plan der 4:2-Deckung und zwei Zeitstrafen gegen die Appenzeller reichte es nicht mehr, woraufhin sich das Heimteam vor dem Ende aufgab. Die Appenzeller haben schlicht besser gespielt und vor allem mehr Willen gezeigt und somit verdient gewonnen.

Die ältesten Gossauer Junioren machen sich nun hoffentlich ihre Gedanken aufgrund des Gezeigten und werden sich in den kommenden Spielen besser vorbereiten. Es folgen vier Spiele, in denen sie jeweils hoch gewinnen müssen, da man auf dem Papier haushoch überlegen ist. Mit den vier Siegen sollte dann auch der definitive Aufstieg ins MU19 Inter bestätigt sein. Doch es geht den Gossauern nicht nur um den Aufstieg. Erstens wollen sie die Gruppe gewinnen und zweitens wollen sie mit einer guten Leistung das Ziel Eliteaufstieg in der nächsten Liga bereits jetzt lancieren. Verlustpunkmässig stehen die Schwarz-Weissen immer noch mit Appenzell und Kreuzlingen auf dem ersten Platz. Es ist also noch nichts verloren. Beim Revanchespiel muss aber einiges mehr kommen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Das Derby verloren haben: Halter (7 Paraden), Kobler (4 Paraden), Moser, Gutmann (4), Garbini D. (3), Carpanese (1), Garbini N., Stadler, Brülisauer (3), Enzler (1), Peyer, Lämmler (5), Rutz (4) und Bleiker gecoacht von Kramer, Leslie, Gächter und Kessler (krank)

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TSV Fortitudo Gossau - BSV Bern Muri 25:24 (15:10)

Es gab schon bessere Zeiten für die MU17 vom RLZ Fürstenland als der vergangene Winter. Obwohl man sich am Züri-Cup im Januar noch in Topform zum Turniersieg spielte, hatten die Fortianer in der Rückrunde bislang Mühe, den Anschluss an ihre Leistungen in der Hinrunde zu finden. Die Gründe dafür waren vielfältig. Einerseits ist man bestimmt kein unbeschriebenes Blatt mehr in der Eliteliga und wird ernst genommen. Andererseits mangelte es in einigen Spielen an einer dem Leistungssport würdigen Vorbereitung von einigen Spielern, was sogar die Gegner erkannten. Doch der geduldige Beobachter wusste, dass die Jungs seit einigen Wochen gut trainieren und folglich die Ernte irgendwann einfach kommen musste. Im Abschlusstraining setzte sich das Team angepassten Ziele und vereinbarte Handlungsmassnahmen, wie der vierte Platz am Ende noch herausschauen soll.

Den nächsten Anlauf zur Ernte bzw. zur neuen Zielerreichung nahmen die Ostschweizer im Heimspiel gegen den direkten Tabellennachbarn aus der Schweizer Hauptstadt. Die Trainer wollten mit einer 6:0-Deckung und den vier "Felsen" im Abwehrzentrum für die nötige Stabilität und Sicherheit gegen die robusten Berner Bären sorgen. Dieser Plan ging leider mächtig in die Hosen. Die Gegner konnten ungehindert aus der zweiten Reihe mit präzisen und harten Würfen locker einnetzen. Zum Glück gelang eben dies auch den Rückraumspielern vom Heimteam. So konnte man in Ruhe das Deckungssystem auf die gewohnte 3:2:1-Variante umstellen, was dann gemeinsam mit Schlussmann Mannhart auch den Grundstein für einen Gossauer Lauf legte. Bischofberger, der sich in der Startviertelstunde in der Deckung aufopferte, hatte mächtig Lust entwickelt auch im Angriff zu reüssieren und sorgte mit seinen Teamkameraden für einen 3:0-Lauf und somit zur klaren 15:10-Pausenführung. Allgemein zeigten sich die Mannen, die von der Bank aus kamen, von der besten Seite und bewiesen, dass sie sich nicht verstecken müssen.

Trotzdem entschied sich das Coachingtrio, wieder zurückzuwechseln, da man in der Deckung bei den vielen Übergängen der Berner jeweils in ein 6:0 umstellte. Der Plan schien gut aufzugehen und das Spiel sollte bald in trockenen Tüchern sein. Doch der kleingewachsene Gästettorwart kam wie die Phönix aus der Asche, nagelte sein Tor zu und setzte sich in den Köpfen der Fürstenländer fest. Obwohl das Angriffsspiel sehr gut war, scheiterte man schlussendlich kläglich im Abschluss. Es war der Moment in dem der Kampf aufgenommen werden musste. Dies verkörperte allen voran Rückraumshooter Zeller, welcher sich mit jeder Faser seines Körpers gegen die Niederlage resp. ein Remis wehrte. Das Spiel entwickelte sich zu einem Hitchcock. Mit den Lehren aus dem Genfer Auswärtsspiel waren die Forti-Jungs dieses mal jedoch abgeklärter und konnten mit einer Kampfleistung inkl. Cleverness das Spiel am Ende für sich entscheiden.

Auf die Siegerstrasse zurüchgefunden haben: Niedermann (1 Parade), Mannhart (6 Paraden), Gönültas, Zeller (7), Osterwalder (2), Verlezza, Inauen (/2), Stadler (3), Bischofberger (2/2), Peyer (2), Mitrovic, Rügge (5), Schneider (1) und Mosimann gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

nicht dabei: Kuhn, Koller und Bettenmann (alle verletzt)

Inauen holte mit seinem geschickten 1 gegen 1 mehrere 7-Meter raus

 

Bischofberger hat zum Kampf zurückgefunden

 

Das Spiel über die Aussen lief nicht wie gewollt. Da reagierte Schneider mit einem Zweikampf darauf.

 

Peyer konnte sich mehrmals in Szene setzen.

 

"Siege sind die besten Teambuildingsmassnahmen" (Dagur Sigurdsson)

 

Nach sechs sieglosen Spielen darf endlich wieder gejubelt werden.

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Auch wenn die Leistung des Heimteams vor allem in der ersten Halbzeit manche Wünsche offen liess an diesem bisigen Samstagabend, konnten zwei weitere Punkte eingefahren werden. Letztlich täuscht das knappe Ergebnis, denn die Fortis waren über die ganze Spielzeit gesehen die überlegene  Mannschaft und führten bis auf eine Ausnahme in der zweiten Halbzeit immer.

 

In der 41. Minute gelang dem Gast der Ausgleich, nachdem die Hausherren unkonzentriert auftraten und die Stadtzürcher dazu einluden, den Vorsprung wettzumachen. Der Gegner witterte auf einmal Morgenluft. Doch das Team von Rolf Erdin legte in dieser Phase nochmals zu und vergrösserte den Abstand wieder auf drei Tore. Dabei profitierten die Fürstenländer auch von der Disqualifikation des gegnerischen Top-Scorers Manuel Frietsch, der für eine überharte Abwehrattacke gegen Luci Graf rot sah. Endlich war nun auch das Publikum erwacht und peitschte das Heimteam nach vorne.

 

Die Schlussphase war geprägt von einer verzweifelten Aufholjagd der Stadtzürcher, die natürlich wussten, dass sie bei einem Punktverlust erstmals in der Abstiegsrunde aus den Play-Off-Plätzen rausfliegen würden. Sie kämpften nun mit einem Mann mehr im Angriff, liessen den Goalie draussen und stellten die Forti-Handballer nochmals vor knifflige Aufgaben. Allein, es sollte nicht reichen.

 

Der dritte Forti-Sieg in der Abstiegsrunde ist perfekt, das Team liegt weiterhin ungeschlagen auf Play-Off-Kurs. Die Serie geht weiter! Hopp Forti!

 

 Fortitudo Gossau:

 Graf 8, Ham 5, Würth 5, Weingartner 3, Harder 2, Bucher 1,

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Vor 1100 Zuschauern holten sich die Forti-Handballer in einer packenden Schlussphase in der Kreuzbleiche-Halle einen weiteren Punkt in der Mission Klassenerhalt und sind nun auf

Play-Off-Kurs. Gleichzeitig verliert der direkte Tabellennachbar GC Amicitia zuhause gegen Schlusslicht Endingen und liegt punktgleich, aber mit dem schlechteren Tor-Verhältnis hinter den Fürstenländern.

Es bestätigt sich einmal mehr, dass die Mannschaft von Rolf Erdin in der Abstiegsrunde dank ihrer kämpferischen Qualitäten drauf und dran ist, direkten Kurs auf Liga-Erhalt zu nehmen. Gewonnen ist allerdings noch nichts. Das nächste „Endspiel“ gegen GC Amicitia zuhause am nächsten Samstag wird aber den Weg weisen.

 

War es beim letzten Unentschieden vor acht Tagen der Gegner, der das letzte Tor warf und den Punkt rettete, so konnten sich die Forti-Handballer im vierten Derby der Saison bei Gabi Würth bedanken, der 25 Sekunden vor Schlusssirene diesmal den Punkt sicherte und Gossau jubeln liess.

Die stolze Bilanz der bisherigen Abstiegsrunde lautet: Vier Spiele 6 Punkte und nach wie vor ungeschlagen! Hopp Forti!

 

Gossau: Graf 12, Würth 5, Harder 3, Bucher 2, Mächler 2, Ham 1, Waldburger 1, Weingartner 1.

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Huber im Abschluss nach einem 1 gegen 1

 

Es geht im Handball nicht nur immer um Sieg oder Niederlage. Cyril Bleiker hat sich nach 1.5 Jahren Verletzungspause und einer Hüftoperation zurück gekämpft und wieder sein erstes Tor geschossen.

 

Brülisauer versucht sich im Sprungwurf

 

Der Innenblock mit Captain Joel (links) und dem Jungtalent Joel (rechts)

 

Die 6:0-Deckung, hier im Block, war der Schlüssel zum Erfolg

 

Rutz beim Abschluss

 

Captain Gutmann tankt sich durch

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TSV Fortitudo Gossau - HSC Kreuzlingen 27:21 (11:12)

Im zweiten Spiel trat der Aufsteiger aus dem Fürstenland gegen das wohl stärkste Team aus der Intergruppe Ost zu Hause an. Es war das Duell der zwei Unbesiegten und Gruppensiegfavoriten. Dementsprechend durfte eine hochstehende Partie erwartet werden. Die Gäste vom Bodensee erreichten dieses in der Anfangsphase. Bei den Gossauern konnte leider lediglich Schlussmann Halter Paroli bieten und dafür sorgen, dass seine Mannschaft weiterhin im Spiel blieb. Der Fokus auf das Spiel war ungenügend. Viele Zweikämpfe gingen verloren, es wurde nicht im System gedeckt und im Angriff undiszipliniert agiert. Nach einem Time Out sammelten sich die Fortianer jedoch und konnten auf 9:9 ausgleichen. In den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff war man dann jedoch zu naiv und unabgekärt, um mindestens mit einem ausgeglichenen Stand in die Katakomben zu schreiten.

Weil die Kreuzlinger immer wieder mit Übergängen für grosse Probleme in der Gossauer Deckung sorgten, reagierten diese mit einem Systemwechsel auf eine 6:0-Deckung mit dem Peyer-Gutmann-Innenblock. Diese Justierung griff sofort. Gleich mehrmals in Serie konnten die Forti-Jungs den Ball in ihre Hände bringen und mit schnellen Tempogegenstössen davon ziehen. Die Gäste wurde regelrecht überrumpelt. Besonders bemerkenswert ist hierbei das erste Tor nach 1.5 Jahren Verletzungspause und wundersamer Genesung von Bleiker. Der Plan wurde dann bis zum Ende durchgezogen, was es dem Gruppenleader nicht mehr ermöglichte, heranzukommen.

Mit dem Heimsieg sind die Gossauer nun verlustpunktmässig Tabellenführer und das einzige ungeschlagene Team. Der nächste Prüfstein steht jedoch gleich in einer Woche im Heimspiel gegen den TV Appenzell an. Mit den Jungs der Handballriege haben die Gossauer noch eine Rechnung offen, da sie das letzte Spiel verloren haben. Deshalb darf im nächsten Heimspiel am Samstag, 24.2. um 19:30 Uhr direkt nach dem NLA-Spiel mit bis in jede Haarspitze motivierten Forti-Jungs gerechnet werden.

Das Spitzenspiel gewonnen haben: Halter (63%), Kobler (67%), Brülisauer (5/1), Carpanese (3), Garbini D. (3), Enzler, Garbini N., Gutmann (3), Huber (4), Kessler (1), Lämmler (4), Rutz (2), Peyer und Bleiker (1) gecoacht von Kramer und Leslie

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HC Arbon   :  SG Fürstenland         23  : 32  (13 : 17)


Spielbeginn 10.45 Uhr, Sporthalle Arbon!

Die erste Frage des Trainers in der Teambesprechung ging in Richtung Ernährung! Und tatsächlich hatten die Fürstenlandjungs mit einem Morgenessen dafür gesorgt, dass auch genug "Benzin" für einen Wettkampf anzapfbar sein würde.

Etienne Kobler als Captain war dafür besorgt, dass auch der Motor "Formel 1"-Bereitschaft erreicht.

Leider wollte dem Schreibenden das Einlaufen einfach nicht recht gefallen, denn die Arboner werden sicherlich "höchst giftig" zum Spiel bereit sein! Statt "F1" war eher "VW Käfer" angesagt. Mit ein paar Massnahmen wurde der Fürstenlandkarren doch noch einigermassen startklar gebracht.

Aber eben nur "einigermassen", denn die Seebuben zeigten sofort, dass sie mit allen Mitteln versuchen wollten, die Spielfreude zu rauben, die sonst die Fürstenländer gewohnt waren zu zeigen.

Wiederum war es Etienne Kobler vorbehalten, dass das Spiel auf Messers Schneide blieb, denn die Einschüchterung gelang den Einheimischen vorerst und es dauerte bis etwa zur 20.Minute, bis auch der Schiedsrichter ein Einsehen hatte und die Arboner Strafen einfingen. Aus einem 12:10-Rückstand und einem Timeout resultierte noch ein komfortables 13:17 zur Pause. Diesbezüglich halfen die Einheimischen tatkräftig mit, dass das Spiel auf die Fürstenländer Seite kippte.

In Halbzeit 2 sollten die "Weiss-Schwarzen" mit viel Bewegung in die Lücken preschen, um den "Klammerwerkzeugen" zu entgehen oder zumindest weitere Strafen herauszuholen.

Irgendwie wollten oder konnten die RLZ-Spieler nicht so den Rat des Trainers annehmen und kassierten gewissermassen immer wieder "Prügel", weil sie einen "Standhandball" pflegten, anstatt mit Tempo in die Lücken zu preschen. Dennoch erreichten die Gäste sukzessive ein 7 Tore-Polster, welches bis etwa 15 Minuten vor Spielende Bestand hatte.

Mit riskanten Pässen und schlechten Würfen brachten die Junghandballer aus dem Fürstenland, die allerdings wegen der Skiferien auf die Flawiler "Verbündeten" verzichten mussten, die Einheimischen zurück in die Partie.

Bei "Plus 3" musste ein Timeout herhalten, um die Jungs nochmals, trotz "Blessuren", an die Kampfesmoral zu appelieren. Gefragt war nun das Blut von "Samurai" Keichi, sowie das der "Hunnen" Adam und Timur! Zudem war natürlich der Spielmacher Etienne Kobler gefordert, der doch viel einstecken musste. Er war es dann auch, der zusammen mit Damian Bruggmann, den "Sack" schlussendlich doch noch mit einem klaren 23:32-Spielausgang "zumachten"! Endlich schufen die "Weiss-Schwarzen" den Unterschied mit besserer Laufarbeit mit und ohne Ball.

Wichtiges trug auch der Torwart Naum Schurter bei, der in der Schlussphase mit einem gehaltenen Siebenmeter und ein paar Paraden für den wichtigen Rückhalt besorgt war.

Somit konnte die Spielkultur doch noch der Körperkultur erfolgreich trotzen und dem Sieg war ein ganz starkes Stück "Arbeit" vorausgegangen und soll den jungen Leistungshandballern vor Augen führen, dass man den Körper generös einsetzen muss, um sich durchsetzen zu können. Das gilt für die Defensive wie auch für die Offensive!

Erst am Samstag, 24.März 2018 folgt mit einem Heimspiel (10.30 Uhr, Buechenwald) der Einsatz gegen ein nächstes Zürcher Team! Mit dem TV Thalwil wartet sicherlich wieder ein Gegner, der körperlich stark auftreten wird. Eine nächste Gelegenheit, seinen Körper mutig entgegenzustellen!


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Trotz erhaltenen Prügel durchgebissen und 2 Punkte erkämpft haben:

Naum Schurter; Adam Balogh, Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Timur Farkas, Christoph Frick, Etienne Kobler, Keichi Preisig, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer


Gianni Keller

 

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HSC Suhr Aarau - TSV Fortitudo Gossau 37:23 (18:9)

Schon beim Abschlusstraining, nach zuletzt guten Trainingsleistungen, war ersichtlich, dass die Mannschaft leider nicht fokussiert ist. Einige Spieler planten sogar während dem Training ihr Samstagabendprogramm. Fokus im Leistungssport sieht anders aus. Die Trainer hofften diesbezüglich auf eine Reaktion für das Sonntagsspiel. Doch bereits beim Anpfiff war ersichtlich, dass kein Spieler den gewünschten Fokus auf das wichtige Spiel hatte. Wegen vielen Fehlern konnten die Aargauer früh in Führung gehen. Die Trainer wollten dem entgegenwirken und zückten bereits nach zehn Minuten die grüne Karte. Doch auch ein Wachrütteln hat nicht viel genützt. Die Deckung zeigte sich zu wenig kompakt, beweglich und vor allen Dingen aggressiv, das Angriffsspiel war sehr fehleranfällig und die Torhüter hielten leider praktisch keinen Ball. Der Auftritt in der ersten Halbzeit war eines Eliteteams nicht würdig. Mit der Fasnacht im Kopf und solch einer Einstellung kann man auf Leistungssportniveau nicht bestehen.

In der zweiten Halbzeit wollte man wenigstens mit erhobenem Haupt auftreten und versuchte mit einer 4:2-Deckung die Suhrer zu verunsichern. Zu Beginn klappte das ganz gut. Die Ostschweizer konnten ihren Rückstand aufholen. Doch der Schalter kippte auch in der zweiten Halbzeit nicht um. Zu viele Spieler waren nicht fokussiert und willig genug, um ihr Leistungspotential abzurufen. Schlussendlich verdienen die Aarauer den Sieg absolut, obwohl sie auch keinen souveränen Auftritt gezeigt haben. Der Gegner wäre durchaus schlagbar gewesen!

Nach einem wahnsinnig erfolgreichen Saisonstart mit zwölf Punkten aus acht Spielen stehen die Gossauer nun zum sechsten mal in Serie ohne Sieg da. Dieser Umstand muss doch zu denken geben. Nun ist Charakter gefragt. Wer geht voran und stellt sich in den Dienst der Mannschaft und wer schiebt die Schuld auf seine Teamkameraden ab? Wer geht in sich und arbeitet an seiner professionellen Einstellung und Vorbereitung und wer wird weiterhin Events am Vorabend eines Spiels priorisieren? Fragen um Fragen, welche in den kommenden Wochen beantwortet werden müssen. Damit man definitiv nichts mit dem Ligaerhalt zu tun hat, sollten dringend Punkte her. Dafür bietet sich das Heimspiel in zwei Wochen gegen den neunt plazierten BSV Bern Muri an. Bis dahin müssen jedoch alle Spieler die gestellten Fragen für sich beantworten, das Herz auf den Platz legen und jeder sich selbst verbessern.

Eine Kanterniederlage kassierten: Niedermann (20%), Mannhart (13%), Zeller (1), Osterwalder (2), Verlezza, Inauen (1/3), Bischofberger (1), Stadler (1), Koller (2), Peyer (1), Rügge (2), Kuhn (2), Schneider (4) und Mosimann (2/1) gecoacht von Kramer und Osterwalder

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Gegen den dritten Gegner der Abstiegsrunde holen die Forti-Handballer in der Saalsporthalle ein Unentschieden, was in der Endabrechnung, wenn es um die Verteilung der letzten Play-Off-Plätze geht, vielleicht noch Gold wert ist.

 

Das Unentschieden ist letztlich ein gerechtes Ergebnis, da sich kein Team während 60 Minuten eine Überlegenheit herausspielen konnte. Anfänglich ging die Heimmannschaft in Führung- bis zum ersten Time-Out von Rolf Erdin einmal mit drei Toren. Das war es dann aber wieder mit dem Vorsprung, die Gäste kamen noch vor der Pause besser ins Spiel. Von da an war es ein Hin und Her mit der Führung, bis die Vorteile in der 55. Spielminute auf Seiten der Fürstenländer lagen. Spielstand: 21:23. Spielverderber für die Gäste wurde der Topscorer von GC Amicitia Manuel Frietsch, der zum Schluss dreimal in Folge erfolgreich abschloss und für sein Team den Punkt rettete. Gegen ihn müssen die Fortis das nächste Mal eine konsequentere Deckung bereitstellen.

 In den letzten drei Partien holte sich das Team von Rolf Erdin fast das Punktemaximum und ist somit erfolgreich in die entscheidende Phase der Meisterschaft gestartet. Vor allem die Partie gegen St. Otmar muss der Mannschaft als Kompass dienen. Hopp Forti!

 

 Fortitudo Gossau:

 Graf 8, Harder 5, Ham 3, , Weingartner 3, Mächler 2, Würth 3,

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SG Fürstenland   :   GS Stäfa Espoirs 1           18  : 42  (10 : 18)


Schon beim Einlaufen war ersichtlich, dass mit der ersten Mannschaft von GS Stäfa Espoirs vor allem die Körperlichkeit ein Argument lieferte und wenn dann auch noch die entsprechende Spielfähigkeit zu erwarten ist, dann wird dies ein ganz hartes Spiel für die Fürstenländer...

Dass die Spiele zuerst gespielt werden müssen, ehe "Vorurteile" gefällt werden ist eine alte Binsenwahrheit, auch wenn die Einheimischen wegen Verletzungen, Krankheiten, Skilager und Ferien geschwächt antreten mussten.

Erst beim Timeout nach rund 20 Minuten und einem Spielstand von 8:10 sah sich der Trainer genötigt, mittels  Timeout die angesprochenen "Befürchtungen" auf Distanz zu halten. Die Jungs von der Goldküste schafften es erst kurz vorher, ihr körperliches und auch spielerisches Potential abzurufen.

Der Start des Heimteams wusste zu gefallen, denn Noah Küffer im Tor war ein sicherer Wert und vorne wurde "Etienne gegen 6" gespielt. Der grössenmässig unterlegene Spielmacher Etienne Kobler spielte mit den Stäfner Verteidiger inklusive Torwart "Katz und Maus" und hielt die "Weiss-Schwarzen" auf Schlagdistanz mit den Zürcher Gästen.

Leider vermochte die Auszeit das "Erwachen" der Seebuben nicht zu stoppen und die Wucht der Angriffe nahm stetig zu und bei eigenen Angriffen wurde Etienne oftmals "gedoppelt" und dementsprechend neutralisiert. Dennoch stand er beim 10:18 bei Halbzeit mit 7 Treffern hervorragend da.

Lars Widmer, der körperlich auf Augenhöhe agieren konnte, hatte nach Skiferien und Krankheit offenbar noch sehr viel mit sich selber zu kämpfen und konnte kaum Impulse setzen. Erst als er "verrückt" wurde, nachdem ihn die "Gelb-Schwarzen" hart aber fair "malträtiert" hatten, zeigte er mit insgesamt 5 Toren, doch noch sein Können.

Ansonsten war leider viel zu viel Zaghaftes und sogar Ängstliches zu konstatieren. Zugegeben es braucht natürlich schon Mut, in die kleinen Lücken gegen das defensive 5:1 der Zürcher hineinzupreschen und sich in der Deckung gegen einen "Lastwagen" zu stemmen, wenn ein "Lieferwagen" gegenübersteht...

Mangelnden Mut kann man Goalie Naum Schurter sicher nicht zusprechen. Er wehrte sich tapfer mit seinen Mitteln gegen Bälle in der niedrigen Reichweite. Die Jungs vom Zürichsee waren clever genug, vor allem hoch und weit zu werfen, so dass es mit 24 Gegentreffern zu einem "hässlichen" 18:42-Endresultat gereichte. Zwecks Schonung für das U15 Futuro-Spiel verblieb Spielführer Etienne Kobler in Halbzeit 2 auf der Bank, womit dem Angriffsspiel fortan der "Motor" fehlte.

Erwähnenswert ist der erste Treffer bei seinem ersten Meisterschaftsspiel von Mahdi Asghari, der körperlich durchaus mithalten konnte, doch in Sachen Spielfähigkeit verständlicherweise noch viel dazu lernen muss. Ebenso zeigte sich Christoph Frick, der 2."Neue" im RLZ-Team, nach zurückhaltendem und fehlerhaften Beginn, angriffiger. Mit etwas mehr Wettkampfglück oder Präzision hätte er auch mehr als einen Treffer verdient gehabt. Der Pfosten und die Torlatte hatten jedoch etwas dagegen.

Ein kleinen Spieler an den Kreis zu stellen ist nicht gerade eine tolle Idee eines Trainers, doch Keichi Preisig machte gerade eben aus dieser Position 2 seiner 3 Treffer und liess die gegnerischen "Brocken" für einmal "alt" aussehen...
  
Weniger zu entschuldigen sind diejenigen Spieler, die weit von ihren Möglichkeiten blieben und zu wenig Mut zeigten, diesen "unfairen" Kampf aufzunehmen. Wer einmal "Elite" spielen will, muss dazu bereit sein, denn gerade auf Stufe U15 gibt es ebenso grosse Unterschiede bei steigender Dynamik und Kraft.

So gesehen war diese "Grenzerfahrung" für viele ein wichtiger Lehrplätz! Am kommenden Samstag, und somit immer noch zur Fürstenland-Ferienzeit, gilt es die gemachten Erfahrungen in positive Energien umzuwandeln und weitaus frecher und mutiger gegen den HC Arbon (Sporthalle, 10.45 Uhr) anzutreten. In welcher Aufstellung auch immer, es ist bei reduziertem Kader immer eine Chance, dank mehr Spielanteilen, sich zu zeigen und aufzudrängen. Und diese Gelegenheit folgt bereits am 17.Februar im nächsten Auswärtsspiel!


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Insgesamt zu wenig ins Kämpfen gekommen sind:

Noah Küffer, Naum Schurter; Mahdi Asghari, Silvan Bücheli, Christoph Frick, Etienne Kobler, Keichi Preisig, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer


Gianni Keller

 

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HC Goldach-Rorschach – SG Fortitudo Gossau Futuro (18:19) 32:32

Der Matchbericht soll heute in einer etwas anderen Art und Weise starten: «Liebe Junioren, bitte tut mir das nie wieder an!» Die letzten 10 Minuten des Samstagspiels der Weiss-Schwarzen waren durchaus ein Zittern, ein Bangen, fast schon ein Krimi. Jetzt aber mal auf Anfang:

Am Samstag, den 10.02.2018, begaben sich die Futuros nach Goldach. Es wartete ein Spiel ohne die goldene Flüssigkeit, so könnte man sie nennen, wenn man die Reaktionen der Futuros interpretiert, wenn diese hören, dass ein Spiel harzfrei sei. Für diesen Event hat man speziell die ganze Woche bereits ohne Harz trainiert, um sich auf das Spiel ideal vorzubereiten. Die Weiss-Schwarzen fanden sich um 15:30 Uhr in der Wartegg-Halle ein.

Der HC Go-Ro war der SG aus Gossau durchaus bekannt. Bereits zwei Mal traf man auf die heutigen Gegner. Einmal hatte es ein positives, ein anderes Mal ein negatives Ende. Mit der Hoffnung, dass es heute nicht noch einmal ein negatives Ende nehmen sollte, startete man in die Partie. Der Trainer erwartete heute Leidenschaft und Teamgeist. Die Vorbesprechung schlug bei den Junioren sehr gut an. Sie wirkten motiviert und wach.

Die Futuros konnten heute aus dem Vollen schöpfen. Vierzehn Spieler standen im Aufgebot und sollten heute den Sieg bringen. Die Starting-Six sollten den Wagen ins Rollen bringen. Das Gegenteil geschah. Man warf drauf los, wortwörtlich: Man warf auf den Torhüter los. Dieser wurde so von uns gerade auch noch eingeworfen. Das harzfreie Spiel brauchte wie immer eine kurze Angewöhnungsphase. Auch diese brachte man hinter sich.

Vor der Pause verspielte man eine 3-Tore-Führung, und ging mit 18:19 in die Pause. 19 Tore erzielt. 18 kassiert. Für die Trainer war klar: Vorne hätte man auch mehr als 25 Treffer erzielen können. Die Würfe waren oft zu wenig clever. In der Defensive war der grösste Mangel auszumachen. Die Futuros waren auch heute in der Defensive zu wenig konsequent. Die Forderungen waren klar. Die Message wurde verstanden.

Besserung war, wie das Schlussresultat zeigt, weniger in Sicht. Im Gegenteil: Go-Ro gewann die zweite Hälfte mit einem Tor Vorsprung. Das Endresultat war ein Unentschieden. Es hätte wirklich auch auf die andere Seite kippen können. Einzig die Nachlässigkeit des gegnerischen Teams in den letzten entscheidenden Minuten sicherte den Futuros das Unentschieden.

Ich muss dem Lesenden gestehen: Ich zitterte bis auf die letzte Sekunde. Denn bis zur 60. Minute und Schlusssirene lagen die Futuros ein Tor zurück. Der Schiri sprach uns jedoch in letzter Sekunde noch einen gerechtfertigten Penalty zu. Timon Truniger verwandelte diesen souverän und rettete uns das Unentschieden in letzter Sekunde.

Das Spiel endete mit 32 zu 32. Die Futuros können mit dem einen gewonnenen Punkt gegen Go-Ro den Platz auf dem ersten Rang verteidigen. Ich muss zugeben. Der Krimi war schon aufregend. Nächstes Mal wär es aber schöner, wenn die Entscheidung nicht in allerletzter Sekunde geschehen müsste. Des Schreibenden Nerven würden es den Junioren danken. Damit müssten diese nicht auf das stärkste strapaziert werden. Ein erleichtertes Trainerteam erhält jetzt vier Wochen Pause, bevor es im Meisterschaftsbetrieb weitergeht. Das Team soll gestärkt aus dieser zurückkehren. Am 10. März wartet der HSC Kreuzlingen. Ein bis anhin ein unbekannter Gegner. Dann heisst es wieder:

Hopp Forti!!!

 

Den wichtigen Nicht Harz-Punkt geholt haben: Lars Lutz, Jeremias Eilinger; Leo Baumgartner, Etienne Kobler, Andreas Diem, Gian Bosshard (n.e.), Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Adam Dulkanovic, Luca Bücheli, Timon Truniger (Ergänzungsspieler), Nico Laurin Strauss (Ergänzungsspieler), Giannin Santeler (Ergänzungsspieler)

 

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

 

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H1 Derbysieg!!

Die Abstiegsrunde ist noch jung, aber die Forti-Jungs holen sich schon die nächsten Punkte in einem packenden Derby. In der Tabelle liegen die drei erstplatzierten Teams (Otmar. GC Amicitia und Gossau gerade mal zwei Punkte auseinander. Nur Schlusslicht Endingen ist etwas distanziert.

 

Der Ostschweizer Handballknüller in einer proppenvollen Buechenwaldhalle verlief nach einer ausgeglichenen Startphase ganz nach dem Geschmack des Heimpublikums. Gossau konnte sich bis zur Pause leicht absetzen (13:10). Vor allem die Angriffsauslösung und der Zug aufs Tor stellten die Otmar-Abwehr vor grosse Schwierigkeiten. Und hinten stand die Defensive rund um Abwehr-Fels Marcel Oertig sicher. Nach dem Seitenwechsel kam der Gast besser ins Spiel, holte auf und ging in der 49. Minute mit zwei Toren in Führung (19:21).

 

Rolf Erdin sah den Zeitpunkt des Time-Outs gekommen. Er musste dem Team neue Energie vermittelt haben, denn was folgte, war entfesselter Handball von Feinsten auf Seiten der Gossauer. Da wurde um schon aussichtslose Bälle gekämpft, als ginge es um Sein oder Nicht-Sein. Vorne wurde die Gäste-Defensive mit Kreuzbewegungen ein ums andere Mal auseinandergerissen, was zu erfolgreichen Abschlüssen führte. Die Partie wurde kurz vor Schluss entscheidend gewendet. Aus einem Zwei-Tore-Rückstand wurde ein Fünf-Tore-Vorsprung.

 

Magistral dabei Topscorer Luzi Graf mit 14 Toren. Und zwischen den Pfosten stand Aurel Bringolf mit 18 Paraden. Der Sieg wäre aber ohne den fighting spirit einer ganzen Mannschaft niemals möglich gewesen. Forti Gossau beweist einmal mehr, dass Erfolg über einen nie nachlassenden Kampf möglich ist und so auch höher dotierte Gegner wie Otmar bezwungen werden können.

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TSV Fortitudo Gossau - Red Dragons Uster 29:29 (12:10)

Die Deckung steigerte sich innerhalb des Spiels deutlich

 

Captain Gutmann am Kreis wurde oft gesucht und gefunden

 

Sehr erfreulich ist die Rückkehr vom verletzten Angriffsspezialisten Brülisauer

 

Huber vom 7m-Strich

 

Rückraumshooter Rutz im Sprungwurf

 

Der schnelle Lämmler im Zweikampf

 

Nach einer schwachen Anfangsphase mussten einige Feineinstellungen gemacht werden

 

Topscorer Moser überzeugte im Gegenstoss

 

Das Sonntagsspiel war gut besucht

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Yanik Stadler (Nr. 10, TSV Fortitudo Gossau) und Andrin Schneider (Nr. 31, KTV Wil) werden in Zukunft noch intensiver an ihrer Handballkarriere feilen.

Sie wurden an der United School of Sports aufgenommen und werden ab dem Sommer 2018 eine Sport-Kaufmannausbildug absolvieren.

Damit geht das RLZ einen weiteren Schritt in der Professionalisierung.

Toll Jungs!

Yanik Stadler (RM, 2001, Stammverein TSV Fortitudo Gossau)

 

Andrin Schneider (FL, 2003, Stammverein KTV Wil)

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SG Fortitudo Gossau Futuro – SG KTV Wil / Uzwil 28:22 (17:11)

Am Sonntag, den 04.02.2018 um 11:30 Uhr fanden sich die Futuro-Spieler zuhause im Gossauer Hexenkessel ein. Zu manch Zeiten kann dieser Wunder wirken und andere einschüchtern. Ein Derby in dieser Halle, sollte den Hexenkessel doch ein wenig zum Glühen bringen. Die zweite Hälfte der Saison startete für die Futuros bereits knapp einen Monat zuvor. Der Start gegen Appenzell war damals geglückt. Nun soll es den Futuros auch gegen die Uz- / Wiler gelingen.

Die Sonntagsmüdigkeit war anzumerken. Die einen gähnten während des Einlaufens, anderen war anzusehen, dass sie müde sind. Die Augen lügen nie, möchte ich in diesem Zusammenhang schreiben. Zudem waren die Weiss-Schwarzen aufgrund von Skilager-Abwesenden ein wenig dezimiert. Ognjen Stevic, Noah Küffer und Moreno Labriola ergänzten das Team.

Gianni und ich schauten uns das Einlaufen an, dachten dabei, dass wir schon schlechtere gehabt hätten. Ein letztes Mittel um den Motor endgültig zum Laufen zu bringen aufgetragen, brachte jedoch nicht mehr Schwung und Power in die Mannschaft. Aus Sicht der Futuros war der Start durchaus in Ordnung, fand sich das gegnerische Trainerteam dazu gezwungen, früh ein Team-Timeout zu nehmen. Die Futuros wurden dazu aufgefordert weiterhin konstant zu spielen. Mit einem 17 zu 11 ging man in die Pause. Man lag zwar in Führung, die Spieler waren jedoch sichtlich unzufrieden.

Die Pausenansprache sollte nun Besserung bringen. Es ging in selber Manier weiter. Die Gossauer zeigten ein wenig mehr Power bei Beginn der zweiten Hälfte. Die Spielgemeinschaft aus der Region Wil zeigte sich weniger effizient. Erst gegen Schluss war den Weiss-Schwarzen anzusehen, dass sie langsam aber sicher erschöpft waren. Die zweite Hälfte vergab man sang- und klanglos mit einem Unentschieden. Da wär auch mehr drin gelegen.

Die Pflichtaufgabe, einen Sieg daheim, wurde erfolgreich erfüllt. Einige Patzer sowohl in der Verteidigung sowie im Angriff sammelten die Futuros zwar, diese wurden zum Glück nicht bestraft. Schön ist, dass alle Gossauer zum Spielen kamen.

Das Spiel ging mit 28 zu 22 gewonnen. Das Sonntagsspiel war nicht ausdrückend für das, wofür die Futuros fähig sind. Ohne Glanz und Gloria, jedoch qualitativ genügend Leistung bringen den Sieg. Bereits am kommenden Samstag, dem 10. Februar haben die Gossauer die Chance, sich zu verbessern und eine Reaktion gegen HC Go-Ro in Goldach zu zeigen. Die Gegner sind den Weiss-Schwarzen bereits bekannt. Schon zwei Mal ist man dem Go-Ro-Team gegenübergestanden. Die Futuros grüssen heute vom obersten Treppchen, dies soll doch auf Wunsch des Schreibenden ein wenig länger so bleiben.

Hopp Forti!!!

Den Pflichtsieg geholt haben: Ognjen Stevic (Ergänzungsspieler), Noah Küffer; Leo Baumgartner, Andreas Diem, Gian Bosshard, Nicola Peyer, Janis Pfister, Amin Sapra, Adam Dulkanovic und Moreno Labriola (Ergänzungsspieler)

Pascal Dörig und Gianni Keller (Trainerteam)

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TSV Fortitudo Gossau - Red Dragons Uster 29:19 (12:10)

Nach drei gespielten Runden steigt auch das Gossauer Team mit ihrem ersten Spiel in die Intersaison. Sie wollen in den nächsten eineinhalb Jahren den dritten und letzten Eliteaufstieg egalisieren. Damit die Mission auf einer guten Grundlage basiert, war ein Start gegen die Red Dragons Uster Pflicht. Die Trainer konnten bis auf Deckungschef Scheiwiler auf das gesamte Kader zurückgreifen. Neu dabei ist mit Lloyd Leslie ein erfahrener und technisch versierter Assistent.

Zu Beginn des Spiels merkte man, dass den Forti-Jungs noch das Niveau vom Regiohandball in den Beinen steckt. Es dauerte 20 Minuten bis man sich an das Niveau gewöhnte und sich endlich absetzen konnte. Der grossgewachsene Linkshänder Kessler setzte mehrmals sein Aussenspieler Garbini in Szene, welcher souverän einnetzte. Auch mit mehreren Übergängen konnte das Heimteam die Zürcher Deckung knacken. Leider scheiterte man aber in den letzten Minuten vor der Pause mehrmals am gegnerischen Torhüter und am eigenen technischen Unvermögen.

In der zweiten Halbzeit wollte man sich kontinuierlich absetzen. Mit einer überzeugenden Deckungsleistungen und mehreren daraus resultierenden Gegenstössen überranten die Schwarz-Weissen ihre Gegner. Die Tordifferenz stieg so deutlich an. Zum Schluss verdienen die Fürstenländer verdient mit zehn Toren Differenz. Der Start ins Interabenteuer ist gelungen.

Nun heisst es, zwei Wochen mit Vollgas zu trainieren und im nächsten Heimspiel den deutlich stärkeren Gegner aus Kreuzlingen zu schlagen. Dafür braucht es aber von Beginn weg einen überzeugenden Auftritt.

Die ersten zwei Punkte geholt haben: Gröpl, Kobler, Brülisauer (5), Carpanese (1), Garbini D. (5), Garbini N. (1), Gutmann (4), Huber (1/2), Kessler, Lämmler (1), Moser (6), Rutz (3), Peyer und Stadler gecoacht von Kramer, Leslie, Gächter und Bleiker

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TSV Fortitudo Gossau   :   BSV Future Bern    30  :  16   (16 :  8)


Ein perfekter Start im Angriff dank guter Chancenauswertung und einem 3:2:1, das sich so beweglich und kompakt zeigte, dass die Gäste aus Bern gleich mehrmals in ein Zeitspiel gerieten. So versuchten die Fürstenländer das gewonnene Selbstvertrauen der 2.Halbzeit aus dem Spiel in Basel mit in die Partie um Rang 4 der Tabelle zu nehmen. Dazu zeigte sich Besmir Avdili auf der Höhe seiner Aufgabe und konnte unterstreichen, welche Fortschritte er im Training mit Aurel Bringolf gemacht hat.

Nach 10 Minuten und beim Resultat von 5:0 gelang den Bernern der erste Treffer! Eigentlich war da das Spiel bereits vorentschieden, denn in Voraussicht über die ganze Dauer waren die Wechselmöglichkeiten doch eingeschränkter, als beim RLZ-Team.

Im Angriff war das Duo Daniel Inauen und Mauro Mattioli auf der linken Seite in toller Spiellaune und erzielte schöne und wichtige Treffer, die den Ausbau bis zu 9 Toren (14:5) ermöglichte.

Allerdings zeichnete sich langsam auch ab, dass sich "Herr Schlendrian" bei den Forti-Jungs einschlich.Die Passqualität stüzte richtiggehend ab und die Deckung liess die Konsequenz des Blockierens vermissen. So gelang es Future Bern entweder mit schönen Kreisanspielen oder per Siebenmeter etwas Resultatkosmetik zu betreiben. Allerdings mit einem 16:8 zur Pause, durften die "Weiss-Schwarzen" durchaus ohne zu erwartende Schelte in die Garderobe...

Und dennoch war das Nordwest-Spiel vom letzten Wochenende hilfreich, denn wie die Berner Trainer die Leistung ihres Teams einstuften und dieses nochmals "lancieren" werden, das sollte noch in den Forti-Köpfen präsent sein...

Also Neustart bei 0:0 hiess das Motto! Der Plan ging auf, denn Daniel Inauen knickte mit 2 Gegenstössen jegliche Hoffnungen des Gastteams und der Fortitudo schuf sich bis eine Viertelstunde vor Spielende ein 15 Tore-Polster (24:9). Dies auch dank Moreno Labriola, der sehr konsequent und mit gutem Auge seine Torausbeute auf hohem Niveau halten konnte.

Ognjen Stevic kam als 2.Torwart zu einer 30minütigen Einsatzzeit, wie auch alle Spieler auf der Bank nun ihre Auftritte bekamen.

So durfte für einmal Cyrill Conscience, der wiederum klarer Teamleader war, ungewohnt lange das Spiel von aussen mitverfolgen. Im weiteren Spielverlauf waren ein paar ungeschickte Abschlüsse zu konstatieren, dafür überzeugte die Verteidigung bis zum Schluss. Insbesondere Marco Streule erbrachte eine sehr gute Leistung als "Vorne Mitte", wie auch Aurel Sostizzo als "Hinten Mitte".

Alle "reinen Gossauerlizenzspieler" hatten am Morgen zur Papiersammlung anzutreten! War es der frühmorgendlichen Aktivität und der frischen Luft zuzuschreiben, dass die Forti-Jungs einen solch beherzten und souveränen Match spielten?...

Auf jeden Fall sind die ersten Punkte des neuen Jahres endlich Tatsache geworden und der 4.Rang "gehalten", so dass sich der TSV Fortitudo Gossau weiterhin im oberen Klassementsteil ansiedeln darf. Die weitere Zeitspanne mit Skilagern und Ferien kann nun genutzt werden, die Entscheidungsfähigkeit mit dem entsprechenden "Passing" weiter zu stabilisieren.

Erst am 3.März, reisen die Fürstenländer nach Thun, wo ein Gegner warten wird, der im Abstiegskampf steckt und sich mit Berner Oberländer Manier entgegenstellen wird! Man darf gespannt sein, wie weit die Rückkehr auf die Erfolgsspur bis dann noch Wirkung zeigt...

HOPP FORTI!!!

Souverän die ersten Punkte im Jahr 2018 eingefahren haben:

Besmir Avdili; Ognjen Stevic; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Moreno Labriola, Gian Lüchinger, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo und Marco Streule

abwesend: Cédric Kobler (Ferien), Nico Laurin Strauss (Ferien) und Timon Truniger (Skilager)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

 

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Schönheitspreise werden im Abstiegskampf selten bis nie verliehen, dafür geht es schlicht um zu viel. Die Forti Handballer haben im ersten Spiel nach der Winterpause gegen den Tabellennachbarn aus dem Aargau zwei eminent wichtige Punkte eingefahren und sich auch in einer schwierigen Phase mit gleich drei Zeitstrafen aufs Mal in der 42. Minute nicht aus dem Konzept bringen lassen. Wie gesagt, es war nicht mehr das „schöne“ Spiel der ersten Halbzeit, als Gossau die Partie fest im Griff hatte und bis zur Pause auf 18:11 davonzog. Die Verteidigung stand fest, die Angriffe liefen flüssig. So begann auch die zweite Spielhälfte bis zu dem Zeitpunkt, als die Schiedsrichter beschlossen, eine an sich unverdächtige Gossau-Abwehraktion mit einer Zeitstrafe zu belegen, was die Bank der Fürstländer derart in Rage brachte, dass gleich nochmals ein Spieler raus musste. Zu dritt angreifen und verteidigen ist im Handball doch schwierig und brachte Endingen wieder ins Spiel. Die Nerven der Forti Handball flatterten, aber näher als zwei Tore konnten die Gäste doch nicht herankommen. Der Vorsprung schmolz zwar dahin, aber er wurde zäh verteidigt, bis  Topscorer Luzi Graf mit seinem 12.Treffer in der letzten Minute alles klar machte. Die rote Laterne konnte an Endingen auf den Heimweg mitgegeben werden. So kann es, so muss es weitergehen in den kommenden Partien! Zunächst kommt es zum Ostschweizer Derby am nächsten Mittwoch, 8.2.2018, 20:00  in der Buechenwaldhalle. Hopp Forti!

TSV Fortitudo Gossau:

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Vergangenem Samstag reiste unser Damen 1 mit vollem Kader nach St. Gallen. Der SV Fides war den Spielerinnen alles andere als unbekannt. An die Niederlage gegen die St. Gallerinnen in der Vorrunde erinnern sich Spielerinnen, sowie Trainer sehr ungern zurück. Umso höher war der Ansporn dieses Duell zu gewinnen.
Mit einer eher ungewöhnlichen Startaufstellung startete die SG Uzwil/Gossau in das Spiel. Doch weder die Defensive noch der Angriff schien zu harmonieren. So war man bereits nach fünf Minuten mit einem 0:4 im Rückstand. Ein Team-Timeout und einige Auswechslungen unterbrachen dann die „zu Null“ Phase des SV Fides. Trotzdem dominierten unzählige technische Fehler die Spielgestaltung der SG. Zu schnell liess man sich von den Gegnerinnen behindern und überliess den Ball und somit weitere Torchancen ihnen. Der Rückstand von fünf Toren zu Beginn der Spielpause soll aber noch nicht spielentscheidend sein.
Die Trainerforderungen für die zweite Spielhälfte waren deutlich. Die Spielerinnen sollen sich ruhig und konzentriert zurück aufs Spielfeld finden. Zudem soll die Abwehr konstanter werden und vor allem das Kreisanspiel, sowie die Durchbrüche am Flügel verhindert werden.
Aber auch in den folgenden 30 Minuten hinkte man dem Gegner nach. Das schnelle und starke Spiel des SV Fides führte für sie zu einem konstanten Vorsprung. Kurze Zeit tauchte ein kleiner Schimmer an Hoffnung auf, als der SG nur noch zwei Tore zum Ausgleich fehlten. Bedauerlicherweise verderbten erneut technische Fehler, darunter vor allem Fehlpässe diesen Lichtblick. Mit einer Niederlage von 26:20 verschwand die SG Uzwil/Gossau in die Garderobe. Nun hat die Mannschaft drei Wochen Zeit, sich auf das nächste Meisterschaftsspiel vorzubereiten. Um in der Finalrunde noch im oberen Bereich mithalten zu können, muss zwingend an der Ballsicherheit und an klassischen Basics gearbeitet werden. Nur so finden die Spielerinnen zu ihrem Selbstvertrauen zurück.


!!Unterstützung gesucht: Am Samstag 10.02.18 spielt das Damen 1 im Cup-Viertelfinal gegen den 3.-Ligisten HSC Kreuzlingen. Seid dabei und unterstützt die Damen auf ihrem Ziel, in den Cup-Halbfinal einzuziehen. Anpfiff ist um 18.00 in Kreuzlingen Egelsee. In diesem Sinne wie gewohnt: HU und Hopp SG!!

 

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Es geht wieder los

 

Am kommenden Samstag startet unser Team gegen den TV Endingen in die Abstiegsrunde. Spielbeginn ist um 17.30 Uhr in der Buechenwaldhalle. Wir wissen es aus den vergangenen Jahren: es stehen nun 10 Endspiele an! Die Mannschaft ist gut gerüstet und wird alles geben, um auch die 10. NLA-Saison erfolgreich abzuschliessen.

 

Um Erfolg zu haben, braucht es neben einer Top-Leistung auf dem Platz auch das notwendige Glück und ​vor allem auch die Unterstützung der Zuschauer. Wir freuen uns, wenn viele Fans unsere Mannschaft am kommenden Samstag anfeuern.

 

​Erste personelle Weichenstsellungen 

 

Da Attila Kun noch länger verletzt ausfallen wird, ist auf die Abstiegsrunde Dano Waldburger​ vom TV Appenzell zu uns gestossen. Der wurfstarke Rückraumspieler ergänzt unser Team bestens. Leider hat sich ​Raphael Eberle​ entschieden, aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen sportlich kürzer zu treten und um Auflösung des Vertrags gebeten. Wir haben seinem Anliegen entsprochen und wünschen ihm rasche und gute Besserung und alles Gute für die Zukunft. 

 

 Erfreuliches können wir auch zur Saisonplanung 2018/2019 vermelden:

 

Lucius Graf​ hat für eine weitere Saison bei Forti Gossau unterschrieben. Wir freuen uns sehr, dass wir weiterhin auf unsern Top-Torschützen und Lenker des Angriffsspiels zählen können.

Gabriel Würth ​wird ebenfalls für eine weitere Saison für Forti auf der Platte stehen. Seine Erfahrung aus 10 Jahren NLA und seine Einstellung sind für das Team vorbildhaft. 

Mit ​Yannick Harder​ steht ein weiterer Ur-Gossauer für die nächste Saison für Forti im Einsatz. Nicht erst seit seinem Tor in der letzten Sekunde, das uns den Liga-Erhalt sicherte, ist er eine wichtige Stütze im Team und verlässlicher Siebenmeter-Schütze.

Für zwei weitere Jahre hat ​Cornel Bucher ​unterschrieben. Mit diesem weiteren eigenen Junior nimmt unsere Linkshänder-Fraktion langsam Formen an.

Alle vier sind nicht nur sportlich ein sicherer Wert, sondern sie passen auch menschlich in die Mannschaft und zum Verein. 

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HSG Nordwest   :   TSV Fortitudo Gossau    30  :  27   (21 : 12)


Mit einer zweiten Niederlage in Basel warten die U15 Elite-Jungs nun immer noch auf ein Erfolgserlebnis im Jahr 2018 und verlieren dadurch wieder einen Rang in der Tabelle! Der TSV Fortitudo Gossau ist nun gleich auf mit dem Gegner vom kommenden Samstag (15.15 Uhr, Buechenwald), dem BSV Future Bern, auf Rang 5. Der nächste "heisse Tanz" steht also gleich wieder an!

Wenn nicht die schwarzen Hosen und die angeschriebenen weissen Leibchen gewesen wären, hätte der Trainer glauben müssen, dass er beim falschen Spiel an der Seitenlinie stehe...

7 Eigenfehler plus 1x eine 2 Minuten-Spielstrafe und ein 5:9-Rückstand nach 11 Minuten standen zu Buche, als die Timeout-Karte auf den Zeitnehmertisch "geschmissen" wurde. Weitere 10 Eigenfehler und ein desolater Auftritt "hinten" der Ostschweizer besiegeln den unfassbaren Spielstand von 12:21 bei Spielhälfte.

Die Pausenansprache gereichte dann zu einer der "bösen" Art... Allerdings auch mit einer positiven Ausrichtung, denn nun war Wiedergutmachung angesagt. Unter dem Motto "ALL IN" mit einer sehr offensiven Ausrichtung in der Defensive und mit Stimmung auf der Bank sollte das Unmögliche noch angepackt werden.

Und siehe da! Die Forti-Jungs machten viel Boden gut! Knapp bei Hälfte der 2.Halbzeit und dem Spielstand von 26:23 waren von den 9 Minustoren bereits deren 6 wettgemacht! Torwart Besmir Avdili steigerte sich, wie auch alle anderen RLZ-Spieler, und die Hoffnung kehrte zurück. Doch genau ab diesem Moment häufte sich die Fehlerquote wieder und die Aufholjagd begann zu stocken. Die HSG Nordwest fing sich etwas und eine 5minütige Tor-Baisse der "Weiss-Schwarzen" bedeuteten die Vorentscheidung der Partie.

3 Minuten vor Spielende hatte Cyrill Conscience die Möglichkeit auf 29:27 zu verkürzen, 1 Minute später Jerome Rutz. Da dieses Unterfangen misslang, blieben die 2 Punkte in Nordwest-Händen. Ohne diese "Zäsur" wäre ein Unentschieden sicher noch möglich und auf Grund des Auftritts in Halbzeit 2 auch verdient gewesen, denn die Basler müssen auch von einer schlechten Halbzeit ausgehen. Das Heimteam holte dank der besseren Schlussphase für sie 2 wichtige Punkte, um vom Tabellenende wegzukommen.

Das Geschehen in der 2.Hälfte war durchaus wieder ein vertrautes Bild und somit auch Gewissheit für den Schreibenden, doch beim richtigen Team mit den Forti-Jungs an der Seitenlinie zu stehen...

Die Hypothek der ersten 30 Minuten hat sich schlussendlich als zu hoch erwiesen, doch wie die Reaktion darauf ausfiel lässt hoffen, am nächsten Wochenende das wichtige Erfolgserlebnis einfahren zu können!


HOPP FORTI!!!

In die Handballhölle und fast wieder zurück in den "Punkte-Himmel" gingen:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Moreno Labriola, Mauro Mattioli, Delian Ochsner, Silvan Rügge, Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Marco Streule und Timon Truniger

abwesend: Cédric Kobler (Ferien), Gian Lüchinger (HC Flawil), Ognjen Stevic (krank), Nico Laurin Strauss (Ferien)

Gianni Keller und Daniel Rutz

 

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HC GS Stäfa - TSV Fortitudo Gossau 32:26 (18:13)

Nach einer wirklich guten Trainingswoche wollte man aufgrund der schwachen Leistung im Derby an der Goldküste eine Reaktion zeigen. Die Jungs waren zuversichtlich und gewillt am Zürichsee zwei Punkte zu holen. Leider missfiel der Start völlig. Der gegnerische Rückraum war aufgrund einer schwerwiegenden Verletzung ihres Topscorers geschwächt. Doch irgendwie schien das den anderen Spielern Energie zu geben. Denn diese kamen wie die Feuerwehr auf die schwarz-weisse Deckung zugerannt, welche wortwörtlich überrannt wurde. Als wäre das nicht genug, kassierte man noch eine Zeitstrafe nach der anderen. Nach einem Timout beim Stand von 7:3 fand das Ostschweizer Team zurück ins Spiel. Unter anderem Dank Schlussmann Niedermann und mehreren Zweite-Welle-Angriffen konnte man auf 11:9 aufholen. Doch dann war es leider die Naivität des Aufsteigers, welche für eine klare Pausenführung des Heimteams sorgte.

Mit einer Deckungsänderung stellten die Forti-Jungs die Gelb-Schwarzen vor neue Aufgaben, welche zu Beginn schlecht gelöst wurden. Mit der in der Deckung gewonnenen Sicherheit konnten die Ostschweizer wieder auf drei Tore aufholen. Als sich dann die Stäfner auf die neue Deckung eingestellt hatten, stellten sie die Führung kompromisslos wieder her. Die Gossauer holten zehn Minuten vor Schluss noch den letzten Pfeil aus dem Köcher, stellten auf ihre 4:2-Deckung um und spielten mit sieben Feldspielern. Der Plan schien aufzugehen. Das Heimteam wurde nervös und die Forti-Equipé holte Tor um Tor auf. Doch auch diese Aufholjagd wurde wieder gebremst.

Am Ende gewinnen die Spieler aus Stäfa ein hochklassiges Elitespiel verdient. Den Gossauern scheint die Leichtigkeit des Seins und der Aufstiegsflow verloren gegangen zu sein. Der aufmüpfige Aufsteiger aus der Hinrunde, welcher selbst gegen die Topteams immer ein Wort mitzureden hatte, muss wieder hervor kommen. Man ist nun in der Eliteliga angekommen und muss sich wortwörtlich hineinkämpfen. Nachdenklich müssen die zwei Trainer feststellen, dass andere Teams nochmals einige Trainings mehr pro Woche absolvieren als die Fürstenländer, was momentan auf dem Feld ersichtlich ist. Irgendwie sind die Aufsteiger mit dem wohl jüngsten Altersdurchschnitt ohne den Aufstiegsflow im Rücken noch zu wenig abgeklärt und konstant.

Zum Glück sorgte eben dieser Aufstiegsflow für ein Punktepolster, was es den Gossauern ermöglicht, weiterhin ohne Abstiegssorgen in Ruhe zu arbeiten und Fortschritte zu machen. Der Mensch wächst bekanntlich an Herausforderungen und Widerstand. Man muss sich nun an das Niveau in der höchsten Juniorenliga gewöhnen und es in den kommenden Spielen konstanter abrufen. Dass die jungen Ostschweizer in der Lage sind, auf diesem Niveau zu spielen, wird nicht gezweifelt. Hierbei stimmte vor allem die zeitweise Steigerung der Torhüter und das verbesserte Zusammenspiel mit dem Kreisläufer positiv. Also Kopf hoch, weiter trainieren, akribisch die Fehler ausmerzen und in zwei Wochen in Aarau den nächsten Anlauf nehmen.

In der Eliteliga angekommen sind: Niedermann (35%), Mannhart, Gönültas, Zeller (4), Osterwalder, Verlezza, Inauen (2/2), Stadler (1), Bischofberger (3), Peyer (3), Mitrovic, Rügge (3), Kuhn (2) und Schneider (6) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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Nach einem Helfereinsatz und anschliessendem Spaghettiplausch fuhr das Team von Mile Barasin und Sarah Weber vergangenen Sonntagabend für einmal mit vollem Kader nach Zürich. Das gegnerische Team kannte man nicht, da in der Finalrunde die Gruppen neu zusammengestellt wurden. Es hiess also, konzentriert und mit viel Ballsicherheit das eigene Spiel aufzubauen. Den Gegnern sollte in den ersten Minuten wenig Platz für die eigene Spielgestaltung gelassen werden.

Die Ostschweizerinnen vermochten dann direkt den ersten Angriff des Gegners zu unterbinden und erzielten mit viel Druck kurz darauf das erste Tor. Diese hohe Konsequenz im Abschluss liess dann aber mit den kommenden Spielminuten stark nach. Der SG Uzwil/Gossau gelang es beispielhaft Lücken in der Verteidigung des Gastteams zu erspielen, scheiterte dann aber mehrmals an der Torfrau. Womit sich das Spiel sehr ausgeglichen gestaltete. Beim Spielstand von 9:9 wurden die Seiten gewechselt.

Barasin versuchte dem Team aufzuzeigen, dass es im Abschluss noch die letzte Überwindung braucht und vor allem präzis und mit voller Wucht abgeschlossen werden soll. In der Verteidigung stellte er minimal um.

Der Start in die zweiten 30 Minuten gelang den Ostschweizerinnen nicht nach Wunsch. Die Spielgestaltung der SG Uzwil/Gossau war geprägt von kopflosen Fehlschüssen und ungeduldigen Spielvariationen. Dies führte zu einfachen und schnell ausgelösten Gegenangriffen des Heimteams. Somit zogen die Zürcherinnen in Mitten der zweiten Halbzeit auf bis zu fünf Tore davon. Die Gäste aus Uzwil/Gossau liessen sich jedoch nicht unterkriegen. Nach einem Timeout kehrten der Kampfgeist und vor allem der Biss wieder zurück. Mit hohem Tempo, aktiver Spielgestaltung und vor allem dem letzten Bissen in der Verteidigung konnten die Gäste bis an zwei Tore aufschliessen. Ernüchternd waren dann die nächsten Minuten. Das Gästeteam hatte mehrere Chancen  den Anschlusstreffer zu erzielen. Dramatisch wurde der Ball in der Verteidigung erkämpft, leichtsinnig in den Angriff bzw. den Hallenhimmel geworfen. Wiederum erkämpften sich die Ostschweizerinnen den Ball und scheiterten abermals an der Torfrau. Die körperlich überlegenen Zürcherinnen spielten dann ihre Spielerfahrung und Masse aus, womit der Sieg vergeben werden musste. Ernüchternd fällt so das Resultat aus - 19:24.

Enttäuscht über die miserable und teils kopflose Chancenauswertung reisen die Ostschweizerinnen nach Hause. Eines ist aber sicher, der Kopf wird nicht hängen gelassen. Dafür ist auch gar keine Zeit, zwei Trainings und dann steht der nächste ErnstKAMPF gegen SV Fides an.

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Der erste Angriff gelang sehenswert über das Kreisspiel

 

Distanzwurf von Linkshänder Kuhn

 

Meistens gab es in der Deckung leider zu grosse Lücken aufgrund mangelnder Beinarbeit.

 

Auf der anderen Seite warteten bissige Otmärler.

 

Die handballerische Überlegenheit alleine reichte nicht aus.

 

Der kaum für möglich gehaltene Plan zur Aufholjagd wurde geschmiedet.

 

Dank eines Energieanfalls von Zeller gelang der Plan.

 

Trotzdem muss die Leistung nach dem Jubeln zu Denken geben.

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TSV Fortitudo Gossau - TSV St. Otmar 24:24 (14:11)

Nach einem absolut positiven Start in die Elitesaison zeigten die Fürstenländer gegen Ende der Hinrunde in Spielen gegen Topteams leider zu wenig Cleverness, weswegen sie dann an Weihnachten trotzdem im Mittelfeld der Tabelle zu finden waren. Dies war z.T. auch dem Fokus auf den MU19-Aufstieg im ganzen Verein, welcher dann gelang, geschuldet. Doch es fehlte auch an einer Professionalität in Training und Spiel, welche die Aufsteigerjungs noch an den Tag legen lernen müssen.

Über Neujahr wurde nicht nur viel gegessen. Nein es wurde im Trainingslager auch fleissig trainiert und beim heimischen Züricup gegen die Topteams HSG Nordwest, Bregenz Handball und Pfadi Winterthur souverän der Turniersieg geholt. Man war zuversichtlich für die Rückrunde. Zumal man sich beim Rückrundenstart auf ein Derby in der heimischen Buechenwaldhalle freuen durfte.

Die Ausgangslage sprach stark für das Heimteam, welches gegen den auf dem Abstiegsplatz stehenden Kantonsrivale eigentlich nur gewinnen konnte. Vielleicht war es die klare Ausgangslage, die fehlende Einstellung im Training und in der Spielvorbereitung oder die bissigen Otmärler oder einfach eine Mischung aus allem, was dafür sorgte, dass dem Spielbericht vorweggenommen leider lediglich Spielmacher Stadler und Linkshänder Osterwalder ihr Niveau erreichten.

Der erste Angriff war schon vielversprechend. Mit einem herrlichen No-Look-Pass und anschliessendem Tor von Stadler zu Kreisläufer Peyer eröffneten die Forti-Jungs das Derby. Doch leider war auch schon ab dem ersten Angriff der Otmar-Jungs klar, dass die körperlich überlegenen Fürstenländer keine gute Deckungsarbeit leisteten. Zu wenig Beinarbeit, Aggressivität, Wille, Kampf und Cleverness war die Grundlage von einfachen Rückraumtoren der St. Galler.

Der Plan der Gossauer mit einfachen Gegenstosstoren nach erfolgreicher Deckungsarbeit das Spiel für sich zu lancieren, funktionierte folglich nicht wirklich. Zum Glück gelang es wenigestens in der Offensive die Bälle immer wieder bis zu den Aussenspielern zu transportieren, wo dann Schneider und Osterwalder oft einnetzten. Nach einem Wachrütteln im Time Out überzeugten die Fürstenländer mit einem 3:0-Lauf und konnten zum ersten Mal davon ziehen. Die 3-Toreführung hielt bis zur Pause hin. Doch den Trainern und wohl auch vielen Zuschauern war klar, dass die Heimmannschaft mit einem höheren Polster in die Pause hätte gehen müssen. Taktisch, technisch und athletisch war man eigentlich völlig überlegen. Doch bekanntlich spielt der mentale Bereich auch eine wichtige Rolle.

Das Trainerduo Kramer/Osterwalder versuchte in der Pausenbesprechung ihren Spielern wortwörtlich Beine zu machen. Sie waren mit der Leistungsbereitschaft und Disziplin vor allem in der Deckung überhaupt nicht zufrieden. In jedem Angriff der Gäste erlaubte sich wieder ein Spieler eine Unkonzentriertheit, Bewegungsfaulheit oder Undiszipliniertheit. Doch die Message schien überhaupt nich anzukommen. Der Start in die zweite Hälfte verpasste das Heimteam völlig. Ausreden statt bissige Fortispieler waren zu hören bzw. sehen. Die Otmärler holten mit viel Kampfgeist und Wille ein 14:11 zu einem 16:18 auf. Wieder waren es, die in der Pause angesprochenen, mentalen Schwachpunkte der Gossauer, welche es dem Underdog ermöglichte, weiter in Führung zu gehen. Ein Deckungswechsel mit Zeller auf der Halb Links Position schien die Lösung zu sein. Die Schwarz-Weissen konnten ihrer Favoritenrolle endlich gerecht werden und wieder einen 2-Torevorsprung herausholen. Doch dann hatten die jungen Schiedsrichter etwas gegen den zu erwartenden Spielverlauf. Mit zwei, dem Schreibenden immer noch nicht verständlichen, Zweiminutenstrafen gegen Rügge und Osterwalder machten sie das Spiel wieder spannend. Die Otmärler wussten die Geschenke anzunehmen und die Forti-Jungs wussten nicht was mit ihnen geschah. So Stand es drei Minuten vor Schluss 24:21 für die Gäste. Im Time Out wurde der Plan zur kaum für möglich gehaltenen Aufholjagd geschmiedet. Mit einer 5:0+1-Deckung wollte man die Gegner zu Fehlern in der Offensive zwingen und zu schnellen Toren kommen. Irgendwie meinte es dann der Handballgott gut mit den Gossauern. Gleich mehrmals war das Glück auf ihrer Seite. Dazu kamen mit Inauen und Zeller zwei bissige Appenzeller, welche das Spiel für ihr Team noch zu einem Unentschieden drehten.

Diese Aufholjagd war kurzfristig gedacht natürlich zum jubeln. Doch wenn man sich die Ausgangslage und das ganze Spiel anschaut, muss man leider von einem verlorenen Punkt sprechen. Trotz taktisch, technisch und vor allem athletischer resp. körpericher Überlegenheit gelang es den Gossauern nicht dieses Spiel für sich zu entscheiden. Der Unterschied im mentalen Bereich war zu frappant und es wurde wieder einmal klar aufgezeigt, welche Bedeutung der Kopf im Handball hat. Alle Akteure bis auf Stadler und Osterwalder spielten unter ihrem Niveau. Der Schreibende hofft, dass sich die Spieler nach dem durchaus berechtigtem Jubeln über den in Extremis gewonnenen Punkt, nun ihre Gedanken bezüglich Einsatzwille, Leistungsbereitschaft und Konzentration in Training und Spiel machen werden. Will man auf diesem Niveau überzeugen, reicht das so nicht aus. Es braucht nebst einem athletischen Körper, gutem Handgelenk und einem taktischen Konzept halt auch eine gewisse Dreckfressermentalität im Handball.

Die Ausgangslage ist für den Aufsteiger nach wie vor vielversprechend. Mit einem Sieg am nächsten Samstag gegen die anderen Gelb-Schwarzen der Liga aus Stäfa könnte der fünfte Platz erklommen werden. Doch dafür braucht es nicht nur Taktik, Technik und Athletik sondern eben auch eine entsprechende Einstellung, Vorbereitung und Trainingswoche. Es wird ein wegweisendes Spiel sein, da es so oder so einen Graben in der Tabelle geben wird. Die Fürstenländer müssen die Chance ergreifen, oben mitspielen zu können.

Den Punkt gewonnen haben: Gönültas, Zeller (4), Osterwalder (4), Verlezza, Inauen (1/5), Stadler (1), Bischofberger (1), Peyer (2), Mitrovic, Rügge, Kuhn, Schneider (6), Mannhart (29%) und Niedermann (31%) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Mosimann (gesperrt)

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TSV Fortitudo Gossau   :   HSC Suhr Aarau    25  :  28   (14 : 17)


Der Auftakt in die Meisterschaft im September gegen die Aargauer erbrachte die Erkenntnis, dass die Niederlage durchaus zu vermeiden gewesen wäre. Am Schluss des Rückspiels zum Start in die 2.Phase kann man von einm "Déja-vu" sprechen...

Im Gegensatz zum Hinspiel starteten die RLZ-Jungs sehr gut in die Partie. Nach einer Viertelstunde fanden auch die Gäste ins Spiel und konnten mit ihren grossen Spielern in der Deckung das Absetzen verhindern. Dies war auch dem Umstand geschuldet, dass die Fürstenländer falsche Entscheidungen gegen die "rote Mauer" trafen. Im Gegenzug nutzte vor allem der grosse Kreisläufer seine Dimensionen aus und hielt den "HSC" im Spiel.

Die beiden "Königspositionen" Rückraum links und rechts blieben im Angriff klar hinter den Erwartungen zurück, während unter der Führung eines starken Cyrill Conscience, über den Kreis (Jan Brülisauer) und die beiden Aussen Daniel Inauen und Jerome Rutz sehr viel Gutes gelang.

Die erste Zeitstrafe für Jan Brülisauer führte zum Umschwung. Ein Timeout bei 6:8 musste Abhilfe schaffen und zeigte Wirkung: 9:8 nach 20 Spielminuten.

Ein paar "Aussetzer" zuviel und schon kippte das Spiel wieder! 14:17 zur Halbzeit!

Diesen Rückstand hatten die Forti-Jungs jüngst auch schon aufgeholt! Bereits 3 Minuten nach Wiederbeginn schafften sie den Ausgleich!

Nun folgte die stärkste Phase der "Weiss-Schwarzen" mit einem glänzenden Besmir Avdili im Tor! Eine Viertelstunde blieben die "Rüebliländer" ohne Torerfolg! Allerdings verpassten es die Fürstenländer in dieser Phase auch, Klarheit zu schaffen!

Zum Einen kassierte Jan Brülisauer 2 weitere Strafen, die zu "Rot" führten" und Aurel Sostizzo kippte total "aus den Schuhen", nachdem er 2 Suhrer "abgeschossen" hatte und daraufhin im Angriff "verweigerte".

Somit war auch diese "Waffe" entschärft, die dem defensiven 5:1 der Gäste endgültig in die Karten spielte und diese mit dem 22:22 in der 51.Minute den Gleichstand wieder herstellen konnten.

Die hektische Schlussphase war dann definitiv von Angst geprägt, denn die besten Chancen blieben ungenutzt und als die sonst sicheren Flügelspieler bei 24:26 und 25:27 auch noch patzten, entglitt auch noch die Hoffnung auf ein Unentschieden...

Angst und Kraft sind Verbündete und beeinflussen die Koordination! Diese Aussage bewahrheitete sich leider wieder einmal und führte zur erneuten Niederlage gegen den Gruppenzweiten. Die emotionalen Einflüsse verhinderten wohl Grösseres und hinterliess ein Gefühl der Enttäuschung über sich selber.

Die "Weiss-Schwarzen" sind immer noch "dabei" und am Sonntag, 28.01.2018 gilt es auch im Auswärtsspiel gegen die HSG Nordwest zu bestätigen, dass sich der Fortitudo Gossau weiterhin "oben" in der Tabelle behaupten will!


HOPP FORTI!!!

Insgesamt zu wenig Konsequenz vorne und hinten gezeigt haben:

Besmir Avdili; Jan Brülisauer, Cyrill Conscience, Daniel Inauen, Cédric Kobler, Moreno Labriola, Gian Lüchinger (n.e.), Delian Ochsner, Silvan Rügge (n.e.), Jerome Rutz, Aurel Sostizzo, Marco Streule und Timon Truniger

abwesend: Mauro Mattioli und Ognjen Stevic (beide krank), Gianin Santeler (überzählig, Video) und Nico Laurin Strauss (überzählig)

Gianni Keller und Daniel Rutz

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Seen Tigers   :   SG Fürstenland           30  : 29  (14 : 14)


Im ersten Auswärtsspiel warteten in der Winterthurer Mattenbachhalle die Seen Tigers auf die Fürstenlandtruppe. Das "Vorspiel" bestritten die U13 Inter-Teams von Pfadi Winterthur und GC Amicitia Zürich. Es war schon erstaunlich, welch tempointensives und vor allem physisches Spiel die Stadtzürcher an den Tag legten.

Im Vergleich dazu waren die RLZ-Jungs geradezu eine Zwergentruppe aus der nur gerade Damian Bruggmann und Lars Widmer etwas herausragen.

In den Reihen der Gastgeber spielte mit Loris Koblet ein quirliger eher kleinerer Seemer, der sich mit Etienne Kobler ein cooles Duell lieferte, weil beide auf Augenhöhe kämpfen konnten und der Ausgang dieses "Fightes" in etwa unentschieden ausgefallen sein dürfte.

Klar im "Plus" sollten die Ostschweizer auf der TW-Position mit Noah Küffer sein. Dieser Vorteil wurde jedoch durch 2 Umstände aufgehoben, weil die 1:5-Verteidigung wiederum viel zu brav agierte und fast jeglichen Körpereinsatz vermissen liessen. Zum anderen kamen die Winterthurer entweder mit Tempo ins 1:1 oder die "bulligen" Spieler mit zuviel Wucht auf die kleinen "Angreifer-Angreifer".

So entwickelte sich die Startphase in eine einseitige Richtung und führte zu einem relativ frühen Timeout nach einem Rückstand von 3 Toren.

Etienne Kobler war der einzige, der den Fürstenländerkarren noch einigermassen in der Spur halten konnte. Der Rest schien von den bisherigen Ereignissen wie von Ehrfurcht (oder nur "Furcht"?) erstarrt. Insbesondere Damian Pfründer war nicht wiederzuerkennen. Sein Standhandball war so für den Trainer unerklärlich...

Dementsprechend harsch fiel die Auszeit auch aus. Trotz weiterhin sehr schlechter Wurfeffizienz bieben die "Weiss-Schwarzen" mit 14:14 bei Spielhälfte im Rennen!

Ein Lichtblick war der mutige Erstauftritt des Herisauers Christoph Frick auf Rechtsaussen, der sich in kurzer Zeit im Team eingefunden hat.

Selbst die Spieler hatten die Einsicht, bis anhin "Schrott" gespielt zu haben, denn in der Spielanlage im Angriff waren die Fürstenländer eigentlich besser. Dies sollte sich bis zum 18:23-Vorsprung auch im Zwischenstand ausdrücken und der Trainer machte sich Gedanken, auch die 2.Garde noch aufs Feld schicken zu dürfen.

Leider machte insbesondere Lars Widmer diesem Ansinnen einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit 3x2 Strafminuten schwächte er das Team nicht nur zahlenmässig, sondern vor allem auch körperlich. Mit der Einwechslung des gossen "Nicht-Torwartes" bei den Tigers, fanden die zu wenig cleveren Würfe den Weg kaum noch ins Tor und der Vorsprung schmolz wieder dahin.

Immerhin zeigte Damian Bruggmann nach schönen Anspielen an den Kreis und wenige Minuten vor Schluss auch der andere Damian ein paar erfolgreiche Aktionen, die auf einen Punktgewinn hoffen liessen. Ein Spekulieren des angesprochen anderen Damian versetzte der Hoffnung allerdings einen derben Rückschlag.

Timeout 30 Sekunden vor Ende! Etienne Kobler sollte am linken Flügel zur letzten Chance kommen. Eine Manndeckung durch den Winterthurer Trainer machte leider auch diesem Plan ein Ende und ein symptomatischer hoher Abschluss beim grossen Torwart verdeutlicht die insgesamt schwache Angriffsleistung. Bei 29 erzielten Toren eigentlich schon komisch so zu erwähnen...

Da die Tigers im Auftritt ihrem Namen eher näher kamen und 30 Treffer markieren konnten, verliessen die Fürstenland-Jungs die Platte mit hängenden Köpfen. Erst am 10.Februar 2018 (Buechenwald, 13.00 Uhr) können sich die "Weiss-Schwarzen" rehabilitieren. Gegen die GS Stäfa Espoirs 1-Truppe muss dann einfach mehr "Tor machen wollen" und mehr Biss und "Bosheit" gezeigt werden.

Es war exakt in diesem Bereichen auffallend zu erkennen, wer bereits U15-Erfahrung hat und wer "nur" noch U13 Animation spielt. Diese Lücke gilt es schnellstmöglich zu schliessen. Besser machen ist bekanntlich einfacher wie grösser machen... 


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Einen ungenügenden und enttäuschenden Auftritt gezeigt haben:

Noah Küffer, Naum Schurter (n.e.); Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Christoph Frick, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Loris Rottmeier, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Matteo Etter (Familie) und Timur Farkas (Familie)


Gianni Keller

 

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Wir freuen uns sehr, dass wir nach einem intensiven Prozess euch heute den neuen Cheftrainer ab nächster Saison präsentieren können.

 

Die Wahl fiel auf Markus Klemencic aus Bregenz. Er war  als Spieler und Trainer vor allem im Vorarlberg tätig, bevor er auf die Saison 2015/16 den TV Appenzell übernahm und dann die Chance erhielt, bei Kadetten Schaffhausen weitere Erfahrungen im Spitzenhandball zu sammeln. Aktuell ist er im Nachwuchs von Bregenz Handball tätig. Wir haben mit ihm einen Dreijahresvertrag abgeschlossen.

 

Markus Klemencic ist ein ausgewiesener Fachmann in unserem Sport und hat alle notwendigen Ausbildungen durchlaufen und diese im Juni 2016 mit dem EHF-Mastecoach abgeschlossen.

 

Privat ist der 1969 geborene Österreicher verheiratet und Vater zweier Kinder (18 und 16). Er arbeitet als Mediaplaner für Grosskunden in einem Verlag.

 

Markus Klemencic freut sich sehr auf die Herausforderung, die erfolgreiche Arbeit von Rolf Erdin weiterzuführen: "Ich bin motiviert bis in die Fingerspitzen".

 

Auch wir vom Vorstand freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

Franz Würth

Präsident 

 

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Zum traditionellen Neuhjahrs-Spieltag luden unsere Damen die SG Zürisee zu einem spannenden Duell in die BZ ein. Der Gegner war für die Spielerinnen nicht fremd. Bereits in der Vorbereitungsphase spielte man gegen die Zürcherinnen an einem Turnier. Eines war klar: ohne Teamgeist und Kämpferherz läuft nichts! Zum Glück war die Teambank fast voll und die Motivation hoch. 

 
Der Startpfiff fiel um 14.00 Uhr. Sofort wurde die SG Uzwil/Gossau überrumpelt und reagierte mit unzähligen Fehlpässen und Schüssen neben das Tor. Obwohl auch die Gegnerinnen einige technische Fehler zeigten, schien es, als seien die Zürcherinnen mit ihrer Kraft und Spielintelligenz der Heimmannschaft überlegen. Wer aber unsere Damen kennt, der weiss, dass trotz Anfangsschwierigkeiten jedes Spiel noch gewendet werden kann - so auch in diesem Game. Nach knappen 10 Minuten gelang es den Ostschweizerinnen den gegnerischen Torwart zu überlisten und denn Ball ins Netz zu platzieren. So blühte die Heimmannschaft je länger je mehr auf. Mit einem Vorsprung von 3 Toren verliessen die Spielerinnen nach 30 Minuten das Feld und zogen sich in die Garderoben zurück.
 
Dort angekommen versicherte Mile Barasin seiner Mannschaft, dass in diesem Match noch nichts entschieden und der Vorsprung enorm wichtig sei. Mit der Defensive war er zufrieden. Auch im Angriff fehlte es nur an vereinzelten Positionen an Präzision und Selbstvertrauen. Motiviert ging es zurück aufs Spielfeld.
 
In der zweiten Halbzeit bewiesen unsere Damen Konstanz. Die Führung lag stets bei der SG Uzwil/Gossau und die kompakte Verteidigung hinderte den Gegner mitzuhalten. Bis zum Schlusspfiff wurde in der vollen Halle um jeden Ball gekämpft und gemeinsam präzise Angriffe verwertet. Erleichtert und stolz verliessen die Damen mit einem Punktestand von 20:16 als Gewinner das Feld.
 
Trotz diesem Sieg können sich die Damen längst nicht zurücklehnen. Denn schon am kommenden Sonntag spielt man erneut gegen eine zürcherische Mannschaft auswärts in Dietikon. Nun müssen alle Hebel gezogen werden, um mit mehr Tempo, Kraft und Ballsicherheit weitere Punkte zu Sammeln und die Spitze zu behalten! Die SG Uzwil/Gossau bedankt sich bei allen Fans und Sponsoren, welche die Mannschaft unterstützt & die Halle zum Beben gebracht haben.

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Die Chance nicht verpassen, für unsere zukünftigen RLZ Spieler eine gute Trainingsgelegenheit sich weiter zu entwickeln.
Wir freuen uns euch am Camp zusehen.

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Leider gabs in 3 Spielen keinen Erfolg gegen die Franzosen.

Nationalspieler Peyer wird die gemachten Erfahrungen nun hoffentlich im Verein einbringen können und mit seinem Team die nächsten Punkte sammeln.

Am kommenden Samstag geht es im Derby gegen den TSV St. Otmar zu Hause um 10 Uhr los!

 

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TV Appenzell   :   TSV Fortitudo Gossau Futuro   28  :  34 (15 : 13)


Die Appenzeller Wühre-Halle hat für den Schreibenden immer etwas "Mystisches", denn Auftritte im Herzen von "AI" sind immer eine spezielle Herausforderung für das Gastteam. "Kämpfen und Siegen", eigentlich ein deutsches Motto, trifft dieses positive Sinnbild haargenau. Dazu gesellt sich noch die Hypothek, dass die Partie "harzfrei" zu absolvieren war!...

Die Futuros durften sich auf die Verantwortungsträger Timon Truniger, Gianin Santeler und Nico Strauss aus dem U15 Elite-Kader abstützen, während beim TVA ihr Forti-Teamkollege Marco Streule das Spiel führte.

Ob es tatsächlich am angesprochen Mythos der Wühre-Halle geschuldet war, dass die Gossauer derart lasch zu Werke gingen, wird wohl weiterhin ein Geheimnis bleiben.

Mit einer "Soft-Variante" im 3:2:1-System war den Appenzellern der Teppich ausgelegt, kurvenreich Tor um Tor zu erzielen. Timeout oder kein Timeout?

Wie im U13-Spiel am Vormittag, verzichtete der Trainer auf diese Massnahme, obwohl Marco Streule seine Team-und Trainingskollegen immer wieder "vernaschte" und in seine "Lieblingsecke" werfen durfte, die jedoch auch von Torwart Jeremias Eilinger zu wenig konsequent zugemacht werden konnte. Der Vorsprung der Innerrhöder betrug immer etwa 3 Tore. Immer noch zu wenig "heiss" für eine Auszeit! Erst in der 26.Minute (14:10) kam die "Grüne Karte" doch noch auf den Zeitnehmertisch!

Es war dem insgesamt sehr guten Kreisläufer Amin Sapra und dem jungen Leo Baumgartner (Jg 2006) mit einer Tordoublette vergönnt, den Schaden zur Pause (15:13) in Grenzen zu halten.

Zuerst Peitsche, dann etwas Zuckerbrot! Der Inhalt der Ansprache der Trainer in der Garderobe war darauf ausgerichtet, dass "es" so nicht weiter gehen kann und einerseits Marco Streule wohl das Spiel nicht alleine gegen die Forti-Jungs gewinnen kann und die "Weiss-Schwarzen" doch insgesamt einfach besser sein sollten, als das Restkader des TV Appenzell.

Offenbar kam die Botschaft in die Köpfe der Gossauer!

Der eingewechselte Goali Lars Lutz konnte die Würfe von Marco Streule immer besser lesen, auch wenn dieser am Schluss aus 35(!) Versuchen doch 75% der Appenzeller Tore (21) verbuchen konnte. Diese Vorgabe schien Timon Truniger zu einem internen Duell ausweiten zu wollen. Als auch er besser wurde und am Schluss mit 10 Toren aus 18 Versuchen nur noch knapp "unterliegen" sollte, gelangen auch Gianin Santeler und Nico Strauss eine stärkere Performance als in Halbzeit 1.

Adam Dulkanovic darf vielleicht als Matchwinner gepriesen werden, denn mit seinen Dürchbrüchen gegen die Hand skorte er eminent wichtig oder er wurde von seinem Gegner derart gestoppt, dass daraus Zeitstrafen und sogar eine "Rote Karte" resultierte.

Stetig vermochten die Forti-Jungs den Toreabstand auszuweiten. Via erster Führung mit einem Siebenmetertor durch Etienne Kobler (16:17), einem Doppelerfolg durch Gianin Santeler von plus 5 zu plus 6 und dem vorentscheidenden 22:29 durch Amin Sapra (53.) zahlte sich das Vertrauen der Trainer in die Qualität der Futuros schlussendlich auch aus!

Janis Pfister war der einzige Fürstenland-Spieler, der die Kreise, des in Manndeckung genommenen Appenzeller Torgaranten einigermassen einzuengen vermochte und einen wichtigen Dienst auf dem Weg zum Erfolg leistete. 

Bis zum Spielende mit 28:34 durften sich noch alle "Weiss-Schwarzen" zeigen und einen wichtigen Sieg auswärts beim RLZ-Partnerverein in der Wühre-Halle einfahren. Zwar wurde dem "Mythos" für einmal erfolgreich paroli geboten, doch an dessen Weiterbestand zweifelt der Schreibende kein bisschen...

Infolge einer Spielverschiebung wegen Skiferien geht es erst am Sonntag, 04.02.2018 im Heimspiel (12.30 Uhr, Buechenwald) gegen einen "Altbekannten" der laufenden Saison weiter. Auch die SG KTV Wil/HC Uzwil ist ein RLZ-Team und auch da treffen sich wieder Trainingsgenossen zu einem Vergleich...

HOPP FORTI!!!

Mit Geduld und breiterer Qualität den Mythos gebändigt haben:

Jeremias Eilinger, Lars Lutz; Leo Baumgartner, Gian Bosshard, Luca Bücheli, Andreas Diem, Adam Dulkanovic, Etienne Kobler, Janis Pfister, Gianin Santeler, Amin Sapra, Nico Laurin Strauss und Timon Truniger 

Gianni Keller und Pascal Dörig

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SG Fürstenland   :   TV Unterstrass 1           46  : 19  (20 :  8)


Durch den Umstand, dass das U13 Fürstenland-Team "unten" die 2.Meisterschaftsphase bestreiten muss, wird der "sanfte Umbau" für die neue Saison bereits eingeläutet. Personell betrifft dies Leo Baumgartner und teilweise Etienne Kobler, die im U15 Futuro nun als "Vollmitglied" den höheren Ansprüchen "ausgesetzt" sind.

Im Falle von Etienne ist sein "Nachfolger" Damian Pfründer als Spielführer noch nicht so weit und braucht noch etwas Unterstützung. Im Gegenzug erhalten Spieler, wie Timur Farkas und Fabio Steingruber als 2007er (und somit noch im U11-Alter) mehr Spielanteile und somit auch mehr Verantwortung.

Dieser "Umbau" verändert die Teamhierarchie etwas, doch sollte das Auftreten der Fürstenländer von aussen keine ersichtlichen und gravierende Änderungen erfahren...

Der TV Unterstrass ist (nebst 2 Teams aus Stäfa und dem TV Thalwil), eine der 4 Zürcher Teams, die in der Buechenwaldhalle zu Gast sein werden, was auch heissen will, dass die "Weiss-Schwarzen" keine weite Reisen zu tätigen haben. Nummer 5 aus dem Kanton Zürich werden die Seen Tigers aus Winterthur sein, die kommenden Samstag (Mattenbach, 16.30 Uhr) von den Ostschweizern besucht werden.

Der Umstand, dass die Stadtzürcher nur gerade mit 7 Spielern antreten konnten, zeigt deutlich auf, wie schwankend diese "Hauptrunde" sein kann. Es war bereits beim Einlaufen ersichtlich, dass sich da etwelche Gedanken in den Köpfen des Heimteams einnisteten...

Trotz "Weckruf" dümpelte das Spiel in der Startphase "einfach mal so" dahin und das RLZ-Team sah sich in der Deckung mit einem 6:0 (...), mit 3 Schwergewichten im eigenen 1:5-System und einem Rückstand konfontiert. Hinten zu brav und vorne zu wenig konsequent bei den Würfen. Der angesprochene Etienne Kobler war die Ausnahme und zeigte genau den Job, der ihm aufgetragen wurde.

Der Trainer hatte keine Lust, nur wegen eines (noch schärferen) weiteren Weckruf das Timeout zu "verbraten" und beliess es dabei, von der Seitenlinie "auffordernd" zu wirken...

Inbesondere Matteo Etter verstand die "Botschaft" und machte im Angriff mächtig Dampf und schoss sehenwerte Tore und somit die Fürstenländer weg aus der unseligen Situation.

Die Gäste hatten nun auch noch Verletzungspech zu beklagen, womit bei einzelnen Jungs offenbar die "Mitleidsdrüse" in Aktion geriet. Es brauchte wiederum ein paar "böse" Worte, um dieser Gefühlsausdrucksweise den Garaus zu machen. Dass U13-Jungs noch anfällig sind, darf auch als "normal" bezeichnet werden, doch gilt es zu lernen, dass es das Problem des Gegners ist und nicht das unsere. In einer Zürcher-Auszeit konnte dies vertieft erklärt werden.

Die Fürstenländer nahmen sich das offenbar zu Herzen und wehrten sich nun viel mehr gegen die "Brocken" am Kreis, die kaum noch zurücklaufen konnten. Das 20:8-Resultat ist Spiegelbild dieses Tuns.

In der 2.Spielhälfte änderte sich in der Spielphysiognomie nichts mehr. 8 oder weniger Tore erhalten und vorne toremässig konsequent weitergehen lautete die Devise.

Bis auf wenige Minuten gelang dies sehr gut! Mit einfachen Toren überranten die Fürstenländer Jungs den angeschlagenen Gegner und alle Spieler durften sich auch ihr toremässiges Erfolgserlebnis abholen. Einzig das "Kuchentor" Nummer 40 sorgte noch für Spannung! Silvan Bücheli "darf" diese Schuld im nächsten Training "begleichen"...

Für Torwart Noah Küffer war es ebenfalls ein wichtiger Lehrplätz, denn die Aufmerksamkeit über 60 Minuten aufrecht zu erhalten ist sehr anspruchsvoll. Es war jedoch das Versäumnis der "Angreifer-Angreifer", dass mit 11 erhaltenen Gegentoren das Ziel der 2.Halbzeit nicht ganz erreicht werden konnte.

Der Schlussstand von 46:19 zeigt auf, dass der Aufgalopp in diese 2.Meisterschaftsphase mehr eine "gefühlsmässige" wie sportliche Herausforderung gewesen ist, die die Junghandballer insgesamt sehr ordentlich erfüllt haben.

Es lebe nun die Hoffnung, dass die "Seen Tigers" ihrem Namen kommenden Samstag gerecht werden...


HOPP FÜRSCHTELAND!!!

  
Mit einem Torfestival 2 Punkte geholt haben:

Noah Küffer; Damian Bruggmann, Silvan Bücheli, Matteo Etter, Timur Farkas, Etienne Kobler, Damian Pfründer, Keichi Preisig, Lino Solèr, Fabio Steingruber und Lars Widmer

abwesend: Naum Schurter (TW-Einsatz U13-ROOKIES) und Loris Rottmeier (Familie)


Gianni Keller

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Spielmacher Inauen bewies im letzten Spiel gegen die Türme aus Bregenz Torgefahr

 

Die jungen U15 Elite-Spieler Conscience

 

und Sostizzo wurden im Trainingslager und am Züri-Cup im U17 Eliteteam problemlos integriert.

 

Der schnelle Kreisläufer Mosimann im Gegenstoss

 

Rückraumshooter Zeller erwischte einen guten Tag in der Offensive

 

Kraftpaket und Captain Rügge mit einem Durchbruch nach einem Expresspass

 

Der neu gebildete Innenblock mit Bischofberger und Peyer, die sich gut ergänzten.

 

Im Finale standen die körperlich völlig überlegenen Österreicher gegenüber.

 

Bei einem Freiwurf im Zeitspiel liess der grossgewachsene Kreisläufer Peyer einen Sonntagsschuss raus.

 

Inauen wie gewohnt im Stile von Uwe Gensheimer beim 7m

 

Nach vier intensiven Tagen hatten die Spieler müde Beine, waren aber äusserst zufrieden mit ihrer Leistung.

 

Siegerfoto

 

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Trainingslager

Die jungen U17-Talente haben sich nach zwei Wochen Pause am vergangenen Mittwoch für das heimische Trainingslager getroffen. Die nächsten drei Tage standen täglich 4 Stunden Training auf dem Programm. Zu einem grossen Teil wurde an den individuellen Fertigkeiten gefeilt. Weiter wurde eine weitere Deckungsvariante einstudiert und im mentalen Bereich gearbeitet. Der Trainercrew stand dafür das gesamte 20-Mannkader zur Verfügung. Mit dabei nun auch Cyrill Conscience und Aurel Sostizzo, die nach dem bereits gesicherten Ligaerhalt der MU15 Elite im MU17 Elite integriert werden.

Wie es so ist nach Weihnachten, ging es eine Weile bis die Forti-Jungs wieder in Schwung waren. Das Niveau stieg täglich an und konnte am Schluss mit einem attraktiven Abschlussspiel gezeigt werden.

Am Mittwochmittag versuchten sich die Handballtalente für einmal am Herd. Die Forti-Jungs kochten einen Viergänger. Naja, was soll der Schreibende dazu sagen. Auf jeden Fall steckt mehr Talent im Handball. Eindrücke vom Kochevent in den unteren Bildern.

Am Freitag hiess es, sich von den intensiven Tagen auszuruhen. Zur optimalen Regeneration wurden die Spieler in das autogene Mentaltraining eingeführt.

 

Züri-Cup

Der Züri-Cup in Gossau ist für einen guten Start in die Rückrunde jeweils Gold wert. Dem Veranstalter Mario Alder von der Zürich Versicherung ist es gelungen ein qualitativ äusserst hochstehendes Teilnehmerfeld zusammenzustellen. Jedes Team spielte in 2mal 20 Minuten gegeneinander.

 

TSV Fortitudo Gossau - Pfadi Winterthur 15:14 (8:5)

Im ersten Spiel stand mit Pfadi Winterthur ein bekannter Gegner auf dem Startprogramm. Die Zürcher sind nicht mit sämtlichen Spielern angereist, was es den Gossauer Trainern ermöglichte, den jungen Spielern ihre Zeit zu geben. Der Start ins Spiel gelang sehr gut. Doch je länger das Spiel ging, um so mehr schmolz die Führung dahin. Zu undiszipliniert agierten die Fürstenländer im Angriff. Die Winterthurer gingen sogar mit zwei Toren in Führung. Es schien nicht wirklich so, als dass die Schwarz-Weissen die Wende noch hinkriegen würden. Doch irgendwie konnte sie sich wieder herankämpfen und über Rechts Aussen mit Osterwalder zeitglich mit der Schlusssirene den Siegestreffer erzielen.

Den Startsieg geholt haben: Bischofberger (v), Inauen (0/4), Mitrovic, Osterwalder (1), Peyer (1), Rügge (2), Schneider (3), Stadler (1), Zeller (2), Sostizzo (1), Bettenmann, Gönültas, Mannhart (44 %) und Niedermann (28 %) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

 

TSV Fortitudo Gossau - HSG Nordwest 22:20 (8:8)

Das zweite Spiel war aufgrund der Resultate bereits ein vorgezogenes Finale. Von den Basler wusste man, dass sie spielerisch nach Übergängen sehr stark agieren. Diese Gelegenheit nutzte die Forti-Truppe, die 6:0-Deckung zu üben. Mit einem physisch starken und spielintelligenten Innenblock machten die Fürstenländer die Räume eng. Leider gelang es den Gegnern allerdings die Ballstaffette bis zu den Flügelspielern durchzuziehen. Auf die Würfe vom Rechts Aussen hatten die Gossauer Torhüter noch keine Antwort bereit. Dank einem extrem torgefährlichen Zeller blieb das Resultat ausgeglichen.

Nach einigen Feinabstimmungen in der Deckung und einer Torhütersteigerung war die Grundlage für den Sieg gelegt. Tor um Tor distanzierten sich die Ostschweizer von den Baslern. Mitten im Flow wurde Flügelflitzer Schneider bei einem Wurf in der Luft gestossen und fiel auf den Kopf. Zum Glück passierte ihm nichts Gravierendes. Seine Teamkameraden konnten den Ausfall gut wegstecken und am Ende den Sieg bejubeln.

Das Ost-West-Spiel gewonnen haben: Bischofberger (v), Inauen (0/5), Koller (1), Kuhn (3), Mitrovic (1), Mosimann, Osterwalder (v), Peyer (2), Rügge (1), Schneider (1), Stadler (2), Zeller (5), Gönültas (1), Bettenmann (n.e.), Mannhart (20 %) und Niedermann (33 %) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

 

TSV Fortitudo Gossau - Bregenz Handball 18:16 (7:8)

Im letzten Spiel bot sich den Heimspielern gegen die körperlich absolut überlegenen Österreicher die Möglichkeit den Turniersieg zu ermöglichen. Doch leider war schnell ersichtlich, dass der Tank nach der strengen Woche leer war. Die Bregenzer zogen schnell mit einer 5-Toreführung davon. Doch dann ging nochmals ein Ruck durch die Gossauer Mannschaft. Jeder raufte sich nochmals zusammen und suchte noch irgendwo Energiereserven. Gemeinsam konnte der Rückstand zum Teil spektakulär (Ball zerstört durch Kopfparade von Mannhart, Freiwurftor von Peyer) aufgeholt werden. Die Vorarlberger waren mental zu schwach, um nochmals eine Reaktion zu zeigen. Die Fürstenländer holten sich am Ende mit dem dritten Sieg im dritten Spiel verdient den Turniersieg.

Das internationale Derby gewonnen haben: Gönültas (n.e.), Inauen (4/2), Zeller (1), Bettenmann, Stadler, Sostizzo, Mosimann (1), Peyer (3), Koller (2), Conscience (1), Rügge (2), Kuhn (1), Bischofberger (v), Mitrovic (1), Schneider (v), Osterwalder (v), Mannhart (35 %) und Niedermann (50 %) gecoacht von Kramer, Osterwalder und Bleiker

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